Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 109774
Eingetragen
6.11.2006
Branche
Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern zur VerteilungSpeichern von Gas zu VersorgungszweckenElektrizitätserzeugung aus nicht erneuerbaren Energieträgern zur Verteilung
Gegenstand
Die Bereitstellung von Produkten und Dienstleistungen zur Sicherstellung des Strom- und Gasnetzzugangs und damit des Zugangs zum Energie-Großhandelsmarkt für Stadtwerke und Energiedienstleister, um die örtliche Energieversorgung zu stärken.

Historie

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Management

NameRolle
Hermann Schmeink
seit 9.10.2007
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
KSB Energie AG
Germany
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

KoM-SOLUTION GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

Bilanz zum 31. Dezember 2017

der KoM-SOLUTION GmbH, Berlin

Aktiva

31.12.2017 31.12.2016
TEUR TEUR TEUR
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
Software und Lizenzen   512 416
II. Sachanlagen      
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen   197 226
    709 642
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte      
unfertige Leistungen   440 533
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9.581   14.277
2. Forderungen gegen Gesellschafter 2.294   96
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.058   1.277
    12.933 15.650
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten   6.445 4.704
    19.818 20.887
C. Rechnungsabgrenzungsposten   70 86
    20.597 21.615

Passiva

     
  31.12.2017 31.12.2016
  TEUR TEUR TEUR
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital   5.000 4.400
II. Gewinnrücklagen      
Andere Gewinnrücklagen   500 500
III. Bilanzverlust   -3.689 --3.560
    1.811 1.340
B. Rückstellungen      
1. Steuerrückstellungen 0   0
2. Sonstige Rückstellungen 187   220
    187 220
C. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 18.285   19.309
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 76   86
3. Sonstige Verbindlichkeiten 238   660
    18.599 20.055
    20.597 21.615

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2017

der KoM-SOLUTION GmbH, Berlin

2017 2016
TEUR TEUR TEUR
1. Umsatzerlöse 60.776   41.648
2. Verminderung/Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen -93   533
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 101   144
4. Sonstige betriebliche Erträge 14   99
    60.798 42.424
5. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 56.659   38.686
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 459   384
6. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 1.674   1.880
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 348   385
davon für Altersversorgung TEUR 85 (Vj. TEUR 94)      
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 142   315
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.612   1.251
    60.894 42.901
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0   1
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -32   -71
    -32 -70
11. Steuern vom Einkommen und Ertrag   0 0
12. Ergebnis nach Steuern   -128 -547
13. Sonstige Steuern   1 1
14. Jahresfehlbetrag   -129 -548
15. Verlustvortrag   -3.560 -3.012
16. Bilanzverlust   -3.689 --3.560

Anhang für das Geschäftsjahr 2017

der KoM-SOLUTION GmbH, Berlin

Allgemeine Hinweise

Die KoM-SOLUTION GmbH hat Ihren Sitz in Berlin und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Charlottenburg unter der Registriernummer HRB 109774 B eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Nach dem Gesellschaftsvertrag sind die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften anzuwenden.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung werden in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst; sie sind im Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Alle Angaben erfolgen in Tausend Euro, wenn nicht anders angegeben.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Aktiva

Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden mit ihren Anschaffungskosten vermindert um die Abschreibungen angesetzt. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungspreisminderungen berücksichtigt. Die Abschreibungen erfolgen linear entsprechend ihrer Nutzungsdauer. Die Nutzungsdauer der immateriellen Vermögensgegenstände beträgt zwischen 2 und 5 Jahren, die der Sachanlagen zwischen 2 und 14 Jahren.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert bis EUR 410 werden grundsätzlich im Zugangsjahr voll abgeschrieben, wobei unterstellt wird, dass im Jahr des Zugangs auch deren Abgang erfolgt.

Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Die Herstellungskosten umfassen angemessene Teile der herstellungsbezogenen Gemeinkosten und Abschreibungen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bilanziert. Erkennbaren Einzelrisiken wird durch Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Passiva

Bei der Bemessung der Rückstellungen haben wir allen erkennbaren Risiken sowie ungewissen Verbindlichkeiten angemessen und ausreichend Rechnung getragen. Die Bewertung erfolgte nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. Die Rückstellungen werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erträge und Aufwendungen aus Regel- und Ausgleichsenergie im Rahmen des Bilanzkreismanagements Gas (Gas Balance Desk, GBD)

Die sich aus der Abrechnung im Rahmen des von der Gesellschaft durchgeführten Bilanzkreismanagement gegenüber dem jeweiligen Bilanzkreiskooperationspartner und dem jeweiligen Bilanzkreisnetzbetreiber ergebenden Erträge und Aufwendungen werden in analoger Auslegung der Regelungen des Beschlusses der Beschlusskammer 7 der Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahn, Bonn, (Az.: BK7-14-020) vom 19.12.2014 (kurz "GaBi Gas 2.0") und des der vom BDEW/VKU/GEODE herausgegebene Leitfaden Marktprozesse Bilanzkreismanagement Gas (Stand: 30. Juni 2016) erfasst. In der GaBi Gas 2.0 werden Regelungen zur Regel- und Ausgleichsenergieumlage dargestellt und die Abwicklung der entsprechenden Erlöse und Aufwendungen über ein Umlagekonto festgelegt. Im Ergebnis erfolgt eine saldierte Darstellung der Erträge und Aufwendungen aus der Abrechnung von Regel- und Ausgleichsenergie. Diese Vorgehensweise spiegelt den wirtschaftlichen Hintergrund des betreffenden Ausgleichsleistungssystems für die Regel- und Ausgleichsenergie zutreffend wider.

Im Ergebnis entsprechen die zu erfassenden Erträge den korrespondierend angefallen Aufwendungen, wodurch in der Gewinn- und Verlustrechnung ein Saldo von Null ausgewiesen wird.

In analoger Anwendung des BMF Schreibens vom 1. Juli 2014 werden handelsbilanziell Forderungen und Verbindlichkeiten aus der Berechnung der Regel- und Ausgleichsenergie erst mit Vorliegen der Abrechnungsunterlagen vom Marktgebietsverantwortlichen bilanziert und nicht bereits mit Ablauf der Periode, in der der Ausgleich stattfindet.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sowie die auf die jeweiligen Posten entfallenden Abschreibungen des Geschäftsjahres sind im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Vorräte

Die unter den Vorräten ausgewiesenen unfertigen Leistungen stehen vor allem im Zusammenhang mit Projekten im ENERGY TRADING DESK.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr insgesamt eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen Gesellschafter beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.294 (Vorjahr: TEUR 96).

Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft wurde durch Bareinzahlung um TEUR 600 auf TEUR 5.000 erhöht.

Der Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 129 (Vorjahr: Jahresfehlbetrag TEUR 548) wird auf neue Rechnung vorgetragen. Zusammen mit dem Verlustvortrag in Höhe von TEUR 3.560 ergibt sich ein Bilanzverlust von TEUR 3.689.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalaufwendungen (TEUR 96) und Jahresabschlusskosten (TEUR 40).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen resultieren mit rd. Mio. EUR 12,8 (Vorjahr: Mio. EUR 10,6) aus der Abrechnung des Gas Balance DESK (Bilanzkreiskooperation Gas). Bezüglich der Bilanzierung der zugehörigen Umsatzerlöse und Materialaufwendungen verweisen wir auf die Anmerkung zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter beinhalten ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Sie haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Steuerverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 225 (Vorjahr: TEUR 33) enthalten.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

In den nächsten fünf Geschäftsjahren entstehen Mietaufwendungen für Büroräume in Höhe von insgesamt TEUR 2.667. Dem stehen Erlöse aus Untervermietung in Höhe von TEUR 1.358 im gleichen Zeitraum gegenüber.

Latente Steuern

Aufgrund vorhandener steuerlicher Verlustvorträge entsprechend § 274 Absatz 1 Satz 4 HGB ergibt sich insgesamt eine Steuerentlastung, die grundsätzlich als aktive latente Steuern in der Bilanz angesetzt werden kann. Auf die Ausübung dieses Wahlrechts wurde verzichtet.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:

2017 2016
TEUR TEUR
Strom-, Gaslieferungen Portfoliomanagement 42.819 26.925
Stromlieferungen GREEN ENERGY DESK 14.507 12.860
Energie-Projekte 1.494 0
Bilanzkreis- und Datenmanagement, GBD 1.088 1.308
Dienstleistungen ENERGY TRADING DESK 513 356
Sonstige Umsatzerlöse 355 199
  60.776 41.648

Die sich aus der Abrechnung im GAS BALANCE DESK, GBD gegenüber dem jeweiligen Bilanzkreiskooperationspartner und dem jeweiligen Bilanzkreisnetzbetreiber ergebenden Erträge und Aufwendungen mit jeweils rd. Mio. EUR 332,2 (Vorjahr: Mio. EUR 264,4) werden saldiert. Wir verweisen hierzu auf die Anmerkung zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden.

Außergewöhnliche Aufwendungen

Die Aufwendungen enthalten außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 389 (Vorjahr: TEUR 390). Es handelt sich um Wertberichtigungen von Forderungen für Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Vermögensgegenstände.

Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

In den Umsatzerlösen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 40) enthalten.

Sonstige Angaben

Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen wurden zu marktüblichen Bedingungen durchgeführt.

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter betrug:

2017 2016
Angestellte 27 31

Geschäftsführung

Hermann Schmeink (Diplom-Kaufmann)

Auf die Angabe der Organbezüge wurde mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Prüfungs- und Beratungsgebühren

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird durch die Grieger Mallison CTG AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin, geprüft.

Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 18 (Vorjahr: TEUR 16) und gliedert sich auf in Honorare für die Abschlussprüfungsleistung mit TEUR 13 (Vorjahr: TEUR 13) und sonstige Leistungen mit TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 3).

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Abschluss des Geschäftsjahres 2017 nicht gezeigt.

 

Berlin, 3. Juli 2018

KoM-SOLUTION GmbH

Hermann Schmeink, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens 2017 d

er KoM-SOLUTION GmbH, Berlin

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2017 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2017
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Software und Lizenzen 2.552 139 0 256 2.947
2. Geleistete Anzahlungen 208 48 0 -256 0
  2.760 187 0 0 2.947
II. Sachanlagen          
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 930 17 65 0 882
2. Geleistete Anzahlungen 0 5 0 0 5
  930 22 65 0 887
  3.690 209 65 0 3.834
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2017 Zugänge Abgänge 31.12.2017
TEUR TEUR TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Software und Lizenzen 2.344 91 0 2.435
2. Geleistete Anzahlungen 0 0 0 0
  2.344 91 0 2.435
II. Sachanlagen        
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 704 51 65 690
2. Geleistete Anzahlungen 0 0 0 0
  704 51 65 690
  3.048 142 65 3.125
Buchwerte
31.12.2017 31.12.2016
TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Software und Lizenzen 512 208
2. Geleistete Anzahlungen 0 208
  512 416
II. Sachanlagen    
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 192 226
2. Geleistete Anzahlungen 5 0
  197 226
  709 642

Lagebericht über das Geschäftsjahr 2017

der KoM-SOLUTION GmbH, Berlin

A. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell der KoM-SOLUTION

KoM-SOLUTION versteht sich als Dienstleistungs- und Beratungsplattform für Stadtwerke, Energieversorgungs- und Dienstleistungsunternehmen.

Unser Leistungsspektrum umfasst folgende Geschäftsfelder:

Das Leistungsspektrum umfasst operative Prozessdienstleistungen und konzeptionelle Beratungsleistungen auf folgenden Geschäftsfeldern:

• GAS BALANCE DESK - Bilanzkreiskooperation Gas - GBD

• GREEN ENERGY DESK - Direktvermarktung von EEG-Strom und Kompetenz-Aufbau im Umgang mit erneuerbaren Energien - GED

• ENERGY TRADING DESK - Projekte zum Thema Digitalisierung der Energiewirtschaft - ETD

• Bilanzkreismanagement Strom und Gas (Energiemanagement)

• Portfoliomanagement Strom und Gas (Energiemanagement)

Ergänzt werden diese Geschäftsfelder durch Ausbildungsangebote und Beratungsdienstleistungen entlang der energiewirtschaftlichen Wertschöpfungskette.

Steuerungssystem

Das Unternehmen wird auf Basis der Kennzahlen Umsatz, Materialaufwandsquote, EBITDA/EBIT, Ergebnis vor Steuern und Cash Flow hinsichtlich ausreichender Liquidität gesteuert. Sie bilden damit die wichtigsten Leistungsindikatoren der KoM-SOLUTION.

B. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und Branchenbezogene Lage

Der Energiehandel wurde vom Volumen und von der Preissituation her durch verschiedene Entwicklungen beeinflusst.

Das auch im Jahr 2017 anhaltende Wachstum der deutschen Wirtschaft führte bei gegenüber dem Vorjahr unveränderten Jahresdurchschnittstemperaturen zu einem Anstieg des Gas- und vor allem des Stromverbrauchs in 2017.

Bei den Strompreisen an den Großhandelsmärkten war in Jahr 2017 vor allem aufgrund der höheren Preise für Steinkohle ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen.

Die Großhandelspreise für Gas haben sich gegenüber dem Vorjahr ebenfalls wieder erholt, allerdings in geringerem Umfang als beim Strom.

Die Emissionspreise sind aufgrund der Reform des europäischen Emissionshandelssystems in der zweiten Jahreshälfte 2017 deutlich gestiegen.

Die beschriebene Marktsituation hat im Jahr 2017 nicht zu einer Erholung des Preisniveaus für Dienstleistungen aus den Bereichen Portfoliomanagement sowie Bilanzkreismanagement (Energiemanagement) geführt.

In der Direktvermarktung von Strom aus erneuerbaren Energien hat sich der Wettbewerb weiter verschärft. Die Preise waren in 2017 wie in den Vorjahren stark unter Druck und bleiben es auch in 2018.

Die energiepolitischen Vorgaben haben im Jahr 2017 keinerlei Impulse für die Geschäftsfelder der KoM-SOLUTION gegeben. Im Bereich der erneuerbaren Energien wird erst eine erfolgreiche Marktintegration Chancen für neue Geschäftsmodelle ergeben.

Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Lage

Die Nachfrage nach den von KoM-SOLUTION angebotenen Leistungen und Produkten verlief im Geschäftsjahr 2017 zufriedenstellend.

Die Kooperationsplattform GAS BALANCE DESK, GBD, ist im abgelaufenen Geschäftsjahr von der Anzahl der Kooperationspartner und dem gepoolten Gasvolumen her erneut gewachsen. Vor allem aufgrund der niedrigen Ausgleichsenergiepreise hat sich nach der Einführung von GaBi Gas 2.0 der durch den GBD erzielbare Kooperationsvorteil auch im Jahr 2017 spezifisch vermindert. Insgesamt gesehen wurde der geplante Umsatz hierdurch trotz der Volumenzuwächse um 41 % unterschritten. Das erzielte Ergebnis blieb in der gleichen Größenordnung hinter den Erwartungen zurück.

Die Direktvermarktungsplattform für EEG-Strom, GREEN ENERGY DESK, GED, hat im Jahr 2017 ein Grünstromvolumen von rd. 427 GWh (Vorjahr 375 GWh) vermarktet. Die dabei erzielten Umsatzerlöse lagen rd. 5 % unter dem Planwert, wodurch das prognostizierte Ergebnis nicht ganz erreicht wurde.

Das Kerngeschäftsfeld im Bereich ENERGY TRADING DESK, ETD, ist die Bearbeitung von Projekten zum Thema Digitalisierung der Energiewirtschaft.

Unter dem Produktnamen ETD entwickelt KoM-SOLUTION in Abstimmung mit seinen Kunden ein System zur Portfoliobewirtschaftung von Strom und Gas, das die vollautomatische Umsetzung der Handelsstrategie des Kunden für seine Strom- und Gasportfolien am Termin-, Day-Ahead- und Intraday-Markt 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche ermöglicht, einschließlich der damit verbundenen Bilanzkreismanagement-Prozesse.

Der erwartete Kundenzuwachs konnte zwar nicht realisiert werden, die geplante Gesamtleistung wurde aber annähernd erreicht, wodurch das Ergebnis im Geschäftsfeld ETD im geplanten Umfang ausfiel.

Im Bilanzkreis- und Portfoliomanagement (Energiemanagement Gas und Strom) haben sich die Umsätze aufgrund des gestiegenen Handelsvolumens gegenüber dem Vorjahrdeutlich erhöht. Die Dienstleistungsentgelte blieben aber weiter unter Druck. Trotz des Volumenanstiegs blieb das erzielte Ergebnis daher um rd. 0,3 Mio. EUR hinter dem Planwert zurück.

Die aufgeführten Entwicklungen schlagen sich im Leistungsindikator Ergebnis vor Steuern nieder, das bei außergewöhnlichen Aufwendungen für Wertberichtigungen auf Schadensersatzforderungen von -282 TEUR insgesamt -128 TEUR beträgt. Es weicht damit um 289 TEUR vom geplanten Ergebnis vor Steuern ab.

Die für das Geschäftsjahr 2017 aus dem operativen Geschäft heraus geplanten Liquiditätsanforderungen konnten jedoch jederzeit sichergestellt werden.

Finanz-, Vermögens- und Ertragslage

Ertragslage

Das gegenüber dem Vorjahr um rd. 15,8 Mio. EUR gestiegenen Handelsvolumen im Portfoliomanagement und das um rd. 1,7 Mio. EUR höhere Vermarktungsvolumen im GREEN ENERGY DESK führte zu einem Anstieg der Gesamtleistung gegenüber dem Jahr 2016 um rd. 18,5 Mio. EUR.

Die Umsätze gliedern sich nach den einzelnen Geschäftsfeldern wie folgt auf:

Mio. EUR
Energiemanagement 43,1
GREEN ENERGY DESK 14,5
GAS BALANCE DESK 0,8
ENERGY TRADING DESK 0,5
Energie-Projekte und sonstige Umsatzerlöse 1,9
Summe Umsatzerlöse 2017 60,8

Aufgrund des insgesamt gestiegenen Umsatzvolumens war der Materialaufwand im Jahr 2017 ebenfalls höher als im Vorjahr. Die Materialaufwandsquote stieg wegen des in Relation zum Umsatz gesunkenen Rohergebnisses gegenüber dem Jahr 2016 um 1,7 auf 93,9 % an.

Die nach HGB ermittelte Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter erhöhte sich aufgrund von Neueinstellungen um 4 auf 31. Der Personalaufwand blieb mit 2,0 Mio. EUR dabei fast unverändert.

Aufgrund des negativen Ergebnisses vor Steuern von 128 TEUR sind im Jahr 2017 wie im Vorjahr keine Ertragsteuern angefallen.

Die Entwicklung der Ertragslage zeigt die nachfolgende betriebswirtschaftliche Darstellung der Ergebnisstruktur:

2017 2016 Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Gesamtleistung +60.784 +42.325 +18.459 +43,6
Materialaufwand -57.118 -39.070 -18.048 -46,2
Rohergebnis +3.666 +3.255 +411 +12,6
Personalaufwand -2.022 -2.028 +6 +0,3
Sonstige Erträge und Aufwendungen -1.316 -1.032 -284 -27,5
EBITDA +328 +195 +133 +68,2
Abschreibungen -142 -315 +173 +54,9
EBIT +186 -120 +306 +255,0
Wertberichtigung Schadensersatzforderung -282 -390 +108 +27,7
Außerordentliches Ergebnis -282 -390 +108 +27,7
Zinsergebnis -32 -37 +5 +13,5
Ergebnis vor Steuern -128 -547 +419 +76,6
Steuern -1 -1 0 0,0
Jahresergebnis -129 -548 +419 +76,5

Aufgrund der Umsatzsteigerung konnte in 2017 ein um 411 TEUR besseres Rohergebnis erzielt werden. Dies führte zu einer Verbesserung des EBITDA und durch das geringere Abschreibungsvolumen zu einem Anstieg des EBIT sowie des Jahresergebnisses um 419 TEUR. Die in 2017 angefallenen Wertberichtigungen auf Schadensersatzforderungen in Höhe von 282 TEUR hatten ein negatives Gesamtergebnis zur Folge.

Finanzlage

Die Liquiditätslage war im Jahr 2017 stabil und wurde durch unterjährige Sondereffekte positiv beeinflusst. Der vor allem wegen der höheren Abnahme der Forderungen gegenüber der Abnahme der Verbindlichkeiten positive Cash-Flow von 1.741 TEUR führte zu einem Anstieg der liquiden Mittel auf 6.445 TEUR. Die langfristige Finanzierung der Gesellschaft erfolgt nach wie vor vollständig aus Eigenmitteln.

Vermögenslage

Die Höhe der Bilanzsumme resultiert zu 62,1 % entsprechend 12,8 Mio. EUR aus den Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im Zusammenhang mit der Abrechnung des GAS BALANCE DESK. Die korrespondierenden Umsatzerlöse und Materialaufwendungen aus der Abrechnung des GAS BALANCE DESK, die sich in gleicher Höhe gegenüber stehen, werden als durchlaufende Posten in der Gewinn- und Verlustrechnung nicht gezeigt. In 2017 war dies ein Volumen von 332,2 Mio. EUR gegenüber 264,4 Mio. EUR in 2016.

Die im Jahr 2017 getätigten Investitionen in Höhe von 209 TEUR entfielen wie im Vorjahr weit überwiegend auf den IT-Bereich. Die von KoM-SOLUTION entwickelten neuen Dienstleistungen sind IT-basiert. Da fast alle angebotenen Dienstleistungen hohe Anforderungen an eine funktionstüchtige und ausfallsichere IT-Infrastruktur und Software stellen, erfolgt in diesem Bereich eine ständige Anpassung, Erweiterung und Modernisierung.

Im Berichtsjahr wurde das Stammkapital durch Bareinzahlung um 0,6 Mio. EUR erhöht. Trotz des eingetretenen Verlustes stieg das Eigenkapital daher um 0,5 Mio. EUR auf 1,8 Mio. EUR an.

Die Quote des Eigenkapitals erhöhte sich wegen des gewachsenen Eigenkapitals bei einem gleichzeitigen Rückgang der Bilanzsumme von 6,2 % auf 8,8 % zum 31.12.2017.

Insgesamt gesehen wurde im Geschäftsjahr 2017 gegenüber dem Vorjahr eine deutliche Ergebnisverbesserung erreicht. Ohne Berücksichtigung der außerordentlichen Aufwendungen liegt der EBITDA um 11,1 % über dem Planwert und der EBIT sowie das Gesamtergebnis entsprechen dem geplanten positiven Ergebnis. Die Ergebnissituation im Geschäftsjahr 2017 wird damit als zufriedenstellend betrachtet. Sie zeigt, dass die umgesetzten Maßnahmen zur Neustrukturierung und Neupositionierung der KoM-SOLUTION am Markt erfolgreich sind.

C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognosebericht

KoM-SOLUTION hat das Geschäftsjahr 2018 aufgrund der überwiegend längerfristig laufenden Vertragsverhältnisse mit unseren Kunden mit einem zufriedenstellenden Auftragsbestand begonnen.

Der Fokus unserer Aktivitäten richtet sich weiterhin verstärkt auf das Thema Digitalisierung der Energiewirtschaft. Unter dem Produktnamen ALGO-Trader setzen wir im ENERGY TRADING DESK die Entwicklung in Abstimmung mit unseren Kunden bzw. Kooperationspartnern in 2018 fort.

Im GAS BALANCE DESK ist ein nennenswerter Zuwachs des Abrechnungsvolumens durch weitere Gasportfolien mit großem Volumen in 2018 nicht möglich. Durch den im ersten Quartal 2018 zu verzeichnenden Anstieg der in den Vorjahren niedrigen Ausgleichsenergiepreise sehen wir ein Ende des Trends schrumpfender Kooperationsvorteile.

Die Plattform GREEN ENERGY DESK zur Vermarktung von EEG-Strommengen wird im Jahr 2018 mit einer gegenüber dem Vorjahr auf ca. 390 GWh verminderten Energiemenge fortgeführt. Durch die fortlaufende Weiterentwicklung der Prozessautomatisierung, wird der Reduzierung der erzielbaren Margen in der Direktvermarktung nach dem Marktprämienmodell entgegengewirkt.

Perspektivisch sehen wir die Position von KoM-SOLUTION im Markt für erneuerbare Energien in der Funktion als Dienstleister und nicht mehr als Direktvermarkter.

Wir gehen für das nachfolgende Geschäftsjahr 2018 trotz eines anhaltend schwierigen Marktumfelds von einer positiven Geschäftsentwicklung mit einer Ergebnisverbesserung gegenüber 2017 aus. Insgesamt gesehen prognostizieren wir für das Geschäftsjahr 2018 ein Umsatzvolumen von ca. 64 Mio. EUR.

Die Materialaufwandsquote wird im Geschäftsjahr 2018 bei höheren Umsatzerlösen und verbessertem Rohergebnis mit ca. 94 % gegenüber 2017 in etwa unverändert bleiben.

Die Aufwendungen für Personal und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden in 2018 höher ausfallen als in 2017, da wir uns personell verstärken müssen, um die gesteckten Ziele zu erreichen.

Bei vorsichtiger Bewertung schätzen wir den im Geschäftsjahr 2018 erzielbaren EBITDA auf +430 TEUR und den EBIT wegen des steigenden Abschreibungsvolumens auf +180 TEUR ein. Das prognostizierte Ergebnis vor Steuern liegt bei ca. +140 TEUR.

Trotz der Ergebnisverbesserung gehen wir aufgrund des prognostizierten Anstiegs der Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von einer sinkenden Eigenkapitalquote aus.

Des Weiteren planen wir für das Geschäftsjahr 2018 wie auch bereits im Vorjahr, dass durch das operative Geschäft ausreichend Liquidität zur Verfügung steht und weitere Gesellschafterfinanzierungen nicht notwendig sind.

Erläuterungen zu den wesentlichen Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die wesentlichen Risikoelemente an den Energiemärkten sind unvorhersehbare Preisschwankungen, vor allem bei Gas und Strom, unvorhersehbare Bedarfsschwankungen beim Vertriebslastgang und Prognoseabweichungen sowie das Adressenausfallrisiko bei den Handelspartnern. Dies ist auch vor dem Hintergrund der Intensivierung des Wettbewerbs und der Zunahme von Anbietern/Nachfragenden am Energiemarkt zu sehen.

Das Risikomanagement hat daher die Aufgabe, diese Risiken durch geeignete Techniken und Instrumente zu begrenzen und somit den langfristigen Unternehmenserfolg von KoM-SOLUTION und der von ihr verwalteten Portfolien zu sichern.

KoM-SOLUTION sieht sich in diesem Geschäftsfeld vor allem als Dienstleiter, so dass sich die Risiken im Energiehandel auch vor dem Hintergrund der überwiegend hohen Bonität unserer Geschäftspartner in Grenzen halten.

Den operativen Risiken wird außerdem durch eine ständige Optimierung der Prozessabläufe und deren Unterstützung durch die Weiterentwicklung der IT-Systeme entgegengewirkt.

Für die Geschäftstätigkeit von KoM-SOLUTION, insbesondere die reibungslose Abwicklung der angebotenen Dienstleistungen, ist eine funktionierende IT-Infrastruktur von besonderer Bedeutung. Eine Störung bzw. ein Ausfall dieser komplexen Infrastruktur stellt deshalb ein zu beachtendes Risiko dar. Diesem Risiko begegnet KoM-SOLUTION u. a. durch ein laufend aktualisiertes IT-Sicherheitskonzept mit integriertem IT-Notfallkonzept. Hierin sind zum einen die technischen Maßnahmen und zum anderen die Verhaltensregeln zur Vermeidung von Störungen bzw. für den Fall des Eintretens einer Störung geregelt. Hier-durch wird sichergestellt, dass die Geschäftsprozesse von KoM-SOLUTION bei allen relevanten Störfällen weiterlaufen können. Das Risiko kann negative Auswirkungen auf die finanziellen Leistungsindikatoren Umsatz, Materialaufwandsquote, EBITDA/EBIT, Ergebnis vor Steuern und Liquidität haben, wird jedoch aufgrund der risikokompensierenden Maßnahmen als gering angesehen.

Die Änderung der gesetzlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen, vor allem für die Energiewirtschaft, kann Auswirkungen auf die Vermarktung einzelner angebotener Produkte und Dienstleistungen haben. Hier sind vor allem unvorhersehbaren Änderungen der Abrechnungsmodalitäten für die Bilanzkreisabrechnung Gas zu nennen. Der GAS BALANCE DESK war hiervon in den Geschäftsjahren 2015 bis 2017 durch die Einführung der novellierten GaBi Gas 2.0 betroffen. Wir sehen in 2018 aber auch die Chance, durch zusätzliche Dienstleistungen im Zusammenspiel mit unseren Kooperationspartnern den Kooperationsvorteil zu erhöhen und den GAS BALANCE DESK dadurch noch attraktiver zu machen. Dies kann sich positiv auf die finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse, Materialaufwandsquote, EBITDA/EBIT, Ergebnis vor Steuern und Liquidität auswirken.

Durch die fortlaufende Anpassung und Ergänzung der von KoM-SOLUTION angebotenen Dienstleistungen und Produkte an die sich ändernden Marktgegebenheiten und regulatorischen Rahmenbedingungen sowie durch die kontinuierliche Erweiterung des Leistungsspektrums und die Intensivierung der Vertriebsaktivitäten bietet sich die Chance, weitere Kunden und Kundengruppen hinzu zu gewinnen bzw. die geschäftlichen Aktivitäten bei den vorhandenen Kunden auszuweiten.

Risiken aus der Sicherstellung der Liquidität der KoM-SOLUTION wird durch eine zweistufige Liquiditätsplanung begegnet. Dies stellt die kurz- und mittelfristige Liquidität des Unternehmens sicher.

Risiken, welche die Existenz bzw. die Entwicklung unserer Gesellschaft gefährden, sind derzeit nicht bekannt oder erkennbar.

Erläuterungen zum Risikomanagement

Das Risikomanagementhandbuch wird laufend überarbeitet. Es regelt das Risikomanagement innerhalb der Geschäftsprozesse Energiemanagement (Portfoliomanagement und Bilanzkreismanagement), GAS BALANCE DESK, GREEN ENERGY DESK und ENERGY TRADING DESK.

KoM-SOLUTION verfügt damit über ein der Größe der Gesellschaft angemessenes, einheitliches und durchgängiges Risikomanagement-System, das den Vorschriften des KonTraG für die Risikoerfassung und -bewertung entspricht.

Der Geschäftsführung obliegt die Sicherung und Überwachung der definierten Ziele des Risikomanagements. Hierzu berichten die unterstellten Bereiche der Geschäftsführung regelmäßig. Darüber hinaus wird sie bei der Wahrnehmung ihrer Aufgabe durch die Marktüberwachung unterstützt. Die Marktüberwachung fasst das Risikocontrolling und die Funktionalitäten KYC- und Onboarding-Prozess, Compliance sowie Pflege des Risikomanagementhandbuchs in der KoM-SOLUTION zusammen. Die Geschäftsführung entscheidet auf Grundlage dieser Informationen über die Struktur, Vorgaben und Strategien für das Risikomanagement.

Die Überwachung und Abstimmung der Einzelrisiken liegen in der Verantwortung der Marktüberwachung. Die Marktüberwachung hat die Aufgabe, alle Bereiche von KoM-SOLUTION zu überwachen und sicherzustellen, dass keine existenzbedrohenden Risiken eintreten. Die Verantwortungen, Berichtspflichten und Aufgaben der Marktüberwachung erstrecken sich daher auf die Überwachung der von der Geschäftsführung beschlossenen ergebnis- und risikobewussten Führung der Geschäfte.

 

Berlin, 3. Juli 2018

KoM-SOLUTION GmbH

Hermann Schmeink, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der KoM-SOLUTION GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie der Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der KoM-SOLUTION GmbH, Berlin, den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Berlin, 3. Juli 2018

GRIEGER MALLISON
CTG Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl.-Fin.wirt Andreas Frericks, Wirtschaftsprüfer

Dipl.-Kfm. Ralph Riese, Wirtschaftsprüfer

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