PLSL Personal-Logistik-Service Ludwigsburg GmbH
Selbe AdresseSonstige Überlassung von Arbeitskräften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marc-André Fritz seit 12.2.2024 | Geschäftsführer |
Klaus Weiss seit 24.8.2011 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Fritz Logistik GmbHHeilbronnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31.12.2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Anhang für 2023A. Allgemeine Erläuterungen Der vorliegende Jahresabschluss wurde entsprechend den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB aufgestellt, die gemäß § 264 a HGB auf unser Unternehmen anzuwenden sind. Nach der Größenklasseneinteilung des § 267 HGB gehört unsere Gesellschaft zu den mittelgroßen Gesellschaften. Größenabhängige Erleichterungen werden bei der Offenlegung in Anspruch genommen. Zur Verbesserung der Klarheit und Aussagefähigkeit wurde das gesetzliche Gliederungsschema der Bilanz um die Posten "Forderungen gegen nahestehende Unternehmen" und "Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen" erweitert. Als nahestehende Unternehmen werden diejenigen Gesellschaften bezeichnet, für die aufgrund der Gesellschaftergleichheit die Zugehörigkeit zur Fritz-Firmengruppe gegeben ist, jedoch keine Verbundenheit bzw. kein Beteiligungsverhältnis im Sinne des § 271 HGB besteht. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Registerinformation Die Gesellschaft ist unter der Firma Fritz Logistik GmbH mit Sitz in Heilbronn im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer HRB 104880 eingetragen B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung der Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerte erfolgt zu den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibungen werden unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen. Die Nutzungsdauern liegen zwischen einem und dreiundzwanzig Jahren. Der ausgewiesene Geschäfts- und Firmenwert wurde bereits in Vorjahren vollständig über 15 Jahre abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben und gleichzeitig als Abgang behandelt. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Abschreibungen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Berücksichtigung von Abschlägen für alle erkennbaren Einzelrisiken angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die Pensionsrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach der Anwartschaftsbarwert- bzw. PUC-Methode bilanziert. Hierbei wurden die Richttafeln 2018 G und ein Abzinsungssatz von 1,82 % (Vorjahr 1,78 %) verwendet. Gehaltssteigerungen blieben unberücksichtigt, weil nicht von einer Erhöhung auszugehen ist. Der für Ausschüttungen gesperrte Unterschiedsbetrag aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 10 (Vorjahr: TEUR 30). Bei der Dotierung der übrigen Rückstellungen ist allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in ausreichendem Umfang Rechnung getragen worden. Die Verbindlichkeiten sind mit den Rückzahlungsbeträgen angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die sich ergebenden Steuerbe- und -entlastungen mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aufgrund der bestehenden Differenzen bei den Pensionsrückstellungen ergeben sich ausschließlich aktive latente Steuern. Vom Wahlrecht des § 274 HGB wird Gebrauch gemacht und auf die Aktivierung aktiver latenter Steuern verzichtet. Der Wertansatz der Eventualverbindlichkeiten entspricht dem am Bilanzstichtag bestehenden Haftungsvolumen. C. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt. Unser Unternehmen ist alleinige Gesellschafterin der Fritz LSH GmbH, Heilbronn, (Stammkapital TEUR 50). Mit der Fritz LSH GmbH besteht seit 2020 ein Ergebnisabführungs- und Beherrschungsvertrag. Der Jahresabschluss dieser Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2023 einen Jahresüberschuss (vor Ergebnisabführung) von TEUR 194 und ein Eigenkapital von TEUR 124 aus. Die gegen nahestehende Unternehmen und Beteiligungsunternehmen bestehenden Forderungen und Verbindlichkeiten stammen aus dem gegenseitigen Liefer-, Leistungs- und Zahlungsverkehr. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Von den sonstigen Vermögensgegenständen sind TEUR 12 (Vorjahr: TEUR 17) rechtlich noch nicht entstanden (noch nicht abziehbare Vorsteuern). Unter aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind vorausbezahlte Lizenzgebühren, Versicherungsprämien, sowie Messekosten erfasst. Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich hauptsächlich um arbeits- und sozialrechtliche Verpflichtungen. Verbindlichkeitenspiegel
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Grundschulden, die auf Grundstücken unseres Gesellschafters eingetragen sind, besichert. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen resultiert ein Zinsaufwand in Höhe von TEUR 12 (Vorjahr: TEUR 12). E. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestanden Haftungsverhältnisse aus Gewährleistungsverträgen in Höhe von TEUR 515. Hierbei handelt es sich um die gesamtschuldnerische Mithaftung für Kredite, die an andere Gesellschaften der Fritz-Firmengruppe gewährt wurden. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus der gesamtschuldnerischen Mithaftung für die Verbindlichkeiten der Gesellschaften der Fritz-Firmengruppe gegenüber Kreditinstituten wird aufgrund der ausreichenden finanziellen Lage der Fritz-Firmengruppe als gering eingeschätzt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen für Immobilien in Höhe von TEUR 1600 (Laufzeiten bis 31. Dezember 2025). Anzahl Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt waren beschäftigt:
Geschäftsführung unserer Gesellschaft ist
Auf die Angaben von Geschäftsführer-Bezügen wird im Hinblick auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Vorgänge von besondere Bedeutung Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahrs, die sich auf die Bilanzierung zum 31. Dezember 2023 auswirken, nicht ergeben. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, dass der Jahresüberschuss von TEUR 538 auf neue Rechnung vorgetragen wird.
Heilbronn, den 28. November 2024 Marc-André Fritz, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Lagebericht für 2023A. Grundlagen Unsere Gesellschaft erbringt logistische Dienstleistungen in den Geschäftsfeldern Kontraktlogistik, Gefahrstofflagerung für die chemische Industrie und die Konsumgüterindustrie sowie die Automobilindustrie. Unsere Dienstleistungen umfassen Lagerung, Lagerverwaltung (laufende Bestandsführung, Durchführung von Inventuren), Consulting, Kommissionierung und Organisation der Transporte von Endkunden. B. Geschäftsverlauf Die Weltwirtschaft litt im Jahr 2023 unter den direkten und indirekten Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine und des Nahostkonflikts. Diese trugen ebenso wie die fiskal- und geldpolitische Lockerung während der Corona-Pandemie zu den hohen Inflationsraten bei. Die geldpolitische Straffung bis zum dritten Quartal hat eine noch anhaltende schwächende Auswirkung auf Wirtschaft und Welthandel und ist ein wesentlicher Faktor für die Zurückhaltung bei Investitionen und Konsum. Obwohl die Energiemärkte sich verglichen mit dem Vorjahr in gewissem Umfang beruhigten, blieben Gas- und Strompreise vor allem in Deutschland und Europa deutlich über dem Niveau vor dem Ukrainekrieg und erschwerten damit eine durchgreifende nachpandemische Erholung der Weltwirtschaft. Auch wenn die Leitzinsen führender Zentralbanken wohl ihren Höhepunkt im Herbst 2023 erreicht haben könnten, ist mit geldpolitischer Lockerung voraussichtlich erst gegen Mitte des Jahres 2024 zu rechnen. Das globale Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) schwächte sich von 3,1 % im Jahr 2022 auf 2,7 % im Jahr 2023 weiter ab. Dabei ging das BIP-Wachstum in den Industrieländern von 2,6 % auf 1,6 % zurück, maßgeblich verursacht durch den vom Krieg in der Ukraine besonders betroffenen Euroraum, dessen Wachstum von 3,5 % auf 0,5 % regelrecht einbrach. Deutschland drehte nach einem Plus von 1,9 % im Vorjahr im Berichtsjahr sogar leicht ins Negative (-0,2 %). In den USA hingegen verstärkte sich die Wirtschaftsaktivität durch eine sehr expansive Fiskalpolitik von 1,9 % auf 2,4 %. Gleichzeitig kam es in den Emerging Markets zu einer Erholung von 3,7 % auf 4,2 %, wozu ein starker Anstieg in China von 3,0 % im Jahr 2022 auf 5,4 % im Jahr 2023 wesentlich beitrug. (Die im folgenden Absatz genannten Zahlen zur Beschreibung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen beruhen auf S&P Global Market Intelligence). Im Jahr 2023 blieb das Wachstum in der globalen Industrieproduktion und im Welthandel deutlich gedrosselt. Nach den Zuwächsen um 7,0 % und 2,8 % in den Jahren 2021 und 2022 nahm die Industrieproduktion 2023 nur noch um 0,7 % zu. Die Welthandelszahlen reflektierten diese Verlangsamung mit einem Anstieg der Exporte um lediglich 1,1 %, verglichen mit 10,9 % im Jahr 2021 und 5,6 % im Jahr 2022. Diese Abkühlung bedeutete für die Logistikbranche eine gemäßigte Nachfrage und rückläufige Volumen. Im B2B-Segment zeigten sich weiterhin Herausforderungen durch teils überhöhte Lagerbestände und schwindende Nachfrage, was eine anhaltende Angleichung der Frachtraten und Transportkapazitäten nach sich zog. Auch gegen Jahresende 2023 zeigte sich keine wesentliche Erholung der Nachfrage, was die fortwährende globale Wirtschaftsflaute unterstreicht. Insgesamt war das Jahr 2023 durch das schwache konjunkturelle Umfeld und der damit verbundenen schwächeren Nachfrage geprägt. Durch die Inbetriebnahme einer weiteren Gefahrstoffhalle ist trotz des schwachen konjunkturellen Umfelds unser Umsatz um 16,1 % auf 17,3 Mio. € (Vj. 14,9 Mio. €) gestiegen. Die Anzahl unserer Mitarbeitenden ist im Vergleich zu 2023 gestiegen. Im Jahresdurchschnitt 2023 haben wir 180 (Vorjahr 159) Mitarbeitenden beschäftigt, davon 9 (Vorjahr 6) Auszubildende. Die Investitionstätigkeit 2023 betrug insgesamt TEUR 589. Davon entfielen TEUR 19 auf die immateriellen Vermögensgegenstände und TEUR 570 auf das Sachanlagevermögen. Die Investitionen in diese Bereiche lagen folglich unter den Abschreibungen (TEUR 827). C. Darstellung der Lage 1. Ertragslage Aufgrund der Erhöhung des Umsatzes um 16,1 % konnte infolge von Kostensteigerungen in fast allen Bereichen das Ergebnis in Höhe des Vorjahres nicht erreicht werden. Innerhalb der Ertragslage zeichnet sich das folgende Bild ab: Die Materialaufwendungen sind mit TEUR 1.465 (Vj. TEUR 982) gegenüber dem Vorjahr um 49 % aufgrund von Kosten- und Mengensteigerungen gestiegen. Die Personalaufwendungen sind u.a. aufgrund des Personalanstieges von TEUR 6.604 um TEUR 1.284 auf TEUR 7.888 gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um 12 % auf TEUR 6.633 infolge gestiegener Preisen und Mengenerhöhungen unterproportional erhöht. Aufgrund der mit der Fritz LSH GmbH bestehenden steuerlichen Organschaft ist das Finanzergebnis von TEUR 23 auf TEUR 182 sowie die Steuern vom Einkommen und Ertrag von TEUR 258 auf TEUR 311 gestiegen. 2. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 412 (= 7,7 %) auf TEUR 4.963 reduziert. Auf der Aktivseite haben sich die Forderungen aus Lieferungen Leistungen (inkl. Forderungen gegen verbundene Unternehmen) infolge intensiveren Forderungsmanagement von TEUR 2.818 auf TEUR 2.714 reduziert. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind von TEUR 142 auf 96 gesunken. Die Rückstellungen haben sich von TEUR 1.593 auf TEUR 1.870 erhöht was überwiegend (+TEUR 177) die Steuerrückstellungen betrifft. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 242 auf TEUR 365 gesunken. Die Eigenkapitalquote ist von 26,4 % auf 39,5 % zum 31. Dezember 2023 gestiegen 3. Finanzlage Die Finanzierung erfolgt im Verbund mit anderen Gesellschaften der Fritz-Firmengruppe über unbefristet gewährte Kreditlinien. Wesentliche Sicherheiten für die Kreditlinien sind Grundschulden auf Grundstücke des Gesellschafters. Die Kreditinanspruchnahmen der Gesellschaft sind gegenüber dem Vorjahr gesunken. Finanzielle Leistungsindikatoren Zur Steuerung und Entwicklung der Geschäftslage stellen die Umsatzerlöse sowie der Jahresüberschuss die zentralen finanziellen Leistungsindikatoren dar. Deren Entwicklung wurde bereits oben erläutert. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Bei der Gesellschaft werden die Arbeitnehmerbelange durch eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen Geschäftsführung und Arbeitnehmern berücksichtigt. Zur fortlaufenden, bedarfsorientierten Qualifizierung der Mitarbeiter werden Erst- und Weiterbildungsprogramme angeboten und permanent aktualisiert. Bei der Gesellschaft besteht ein Qualitätsmanagementsystem, welches die Qualität im Dienstleistungserstellungsprozess sicherstellt und kontinuierlich verbessert. Die Einbringung von Verbesserungsvorschlägen durch Mitarbeiter trägt ebenfalls zur kontinuierlichen Qualitätsverbesserung bei. Durch die Umsetzung interner Umweltziele erfüllt die Gesellschaft die öffentlichen Anforderungen an den Umweltschutz. Diese nicht-finanziellen Indikatoren haben zwar einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft, werden jedoch nicht primär zur Leistungssteuerung und -messung verwendet. Daher werden hier auch keine Zielerreichungsgrade festgelegt, die sich in Zahlen messen lassen könnten oder prognosefähig sind. Folglich liegt der Fokus auf den oben aufgeführten finanziellen Leistungsindikatoren. D. Risiko-, Chancen und Prognosebericht Risiko- und Chancenbericht Das Cash-Management erfolgt im Verbund mit den anderen Gesellschaften der Fritz-Firmengruppe. Unserer Finanz- und Liquiditätssteuerung sichern wir mit einem gruppenübergreifenden Planungsinstrumentarium ab. Zur Absicherung unserer Außenstände bedienen wir uns einer Kreditversicherung. Derivate Finanzinstrumente setzen wir nicht ein. Währungsrisiken bestehen nicht. Risiken und Chancen, die unsere Einschätzung beeinträchtigen können, liegen vornehmlich in dem weiteren Konjunkturverlauf und in dem bevorstehenden Going Life eines neuen innovativen Transportmanagementsystems. Prognosebericht Die anhaltenden geopolitischen Verwerfungen werden sich voraussichtlich auch im Jahr 2024 dämpfend auf die globale Nachfrage und den Welthandel auswirken. Die im Jahr 2023 beobachtete relative Entspannung an den Energiemärkten könnte 2024 anhalten und den aktuellen Inflationsrückgang unterstützen; die damit verbundene reale Kaufkrafterhöhung wird aber die bestehende Verunsicherung unter Investoren und Konsumenten nur teilweise kompensieren können. Insgesamt sollte sich daher das globale jahresdurchschnittliche BIP-Wachstum noch einmal leicht abschwächen von 2,7 % im Vorjahr auf 2,3 % im Jahr 2024. S&P Global Market Intelligence rechnet für die wichtigsten Länder und Regionen mit folgenden BIP-Wachstumswerten im Jahr 2024: Das Wachstum der chinesischen Wirtschaftsaktivität sollte sich auf 4,7 % und dass der USA auf 1,7 % verringern, während es im Euroraum bei besonders niedrigen 0,4 % verharrt. In Deutschland ist mit einer leichten Verbesserung auf ein BIP-Wachstum von 0,3 % zu rechnen, wobei dies nach der Rezession im zweiten Halbjahr 2023 eine sich im Jahresverlauf allmählich verstärkende Erholung widerspiegelt. Auch die Entwicklung in der Lagerlogistik hängt stark von der Konjunktur ab und bleibt im Rahmen der unsicheren Marktlage schwer einschätzbar. Unserer Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 einen Gewinn erzielt. Aufgrund der angespannten konjunkturellen Lage in der Automobilindustrie und den damit einhergehenden sinkenden Stückzahlen, wird unser Ergebnis 2024 nicht ganz die Vorjahreshöhe erreichen, sind jedoch aufgrund weitere signifikanten Auftragseingänge für die Folgejahre optimistisch gestimmt, dass sowohl unsere Umsätze als auch Erträge in Zukunft weiter steigen werden. Im Rahmen der bestehenden, unbefristeten gewährten Kreditlinien im Verbund mit anderen Gesellschaften der Fritz-Gruppe stehen nach unserer Einschätzung für den Planungshorizont bis Ende 2025 ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung.
Heilbronn, den 28. November 2024 Marc-André Fritz, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen Wirtschaftsprüfersan die Fritz Logistik GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Fritz Logistik GmbH, Heilbronn - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Fritz Logistik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens; • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, 16. Dezember 2024 UTG
Treuhand GmbH
Martin Denz, Wirtschaftsprüfer Marco Uhler, Wirtschaftsprüfer Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss, gleichwohl wurden bei der Offenlegung größenabhängige Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 276 Satz 1 und § 327 Satz 1 Nr. 1 und Nr. 2 i. V. m. § 328 HGB in Anspruch genommen. Sonstiger BerichtsteilDer Jahresabschluss zum 31.12.2023 der Fritz Logistik GmbH, Heilbronn, wurde am 18.12.2024 festgestellt.
Fritz Logistik GmbH, Heilbronn Die Geschäftsführung |
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