Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 86597
Vorher
WHATEVER MOBILE GmbH
Eingetragen
21.3.2002
Branche
Wiederverkaufs- und Vermittlungstätigkeiten für die TelekommunikationTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Telekommunikationsgeräten sowie elektrotechnischen und elektronischen Erzeugnissen a. n. g.Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Gegenstand
Dienstleistungen im Bereich der Telekommunikation, der Informationstechnologie und der Elektronik, der Handel mit Waren aus diesem Bereich, die Vermittlung von Reisen sowie journalistische Tätigkeiten aller Art, einschließlich des Verfassens und der Veröffentlichung von Fachberichten. Ausgenommen sind erlaubnispflichtige Tätigkeiten jeder Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Riccardo Dragoni
seit 24.5.2024
Geschäftsführer
Thomas Berge
seit 18.12.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Link Mobility Group ASANOR
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
GfMB Gesellschaft für Mobiles Bezahlen mbH
Germany
27.777 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

LINK Mobility GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens

Die LINK Mobility GmbH (im Folgenden "LMG") mit Sitz in Hamburg wurde 2002 gegründet und ist als Telekommunikationsanbieter mit über 30 Mitarbeitern im Bereich Mobile Solutions tätig. Im Jahr 2016 wurde die LMG Teil der Link Mobility Group AS, Oslo, Norwegen (im Folgenden "LINK Group"). Die LMG betreibt eine eigene Messaging-Plattform mit Anbindungen an internationale Netzbetreiber und Messaging Service Provider und vertreibt darüber hinaus Produkte von derLINK Group. Kerngeschäft ist die Unterstützung von Unternehmen zur Umsetzung ihrer mobilen Strategie. Dazu bietet LMG weltweit sichere und qualitativ hochwertige Lösungen in den Bereichen Mobile Messaging, Mobile Payment und Mobile Intelligence direkt oder über Partner an.

1.2 Organisationsstruktur und Beteiligungen

Sämtliche Geschäftsanteile an der LINK Mobility GmbH werden von der GfMB (Gesellschaft für Mobiles Bezahlen mbH), Hamburg, gehalten.

Die GfMB (Gesellschaft für Mobiles Bezahlen mbH), Hamburg, ist eine 100%tige Tochtergesellschaft der Link Mobility Group AS, Oslo, Norwegen.

Im Februar 2020 ist mit der GfMB ein Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen worden, der rückwirkend zum 1. Januar 2020 wirksam geworden ist. Aus diesem Grunde beträgt der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 nach Ergebnisabführung an die GfMB € 0,00.

2. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs sowie der wirtschaftlichen Lage der LMG

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist in 2023 laut statistischem Bundesamt gegenüber dem Vorjahr - preis- und kalenderbereinigt - um 0,3 % zurückgegangen. Nachdem die deutsche Wirtschaft in den ersten drei Quartalen in etwa stagnierte, nahm die Wirtschaftsleistung im 4. Quartal 2023 ab.

Nach wie vor sind mobile Endgeräte aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken und erobern weitere Lebensbereiche. Dies gilt insbesondere in der Logistik, im E-Commerce und bei Abwicklern von Zahlungsverkehr.

Während die SMS im privaten Bereich keine Rolle mehr spielt, ist die Bedeutung der SMS im sogenannten A2P-Bereich (Application2Person) in vielen europäischen Ländern steigend. Diese wird verstärkt durch die rechtlichen Rahmenbedingungen (vor allem DSGVO und PSD2). Ferner dringen verstärkt weitere Messengerdienste wie WhatsApp, Viber oder RCS in das Business-Messaging vor.

2.2 Geschäftsverlauf 2023

Das Umsatzniveau des Vorjahres konnte um 36,7 % gesteigert werden. So konnten die hohen Vorjahresvolumina insgesamt noch übertroffen werden. Die LMG profitierte im Jahr 2023 wiederum von dem Wachstum ihrer Enterprise-Kunden aus dem Bezahl- und Logistiksektor. Ein weiterer großer positiver Effekt resultierte aus dem gesteigerten Umsatz von Schwesterunternehmen, die neue Großkunden gewinnen konnten. Die LMG profitierte aus Sicht der Geschäftsführung als Teil eines großen europaweiten Unternehmensverbunds von sehr guten Kundenkontakten und sehr marktgerechten Konditionen verbunden mit hoher Qualität und Sicherheit. Besondere Bedeutung kommt daher langfristigen Vereinbarungen mit Kunden und Lieferanten zu, die Kontinuität, ein stabiles Basisvolumen und Planungssicherheit gewährleisten konnten.

2.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der LMG

Ertragsentwicklung

Die wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren sind der Umsatz mit konzernfremden Kunden, die Rohertragsmarge und das Ergebnis vor Steuern. Der Rohertrag ermittelt sich aus den Umsatzerlösen minus der direkten Kosten.

Die finanziellen Leistungsindikatoren haben sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt:

Der Anstieg des Gesamtumsatzes um € 26,4 Mio. ergibt sich aus einem Anstieg des Umsatzes mit konzerninternen Kunden um € 21,7 Mio. und mit konzernfremden Enterprise-Kunden um € 5,9 Mio. Dagegen sank der Umsatz mit konzernexternen Aggregatoren um € 1,2 Mio. Der Rohertrag im abgelaufenen Geschäftsjahr betrug € 8,8 Mio. (VJ € 8,7 Mio.) und blieb trotz Umsatzanstieg nur gering über Vorjahresniveau. Das entspricht einer Rohertragsmarge von 16,7 % im Jahr 2023 verglichen mit 18,1 % im Vorjahr. Ursächlich für diese Entwicklung sind vor allem die gestiegenen Umsätze mit Konzernunternehmen, die nur eine geringe Rohertragsmarge einbringen.

Berechnung

Umsatzerlöse mit externen Kunden = Umsatzerlöse - Umsatzerlöse mit internen Kunden

Konzernexterner Materialaufwand = Materialaufwand - Materialaufwand für konzerninterne Umsatzerlöse

Berichtsjahr Vorjahr
Umsatzerlöse mit externen Kunden € 98,3 Mio. - € 45,5 Mio. = € 52,8 Mio. € 71,9 Mio. - € 23,8 Mio. = € 48,1 Mio.
konzernexterner Materialaufand € 88,1 Mio. - € 43,7 Mio. = € 44,4 Mio. € 62,3 Mio. - € 22,7 Mio. = € 39,6 Mio.
Rohertrag mit externen Kunden € 52,8 Mio. - € 44,4 Mio. = € 8,4 Mio. € 48,1 Mio. - € 39,6 Mio. = € 8,5 Mio.
Rohertrag mit internen Kunden € 0,43 Mio. € 0,022 Mio.
Rohertragsmarge = Rohertrag mit externen + Rohertrag mit internen Kunden Umsatzerlöse mit externen Kunden
Berichtsjahr Vorjahr
Rohertragsmarge € 8,8 Mio. 16,7 % € 8,6 Mio. 18,1 %
€ 52,8 Mio. € 48,1 Mio.

Somit ist die Rohertragsmarge im Vergleich zum Vorjahr gesunken.

Das Ergebnis vor Steuern ist mit € 2,9 Mio. im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um € 0,2 Mio. gestiegen. Dieser im Vergleich zum Umsatzwachstum geringe Anstieg resultiert aus den gestiegenen Umsätzen mit Konzernunternehmen, die nur eine geringe Rohertragsmarge einbringen.

Entwicklung der Auftragslage

LMG profitiert von langjährigen Kundenbeziehungen und diversen neuen Use Cases, die sich aufgrund der zunehmenden Digitalisierung ergeben haben. Ferner ist der geografische Ausbau für global agierende Kunden ein sehr lukratives Geschäft für LMG. In 2023 wurde der Fokus wieder stark auf die SMS gelegt, da Volumina und Gewinne hier am größten waren.

Finanzlage

Die Finanzlage der Gesellschaft stellt sich als solide dar. Die LMG weist zum Stichtag liquide Mittel i.H.v. € 5,5 Mio. auf eigenen Bankkonten und € 7,2 Mio. auf Cashpoolkonten der Konzernmutter unter den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen aus. Das sind zusammen liquide Mittel von € 12,7 Mio. (VJ € 6,3 Mio.). Die Finanzierung der Investitionen in neue Geschäftsfelder erfolgt aus dem laufenden Cash-Flow heraus.

Liquiditätsbedarf

Das Unternehmen verfügt über finanzielle Mittel in ausreichender Höhe, um den sich aus dem operativen Geschäft ergebenden Liquiditätsbedarf kurzfristig decken zu können. Auch darüberhinausgehende Investitionen können mit verfügbaren liquiden Mitteln gedeckt werden. Kreditlinien sind nicht vorhanden und werden aktuell für das operative Geschäft nicht benötigt.

Investitionen

Die getätigten Investitionen in das Sachanlagevermögen lagen im Geschäftsjahr 2023 bei T€ 52 (VJ T€ 40). Die Investitionen in das Sachanlagevermögen wurden im Wesentlichen in Rechner und Server getätigt. Die Sicherheitserwartungen unserer Kunden führen zu Investitionsbedarf, der sich auch im kommenden Jahr fortsetzen wird. Aus Sicht der Geschäftsführung ist die hohe Sicherheit in der Auslieferung der SMS ein elementarer Wettbewerbsvorteil und auch in vielen Service Level Agreements (SLAs) unserer Kunden verankert und insofern absolut notwendig.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2023 beträgt € 38,0 Mio. (VJ € 30,8 Mio.). Auf das Anlagevermögen entfallen € 0,1 Mio. (VJ € 0,2 Mio.), auf Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände € 32,2 Mio. (VJ € 25,4 Mio.) und auf liquide Mittel € 5,5 Mio. (VJ € 5,1 Mio.). Bestandteil der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind € 7,2 Mio. Cashpool-Forderungen (VJ € 1,2 Mio.). Die Verbindlichkeiten und Rückstellungen sind von € 21,4 Mio. im Vorjahr auf € 28,5 Mio. in 2023 gestiegen. Die sonstigen Rückstellungen bestehen im Wesentlichen aus Rückstellungen für noch nicht erhaltene Eingangsrechnungen.

2.4 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Finanzielle Leistungsindikatoren

Die finanziellen Leistungsindikatoren haben sich im Vergleich zur Prognose für 2023 wie folgt entwickelt:

Der Gesamtumsatz mit konzernfremden Kunden in Höhe von € 52,8 Mio. liegt € 0,3 Mio. über dem prognostizierten Umsatz (€ 52,5 Mio.). Dieses Umsatzwachstum resultiert im Wesentlichen aus dem gestiegenen Umsatz mit den Kunden aus der Bezahlbranche, der das unter den Erwartungen liegende Wachstum der Kunden aus der Logistikbranche mehr als ausgleichen konnte.

Die Rohertragsmarge beträgt € 8,8 Mio. und liegt damit in Höhe von € 0,2 Mio. unter der Prognose für 2023.

Das Ergebnis vor Steuern entspricht mit € 2,9 Mio. im Jahr 2023 dem von der Geschäftsleitung erwarteten Ergebnis.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Ziel der Klimaschutzstrategie der Geschäftsleitung ist die Erreichung von Klimaneutralität durch die Vermeidung von unnötigen CO 2-Emissionen, die Reduktion unvermeidbarer CO 2 -Emissionen und die Vornahme entsprechender Kompensationen der verbleibenden CO 2 -Emissionen. Seit 2023 ist die LMG bereits als klimaneutrales Unternehmen zertifiziert.

Die Geschäftsführung legt großen Wert auf Mitarbeiterzufriedenheit und Mitarbeiterbindung. Zur Gewährleistung dieser finden jährlich Mitarbeiterbefragungen statt, aus deren Ergebnissen dann erforderliche Handlungen abgeleitet werden.

Zusätzlich erfolgen jährliche individuelle Mitarbeitergespräche zur rückwirkenden Leistungsbeurteilung und Erarbeitung von Entwicklungsmöglichkeiten. Die Gehälter werden einmal jährlich zur Honorierung individueller Leistungen und zum erforderlichem Inflationsausgleich angepasst.

In 2023 wurde zudem eine Mitarbeiterakademie ins Leben gerufen, in der monatliche Schulungen von Mitarbeitern für Mitarbeiter stattfinden.

2.5 Gesamtaussage zur Geschäftsentwicklung und wirtschaftlichen Lage

Die LMG ist seit Jahren ein wirtschaftlich gesundes Unternehmen, das seit Gründung kontinuierlich positive Ergebnisse realisiert hat. LMG konnte auch im Geschäftsjahr 2023 seine Marktposition erfolgreich behaupten und durch bestehende wichtige Kunden- und Lieferantenverträge die Voraussetzung für eine gefestigte Marktposition in den kommenden Jahren sichern. LMG reagiert aktiv auf aktuelle Herausforderungen und sich verändernde Marktgegebenheiten durch die Entwicklung neuer Lösungen und Produkte. Auch die aktuell höhere Inflationsrate hatte bisher kaum einen Effekt auf die Geschäftsentwicklung.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Die voraussichtliche Unternehmensentwicklung für das Geschäftsjahr 2024 wird von der Geschäftsführung als stabil bewertet. Die wesentlichen Grundsteine zur Absicherung des bestehenden Geschäfts sind mit wichtigen Kundenrahmenverträgen unterlegt. Preise sind in diesem Markt traditionell relativ stabil. Diese und die folgenden Aussagen stehen allerdings unter dem Vorbehalt, dass die Auswirkungen aus dem Ukrainekrieg und dem Nahostkonflikt für die LMG und deren Geschäftsentwicklung in 2024 derzeit nicht abschätzbar sind.

Die LMG hat keine Kunden und Lieferanten in der Ukraine oder Russland. Somit sind direkte Auswirkungen durch den Ukrainekrieg weiterhin nicht zu erwarten.

Ein Schwerpunkt im Geschäftsjahr 2023 war die Erweiterung der Use Cases, welche der Vertriebsmannschaft helfen werden, die SMS im Markt weiterhin zu vertreiben. Durch Investitionen in Marketingmaßnahmen wird zusätzlich die Sichtbarkeit gesteigert. Aus Sicht der Geschäftsführung liegen vor allem im Bereich "Messenger Marketing / Marketing -SMS" noch große Potentiale.

Zu dem für 2024 erwarteten Umsatzwachstum soll eine angestrebte Ausdehnung im Bereich der Bezahlbranche auf global agierenden Kunden und neue Anwendungsmöglichkeiten beitragen.

Für 2024 erwartet die Geschäftsführung ein Ergebnis vor Steuern von € 3,6 Mio. (2023 € 2,9 Mio.) Das ist ein Anstieg von 24 %.

Mit konzernfremden Geschäftskunden wird für 2024 ein Umsatz von € 56,8 Mio. (2023 € 52,8 Mio.) erwartet. Das entspricht einer Steigerung von € 4,0 Mio. und einem Wachstum von 8 %.

Es wird in 2024 eine Rohertragsmarge von € 9,2 Mio. (2023 € 9,0 Mio.) erwartet, was einem Wachstum von 5 % entspricht.

Risiko und Chancen der künftigen Entwicklung

Chancen der künftigen Entwicklung

Die Nachfrage nach mobilen Diensten nimmt weiter zu, da viele Unternehmen in den Bereich mobile Kommunikation investieren und ein Nachholbedarf im Vergleich zu anderen Ländern besteht. Das Thema Datenschutz gewinnt an Bedeutung und LMG ist aus Sicht der Geschäftsführung in diesem Bereich sehr gut aufgestellt. Darüber hinaus sehen wir gute Chancen, neue Kunden mit den neu zur Verfügung stehenden Lösungen der LINK-Gruppe zu gewinnen.

Neue Services wie das Produkt "RCS-Rich Communication Service" sind in Entwicklung und stehen kurz vor dem Marktlaunch. Die Initiativen in neue Services zu investieren sind sowohl Group als auch "lokal" getrieben. Generell sind Weiterentwicklungen zentral von Group gesteuert.

Es ist die Absicht von Link, diese neuen Services bald dem Kundenportfolio zu Verfügung zu stellen. Im Rahmen der Entwicklungen neuer Features wird eine Markterweiterung geographisch wie auch in einzelnen Segmenten angestrebt.

Risiko der künftigen Entwicklung

Insbesondere in der DACH-Region gehen einige Wettbewerber sehr preisgetrieben an den Markt und können somit die Margen schmälern.

Die höhere Inflation hat insbesondere bei den Small and Medium Enterprise-Kunden zu einem Rückgang der Aussendungen als auch zu Vertragskündigungen geführt. Viele kleinere Unternehmen haben ihr Geschäft aufgegeben und sind nicht mehr im Kundenportfolio enthalten.

Weitere abstrakte Risiken bestehen in dem vergrößerten Wettbewerb von anderen großen Unternehmen aus dem Ausland im deutschen Markt. Darüber hinaus besteht das Risiko, dass Kunden der LMG auf in Vergleich zur SMS günstigere Substitutionsprodukte ausweichen und der LMG so Umsatz verloren geht. Nicht zuletzt ergibt sich ein Risiko aus sinkenden Margen aufgrund von weiterhin sich verschlechternden Einkaufskonditionen, die nicht an die Kunden weitergegeben werden können. Ferner geben internationale Großkunden keine Volumen-Garantien ab, was eine Skalierung der Umsätze erschwert.

Zusammenfassende Gesamtaussicht zu wirtschaftlichen Entwicklungen

Die voraussichtliche Unternehmensentwicklung für das Geschäftsjahr 2024 wird von den Geschäftsführern als positiv bewertet. Die wesentlichen Grundsteine zur Absicherung des bestehenden Geschäfts und Erweiterungen des Geschäftsvolumens wurden mit entsprechenden Kundenrahmenverträgen und -akquisitionen gelegt.

 

Hamburg, den 08.05.2024

Riccardo Dragoni

Thomas Berge

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.430,00 18.430,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 106.906,01 156.976,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 1,00
120.337,01 175.407,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10.793.712,43 14.166.479,20
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 21.342.702,84 11.123.053,36
3. Sonstige Vermögensgegenstände 96.361,98 93.544,07
32.232.777,25 25.383.076,63
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 5.543.080,39 5.130.288,01
37.775.857,64 30.513.364,64
C. Rechnungsabgrenzungsposten 76.494,10 73.659,52
37.972.688,75 30.762.431,16

Passiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 27.777,00 27.777,00
II. Kapitalrücklage 386.111,88 386.111,88
III. Bilanzgewinn 8.980.083,49 8.980.083,49
9.393.972,37 9.393.972,37
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 5.225.884,37 2.246.495,38
5.225.884,37 2.246.495,38
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.909.203,43 5.800.179,32
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 15.939.383,18 12.809.488,43
3. Sonstige Verbindlichkeiten 504.245,40 512.295,66
- davon aus Steuern € 486.664,59 (VJ € 507.095,78)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 7.822,95 (VJ € 5.527,32) 23.352.832,01 19.121.963,41
37.972.688,75 30.762.431,16

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1.1. bis 31.12.2023

2023
2022
1. Umsatzerlöse 98.299.755,95 71.934.197,52
2. Sonstige betriebliche Erträge 91.758,35 57.483,49
98.391.514,30 71.991.681,01
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen (88.101.054,10) (62.258.349,28)
(88.101.054,10) (62.258.349,28)
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter (3.545.876,50) (3.048.149,93)
b) Soziale Abgaben (546.644,21) (495.827,58)
- davon für Altersversorgung € 2.887,20 (VJ € 1.918,99)
(4.092.520,71) (3.543.977,51)
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen (106.621,17) (137.836,75)
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen (3.246.916,04) (3.342.212,99)
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 12.737,20 12.073,73
- davon aus verbundenen Unternehmen € 12.097,39 (VJ € 12.073,25)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (4.411,47) (5.069,39)
- davon an verbundene Unternehmen € 0,00 (VJ € 0,00)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (8,36) (1.451,15)
10. Ergebnis nach Steuern 2.852.719,65 2.714.857,67
11. Sonstige Steuern (30,00) (30,00)
12. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn (2.852.689,65) (2.714.827,67)
13. Jahresüberschuss 0,00 0,00
14. Gewinnvortrag 8.980.083,49 8.980.083,49
15. Bilanzgewinn 8.980.083,49 8.980.083,49

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die LINK Mobility GmbH mit Sitz in Hamburg ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Hamburg unter der Nummer HRB 86597 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 der LINK Mobility GmbH wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) erstellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB auf.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

II. Angaben zur Generalnorm

Der Jahresabschluss der Gesellschaft vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Bei der Bewertung der im Jahresabschluss ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen.

III. Ausweis und Gliederung

Darstellungsstetigkeit

Die Form der Darstellung, insbesondere die Gliederung der aufeinander folgenden Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen wird beibehalten (§ 265 Absatz 1 Satz 1 HGB).

Beziehungen zu Gesellschaftern

Gemäß § 42 Absatz 3 GmbHG werden Forderungen oder Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern im Anhang angegeben.

Untergliederung und Einfügung neuer Posten

Gemäß § 265 Absatz 5 HGB werden die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung nicht weiter unterteilt.

Davon-Vermerke

Zur besseren Übersichtlichkeit werden die "Davon-Vermerke" in Bezug auf die Forderungen und Verbindlichkeiten gemäß § 268 Absatz 4 und 5 HGB zusammen mit den Angaben nach § 285 Nr. 1 HGB im Anhang gezeigt.

IV. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Gemäß § 284 Absatz 2 Nr. 1 HGB werden nachstehend die auf die Posten der Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angegeben.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden mit Anschaffungskosten angesetzt und - soweit abnutzbar - um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei der Ermittlung der Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten, Anschaffungskostenminderungen sowie nachträgliche Anschaffungskosten berücksichtigt.

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben. Eine Ausnahme bilden die EDV-Programme mit Anschaffungskosten unter € 800; diese werden sofort in voller Höhe aufwandswirksam erfasst. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Die Abschreibungen auf abnutzbare Gegenstände des Anlagevermögens erfolgen nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Es kommen in der Regel folgende Nutzungsdauern zur Anwendung:

Immaterielle Vermögensgegenstände 3 bis 15 Jahre
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 20 Jahre

Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 800 nicht übersteigen.

Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert erfolgen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung. Die planmäßigen Abschreibungen werden grundsätzlich linear vorgenommen. Die dabei zugrunde gelegten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern basieren auf einer betriebsindividuellen Einschätzung, die sowohl technische als auch wirtschaftliche Entwertungsfaktoren berücksichtigt.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung gemäß § 253 Absatz 3 HGB vorgenommen.

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nominalwert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen.

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind erhaltene Zahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit die Leistung erst in einem bestimmten Zeitraum nach Abschlussstichtag zu erbringen ist.

Latente Steuern werden grundsätzlich auf temporäre Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz gebildet und mit dem aktuellen Steuersatz bewertet. Im Fall des aktiven Überhangs wird das Wahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht in Anspruch genommen und es werden keine aktiven latenten Steuern ausgewiesen.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. In anderen Fällen werden eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt.

Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

V. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie der kumulierten Abschreibungen wird gesondert in einem dem Anhang als Anlage beigefügten Brutto-Anlagespiegel dargestellt.

Beziehungen zu Gesellschaftern

Forderungen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen von insgesamt T€ 21.343 (VJ T€ 11.123) enthalten Forderungen gegen Gesellschafter von T€ 6.012 (VJ T€ 6.049). T€ 7.222 der Forderungen zum 31.12.2023 bestehen aus Cashpool-Forderungen (VJ T€ 1.222). Es bestehen Mitzugehörigkeiten im folgenden Umfang:

EUR 2023 EUR 2022
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.060.146,21 3.851.915,61
Sonstige Vermögensgegenstände 13.282.556,63 7.271.137,75
Gesamt 21.342.702,84 11.123.053,36

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von insgesamt T€ 15.939 (VJ T€ 12.809) enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von T€ 9.675 (VJ T€ 6.823). Es bestehen Mitzugehörigkeiten im folgenden Umfang:

EUR 2023 EUR 2022
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.263.987,30 5.986.782,20
Sonstige Verbindlichkeiten 9.675.395,88 6.822.706,23
Gesamt 15.939.383,18 12.809.488,43

Angaben zu Restlaufzeiten von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben analog zum Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Angaben zum Eigenkapital

Als gezeichnetes Kapital ist das Stammkapital in Höhe des Nennbetrages ausgewiesen. Laut Gesellschaftsvertrag wurde dabei das Stammkapital auf T€ 27,8 (VJ T€ 27,8) festgesetzt. Zudem wird eine Kapitalrücklage in Höhe des Nennbetrages von T€ 386,1 (VJ T€ 386,1) ausgewiesen.

Angaben zu den sonstigen Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden gebildet für ungewisse Verbindlichkeiten und setzen sich wie folgt zusammen:

EUR 2023 EUR 2022
Ausstehende Rechnungen 4.141.164,81 1.770.439,00
Abschlussprüfungs- und Steuerberatungshonorar 71.025,00 69.375,00
Abfindungen 739.499,24 0,00
Urlaubsrückstellung / Boni / Abfindungen 157.407,32 78.870,72
Rechtskosten 80.000,00 80.000,00
sonstige 36.788,0 247.810,66
Gesamt 5.225.884,37 2.246.495,38

Angaben zu Restlaufzeiten von Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben analog zum Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 504 (VJ T€ 512) beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen gegenüber dem Finanzamt.

GuV

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 70; VJ T€ 50).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind unter anderem Konzernabgaben in Höhe von T€ 1.653 (VJ T€ 1.767) und periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 0,0 (VJ T€ 69) enthalten. Die periodenfremden Aufwendungen resultierten im Vorjahr aus Forderungsverlusten.

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden Aufwendungen aus der Fremdwährungsumrechnung in Höhe von T€ 24 (VJ T€ 18 Aufwendungen) ausgewiesen.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse bestanden zum Abschlussstichtag nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen i. H. v. T€ 483 (VJ T€ 439) setzen sich wie folgt zusammen:

2024 EUR 313.841,31
2025 EUR 75.966,14
2026-2027 EUR 93.116,70
Gesamt EUR 482.924,15

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge entfallen in Höhe von T€ 12 (VJ T€ 12) auf verbundene Unternehmen.

VI. Sonstige Angaben

Anteile an verbundenen Unternehmen

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB sind Name und Sitz sowie die Höhe des Anteils am Kapital, das Eigenkapital und des Ergebnisses des Geschäftsjahres anderer Unternehmen, an denen die Berichtsgesellschaft mindestens 20% der Anteile besitzt, anzugeben. Die Berichtsgesellschaft hält im Geschäftsjahr folgende Beteiligungen:

Name und Sitz des Unternehmens Anteil am Kapital
in %
Ergebnis in Euro 2023 Eigenkapital in Euro 2022
Dirinova S.L., Palma de Mallorca, Spanien 100,00 0,00 1,00
Summe 0,00 1,00

Darüber hinaus ist Gesellschaft an der DotHIV People GbR mit einer Einlage von T€ 25 beteiligt. Diese Beteiligung wurde außerplanmäßig in 2016 auf 1,00 EURO abgeschrieben. Im Jahr 2018 wurde der Geschäftsbetrieb eingestellt.

Angaben über die Geschäftsführung

Die Gesellschaft wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr von nachfolgend aufgeführten Geschäftsführern vertreten:

Herr Thomas Berge, CFO LINK Mobility Group AS

Herr Hendrik Faasch, Geschäftsführer LINK Mobility Hamburg bis zum 11.03.2024

Herr Riccardo Dragoni, Geschäftsführer LINK Mobility Hamburg ab dem 11.03.2024

Die Einzelprokura von Frau Katja Kaiser wurde am 11.03.2024 widerrufen. Die Gesellschaft macht von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.

Angaben zu Mitarbeitern

Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren durchschnittlich 31,3 (VJ 36,8) Vollzeitbeschäftigte Angestellte und durchschnittlich 3 (VJ 3) Vollzeitbeschäftigte leitende Angestellte beschäftigt.

Angaben zum Konzernverhältnis

Sämtliche Geschäftsanteile an der LINK Mobility GmbH werden von der GfMB Gesellschaft für Mobiles Bezahlen mbH, Hamburg, gehalten.

Die GfMB Gesellschaft für Mobiles Bezahlen mbH, Hamburg, ist eine 100%tige Tochtergesellschaft der Link Mobility Group AS, Oslo, Norwegen.

Die LINK Mobility GmbH ist nach § 291 HGB von der Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und Konzernlageberichts befreit.

Als durchgreifende Konzernmuttergesellschaft stellt die LINK Mobility Group AS, Oslo, Norwegen, den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konzernkreis auf. Der Konzernabschluss ist in Norwegen beim Brønnøysundregistrene, Postboks 900, 8910 Brønnøysund erhältlich.

Ergebnisverwendung

Das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 wird aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages an die GfMB Gesellschaft für Mobiles Bezahlen mbH, Hamburg, abgeführt. Eine entsprechende Verbindlichkeit gegenüber verbundenen Unternehmen bzw. Gesellschafter ist erfasst.

Honorar des Abschlussprüfers

Das Honorar für Abschlussprüfungsleistungen beträgt T€ 51 (VJ T€ 47).

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben keine Vorgänge von besonderer Bedeutung stattgefunden.

 

Hamburg, 08.05.2024

LINK Mobility GmbH

Riccardo Dragoni

Thomas Berge

Entwicklung des Anlagevermögens in 2023

Anschaffungskosten
Stand 1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 207.640,54 0,00 0,00 207.640,54
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.270.338,49 51.551,17 0,00 1.321.889,66
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 2.500,00 0,00 0,00 2.500,00
1.480.479,03 51.551,17 0,00 1.532.030,20
Abschreibungen
Abschreibungen Stand 1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Abschreibungen Stand 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 189.210,54 5.000,00 0,00 194.210,54
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.113.362,49 101.621,17 0,00 1.214.983,66
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 2.499,00 0,00 0,00 2.499,00
1.305.072,03 106.621,17 0,00 1.411.693,20
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.430,00 18.430,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 106.906,00 156.976,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 1,00
120.337,00 175.407,00

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die LINK Mobility GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der LINK Mobility GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LINK Mobility GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 5. Juli 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Niklas Wilke, Wirtschaftsprüfer

ppa. Elin Astrid Lüdemann, Wirtschaftsprüferin

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 17.07.2024 festgestellt.

Nachrichten & Medien

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