Kulturprojekte Berlin GmbH

Klosterstraße 68, 10179 Berlin, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 41312
Vorher
Berliner Kulturveranstaltungs-GmbH
Eingetragen
15.6.2004
Branche
Organisationen der KulturKulturunterrichtBetrieb von Einrichtungen für kunstschaffende Tätigkeiten und darstellende Künste a. n. g.
Gegenstand
Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Die Gesellschaft ist selbstlos tätig, sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Zweck der Gesellschaft ist die Förderung von Kunst und Kultur sowie der Bildung auf diesem Gebiet. Der Satzungszweck Kunst und Kultur wird insbesondere verfolgt durch: - Entwicklung, Produktion und Durchführung von kulturellen Veranstaltungen, insbesondere stadtweiten Großveranstaltungen (z.B. Ausstellungen, Festivals, Jubiläen, Themenjahre) sowie kulturellen Veranstaltungen im Rahmen des Kulturaustausches und von Städtepartnerschaften im Auftrag des Landes Berlin; - den künstlerischen Betrieb, die Verwaltung, Vermietung und organisatorische Betreuung des Hauses in der Klosterstraße 68 im Bezirk Mitte sowie des Figuren- und Objekttheaters Schaubude Berlin; - die Durchführung des Museumsdienstes Berlin, u.a. durch die Veranstaltung von Führungen, Workshops, dialogischen Rundgängen und Expertengesprächen; - die Herausgabe von Fachpublikationen zu kulturellen Themen; - den Betrieb und Unterhalt von Online-Portalen zur allgemeinen Information über und zur Bereitstellung von unentgeltlichen technischen Dienstleistungen für die kulturelle Infrastruktur Berlins und als Plattform für Kulturschaffende und die Kreativwirtschaft. Der Satzungszweck Bildung wird insbesondere verfolgt durch: - Entwicklung, Produktion, Durchführung und Finanzierung von Veranstaltungen zur kulturellen Bildung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, ggf. in Kooperation mit anderen Institutionen und Initiativen; - den Betrieb von Online-Portalen zur Förderung der kulturellen Bildung sowie zur Vernetzung, unentgeltlichen Beratung und Präsentation von Künstlern, Kreativen, Kultur- und Bildungseinrichtungen; - die Herausgabe von Informationsbroschüren zu museumspädagogischen Veranstaltungen, Führungen und Workshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in den Berliner Museen und Gedenkstätten; - Konzeption, Koordination und Organisation von museumspädagogischen Formaten im Bereich der kulturellen Bildungs- und Vermittlungsarbeit.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Moritz van Dülmen
seit 14.9.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Land Berlin
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Land Berlin
Germany
25.600 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Kulturprojekte Berlin GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Grundlagen der Gesellschaft

Die Kulturprojekte Berlin GmbH konnte sich auch in 2023 im Aktionsumfeld zwischen Kulturlandschaft inklusive (virtuellem) Publikum sowie Politik, Senat und Medien gut behaupten und die Rolle der Dienstleisterin für das Land Berlin und der Berliner Kultur weiter ausbauen. Sämtliche Projekte konnten realisiert werden. Die erfolgreiche Durchführung und Begleitung der Berlin relevanten Themen und Projekte wie das Kultursommerfestival vergrößerten erneut das Handlungsfeld der Kulturprojekte Berlin GmbH, aus dem neue und zusätzliche Projekte generiert werden können. Das seitens der Auftraggeber*innenund Partner*innen in die Kulturprojekte Berlin GmbH gesetzte Vertrauen wurde nach unserer Wahrnehmung erfüllt. Die wirtschaftliche wie auch inhaltlich-politische Bilanz der Kulturprojekte Berlin GmbH mit der gegenwärtigen Aufgabenstellung kann weiterhin zuversichtlich stimmen.

Die Kulturprojekte Berlin GmbH führte satzungsgemäß im Jahr 2023 zahlreiche große Kulturvorhaben und Festivals durch, so auch den Betrieb der ihr übertragenen kulturellen Einrichtungen Podewils'sches Palais und Schaubude. Die Geschäftstätigkeit umfasste darüber hinaus die Akquisition und Vorbereitung von Projekten für das Geschäftsjahr 2023. Weiterhin war die Kulturprojekte Berlin GmbH Trägerin der Geschäftsstelle des Landesverbands der Museen zu Berlin.

Zur Wahrnehmung ihrer satzungsgemäßen Aufgaben erhielt die Gesellschaft 2023 eine institutionelle Zuwendung des Landes Berlin/Senatsverwaltung für Kultur und Europa über 21.798.500,00 €, davon 986.762 € für das Facility Management der Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM). Aus der institutionellen Zuwendung werden u.a. die Personalaufwendungen für 65 Mitarbeitende (Stellenplan) gewährleistet. Aufwendungen für Projektmitarbeiter*innen werden projektbezogen aus Zuwendungen realisiert.

Die Bewilligung der institutionellen Förderung als Fehlbedarfsfinanzierung beruht auf jährlichen Wirtschaftsplänen. Für die Verwendung der Mittel gelten die "Allgemeinen Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur institutionellen Förderung" (ANBest-I). Darüber hinaus werden Projektförderungen von verschiedenen Zuwendungsgebern gewährt, für die die Kulturprojekte Berlin GmbH Finanzierungspläne aufstellt. Der Nachweis der korrekten Mittelverwendung wird auf Basis der jeweiligen Nebenbestimmungen zur Projektförderung erbracht und von den Zuwendungsgebern jeweils geprüft.

B. Wirtschaftsbericht

Die Gesellschaft wird projektbezogen gesteuert. Dies trifft auch für die Zuwendungen, Aufwendungen und Mitarbeiter*innen nach Projekten zu.

Insgesamt umfasste die Geschäftstätigkeit die Entwicklung, Produktion und Vermittlung bzw. Vermarktung stadtweiter Veranstaltungen. Die Aktivitäten waren noch immer geprägt von den Folgen des Angriffskriegs Russlands in der Ukraine und der Energiekrise sowie allgemein hoher Inflation.

Die Kulturprojekte Berlin GmbH verantwortete in diesem Jahr erneut die Konzeption, Planung und Umsetzung eines im Koalitionsvertrag festgeschriebenen Kultursommerfestivals, als Teil von DRAUSSENSTADT, der Plattform für Berliner Stadtkultur im Freien. Zusammen mit großen Kultureinrichtungen, engagierten Kiez-Initiativen und freien Akteur*innen der lokalen Szene fand zwischen Juni und September 2023 ein vielfältiges Kulturprogramm statt aus Lesungen, Live-Konzerten, Theaterinszenierungen, Performance-Art, Tanz und Workshops und erweckten damit jede Ecke Berlins mit kreativer Energie. Ziel war es, die ganze kulturelle Bandbreite der Stadt dem Publikum näher zu bringen und zugleich das vielfältige Kulturprogramm der Stadt niedrigschwellig, aber mit Anspruch, für alle zugänglich zu machen.

Die Lange Nacht der Museen konnte auch dank eines umfangreichen Kataloges an starken Marketingmaßnahmen einen Rekord verbuchen: 48.597 Tickets wurden verkauft (2022: 43.900).

Bei der 12. Ausgabe der Berlin Art Week richteten erneut über 50 Partnerinstitutionen und Kooperationspartner*innen aus dem Bereich der zeitgenössischen und modernen Kunst ihr Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm auf das Festivalhin aus.

Das Land Berlin ist Host City für die EUFA Fußball-Europameisterschaft 2024. Die Kulturprojekte Berlin GmbH wird die Fan Zone als offizielle innerstädtische Veranstaltungsfläche umsetzen; dies beinhaltet u.a. die Planung, Organisation und Betrieb. Auf dem Platz der Republik wird ein Festivalgelände mit aufwändiger Infrastruktur und zahlreichen programmatischen Angeboten entstehen, zudem wird neben dem Public Viewing am Brandenburger Tor mit dem sogenannten Spectacular eine überdimensionale Installation und ein Eröffnungskonzert realisiert werden. All dies war in intensiver Vorbereitung.

Die Theater- und Museenlandschaft brachte neue Programme, Veranstaltungen und Ausstellungen mit sich und lieferte damit u.a. den Inhalt für die Online-Portale von der Kulturprojekte Berlin GmbH sowie für das MuseumsJournal .

Weiterhin ungebrochen war auch die Nachfrage bei Kreativ Kultur Berlin,dem Berliner Beratungszentrum für Kultur- und Kreativschaffende. Das Beratungsangebot und die Veranstaltungen wird stetig an die Bedarfe der Berliner Kunst-, Kultur-, und Kreativszene angepasst.

Das Podewils`sche Palais wird für einzelne Festivals und Veranstaltungen sowie die zweite Spielstätte des GRIPS Theater genutzt.

Die Kulturprojekte Berlin GmbH leistete auch in 2023 einige unmittelbare Beiträge zum Kulturmarketing Berlins, über die o. g. Aktivitäten, die das Stadtmarketing Berlin in 2023 mitprägten, hinaus. Insbesondere seien der Betrieb des Kreativnetzwerks-Portals Creative City Berlin, des Berliner Bühnenportals als auch des Museumsportals genannt.

Die Kulturprojekte Berlin GmbH betreute die rechtlich nicht selbständige Einrichtung Schaubude Berlin. Die Schaubude Berlin erhielt in 2023 von der institutionellen Zuwendung der Kulturprojekte Berlin GmbH 815.969,95 €. Der Publikumszuspruch stabilisierte sich zu Beginn des Jahres nach den corona- und grippewellenbedingten Schwankungen wieder auf das Niveau von 2019. Eine Vielzahl von Premieren bestimmte das wöchentlich wechselnde Programm. Im Juni wurde das 30. Jubiläum des Produktionshauses mit "Figure it out. Treffen und Showcase für Figurentheater" begangen. Das internationale Festival "Theater der Dinge" fand Anfang November zum Thema "Spielräume" statt.

C. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Bei Erträgen in Höhe von 35.154.409,85 € (Vorjahr: 19.196.575,48 €) und Aufwendungen in Höhe von 34.869.065,79 € (Vorjahr: 18.691.206,19 €), davon 4.320.814,29 € Personalaufwand und 30.548.251,50 € für sonstige betriebliche Aufwendungen beträgt der Jahresüberschuss 309.279,46 €.

Die Gesellschaft erhielt im Berichtsjahr Zuwendungen in Höhe von 24.735.848,56 € (Vorjahr: 16.784.768,27 €). Im Vergleich zum Plan 2023 stiegen die Zuwendungen um 17.269.628,56 € (+331,30 %). Damit sind 70,99 % (Vorjahr 90,12 %) der Aufwendungen durch Zuwendungen gedeckt.

Die Aufwendungen sind im Vergleich zum Plan 2023 um 25.976.410,39 € (+292,90 %) gestiegen. Bestritten wurde dieser Aufwuchs u.a. aus der gestiegenen institutionellen Zuwendung um mehr als 353 % (+15.629.500,00 €) und den gestiegenen projektbezogenen Zuwendungen um mehr als 226 % (+1.640.128,56 €) und Umsatzerlösen (+9.101.061,29 €).

Es werden Bestandsveränderungen in Höhe von 5.079.170,59 € gezeigt, welche aus dem Projekt Fan Festival UEFA Euro 2024 des Landes Berlin resultieren. Es handelt sich um unfertige Leistungen, da die Leistung insgesamt nach Abschluss der Fußball EM realisiert wird. Insgesamt haben Aufwendungen von rd. 5 Mio. € als auch die gegenläufigen Bestandsveränderungen die Darstellung der Ertragslage somit im Ergebnis nicht beeinflusst. In der Bilanz werden die bislang erbrachten Vorleistungen, welche über die Bestandsveränderungen aktiviert wurden, unter den unfertigen Leistungen gezeigt. Die hierauf entfallenen erhaltenen Anzahlungen werden passivisch in der Bilanz abgebildet.

Die Gesellschaft hat ein Eigenkapital in Höhe von 1.185.478,64 € (Vorjahr: 876.199,18 €) und eine Eigenkapital-Quote von 6,58 % (Vorjahr: 19,61 %) bei einer Bilanzsumme von 18.009.199,11 € (Vorjahr: 4.468.476,77 €). Der Rückgang der Eigenkapitalquote ist auf die deutlich erhöhte Bilanzsumme zurückzuführen. Zum Stichtag 31.12.2023 bestanden auf den vollständig abgegrenzten Projektbankkonten liquide Mittel von insgesamt 12.245.533,48 €. Die Höhe resultierte vor allem aus dem institutionellen Bereich (5.561.537,50 €), der Langen Nacht der Museen (460.024,57 €) sowie Einnahmen aus dem wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb (5.588.487,71 €), vor allem für Projekte im Jahr 2024.

Für das Jahr 2024 werden Zuwendungsmittel in Höhe von mindestens 9.045.080,00 € erwartet. Im laufenden Jahr werden projektabhängig weitere Mittel beantragt werden.

Das Anlagevermögen in Höhe von 132.742,00 € ist langfristig finanziert.

Die kaufmännisch vorsichtige Führung der Geschäfte in 2023 konnte die im Tagesgeschäft üblichen, eingetretenen Risiken aber auch die Risiken aus aktuellen Krisen auffangen und darüber hinaus auch geringe Überschüsse generieren.

Die Geschäftsführung ist der Überzeugung, dass die Ausgaben notwendig waren, dass wirtschaftlich und sparsam verfahren worden ist und die Angaben mit den Büchern und Belegen übereinstimmen.

D.   Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Für das Geschäftsjahr 2024 wird gemäß den Planungen der Gesellschaft vor möglichen weiteren als bisher bekannten Auswirkungen des Russland-Ukraine-Konflikts und der weiteren Inflation ein ausgeglichenes Jahresergebnis erwartet.

Mit der laufenden, meist erfolgreichen Übernahme zusätzlicher Projekte und Aufgaben geht stets - wie auch in den Vorjahren - ein erhöhtes finanzielles und haftungsrechtliches Risiko einher.

In intensiver Vorbereitung für 2024 waren die Planungen zu den Projekten 35 Jahre Mauerfall, die 1 3 . Berlin Art Weeksowie dem Fan Festival zur UEFA EURO 2024. Erste Abstimmungen und Überlegungen hinsichtlich eines adäquaten Umgangs in 2025 mit dem 80. Jahrestags des Kriegsendes vorgenommen.

Bei einer weiteren unvorteilhaften Entwicklung der aktuellen Krisen kann eine negative Wirkung auf die Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft nicht ausgeschlossen werden, beispielsweise durch unplanmäßige Kostensteigerungen. Damit gehen auch Herausforderungen bzgl. Kapazitäten und Betriebsgesundheit einher. Dies verlangt genaue Abwägungen bzgl. Machbarkeit, zukünftigen Auswirkungen und Verantwortung als Arbeitgeberin, Kooperationspartnerin und Mittelverwalterin.

Sollte es zu erhöhten Aufwendungen oder verringerten Einnahmen kommen, müssen diese im Haushalt 2024 aufgefangen bzw. durch zusätzliche Drittmittel kompensiert werden.

Für die weitere Zukunft muss insgesamt abgewartet werden, wie das Projektgeschäft aufgrund der belasteten öffentlichen Haushalte gestalten werden kann.

Die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft wird voraussichtlich durch den Russland-Ukraine-Konflikt, weitere Inflation und die Klima-/Energiekrise negativ beeinflusst werden, wobei deren Länge und Intensität zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht absehbar sind. Die Prognose erfolgte deshalb nicht unter Berücksichtigung möglicher weiterer nicht bekannter Auswirkungen.

Das Portfolio der Kulturprojekte Berlin GmbH ist allerdings breit und damit insgesamt auch unter Krisenbedingungen tragfähig - das haben die vergangenen Jahre gezeigt.

 

Berlin, den 29. April 2024

Moritz van Dülmen

Geschäftsführer

Anlage: Corporate Governance Bericht (wird veröffentlicht unter https://kulturprojekte.berlin/impressum/)

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktivseite

  31.12.2023 31.12.2022
 
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 3.406,00
II. Sachanlagen    
1. Technische Anlagen und Maschinen 49.490,00 20.780,52
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 83.252,00 53.339,00
  132.742,00 74.119,52
  132.742,00 77.525,52
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Unfertige Leistungen 5.079.170,59 0,00
  5.079.170,59 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 170.471,82 167.604,91
2. Sonstige Vermögensgegenstände 6.209,04 16.946,57
  5.255.851,45 184.551,48
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 12.245.533,48 3.936.447,12
  17.501.384,93 4.120.998,60
C. Rechnungsabgrenzungsposten 375.072,18 269.952,65
  18.009.199,11 4.468.476,77

Passivseite

  31.12.2023 31.12.2022
 
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 25.600,00 25.600,00
II. Gewinnrücklagen    
1. Zweckgebundene Rücklage 470.435,57 15.000,00
2. Freie Rücklage 380.163,61 263.869,25
III. Jahresüberschuss 309.279,46 571.729,93
  1.185.478,64 876.199,18
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse 132.742,00 77.525,52
C. Rückstellungen    
Sonstige Rückstellungen 267.402,96 296.239,47
  267.402,96 296.239,47
D. Verbindlichkeiten    
sämtlich mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr    
1. Erhaltene Anzahlungen 7.424.695,81 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 948.234,08 426.021,68
3. Verbindlichkeiten gegenüber Zuwendungsgeber 6.947.974,88 2.288.398,29
4. Verbindlichkeiten gegenüber Zuwendungsempfängern 269,57 269,57
5. Sonstige Verbindlichkeiten 671.072,02 99.149,47
  15.992.246,36 2.813.839,01
E. Rechnungsabgrenzungsposten 431.329,15 404.673,59
  18.009.199,11 4.468.476,77

Gewinn- und Verlustrechnung

  2023 2022
 
1. Umsatzerlöse    
a) Institutionelle Zuwendungen 21.798.500,00 14.637.472,30
b) Sonstige Zuwendungen 2.937.348,56 2.147.295,97
c) Erlöse aus Veranstaltungen 2.242.363,45 2.054.242,25
d) Erlöse aus Vermietungen 48.726,99 33.465,51
e) Sonstige Umsatzerlöse 319.799,23 180.810,94
  27.346.738,23 19.053.286,97
2. Bestandsveränderungen 5.079.170,59 0,00
3. Sonstige betriebliche Erträge 2.728.501,03 143.288,51
  35.154.409,85 19.196.575,48
4. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 3.594.749,44 3.417.040,65
b) Soziale Abgaben 726.064,85 644.120,69
  4.320.814,29 4.061.161,34
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen
   
a) Abschreibungen 93.264,16 94.063,83
b) Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse -93.264,16 -94.063,83
  0,00 0,00
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 30.548.251,50 14.630.044,85
davon Zuführung zum Sonderposten für Investitions- zuschüsse: € 148.480,64 (Vorjahr € 76.502,83)    
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 6.175,43
8. Zinsergebnis 0,00 -6.175,43
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 4.285,40 -3.555,66
10. Ergebnis nach Steuern 281.058,66 502.749,52
11. Sonstige Steuern -28.220,80 -68.980,41
12. Jahresüberschuss 309.279,46 571.729,93

ANHANG für das Geschäftsjahr 2023

Die Kulturprojekte Berlin GmbH ist beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg mit der Handels-registernummer 41312 eingetragen.

A. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungsmethoden

Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden gemäß § 19 Gesellschaftsvertrag die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB Anwendung.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung besonderer Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268-274, 277, 278 HGB erstellt.

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 sowie 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet.

Die handelsrechtliche Gliederung der Bilanz ist wegen der Besonderheiten der GmbH um die Posten "Verbindlichkeiten gegenüber Zuwendungsgebern" sowie "Verbindlichkeiten gegenüber Zuwendungsempfängern" erweitert worden.

Aufgrund der Zuschussfinanzierung durch die öffentliche Hand wird dem aktivierten Anlagevermögen auf der Passivseite der Bilanz ein Sonderposten für Zuschüsse zum Anlagevermögen gegenübergestellt. Die Auflösung des Postens erfolgt ertragswirksam über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer des sonderfinanzierten Anlagevermögens. Der betreffende Ertrag wird offen von den Abschreibungen abgesetzt, um die selbst zu tragenden Abschreibungen zu zeigen.

Zur Klarheit und Übersichtlichkeit der Gewinn- und Verlustrechnung wurde eine Aufgliederung der Umsatzerlöse vorgenommen.

Zweckgebundenen Mittel aus der institutionellen Förderung werden nach den Vorgaben des Zuwendungsgebers in einer Bruttodarstellung im Jahr der Gewährung vollständig als Ertrag ausgewiesen. Soweit diese Mittel im Abrechnungsjahr nicht zweckgebunden verbraucht wurden, werden diese aufwandswirksam als Verbindlichkeiten gegenüber Zuwendungsgebern erfasst. Bei späterer zweckentsprechender Verwendung der Mittel erfolgt eine ertragswirksame Auflösung der Verbindlichkeit gegenüber Zuwendungsgebern.

In der Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde eine Aufgliederung des Personalaufwandes vorgenommen, nach der die den Spielbetrieb betreffenden Aufwendungen unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen sind.

Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften der §§ 279-283 HGB erstellt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten erfasst und linear entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um Abschreibungen bewertet.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von € 250,00 bis € 800,00 werden im Jahr der Anschaffung vollständig aufwandswirksam erfasst.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Für zweifelhafte Forderungen sind Einzelwertberichtigungen vorgenommen worden.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Stichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen.

Der Sonderposten für Investitionszuschüsse betrifft die aus institutionellen Zuwendungen erhaltenen und abgegrenzten Zuschüsse.

Die sonstigen Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Stichtag ausgewiesen, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Zum 31.12.2023 besteht für ertragssteuerpflichtige Bereiche kein Überhang an passiven latenten Steuern.

B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gliederung zum 31. Dezember 2023 und die Entwicklung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens sind aus dem beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände betragen T€ 176,7 (Vorjahr: T€ 184,6) und resultieren hauptsächlich aus den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (T€ 170,5).

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenständehaben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Das gezeichnete Kapital ist mit T€ 25,6 voll eingezahlt und wird zum Nennwert bilanziert. Alleiniger Gesellschafter ist das Land Berlin.

Der Jahresüberschuss des Vorjahres von T€ 571,7 wurde in die zweckgebundenen Rücklagen (T€ 455,4) sowie freien Rücklagen (T€ 116,2) ( Gewinnrücklagen ) eingestellt.

Der Jahresüberschussbeträgt T€ 309,3.

Die Rückstellungen belaufen sich auf T€ 267,4 (Vorjahr: T€ 296,2) und betreffen sonstige Rückstellungen, davon vor allem für rückständigen Jahresurlaub (T€ 130,0), Prüfungs- und Abschlusskosten (T€ 68,5) sowie Betriebskosten (T€ 19,0).

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren und durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesicherte Verbindlichkeiten bestanden zum Abschlussstichtag nicht. Verbindlichkeiten bestehen in einer Höhe von T€ 15.992,2, (Vorjahr: T€ 2.813,8). Die Verbindlichkeiten resultieren hauptsächlich aus erhaltenen Anzahlungen in Höhe von T€ 7.424,7 und den Verbindlichkeiten gegenüber Zuwendungsgebern in Höhe von T€ 6.947,9.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten bestehen in einer Höhe von T€ 431,3. Wohingegen sich die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten auf T€ 375,1 belaufen.

Die Kulturprojekte Berlin GmbH wurde vom Land Berlin mit der Organisation und Durchführung des Fan Festival UEFA Euro 2024 im Juni 2024 beauftragt. Diese Leistung wird entsprechend der vertraglichen Regelungen im Jahr 2024 realisiert. Die bislang erbrachten Vorleistungen werden bilanziell unter dem Ausweis unfertige Leistungen in Höhe von T€ 5.079,2 berücksichtigt. Demgegenüber stehen die in 2023 bereits erhaltenen Anzahlungen durch das Land Berlin von T€ 7.424,7.


Im Jahr 2023 erhielt die GmbH institutionelle Zuwendungen in Höhe von T€ 21.798,5 (Vorjahr: T€ 14.637,5), davon T€ 986,8 für das Facility Management der Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM).

Die sonstigen Zuwendungen beinhalten mit T€ 2.937,4 (Vorjahr: T€ 2.147,3) Zuwendungen des Landes Berlin, der Lotto-Stiftung, der Europäischen Union sowie weiterer Zuwendungsgeber für bestimmte Projekte.

Die Erlöse aus Veranstaltungen belaufen sich auf T€ 2.242,4 (Vorjahr: T€ 2.054,2).

Alle Erlöse wurden im Inland erzielt.

Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen T€ 2.728,5.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten T€ 28.686,8 (Vorjahr: T€ 13.026,0) Projektaufwendungen. Davon betreffen Personalaufwendungen für projektbezogene Mitarbeitende T€ 2.983,8 (Vorjahr: T€ 1.857,5). Des Weiteren wurden zweckgebundene Mittel, die noch nicht im Abrechnungsjahr verbraucht wurden, mit T€ 6.906,6 (Vorjahr: T€ 2.230,0) aufwandswirksam als Verbindlichkeiten gegenüber Zuwendungsgebern erfasst.

Da die Gesellschaft gemäß Gesellschaftsvertrag ausschließlich gemeinnützige Zwecke verfolgt, ist sie vorläufig für diesen Bereich von Steuern vom Einkommen und vom Ertrag befreit.

C. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen: Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Am 31. Dezember 2023 bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverbindlichkeiten bis 2024 in Höhe von T€ 22,0 und bis 2026 in Höhe von T€ 62,5.

Mitarbeitende im Jahresdurchschnitt:

Die Personalentwicklung ist der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen.

Nr. Bezeichnung 2023 2022
1 Mitarbeitende Gesamt (Nr. 2 + 3 + 4) 154 120
  davon:    
2 Angestellte 139 106
2.1 (davon projektbezogene Mitarbeitende) (83) (50)
3 Gewerbliche Mitarbeitende 9 9
4 Auszubildende 2 2
5 Volontär*innen 5 3

Honorar des Abschlussprüfers: Für Tätigkeiten des Abschlussprüfers wurden im Geschäftsjahr T€ 16,4 netto (Vorjahr T€ 13) berechnet.

Geschäftsführung

Herr Moritz van Dülmen ist seit 01.08.2006 alleiniger Geschäftsführer. Die Gesamtbezüge beliefen sich im Geschäftsjahr 2023 auf T€ 190 davon T€ 30 variable Bestandteile.

Aufsichtsrat

Der Gesellschafter hat folgende Personen in den Aufsichtsrat entsandt

Dr. Klaus Lederer Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Berlin
(bis 26.04.2023) Senator für Kultur und Europa
Joe Chialo Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen
(ab 14.06.2023) Zusammenhalt, Berlin
Senator für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt
Dr. Christa Juretzka Kulturwissenschaftlerin
(stellvertretende Vorsitzende)
(bis 20.11.2023)
Ulrike Kretzschmar Deutsches Historisches Museum, Berlin
(ab 13.12.2023 stellvertretende Abteilungsleiterin Ausstellungen
Vorsitzende)
Ralf Karasch Senatsverwaltung für Finanzen, Abteilung Vermögen und Beteiligungen, Berlin
Referatsleiter
Dr. Birgit Mandel Institut für Kulturpolitik der Universität, Hildesheim
(bis 20.11.2023) Professorin
Yvonne Büdenhölzer Suhrkamp Theater Verlag, Berlin
(ab 21.11.2023) Leiterin
Stephan Schwarz Senator für Wirtschaft, Energie und Betriebe a.D., Berlin
(ab 21.11.2023)

Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhalten keine Vergütung.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 309.279,46 € in die freie Rücklage einzustellen.

Darüber hinaus sollen die Umwidmungen von einer zweckgebundenen Rücklage in Höhe von 15.000,00 € in die freie Rücklage sowie die freie Rücklage in die zweckgebundene Rücklage in Höhe von 72.615,88 € erfolgen.

Nachtragsbericht

Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag gemäß § 285 Nr. 33 HGB lagen nicht vor.

 

Berlin, den 29. April 2024

Moritz van Dülmen

Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

  Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
  01.01.2023 Korrektur-posten Zugänge Umbu -
chungen
Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
 
I. Immaterielle Vermögensgegenstände              
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
131.668,85 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 131.668,85
II. Sachanlagen              
1. Technische Anlagen und Maschinen 197.357,91 0,00 41.492,17 0,00 0,00 0,00 238.850,08
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaus-
stattung
648.386,66 0,00 106.988,47 0,00 268,70 0,00 755.106,43
  845.744,57 0,00 148.480,64 0,00 268,70 0,00 993.956,51
  977.413,42 0,00 148.480,64 0,00 268,70 0,00 1.125.625,36
  Abschreibungen
  01.01.2023 Korrektur-posten Zugänge Abgänge 31.12.2023
 
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
128.262,85 0,00 3.406,00 0,00 131.668,85
II. Sachanlagen          
1. Technische Anlagen und Maschinen 176.577,39 0,00 12.782,69 0,00 189.360,08
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaus-
stattung
595.047,66 0,00 77.075,47 268,70 671.854,43
  771.625,05 0,00 89.858,16 268,70 861.214,51
  899.887,90 0,00 93.264,16 268,70 992.883,36
  Buchwert
  31.12.2023 31.12.2022
 
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
0,00 3.406,00
II. Sachanlagen    
1. Technische Anlagen und Maschinen 49.490,00 20.780,52
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaus-
stattung
83.252,00 53.339,00
  132.742,00 74.119,52
  132.742,00 77.525,52

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 24.06.2024 festgestellt.

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