Stammdaten

Register
Amtsgericht Duisburg HRB 2223
Vorher
Teba-Verwaltungs- und Beteiligungs-Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
29.7.2002
Branche
Herstellung von technischen TextilienHerstellung von Heimtextilien und konfektionierten Textilwaren für die InnenausstattungGroßhandel mit Textilien
Gegenstand
die Herstellung und der Handel mit Sonnenschutzanlagen aller Art für den Innen- und Außenbereich sowie der Vertrieb von Heimtextilien.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Erik Theilig
seit 27.12.2024
Geschäftsführer
Klaus Broekmann
seit 25.6.2024
Prokura
Michael Kusenberg
seit 1.6.2023
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Teba GmbHEigenbeteiligung
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
37.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Teba GmbH (vormals: Teba-Verwaltungs- und Beteiligungs-Gesellschaft mit beschränkter Haftung)

Duisburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum 31. Dezember 2023

1. Vorabbemerkung

Mit Einbringungsvertrag vom 22.12.2023 haben die Kommanditisten der Teba GmbH & Co. KG ihre Anteile in die Teba GmbH (vorm.: Teba-Verwaltungs- und Beteiligungs-Gesellschaft mit beschränkter Haftung) eingebracht. Dies führte zum Erlöschen der Teba GmbH & Co. KG und gleichzeitig zu einer Anwachsung nach § 738 BGB auf die Gesellschaft. Die übernommenen Vermögensgegenstände wurden mit Buchwerten angesetzt.

Bis zur Anwachsung hatte die Gesellschaft keinen eigenen Geschäftsbetrieb. Sie hat nun mit Wirkung zum 22.12.2023 den Geschäftsbetrieb der Teba GmbH & Co. KG übernommen.

Bzgl. der Darstellung der Grundlagen des Unternehmens, der Branchenentwicklung und des Geschäftsverlaufs beziehen wir uns daher auf den Geschäftsbetrieb der Teba GmbH & Co. KG.

Der Vergleich mit dem Vorjahr ist aufgrund der Anwachsung nur eingeschränkt möglich. Um eine Vergleichbarkeit herzustellen, werden in der Bilanz angepasste Vorjahreszahlen in einer gesonderten Spalte dargestellt. Diese fiktiven Vorjahreszahlen stellen die konsolidierten Vorjahreszahlen der beiden Gesellschaften dar. Bei der Darstellung der Finanz- und Vermögenslage gehen wir bei der Entwicklung von den Vergleichszahlen aus.

Im Bereich der Ertragslage stellen wir die Entwicklung der Teba GmbH & Co. KG bis zur Anwachsung im Vergleich zum Vorjahr dar (siehe Anhang IV.1.).

2. Grundlagen des Unternehmens

Teba positioniert sich als Manufaktur für hochwertige und designorientierte innenliegende Sonnenschutzsysteme mit Fokus auf Produktqualität sowie umfassenden Kundenservice. Die Produkte von Teba werden zur dekorativen und funktionalen Fenstergestaltung eingesetzt.

Im Geschäftsbereich der Maßanfertigung werden die Produkte exakt nach den Auftragsangaben des Fachhandels hergestellt, am Standort Duisburg gefertigt und in der DACH-Region vertrieben. Zur Unterstützung der Fachhändler und Raumausstatter entwickelt Teba umfangreiche verkaufsunterstützende Produktpräsentationen, Muster und Kollektionen je Produktgruppe, die am Point of Sale eingesetzt werden.

Ein weiterer Geschäftsbereich umfasst die DIY-Produkte. Bei den DIY-Waren handelt es sich um Mitnahmeprodukte, die nicht kundenspezifisch angefertigt werden. Sie werden in Fachmärkten und Baumärkten unter der Zweitmarke Sun Collection präsentiert.

Die Sonnenschutzsysteme von Teba werden sowohl für Fensterdekorationen in Wohnräumen als auch in Gewerbe- bzw. Verwaltungsobjekten eingesetzt. Die Kundenzielgruppen sind in erster Linie Raumausstatter, Heimtextilfachhandel, Handwerksbetriebe und Online-Händler.

Der Schwerpunkt der Vertriebsaktivitäten liegt im deutschsprachigen Raum. Die Teba GmbH führt ihre Geschäfte vom Standort Duisburg aus.

3. Wirtschaftsbericht

3.1 Gesamtwirtschaftliche Lage

Nachdem die deutsche Wirtschaft laut Statistischem Bundesamt im Jahr 2022 um 1,9 % gewachsen ist, schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt laut Statistischem Bundesamt im Jahr 2023 um 0,3 %. Eine deutliche Abschwächung zeigte sich bereits im 4. Quartal 2022.

Die Weltwirtschaft erholt sich nach der Corona-Pandemie schrittweise, jedoch auf niedrigem Niveau. Auf die Belastung durch Pandemie, Energiekrise und steigende Rohstoffkosten folgten seit 2022 Inflation und steigende Finanzierungskosten. Dies führte für das produzierende Gewerbe nicht nur zu steigenden Produktionskosten, sondern auch zu zunehmender Zurückhaltung der Verbraucher und somit Absatzrückgängen. Insbesondere sind folgende wirtschaftliche Aspekte ebenfalls im Jahr 2023 in den Vordergrund getreten:

Hohes Niveau der Energiekosten für Unternehmen und Privathaushalte.

Starke inflationäre Entwicklung, die im Durchschnitt des Jahres 2022 bei 6,9 % und im Jahr 2023 laut Statistischem Bundesamt bei 5,9 % lagen.

Erzeugerpreise nach massivem Anstieg im Jahr 2023 auf hohem Niveau.

Die Gesamtauswirkung der genannten Faktoren haben zu einer hohen Planungsunsicherheit bei Privathaushalten und Unternehmen geführt und in Verbindung mit gestiegenen Zinsen und Rezessionswarnungen zur Investitions- und Kaufzurückhaltung beigetragen.

3.2 Branchenspezifische Lage

Die Einzelhandelsumsätze in Deutschland sind laut dem Statistischen Bundesamt im Jahr 2023 real um 3,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken.

Der Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln verzeichnete einen Rückgang von real 3,1 % gegenüber 2022. Die Untergruppierung der Einrichtungsgegenstände, Haushaltsgeräte und Baubedarfe verzeichnete einen Rückgang von real 7,4 %.

Im Baugewerbe gab es einen realen Umsatzrückgang im Jahre 2023 in Höhe von 5 %, der auf schwer kalkulierbare Baukosten sowie sinkende Nachfrage aufgrund steigender Finanzierungskosten zurückzuführen ist.

Die Branche für Sicht- und Sonnenschutz verzeichnete im Geschäftsjahr 2023 einen rückläufigen Markt mit einem Umsatzminus von 1,9 %. Die Betrachtung der erwirtschafteten Umsätze im deutschen Markt zeigte einen deutlichen Einbruch über alle wichtigen Produktgruppen. Einzige Ausnahmen sind bei den Produktgruppen Wabenplissees, Rollos und Insektenschutz zu finden. Der Bereich des DIY-Sortiments verzeichnete im Jahr 2023 einen leichten Umsatzrückgang von - 4,9 %. Insgesamt war der Absatz für den innenliegenden Sonnenschutz in Deutschland deutlich rückläufig, während die Branche gleichzeitig mit einem hohen Kostenniveau infolge der multiplen Krisen bei den Vorprodukten zu kämpfen hatte.

3.3 Geschäftsverlauf

Die Umsatzerlöse der Teba im Berichtsjahr 2023 in Höhe von TEUR 34.759 lagen prognosegemäß um 6,4 % unter dem Vorjahr. Nachdem im ersten Quartal des Jahres 2023 der Umsatz sowohl über dem Vorjahr als auch über dem Plan lag, brach die Nachfrage ab April drastisch ein, so dass die ambitionierten Wachstumsziele für 2023 nicht erreicht werden konnten.

Stabilisierende Entwicklungen konnten allerdings in den Maßwarengruppen Wabenplissee (man. und elektr.), Plissee (man. und elektr.) und Insektenschutz erzielt werden.

Im Frühjahr 2023 wurde die Markteinführung von Fenstermarkisen (ZIP-Screens) erfolgreich umgesetzt.

Im Jahr 2023 wurden weitere strategische Projekte vorangetrieben und umgesetzt, um weitere Endkundensegmente im Plissee-Bereich zu erschließen. Gleichzeitig soll mittelfristig die Abhängigkeit von einigen Schlüssellieferanten reduziert werden, um Kosteneinsparungen auf der Einkaufsseite zukünftig zu ermöglichen.

3.4 Ertragslage

Das operative Ergebnis (EBIT) von ./. TEUR 1.923 hat sich insgesamt um TEUR 554 gegenüber dem operativen Ergebnis des Vorjahres 2022 prognosegemäß deutlich verbessert. Die Verbesserung ist auf folgende Effekte zurückzuführen:

1.

Deutliche Reduzierung der Verpackungs- und Frachtkosten

2.

Reduzierung der Personalkosten infolge Rationalisierung und Digitalisierung

3.

Stringenter Umgang mit Produkt- und Werbebudgets

Als einer der ersten Konfektionäre am Markt hat Teba als Reaktion auf Preiserhöhungen auf der Lieferantenseite im Jahr 2022 die Verkaufspreislisten angehoben. Nach vertraglichem Vorlauf griffen diese Erhöhungen nun im Jahr 2023 vollumfänglich bei allen Kunden. Durch Reduzierung der Kosten bei Transport und Verpackung konnten positive Einspareffekte realisiert werden. Durch die nachhaltige Umsetzung unseres Operational Excellence Programms und unserer Digitalisierungsstrategie konnte die Produktivität in allen Bereichen gesteigert werden. Dies führte zu kostenreduzierenden Personalanpassungen, da natürliche Fluktuation nicht nachbesetzt werden musste.

Diese Kosteneinsparungen führten trotz eines umsatzbedingten Rückgangs des Rohergebnisses um TEUR 1.463 zu einer Verbesserung des Ergebnisses 2024. Es liegt vor Anwachsung ein Verlust von TEUR 2.115 vor.

3.5 Finanzlage

Teba war im Jahr 2023 jederzeit in der Lage alle finanziellen Verpflichtungen vollumfänglich zu erfüllen.

Im Zuge der Corona-Pandemie wurden liquiditätsstärkende Maßnahmen eingeleitet, um den temporären Umsatzschwankungen entgegenzuwirken. Unter anderem wurde im Jahr 2021 eine Kontokorrentkreditlinie eröffnet, um möglichen zukünftigen pandemiebedingten Risiken entgegenzuwirken und um wichtige Investitionen planmäßig durchführen zu können.

Die liquiditätsschonende Vorgehensweise wurde im Jahr 2023 beibehalten. Zum 30.9.2024 verfügte das Unternehmen über freie Liquidität (liquide Mittel plus nicht genutzte Kontokorrentlinie) in Höhe von TEUR 675. Die Finanzplanung für die nächsten vier Jahre weist eine positive Liquiditätsentwicklung auf.

Die zum 31.12.2024 auslaufende Kontokorrentlinie der Bank in Höhe von EUR 1,3 Mio. wird durch ein Darlehen des mittelbaren Gesellschafters Herrn Theilig in Höhe von EUR 2,0 Mio. abgelöst.

3.6 Vermögenslage

Das Anlagevermögen des Unternehmens weist zum 31.12.2023 eine Höhe von TEUR 2.702 auf und hat sich gegenüber 2022 aufgrund planmäßiger Abschreibung bei geringen Zugängen um TEUR 886 vermindert. Die Vorräte lagen mit TEUR 3.905 leicht unter Vorjahresniveau.

Die sonstigen Rückstellungen sind um TEUR 211 auf TEUR 1.151 gesunken. Sie betreffen im wesentlichen Personalrückstellungen und verkaufsbezogene Rückstellungen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 600 gestiegen. Dies resultiert aus der Ausnutzung von verstärkten Zahlungszielen Ende 2023.

3.7 Finanzielle Leistungsindikatoren

Aufgrund des Jahresfehlbetrages weist das Unternehmen eine negative Umsatz- und Eigenkapitalrendite aus.

Zum Stichtag liegt ein Eigenkapital von TEUR 4.128 und damit eine Eigenkapitalquote von 44,5 % vor.

4. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

4.1 Prognosebericht

In den letzten Jahren hat das Unternehmen die entscheidenden Weichen für zukünftiges, profitables Wachstum gestellt. Allerdings wurde dieser Trend durch Verwerfungen am Beschaffungsmarkt im Jahr 2022 und auf der Absatzseite im Jahr 2023 ergebnisseitig durch die jüngsten multiplen Krisen verzögert. Dennoch bieten die umgesetzten Effizienzmaßnahmen, Digitalisierungsprojekte, Preisanpassungen sowie die aktuellen Wachstumsprojekte eine solide Basis für die Rückkehr zur Profitabilität.

Die Umsatzentwicklung im laufenden Jahr 2024 startete in den ersten Monaten mit Umsatzergebnissen auf Budgetlinie. Für das 2. und 3. Quartal liegen die Umsatzergebnisse jedoch deutlich hinter den Erwartungen. Die Abweichungen liegen auf dem Niveau des gesamten Marktumfeldes für innenliegende Sonnenschutzsysteme und wurden durch entsprechende Maßnahmen wie Kurzarbeit kostenseitig erfolgreich kompensiert. Für den Rest des Jahres wird eine Stabilisierung der Nachfrage auf Niveau des Vorjahres erwartet.

Für 2024 rechnen wir dennoch mit einem leichten Rückgang des operativen Ergebnisses (EBIT).

Für 2025 erwarten wir infolge der erfolgreichen Umsetzung der Restrukturierungs- und Strategiemaßnahmen ein prozentual leicht positives einstelliges operatives Ergebnis (EBIT). Eine Grundbasis für diesen Turnaround ist eine moderate Steigerung des Umsatzes im mittleren einstelligen Prozentbereich.

Im Jahr 2024 wurden neue strategische Projekte gestartet, um weitere Endkundensegmente mit unseren Produktgruppen zu erschließen. An erster Stelle sind hier die Produktgruppen Plissee und Insektenschutz angeführt. Ebenfalls wird es Projekte zur Optimierung der Datentransparenz und Kommunikation geben sowie der Fokussierung auf die Bedürfnisse unserer verschiedenen Kundenkreise. Unser strategischer Fokus ist dabei die Steigerung des Mehrwertes für den Neu- und Bestandskunden.

4.2 Risikobericht

Vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine und im Nahen Osten sind die aktuellen multiplen Krisen zur neuen Normalität geworden. Die dadurch begründeten Bedrohungen und geschürten Ängste führen zu neuen Risiken, die sich zunächst in Kaufkraftverlust und Kaufzurückhaltung zeigen. Neue Risiken sind dabei in den Vordergrund gerückt:

Einen wesentlichen Risikofaktor stellt die Inflation und insbesondere die Steigerung der Erzeugerpreise dar. Es ist von einer langanhaltenden Inflation auszugehen, die alle wesentlichen Waren und Dienstleistungen betrifft.

Die steigenden Material- und Betriebskosten erfordern eine regelmäßige Anpassung der Verkaufspreise in Form von neuen Preislisten oder Teuerungszuschlägen. Diese Anpassungen können sich negativ auf den Absatz auswirken.

Infolge der allgemeinen Teuerung der Lebenshaltungskosten steigt das Risiko der sinkenden Konsumentennachfrage, da die Kaufkraft der Endverbraucher sinkt.

Die steigenden Lebenshaltungskosten machen im Allgemeinen Lohnanpassungen notwendig, die wiederum zu weiteren Kosten- und Preissteigerungen beitragen (die sog. Lohn-Preis-Spirale) könnten.

Der Rückgang der Kundenfrequenz im stationären Non-Food-Einzelhandel. Die vollständige Erholung der Kundenfrequenz ist nicht eingetreten.

Lieferengpässe aufgrund von allgemeinen Materialengpässen können nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Durch enge Abstimmung mit Lieferanten wird die Bevorratung vorausschauend gesteuert. Der mögliche zukünftige Konflikt zwischen China und Taiwan könnte dabei im Falle einer Eskalation zu Unterbrechungen der Lieferketten führen.

Die Möglichkeit einer Verschlechterung der finanziellen Position einzelner Kunden könnte zu einem Rückgang des Umsatzes und zu Forderungsausfällen führen.

Ein weiteres Risiko besteht in den sich häufenden Cyberangriffen mit zum Teil signifikanten Schäden für Unternehmen. Im Jahr 2023 konnte ein laufender Angriff auf die Teba IT-Infrastruktur frühzeitig erkannt und neutralisiert werden. Eine gut aufgestellte IT-Sicherheitsinfrastruktur in Verbindung mit laufenden Sicherheitsverbesserungen und einer geeigneten Cyber-Versicherung stellen hierbei die geeigneten Vorkehrungen dar.

Über die in einer Planungsrechnung wegen der Unsicherheit der künftigen Entwicklung stets enthaltenen Unsicherheit hinaus bestehen keine Liquiditätsrisiken durch das unter 3.5 genannte Gesellschafterdarlehen.

4.3 Chancenbericht

Weitere Sortimentserweiterungen der Teba in Verbindung mit neuen Vermarktungsansätzen und einer verbesserten Markenpositionierung sind ein wesentlicher Faktor für die zukünftigen Umsatzzuwächse. Aktuell laufende Sortimentsprojekte sind und werden eine Basis für die Umsätze der Jahre 2024, 2025 und 2026 bereitstellen.

Kontinuierliche Effizienzsteigerungen, wie bereits in den letzten Jahren realisiert, führen zu deutlichen Einsparungen bei Personalkosten und ermöglichen einen hohen Servicegrad für Kunden. Hier werden weitere zukünftige Projekte aus Operational Excellence und Digitalisierung Ertragsverbesserungen und Servicequalität generieren.

Die aktuelle Marktkonsolidierung bietet Wachstumschancen an. Hier bieten sich oftmals gute Chancen, neue Kunden für Teba zu gewinnen und diese von unseren einmaligen und nachhaltigen Vorteilen zu überzeugen.

Eine kontinuierlich gute Grundleistung im Hinblick auf die Lieferzeiten, Qualität und Kundenservice unterstützen die Wachstumschancen. Hohe gemessene Kundenzufriedenheit begünstigt die Erhöhung der Lieferanteile bei größeren Kunden. Die erfolgreiche Entwicklung von gewonnenen Neukunden stellt einen weiteren wesentlichen Vertriebsschwerpunkt dar.

Der Ausbau des Lieferservices mit maximaler Transparenz und Geschwindigkeit sichert eine zuverlässige Belieferung der Handelspartner und reduziert die Transportschäden.

Neue digitale Services, u. a. das neu implementierte Teba.de-Portal sowie die digitale Reklamationsabwicklung stärken die Marktpräsenz der Teba und die innerbetriebliche Effizienz.

Chancen ergeben sich aus der Planung eines neuen CRM-Systems, um die Durchgängigkeit der Informationen, die am Markt entstehen, direkt digital zu verarbeiten und mit KI Unterstützung Entscheidungen vorzubereiten.

Abschließend ist zu erwähnen, dass mit dem Fokus auf gesunde Profitabilität das Produkt-, Vertriebs- und Kundenportfolio systematisch analysiert und bewertet wird. Diese Ergebnisse führen im Abgleich mit unserer abgestimmten Strategie zu nachhaltigen wirtschaftlichen Entscheidungen.

 

Duisburg, den 18. Oktober 2024

Teba GmbH (vorm.: Teba-Verwaltungs- und Beteiligungs-Gesellschaft mit beschränkter Haftung)

gez. Reinhard Bühne

gez. Dirk Klein

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

Vergleichs-werte *
31.12.2023 31.12.2022 31.12.2022
EUR TEUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 129.146,00 291 0
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 619.550,58 690 0
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.728.556,12 2.397 0
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 15.350,00 0 0
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 209.213,21 209 0
2.701.815,91 3.587 0
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 3.904.796,85 4.095 0
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.510.114,57 2.522 45
- davon gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 45, Vorjahr Vergleichswert: TEUR 0)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 956.005,21 1.364 9
6.370.916,63 7.981 54
C. Rechnungsabgrenzungsposten 211.988,01 84 0
9.284.720,55 11.652 54

* konsolidierte Vorjahreszahlen der Teba GmbH & Co. KG und der Teba GmbH

Passiva

Vergleichs-werte *
31.12.2023 31.12.2022 31.12.2022
EUR TEUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 37.000,00 -922 37
II. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 16.409,21 13 13
III. Jahresüberschuss 4.074.372,03 3 3
4.127.781,24 -906 53
B. Rückstellungen 1.151.424,98 1.362 1
C. Verbindlichkeiten 4.005.514,33 11.196 0
- davon gegenüber Kreditinstituten EUR 1.260.564,86 (Vorjahr: TEUR 0, Vorjahr Vergleichswert: TEUR 1.977)
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen EUR 384.500,00 (Vorjahr: TEUR 0, Vorjahr Vergleichswert: TEUR 13)
- davon gegenüber Gesellschaftern EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 0, Vorjahr Vergleichswert: TEUR 7.176)
9.284.720,55 11.652 54

* konsolidierte Vorjahreszahlen der Teba GmbH & Co. KG und der Teba GmbH

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR TEUR
1. Rohergebnis 4.075.501,57 4
2. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.849,23 -1
3. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.202,33 1
4. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -482,64 -1
5. Ergebnis nach Steuern/Jahresüberschuss 4.074.372,03 3

Anhang zum 31. Dezember 2023

A. Anlagenspiegel

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1.1.2023 Zugänge Zugang aus Anwachsung Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 2.545.837,35 0,00 2.545.837,35
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 4.127.673,64 0,00 4.127.673,64
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00 15.645.004,34 0,00 15.645.004,34
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 15.350,00 0,00 15.350,00
0,00 0,00 19.788.027,98 0,00 19.788.027,98
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 446.441,25 0,00 446.441,25
0,00 0,00 22.780.306,58 0,00 2.270.306,58
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1.1.2023 Zugänge Zugang aus Anwachsung Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 2.416.691,35 0,00 2.416.691,35
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 3.508.123,06 0,00 3.508.123,06
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00 13.916.448,22 0,00 13.916.448,22
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 17.424.571,28 0,00 17.424.571,28
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 237.228,04 0,00 237.228,04
0,00 0,00 20.078.490,67 0,00 20.078.490,67
NETTOBUCHWERTE
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 129.146,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 619.550,58 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.728.556,12 0,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 15.350,00 0,00
2.363.456,70 0,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 209.213,21 0,00
2.701.815,91 0,00

B. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

I. Allgemeines

Die Teba GmbH (vorm.: Teba-Verwaltungs- und Beteiligungs-Gesellschaft mit beschränkter Haftung) hat ihren Sitz in Duisburg und wird beim Amtsgericht Duisburg unter HRB 2223 geführt.

Der Jahresabschluss der Teba GmbH ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewandt.

Die Gesellschaft weist die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 HGB auf.

Mit Einbringungsvertrag vom 22.12.2023 haben die Kommanditisten der Teba GmbH & Co. KG ihre Anteile in die Teba-Verwaltungs- und Beteiligungs-Gesellschaft mit beschränkter Haftung eingebracht. Dies führte zum Erlöschen der Teba GmbH & Co. KG und gleichzeitig zu einer Anwachsung nach § 738 BGB auf die Gesellschaft. Die übernommenen Vermögensgegenstände wurden mit Buchwerten angesetzt.

Der Vergleich mit dem Vorjahr ist aufgrund der Anwachsung nur eingeschränkt möglich. Um eine Vergleichbarkeit herzustellen, werden in der Bilanz angepasste Vorjahreszahlen in einer gesonderten Spalte dargestellt. Diese fiktiven Vorjahreszahlen stellen die konsolidierten Vorjahreszahlen der beiden Gesellschaften dar. Die Vergleichbarkeit der Gewinn- und Verlustrechnung ist gegeben.

Die Gesellschaft wurde in 2024 in Teba GmbH umfirmiert.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Anlagevermögen wurde grundsätzlich mit den Anschaffungs-/Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Immaterielle Vermögensgegenstände werden linear über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben.

Das bewegliche Anlagevermögen wurde, soweit dies angemessen ist, degressiv, ansonsten linear, abgeschrieben. Bei degressiv abgeschriebenen Vermögensgegenständen wird zur linearen Abschreibungsmethode gewechselt, sobald diese zu höheren Abschreibungsbeträgen führt. Die zugrunde gelegte Nutzungsdauer betrug zwischen fünf und dreizehn Jahren. Selbständig nutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 betragen, werden auch handelsbilanziell vereinfachend gemäß § 6 Abs. 2a EStG in einem Sammelposten zusammengefasst und über 5 Jahre linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten bis zu EUR 250,00 betragen, werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Sofern der Grund für die Wertminderung weggefallen ist, werden die historischen Anschaffungskosten angesetzt.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Darüber hinaus sind Bewertungsabschläge wegen Änderungen in der Kollektion, geringem Lagerumschlag, schlecht oder nicht verwertbarer Bestände gebildet worden. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Anschaffungskosten eingerechnet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nominalwert bilanziert worden. Für zweifelhafte Forderungen wurden Einzelwertberichtigungen gebildet. Außerdem ist eine Pauschalwertberichtigung abgesetzt worden.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden gebildet für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die erst nach dem Bilanzstichtag aufwandswirksam werden. Die Auflösung erfolgt periodengerecht über die entsprechenden Aufwandskonten.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Schulden werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag oder dem gesicherten Kurs umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger wurde das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) sowie das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) gemäß § 256 a HGB nicht beachtet.

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Vgl. den unter A. aufgeführten Anlagenspiegel.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen betreffen in Höhe von TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 0) verbundene Unternehmen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

3. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 22 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und im Übrigen sonstige Verbindlichkeiten.

4. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Abschlussstichtag bestehen keine Verbindlichkeiten aus der Übertragung von Wechseln.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen setzen sich wie folgt zusammen:

2023 2022
Leasingverpflichtungen (jeweils offener Gesamtbetrag) TEUR TEUR
Hardware 58 0
Fahrzeuge 356 0
BGA 156 0
Software 119 0
689 0
TEUR TEUR
TEUR TEUR
Mietverpflichtungen (jeweils offener Gesamtbetrag)
Miete Betriebsgebäude inkl. Betriebsvorrichtung 3.025 0
Miete (jährlich, da zum Jahresende kündbar) 4 0
Verpackungsmaschinen 1 0
Drucker/Kopierer 105 0
3.135 0

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Rohergebnis

Das Rohergebnis beinhaltet den Anwachsungsgewinn von TEUR 4.076. Der Anwachsungsgewinn resultiert aus den zu Buchwerten übernommenen Vermögensgegenständen und Schulden, denen ein Buchwert der Beteiligung von EUR 0,00 gegenüber steht. Die übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden betrugen in Summe das um das Ergebnis bis zum 22.12.2023 geminderte Eigenkapital der Teba GmbH & Co. KG von TEUR 4.076.

Das Ergebnis bis Anwachsung stellt sich wie folgt dar:

2023 2022
TEUR TEUR
Rohergebnis 19.511 20.974
Personalaufwand - 13.314 - 13.991
Abschreibungen - 1.031 - 1.245
Sonstiger betrieblicher Aufwand - 7.089 - 8.215
Finanzergebnis - 222 - 115
Ergebnis - 2.145 - 2.592

C. Sonstige Angaben

1. Geschäftsführung und Vertretungsverhältnisse

Die Teba GmbH (vorm.: Teba-Verwaltungs- und Beteiligungs-Gesellschaft mit beschränkter Haftung) wird durch Herrn Reinhard Bühne, wohnhaft in Essen, Herrn Dr. Tomass Grass (bis zum 31.7.2023), wohnhaft in Heiligenhaus, und Herrn Dirk Klein, wohnhaft in Köln, (ab 1.9.2024) vertreten.

2. Zahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer

2023 2022
Gewerbliche Arbeitnehmer 151 165
Angestellte 116 124
267 289

In der Anzahl der Mitarbeiter sind 48 (Vorjahr: 36) Teilzeitkräfte (Halbtagskräfte, Studenten etc.) in voller Höhe berücksichtigt. Weiterhin waren 9 Auszubildende (Vorjahr: 12) beschäftigt.

Die Angabe der Arbeitnehmer stellt die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl des übernommenen Geschäftsbetriebs im aktuellen und Vorjahr dar.

3. Anteile an verbundenen Unternehmen

Die Gesellschaft ist zu 100 % an der CeGeDe GmbH, Duisburg, beteiligt. Das Unternehmen weist zum 31.12.2023 ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 278 (Vorjahr: TEUR 275) und einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 11 Jahresüberschuss) aus.

4. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

5. Ereignisse nach dem Stichtag

Die Gesellschafter der Teba GmbH haben mit Wirkung zum 3.6.2024 ihre gesamten Geschäftsanteile an die GSS Beteiligungsgesellschaft 3 GmbH, Füllenbruch Straße 183 in 32051 Herford, Handelsregister Bad Oeynhausen HRB 19610, verkauft.

Am Abend des 13.8.2024 kam es zu einem Sturm- und Hagelschaden, der das Dach der Hallen 4 und 5 so schwer beschädigte, dass es zu einem Wassereinbruch kam, der nicht unerhebliche Teile der dort gelagerten Ware beschädigte. Der Schaden ist über eine Gebäude- und Sachversicherung versichert.

 

Duisburg, den 18. Oktober 2024

Teba GmbH (vorm.: Teba-Verwaltungs- und Beteiligungs-Gesellschaft mit beschränkter Haftung)

gez. Reinhard Bühne

gez. Dirk Klein

Hinweis: Der Jahresabschluss der Teba GmbH (vorm.: Teba-Verwaltungs- und Beteiligungs-Gesellschaft mit beschränkter Haftung), Duisburg, wurde in der Gesellschafterversammlung vom 25. November 2024 festgestellt.

Hinweis: Die Gesellschafterversammlung hat am 25. November 2024 folgende Ergebnisverwendungsbeschluss für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 gefasst: Das Jahresergebnis 2023 wird in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen.

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Teba GmbH (vorm.: Teba-Verwaltungs- und Beteiligungs-Gesellschaft mit beschränkter Haftung), Duisburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Teba GmbH (vorm.: Teba-Verwaltungs- und Beteiligungs-Gesellschaft mit beschränkter Haftung), Duisburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Teba GmbH (vorm.: Teba-Verwaltungs- und Beteiligungs-Gesellschaft mit beschränkter Haftung), Duisburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen und Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bielefeld, den 5. November 2024

Dr. Stückmann und Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Linkermann, Wirtschaftsprüfer

gez. Sander, Wirtschaftsprüferin

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