Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 736280
Eingetragen
21.1.2011
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenGüterbeförderung im StraßenverkehrVermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
Gegenstand
Die Bereitstellung von Logistiklösungen und der Transport von Gütern.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Martina Erb
seit 25.7.2023
Prokura
Paul Erb
seit 25.7.2023
Prokura
Timo Schwarzbäcker
seit 25.7.2023
Prokura
Martin Walden
seit 25.7.2023
Prokura
Wolfgang Erb
seit 21.1.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Wolfgang Erb
75428 Illingen, Manfred-Behr-Straße 45
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Erb Transporte GmbH

Vaihingen an der Enz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktivseite

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 81.638,00 59.057,00
II. Sachanlagen 625.473,00 482.289,00
III. Finanzanlagen 30.495,33 30.495,33
737.606,33 571.841,33
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.087.175,80 5.431.768,38
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.815.809,38 5.421.346,21
9.902.985,18 10.853.114,59
C. Rechnungsabgrenzungsposten 28.192,53 32.703,00
10.668.784,04 11.457.658,92

Passivseite

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 0,00 946.129,62
III. Jahresüberschuss 0,00 3.587.501,58
IV. Bilanzgewinn 4.626.936,09 0,00
4.651.936,09 4.558.631,20
B. Rückstellungen 416.988,62 2.264.794,35
C. Verbindlichkeiten 5.577.352,52 4.634.233,37
davon aus Steuern: EUR 1.382.677,96 (Vj. EUR 416.598,68)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 713,90 (Vj. EUR 4.069,19)
D. Rechnungsabgrenzungsposten 3.655,46 0,00
E. Passive latente Steuern 18.851,35 0,00
10.668.784,04 11.457.658,92

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2023 - 31.12.2023

2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 6.430.856,15 9.762.932,52
2. Personalaufwand
a. Löhne und Gehälter 2.977.702,14 3.070.303,02
b. soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 671.774,56 687.868,81
davon für Altersversorgung: EUR 24.207,61 (Vj. EUR 22.563,34)
3.649.476,70 3.758.171,83
3. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 195.562,18 148.645,58
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.706.304,02 760.298,07
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechung: EUR 0,00 (Vj. EUR 283,02)
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 100.796,39 100,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 124.167,36 59.299,12
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 247.040,61 1.449.116,34
8. Ergebnis nach Steuern 609.101,67 3.587.501,58
9. sonstige Steuern 5.125,42 0,00
10. Jahresüberschuss 603.976,25 3.587.501,58
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 4.522.959,84
12. Vorabausschüttung 500.000,00
13. Bilanzgewinn 4.626.936,09

ANHANG für das Geschäftsjahr 2023

Erb Transport GmbH

Vaihingen/Enz

Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft führt die Firma Erb Transport GmbH und hat ihren Sitz in der Planckstr. 9 in Vaihingen/Enz. Die Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart unter HRB 736280 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Gleichzeitig erfüllt der Jahresabschluss die Anforderungen des Gesellschaftsvertrags. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die zur Erläuterung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erforderlichen Angaben sind in den Anhang übernommen. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist gesondert aufgeführt.

Angabe und Erläuterung von nicht vergleichbaren Vorjahreszahlen

Der Jahresabschluss enthält einen Posten, dessen Wert mit dem Vorjahr nicht vergleichbar ist.

Im Geschäftsjahr wurden Aufwendungen für Fahrzeuge, die von Angestellten genutzt werden, in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen (GuV-Posten 6) ausgewiesen. Im Vorjahr waren diese in einer Höhe von 53.226,09 EUR in den Materialaufwendungen (GuV-Posten Nr. 3 a.) ausgewiesen. Diese Umgliederung dient der Verbesserung der Transparenz und ermöglicht einen präziseren Einblick in die tatsächliche Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens.

Ausweisänderungen und Angabe und Erläuterung von geänderten Vorjahreszahlen

Aufgrund eines erstmaligen Ausweises von Forderungen gegenüber Gesellschafter (Bilanzposition Aktiva B. I. 2.) wurde der betreffende Wert des Vorjahres (183.430,00 TEUR) von den sonstigen Vermögensgegenständen (Bilanzposition Aktiva B. I. 3.) umgegliedert. Die Ausweisänderung dient der Verbesserung der Transparenz und ermöglicht einen präziseren Einblick in die tatsächliche Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens.

Aufgrund von Ausweisfehlern im Vorjahr wurden folgende Vorjahreszahlen geändert:

Zinsaufwendungen aus Factoring in Höhe von 53.461,07 EUR wurden von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen (GuV-Posten Nr. 6) in die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen (GuV-Posten Nr. 8) umgegliedert.

Der Bilanzposten Aktiva A. III. Finanzanlagen enthält ausschließlich Anteile an verbundenen Unternehmen. Der Vorjahresausweis als "Beteiligungen" wurde daher angepasst.

Sonstige Verbindlichkeiten (Bilanzposten Passiva C. 3.) in Höhe von 1.985.894,23 EUR wurden mit den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Bilanzposten Aktiva B. I. 1.) saldiert.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Anlagevermögen ist mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen über die voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer. Die Ermittlung der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauern erfolgt unter anderem in Anlehnung an die von der Finanzverwaltung aufgestellten Abschreibungstabellen oder entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800 EUR - geringwertige Wirtschaftsgüter - werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und im Anlagevermögen entsprechend ausgewiesen.

Die immateriellen Wirtschaftsgüter besitzen Nutzungsdauern von 3 bis 5 Jahren. Die Abschreibungen der immateriellen Wirtschaftsgüter erfolgen zeitanteilig nach der linearen Methode.

Die anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung betreffen im Wesentlichen Betriebs- und Büroausstattungen und EDV Hardware sowie den Fuhrpark. Die Nutzungsdauer bei der Betriebsausstattung, Büroausstattung und EDV Hardware liegt zwischen 3 und 8 Jahren. Die Nutzungsdauer für den Fuhrpark liegt zwischen 3 und 11 Jahren. Die Abschreibungen der anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung erfolgen zeitanteilig nach der linearen Methode.

Die geringwerten Wirtschaftsgüter (GWG) mit einem Wert von bis zu 800 € netto werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert waren nicht geboten.

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zu Nennwerten. Am Stichtag erkennbare Ausfall- und Kreditrisiken werden durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen abgedeckt. Für latente Ausfall- und Kreditrisiken wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten bilanziert.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag bewertet.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Des Weiteren werden künftige Preis- und Kostensteigerungen mit einbezogen. Ferner werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit einem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre, welcher von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird, abgezinst.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären Differenzen oder quasi permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, sowie den Rückstellungen und den steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich zukünftig ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit einer Steuerbelastung von 15 % Körperschaftsteuer zzgl. Solidaritätszuschlag und einem Gewerbesteuer-Hebesatz von 370 % im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst.

Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

BILANZ

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem Anlagenspiegel dargestellt.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Die Zugänge bei den immateriellen Vermögensgegenständen betreffen vor allem geleistete Anzahlungen für die Entwicklung einer Software.

Unter den immateriellen Vermögensgegenständen ist ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 1 EUR (VJ: 1 EUR) enthalten.

Der entgeltlich erworbene Firmenwert aus dem Kauf einer Niederlassung wurde planmäßig über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben.

Der aufgrund der Aktivierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen (derzeit in Form von geleisteten Anzahlungen) ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag (§ 253 Abs. 6 HGB) beträgt 53.814,42 EUR. Diesem steht ein Bilanzgewinn in Höhe von 4.636.247,34 EUR gegenüber.

Sachanlagen

Die Zugänge bei den anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung betreffen vor allem den Fuhrpark.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen beinhalten Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von 30 TEUR (VJ: 30 TEUR).

Die Zusammensetzung des Anteilsbesitzes ist der nachfolgenden Übersicht zu entnehmen.

Beherrschende Beteiligungen

Name der Gesellschaft Sitz der Gesellschaft Anteile Stamm-/ Grundkapital Letzter vorliegender Abschluss Eigenkapital Ergebnis
TEUR TEUR
Erb Transporte Kft., Ungarn Budapest 100 % 2023 230 -134
Erb Transporte Sp. Z o.o., Polen Jawor 99 % 2023 31 -2

Forderungen gegenüber Gesellschafter

Die Forderungen gegenüber Gesellschafter in Höhe von 287 TEUR (VJ: 138 TEUR) betreffen in gleicher Höhe auch den Geschäftsführer.

Es handelt sich um die Inanspruchnahme aus einem Kreditrahmen vertrag in Höhe von 1 Mio. EUR. Beginnend ab dem 1. Januar 2026 ist das Darlehen mit einer monatlichen Annuität von 5 TEUR zurückzuzahlen.

Kreditentwicklung Betrag
Euro
Stand bisheriger Kredite 138.430,00
Rückzahlungen im Berichtsjahr 0,00
Neuaufnahme im Berichtsjahr 141.116,35
Zinsen im Berichtsjahr (2,5 %) 6.959,44
= neuer Kreditbestand 286.505,61

Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen

Es liegen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 19 TEUR (VJ: 0 TEUR) vor.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstigen Vermögensgenstände in Höhe von 343 TEUR (VJ: 143 TEUR) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Eigenkapital

Die Stammeinlagen sind vollständig einbezahlt. Das gezeichnete Kapital beträgt 25.000 EUR.

Entwicklung des Gewinnvortrags

Der im Bilanzgewinn enthaltene Gewinnvortrag aus dem Vorjahr hat sich wie folgt entwickelt:

Euro
Gewinnvortrag am 01.01.2023 4.533.631,20
Ausschüttung für Kapitalertragsteuer Vorjahre 10.671,36
Gewinnvortrag am 31.12.2023 4.522.959,84

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gliedern sich nach Restlaufzeiten wie folgt:

bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre Über 5 Jahre Gesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR
Gesamt 5.304 289 0,00 5.593
Vorjahr 6.393 227 0,00 6.620

Es sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 305 TEUR (VJ: 227 TEUR) enthalten.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 305 TEUR und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 79 TEUR sind durch Sicherungsübereignungen der Leasinggesellschaften am Leasinggut gesichert.

Latente Steuern

Die latenten Steuern haben sich wie folgt entwickelt:

Aktive latente Steuern Passive latente Steuern Saldo
TEUR TEUR TEUR
31.12.2022 0 0 0
31.12.2023 8 27 19
Veränderung 8 27 19

SONSTIGE ANGABEN

Personalstand

Die Gesellschaft hatte im Jahresdurchschnitt 76 Arbeitnehmer.

sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen (ohne USt):

Belastung über die Gesamtlaufzeit Fällig bis 1 Jahr
EUR EUR
Miete / Leasing Fahrzeuge 1.453.119,23 441.727,47
Aufwand für Softwarepflege (unbefristet) 64.920,00
Miete unbewegliche Vermögensgegenstände (unbefristet) 104.260,52
insgesamt 1.453.119,23 610.907,99

Organe

Organbezüge

Die Gesellschaft nimmt für die Bezüge des gesetzlichen Vertreters die Befreiungsvorschrift nach § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch.

Organe der Gesellschaft

Als einzelvertretungsberechtigter Geschäftsführer wurde bestimmt:

 

Wolfgang Erb, Geschäftsführer

Der Geschäftsführer war im Geschäftsjahr einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Vorschlag über die Verwendung des Ergebnisses

Die Geschäftsführung der Firma Erb Transporte GmbH schlägt der Gesellschafter-versammlung vor, den Bilanzgewinn 2023 in Höhe von 4.611.247,34 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Vaihingen/Enz, den 6. Dezember 2024

gez. Wolfgang Erb

Anlagenspiegel (Beilage zum Anhang)

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Vortrag 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 178.011,85 3.200,00 0,00 181.211,85
2. Geschäfts- oder Firmenwert 40.000,00 0,00 0,00 40.000,00
3. geleistete Anzahlungen 19.500,00 56.055,00 0,00 75.555,00
237.511,85 59.255,00 0,00 296.766,85
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 798.184,59 302.657,18 878,15 1.099.963,62
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 30.495,33 0,00 0,00 30.495,33
1.066.191,77 361.912,18 878,15 1.427.225,80
Abschreibungen
Vortrag 01.01.2023 Geschäftsjahr (Zugang) Zuschreibungen Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 138.455,85 36.674,00 0,00 0,00 175.129,85
2. Geschäfts- oder Firmenwert 39.999,00 0,00 0,00 0,00 39.999,00
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
178.454,85 36.674,00 0,00 0,00 215.128,85
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 315.895,59 158.888,18 293,15 0,00 474.490,62
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
494.350,44 195.562,18 293,15 0,00 689.619,47
Buchwert
31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.082,00 39.556,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
3. geleistete Anzahlungen 75.555,00 19.500,00
81.638,00 59.057,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 625.473,00 482.289,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 30.495,33 30.495,33
737.606,33 571.841,33

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

I. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

a) Überblick

Die Erb Transporte GmbH ist Spezialist für zeitkritische Transportlösungen. Wir sorgen dafür, dass Eiliges schnellstmöglich den Bestimmungsort erreicht. Unsere Schwerpunkte sind europaweite Direkt- und Sonderfahrten, temperaturgeführte Transporte sowie High-Value Fahrzeugtransporte. Dabei setzen wir auf einen eigenen Fuhrpark, der alle Fahrzeugkategorien abdeckt, und setzen eine Vielzahl von Transportunternehmern ein. Zentral koordiniert bieten wir an unserem Hauptstandort in Vaihingen/Enz, unserer Niederlassung in München, sowie über unsere Beteiligungsunternehmen in Jawor (Polen), Budapest (Ungarn) und Bursa (Türkei) Service aus einer Hand an.

Unsere Kunden kommen fast ausschließlich aus dem Bereich der Automobilindustrie, hier entstehen durch die lagerlose Arbeitsweise eine Vielzahl an Sonder- und Direktfahrten.

b) Branchenentwicklung

Die wirtschaftliche Entwicklung der Logistikbranche in Deutschland im Jahr 2023 war von mehreren Faktoren geprägt, die sowohl Chancen als auch Herausforderungen mit sich brachten. Hier sind einige wichtige Punkte:

Erholung nach der Pandemie: Nach den starken Einbrüchen in den Jahren 2020 und 2021 aufgrund der COVID-19-Pandemie konnte die Branche im Jahr 2023 weiter von der wirtschaftlichen Erholung profitieren. Die Nachfrage nach Transport- und Logistikdienstleistungen stabilisierte sich, auch wenn nicht alle Bereiche die Vorkrisen-Niveaus erreicht haben.

Störungen in den Lieferketten: Die globalen Lieferkettenprobleme, die auch 2023 noch spürbar waren, beeinflussten die Logistikbranche. Insbesondere Engpässe bei wichtigen Rohstoffen und Transportkapazitäten führten zu höheren Kosten und verzögerten Lieferungen. Die Unternehmen mussten verstärkt in digitale Lösungen investieren, um Prozesse effizienter zu gestalten und die Resilienz der Lieferketten zu verbessern.

Nachhaltigkeit und grüne Logistik: Ein wachsender Trend in der Branche war die verstärkte Fokussierung auf nachhaltige Logistiklösungen. Viele Unternehmen setzten auf Elektrofahrzeuge, alternative Kraftstoffe und energieeffizientere Transportmethoden. Dies wurde durch staatliche Förderungen und gesetzliche Anforderungen zur Reduktion von CO 2 -Emissionen unterstützt.

Digitalisierung und Automatisierung: Die Digitalisierung blieb ein Schlüsselfaktor für die Wettbewerbsfähigkeit. Technologien wie künstliche Intelligenz, Big Data, Internet of Things (IoT) und Automatisierung wurden zunehmend genutzt, um die Effizienz in der Logistik zu steigern. Insbesondere bei der Lagerhaltung, der Routenoptimierung und dem Tracking von Lieferungen konnte durch den Einsatz neuer Technologien eine höhere Transparenz und Kostensenkung erreicht werden.

Fachkräftemangel: Ein weiteres Problem, das die Logistikbranche im Jahr 2023 prägte, war der anhaltende Fachkräftemangel. Besonders in Bereichen wie Lkw-Fahrern und Lagerarbeitern war die Nachfrage hoch, während das Angebot an qualifiziertem Personal gering war. Dies führte zu einem Wettbewerb um Arbeitskräfte und trieb die Löhne in einigen Bereichen an.

Insgesamt war die wirtschaftliche Entwicklung der Logistikbranche in Deutschland 2023 von einer Mischung aus Erholung, Innovationsdruck und strukturellen Herausforderungen geprägt. Unternehmen mussten sich kontinuierlich an neue Marktbedingungen anpassen, insbesondere im Hinblick auf Nachhaltigkeit und digitale Transformation.

c) Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr war bereits zu Jahresbeginn gezeichnet von einer nachlassenden Nachfrage mit sinkenden Frachtraten.

Insgesamt sind die Umsatzerlöse 2023, wie von uns prognostiziert, deutlich um 16% gesunken. Ursächlich hierfür sind zum einen rückläufige Frachtraten und zum anderen rückläufige Erlöse je Fahrt.

Der Jahresüberschuss 2023 ist wie von uns prognostiziert mit T€ 604 deutlich niedriger ausgefallen als im Vorjahr mit noch T€ 3.587.

II. Darstellung der Lage

a) Vermögenslage

Das Sachanlagevermögen ist von T€ 482 im Vorjahr um T€ 143 auf T€ 625 im Geschäftsjahr gestiegen. Ursächlich hierfür waren hauptsächlich Investitionen in Transportmittel.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich um T€ 1.518 von T€ 5.096 im Vorjahr auf T€ 3.578. Ursächlich hierfür sind neben den rückläufigen Umsatzerlösen auch geringere Umsatzvolumina je Auftrag.

b) Finanzlage

• Kapitalstruktur

Das vorhandene Eigenkapital erhöhte sich aufgrund einer Gewinnthesaurierung nach Abzug einer Vorabgewinnausschüttung um T€ 93 auf T€ 4.651.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch die Hinzunahme weiterer Fahrzeugfinanzierungen leicht um T€ 78 auf T€ 305 angestiegen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind aufgrund der rückläufigen Umsatzerlöse und der veränderten Umsatzvolumina je Auftrag ebenfalls rückläufig.

Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich im Geschäftsjahr 2023 von T€ 618 im Jahr 2022 um T€ 1.666 auf T€ 2.282 erhöht. Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus noch nicht beglichenen Steuerverbindlichkeiten für das Geschäftsjahr 2022, für das nunmehr Steuerbescheide vorliegen.

• Liquidität

Die Finanzlage ist geordnet, eingegangene Verpflichtungen wurden pünktlich erfüllt.

Der Fokus des Finanzmanagements richtet sich auf die fristgerechte Bezahlung von Verbindlichkeiten bzw. Vereinnahmung von Forderungen.

c) Ertragslage

Der Rohertrag in 2023 beläuft sich auf T€ 6.246, im Jahr 2022 waren es T€ 9.681. Der Rückgang resultiert aus den weiterhin bestehenden Fixkosten für die Unterhaltung unseres eigenen Fuhrparks, aber auch aus einer geringeren Marge beim Einsatz externer Transportunternehmen.

Die Personalaufwendungen verringerten sich trotz eines erhöhten Personalbestands aufgrund rückläufiger erfolgsabhängiger Vergütungen um T€ 109 von T€ 3.758 in 2022 auf T€ 3.649 in 2023.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um T€ 946 von T€ 760 in 2022 auf T€ 1.706 in 2023 gestiegen. Dies resultiert vornehmlich aus gezahlten Vermittlungsprovisionen an unsere Tochterunternehmen.

Das Zinsergebnis verbesserte sich von T€ -59 auf T€ -23. Erhöhte Aufwendungen aufgrund von Factoringzinsen konnten wir durch die verzinsliche Anlage von Bankguthaben in risikoarme Anlageformen teilweise kompensieren.

Der Jahresüberschuss liegt aufgrund der vorgenannten Effekte erheblich unter dem des Vorjahres.

d) Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Insgesamt beurteilt die Geschäftsführung die wirtschaftliche Lage gegenüber dem außerordentlich erfolgreichen Vorjahr 2022 als zufriedenstellend.

III. Chancen- und Risikobericht

a) Angaben zu den einzelnen Chancen

Potentielle Chancen müssen frühzeitig erkannt und mit entsprechenden Maßnahmen bewertet und realisiert werden. Hierzu werden im operativen und strategischen Management regelmäßige Sitzungen abgehalten.

Hinzu kommt, dass wir mit unserem hohen Maß an Kundenorientierung die angebotenen Dienstleistungen stetig und flexibel ausbauen, um auch weiterhin als Full-Service-Lieferant mit unseren Kunden wachsen zu können.

b) Angaben zu den einzelnen Risiken

Die zukünftigen Auswirkungen und Dauer des Ukrainekrieges sind weiterhin nicht absehbar. Negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage können nicht ausgeschlossen werden.

Die noch hohe Inflation und die damit einhergehende Kaufzurückhaltung müssen beobachtet werden. Im Transportbereich könnte dies zu einem weiteren Umsatzrückgang führen, da unsere Hauptkunden in der Automobilindustrie ihre Produktion weiter zurückfahren.

Dies hätte zur Folge, dass am Markt weiterhin ein Frachtraumüberhang herrscht und der Preiskampf unter den bestehenden Transportunternehmen bestehen bleibt.

Im Bereich des Fahrpersonals haben wir langjährige, gute Mitarbeiter. Wir sind damit in der Lage, mit unserem gut ausgestatteten Fuhrpark, die erforderliche Beförderungsleistung zu erbringen. Ein gewisses Risiko sehen wir darin, dass der Fahrpersonalmarkt immer stärker umkämpft ist. Das Durchschnittsalter im Markt steigt stetig an, da nicht ausreichend Nachwuchs diesen Berufszweig wählt.

c) Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Ziel des Finanz- und Risikomanagement ist die Sicherung des Unternehmens gegen finanzielle Risiken. Die Geschäftsleitung verfolgt dabei eine konservative Risikopolitik. Als Finanzinstrumente werden im wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten genutzt. Erforderliche Ersatzinvestitionen werden zunehmend über Leasing und Mietkauf finanziert.

Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen. Für drohende Forderungsausfälle arbeiten wir mit einem Factoring-Unternehmen zusammen. Der jeweilige Finanzierungsbedarf wird aus der Liquiditätsplanung ermittelt, die integrierter Bestandteil der Geschäftsplanung ist. Planungsrisiken werden stets konservativ bewertet.

Als Marktpreisrisiko sehen wir die Dieselpreisentwicklung und deren Weitergabe an unsere Kunden sowie die erheblich gestiegenen Mautkosten. Hier stehen wir im stetigen Kontakt mit unseren Lieferanten und Kunden.

IV. Prognosebericht

Unsere Entwicklung hängt maßgeblich davon ab, wie sich der Bedarf unserer Kunden an Sonderfahrten entwickelt. Dieser ist aufgrund der diversen Einflussfaktoren nur sehr eingeschränkt zu prognostizieren.

Aufgrund der Abkühlung der Gesamtwirtschaft gehen wir von deutlich rückläufigen Umsatzerlösen aus. Der Rohertrag wird sich aufgrund der oben beschriebenen Effekte überproportional verringern.

Insgesamt gehen wir davon aus, dass wir im Jahr 2024 einen Jahresfehlbetrag ausweisen werden.

 

Vaihingen/Enz, den 6. Dezember 2024

gez. Wolfgang Erb, Geschäftsführer

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Erb Transporte GmbH, Vaihingen an der Enz

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Erb Transporte GmbH, Vaihingen an der Enz - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Erb Transporte GmbH, Vaihingen an der Enz für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt

Der Jahresabschluss und Lagebericht der Erb Transporte GmbH, Vaihingen an der Enz, für das vorherige, am 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr wurden von einem anderen Abschlussprüfer geprüft, der mit Datum vom 11. März 2024 nicht modifizierte Prüfungsurteile zu diesem Jahresabschluss und diesem Lagebericht abgegeben hat.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und der Geschäftsführung als Aufsichtsorgan für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Die Geschäftsführung als Aufsichtsorgan ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der vom gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der vom gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des vom gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führe ich Prüfungshandlungen zu den vom gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben vom gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Stuttgart, den 25. April 2025

Axel Mayer, Wirtschaftsprüfer

Angaben zur Feststellung

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde in der Gesellschafterversammlung am 25.04.2025 festgestellt.

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