Stammdaten

Register
Amtsgericht Iserlohn HRB 1508
Vorher
HTG Import Services GmbH
Eingetragen
25.9.1991
Branche
Großhandel mit TextilienBeteiligungsgesellschaftenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Bekleidung und Bekleidungszubehör
Gegenstand
Der Handel mit Textilien aller Art. Ferner hat die Gesellschaft die Beteiligung an anderen Unternehmen mit einem verwandten Unternehmenszweck sowie deren Geschäftsführung unter Übernahme der unbeschränkten Haftung zum Gegenstand.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Karin Jäschke
seit 25.8.2025
Prokura
Kai Püntmann
seit 4.7.2024
Prokura
Sadik Zengin
seit 1.12.2023
Geschäftsführer
Ulfert Friedrich
seit 14.12.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

99.95% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Ulfert Friedrich
70.59%
Sadik Zengin
29.36%

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Ana Claudia Da Silva Ferreira
Rua Joao Lira 95, APT 1804, Leblon, Rio de Janeiro, RJ, CEP 22430-210, Brasilien
99.000 €
45.00%
Ulfert Friedrich
Uhdestr. 2, 50933 Köln
66.000 €
30.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

HTG GmbH

Iserlohn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2021 bis zum 30.06.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021/2022

der HTG GmbH, Iserlohn

A. Grundlagen des Unternehmens

I. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die HTG GmbH ist Dienstleister und Produktentwickler für verschiedene Handelsformen wie Discounter, Handelsketten und SB-Warenhäuser sowie den Onlinehandel überwiegend in Deutschland. Die Produktpalette umfasst Strickstrümpfe, Tag-und Nachtwäsche und Heimtextilien. Gegenüber dem Vorjahr gibt es keine wesentlichen Änderungen.

II. Produktentwicklung

Die Gesellschaft betreibt einen hohen Entwicklungsaufwand in Form von Produkt-und Verpackungsdesign und Bereitstellung von neuen Artikeln. Alle Entwicklungsarbeiten werden im Haus ausgeführt.

B. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der Handel mit Bedarfstextilien im SB- sowie Onlinehandel ist unverändert stabil. Die Produkte zählen zu den Rendite-und umschlagsstarken Artikeln im Non-Food Bereich.

Die Größenstruktur der Branche ist durch kleine und mittelständische Unternehmen, wie die HTG GmbH, gekennzeichnet.

Die Branchenkonjunktur war im abgelaufenen Geschäftsjahr von der Pandemie wenig beeinträchtigt.

II. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2021/2022

Das geplante Betriebsergebnis konnte aufgrund von Sondereffekten nicht erreicht werden. Dem gestiegenen Umsatz standen Sonderbelastungen durch extrem stark gestiegene Warenbezugskosten (Frachten) und nicht erwartbare, strittige Zollgebühren gegenüber. Die höheren Einstandspreise konnten nicht in gleichem Maße an den Kunden weitergegeben werden.

Unter diesen Marktbedingungen blicken wir auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück.

Der Personalbestand wurde dem gestiegenen Auftragsvolumen moderat angepasst. Eine Erweiterung des Geschäftsfeldes wurde durch die erfolgreiche Akquise einer Einheit mit vier Neukunden zum Jahresbeginn 2022 erreicht. Hierdurch konnte die HTG GmbH den geplanten Kurs der Diversifizierung fortsetzen.

Der gestiegene Warenbestand ist durch Bündelung von Aufträgen zur optimalen Ausnutzung des Frachtraumes zu begründen. Darüber hinaus wurde die Bevorratung für NOS-Programme unserer Kunden deutlich erhöht, um weiter zu erwartende Preissteigerungen bei der Ware abzumildern.

Der weitere Ausbau der NOS-Programme für unsere Kunden stand im Vordergrund. Die HTG GmbH konnte sich im unruhigen Marktumfeld zunehmend als Dienstleister etablieren.

Die Liquiditätslage im abgelaufenen Geschäftsjahr ist weiterhin gut.

Der erhöhte Abschreibungsbedarf von Waren resultierte aus der Rücknahmeverpflichtung eines Kunden.

III. Lage des Unternehmens

Die aus der Bilanz zum 30. Juni 2022 abgeleitete Darstellung der Vermögenslage der Gesellschaft lässt sich im Vergleich zum vorherigen Bilanzstichtag folgendermaßen darstellen:

Bilanz zum 30.06.2022
TEUR %
AKTIVA
Immaterielles Anlagevermögen 121,8 1,2
Sachanlagen 135,3 1,3
Finanzanlagen 250,7 2,4
Vorräte 5.051,3 48,4
Forderungen 3.626,3 34,7
Sonstige Vermögensgegenstände 1.195,8 11,5
Flüssige Mittel/Wertpapiere 40,0 0,4
Rechnungsabgrenzungsposten 22,3 0,2
Summe Aktiva 10.443,6 100,0
Bilanz zum 30.06.2021 Änderung ggü. Vorjahr
TEUR % TEUR %
AKTIVA
Immaterielles Anlagevermögen 3,5 0,0 118,3 3.380,0
Sachanlagen 54,4 0,7 80,9 148,7
Finanzanlagen 241,2 3,1 9,5 3,9
Vorräte 2.709,5 34,6 2.341,8 86,4
Forderungen 3.851,0 49,2 -224,7 -5,8
Sonstige Vermögensgegenstände 779,9 10,0 415,9 53,3
Flüssige Mittel/Wertpapiere 148,2 1,9 -108,2 -73,0
Rechnungsabgrenzungsposten 33,4 0,4 -11,1 -33,2
Summe Aktiva 7.821,2 100,0 2.622,4 33,5
Bilanz zum 30.06.2022
TEUR %
PASSIVA
Eigenkapital 1.655,5 15,9
Rückstellungen 1.807,6 17,3
Kreditverbindlichkeiten 4.239,5 40,6
Lieferverbindlichkeiten 1.025.2 9,8
Verbundverbindlichkeiten 1,8 0,0
Gesellschafterverbindlichkeiten 1.050,0 10,1
Sonstige Verbindlichkeiten 664,0 6,4
Summe Passiva 10.443,6 100,0
Bilanz zum 30.06.2021 Änderung ggü. Vorjahr
TEUR % TEUR %
PASSIVA
Eigenkapital 2.460,4 31,5 -804,9 -32,7
Rückstellungen 1.803,9 23,1 3,7 0,2
Kreditverbindlichkeiten 1.000,0 12,8 3.239,5 324,0
Lieferverbindlichkeiten 367,2 47 658,0 179,2
Verbundverbindlichkeiten 330,7 4,2 -328,9 -99,5
Gesellschafterverbindlichkeiten 1.445,0 18,5 -395,0 -27,3
Sonstige Verbindlichkeiten 413,9 5,3 250,1 60,4
Summe Passiva 7.821,2 100,0 2.622,4 33,5

Die sonstigen Vermögensstände erhöhten sich um T€ 415,9, insbesondere aufgrund von erhöhten Steuererstattungsansprüchen.

Die Rückstellungen erhöhten sich um T€ 3,7 auf T€ 1.807,6.

Eine Soforthilfe des Landes NRW in Verbindung mit der Corona-Pandemie wurde lt. Schlussbescheid vom 19.12.2021 in Höhe von T€ 25,0 bewilligt.

Die Summe der Kreditverbindlichkeiten erhöhte sich um T€ 3.239,5 auf T€ 4.239,5 aufgrund der Erhöhung des Kreditrahmens sowie der Erhöhung der Kontokorrentkonten.

Die Summe der Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten zum Stichtag 30.06. erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 658,0.

Die Summe der Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern hat sich um T€ 395,0 verringert, gleichzeitig stiegen die sonstigen Verbindlichkeiten um T€ 250,1.

Insgesamt war die Liquidität stabil. Bestehende Finanzierungen in Form von Darlehens-, Miet- und Leasingverträgen wurden pünktlich bedient. Auch die Zahlungen an Lieferanten, Krankenkassen-beiträge und Finanzamt wurden ohne Störungen oder Verzug geleistet.

Kennzahlen zur Vermögenslage

30.06.2022 30.06.2021 Veränderung
EUR/Wert EUR/Wert zum Vorjahr
Eigenkapital 1.655.490,93 2.460.448,21 -804.957,28
Bilanzsumme 10.443.578,76 7.821.175,24 2.622.403,52
Eigenkapitalquote in % 15,85 31,46 -15,61
Verbindlichkeiten 6.980.491,56 3.556.872,16 3.423.619,40
Bilanzsumme 10.443.578,76 7.821.175,24 2.622.403,52
Verbindlichkeitenquote in % 66,84 45,48 21,36
Anlagevermögen 507.917,90 299.140,20 208.777,70
Bilanzsumme 10.443.578,76 7.821.175,24 2.622.403,52
Anlagenintensität in % 4,86 3,82 1,04
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.822.064,31 4.630.898,68 191.165,63
Bilanzsumme 10.443.578,76 7.821.175,24 2.622.403,52
Forderungsquote in % 46,17 59,21 -13,04
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks + sonstige Wertpapiere 40.011,69 148.246,34 -108.234,65
Bilanzsumme 10.443.578,76 7.821.175,24 2.622.403,52
Quote der flüssigen Mittel in % 0,38 1,90 -1,52

a) Ertragslage

Unsere Ertragslage verlief im abgelaufenen Geschäftsjahr aufgrund der bereits erwähnten Sondereffekte nicht wie erwartet. Die Ertragslage hat sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt:

01.07. bis 30.06.2022 01.07. bis 30.06.2021 Änderung ggü. Vorjahr
TEUR TEUR TEUR
Rohergebnis 3.315,2 3.731,0 -415,8
- Personalaufwand 1.548,1 1.637,3 -89,2
- Abschreibungen 66,4 49,6 16,8
- sonst.betriebl.Aufwand 1.303,2 1.160,1 143,1
+ Finanzerträge 55,8 56,2 -0,4
- Finanzaufwand 135,4 103,3 32,1
- EE-Steuern 122,9 308,0 -185,1
Ergebnis nach Steuern 195,0 528,9 -333,9
- sonstige Steuern 0,0 0,6 -0,6
Jahresergebnis 195,0 528,3 -333,3

Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2021/2022 mit einem Jahresergebnis von 195.042,72 EUR (Vorjahr: 528.265,73 EUR) ab.

Die Reduzierung des Rohergebnisses ist insbesondere auf deutlich erhöhte Warenabschriften und Zollgebühren zurückzuführen.

Die Löhne und Gehälter 2021/2022 betrugen 1.290.396,47 EUR gegenüber 1.389.724,99 EUR im Vergleichszeitraum 2020/2021. Die absolute Veränderung beträgt damit -99.328,52 EUR. Dies ergibt eine Minderungsrate von 7,15 %.

An sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung fielen im Berichtsjahr 2021/2022 257.744,09 EUR an. In 2020/2021 belief sich der entsprechende Wert auf 247.613,95 EUR. Der Betrag der absoluten Veränderung beläuft sich auf 10.130,14 EUR. Dies entspricht einer Erhöhungsrate von 4,09 %.

Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen fallen insbesondere erhöhte Vertriebskosten ins Gewicht.

b) Finanzlage

Die Finanzlage ist als solide zu bezeichnen. Das Risiko eines Ausfalls von Zahlungen ist nach wie vor als niedrig zu bewerten. Die Instrumente des Finanzmanagements sind transparent und verlässlich.

c) Prognosebericht

Die Entwicklung neuer Produzenten und Produkte wirkte sich positiv auf Umsatz und Ertrag aus. Die Verlagerung der Produktionen aus Fernost, speziell China, wird zu kürzeren Transportwegen mit geringerer Finanzierungslast führen. Die Beschaffungsmärkte werden die HTG GmbH weiterhin herausfordern. Hohe Transportkosten bleiben ein bedeutender Kostenfaktor. Die Kunden binden sich zunehmend an die HTG GmbH durch den Ausbau unsere Services mit Lagerprogrammen, die innerhalb 24 Stunden geliefert werden. Kompliziertere Beschaffungswege führen dazu, dass die Expertise der HTG GmbH als Beschaffungsspezialist gefragt sein wird.

Für das GJ 2022/2023 rechnen wir mit einer positiven Ertragslage bei leicht niedrigerer Umsatzerwartung. Dies vor dem Hintergrund der Verunsicherung der Verbraucher durch die Ukraine- und Energiekrise.

C. Chancen- und Risikobericht

I. Risikobericht

Die sich abschwächende Konjunktur durch den Ukraine-Krieg sowie der Energiekrise wird sich auf die Nachfrage der Kunden negativ auswirken. Zwar bleiben die Bedarfsprodukte der HTG GmbH, die zudem keinen größeren Modetrends unterliegen, gefragt, aber die Konzernkunden neigen aufgrund der Negativmeldungen häufig zu Zurückhaltung, die dann auch unsere Produkte betreffen können.

II. Chancenbericht

Aufgrund der Investition in neue Vertriebs-sowie Produktspezialisten erwarten wir, weitere Marktanteile in der Breite gewinnen zu können. Bestehende Produktlinien werden konsequent ausgebaut. Der Online Handel wird durch weitere Produktplatzierungen einen höheren Anteil am Umsatz generieren.

III. Gesamtaussage

Die HTG sieht sich für die Zeit der Energiekrise gut gerüstet. Kostenoptimierungen und gleichzeitige, vorsichtige Investitionen führen uns verhalten optimistisch ins neue Geschäftsjahr. Die Finanzlage erlaubt Spielräume für weitere Investitionen, wie die Erneuerung des IT-Systems.

Die Produkte der HTG GmbH haben sich auch in der Vergangenheit bei Störungen der Märkte stets als krisenfest behaupten können.

 

Iserlohn, 28. November 2022

Ulfert Friedrich, Geschäftsführer

Bilanz zum 30. Juni 2022

AKTIVA

30.06.2022 30.06.2021
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 121.849,00 3.470,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 135.348,00 54.446,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 50.564,59 50.564,59
2. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 200.156,31 190.659,61
507.917,90 299.140,20
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
fertige Erzeugnisse und Waren 5.051.269,61 2.709.505,51
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.361.330,23 3.813.504,16
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 264.934,10 37.543,79
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.195.799,98 779.850,73
4.822.064,31 4.630.898,68
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 40.011,69 148.246,34
9.913.345,61 7.488.650,53
C. Rechnungsabgrenzungsposten 22.315,25 33.384,51
10.443.578,76 7.821.175,24

PASSIVA

30.06.2022 30.06.2021
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 220.000,00 220.000,00
II. Gewinnrücklagen 1.000.000,00 1.000.000,00
III. Bilanzgewinn 435.490,93 1.240.448,21
- davon Gewinnvortrag € 240.448 (Vorjahr € 712.182) 1.655.490,93 2.460.448,21
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen u. ähnliche Verpflichtungen 910.271,01 852.825,61
2. Steuerrückstellungen 200.982,26 340.232,26
3. sonstige Rückstellungen 696.343,00 610.797,00
1.807.596,27 1.803.854,87
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.239.462,45 1.000.000,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.025.152,75 367.233,76
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.839,82 330.748,62
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.050.000,00 1.445.000,00
5. sonstige Verbindlichkeiten 664.036,54 413.889,78
- davon aus Steuern € 221.007 (Vorjahr € 15.542)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 8.507 (Vorjahr € 0)
6.980.491,56 3.556.872,16
10.443.578,76 7.821.175,24

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für die Zeit vom 01.07.2021 bis 30.06.2022

01.07.2021 - 30.06.2022 01.07.2020-30.06.2021
1. Rohergebnis 3.315.265,55 3.731.060,40
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.290.396,47 -1.389.724,99
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -257.744,09 -247.613,95
- davon für Altersversorgung und Unterstützung € 61.180 (Vorjahr € 73.683)
3. Abschreibungen:
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -66.411,87 -49.612,91
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -1.303.117,80 -1.160.116,85
- davon aus der Währungsumrechnung € 0 (Vorjahr € 0)
- davon Aufwendungen nach Art. 67 Abs. 1 und 2 EGHGB € 3.068
5. Erträge aus Beteiligungen 55.750,50 56.187,23
- davon aus verbundenen Unternehmen € 55.750
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -135.391,73 -103.250,18
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag -122.911,37 -308.022,48
8. Ergebnis nach Steuern 195.042,72 528.906,27
9. sonstige Steuern 0,00 -640,54
10. Jahresüberschuss 195.042,72 528.265,73
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 240.448,21 712.182,48
12. Bilanzgewinn 435.490,93 1.240.448,21

Anhang zum Jahresabschluss 2021/2022

gemäß §§ 264 und 284 bis 288 HGB

Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die HTG GmbH hat ihren Sitz in Iserlohn. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Iserlohn unter Nummer HRB 1508 eingetragen.

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Die Aufstellung der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung sowie die Angaben im Anhang erfolgen nach den Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften unter teilweiser Inanspruchnahme größenabhängiger Erleichterungen.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der für das Geschäftsjahr geltenden Fassung aufgestellt.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierung des Anlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibungen ist die voraussichtliche Nutzungsdauer.

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Soweit der Vermögensgegenstand noch nicht auf den Erinnerungswert abgeschrieben ist, wird eine Nutzungsdauer von 3 bis 6 Jahren zugrunde gelegt.

Immaterielle Vermögenswerte mit bestimmter Nutzungsdauer erfordern Schätzungen hinsichtlich der Abschreibungsmethoden und -dauer. Die Festlegung der jeweiligen Nutzungsdauer für einen im Berichtsjahr angeschafften Kundenstamm beruht auf Erfahrungswerten. Aufgrund veränderter wirtschaftlicher Gesamtumstände kann die Abschreibungsdauer anzupassen sein, was sich signifikant auf die Höhe der Abschreibungen auswirken kann. Immaterielle Vermögenswerte mit bestimmter Nutzungsdauer werden über die wirtschaftliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Beim beweglichen Anlagevermögen erfolgen die Abschreibungen sowohl geometrisch-degressiv als auch linear. Neuzugänge im Geschäftsjahr wurden linear abgeschrieben.

Die Nutzungsdauer bei "andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung" beträgt 3 bis 13 Jahre.

Die geringwertigen Wirtschaftsgüter, mit Anschaffungskosten bis zu € 800,00 netto, wurden im Jahr der Anschaffung gemäß § 6 Abs. 2 EStG voll abgeschrieben.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen (Organgesellschaften PLF Import Services GmbH und Boomtown Trendtextil GmbH) wurden zu Anschaffungskosten in Höhe des jeweiligen Stammkapitals angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Für erkennbare Einzelrisiken wurden Wertberichtigungen gebildet. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 4,0 % (Vorjahr 4,0 %) auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB).

Für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen, wurde ein Rechnungsabgrenzungsposten nach § 250 HGB gebildet.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach dem versicherungsmathematischen Anwartschaftsdeckungsverfahren auf Basis der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck bewertet.

Hierbei wurde eine pauschale Restlaufzeit von 15 Jahren angenommen bei einer Verzinsung von 1,78 % p.a. Bei der Berechnung wurden weder Fluktuationswahrscheinlichkeiten unterstellt noch Trendannahmen für die Anpassung der zugesagten Leistungen einbezogen. Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht Gebrauch, den notwendigen Zuführungsbetrag bei der Pensionsrückstellung aufgrund der BilMoG-Umstellung auf 15 Jahre zu verteilen. Der Zuführungsbetrag von € 3.068,40 wird in der Gewinn- und Verlustrechnung gem. Anwendung des BilRUG unter "sonstige betrieblichen Aufwendungen" ausgewiesen. Zum Bilanzstichtag beträgt der noch nicht erfasste Zuführungsbetrag € 7.670,99.

Aufgrund der Bewertung von Pensionsverpflichtungen nach § 253 HGB, sind für Bilanzstichtage nach dem 31.12.2015 neue Bewertungsvorschriften zu beachten. Die Berechnung des Erfüllungsbetrags in der Handelsbilanz erfolgt weiterhin auf Basis eines Diskontierungszinses, der monatlich von der Deutschen Bundesbank ermittelt wird. Dabei wird jedoch die Durchschnittsbildung der Marktzinsen von sieben auf zehn Jahre erweitert. In Höhe der positiven Differenzbeträge gilt zum Bilanzstichtag 30. Juni 2022 eine Gewinnausschüttungssperre gem. § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von € 47.568,00.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wurden für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Die Bewertung erfolgt mit dem Erfüllungsbetrag, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen wurden berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 S. 1 HGB).

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Valutaforderungen und -Verbindlichkeiten mit einer darüberhinausgehenden Restlaufzeit werden nach Maßgabe des Wechselkurses zum Entstehungstag der Forderung oder Verbindlichkeit bewertet, soweit nicht ein gesunkener bzw. gestiegener Wechselkurs eine Abwertung der Forderung (Niederstwertprinzip) oder eine Höherbewertung der Verpflichtung erforderlich gemacht hat.

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Angaben zur Bilanz

Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagespiegel zu entnehmen. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 Abs. 2 HGB).

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 1.7.2021 - 30.6.2022

Anschaffungs-bzw. Herstellungskosten
Anfangsbestand Zugang Abgang Gesamt
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 124.268,29 130.000,00 0,00 254.268,29
124.268,29 130.000,00 0,00 254.268,29
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 336.635,14 142.319,87 21.689,08 457.265,93
Summe 336.635,14 142.319,87 21.689,08 457.265,93
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 50.564,59 0,00 0,00 50.564,59
2. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 190.659,61 9.496,70 0,00 200.156,31
241.224,20 9.496,70 0,00 250.720,90
Anlagevermögen gesamt 702.127,63 281.816,57 21.689,08 962.255,12
Abschreibungen
aus Vorjahren lfd. Geschäftsjahr Abgang Gesamt
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 120.798,29 11.621,00 0,00 132.419,29
120.798,29 11.621,00 0,00 132.419,29
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 282.189,14 54.790,87 15.062,08 321.917,93
282.189,14 54.790,87 15.062,08 321.917,93
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
Anlagevermögen gesamt 402.987,43 66.411,87 15.062,08 454.337,22
Buchwert 30.06.2022 Buchwert 30.06.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 121.849,00 3.470,00
121.849,00 3.470,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 135.348,00 54.446,00
135.348,00 54.446,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 50.564,59 50.564,59
2. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 200.156,31 190.659,61
250.720,90 241.224,20
Anlagevermögen gesamt 507.917,90 299.140,20

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Bis auf eine Kaution in Höhe von € 581,55 haben alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen ist der Anspruch auf Steuererstattungsansprüche (Erstattung 2021/2022 zur Körperschaft- und Gewerbesteuer) sowie sonstige Forderungen enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstanden sind.

Aufgrund des ausgeübten Wahlrechts, auf den Ansatz aktiver latenter Steuern zu verzichten, wurde weder zum 30.06.2020 noch zum 30.06.2021 ein Bilanzposten angesetzt (§ 274 Abs. 1 S.2 HGB).

Rechnungsabgrenzungsposten

In den Rechnungsabgrenzungsposten wurden € 22.315,25 eingestellt. Es handelt sich dabei um Leasing-Sonderzahlungen für PKWs sowie für betriebliche Versicherungen und Beiträge.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital in Höhe von € 220.000,00 ist mit dem Nennbetrag angesetzt und voll eingezahlt.

- Gewinn-/Verlustvortrag bei Ergebnisverwendung

Bei Aufstellung der Bilanz nach Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von 240.448,21 einbezogen. Der Bilanzgewinn entwickelte sich wie folgt:

Gewinnrücklage Bilanzgewinn
Bilanzgewinn 1.7.2022 (Handelsbilanz) 1.240.448,21
Gewinnrücklage 1.7.2022 1.000.000,00
1.000.000,00
JÜ 2021/2022 (Handelsbilanz) 195.042,72
Zuführung Rücklagen 0,00
Ausschüttung in 2021/2022 -1.000.000,00
Gewinnrücklage 30.06.2022 1.000.000,00
Bilanzgewinn 30.06.2022 435.490,93

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung nach BilMoG wurde die Provinzial Rheinland Lebensversicherung AG beauftragt. Grundlage war das Teilwertverfahren ohne Fluktuation mit dem gemäß RückAbzinsV relevanten Zins in Höhe von 1,78%. Rechnungsgrundlage waren die "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck. Die Pensionsrückstellungen betragen € 910.271,01 (Erfüllungsbetrag).

Unterschiedsbetrag aus Abzinsung (§ 253 Abs. 6 HGB)

Zum 30. Juni 2022 ergab sich ein Unterschiedsbetrag aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen 10 Jahre (1,78%) im Vergleich zu dem der vergangenen 7 Jahre (1,38%) in Höhe von € 47.568,00 (Vorjahr: EUR 74.341,00).

Dieser Unterschiedsbetrag unterliegt der Ausschüttungssperre.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden Rückstellungsarten enthalten.

Sonstige Rückstellungen EUR
Urlaubsansprüche Lohn Arbeitnehmer 96.757,00
Tantieme/Prämien 247.995,00
Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen 5.000,00
Abschluss- und Prüfungskosten 30.400,00
Berufsgenossenschaft 2.691,00
Ausstehende Rechnungen 90.000,00
Prozesskosten 10.000,00
Zollgebühren 132.080,00
Boni 63.995,00
Weihnachtsgeld 14.925,00
Rückstellung für Betriebsprüfungen 2.500,00
Summe 696.343,00

Die Rückstellungen wurden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 581,55 (Vorjahr: EUR 0,00).

Verbindlichkeiten

Restlaufzeit davon
bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre Summe durch Pfandrechte u.ä. Rechte gesichert
Art der Verbindlichkeit EUR EUR EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gg. Kreditinstituten 4.239.462,45 0,00 0,00 4.239.462,45 4.239.462,45
(Vorjahr) (1.000.000,00) (0,00) (0,00) (1.000.000,00) (1.000.000,00)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.025.152,75 0,00 0,00 1.025.152,75 1.025.152,75
(Vorjahr) (367.233,76) (0,00) (0,00) (367.233,76) (367.233,76)
3. Verbindlichkeiten gg. verbundenen Unternehmen 1.839,82 0,00 0,00 1.839,82 0,00
(Vorjahr) (330.748,62) (0,00) (0,00) (330.748,62) (0,00)
4. Verbindlichkeiten gg. Gesellschaftern 1.050.000,00 0,00 0,00 1.050.000,00 1.050.000,00
(Vorjahr) (1.445.000,00) (0,00) (0,00) (1.445.000,00) (1.445.000,00)
5. sonstige Verbindlichkeiten 664.036,54 0,00 0,00 664.036,54 0,00
(Vorjahr) (413.889,78) (0,00) (0,00) (413.889,78) (0,00)
Insgesamt 6.980.491,56 0,00 0,00 6.980.491,56 6.314.615,20
(Vorjahr) (3.556.872,16) (0,00) (0,00) (3.556.872,16) (2.812.233,76)

Sicherheiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Lieferanten sind in Höhe von T€ 5.264,6 wie folgt besichert:

Zession von Forderungen,

Sicherungsübereignung von Warenvorräten,

Es bestehen ebenfalls die üblichen Eigentumsvorbehälte.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Im Berichtsjahr haben sich folgende Erträge bzw. Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung ergeben:

• Aufwand Zuführung Rückstellung Zollgebühren T€ 132,1
• Aufwand Abschriften auf Warenbestand T€ 337,7

Erläuterung zum Steueraufwand

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag belasten in voller Höhe das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (§ 285 Nr. 6 HGB).

Verrechnung Planvermögen

Im Finanzergebnis sind Zinsaufwendungen in Höhe von T€ 18,0 aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung ausgewiesen.

Sonstige Angaben

Beteiligungen

Die HTG GmbH ist zu 100 % an der Boomtown Trendtextil GmbH mit Sitz in Iserlohn (Eigenkapital: € 25.564,59) und an der PLF Import Services GmbH mit Sitz in Iserlohn (Eigenkapital: € 25.000,00 beteiligt. Mit beiden Gesellschaften besteht ein steuerrechtlich anerkannter Ergebnisabführungsvertrag. Aufgrund dieses Vertrages weisen die Gesellschaften einen Jahresüberschuss von € 0 aus.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer*innen

Die nachfolgenden Arbeitnehmer*innengruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Mitarbeiter*innen kaufmännisch 7
Mitarbeiter*innen (Lager) 7

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 14.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestand eine Gesamtkreditlinie unter gesamtschuldnerischer Haftung zugunsten der HTG GmbH, der Boomtown Trendtextil GmbH und der PLF Import Services GmbH. Im Rahmen eines Poolvertrags mit den die HTG-Gruppe finanzierenden Banken besteht zugunsten der Banken eine Globalzession der Forderungen sowie eine Raumsicherungsübereignung von Umlaufvermögen durch die HTG-Gruppe.

Zur Absicherung von Währungsrisiken wurden derivative Geschäfte abgeschlossen. Dabei handelt es sich um Devisentermingeschäfte, die ausschließlich Sicherungszwecken von in fremder Währung lautenden Einkaufskontrakten dienen und die, da es sich um schwebende, gegenläufige Geschäfte handelt, grundsätzlich nicht bilanziert werden.

Aus den abgeschlossenen KFZ- und Gabelstapler-Leasingverträgen und Wartungsverträgen von Drucker und Telefonanlage resultiert eine finanzielle Belastung von T€ 44,9 p.a.. Aus den bestehenden Mietverträgen für Büroräume und Lagerplätzen resultiert eine jährliche finanzielle Belastung in Höhe von T€ 283,4.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Kaufmännischer Geschäftsführer: Ulfert Friedrich
Kaufmännischer Geschäftsführer: Patrick Loos (verstorben am 06.07.2022)

Vergütungen der Geschäftsführer

Die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre. Zu den Auswirkungen der Corona-Krise sowie des Ukraine Konflikts wird auf unsere Ausführungen im Lagebericht verwiesen.

Ergebnisverwendung

Der Bilanzgewinn soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

 

Iserlohn, 28. November 2022

gez. Ulfert Friedrich, Geschäftsführer

Weitere zu veröffentlichende Angaben:

Feststellung des Jahresabschlusses:

Der Jahresabschluss zum 30. Juni 2022 wurde durch die Gesellschafterversammlung am 07. Dezember 2022 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die HTG GmbH, Iserlohn

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der HTG GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2021 bis zum 30. Juni 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der HTG GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2021 bis zum 30. Juni 2022 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2021 bis zum 30. Juni 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Bergisch Gladbach, 28. November 2022

Bernd Lamprecht, Wirtschaftsprüfer

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