IKEA Purchasing Services (Germany) GmbH
Ellinghauser Straße 213, 44359 Dortmund, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sascha Honkomp seit 12.12.2023 | Geschäftsführer |
Linus Björkman seit 12.12.2023 | Prokura |
Martina Gudmundsson seit 28.9.2018 | Prokura |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
IKEA Purchasing Services (Germany) GmbHDortmundJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2023 bis zum 31.08.2024Bilanz zum 31. August 2024Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. September 2023 bis 31. August 2024
Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023/2024
Anhang für das Geschäftsjahr 2023/2024I. Allgemeine Angaben Die IKEA Purchasing Services (Germany) GmbH hat ihren Sitz in Dortmund und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Dortmund unter HR B 17599. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft erfüllt im Geschäftsjahr 2023/2024 die Kriterien einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Im Vorjahr erfüllte die Gesellschaft erstmalig die Kriterien einer großen Kapitalgesellschaft. Die Rechtsfolgen treten gemäß § 267 Abs. 4 HGB allerdings nur ein, wenn sie an den Abschlussstichtagen von zwei aufeinanderfolgenden Geschäftsjahren überschritten werden. Es finden daher weiter die Regeln für mittelgroße Kapitalgesellschafen Anwendung. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt (§ 275 Abs. 2 HGB). II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Immaterielle Vermögensgegenstände Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und wurden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Sachanlagevermögen Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Änderungen der voraussichtlichen Nutzungsdauer werden durch Abschreibungsanpassungen berücksichtigt. Die Abschreibungen werden linear unter Zugrundelegung der folgenden Nutzungsdauern vorgenommen:
Geringwertige Anlagegüter bis zu € 800, die ab dem 01. Januar 2018 angeschafft wurden, werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Rechnungsabgrenzungsposten Ausgaben, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag sind, beziehungsweise Einnahmen, die Ertrag nach dem Stichtag sind, werden als Rechnungsabgrenzungsposten bilanziert und zum Nominalwert bewertet. Aktive latente Steuern Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Unter Berücksichtigung von Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer ergab sich im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Steuersatz von 32,8 % (Vorjahr 32,8 %), der zur Berechnung der latenten Steuern herangezogen wurde. Aktive und passive Steuerlatenzen werden saldiert ausgewiesen. Von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht.
Rückstellungen Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Verbindlichkeiten Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden gem. § 256a Satz 2 HGB grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. III. Erläuterungen zur Bilanz Sachanlagen Die Sachanlagen beinhalten im Wesentlichen Fahrzeuge des Fuhrparks, EDV-Hardware sowie übrige Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Zusammenfassung des Anlagevermögens und die Entwicklung während des Berichtszeitraums sind aus dem beigefügten Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) ersichtlich. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögengegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Es bestehen Forderungen an verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 11.273 (Vorjahr T€ 648). Daraus T€ 10.280 (Vorjahr T€ 0) an den Cashpoolführer Inter IKEA Treasury B.V. Delft, Niederlande, und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an die Gesellschafterin IKEA Supply AG Pratteln, Schweiz, in Höhe von T€ 993 (Vorjahr T€ 648). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Personalrückstellungen für Weihnachtsgeld, Jubiläumsverpflichtungen, Altersteilzeit, nicht genommenen Urlaub, Restrukturierung und sonstige Lohn- und Gehaltsverpflichtungen. Für die Berechnung der Altersteilzeitleistungen nach dem Projected Unit Credit (PUC) Bewertungsverfahren wurden die „Richttafeln 2018 G“ von Prof. Dr. Klaus Heubeck, ein Rechnungszinssatz von 1,35% und ein Gehaltstrend von 3,0% verwendet. Gemäß § 246 Abs. 2 HGB wurden Vermögensgegenstände im Gesamtwert von T€ 1.678 (Vorjahr T€ 1.648), die ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen dienen und dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen sind, mit Altersteilzeitrückstellungen in Höhe von T€ 2.254 (Vorjahr T€ 1.924) verrechnet. Die unter Beachtung des Niederstwertprinzips fortgeführten Anschaffungskosten und damit der beizulegende Wert i. S. d. § 255 Abs. 4 Satz 4 HGB der verrechneten Vermögensgegenstände betragen T€ 1.678 (Vorjahr T€ 1.648) für die Altersteilzeitverpflichtungen. Der Aufwand aus Abzinsung beträgt T€ 14 (Vorjahr T€ 8) und wir im Zinsaufwand ausgewiesen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Lieferungs- und Leistungsbeziehungen, davon im Wesentlichen T€ 65 (Vorjahr T€ 29) gegenüber der Inter IKEA Systems B.V. Delft, Niederlande und T€ 7 (Vorjahr T€ 0) gegenüber der IKEA Supply Services (Sweden) AB Älmhult, Schweden. Die Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr. Im Vorjahr war zudem eine Verbindlichkeit gegenüber der Gesellschafterin IKEA Supply AG/Pratteln, Schweiz, in Höhe von T€ 1 enthalten. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse in Höhe von T€ 33.810 (Vorjahr T€ 35.496) resultieren in voller Höhe aus der Erbringung von Service- und Logistikdienstleistungen. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von T€ 589 (Vorjahr T€ 487) sind periodenfremde Erträge aus Anlagenabgängen in Höhe von T€ 166 (Vorjahr T€ 82), Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen T€ 89 (Vorjahr T€ 23) und sonstigen periodenfremden Erträge T€ 28 (Vorjahr T€ 13) enthalten. Es sind keine Erträge aus Währungsumrechnung enthalten (Vorjahr T€ 0). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten keine Aufwendungen aus Währungsumrechnungen (Vorjahr T€ 0). Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge bestehen aus Zinserträgen aus dem Cashpool in Höhe von T€ 562 (Vorjahr T€ 314) und Kapitalerträgen in Höhe von T€ 13 (Vorjahr T€ 13). Zinsen von verbundenen Unternehmen sind in Höhe von T€ 82 (Vorjahr T€ 0) enthalten. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen bestehen im Wesentlichen aus der Aufzinsung von langfristigen Rückstellungen in Höhe von T€ 20 (Vorjahr T€ 10) und sonstigen Gebühren in Höhe von T€ 0 (Vorjahr T€ 3). V. Sonstige Angaben Nachtragsbericht Es haben keine Ereignisse nach Abschluss des Geschäftsjahres stattgefunden, die für die Bewertung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von besonderer Bedeutung waren. Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, aus dem Jahresüberschuss (EUR 2.259.350) und dem Gewinnvortrag (EUR 4.426.197) einen Betrag in Höhe von EUR 5.000.000 an die Gesellschafterin auszuschütten und den verbleibenden Betrag von EUR 1.685.547 auf neue Rechnung vorzutragen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. August 2023 bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Serviceverträgen mit der IKEA Distribution Services GmbH & Co. KG, München, in Höhe von T€ 986, die innerhalb eines Jahres fällig sind. Ansonsten bestehen keine finanziellen Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung sind. Anzahl der Mitarbeiter Die Anzahl der Mitarbeiter während des Geschäftsjahres betrug im Jahresdurchschnitt 280 (Vorjahr 293), wobei die Gesellschaft nur Angestellte beschäftigt. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge und die Angabe der Bezüge für frühere Organmitglieder wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mitglieder der Geschäftsführung
Kapitalverhältnisse der Gesellschafter Das Stammkapital in Höhe von € 50.000 wird zum Bilanzstichtag von der IKEA Supply AG, Pratteln/Schweiz, gehalten. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Inter IKEA Holding B.V. Delft Niederlande, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Abschluss kann im Handelsregister in Delft eingesehen werden.
Dortmund, den 22. Januar 2025 Die Geschäftsführung Sascha Honkomp Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024Geschäftsmodell Die Gesellschaft erbringt die nachfolgend genannten Logistiktätigkeiten und Serviceleistungen im Wesentlichen für die IKEA Supply AG, Pratteln, Schweiz: Quality deviation management Services, Supply Chain Development Services, Transport & Logistics Services sowie Dienstleistungen im Bereich der Warenbeschaffung. Die Abrechnung der Dienstleistungen erfolgt auf Cost Plus Basis. IKEA Supply Strategy In der langfristigen Supply Strategie verfolgt IKEA 3 Hauptziele:
Die Abteilungen der Gesellschaft haben folgende Hauptaufgaben:
Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 betrug das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands rund 4,19 Billionen Euro, nominal ist das BIP also kräftig gestiegen. Dies liegt allerdings in der Inflation begründet, preisbereinigt ist die deutsche Wirtschaft im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht, das reale Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Prozent. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. (Quelle: de.statista.com - vom 27. September 2024). Durch den Krieg in der Ukraine, den steigenden Energiepreisen und der Rekordinflation fiel die ökonomische Regeneration im Jahr 2022 jedoch geringer aus, im Jahr 2023 kam es nun sogar zu einer Rezession. Die Inflationsrate in Deutschland ist im September 2024 auf den niedrigsten Stand seit etwa dreieinhalb Jahren gefallen - die Verbraucherpreise stiegen gegenüber dem August des Vorjahres um 1,6 Prozent. Niedriger lag die Teuerungsrate zuletzt im Februar 2021. Seit der zweiten Jahreshälfte 2023 ist die Inflationsrate wieder deutlich zurückgegangen, auch wenn die Inflationsrate im Oktober 2024 wieder auf 2,0 Prozent angestiegen ist. Laut Destatis hat sich insbesondere die Situation bei den Energiepreisen entspannt, der Preisanstieg bei Nahrungsmitteln hat sich ebenfalls verlangsamt. Der Vergleich von Inflationsrate und Kerninflation zeigt, dass die Gesamtteuerung von Anfang 2022 bis Mitte 2023 von den Preissteigerungen bei Nahrungsmitteln und Energie angetrieben wurde, in den letzten Monaten wirkte die Preisentwicklung in diesen Bereichen hingegen preisdämpfend. Ohne Berücksichtigung der Preisentwicklung von Nahrungsmitteln und Energie lag die Teuerungsrate bei 2,8 Prozent. (Quelle: de.statista.com - vom 30. September 2024). Die Verbraucherstimmung in Deutschland hat sich nach Angaben der GfK zuletzt leicht verbessert, für Oktober 2024 wird ein Anstieg des GfK-Konsumklima-Index auf -21,2 und im November 2024 auf -18,3 prognostiziert, im September lag der Indexwert bei -21,9 Punkten. Laut der GfK-Konsumklimastudie stiegen die Indikatoren für die Anschaffungsneigung und die Einkommenserwartung im September. Die Konjunkturerwartung sinkt laut GfK leicht ab. (Quelle: de.statista.com - vom 27. September 2024). Geschäftsverlauf Um weiter steigenden Kosten entgegenzuwirken, fanden im Geschäftsjahr weiterhin globale Umstrukturierungen statt. Durch Zentralisierung und Umstellung der Arbeitsweisen wird die Effizienz langfristig gesteigert und dadurch auch langfristig Kosten gesenkt. Die Mitarbeiter werden weiterhin dazu angehalten, Reisetätigkeiten zu hinterfragen und Meetings wenn möglich remote zu gestalten, um die damit verbundenen Kosten möglichst niedrig zu halten. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Der Umsatz aus der Erbringung von Service- und Logistikdienstleistungen ist im laufenden Geschäftsjahr von T€ 35.496 auf T€ 33.810 gesunken. Dies resultiert hauptsächlich aus im Vergleich zum Vorjahr gesunkenen Gesamtkosten der Gesellschaft, die vertragsgemäß mit einem Aufschlag an die IKEA Supply AG weiterbelastet werden. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind von T€ 487 auf T€ 589 gestiegen, im Wesentlichen aufgrund höherer Erträge aus dem Verkauf von Sachanlagen (+T€ 84). Trotz des allgemein gestiegenem Gehaltsniveaus im Geschäftsjahr 2023/24, ist der Personalaufwand um T€ 1.098 auf T€ 27.399 gesunken. Dies liegt zum Großteil an den bereits im Vorjahr begonnen Umstrukturierungsmaßnahmen und der damit verbundenen gesunkenen durchschnittlichen Mitarbeiterzahl von 293 Mitarbeitern im Geschäftsjahr 2022/23 auf 280 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2023/24, als auch den im Geschäftsjahr 2023/24 geringeren zurückgestellten Aufwendungen für erwartete Abfindungen. Die Abschreibungen sind im Geschäftsjahr 2023/24 minimal um T€ 30 auf T€ 447 gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Geschäftsjahr 2023/24 um T€ 412 auf T€ 3.768 gesunken. Dies resultiert im Wesentlichen aus gesunkenen Nebenkosten zu Transportleistungen in Höhe von T€ 318 und gesunkenen Kosten für Reisen, Bewirtungen und Aufmerksamkeiten an Mitarbeiter in Höhe von T€ 216. Lediglich die Aufwendungen für Dienstleistungen, Beratungen und ähnliche Services sind in Höhe von T€ 51 gestiegen, und Aufwendungen für Raumkosten, Ausstattungen, Versicherungen und sonstiges sind in Höhe von T€ 70 gestiegen. Das Ergebnis vor Steuern liegt mit T€ 3.339 leicht über Vorjahresniveau. Die im Berichtsjahr getätigten Investitionen in Sachanlagen in Höhe von T€ 544 und Abgänge in Höhe von T€ 90 betrafen Dienstfahrzeuge und EDV-Hardware. Die Bilanzsumme in Höhe von T€ 12.756 ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 7.475 gesunken. Hauptgrund für diese Entwicklung ist die im Geschäftsjahr 2023/24 getätigte Gewinnausschüttung in Höhe von T€ 8.000, die aus einer Gewinnausschüttung in Höhe von T€ 2.215 und der Auflösung des Gewinnvortrages in Höhe von T€ 5.785 bestand. Dadurch ist die Cashpool Forderung gesunken, die im Geschäftsjahr 2023/24 mit T€ 10.280 den wesentlichen Posten in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen darstellt. Im Geschäftsjahr 2022/23 war dieser mit T€ 17.886 im den sonstigen Vermögensgegenständen der wesentliche Bestandteil. Im Geschäftsjahr 2023/24 wurde der CashPool von der Interogo Holding AG auf die Inter IKEA Treasury B.V. Delft, Niederlande, übertragen, was einen geänderten Ausweis in der Bilanz zur Folge hatte. Auf der Passivseite ist das Eigenkapital aufgrund der Gewinnausschüttung ebenfalls gesunken. Das Eigenkapital stellt mit 61% dennoch die wesentliche Position der Passivseite dar. Die sonstigen Rückstellungen bestehen aus Personalrückstellungen für Weihnachtsgeld, Jubiläumsverpflichtungen, nicht genommenen Urlaub, Altersteilzeit, Abfindungsrückstellungen aus den Umstrukturierungsmaßnahmen und sonstige Lohn- und Gehaltsverpflichtungen. Die Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 771 sind im Vergleich zum Vorjahr um T€ 57 gestiegen. Die Finanzlage der Gesellschaft wird auch in den kommenden Geschäftsjahren über das Cashpooling im Konzern geprägt und gesichert sein. Die Gesellschaft konnte im Berichtsjahr jederzeit ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts ist die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unverändert gut. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Der Umsatz aus Durchführung von Serviceleistungen auf Cost Plus Basis ist der bedeutsamste finanzielle Leistungsindikator zur Steuerung des Unternehmens. Im Geschäftsjahr 2022/23 erzielte die Gesellschaft Umsatzerlöse von T€ 35.496. Die Umsatzerlöse von T€ 33.810 für das Geschäftsjahr 2023/24 entsprechen aufgrund der gesunkenen Gesamtkosten den Erwartungen von moderat gesunkenen Umsätzen für das Geschäftsjahr. Dies ist im Wesentlichen auf die geringeren Aufwendungen für Restrukturierungsmaßnahmen im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022/23 zurückzuführen. Weitere nichtfinanzielle Leistungsindikatoren betreffen Arbeitnehmerbelange. Die Anzahl der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter ist auf 280 (Vorjahr 293) gesunken. Fortbildungsmaßnahmen wurden den Mitarbeitern von der Gesellschaft unverändert angeboten und von diesen auch genutzt. Auch künftig werden Fortbildungsmaßnahmen zur Qualifizierung der Mitarbeiter angeboten. Die nichtfinanziellen Leistungsindikatoren werden allerdings nicht zur Steuerung des Unternehmens herangezogen. Prognosebericht Die IKEA Purchasing Services (Germany) GmbH wird unter dem aktuellen Geschäftsmodell der Durchführung von Serviceleistungen auf Cost Plus Basis und auf Grund der von Inter IKEA umzusetzenden Umstrukturierung langfristig die Kosten möglichst gering halten. Die Gesellschaft geht allerdings aufgrund der zum Ende des Geschäftsjahres 2023/24 gestiegenen Gehälter angebunden an Tarifverhandlungen für das nächste Geschäftsjahr von einem leichten Anstieg der Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr aus. Risiko- und Chancenbericht Das Risikomanagement von Inter IKEA beruht auf einem umfassenden Informations-, Planungs- und Berichtswesen. Geschäftsrisiken und Chancen werden laufend erfasst und beurteilt. Die Gesellschaft realisiert ihren Umsatz im Wesentlichen mit der IKEA Supply AG, Schweiz, für die Logistikdienstleistungen und andere Serviceleistungen erbracht werden. Die Entwicklung der Gesellschaft ist daher von der Entwicklung der IKEA Supply AG abhängig (wesentlichstes Risiko). Deren Entwicklung ist mittel- oder unmittelbar vom Endkundengeschäft tangiert. Die IKEA-Einrichtungshäuser der verschiedenen Franchisenehmer als Abnehmer der IKEA Supply AG verfügen über eine sehr breite Kundenbasis und sind deshalb nicht in bedeutsamer Art und Weise existentiell von einzelnen Endkunden abhängig. Ein wesentliches Kunden- oder Kreditausfallrisiko besteht daher aus heutiger Sicht nicht. Grundsätzlich wird erwartet, dass IKEA durch die Vision und die Geschäftsidee auch weiterhin gestärkt hervorgeht und seinen Marktanteil ausbauen kann. Weitere Risiken Branchenrisiken werden insbesondere in einer nachhaltigen Schwächung der Nachfrage nach Konsumgütern gesehen, die sich aus einer Verschlechterung der konjunkturellen Rahmenbedingungen ergeben. Auf Grund des Geschäftsmodells der Gesellschaft und des Cashpooling besteht kein wesentliches finanzielles Risiko. Geschäftschancen ergeben sich aus der Expansion der INGKA-Gruppe und der anderen IKEA Franchisenehmer. Bestehende und künftige bestandsgefährdende Risiken sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar.
Dortmund, den 22. Januar 2025 Die Geschäftsführung Sascha Honkomp Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die IKEA Purchasing Services (Germany) GmbH, Dortmund Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der IKEA Purchasing Services (Germany) GmbH, Dortmund, - bestehend aus der Bilanz zum 31. August 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. September 2023 bis zum 31. August 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IKEA Purchasing Services (Germany) GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. September 2023 bis zum 31. August 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 22. Januar 2025 KPMG AG Servos, Wirtschaftsprüfer Özgüc, Wirtschaftsprüfer |
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