Stammdaten

Register
Amtsgericht Moenchengladbach HRB 16777
Eingetragen
1.10.2015
Branche
Sicherheitsdienste a. n. g.Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungTätigkeiten von Versicherungsvertreterinnen und -vertretern
Gegenstand
jede Tätigkeit auf dem Gebiet der Sicherheitstechnik.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Swen Peine
seit 17.11.2025
Prokura
Sebastian Zimmermann
seit 19.5.2025
Prokura
Stephen Eisenburger
seit 19.5.2025
Prokura
Thomas Mager
seit 20.1.2016
Vorstandsmitglied
Ralf Battige
seit 1.10.2015
Vorstandsmitglied
Uwe Dieter Breker
seit 1.10.2015
Vorstandsmitglied
Mark Rappard
seit 1.10.2015
Vorstandsmitglied

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (4)

NameAnteil
U** B*******
0.00%
M*** R********
0.00%
R*** B********
0.00%

Gesellschafter
Beta

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 4 angezeigt

Name
Ort
Anteil
Uwe Breker},
Mark Rappard},
Ralf Battige},

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

PLANPROTECT AG

Mönchengladbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der PLANPROTECT AG, Mönchengladbach

I. Geschäftsmodell der Gesellschaft

Das Geschäftsmodell der PLANPROTECT AG, mit Sitz in Mönchengladbach, beruht auf der Sicherung von Objekten jeglicher Art durch Echtzeitschutz. Dies beinhaltet insbesondere die Beratung von Kunden bei der Wahl der erforderlichen Sicherheitstechnik, den Abschluss von Full-Service-Dienstleistungsverträgen sowie den Einbau von Sicherheitsanlagen, deren Vermietung und Wartung und die Durchführung von Echtzeitschutzleistungen in Verbindung mit der Live-Täteransprache.

II. Marktentwicklung und Lage der Gesellschaft

Das Jahr 2023 war geprägt von bemerkenswerten Entwicklungen und Herausforderungen, die sowohl die globalen Finanzmärkte als auch die geopolitische Landschaft nachhaltig beeinflusst haben 1.

1. Inflation: Die Inflation ging im Laufe des Jahres zurück. Sowohl in Deutschland als auch den USA war die Inflationsrate mit 8,70 % bzw. 6,40 % nahe ihren Höchstständen aus dem vergangenen Jahr. Eine hohe Inflation kann für die Wirtschaft und die Aktienmärkte gefährlich sein, da sie die Kaufkraft verringert und zu einem Rückgang der Verbrauchernachfrage führen kann 1.

2. Zinserhöhungen: Die Zentralbanken erhöhten die Zinsen, was zu Turbulenzen bei US-Banken führte. Steigende Zinsen erhöhen die Kreditkosten für Unternehmen und Verbrauchende, was die Investitionstätigkeit und den Konsum bremsen kann 1.

3. Ukraine-Krieg und Angriff auf Israel: Diese geopolitischen Spannungen verunsicherten Anlegende und beeinflussten die Märkte 1.

4. Aktienmärkte: Trotz der schwächelnden Konjunktur starteten die Finanzmärkte überraschend positiv ins neue Jahr. Sowohl der deutsche Leitindex DAX als auch das US-amerikanische Pendant, der Dow-Jones-Index, konnten im Januar deutlich zulegen 1.

Quelle(n)

1. Jahresrückblick 2023: Finanzmärkte geprägt von schwacher Wirtschaft und geopolitischen Krisen (consorsbank.de)

Der deutsche Markt:

Im Jahr 2023 verzeichnete die deutsche Wirtschaft eine negative Entwicklung. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ging im vierten Quartal um 0,3 Prozent zurück 12. Dieser Rückgang war vor allem auf den Krieg in der Ukraine, steigende Energiepreise und eine Rekordinflation zurückzuführen. Bereinigt um den Kalendereinfluss betrug der Rückgang des BIP sogar 0,1 Prozent 3.

Die Bundesregierung prognostiziert für das Jahr 2024 lediglich ein Wachstum des BIP um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, was auf eine Stagnation hindeutet. Diese Prognose wurde deutlich nach unten korrigiert, da die ansteigenden Energiepreise und die hohe Inflation die deutsche Wirtschaft stärker belasten als erwartet 34.

Quelle(n)

1. Deutsche Wirtschaft beendet 2023 im Minus - Stimmung in Firmen leicht verbessert (msn.com)

2. ROUNDUP: Deutsche Wirtschaft ohne Rückenwind - Minus zum Jahresende 2023 (yahoo.com)

3. Wirtschaftswachstum Deutschland - Veränderung des BIP bis 2023 | Statista

4. DIW Berlin: DIW-Konjunkturprognose: Deutschland hinkt der ...

Der Sicherheitsmarkt:

Die Entwicklung des Sicherheitsmarktes im Jahr 2023 wurde von verschiedenen Faktoren beeinflusst:

1. Arbeitskräftemangel: Es gibt einen strukturellen Mangel an Arbeitskräften für die physische Sicherheit. Es ist schwierig, die richtigen Kompetenzen und Partner in Bezug auf die Technologie zu finden 1. Der Fachkräftemangel in der Sicherheitsbranche ist so groß, dass davon ausgegangen wird, dass die Sicherheitsunternehmen nicht in der Lage sein werden, die Nachfrage auf dem Markt zu decken 1.

2. Technologische Trends: Sicherheitsunternehmen, die auf technologische Trends setzen, haben einen klaren Wettbewerbsvorteil. Der Sicherheitsmarkt, der derzeit einen Wert von 39,1 Milliarden Dollar umfasst, wird bis 2025 einen Boom erleben, der zum Teil auf neue Technologien zurückzuführen ist 1.

3. Künstliche Intelligenz (KI): Es wird erwartet, dass die Größe des KI-Sicherheitsmarktes von 21,19 Mrd. USD im Jahr 2023 auf 50,61 Mrd. USD im Jahr 2028 wachsen wird, bei einer CAGR von 19,02 % im Prognosezeitraum (2023-2028) 5.

4. Marktwachstum: Die Größe des globalen privaten Sicherheitsmarktes wird voraussichtlich von 235,37 Milliarden US-Dollar im Jahr 2023 auf 338,23 Milliarden US-Dollar im Jahr 2030 wachsen, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 5,3 % im Prognosezeitraum entspricht 3.

Quelle(n)

1. Die sechs wichtigsten Trends in der Sicherheitsbranche für 2023 - SequriX

2. Künstliche Intelligenz in der Sicherheit Marktgrößen- und ...

3. Größe, Anteil des privaten Sicherheitsmarktes | Branchenwachstum [2030]

4. Neue Trends in der Sicherheitsbranche für 2023 - Securitas

5. Größe, Anteil des privaten Sicherheitsmarktes | Branchenwachstum [2030]

Das Marktsegment für Markt Gebäudesicherheit in Deutschland wird voraussichtlich im Jahr 2024 einen Umsatz von etwa 0,8 Mrd. € verzeichnen. Laut Prognose wird das Marktvolumen bis zum Jahr 2028 auf 1,2 Mrd. € ansteigen, was einem erwarteten jährlichen Umsatzwachstum von 9,76 % (CAGR 2024-2028) entspricht. Derzeit ist in Deutschland eine steigende Nachfrage nach modernen Sicherheitssystemen für Gebäude zu beobachten 1.

Quelle(n)

1. Gebäudesicherheit - Deutschland | Statista Marktprognose

Der Echtzeitschutz der PLANPROTECT AG mit der unmittelbaren Live-Ansprache der Täter bietet in diesem Marktumfeld nach wie vor eine der effizientesten Sicherheitslösungen überhaupt.

Durch die überzeugende Schadenverhinderungsquote und die hohe Kundenzufriedenheit erhält die Sicherheitslösung der PLANPROTECT AG zunehmend die Akzeptanz namhafter Versicherer.

Seit dem Geschäftsjahr 2021 ist die PLANPROTECT AG sowohl nach ISO9001 als auch als Errichter-Betrieb nach VdS3403 zertifiziert. Die Notruf- und Serviceleitstelle konnte als erste cloud-basierte Leitstelle Deutschlands nach DIN-EN50518 als NSL und AES zertifiziert werden und setzt bereits seit 2021 künstliche Intelligenz (KI) im Bereich der Alarmvorprüfung erfolgreich ein.

III. Geschäftsentwicklung

a. Umsatz

Der Gesamtumsatz der PLANPROTECT AG stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr um 25,6 % auf 22,6 Mio. € (Vorjahr 18,0 Mio. €) an. Der Gesamtumsatz verteilt sich auf Neugeschäft und Dienstleistungen mit unserem Kundenportfolio.

Neugeschäft

Das Neugeschäft lag mit einem installierten Abo in Höhe von 245,8 T€ (Vorjahr 179,8T€) um 36,7 % über dem Vorjahr.

Dienstleistungsumsatz

Der Dienstleistungsumsatz konnte um 23,9 % auf 11,6 Mio. € (Vorjahr 9,4 Mio. €) gesteigert werden. Dies ist vor allem auf die hohe Kundenzufriedenheit und die daraus resultierende Treuequote zurückzuführen.

Auftragseingang

Der Auftragseingang erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 15,8 % und erreicht ein Allzeithoch von 237,4 T€.

b. Andere aktivierte Eigenleistungen

Die selbst erstellten Anlagen sind mit ihren Material- und Installationskosten aktiviert. Der Zugangswert liegt bei 67 T€, und bewegt sich damit nahezu auf Vorjahresniveau (64 T€).

c. Personalbestand

Der Mitarbeiterstand stieg per Jahresende zum Vorjahr von 71 (12 Handelsvertrieb) auf 89 Mitarbeiter (9 Handelsvertrieb).

d. Finanzlage

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt im Wesentlichen über Leasingkonstruktionen. Aufgrund der hohen Anfangsinvestitionen bei der Gewinnung von Neukunden verkauft die PLANPROTECT AG an Kunden vermietete Video- und Echtzeitschutzsysteme an Leasinggesellschaften und least diese anschließend über eine Laufzeit von 60 Monaten zurück. Die Finanzierung für 2024 ist mit den bestehenden Leasingpartnern gesichert. Zudem besteht eine ausreichende Kreditlinie der Hausbank für kurzfristige Investitionen.

e. Investitionen

Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von insgesamt 487 T€, die sich auf Software (183 T€), Werkzeuge (16 T€), Erweiterungen bestehender Echtzeitüberwachungsanlagen (72 T€), Betriebs- und Geschäftsausstattung (90 T€), immaterielle Vermögensgegenstände 90 T€ sowie IT und Telekommunikation (36 T€) beziehen, vorgenommen.

f. Ertragslage

Das Ergebnis vor Steuern liegt mit 1.123,0 T€ um 56,8 % über dem Vorjahr (716,1T€).

Der Rohertrag hat sich um 24,5 % verbessert. Durch den Personalaufbau sind die Personalaufwendungen einschließlich der Provisionsaufwendungen für die freiberuflichen Vertriebsmitarbeiter um 31,6 % gestiegen. Die betrieblichen Aufwendungen stiegen um 17,4 %. Das Betriebsergebnis konnte von 664,0 T€ auf 1.166,0T€ und somit um 75,6 % verbessert werden.

g. Vermögenslage

Der Jahresüberschuss nach Steuern zum 31.12.2023 betrug 670,2 T€ und liegt damit um 63,5% über dem Vorjahresniveau (409,8 T€).

h. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die PLANPROTECT AG ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr bestritten hat. Aufgrund der hohen Kundentreue und der sukzessive auslaufenden Leasingverträge für Anfangsinvestitionen bei Neukunden, ist für die kommenden Jahre mit weiterhin deutlich steigenden Jahresergebnissen zu rechnen.

IV. Nachtragsbericht

Es sind keine Vorgänge besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres eingetreten.

V. Chancen- und Risikobericht

Bestandskunden:

Durch eine nachhaltig sehr hohe Treuequote in unserem Kundenportfolio und die daraus resultierende überproportionale Steigerung des Dienstleistungsumsatzes, hat sich die allgemeine Geschäftslage weiter verbessert. Es wurden intensive Schulungsmaßnahmen durchgeführt mit der Zielsetzung, die Qualität und den Service in allen Bereichen des Unternehmens weiter zu verbessern.

Eine rigide vorvertragliche Bonitätsprüfung unserer Kunden ist essenzieller Bestandteil der Risikopolitik, die durch die geringe Höhe ausgebuchter Forderungsausfälle bestätigt wird.

Produktentwicklung und Beschaffung:

Die technologische Weiterentwicklung des Echtzeitschutzes und die Sicherung der starken Positionierung innerhalb des Wettbewerbsumfeldes haben für die Zukunft höchste Priorität. Für das Geschäftsjahr 2024 sind von daher einige Produktinnovationen vorbereitet, welche im Laufe des Jahres an den Start gehen.

Die Beschaffung von technischen Komponenten ist bedingt durch weltpolitische Krisen mit Risiken behaftet. Die Dauer dieser Krisen und die Auswirkungen dieser Situation auf die Lieferfähigkeit des Unternehmens sind rein spekulativ. Um hier bereits frühzeitig entgegenzuwirken, wurden bereits 2021 die Lagerbestände vervielfacht als auch Abruf-Verträge bei den Kernlieferanten platziert. Die Lagerbestände wurden aus Sicherheitsgründen im Geschäftsjahr 2023 nicht abgebaut. Der zusätzliche Liquiditätsbedarf konnte weitgehend aus eigenen Mittlen gedeckt werden.

Organisation und Rekrutierung:

Über das gesamte Jahr wurden im Unternehmen interne Audits innerhalb der Organisationsstruktur durchgeführt. Die Ergebnisse und die daraus resultierenden Maßnahmen sind im interaktiven Managementsystem Q.Wiki dokumentiert und durch die Zuweisung von klaren Verantwortlichkeiten und Zeitfenstern zur Umsetzung von konkreten Verbesserungsmaßnahmen ist die nachhaltige Umsetzung sichergestellt.

Das interaktive Managementsystem stellt zusätzlich eine prozessorientierte und organisationsspezifische Wissensplattform dar und bietet die Möglichkeit zur Mitgestaltung und Optimierung der Abläufe durch alle Mitarbeiter. Die zugrunde liegenden ISO-Standards sowie die datenschutzrechtlichen Anforderungen sind integraler Bestandteil.

Die Gewinnung neuer Mitarbeiter, insbesondere in Vertrieb und Technik, ist für das zukünftige Wachstum des Unternehmens unabdingbar. In einem anspruchsvollen Rekrutierungsumfeld ist von daher die Attraktivität des Unternehmens aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln entscheidend. In diesem Kontext werden der Außenauftritt und die freiwilligen Nebenleistungen des Unternehmens stetig weiterentwickelt und somit zum festen Bestandteil der Marketingstrategie.

Finanzen:

Bedingt durch das Geschäftsmodell des Unternehmens, bei welchem sich die Investition in die Gewinnung neuer Kunden erst nach 4 bis 5 Jahren amortisiert, verbessert sich ab dem 6. Jahr der Unternehmensgeschichte Liquiditätslage und Profitabilität zunehmend. In den ersten Jahren wurde die Anfangsinvestition, sprich Hardware und Installationsleistung, im Rahmen eines Leasingverfahrens finanziert.

Um das Unternehmen bezüglich dieser Finanzierung unabhängiger zu machen, wird die Finanzierungsquote in den kommenden Jahren schrittweise gesenkt.

Krieg in der Ukraine:

Nach den Erfahrungen der vergangenen 3 Jahre gehen wir für das Geschäftsjahr 2024 nicht von negativen Effekten der oben genannten Krisen auf das Geschäftsmodell und die Geschäftsentwicklung der PLANPROTECT AG aus. Die signifikante Erhöhung von Energiekosten hat keinen wesentlichen Einfluss auf das Geschäftsergebnis des Unternehmens.

Fachkräftemangel:

Mit Fortschreiten der Energiewende, die im Wesentlichen eine Elektrifizierung der Wirtschaft, des Verkehrs und der Energieversorgung im Gebäude bedeutet, wachsen auch die Herausforderungen für die E-Handwerke: für die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende ist ihr Know-how unerlässlich. Dabei geht das kontinuierlich wachsende Aufgabenspektrum und die steigende Nachfrage nach Zukunftstechnologien mit einem steigenden Bedarf an Fachkräften einher. Verschärft wird dieser durch den sich gleichzeitig vollziehenden demografischen Wandel.

Insbesondere mit Blick auf die ambitionierten Wachstumspläne der PLANPROTECT AG und den damit verbundenen Ausbau der Installationskapazitäten durch die Gewinnung entsprechender Fachkräfte, ist dieses Thema erfolgsentscheidend. Durch innovative Rekrutierungsstrategien, attraktive Vergütungsmodelle und eine sehr hohe Mitarbeiterzufriedenheit haben wir uns bereits im Geschäftsjahr 2022 einen Wettbewerbsvorsprung erarbeiten können, welcher bis heute anhält.

VI. Ausblick 2024

Alles spricht dafür, dass sich die positiven Trends aus letzten beiden Geschäftsjahren fortsetzen werden. Wir gehen von einer deutlichen Umsatzsteigerung im 2-stelligen Prozentbereich aus, resultierend aus einer weiteren Verbesserung der Produktivität in sämtlichen Bereichen der Organisation sowie einer hohen Treuequote unserer Bestandskunden.

Bei aller Wachstumsdynamik ist unser oberstes Ziel die absolute Zufriedenheit unserer Kunden. Wir werden weiter hohes Gewicht legen auf exzellente Beratung und eine hoch effiziente Dienstleistung unserer Notruf- und Serviceleitstelle.

Weitere Priorität hat die Weiterentwicklung und Zufriedenheit unserer Mitarbeiter. Auch hier werden wir alle Möglichkeiten ausschöpfen, das Potential unserer Mitarbeiter weiterzuentwickeln und sie mit zunehmend anspruchsvolleren Aufgaben zu betrauen. Weiterhin ist beabsichtigt, der Nachwuchsförderung einen hohen Stellenwert einzuräumen. Führungsfunktionen sollen, wo immer möglich aus eigenen Reihen besetzt werden. Das erfordert eine langfristig angelegte Personalplanung und Personalentwicklung.

Für die Jahre 2024 und 2025 gehen wir von deutlich steigenden Jahresüberschüssen aus.

 

Mönchengladbach, 31.03.2024

PLANPROTECT AG

Ralf Battige

Uwe Breker

Thomas Mager

Mark Rappard

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 944.452,50 679.224,85
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 524.267,50 316.870,00
II. Sachanlagen 397.685,00 339.854,85
1. technische Anlagen und Maschinen 193.862,00 178.492,85
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 203.823,00 161.362,00
III. Finanzanlagen 22.500,00 22.500,00
1. Beteiligungen 22.500,00 22.500,00
B. Umlaufvermögen 2.437.865,33 2.194.092,34
I. Vorräte 1.330.613,27 977.665,13
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.101.277,65 1.130.164,11
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 488.823,75 475.190,42
2. sonstige Vermögensgegenstände 612.453,90 654.973,69
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 98.583,43 189.819,32
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.974,41 86.263,10
C. Rechnungsabgrenzungsposten 43.363,23 26.636,11
Aktiva 3.425.681,06 2.899.953,30

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.306.995,01 986.815,22
I. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
II. Gewinnrücklagen 220.000,00 220.000,00
III. Gewinnvortrag 216.815,22 157.043,69
IV. Jahresüberschuss 670.179,79 409.771,53
B. Rückstellungen 863.223,84 682.661,90
C. Verbindlichkeiten 966.270,83 1.054.792,20
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 550.000,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 550.000,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 966.270,83 504.792,20
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 966.270,83 504.792,20
D. Rechnungsabgrenzungsposten 289.191,38 175.683,98
Passiva 3.425.681,06 2.899.953,30

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 18.963.669,63 15.360.576,96
2. Personalaufwand 5.718.656,77 4.334.506,78
a) Löhne und Gehälter 4.813.667,69 3.620.629,75
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 904.989,08 713.877,03
davon für Altersversorgung 14.918,01 35.397,68
3. Abschreibungen 239.203,26 174.002,33
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 239.203,26 174.002,33
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 11.867.175,52 10.124.269,11
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 15,04
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 20.461,21 14.841,52
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 26.246,76 17.443,39
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 452.837,52 306.363,00
8. Ergebnis nach Steuern 680.011,01 418.833,87
9. sonstige Steuern 9.831,22 9.062,34
10. Jahresüberschuss 670.179,79 409.771,53

Anhang zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

der Firma PLANPROTECT AG, Liverpooler Allee 32, 41069 Mönchengladbach

Allgemeine Angaben

Dieser Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des HGB und der relevanten Vorschriften des Aktiengesetzes erstellt.

Bei der PLANPROTECT AG handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.v. § 267 Abs. 2 HGB. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Maßgebend für die Erstellung dieses Jahresabschlusses waren die folgenden, im Vergleich zum Vorjahr im Prinzip gleichbleibenden, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden:

1 Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Bei der Ermittlung der planmäßigen Abschreibungen kam die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Die Abschreibungsdauer wurde jeweils unter Zugrundelegung der steuerlichen AfA-Tabellen geschätzt. Zugänge zum Sachanlagevermögen werden grundsätzlich zeitanteilig abgeschrieben.

2 Selbst erstellte Anlagen werden zu direkt zuordenbaren Einzelkosten zuzüglich angemessener Anteile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten bewertet.

3 Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten oder zum entsprechend niedrigeren Marktpreis bewertet. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, wurden in angemessenem Umfang berücksichtigt.

4 Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind ausgehend von den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des erkennbaren Ausfallrisikos bewertet. Hierzu wurden, wenn nötig, Einzel- bzw. Pauschalwertberichtigungen vorgenommen.

5 Liquide Mittel werden mit den Nominalwerten bilanziert.

6 Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

7 Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten gebildet worden. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Bei Rückstellungen mit Restlaufzeit von über einem Jahr erfolgt eine Abzinsung mit dem fristkongruenten, von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen, durchschnittlichen Marktzins.

8 Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

9 Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Erläuterungen zur Bilanz

10 Die Entwicklung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens ergibt sich aus dem beigefügtem Anlagenspiegel.

11 Die ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistung sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, aber weniger als fünf Jahre. Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben 98.583,43 € (i.V. 189.819,32 €) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, aber weniger als fünf Jahre.

12 Die ausgewiesenen aktiven Rechnungsabgrenzungen betreffen im Wesentlichen Aufwand für Versicherung, Kfz-Steuer, Beiträge und Softwarelizenzen des Folgejahres.

13 Die Rückstellungen aus Personalkosten beinhalten eine Urlaubsrückstellung i. H. v. 5,5 T€, eine Rückstellung für Überstunden i. H. v. 6,0 T€, für Leistungsprämien i. H. v. 15,1 T€ und für Provisionen an Mitarbeiter des Vertriebs i. H. v. 87,8 T€. Die sonstigen Rückstellungen bestehen aus einer Rückstellung für Beiträge der Berufsgenossenschaft i. H. v. 40,0 T€ und einer Rückstellung für Verpflichtungen aus abgeschlossenen, aber hinsichtlich ihrer Erfüllung gefährdeten Überwachungsverträgen i. H. v. 98,6 T€.

14 Die Rückstellungen für Abschluss und Prüfung gliedern sich auf in Kosten für die Erstellung des Jahresabschlusses i. H. v. 15,0 T€ sowie Kosten der Abschlussprüfung i. H. v. 30 T€.

15 Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB, die nicht auf der Passivseite der Bilanz auszuweisen sind, bestehen nicht.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

16 Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Zur Verbesserung der Darstellung der operativen Aufwendungen wurde die Zuordnung einzelner Aufwandspositionen zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung geändert und insofern der Vorjahresausweis angepasst

Sonstige Angaben

17 Über die in der Bilanz ausgewiesenen hinaus bestehen langfristige sonstige finanzielle Verpflichtungen insbesondere aus

Mietvertrag über Büro- + Lagerräume (für 2024: 272 T€, für 2025-2035: 2.640 T€)
Kfz-Leasingverträge (für 2024: 435 T€, für 2025-2026: 462 T€)
EDV-Hard-/Software-Leasingverträgen (für 2024: 93 T€, für 2025-2028: 194 T€)

Die an die Finanzierungsgesellschaft akf Leasing verkauften Echtzeitüberwachungsanlagen werden mit einer Laufzeit von i. d. R. 60 Monaten über das Sale-and-Lease-Back-Verfahren zurückgeleast. Hierfür ergibt sich für das Geschäftsjahr 2024 eine Verpflichtung in Höhe von 511 T€, für 2025-2028 in Höhe von 699 T€. Es handelt sich hier um Verträge, bei denen das Risiko eines Untergangs nicht durch die akf Leasing gedeckt ist.

18 Die Gesellschaft ist an der Planprotect Service GmbH mit Sitz in Mönchengladbach zu 90 % (nom. 22.500 €) beteiligt. Das Geschäftsjahr 2023 der Planprotect Service GmbH schloss mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 62.450,05 € ab und weist damit zum 31. Dezember 2023 ein Eigenkapital von - 498.788,33 € aus.

19 Das Grundkapital der Gesellschaft in Höhe von 200.000 € ist eingeteilt in 20.000 vinkulierte auf den Namen lautende Stückaktien mit einem Nennwert von 10,00 € je Aktie.

20 Mitglieder des Vorstandes waren im Wirtschaftsjahr 2023:

• Mark Rappard, Nettetal

• Uwe Dieter Breker, Erkelenz

• Ralf Battige, Mönchengladbach

• Thomas Mager, Berlin

21 Der Aufsichtsrat besteht aus folgenden Mitgliedern:

• Horst Wateler, Mönchengladbach (Aufsichtsratsvorsitzender)

• Walter Muyres, Mönchengladbach (stellv. Aufsichtsratsvorsitzender)

• Heike Cohausz-Voss, Düsseldorf

• Andreas Friesch, Langenfeld

22 Auf die Angabe der Bezüge des Vorstandes und der Mitglieder des Aufsichtsrates wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

23 Für das Geschäftsjahr 2023 wurde vom Abschlussprüfer ein Gesamthonorar in Höhe von 30 T€ berechnet.

24 Die Gesellschaft beschäftigte im Wirtschaftsjahr 2023 durchschnittlich 83 Arbeitnehmer. Zum 31. Dezember 2023 waren 89 Arbeitnehmer beschäftigt, die sich auf die Bereiche Vertrieb/Marketing (32), Technik (34) sowie auf die Verwaltung (23) verteilen.

25 Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Bilanzgewinn von 887.009,57 € wie folgt zu verwenden:

a. Ausschüttung einer Dividende von 30,00 € je dividendenberechtigter Stückaktie und somit, bei einer Gesamtzahl von 20.000 Stückaktien, Ausschüttung einer Dividende in Höhe von insgesamt 600.000,00 €;

b. Vortrag des verbleibenden Betrags in Höhe von 287.009,57 € auf neue Rechnung.

Die Ausschüttung soll am 01.06.2024 erfolgen.

Bericht des Aufsichtsrats an die Hauptversammlung der Planprotect AG

Sehr geehrte Damen und Herren,

gemäß den ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben hat der Aufsichtsrat im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2023 den Vorstand überwacht und beratend begleitet. Der Vorstand hat den Aufsichtsrat schriftlich und mündlich über die Geschäftslage und -entwicklung, die aktuelle Ertragssituation, die Risikolage, die kurz- und langfristige Planung sowie über die Investitionen und die organisatorischen Maßnahmen unterrichtet. Der Aufsichtsrat stand in engem Austausch mit dem Vorstand und wurde regelmäßig über die Entwicklung der Geschäftslage und die wesentlichen Geschäftsvorgänge informiert. Der Aufsichtsrat war in alle wichtigen Entscheidungen eingebunden und fasste die nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung erforderlichen Beschlüsse. Die Entscheidungen des Aufsichtsrats basierten auf den Berichten und Beschlussvorschlägen des Vorstands, die der Aufsichtsrat eingehend geprüft hat. Vorstand und Aufsichtsrat arbeiteten dabei sehr konstruktiv zusammen, um PLANPROTECT erfolgreich weiterzuentwickeln.

Im Geschäftsjahr 2023 trat der Aufsichtsrat am 27.04.2023, 18.08.2023 und 15.12.2023 zu regulären Sitzungen zusammen. Darüber hinaus gab es Anlass bezogen diverse Besprechungen und Videokonferenzen zwischen den Aufsichtsratsmitgliedern und em Vorstand der Gesellschaft. Die Budgetplanung für 2023 wurde in der Sitzung am 15. Dezember 2023 vorgestellt und einstimmig verabschiedet.

Der Einzelabschluss wurde durch den Steuerberater Dipl. Kfm. Reiner M. Phlippen nach HGB aufgestellt. Für das Geschäftsjahr 2023 wurde die Warth & Klein Grant Thornton AG als Abschlussprüfer bestellt.

Die Abschlussunterlagen samt Lagebericht sowie die Prüfungsberichten standen allen Mitgliedern des Aufsichtsrats rechtzeitig zur Verfügung. Wir haben die Dokumente geprüft und über den Jahresabschluss in der Aufsichtsratssitzung am 27.04.2024 beraten. Nach der Prüfung der vorgelegten Unterlagen durch den Aufsichtsrat wird festgestellt, dass die Geschäftsführung durch den Vorstand und der vorgelegte Jahresabschluss samt Lagebericht zu keiner Beanstandung Anlass geben. Damit ist der Jahresabschluss der PLANPROTECT AG für das Geschäftsjahr 2023 gebilligt.

Durch die Billigung des Aufsichtsrats wird der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss gemäß § 172 AktG festgestellt. Der Aufsichtsrat erklärt sich mit der Beurteilung zur weiteren Entwicklung des Unternehmens einstimmig einverstanden.

Dem vom Vorstand unterbreiteten Vorschlag zur Verwendung des Bilanzgewinns schloss sich der Aufsichtsrat an.

Unter erneut besonders herausfordernden Umständen haben Vorstand und Belgschaft mit hohem Engagement beachtliche Erfolge erzielt und unser Unternehmen weiter vorangebracht. Herfür möchten wir den Mitgliedern des Vorstands und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der PLANPROTECT AG unseren Dank und unsere Anerkennung aussprechen.

Mein persönlicher Dank gilt auch allen Mitgliedern des Aufsichtsrats sowie des Vorstands für die konstruktive und erfolgreiche Zusammenarbeit, die mir die Rolle des Aufsichtsratsvorsitzenden sehr angenehm gestaltet haben.

 

Mönchengladbach, im April 2024

Für den Aufsichtsrat

Horst Wateler, Vorsitzender

Einladung / TO Hauptversammlung

Niederschrift über die ordentliche Hauptversammlung der PLANPROTECT AG am 27.04.2024

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Herr Horst Wateler, stellt fest, dass die weiteren Mitglieder des Aufsichtsrates,

Frau Heike Cohausz-Voss,

Herr Andreas Friesch und Herr Walter Muyres,

die Mitglieder des Vorstandes

Herr Ralf Battige,

Herr Uwe Breker, Herr Thomas Mager und Herr Mark Rappard

sowie die Aktionäre der Gesellschaft mit den jeweiligen Anteilen am Stammkapital i. H. v. 200.000 EURO wie folgt

IMMU Beteiligungs GmbH, 48.000 EUR

vertreten durch den Geschäftsführer Herrn Uwe Breker

MAJARO Invest GmbH, 48.000 EUR

vertreten durch den Geschäftsführer Herrn Mark Rappard

DAMATH Beteiligungen GmbH, 40.000 EUR

vertreten durch den Geschäftsführer Herrn Thomas Mager

Battige Beteiligungen GmbH, 40.000 EUR

vertreten durch den Geschäftsführer Herrn Ralf Battige

Herr Uwe Breker, 12.000 EUR und

Herr Mark Rappard, 12.000 EUR vollzählig vertreten sind.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Herr Horst Wateler, übernahm den Vorsitz. Die Versammlung wurde von ihm um 14:00 Uhr eröffnet.

Der Vorsitzende stellte fest:

Die Einberufung der Hauptversammlung wurde mit Tagesordnung allen oben Genannten bekannt gemacht. Die Einladung durch Veröffentlichung im Bundesanzeiger erfolgte nicht. Die Einladung zur Hauptversammlung enthält die folgende Tagesordnung

1. Vorlage des Jahresabschlusses und des Lageberichtes zum 31. Dezember 2023 sowie des Berichtes des Aufsichtsrats.

2. Verwendung des Bilanzgewinns.

3. Wahl des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2024

4. Entlastung der Mitglieder des Vorstands Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Mitgliedern des Vorstands für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung zu erteilen.

5. Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Mitgliedern des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung zu erteilen.

6. Wahl der Mitglieder des Aufsichtsrats für die Dauer von drei Jahren (2024-2027).

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats stellt fest, dass 100% des Stammkapitals vertreten sind und die Versammlung beschlussfähig ist. Er bestimmt die Art der Abstimmung dahingehend, dass sie durch einfaches Handzeichen erfolgt.

Die Einladung zur Hauptversammlung erfolgte an die Mitglieder des Aufsichtsrats, des Vorstandes und die Aktionäre per E-Mail und damit nicht entsprechend den Vorschriften der Satzung der Gesellschaft. Sämtliche Mitglieder des Aufsichtsrats, des Vorstandes und aller Aktionäre verzichteten durch einstimmige Stimmabgabe auf die frist- und formgerechte Einladung zur Hauptversammlung und damit auf Einwendungen gegen die Beschlüsse resultierend aus der nicht frist- und formgerechten Einladung.

Sodann wird die Tagesordnung wie folgt erledigt:

Zu Punkt 1 der Tagesordnung

Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31.12.2023 wurde dem Aufsichtsrat fristgerecht vorgelegt. Der Bericht des Aufsichtsrats wurde vorgelegt. Die Vorlage ist in ihrer gedruckten Fassung dieser Niederschrift als Anlage beigefügt. Der Vorsitzende stellte fest, dass die Vorlage seit der Einberufung der Hauptversammlung in den Geschäftsräumen der Gesellschaft zur Einsicht der Aktionäre ausgelegt war und für alle Teilnehmer der Versammlung in gedruckter Form im Versammlungsraum zur Einsicht und Mitnahme ausliegt.

Der Bericht des Aufsichtsrats wurde von seinem Vorsitzenden, Herrn Horst Wateler, erläutert.

Keiner der Anwesenden begehrt die Verlesung der Vorlage. Weitere Anträge zur Beschlussfassung wurden nicht gestellt.

Zu Punkt 2 der Tagesordnung Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Bilanzgewinn von 886.995,01 €, der sich zusammensetzt, aus

- dem Gewinnvortrag in Höhe von 216.815,22 € und

- dem Jahresüberschuss 2023 in Höhe von 670.179,79 €,

wie folgt zu verwenden:

a) Ausschüttung einer Dividende von 30,00 € je dividendenberechtigter Stückaktie und somit, bei einer Gesamtzahl von 20.000 Stückaktien, Ausschüttung einer Dividende in Höhe von insgesamt 600.000,00 €;

b) Vortrag des verbleibenden Betrags in Höhe von 286.995,01 € auf neue Rechnung.

Die Ausschüttung soll jeweils zur Hälfte am 21.05.2024 und am 01.10.2024 erfolgen.

Der Vorsitzende stellte den Vorschlag zur Verwendung des Bilanzgewinns zur Abstimmung. Die Abstimmung ergab eine einstimmige Annahme. Der Vorsitzende stellte fest, dass der Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns angenommen wurde.

Zu Punkt 3 der Tagesordnung

Die Hauptversammlung beschließt einstimmig die Firma Grant Thornton AG mit der Abschlussprüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2024 zu beauftragen.

Zu Punkt 4 der Tagesordnung

Der Vorsitzende beantragt, im Hinblick auf § 136 Aktiengesetz über die Mitglieder des Vorstandes für jedes Mitglied gesondert abzustimmen.

Die Abstimmung hierzu ergab eine einstimmige Annahme des Vorschlages.

Sodann stellt der Vorsitzende den Vorschlag zur Entlastung der Vorstände wie folgt zur Abstimmung:

a) "Dem Mitglied des Vorstandes Ralf Battige wird für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt."

Unter Ausschluss des betroffenen Vorstandmitglieds von der Abstimmung wird der Vorschlag durch die Aktionäre einstimmig angenommen.

b) "Dem Mitglied des Vorstandes Uwe Breker wird für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt."

Unter Ausschluss des betroffenen Vorstandmitglieds von der Abstimmung wird der Vorschlag durch die Aktionäre einstimmig angenommen.

c) "Dem Mitglied des Vorstandes Thomas Mager wird für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt."

Unter Ausschluss des betroffenen Vorstandmitglieds von der Abstimmung wird der Vorschlag durch die Aktionäre einstimmig angenommen.

d) "Dem Mitglied des Vorstandes Mark Rappard wird für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt."

Unter Ausschluss des betroffenen Vorstandmitglieds von der Abstimmung wird der Vorschlag durch die Aktionäre einstimmig angenommen.

Zu Punkt 5 der Tagesordnung

Der Vorsitzende beantragt, im Hinblick auf § 136 Aktiengesetz über die Mitglieder des Aufsichtsrates für jedes Mitglied gesondert abzustimmen.

Die Abstimmung hierzu ergab eine einstimmige Annahme des Vorschlages.

Sodann stellt der Vorsitzende den Vorschlag zur Entlastung der Aufsichtsräte wie folgt zur Abstimmung:

a) "Dem Mitglied des Aufsichtsrates Horst Wateler wird für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt."

Unter Ausschluss des betroffenen Aufsichtsratsmitglieds von der Abstimmung wird der Vorschlag durch die Aktionäre einstimmig angenommen.

b) "Dem Mitglied des Aufsichtsrates Heike Cohausz-Voss wird für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt."

Unter Ausschluss des betroffenen Aufsichtsratsmitglieds von der Abstimmung wird der Vorschlag durch die Aktionäre einstimmig angenommen.

c) "Dem Mitglied des Aufsichtsrates Walter Muyres wird für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt."

Unter Ausschluss des betroffenen Aufsichtsratsmitglieds von der Abstimmung wird der Vorschlag durch die Aktionäre einstimmig angenommen.

d) "Dem Mitglied des Aufsichtsrates Andreas Friesch wird für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt."

Unter Ausschluss des betroffenen Aufsichtsratsmitglieds von der Abstimmung wird der Vorschlag durch die Aktionäre einstimmig angenommen.

Zu Punkt 6 der Tagesordnung

Der Vorsitzende gibt den Vorschlag des Aufsichtsrats bekannt, mit Wirkung ab Beendigung der Hauptversammlung folgende Personen bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung des Geschäftsjahres 2027 beschließt, in den Aufsichtsrat zu wählen:

a) Walter Muyres, geboren am 20. August 1957, wohnhaft Eichhornstraße 23, 41239 Mönchengladbach,

b) Heike Cohausz-Voss, geboren am 18. Oktober 1965, wohnhaft Schumannstraße 97-99, 40237 Düsseldorf,

c) Andreas Friesch, gebohren am 02. Januar 1965, wohnhaft Härterweg 39, 40764 Langenfeld.

Der Vorsitzende stellt fest, dass der Vorschlag durch die Aktionäre einstimmung angenommen wird.

Damit wird die Tagesordnung erledigt. Der Vorsitzende schloss die Hauptversammlung um 15:00 Uhr.

 

Mönchengladbach, den 28.04.2024

Horst Wateler, Aufsichtsratsvorsitzender

sonstige Berichtsbestandteile

 

gez.

Mark Rappard

Uwe Dieter Breker

Ralf Battige

Thomas Mager

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 16.04.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

des unabhängigen Abschlussprüfers zu dem Jahresabschluss und Lagebericht zum 31. Dezember 2022PLANPROTECT AG, Mönchengladbach

An die PLANPROTECT AG, Mönchengladbach

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der PLANPROTECT AG, Mönchengladbach - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PLANPROTECT AG, Mönchengladbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnen Erkenntnisse-

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und - vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stelle die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dss unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschäftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitestgehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Viersen, den 18. April 2024

Grant Thornton AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Michael B. Schröder, Wirtschaftsprüfer

Peter Kaldenbach, Wirtschaftsprüfer

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