SENSTRONIC Deutschland GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Prüfmaschinen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Benjamin Eppler seit 22.4.2025 | Vorstandsmitglied |
Andreas Marcus Oberascher seit 25.9.2006 | Vorstandsmitglied |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Metallux AGLeutenbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Grundlagen des Unternehmens I. Geschäftsmodell des Unternehmens Wir sind ein leistungsstarker Hersteller von elektronischen Bauelementen in Dickschicht-Technologien und verfügen über ein breites Leistungsspektrum an Druck-, Weg- und Winkel- sowie Foliensensoren, Hochspannungs- und Leistungswiderständen, Potentiometern und Joysticks. Unsere qualitativ hochwertigen Produkte und innovativen Systemlösungen sind anerkannt in der Automobilindustrie, der Medizintechnik, der Wind- und Solarenergie sowie in zahlreichen weiteren Einsatzgebieten. Wesentliche Veränderungen unseres Geschäftsmodells im Vergleich zum Vorjahr gab es nicht. II. Forschung und Entwicklung Der Stellenwert der Entwicklungstätigkeit für die Erhaltung und den Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit ist für die Gesellschaft sehr hoch. Dies wird voraussichtlich auch in den kommenden Jahren der Fall sein. B. Wirtschaftsbericht I. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Geschäftsjahr 2023 endet mit einem positiven Ergebnis und ist dennoch von den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen geprägt. Im Vergleich zum Vorjahr haben diese Rahmenbedingungen im Geschäftsjahr 2023 zu einer angespannten Wirtschaftssituation in Deutschland und damit auch bei uns zu einem geringeren Jahresergebnis als in 2022 geführt. Für 2024 erwarten wir aufgrund der weiterhin angespannten Wirtschaftssituation und der vor allem im ersten Halbjahr zu erwartenden geringeren Nachfrage unserer Kunden mit einem abermals leicht rückläufigen Ergebnis. Diese bleibt aber klar positiv. II. Geschäftsverlauf Auch die Metallux AG konnte sich den branchenspezifischen Rahmenbedingungen nicht entziehen, sodass die Gesamtleistung in 2023 gegenüber dem Vorjahr um T€ 2.918 geringer ausfiel. Dies entspricht einer Reduzierung der Gesamtleistung von 12,4%. Der Auftragsbestand zum 31.12.2023 liegt mit T€ 18.949 unter dem Niveau der Vorjahre, spiegelt allerdings die gesamtwirtschaftliche Lage wider. Zu Beginn des Geschäftsjahres 2024 erwarten wir hier einen Erholungseffekt. Durch den etwas eingebremsten Geschäftsverlauf ab dem zweiten Quartal 2023 hat sich der Rohertrag um T€ 1.565 (11,5%) gegenüber dem Vorjahr verringert. Das Betriebsergebnis (EBIT) liegt mit T€ 1.800 unter dem Vorjahr. Aufgrund der reduzierten Gesamtleistung und Aufträge, wurde der Personalbestand reduziert, was zu Personalkosten in Höhe von T€ 7.361 geführt hat. Dies entspricht einer Reduzierung um T€ 261. Da die Gesamtleistung überproportional zum Personalaufwand gesunken ist, ergibt sich dadurch eine erhöhte Personalquote von 35,8% (Vorjahr: 32,4%). Das Finanzergebnis war mit T€ -545 deutlich unter dem Vorjahresniveau. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag liegen mit T€ 360 unter dem Vorjahresniveau. Der Jahresgewinn beträgt T€ 864 und liegt somit deutlich unter Vorjahresniveau. III. Lage a) Vermögenslage Das Anlagevermögen ist im Vorjahresvergleich um ca. T€70 gesunken, was im Wesentlichen auf Abschreibungen zurückzuführen ist, die die Investitionen überstiegen. Das Umlaufvermögen ist um T€ 139 gesunken, was auf einen geringeren Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen ist. b) Finanzlage Im Jahr 2018 wurde die Kredit- und Darlehensstruktur des Unternehmens komplett neu ausgerichtet. Durch eine Optimierung der Finanzierungsstruktur konnten zusätzliche Fremdfinanzierungsmittel generiert werden, was zu einer zusätzlichen Verbesserung der Liquiditätsausstattung führte. Dies wirkte sich 2019 zum ersten Mal in voller Höhe aus. Im Jahr 2020 mussten aufgrund des coronabedingten Ergebnisrückgangs weitere Kredite (KFW) aufgenommen werden. Ein weiterer Grund für den Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Jahr 2020 war dem Lageraufbau geschuldet, den starke Lieferverzögerungen unserer Lieferanten notwendig gemacht haben. Im Jahr 2023 konnten die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten vor allem durch planmäßige Tilgungen von Krediten deutlich abgebaut werden. Neben der Reduzierung der Bankverbindlichkeiten um T€ 507 konnte auch der Bestand an Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um T€492 verringert werden. In Summe sind die Verbindlichkeiten daher ca. 1.072 T€ unter dem Niveau des Vorjahres. Die Eigenkapitalquote liegt nun bei 36,1 % und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr um ca. 4,9 Prozentpunkte verbessert. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir aufgrund unserer Erfahrungen im Finanzierungsbereich stabil. c) Ertragslage Die Ertragslage der Gesellschaft hat sich aufgrund der angespannten gesamtwirtschaftlichen Lage im Geschäftsjahr verschlechtert, bleibt aber weiterhin deutlich positiv. Für das laufende Jahr rechnet die Gesellschaft, aufgrund der weiterhin schwierigen Situation in verschiedenen Branchen aufgrund von vollen Lagern bei Kunden mit einem erneut sinkenden Jahresergebnis. Im zweiten Halbjahr erwarten wir jedoch wieder einen deutlichen Erholungseffekt. Der Auftragsbestand ist zwar weiterhin auf einem guten Niveau, die verhaltenen Kundenabrufe vor allem im ersten Halbjahr werden aber zu einem Ergebnisrückgang 2024 führen. IV. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und den Cashflow heran. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug T€ 1.656. Wir verfügten zum Stichtag 31.12.2023 über eine angemessene Liquiditätsausstattung, die vorrangig über zur Verfügung stehende Bankkreditlinien sichergestellt ist. Unsere wirtschaftliche Lage ist insgesamt als gut zu bezeichnen. C. Zweigniederlassungsbericht Zweigniederlassungen werden keine unterhalten. D. Prognosebericht Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens, trotz der äußeren Umstände als positiv. Trotz aller Widrigkeiten der Branche, des Fachkräftemangels und des angespannten Beschaffungsmarktes, machen uns der Auftragsbestand sowie der Auftragseingang, Hoffnung für das Unternehmen. Wir erwarten im folgenden Geschäftsjahr 2024 ein Umsatzvolumen, das etwas über dem Umsatzniveau von 2023 liegt. Aufgrund von erwarteten Kostensteigerungen in verschiedenen Bereichen rechnen wir in 2024 mit einem etwas rückläufigeren Jahresergebnis im Vergleich zum Vorjahr. Bezüglich der Darstellung der Risiken verweisen wir auf unseren Risikobericht. E. Chancen- und Risikobericht Wir gehen aufgrund unseres Auftragsbestands, des Auftragseingangs sowie den erwarteten Entwicklungen im zweiten Halbjahr davon aus, dass wir im Geschäftsjahrs 2024 mit einem etwas höheren Umsatz als in 2023 rechnen können. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. I Allgemeiner Risikobericht Die Gesellschaft hat für das Erkennen wesentlicher Risiken ein umfassendes Kontrollund Risikomanagement als Bestandteil der Unternehmensplanung implementiert. Die eingesetzten Steuerungs- und Überwachungsinstrumente werden fortlaufend weiterentwickelt und an die sich verändernden Marktverhältnisse angepasst. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Auf der Materialbeschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen durch. Unsere Zertifizierung nach der DIN ISO 16949 beschreibt die jeweiligen Prozesse detailliert. II Spezieller Risikobericht Aufgrund der Entwicklung im Jahr 2023 und trotz der zu erwartenden weiteren Entwicklung 2024 durch die angespannten gesamtwirtschaftliche Situation und des Fachkräftemangels sehen wir derzeit keine Risiken, welche den Bestand des Unternehmens gefährden könnten. Für das Jahr 2024 gehen wir von einem leicht steigenden Umsatz, aber dennoch von einem moderat sinkenden Ergebnis aus. Risiken an den Beschaffungsmärkten begegnen wir mit einer Verbreiterung der Palette an Liefermöglichkeiten sowie dem Abschluss von Rahmenverträgen. Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend. Es sind keine Engpässe zu erwarten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Im Rahmen der Absicherung van Zinsanderungsrisiken fur ein im Geschaftsjahr 2013 aufgenommenes Darlehen wurde ein Zins-Swap mit einer Bank abgeschlossen. Das Kontrahentenausfallrisiko wurde dadurch begrenzt, dass derivative Finanzinstrumente nur mit Kreditinstituten guter Bonitat abgeschlossen werden. Es werden keine Finanzgeschafte mit spekulativer Zielsetzung eingegangen. Wir verweisen zudem auf unsere Erlauterungen zu den derivativen Finanzinstrumenten und Bewertungseinheiten im Anhang.
Leutenbach-Nellmersbach, den 31.03.2024 MetalluxAG Andreas Oberascher, Vorstandsvorsitzende BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangAngaben zur Identifikation der Gesellschaft
Allgemeine Angaben Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) und den Vorschriften des Aktiengesetzes (AktG) sowie den einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Angabenerleichterungen nach § 288 HGB in Anspruch. Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung Bilanzierungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Verpfändete Aktivwerte aus Rückdeckungsversicherungen wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem Erfüllungsbetrag des Postens der Passivseite Rückstellungen aus Pensionszusagen saldiert. Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen aus Pensionszusagen wurden mit Erträgen aus Vermögensgegenständen zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert. Im Übrigen sind Posten der Aktivseite nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Ein einer Beteiligung gewährtes Darlehen mit einem Buchwert in Höhe von 198.808,00 € (VJ: 337.327,68 €) wurde im Geschäftsjahr erstmals unter den "Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht", bilanziert. Im Vorjahr erfolgte der Ausweis unter den "sonstigen Ausleihungen". Zudem wurde im Geschäftsjahr eine stille Beteiligung in Höhe von 750.000,00 € (VJ: 750.000,00 €) erstmals unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Im Vorjahr erfolgte der Ausweis unter dem Posten "Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen". Bewertungsmethoden Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Änderungen in der Bewertungsmethode wurden keine vorgenommen. Anlagevermögen Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Die zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben. Die sonstigen Ausleihungen sind zum Nennwert bewertet bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Unverzinsliche Ausleihungen sind zum Barwert angesetzt. Rückdeckungsversicherungen werden mit dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital bewertet sofern keine Verrechnung mit ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen vorzunehmen ist. Umlaufvermögen Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und Preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen. Wegen mangelnder Gängigkeit und minderer Beschaffenheit werden Bewertungsabschläge vorgenommen. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen neben den Material- und den Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den anteiligen Werteverzehr des Anlagevermögens. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden. Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert. Angaben zur Bilanz Mitzugehörigkeitsvermerke Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben: Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte: Unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind solche an Beteiligungsunternehmen in Höhe von 45.889,77 € (Vorjahr: 17.959,90 €) ausgewiesen. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs im Anlagenspiegel dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres. Forschungs- und Entwicklungskosten Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden aktiviert. Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten betrugen im Geschäftsjahr 67.328,29 €. Davon entfallen 0,00 € auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Eigenkapital Das gezeichnete Kapital von 84.375,00 EUR ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Es ist in Stückaktien zu je 1,00 € unterteilt. Jede Aktie gewährt eine Stimme in der Hauptversammlung. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Gesellschaft hat zum 31.12.2023 versicherungsmathematische Gutachten nach den geltenden Bewertungsvorschriften für Pensionsrückstellungen in analoger Anwendung des IAS 19 erstellen lassen. Soweit erforderlich erfolgte die Bewertung nach der so genannten Projected Unit Credit Methode. Dabei wurde ein Zinssatz von 1,81 %, eine erwartete Gehalts- und Rentensteigerung von 0,0 % sowie eine Fluktuationswahrscheinlichkeit von 0,0 % unterstellt. Zudem wurden die Sterbetafeln nach Heubeck aus dem Jahr 2018 verwendet. Zur Abdeckung des Risikos wurden Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen, die an den Versorgungsberechtigten verpfändet wurden. Der Wert der Rückdeckungsversicherungen zum 31.12.2023 beträgt 357.891,00 €. Das Planvermögen mit einem beizulegenden Zeitwert von 357.891 € wurde im Berichtsjahr mit dem Erfüllungsbetrag für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen von 413.094 € verrechnet. Aufwendungen und Erträge wurden nicht verrechnet. Dementsprechend ergibt sich gemäß § 246 Abs. 2 HGB folgender saldierter Ausweis in Bilanz und GuV.
Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 111), Garantieleistungen (TEUR 191), sowie Verpflichtungen aus dem Personalbereich (TEUR 332). Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden, Sicherungsübereignung Warenbestand, Haftungsfreistellungserklärung der Kreditanstalt für Wiederaufbau über 720 T€ und 540 T€ und Garantiehaftung über 75 T€ von Andreas Oberascher (Vorstandsvorsitzender) abgesichert. Passive latente Steuern Durch den unterschiedlichen Wertansatz Handelsbilanz zu Steuerbilanz ergibt sich ein passiver Latenzüberhang. Der kombinierte Effektivertragssteuersatz beträgt 28,60 % (KSt+GewSt). Der Saldo der passiven latenten Steuern beträgt am Bilanzstichtag € 519.940,00. Die passiven latenten Steuern haben sich im Vergleich zum Vorjahr um € 1.960,00 erhöht. Die latenten Steuersalden und deren Veränderung ergeben sich wie folgt:
Außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen Der Posten "Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens" beinhaltet in voller Höhe eine außerpanmäßige Abschreibung auf eine Beteiligung sowie eine Ausleihung an ein Unternehmen, mit dem ein Beteiligungsverhältnis besteht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31.12.2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sonstige finanzielle Verpflichtungen zur Liquiditätsoptimierung im Wesentlichen aus Leasing- und Mietverträgen in Höhe von T€ 1.100. Angaben zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Die Aufgliederung der Umsatzerlöse wurde unter Bezug auf § 288 Abs. 2 HGB unterlassen. Sonstiges Der Bilanzgewinn des Vorjahres wurde vollumfänglich auf neue Rechnung vorgetragen. Der Vorstand schlägt vor, das Ergebnis des Geschäftsjahres vollständig auf neue Rechnung vorzutragen. Sonstige Angaben Ausschüttungssperre Zum Stichtag unterliegen die nachfolgend dargestellten Beträge der Ausschüttungssperre nach §268 Abs. 8 HGB:
Die Pensionsrückstellung wird auf Basis des 10-jährigen Durchschnittssatzes ermittelt. Die nachfolgend dargestellten Beträge unterliegen der Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 HGB:
Der Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge beläuft sich somit auf 142.741,69 €. Belegschaft Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 147 Mitarbeiter beschäftigt. Die Berechnung erfolgte methodisch nach § 267 Abs. 5 HGB.
Vorstand Während des abgelaufenen Geschäftsjahres lag die Führung der Geschäfte bei Andreas Oberascher, Vorstand, Waiblingen-Neustadt Hinsichtlich der Angabe zu den Gesamtbezügen der Vorstandsmitglieder gemäß § 285 Nr. 9 Buchstabe a HGB wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Zum Abschlussstichtag beliefen sich die Forderungen gegen Vorstandsmitglieder auf 415.787,03 € (Vorjahr 351.509,79 €) zu einem Zinssatz von 5,25%, 4,00 % bzw. 0,1%. Aufsichtsrat Mitglieder des Aufsichtsrates waren im Geschäftsjahr Dr. Ulrich-Peter Kinzl, Rechtsanwalt und Steuerberater (Aufsichtsratsvorsitzender), Stuttgart Uwe Bernhard, Patentanwalt, Backnang Ulrich Ruf, Stuttgart Hinsichtlich der Angabe zu den Gesamtbezügen der Aufsichtsratsmitglieder gemäß § 285 Nr. 9 Buchstabe a HGB wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Derivative Finanzinstrumente Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2013 zur Absicherung von Zinssatzänderungsrisiken eines ebenfalls im Geschäftsjahr 2013 aufgenommenen Darlehens einen Zinssatz-SWAP mit der finanzierenden Bank abgeschlossen. Kontrakte werden ausschließlich mit Banken mit mindestens guter Bonität abgewickelt. Der Risikomanagementstrategie der Gesellschaft folgend, wurden der SWAP und das zugrundeliegende Darlehen im Rahmen der Bilanzierung als Bewertungseinheit (micro-hedge) behandelt. Der Zinssatz-SWAP hat wie das Darlehen einen Nominalwert von ursprünglich 1.100.000,00 €, welcher sich entsprechend den Tilgungsraten reduziert. Zum 31. Dezember 2023 beläuft sich der Wert auf 510.600,00 €. Ohne Berücksichtigung der Bilanzierung im Rahmen einer Bewertungseinheit belief sich der Marktwert des SWAP zum Bilanzstichtag auf - T€ 3. Der Marktwert des Zinssatz-SWAP wurde auf Basis abgezinster, zukünftig erwarteter Cashflows ermittelt. Dabei werden die für die Restlaufzeit geltenden Marktzinssätze verwendet. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte In der Bilanz nicht enthaltene Geschäfte von wesentlicher Bedeutung für die Finanzlage des Unternehmens sind Leasinggeschäfte, die dem Zweck dienen, ausreichend Liquidität für betriebsnotwendige (Ersatz-) Investitionen zu beschaffen und Verbindlichkeiten zu tilgen. Soweit dieser Anhang keine Angaben über sonstige, nach den §§ 264 ff., 284 ff. HGB angabepflichtige Sachverhalte enthält, haben diese im Geschäftsjahr nicht vorgelegen.
Leutenbach-Nellmersbach, den 31. März 2024 Andreas Oberascher, Vorstandsvorsitzender Der Vorstand und der Aufsichtsrat schlagen vor, den Bilanzgewinn in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen. Die Hauptversammlung stimmt mit Beschluss vom dem Vorschlag des Vorstands zu. AnlagespiegelEntwicklung des Anlagevermögens
Bericht des AufsichtsratsÜber das Ergebnis seiner Prüfung berichtet der Aufsichtsrat wie folgt: Der Aufsichtsrat hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr eingehend mit der Entwicklung der Gesellschaft befasst. Neben den laufenden Informationen und den Quartalsberichten des Vorstands über die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage wurde der Aufsichtsrat in mehreren Sitzungen umfassend informiert. Der Jahresabschluss der Firma Metallux AG für das Geschäftsjahr 2023 wird nach Prüfung einstimmig gebilligt und festgestellt. Es werden keine Einwendungen erhoben. Der Lagebericht des Vorstands wurde geprüft. Beanstandungen hiergegen wurden nicht erhoben. Der Bericht über das Ergebnis der durchgeführten Prüfung des Jahresabschlusses an die Hauptversammlung wird einstimmig gebilligt. sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 18.04.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Metallux AG Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Metallux AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Metallux AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Pforzheim, 11. April 2024 H+W
Treuhandgesellschaft mbH
Dietmar Walter, Wirtschaftsprüfer Patrick König, Wirtschaftsprüfer |
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