Stammdaten

Register
Amtsgericht Bochum HRB 6618
Eingetragen
12.1.2000
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
(1) Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von Anlagen und Anlagenteilen der Verfahrenstechnik und von Maschinen aller Art, insbesondere fördertechnische Anlagen für die Schüttgutindustrie, sowie Personalvermittlung. (2) Die Gesellschaft ist weiter berechtigt, sämtliche Geschäfte zu betreiben, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu dienen geeignet sind, insbesondere auch dazugehörige Handelsgeschäfte zu betreiben. (3) Die Gesellschaft darf andere Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art übernehmen oder vertreten, sie darf sich an solchen Unternehmen beteiligen, und zwar auch als persönlich haftende Gesellschafterin. Die Gesellschaft ist berechtigt, Zweigniederlassungen zu errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Wolfgang Eitel
seit 15.4.2024
Geschäftsführer
Jens Fliege
seit 15.4.2024
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

5 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 5 angezeigt

Gesellschaftsfreisteller
Germany
100.000 €
47.02%
Firma Fernrenovierungs- und Altersgesellschaft Schwaneu
Germany
75.000 €
35.29%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

H + E Logistik GmbH

Bochum

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Grundlagen des Unternehmens

Rechtliche Unternehmensstruktur


Die H+E Logistik GmbH (im Folgenden: H+E Logistik) mit Hauptsitz in Bochum wurde am 11. November 1999 gegründet. Größter Anteilseigner der H+E Logistik ist mit 87,5 % die Herrenknecht AG, weltweite Marktführerin in der maschinellen Tunnelvortriebstechnik.

Geschäftsfelder und Organisationsstruktur


Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der H+E Logistik ist die Entwicklung, Herstellung sowie Vermarktung von industriellen Förderbandanlagen. Diese kommen in den Nischenmärkten Tunnelbau, Bergbau sowie bei der Baustoffgewinnung zur Anwendung. H+E Logistik ist insbesondere im Marktsegment des maschinellen Tunnelbaus durch speziell an Projekte angepasste Förderbandsysteme als einer der Markt- und Technologieführer tätig.


Das operative Geschäft der H+E Logistik führt seit 2022 der alleinige Geschäftsführer Herr Dr. Eugen Offermann. Die strategische Unternehmensausrichtung erfolgt in gemeinsamer Abstimmung mit der Konzernmutter Herrenknecht AG. Der Hauptstandort der H+E Logistik GmbH befindet sich in Bochum, an dem alle Unternehmenseinheiten operativ geführt, gesteuert und überwacht werden. Am Standort Aschersleben unterhält die H+E seit 2009 eine eigene Produktions- und Lagerstätte.


Um die Marktposition der H+E in den USA zu festigen und weiter auszubauen, wurde im Jahr 2011 am Standort Seattle die H+E Logistics Inc. USA gegründet. Die Gesellschaft ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der H+E Logistik.


Die H+E Logistik Technology, ebenfalls eine 100%ige Tochtergesellschaft, wurde im Jahr 2012 in Novokuznetsk, Russland, gegründet. Ende 2022 wurde per Gesellschafterbeschluss entschieden, die Niederlassung zu liquidieren. Dieser Prozess konnte im Mai 2023 abgeschlossen werden.

Produktportfolio, Service und Geschäftsprozesse


Die H+E Logistik liefert die gesamte Produktpalette zur Bandförderung von Abbaumaterialien im Tunnelbau sowie dem Transport von Mineralstoffen beziehungsweise Baustoffen. Das Produktportfolio umfasst folgende Anlagentechnik zur industriellen Beförderung von Abraum, Mineralien und Baustoffen:

Förderbandanlagen für den Bergbau,

Tunnelbandanlagen,

Bänder für Tunnelbohrmaschinen (TBM),

Absetzer und

Vertikalförderer.


Das Unternehmen besitzt eine gute Reputation beim Engineering von Spezialbandanlagen sowie bei der Entwicklung und Umsetzung kundenspezifischer Lösungen. H+E Logistik ist dafür bekannt, dass sie die Entwicklung innovativer Anlagentechnik und Zusatzkomponenten für sehr schwierige Förderketten im Sinne der Technologieführerschaft mit entsprechend anspruchsvollem Projekthintergrund vorantreibt. Die Kunden von H+E Logistik greifen auf die Erfahrung und Kompetenz des Unternehmens bereits in deren Projektplanung beziehungsweise Projektierungsphase zurück. H+E Logistik bietet dabei eine hohe Leistungsdichte in der gesamten Servicekette rund um die ausgelieferten und im Betrieb befindlichen Anlagen. Eigene Field-Service-Einheiten und ein internationales Ersatzteilversorgungssystem stellen sicher, dass die Kunden und deren Projekte zeitnah und verlässlich mit technischem Service betreut werden.

Wesentliche Absatzmärkte, Wettbewerbsposition


Die H+E Logistik bedient und unterhält insbesondere im Bereich des Tunnelbaus internationale Projekte. Im vierundzwanzigsten Jahr nach Unternehmensgründung kann H+E Logistik auf rd. 580 Referenzen weltweit verweisen. Der Markteintritt erfolgte vorwiegend im Umfeld des maschinellen Tunnelvortriebs und auf der Grundlage von Projekten der Konzernmutter Herrenknecht AG.


Heute bedient H+E Logistik in eigener Regie den kompletten Markt unabhängig vom Lieferanten der Kerntechnologie, das heißt auch Tunnelvortriebsprojekte, bei denen Tunnelvortriebsmaschinen von Wettbewerbern der Mehrheitsgesellschafterin zum Einsatz kommen. Zudem werden Projekte mit Förderbandtechnik von H+E Logistik ausgestattet, in denen konventionelle Vortriebsverfahren angewendet werden.


Generell hat sich der Markt für Förderbandanlagen in den vergangenen Jahren mit der Nachfrage nach maschineller Tunnelvortriebstechnik entwickelt. Dabei ist die Entwicklung der Tunnelbaubranche stark geprägt von öffentlichen Infrastrukturmaßnahmen und Investitionspaketen. Gründe für den massiven Vormarsch von Tunnelvortriebstechnik liegen u.a. auch in der Einführung der Bandförderanlagen und der dadurch gesteigerten Leistungsfähigkeit der Tunnelvortriebstechnologie. Im Vergleich zu konventionellen Tunnelbauverfahren kann diese Technik nicht nur sehr hohe und schnelle Tunnelproduktionen erreichen, sondern ist auch in Hinsicht auf Sicherheitsstandards für Personal und die oberirdische Bebauung sowie im Umweltschutz dem konventionellen Bau von Tunneln überlegen.


Darüber hinaus treibt die Urbanisierung das Geschäft des unterirdischen Tunnelbaus an. Da insbesondere in den Städten chronischer Platzmangel herrscht, werden im Zuge wachsender Verstädterung immer mehr Ver- und Entsorgungs- sowie Verkehrsinfrastrukturen in den Untergrund verlegt. Die maschinelle Tunnelvortriebstechnik ist hierbei eine Schlüsseltechnologie, da mit Hilfe dieser Technik Tunnel aller Art präzise, sicher, umweltschonend, termin- und budgetgerecht und vor allem ohne wesentliche Einschränkungen für das Stadtleben unterirdisch hergestellt werden können.


Ohne leistungsfähige und speziell an die Baustellenlogistik angepasste Förderbandanlagen sind schnelle Tunnelvortriebe nicht denkbar. Entsprechend bieten innovative Förderbandanlagen, wie sie die H+E Logistik entwickelt und vertreibt, gute Absatzchancen. Im Geschäftsjahr 2023 konnte die H+E Logistik Auftragseingänge in einer Gesamthöhe von 70 Mio. Euro (Vorjahr: 78 Mio. Euro) erzielen. Die H+E Logistik ist in der Spezialnische industrieller Förderanlagen für maschinelle Vortriebe einer der internationalen Marktführer.


In den letzten Jahren kann eine Verschärfung des Wettbewerbs beobachtet werden. Neue Wettbewerber sind in den Markt eingetreten und haben den Druck auf die etablierten Anbieter erhöht. Damit ist ein intensiver Preiswettbewerb einhergegangen. Trotz dieser ungünstigeren Voraussetzungen strebt die H+E Logistik nach wie vor an, ihre Marktposition bei der Ausstattung mit Förderbandanlagen im maschinellen Vortrieb zu festigen und wieder auszubauen. So konnten in den Jahren 2022 und 2023 Auftragseingänge von insgesamt 148 Mio. Euro erzielt werden und auch die Prognose für 2024 ist ähnlich positiv.


Eine gezielte Diversifikation und das konsequente Ausnutzen von Marktnischen sichern H+E Logistik nicht nur eine ausgewogene Produktstruktur, sie erweitern auch das generelle Wachstumspotenzial. Das Unternehmen besitzt zahlreiche Kontakte in die internationale Bergbau-Industrie.


Mittelfristig bestehen im Bereich Bergbau neue Erlös- und Ertragschancen für den Bandanlagen-Spezialisten. Zumal die Konzernmutter Herrenknecht AG zunehmend von Auftraggebern im Bergbau angesprochen wird, Speziallösungen für die Erschließung von mineralisierten Rohstoffvorkommen zu entwickeln. Diese Nachfrage ist in den Ländern von Nord- und Südamerika und Osteuropa nach wie vor festzustellen. Sie zielt durchweg auf neue und bekannte Anwendungen bzw. Lösungen ab und basiert auf Gesamtpaketen, die in der Konzeption und technischen Umsetzung aus einer Hand erfolgen.

Unternehmenssteuerung


Das Unternehmen wird anhand einer Reihe von finanziellen Kenngrößen gesteuert. Dazu gehören Umsatz, Gesamtleistung, Auftragseingang und EBT, deren Zielgrößen durch die Geschäftsführung vorgegeben werden. Grundlage für die Steuerung ist die Jahresplanung. Sie beinhaltet Vorgaben für Investitionen, Innovationsvorhaben, Working Capital, Umsatz- und Ergebnisentwicklung sowie die Personalplanung.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen


Der Internationale Währungsfonds (IWF) ging für das Jahr 2023 weltweit von einem langsamen und ungleichmäßigen Wachstum der Wirtschaftsleistung aus. Die Folgen der Covid-Pandemie, der russischen Invasion in der Ukraine und der damit einhergehenden Inflation sind noch nicht überwunden. Das Wachstum der Weltwirtschaft ging von 3,5 % im Jahr 2022 auf 3,0 % im Jahr 2023 zurück. Dieser Trend zeigte sich bei der Wirtschaftskraft der Industriestaaten in stärkerer Form. Die Wirtschaft wuchs hier nach den Angaben des IWF im Jahr 2023 mit 1,5 % deutlich schwächer als im Vorjahr (2022: 2,6 %). Die Schwellenländer und sich entwickelnde Volkswirtschaften zeigten ein stagnierendes Wachstum. Ihre Wirtschaftsleistung wuchs im Berichtsjahr 2023 um 4,0 %, während 2022 4,1 % erreicht wurden.


Die Eurozone verzeichnete nach Berechnungen des IWF 2023 ein minimales Wachstum von 0,7 % nach 3,3 % im Vorjahr (2022). Deutschland rutscht nach Sicht des IWF mit einem negativen Wachstum von -0,5% in eine Rezession, während im Vorjahr (2022) 1,8% erreicht wurden. Frankreich und Italien lagen mit Wachstumsraten von 1,0% respektive 0,7% etwas besser, aber ebenfalls deutlich unter den Vorjahreswerten (Frankreich 2022: 2,5%; Italien 2022: 3,7%). In den USA, der größten Volkswirtschaft der Welt, war das Wachstum stabil. Die Wirtschaft wuchs dort im Jahr 2023 wie im Vorjahr (2022) um 2,1 % und lag damit über dem Wert der Eurozone. In der Volksrepublik China, der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt, verbesserte sich die wirtschaftliche Dynamik. Mit 5,0 % wurde 2023 gemäß IWF die im mehrjährigen Vergleich ungewöhnlich schwache Wachstumsrate des Vorjahres (2022) von 3,0 % übertroffen. Deutlich besser entwickelt sich die Wirtschaft in Indien. Nach einem Wirtschaftswachstum von 7,2 % im Vorjahr (2022) erreicht das bevölkerungsreichste Land der Erde 2023 einen Zuwachs von 6,3 %. Die Länder im Mittleren Osten und Zentralasien stehen 2023 mit 2,0 % Wirtschaftswachstum deutlich schlechter als im Vorjahr (2022: 5,6%). (Angaben nach: World Economic Outlook, International Monetary Fund, October 2023)

Geschäftliche Entwicklung der H+E Logistik GmbH

Ertragslage

Umsatzentwicklung


Die H+E Logistik verzeichnet im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr einen Umsatzanstieg von 42,1 %. Der Umsatz stieg um 24,6 Mio. Euro auf insgesamt 83,1 Mio. Euro (Vorjahr: 58,5 Mio. Euro). Das für 2023 geplante Umsatzziel von 75,7 Mio. Euro wurde um 7,4 Mio. Euro überschritten, was im Wesentlichen an Verschiebungen von Auftragseingängen aus dem Jahr 2022 lag.


26,7 Mio. Euro Umsätze, das sind 32,1 % (Vorjahr: 35,6 Mio. Euro bzw. 60,9 %) des Gesamtumsatzes, entfielen im Geschäftsjahr 2023 auf Geschäfte mit Unternehmen der Herrenknecht-Gruppe. Rund 56,4 Mio. Euro Umsätze erzielte die H+E Logistik im Geschäft mit eigenen Kunden. Der Umsatz betrug im Inland 11,4 Mio. Euro (Vorjahr: 10,7 Mio. Euro) und im Ausland 71,8 Mio. Euro (Vorjahr: 47,8 Mio. Euro). Der Auslandsumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 50,2 %.


Auf die Branchensektoren verteilt sich der Umsatz folgendermaßen:

Tunnelbau: 74,4 Mio. Euro (Vorjahr: 56,7 Mio. EUR),

Industrial: 1,0 Mio. Euro (Vorjahr: 1,6 Mio. EUR),

Bergbau: 7,7 Mio. Euro (Vorjahr: 0,2 Mio. EUR)

Auftragseingang


Der Auftragseingang erreichte im abgelaufenen Geschäftsjahr 70,1 Mio. Euro und lag damit um 8,3 Mio. Euro (10,6 %) unter dem Vorjahreswert von 78,4 Mio. Euro. Gegenüber dem Plan (68,6 Mio. Euro) betrug die Abweichung 1,5 Mio. Euro (2,2 %). Die wesentlichen Gründe für die Steigerung des Auftragseingangs gegenüber Plan sind Vertriebsbemühungen um aus Vorjahren verschobene Projekte sowie um neue Projekte auf dem Markt akquirieren zu können.


Der Auftragsbestand sank im gleichen Zeitraum um 13,5 Mio. Euro (23,9 %) von 56,4 Mio. Euro auf 42,9 Mio. Euro.

Gesamtleistung


Die Gesamtleistung lag im Jahr 2023 mit 85,9 Mio. Euro um 22,9 Mio. Euro (36,4 %) über dem Vorjahresniveau von 63,0 Mio. Euro.


Die geplante Gesamtleistung von 76,0 Mio. Euro wurde um 9,9 Mio. Euro (13,0 %) übertroffen. Die Entwicklung der Gesamtleistung korrespondiert mit den über Plan liegenden Umsatzerlösen. Beides hat seine Ursache in der Abarbeitung des Auftragsbestands und den erzielten Auftragseingängen im Jahr 2023.

Entwicklung der Materialaufwendungen


Die Materialintensität (inkl. u.a. Fremdkonstruktion) sank gegenüber 2022 von 77,3% auf 72,0% im Jahr 2023. Der Rückgang der Materialintensität im Berichtsjahr ist im Wesentlichen auf die Weitergabe der gestiegenen Materialpreise an die Endkunden, sowie ein verstärktes Nachtragsmanagement zurückzuführen.

Entwicklungen der Personalaufwendungen


Die Personalkosten sind im Vergleich zum Vorjahr von 9,4 Mio. Euro um 2,5 Mio. Euro (26,6 %) auf 11,9 Mio. Euro gestiegen. Haupttreiber ist die Erhöhung der Mitarbeiterzahl und ein erhöhtes Gehaltsgefüge. So stieg die durchschnittliche Beschäftigtenzahl von 174 Mitarbeitern im Jahr 2023 um 32 Mitarbeiter gegenüber dem Vorjahr. Trotz der gestiegenen Mitarbeiterzahl führte die deutlich gestiegene Gesamtleistung zu einem Rückgang der Personalintensität um 1,0%-Punkte auf 13,9 %.

Abschreibungen


Die Abschreibungen beliefen sich im Jahr 2023 auf 0,5 Mio. Euro und damit auf vergleichbaren Niveau zum Vorjahr (0,4 Mio. Euro).

Sonstige betriebliche Aufwendungen


Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken im Jahr 2023 um 0,6 Mio. Euro von 12,1 Mio. Euro auf 11,5 Mio. Euro. Den größten Anteil an den sonstigen betrieblichen Aufwendungen stellen mit 4,1 Mio. EUR die Transportkosten dar (Vorjahr: 7,3 Mio. EUR).

Ergebnisentwicklung


Das Ergebnis vor Steuern (EBT) der H+E Logistik betrug im Geschäftsjahr 2023 +1,1 Mio. Euro (Vorjahr: -6,9 Mio. Euro). Das entspricht 1,3 % von der Gesamtleistung (Vorjahr: -10,9 %).


Das geplante EBT (1,8 Mio. Euro) wurde damit um 0,7 Mio. Euro verfehlt. Erhöhte Finanzierungskosten auf Grund der gestiegenen Zinslast sind die Hauptursache für die Abweichung.

Vermögens- und Finanzlage

Vermögenslage


Die Bilanzsumme der H+E Logistik GmbH belief sich zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 auf 57,9 Mio. Euro. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr (37,6 Mio. Euro) um 54,0 % erhöht. Das Anlagevermögen ist mit 6,6 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr (6,3 Mio. Euro) um 0,3 Mio. Euro (4,8 %) gestiegen. Die Vorräte erhöhten sich von 6,7 Mio. Euro um 10,2 Mio. Euro (152,2 %) auf 16,9 Mio. Euro. Im Wesentlichen bedingt durch das hohe Beschaffungsvolumen für Projekte mit Fertigstellung Anfang 2024 erhöhten sich die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe um 2,0 Mio. Euro (26,0 %) von 7,7 Mio. Euro auf 9,7 Mio. Euro. Darüber hinaus sind die erhaltenen Anzahlungen um 3,8 Mio. Euro (32,2 %) von 11,8 Mio. Euro auf 8,0 Mio. Euro gesunken.


Der Anteil der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Drittunternehmen stieg um 17,3 Mio. Euro (233,8 %) von 7,4 Mio. Euro zum 31. Dezember 2022 auf 24,7 Mio. Euro zum 31. Dezember 2023. Diese Steigerung ist stichtagsbezogen zu betrachten und auf eine erhöhte Projektaktivität im letzten Quartal zurückzuführen. Demgegenüber reduzieren sich die Forderungen gegen verbundene Unternehmen jedoch um 10,0 Mio. Euro (66,7 %) auf 5,0 Mio. Euro nach 15,0 Mio. Euro zum 31. Dezember 2022.


Die Eigenkapitalquote ist trotz des Jahresüberschusses aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme von 5,4 % auf 5,3 % zum Bilanzstichtag im abgelaufenen Geschäftsjahr gesunken.


Die Rückstellungen haben sich von 12,4 Mio. Euro auf 18,3 Mio. Euro erhöht. Die Steigerung gegenüber dem Vorjahr resultiert mit 4,3 Mio. EUR im Wesentlichen aus der Erhöhung der Rückstellungen für nicht erhaltene Rechnungen sowie mit 2,3 Mio. EUR aus der Erhöhung der Rückstellungen für nachlaufende (Projekt-)Kosten.


Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Drittunternehmen sind um 3,2 Mio. Euro von 5,5 Mio. Euro auf 2,3 Mio. Euro gesunken. Demgegenüber erhöhten sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 16,9 Mio. Euro von 16,4 Mio. Euro auf 33,3 Mio. Euro. Die Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Drittunternehmen im Vergleich zum Vorjahr ist stichtagsbedingt. Die Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ist im Wesentlichen auf die Aufnahme eines kurzfristigen Darlehens von der Herrenknecht AG zurückzuführen.

Finanzlage


Die Liquiditätslage des Unternehmens war im Verlauf des gesamten Berichtsjahres ausreichend, um den finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Die liquiden Mittel liegen zum Bilanzstichtag mit 3,9 Mio. Euro aufgrund einer signifikanten Drittkundenzahlung kurz vor dem Bilanzstichtag deutlich über dem Niveau des Vorjahres (0,5 Mio. EUR).


Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit war im abgelaufenen Geschäftsjahr positiv. Dies ist im Wesentlichen auf den zeitnahen Erhalt ausstehender Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der Aufnahme eines IC-Darlehens mit der Herrenknecht AG zurückzuführen.


Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt bei Bedarf über kurzfristige Darlehen der Herrenknecht AG, Schwanau. Zum Bilanzstichtag wurden von der Herrenknecht AG kurzfristig 22,0 Mio. Euro ausgeliehen.


Gegenwärtig und auch in Zukunft ist die Gesellschaft auf die Finanzierung durch die Gesellschafterin angewiesen. Mit dieser Unterstützung sieht die Geschäftsleitung der H+E Logistik eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um künftig erfolgreich arbeiten zu können.

Mitarbeiter


Die H+E Logistik verfügt über gut ausgebildete, leistungsfähige und motivierte Mitarbeiter. Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl betrug mit 174 Mitarbeitern 32 Mitarbeiter mehr als im Vorjahr. Im Jahr 2023 beschäftigte die H+E Logistik zehn Auszubildende. Davon wurden zwei im gewerblichen und acht im kaufmännisch/technischen Bereich ausgebildet. Die Berufsausbildung ist eine wichtige Säule für die zukünftige Personalpolitik des Unternehmens, denn die Rekrutierung qualifizierten Personals gestaltet sich immer schwieriger. Um diesem Umstand Rechnung zu tragen, unterhält die H+E Logistik auch gute Kontakte zu einschlägigen Hochschulen und bietet interessierten Studenten die Möglichkeit, bei der H+E Logistik ein Betriebspraktikum zu absolvieren oder über Aushilfstätigkeiten das Unternehmen kennenzulernen und sie so als festangestellte MA gewinnen zu können.

Kundenbeziehungen und Kundenzufriedenheit


Die Meinung unserer Kunden zu unserem Unternehmen und zu unseren Produkten ist uns sehr wichtig und wird fallweise nach Bauübergabe durch Kundenbefragungen ermittelt. Die Kundenzufriedenheit wird anhand von verschiedenen Indikatoren wie Anzahl der Kundenreklamationen, Reklamationskosten zu Umsatz etc. ermittelt und ist eine wichtige Messgröße für die stetige Verbesserung der Qualität unserer Produkte und des Service.

Lieferantenbeziehungen


Unser Beschaffungsvolumen im abgelaufenen Geschäftsjahr beträgt ca. 60 % der Gesamtleistung. Somit sind unsere Lieferanten zentraler Bestandteil unseres Wertschöpfungsprozesses und tragen maßgeblich zu unserem Unternehmenserfolg bei. Ein wesentliches Element der Lieferantenentwicklung sind die Lieferanten- und Produktaudits, die bei unseren Lieferanten durchgeführt werden. Unsere Hauptlieferanten werden im 2-3 Jahresrhythmus auditiert, sofern keine größeren Reklamationen auftreten. Neue Lieferanten werden vor einer größeren Auftragsvergabe durch den Einkauf und das Qualitätsmanagement auditiert. Des Weiteren wird mit diesen Lieferanten eine Qualitätssicherungsvereinbarung abgeschlossen.

Forschung und Entwicklung


H+E Logistik arbeitet kontinuierlich daran, neue Produkte zu entwickeln bzw. bestehende Produkte weiterzuentwickeln und zu standardisieren.


Durch schrittweise Standardisierung einzelner Komponenten unserer Bandanlagen wollen wir eine Erhöhung der Wiedereinsatzquote unserer Gebrauchtkomponenten erreichen und die Anzahl der Neukonstruktionen so gering wie möglich halten. Wir erwarten durch diese Maßnahme eine Verkürzung der Projektdurchlaufzeiten und damit eine Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit.

Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

Prognosebericht

Allgemeine Rahmenbedingungen


Der IWF geht für das Jahr 2024 von einer weiter unterdurchschnittlich wachsenden Leistung der Weltwirtschaft aus. Demnach wird sie im angelaufenen Geschäftsjahr auf ein Wachstum von 2,9 % kommen und leicht unter dem Vorjahr liegen (2023: 3,0 %). Bremsend wirken weiter die finanzpolitischen Maßnahmen zur Einschränkung der Inflation, Russlands Invasion in die Ukraine, die ökonomischen Folgen der Covid-19-Pandemie sowie die Krise im chinesischen Immobiliensektor.


Die Volkswirtschaften der Industriestaaten werden gemäß IWF 2024 mit 1,4 % leicht wachsen (2023: 1,5 %). Die Entwicklungs- und Schwellenländer sollen gegenüber dem Vorjahr unverändert um 4,0 % wachsen (2023: 4,0 %). Für die Länder der Eurozone weist der IWF mit 1,2 % eine geringe Zunahme des Wirtschaftswachstums für das Jahr 2024 aus (2023: 0,7 %). Deutschland sieht das Institut für das Jahr 2024 mit 0,9 % wieder im Wachstumsbereich, nachdem 2023 ein Rückgang von -0,5% verzeichnet wurde. Frankreich wird im Jahr 2023 nach Einschätzung des IWF ebenfalls verbesserte Wachstumsraten aufweisen, Italien wird stagnieren. Die prognostizierten Werte betragen für Frankreich 1,3 % (2023: 1,0 %) und Italien 0,7 % (2023: 0,7 %).


Für die USA rechnet der Internationale Währungsfonds mit einem schwächeren Leistungszuwachs von nur 1,4 % (2023: 2,1 %). Der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft China sagt der IWF einen Anstieg der Wirtschaftsleistung von 4.2 % voraus, nachdem China 2023 5,0 % Wirtschaftswachstum aufwies. Indien wird 2024 seinen Wachstumskurs unverändert mit 6,3% fortsetzen, der Wert von 6,3% wurde auch bereits 2023 erreicht. Die Gruppe der Länder im Mittleren Osten und Zentralasien wird sich 2024 laut IWF gegenüber dem Vorjahr (2023: 2,0 %) verbessern und einen Zuwachs von 3,4 % erreichen.


Das weltweite Projektgeschäft von Herrenknecht profitiert von einer Reihe intakter Megatrends. Nach Einschätzung des Vorstands werden sich diese künftig positiv auf die Geschäfte des Konzerns auswirken. So nimmt die Urbanisierung weltweit weiter zu, wirtschaftlich aufstrebende Regionen bauen ihre Infrastruktur aus. Auch viele westliche Metropolen erneuern oder vergrößern ihre unterirdischen Infrastrukturen für Straßen- und Schienenverkehre sowie Ver- und Entsorgung. Ebenso eröffnen die Energiepolitik einiger Staaten mit dem Ausbau des Anteils an Wasserkraft und der notwendige Ausbau von Energienetzen Herrenknecht neues Marktpotenzial. Bei der Modernisierung und dem Ausbau von unterirdischen Infrastrukturen kommt immer häufiger maschinelle Vortriebstechnik zum Einsatz. Sie bietet eine hohe Verlässlichkeit hinsichtlich Sicherheit für Menschen, Bauzeiten und Budget. Zudem ist das Verfahren wesentlich umweltverträglicher als die konventionelle Technik.

Prognose der Geschäftsentwicklung


Die Geschäftsführung der H+E Logistik plant, abgestimmt mit den Unternehmen der Herrenknecht-Gruppe, jährlich wesentliche Erfolgs- und Bilanzpositionen. Die Planung wird dann im Geschäftsjahresverlauf um rollierende Prognosen ergänzt. Unabhängig davon können sich aber, z.B. aufgrund der im Projektgeschäft üblichen Auftragsverschiebungen in das nächste Geschäftsjahr oder kurzfristigen Auftragsvergaben, Abweichungen zu den Prognosen ergeben.


Die weiteren Auswirkungen der sich seit Jahresbeginn 2022 verschärfenden Ukrainekrise auf die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft, beispielsweise in Form von weiteren Lieferkettenstörungen und Erhöhung der Energiekosten, sind weiterhin schwer vorauszusagen.


Basierend auf der aktuellen Prognose geht die Geschäftsleitung der H+E Logistik davon aus, dass der Umsatz im Jahr 2024 mit rund 60,0 Mio. Euro unter dem des Jahres 2023 liegen wird. Die Gesamtleistung ist mit rund 57,2 Mio. Euro geplant und das Ergebnis vor Steuern (EBT) soll bei rund 1,0 Mio. Euro liegen. Als Auftragseingang wird ein Wert von 65,6 Mio. Euro geplant.

Erwartete Finanz- und Vermögenslage


Für das Jahr 2024 erwartet die Geschäftsleitung der H+E Logistik eine Bilanzsumme unter dem Niveau des Vorjahres. Die bereits initiierten Maßnahmen zur Reduzierung des Working Capitals, wie aktives Debitorenmanagement und Reduzierung der Gebrauchtbestände, werden fortgeführt.


Vor dem Hintergrund der Unterstützung der Herrenknecht AG werden die finanziellen Mittel auch im Jahr 2024 ausreichend sein, um das operative Geschäft sowie die notwendigen Investitionen zu finanzieren. Eventuell auftretende kurzfristige Finanzierungslücken werden über kurzfristige Darlehen der Muttergesellschaft geschlossen.

Investitionen


Die Investitionen werden im Jahr 2024 im Wesentlichen den Ersatz von Anlagen am Standort Aschersleben betreffen.

Risikobericht


Die H+E Logistik ist aufgrund der Produkte und Märkte, in denen sie tätig ist, regelmäßig Risiken ausgesetzt, die sich negativ wie positiv auf das Unternehmen auswirken können. Die zeitnahe Identifikation und Beurteilung solcher Risiken ist ein wichtiges Anliegen der Geschäftsführung. Dabei stützen wir uns zunehmend auf die Fachkompetenz von Mitarbeitern der Herrenknecht AG und dokumentieren und verfolgen die Entwicklung der Risiken im Risikomanagementsystem des Herrenknecht-Konzerns.

Risikomanagementsystem


Ein wichtiges Anliegen der Unternehmensführung bei H+E Logistik ist es, Risiken möglichst früh zu identifizieren, zu erfassen, zu analysieren und steuern zu können. Eine verantwortungsvolle Risikopolitik eröffnet neue Chancen, das Geschäft erfolgreich weiterzuentwickeln. Den Kern des Risikomanagements von H+E Logistik bilden drei Elemente, die sich kontinuierlich im Aufbau beziehungsweise in der Weiterentwicklung befinden:

ein zeitnahes Berichtswesen,

ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem und

ein gutes Vertragsmanagement.


Das wichtigste Instrument des Risikomanagementsystems ist das zeitnahe Berichtswesen, welches kontinuierlich weiterentwickelt wird.


Flankiert wird es von einem zertifizierten Qualitätsmanagementsystem. Das Controlling, nimmt dabei eine wichtige Rolle ein. Es soll sicherstellen, dass die Standards des Risikomanagements umgesetzt werden und der Risikomanagementprozess weiterentwickelt wird.


Um Risiken im Sonderanlagengeschäft zu minimieren, hat H+E Logistik ein kompetentes Engineering und ein Schnittstellenmanagement in der Überwachung der vor- und nachgelagerten Technik an der Baustelle installiert sowie eine zeitnahe und zuverlässige Projektsteuerung und -überwachung. Weitere Maßnahmen der Risikominimierung sind aussagefähige Projektvorkalkulationen flankiert durch ein detailliertes Projektcontrolling. Eine enge Kundenbindung und langjährige Erfahrung in der Produktion anspruchsvoller und qualitativ hochwertiger Förderbandanlagen sichern dem Unternehmen eine führende Wettbewerbsposition auf nationaler und internationaler Ebene.

Gesamtwirtschaftliche Risiken und Branchenrisiken


Von den im Jahr 2022 aufgetretenen, deutlichen Preissteigerungen und dem auch in 2023 anhaltenden inflationären Trend - insbesondere bei Stahl, Energie, Transporten und elektronischen Komponenten - war auch der Herrenknecht Konzern betroffen. Lieferketten sind weltweit tendenziell anfälliger geworden, jedoch ist Herrenknecht weiterhin in der Lage, den vertraglich vereinbarten Lieferpflichten nachzukommen. Dafür antizipiert und analysiert das Management fortlaufend, wie auch künftig sichergestellt werden kann, dass die Beschaffung und Verfügbarkeit erfolgskritischer Rohstoffe, Komponenten und Bauteile redundant und strategisch abgesichert bleibt.


Umsatzrisiken bestehen für die H+E Logistik im Bergbaugeschäft. Die Umsatzerlöse der H+E Logistik im Steinkohlebergbau hängen entscheidend vom Weltmarktpreis für Steinkohle ab, d.h. bei niedrigem Weltmarktpreis halten die Bergbaugesellschaften Ausrüstungsinvestitionen zurück, der Umsatz der H+E Logistik ist entsprechend niedrig. Zudem ist aufgrund des Russland-Ukraine Kriegs mit Russland der größte Absatzmarkt für Mining-Projekte zumindest mittelfristig weggebrochen. Vertriebsseitig laufen intensive Bemühungen neue Märkte und Kunden in den GUS-Staaten wie bspw. Kasachstan zu gewinnen. Beim gegenwärtigen Weltmarktpreis ist mittelfristig auch mit einer Wiederbelebung des Bergbaugeschäftes zu rechnen.


Die Aufträge im maschinellen Tunnelbau bedürfen einer langfristigen Vorbereitung und Planung und sind relativ unabhängig von konjunkturellen Schwankungen. Dies vorausgesetzt, gehen wir davon aus, dass sich der Markt für das periphere Equipment robust gegen konjunkturelle Störungen zeigt und unsere Auftragslage, abgesehen von branchentypischen Schwankungen, stabil bleibt.


Die langfristigen globalen Auswirkungen des in 2022 ausgebrochenen Ukrainekriegs auf die Weltwirtschaft mit dem Einmarsch russischer Truppen sind weiterhin schwer einschätzbar.

Unternehmensstrategische und leistungswirtschaftliche Risiken


In den letzten Jahren kann eine Verschärfung des Wettbewerbs beobachtet werden. Neue Wettbewerber sind in den Markt eingetreten und haben den Druck auf die etablierten Anbieter erhöht. Damit ist ein intensiver Preiswettbewerb einhergegangen. Unternehmensstrategisch versucht H + E Logistik die Märkte Mining und Industrial für sich weiterzuentwickeln, um sich unempfindlicher gegen den Wettbewerbsdruck im angestammten Markt zu machen.


Anlagentechnische Risiken können sich negativ auf den Bauablauf und den Erfolg des Projektes auswirken. Ein Ausfall von Förderbandanlagen kann zu Sekundärschäden wie Produktionsausfall oder Stillstand des Projektes führen. H+E Logistik begegnet diesen Risiken, indem die Planung der Förderbandanlagen durch eine eigene Konstruktion erfolgt und die Montage durch eigenes geschultes und erfahrenes Personal überwacht wird. Die im Vorfeld von Lieferanten produzierten Anlagenteile werden probeweise vormontiert, um im Bedarfsfall sofort nachgebessert werden zu können.

Gebrauchtanlagen


Die Geschäftsführung der Gesellschaft versucht, Risiken aus Rückkäufen auf einem niedrigen Niveau zu halten und zudem Gebrauchtanlagen und -komponenten einer geeigneten Wiederverwendung zuzuführen. Die Wiederverwendung von gebrauchten Anlagen wird in die Produktionsstrategie integriert. Eine mögliche Liquiditätsbelastung wird bereits in der Liquiditätsplanung berücksichtigt.

Beschaffungsrisiken


H+E Logistik ist als produzierendes Unternehmen dem Risiko ausgesetzt, dass die Preise und die Verfügbarkeit von Rohstoffen, Komponenten, Materialien und Vorprodukten Schwankungen unterliegen. Mit einem Bündel verschiedener Maßnahmen versuchen wir, den Risiken im Bereich Beschaffung entgegenzuwirken. Für die Beschaffung von Komponenten und Vorprodukten hat H+E Logistik alternative Lieferanten, um die Abhängigkeit von nur einem Lieferanten zu verringern. Die Beschaffung von wichtigen Anlagenelementen basiert auf langjährigen und bewährten Lieferantenbeziehungen. Neue Lieferanten durchlaufen eine Qualitätsprüfung. So stellt H+E Logistik sicher, dass die Komponenten die hoch gestellten Ansprüche eines Premium-Anbieters erfüllen.


Dem Risiko von Lieferverzögerungen oder Lieferantenausfällen ist die H+E Logistik durch den Aufbau einer eigenen Produktions- und Lagerstätte in Aschersleben entgegengetreten. Dort werden Schlüsselkomponenten von Bandförderanlagen zentral gelagert, gefertigt und montiert. Die Fertigung erfolgt durch Mitarbeiter, die über langjährige Erfahrung verfügen. Dadurch kann eine gleichbleibend hohe Qualität der dort gefertigten Komponenten gewährleistet werden. Ein weiterer Vorteil liegt in der räumlichen Zentralisierung der verschiedenen Gebrauchtwarenlager am Standort Aschersleben, wodurch die Wiederverwendung gebrauchter Komponenten optimiert wird.


Deutlichere Preissteigerungen und anhaltende inflationäre Trends im Beschaffungskreislauf, die sich mit dem Ukraine-Krieg weiter verschärft haben, stellen für die H+E Logistik ein zunehmendes Risiko dar. Anhaltende Teuerungsraten - beispielsweise bei Stahl, Energie oder Transporten - bedeuten, dass die H+E Logistik stark ansteigende Aufwendungen in der Beschaffungskette über erhöhte Verkaufspreise auf der Absatzseite ausgleichen muss. Dies könnte Auswirkungen auf den Verkaufserfolg der H+E Logistik haben, sofern asiatische Wettbewerber derartige Entwicklungen nicht über erhöhte Verkaufspreise kompensieren müssen. Selbst wenn weltweit Lieferketten tendenziell anfälliger geworden sind, was beispielsweise die Versorgung mit Bauteilen rechnergesteuerter Hochtechnologie angeht, sieht sich die H+E Logistik im Großen und Ganzen weiterhin in der Lage, vertraglich vereinbarten Lieferpflichten nachzukommen. Hier antizipiert und analysiert das Management fortlaufend, wie auch künftig sichergestellt werden kann, dass die Beschaffung und Verfügbarkeit erfolgskritischer Rohstoffe, Komponenten und Bauteile redundant und strategisch abgesichert bleibt.

Finanzwirtschaftliche Risiken


Finanzwirtschaftliche Risiken ergeben sich in erster Linie aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Dem Forderungsausfallrisiko begegnet die H+E Logistik durch ein konsequentes Forderungsmanagement sowie dem Einsatz von Sicherungsinstrumenten wie Akkreditiven, Bankgarantien und Kundenanzahlungen.

Währungsrisiken


Durch das internationale Geschäft ist die H+E Logistik Währungsrisiken ausgesetzt, die jedoch bei großen Aufträgen grundsätzlich über die Muttergesellschaft abgesichert werden.


Aufträge auf Fremdwährungsbasis, die den üblichen Wechselkursschwankungen unterliegen, sichert das Unternehmen über Devisentermingeschäfte ab.


Derivative Finanzinstrumente werden als Hedge-Instrumente eingesetzt, um Risiken aus Währungskursschwankungen und Zinsänderungsrisiken zu eliminieren. Es handelt sich ausschließlich um außerhalb der Börse gehandelte (sogenannte OTC-)Instrumente. Oberster Grundsatz jeglichen Derivate-Einsatzes ist die Absicherung von Risiken aus Grundgeschäften. Derivative Finanzinstrumente dürfen daher nur zum Schließen von Positionen eingesetzt werden, nicht jedoch zum Eingehen neuer Risiken aus spekulativen Gründen. Der Abschluss von derivativen Finanzinstrumenten unterliegt einem standardisierten Berechtigungsprozess. Der mehrstufige Ablaufprozess lässt sich unterteilen in die Schritte Vertragsverhandlung, Kontrolle, Genehmigung durch die Geschäftsführung und schließlich die Buchung.


Devisentermingeschäfte werden zur Devisenkurssicherung im Leistungsbereich eingesetzt. Entstandene Kaufpreisverpflichtungen oder Verkaufspreisforderungen werden mit dem entsprechenden Sicherungskurs des Termingeschäfts angesetzt. Die Absicherung von Währungsrisiken aus Fremdwährungen erfolgt mittels Mikro-Hedges, d.h. das Risiko eines Grundgeschäfts wird mit einem Sicherungsinstrument abgedeckt. Ziel der Kurssicherung mit Derivaten ist es, Marktpreisrisiken im Auftragsbestand auszuschließen und in der Offertphase zu minimieren. Hierzu werden Bewertungseinheiten aus Sicherungs- und Grundgeschäft gebildet und als Mikro-Hedge dargestellt.


Detailinformationen zu den derivativen Finanzinstrumenten sind im Anhang enthalten.

IT-Risiken


Ein Ausfall der IT-Systeme oder ein wesentlicher Datenverlust könnte den Geschäftsbetrieb von H+E Logistik beeinträchtigen. Um dieses Risiko zu vermeiden, setzt H+E Logistik moderne Hard- und Software ein. H+E Logistik ist in das IT-System der Herrenknecht AG eingebunden, das regelmäßig geprüft wird. Schwerpunkte sind die Informationsverarbeitung und die Informationssicherheit. Besonderer Wert wurde daraufgelegt, das Schnittstellenmanagement zwischen Anwendungssystemen zu begutachten und zu prüfen, ob die Sicherheit von Daten und Anwendungen vor Zerstörung, Verlust und Missbrauch ausreicht. Wichtige Teilbereiche des IT-Systems werden laufend kontrolliert, um so die Sicherheit der IT-Systeme zu gewährleisten.


Einen wirksamen Schutz gegen Systemausfälle bieten die Datensicherungskonzepte auf Basis der modernen und leistungsfähigen IT-Infrastruktur des Unternehmens und seiner Partner. Ihren Kern bilden moderne Rechenzentren. Back-ups in der Cloud erhöhen die Sicherheit zusätzlich und verbessern die Verfügbarkeit. Hinzu kommen unternehmensweite Sicherungsmaßnahmen, die Daten vor Fremdzugriff und schädlicher Software schützen. Kontinuierliche Awareness Schulungen aller Mitarbeiter sind ebenfalls Bestandteil des ganzheitlichen Sicherheitskonzeptes. Es sind bei H+E Logistik daher keine wesentlichen Risiken erkennbar, die zu einem längerfristigen Ausfall führen könnten.

Rechtliche Risiken


Das operative Geschäft der H+E Logistik bringt rechtliche Risiken mit sich. Als Hersteller von Förderbandanlagen können durch Fehler oder Ausfälle der Anlagentechnik oder von Schlüsselkomponenten Gewährleistungs- und Haftungsansprüche durch Kunden geltend gemacht werden. Mit Hilfe eines internen Qualitätsmanagements und der engen Abstimmung mit der konzerneigenen Rechtsabteilung versucht H+E Logistik, diese Risiken zu minimieren. Dazu gehört, dass Verträge mit Kunden auf spezielle Risiken hin analysiert und sensible Bereiche deutlich geprüft und Lösungen zu deren Vermeidung kommuniziert werden. Risiken, die aus Rechtsstreitigkeiten entstehen können, gibt es bei H+E Logistik derzeit nicht. Insbesondere aufgrund der stetig weiterreichenden multinationalen Einsätze der Förderbandanlagen können derartige Risiken für die Zukunft auch weiterhin nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden.


Im Rahmen der Lieferantenentwicklung werden neue sowie bestehende Lieferanten durch das Qualitätsmanagement auditiert und bewertet. C-Lieferanten werden grundsätzlich als Lieferanten gesperrt.


Die Mitarbeiter der H+E Logistik in den Fachabteilungen sind im Umgang mit den Risiken des täglichen Geschäftes vertraut, bei außergewöhnlichen Fragestellungen greift die H+E Logistik auf externe Berater oder Mitarbeiter der Herrenknecht AG zurück.

Personalrisiken


Die H+E Logistik ist insbesondere im Bereich der Technik auf hoch qualifizierte Mitarbeiter angewiesen. Aufgrund der demographischen Entwicklung in Deutschland und einem zunehmenden Wettbewerb der Unternehmen um qualifiziertes Fachpersonal ist das Risiko gestiegen, freie Stellen nicht mit geeigneten Bewerbern besetzen zu können. H+E Logistik begegnet diesem Risiko durch eine frühzeitige Kontaktaufnahme zu Nachwuchsingenieuren an einschlägigen Hochschulen. Zudem bietet H+E Logistik Nachwuchskräften attraktive Karrierewege im Unternehmen und zukunftssichere Arbeitsplätze.

Gesamtaussage zur Risikosituation


Die Risikolage der H+E Logistik hat sich in 2023 vor dem Hintergrund des anhaltenden russischen Kriegs gegen die Ukraine nicht wesentlich verändert. Neben den tiefergreifenden globalen Effekten kann dies auch weiterhin signifikante Auswirkungen auf das Projektgeschäft der H+E in den GUS-Staaten haben.


Wesentliche Risikofaktoren sind neue Wettbewerber, verstärkter Preisdruck und reduzierte Margen. Zu den potenziellen Risiken gehören zudem nicht oder nur mittelbar beeinflussbare Faktoren wie die weitere Entwicklung der Weltwirtschaft. Bei den von H+E Logistik zu beeinflussenden Faktoren im operativen Geschäft wird versucht, diese durch Berichtssysteme, Qualitätsmanagement und Projektmanagement so gering wie möglich zu halten und wenn notwendig, entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten. Die Geschäftsführung der Gesellschaft kann zurzeit keine Risiken erkennen, die die Existenz des Unternehmens gefährden können. Das bezieht sich sowohl auf die Ergebnisse der abgeschlossenen wirtschaftlichen Tätigkeit als auch auf die Vorgänge, die geplant oder eingeleitet wurden.

Chancenbericht


Auf Basis der globalen Marktentwicklungen und der Unternehmensstrategie ergeben sich für die H+E Logistik verschiedene Chancen.


Großes Potenzial geht von den Wachstumsmärkten aus. In den aufstrebenden Ländern und Regionen der Welt macht der zunehmende Trend zur Verstädterung den Ausbau und die Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur notwendig. Auch in den Metropolen der entwickelten westlichen Staaten besteht ein enormer Modernisierungsbedarf. Megaveranstaltungen von globalem Interesse, wie Olympische Spiele oder Fußballweltmeisterschaften, und die damit verbundenen Infrastrukturinvestitionen dürften der H+E Logistik auch weiterhin großes Wachstumspotenzial bieten. Hier sehen wir für die Zukunft gute Chancen, unsere Marktposition weiter auszubauen.


Ein wesentliches Chancenpotenzial ergibt sich aus der Innovationskraft des Unternehmens. H+E Logistik arbeitet kontinuierlich daran, neue Produkte zu entwickeln, bzw. bestehende Produkte weiterzuentwickeln und zu standardisieren. Durch Standardisierung wollen wir eine Erhöhung der Wiedereinsatzquote unserer Gebrauchtkomponenten erreichen.


Das Management der H+E Logistik ist ständig bemüht, die Arbeitseffizienz seiner Mitarbeiter durch die Ausstattung der Arbeitsplätze mit modernster Technik zu verbessern. Besondere Bedeutung kommt der Datenverarbeitung zu. So erfolgte auch im Jahr 2023 eine weitere Stabilisierung der Systeme.

 

Bochum, 16. April 2024

Jens Fliege Wolfgang Eitel
Geschäftsführer Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 88.824,23 47
88.824,23 47
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.900.726,50 5.108
2. technische Anlagen und Maschinen 298.813,35 58
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 556.573,30 566
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 707.937,33 479
6.464.050,48 6.211
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 35.728,00 36
6.588.602,71 6.295
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 9.753.743,26 7.710
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 11.612.457,47 9.415
3. Geleistete Anzahlungen 3.531.903,87 1.316
4. Erhaltene Anzahlungen -7.990.212,52 -11.789
16.907.892,08 6.652
II. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 24.656.506,66 7.448
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.972.287,10 15.027
3. Sonstige Vermögensgegenstände 868.171,80 1.495
30.496.965,56 23.971
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 3.881.933,44 548
51.286.791,08 31.171
C. Rechnungsabgrenzungsposten 53.430,61 156
57.928.824,40 37.621

PASSIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100
II. Gewinnrücklagen 16.500.000,00 16.500
III. Verlustvortrag -14.570.090,38 -7.714
IV. Jahresüberschuss (Vj.: Jahresfehlbetrag) 1.058.611,68 -6.856
3.088.521,30 2.030
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 18.342.436,94 12.446
18.342.436,94 12.446
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.321.531,76 5.527
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 33.272.187,39 16.377
3. Sonstige Verbindlichkeiten 904.147,01 1.241
davon aus Steuern: EUR 682.076,08 (Vj.: TEUR 1.228)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit:
EUR 14.680,25 (Vj.: TEUR 11)
36.497.866,16 23.145
57.928.824,40 37.621

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

2023 Vorjahr
EUR EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 83.145.772,99 58.512
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 2.197.071,95 4.057
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 548.102,15 416
4. Sonstige betriebliche Erträge 1.298.410,94 613
87.189.358,03 63.598
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 56.453.606,21 42.152
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 5.395.599,96 6.546
61.849.206,17 48.698
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 9.956.028,83 7.802
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.970.837,37 1.597
davon für Altersversorgung:
EUR 44.825,00 (Vj.: TEUR 46,5)
11.926.866,20 9.399
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 470.420,01 383
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 11.467.743,57 12.060
85.714.235,95 70.539
1.475.122,08 -6.941
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 264.673,67 295
davon aus verbundenen Unternehmen:
EUR 264.000,00 (Vj.: TEUR 294)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 674.938,47 190
davon an verbundene Unternehmen:
EUR 670.684,41 (Vj.: TEUR 86,3)
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -12.131,79 16
12. Ergebnis nach Steuern 1.076.989,07 -6.853
13. Sonstige Steuern 18.377,39 3
14. Jahresüberschuss (Vj.: Jahresfehlbetrag) 1.058.611,68 -6.856

Anhang zum Jahresabschluss 2023

1. Allgemeine Angaben


Der Jahresabschluss der H+E Logistik GmbH (HEL) mit Sitz in Bochum, eingetragen im Registergericht Bochum (Handelsregisternummer 6618), wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften sind die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet worden.


Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.


Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

2. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

2.1 Fortführung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden


Der Jahresabschluss wurde nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

2.2 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze


Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig über die Nutzungsdauer abgeschrieben. Soweit erforderlich, werden Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Stichtagswert vorgenommen. Das Wahlrecht zur Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wird nicht in Anspruch genommen. Forschungs- und Entwicklungskosten werden sofort in voller Höhe als Aufwand erfasst.


Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.


Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu 250 EUR werden im Zugangsjahr in voller Höhe als Aufwand erfasst, geringwertige Anlagengüter mit Anschaffungskosten zwischen 250 EUR und 1.000 EUR über fünf Jahre in einem Sammelposten linear abgeschrieben.


Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten unter Anwendung des Niederstwertprinzips. Die Bewertung der Gebrauchtteile erfolgt zum Rücknahmepreis abzüglich individueller Abwertungen unter dem Gesichtspunkt der Wiederverwendbarkeit. Gebrauchtkomponenten werden ab dem zweiten Lagerjahr mit progressiv steigenden Prozentsätzen über sechs Jahre bis auf 5 % abgeschrieben.


Die unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten angesetzt. Diese enthalten neben den unmittelbar zurechenbaren Einzelkosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten mit einbezogen. Bei der Bewertung wurden noch anfallende Kosten sowie drohende Verluste berücksichtigt.


Die von den Kunden erhaltenen Anzahlungen werden von den Vorräten abgesetzt.


Bei der Bewertung der grundsätzlich zum Nennwert angesetzten Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände ist den erkennbaren Risiken angemessen Rechnung getragen. Darüber hinaus wird zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos eine pauschale Wertberichtigung von 1 % auf die Forderungen von Drittkunden vorgenommen.


Die liquiden Mittel sind mit dem Nennwert bewertet.


Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag gebildet, soweit diese einen Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.


Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt.


Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet und berücksichtigen alle zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken sowie ungewisse Verbindlichkeiten.


Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag.


Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden kursgesichert. Im Jahresabschluss werden diese Forderungen und Verbindlichkeiten mit dem gesicherten Kurs bewertet.


Passive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Einnahmen vor dem Bilanzstichtag gebildet, soweit diese einen Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen.

2.3 Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro


Auf fremde Währung lautende nicht gesicherte kurzfristige Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden unter Beachtung von § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

2.4 Angabe zu latenten Steuern


Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragssteuersatzes der H+E Logistik GmbH von 30 %. Der kombinierte Ertragssteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Gemäß dem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 3 HGB werden die latenten Steuern saldiert ausgewiesen. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Falle einer Steuerentlastung wird nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB von dem entsprechenden Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht.

3. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

3.1 Bruttoanlagenspiegel


Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen.

3.2 Geschäftsjahresabschreibung


Für unbewegliche Gegenstände des Sachanlagevermögens, die einer beschränkten Nutzungsdauer unterliegen, werden folgende Abschreibungssätze angewendet:


Bauten 2 % bis 3 % linear


Bei der Abschreibung der beweglichen Gegenstände des Sachanlagevermögens werden ausschließlich folgende Methoden angewendet:


Andere Anlagen, Betriebs und Geschäftsausstattung 7 % bis 33 % linear

3.3 Anteile an verbundenen Unternehmen


Im Geschäftsjahr 2011 wurde die H+E Logistics USA, Inc., Sumner/USA, gegründet. Die H+E Logistik GmbH, Bochum, hält 100 % der Anteile. Zum Bilanzstichtag beträgt das Eigenkapital TUSD 970 (TEUR 873) und der Jahresüberschuss TUSD 434 (TEUR 400).

3.4 Vorräte


Von den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen entfallen EUR 2.380.440,27 (Vorjahr: EUR 2.888.588,83) auf Rücknahmeanlagen und Rücknahmeteile. Diese werden zum Rücknahmepreis abzüglich individueller Abwertungen unter Wiederverwertungsaspekten angesetzt.


Die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen betragen EUR 11.612.457,47 (Vorjahr: EUR 9.415.385,52) und sind zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung angemessener Materialgemeinkostenzuschläge aktiviert. Finanzierungskosten werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

3.5 Forderungen


Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren mit EUR 4.968.027,09 (Vorjahr: EUR 15.027.337,23) aus Lieferungen und Leistungen und sind kurzfristig.

3.6 Sonstige Vermögensgegenstände


In den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen Umsatzsteuererstattungsansprüche in Höhe von EUR 816.531,52 (Vorjahr: EUR 1.454.437,61) enthalten.

3.7 Eigenkapital


Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft in Höhe von EUR 100.000,00 hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert.

3.8 Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen


Die sonstigen Rückstellungen betragen EUR 18.342.436,94 (Vorjahr: EUR 12.446.130,95). Es handelt sich im Wesentlichen um Rückstellungen für nachlaufende Kosten in Höhe von EUR 11.078.761,57 (Vorjahr: EUR 8.816.382,87), ausstehende Rechnungen von EUR 4.880.298,04 (Vorjahr: EUR 631.784,08), für Rücktransporte von EUR 1.015.206,48 (Vorjahr: EUR 1.265.339,47), für Personal von EUR 785.219,60 (Vorjahr: EUR 394.146,00) und für Gewährleistung von EUR 421.355,55 (Vorjahr: EUR 962.357,36).


Die Rückstellungen enthalten keine Positionen mit einer Restlaufzeit von mehr als zwölf Monaten, die abzuzinsen wären.

3.9 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen


Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen EUR 33.272.187,39 (Vorjahr: EUR 16.376.596,59). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen bestehen zu EUR 7.953.645,03 gegenüber dem Mutterunternehmen (Vorjahr: EUR 2.507.193,92) und zu EUR 3.289.285,77 gegenüber anderen verbundenen Unternehmen (Vorjahr: EUR 851.202,67).

3.10 Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte


Es bestehen wie im Vorjahr keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

3.11 Ergebnisverwendung


Das Ergebnis wird auf neue Rechnung vorgetragen.

3.12 Umsatzerlöse


Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Regionen wie folgt:

2023 2022
TEUR TEUR
Inland 11.385 10.727
Ausland 71.761 47.785
Region Europa (ohne Inland) 27.117 14.723
Region Amerika 2.052 16.616
Region Mittlerer Osten und Afrika 0 0
Region Asien Pazifik 42.526 16.303
Übrige Länder 66 143
83.146 58.512


Die Gesellschaft erzielt ihre Umsatzerlöse durch Lieferungen der gesamten Produktpalette vorwiegend zur Bandförderung von Abbaumaterialien im Tunnelbau sowie dem Transport von Mineralstoffen beziehungsweise Baustoffen:

3.13 Haftungsverhältnisse


Die HEL geht Haftungsverhältnisse nur nach sorgfältiger Risikoabwägung und grundsätzlich nur in Zusammenhang mit ihrer eigenen oder der Geschäftstätigkeit verbundener Unternehmen ein.


Im Rahmen der Finanzierung der Herrenknecht-Gruppe haftet die H+E Logistik GmbH als Garant unter einem Konsortialkreditvertrag. Die H+E ist nicht selbst Kreditnehmer, sie haftet den Finanzparteien gesamtschuldnerisch unwiderruflich und unbedingt für die ordnungsgemäße und pünktliche Erfüllung aller Verpflichtungen der Kreditnehmer aus oder im Zusammenhang mit den Finanzierungsdokumenten. Zum Bilanzstichtag hat die Herrenknecht AG eine Kreditlinie von TEUR 332.815 in Anspruch genommen. Das Risiko einer Inanspruchnahme wird aufgrund der guten wirtschaftlichen Situation der Herrenknecht AG als nicht wahrscheinlich eingeschätzt.


Im Zusammenhang mit einem Projekt hat sich die HEL innerhalb eines "Groupement Moman-tanée d'Entreprise Solidaire" zur gesamtschuldnerischen Haftung gegenüber anderen beteiligten Konzerngesellschaften verpflichtet. Die Haftungssumme beläuft sich auf Mio. EUR 2,2.


Auf Basis einer kontinuierlichen Evaluierung der Risikosituation der eingegangenen Haftungsverhältnisse und unter Berücksichtigung der bis zum Aufstellungszeitpunkt gewonnenen Erkenntnisse geht die Gesellschaft derzeit davon aus, dass die den Haftungsverhältnissen zugrunde liegenden Verpflichtungen von den jeweiligen Hauptschuldnern erfüllt werden können.


Die HEL schätzt daher bei allen aufgeführten Haftungsverhältnissen das Risiko einer Inanspruchnahme als nicht wahrscheinlich ein.

3.14 Rückkaufoptionen


Es bestehen Verpflichtungen aus vertraglichen Rückkaufoptionen zum Bilanzstichtag:

Jahr Optionen Wert in EUR
2024 7 5.385.035,00
2025 3 3.035.783,00
2026 und später 3 3.962.810,00
Gesamt 13 12.383.628,00


Von den Verpflichtungen aus Rückkaufoptionen entfallen EUR 4.506.603,00 auf verbundene Unternehmen (Vorjahr: EUR 4.931.424,00).


Im Vorjahresabschluss bestanden Rückkaufoptionen im Wert von EUR 11.302.168,00.

3.15 Leasing- und Mietverträge


Die Zahlungsverpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen ergeben sich wie nachstehend:

2023
Jahr EUR
2024 224.608,00
2025 177.821,00
2026 136.151,00
2027 96.213,00
2028 und später 95.834,00
730.627,00


Darin enthalten sind Zahlungsverpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 65.227,45 EUR (Vorjahr EUR 65.227,45).


Darüber hinaus besteht zum 31. Dezember 2023 ein Bestellobligo von TEUR 10.129.


Weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen in den nächsten fünf Jahren und darüber hinaus bestehen nicht.

3.16 Derivative Finanzinstrumente


Das Volumen der zum Bilanzstichtag ausstehenden Transaktionen stellt sich wie folgt dar:

Nominalbetrag Stille Reserven /Lasten (+/-)
in TEUR in T EUR
Devisenbezogene Instrumente:
Devisentermingeschäfte -8.768 -155


Derivative Finanzinstrumente werden zur Begrenzung des Zahlungsstromrisikos, insbesondere für Währungs- und Zinsänderungsrisiken eingesetzt. Es handelt sich ausschließlich um außerhalb der Börse gehandelte (sogenannte OTC-) Instrumente. Oberster Grundsatz jeglichen Derivate-Einsatzes ist die Absicherung von Risiken aus Grundgeschäften. Derivative Finanzinstrumente dürfen daher nur zum Schließen von offenen Risikopositionen, niemals zum Eingehen von neuen Risiken aus spekulativen Gründen eingesetzt werden. Der Abschluss der derivativen Finanzinstrumente unterliegen einem standardisierten Berechtigungsprozess. Sie werden als Hedge-Instrumente eingesetzt, um Risiken aus Währungsschwankungen und Zinsänderungsrisiken zu eliminieren. Diese Hedge-Instrumente werden zusammen mit den ihnen zugeordneten Bilanzpositionen unter Anwendung der Einfrierungsmethode bilanziert. Grund- und Sicherungsinstrumente werden im Rahmen von Bewertungseinheiten designiert.


Der mehrstufige Ablaufprozess lässt sich unterteilen in die Schritte Vertragsverhandlung, Kontrolle, Genehmigung durch die Geschäftsleitung und schließlich die Buchung.


Devisentermingeschäfte werden zur Devisenkurssicherung im Leistungsbereich eingesetzt. Entstandene Kaufpreisverpflichtungen oder Verkaufspreisforderungen werden mit dem entsprechenden Sicherungskurs des Termingeschäfts angesetzt. Die Absicherung von Währungsrisiken aus Fremdwährungen erfolgt mittels Mikrohedges, d. h. das Risiko eines Grundgeschäfts wird mit einem Sicherungsinstrument abgedeckt.


Die Effektivität der Sicherungsstrategien wird mit der Critical-Term-Match-Method sichergestellt. Grund- und Sicherungsgeschäft stimmen hinsichtlich Nominalbetrag, zugrundeliegendem Risiko und Fristigkeit überein und reagieren jeweils gegensätzlich auf Marktpreisänderungen. Verschiebungen aus dem Grundgeschäft werden über Prolongationen der Sicherungsgeschäfte auf alter Kursbasis ausgeglichen. Hierbei werden sämtliche auf Fremdwährung lautende Forderungen aus dem Projektgeschäft kursgesichert.


Identifizierte Ineffektivitäten werden bei negativen Marktwerten der Derivate imparitätisch als Drohverlustrückstellung erfasst.


Die beizulegenden Zeitwerte der derivativen Finanzinstrumente werden mit marktüblichen Bewertungsmethoden unter Berücksichtigung der am Bewertungsstichtag vorliegenden Marktdaten ermittelt. Hierbei gilt folgender Grundsatz:


Devisenkontrakte werden einzeln mit ihrem Terminkurs am Abschlussstichtag bewertet. Die Terminkurse richten sich nach den Kassakursen unter Berücksichtigung von Terminauf- und abschlägen.


Folgende Vermögensgegenstände, Schulden, schwebende Geschäfte und mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartete Transaktionen werden zur Absicherung von Risiken in eine Bewertungseinheit einbezogen. Bei schwebenden Geschäften handelt es sich per Definition um nicht in Rechnung gestellte, jedoch zum Bewertungsstichtag im Auftragsbestand befindliche Transaktionen. Antizipative Geschäfte sind mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartete Transaktionen.

Vermögen Schulden Schwebende Geschäfte
in TEUR
Devisenbezogene Instrumente:
Devisentermingeschäfte 762 -3.203 -6.326


Per saldo können in den Bewertungseinheiten Risiken in Höhe von -171 TEUR ausgeschlossen werden.

3.17 Erläuterungen zu periodenfremden Aufwendungen und Erträgen


Im Geschäftsjahr 2023 sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 570.072,64 angefallen, die im Wesentlichen die nachträgliche Berechnung von Schadensersatzansprüchen aus einem Projekt betreffen.


Die periodenfremden Erträge in Höhe von EUR 13.584,55 entfallen mit EUR 12.305,78 im Wesentlichen auf Erstattungen für Rechnungen aus Vorjahren.

3.18 Erläuterungen zu Aufwendungen und Erträgen aus der Währungsumrechnung


In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung von EUR 93.717,70 (Vorjahr: EUR 403.860,35) enthalten.


Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung von EUR 119.560,21 (Vorjahr: EUR 300.266,69).

4. Sonstige Pflichtangaben

4.1 Namen der Geschäftsführer


Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer:

Dr. Eugen Offermann, PhDr. MBA Dipl.-Ing. (FH) (bis zum 31. Marz 2024)

Jens Fliege, M. Eng. (seit dem 27. März 2024)

Wolfgang Eitel, Dipl. Ing. (seit dem 27. März 2024)


Von der Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB abgesehen.

4.2 Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG


Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalte 2023 2022
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen EUR 2.374.841,66 EUR 2.346.838,37
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen EUR 7.953.645,03 EUR 2.507.193,92
aus Finanzierung EUR 22.040.168,11 EUR 13.018.200,00

4.3 Konzernzugehörigkeit


Mutterunternehmen der Gesellschaft im Sinne des § 290 HGB ist die Herrenknecht Aktiengesellschaft, Schwanau.


Der Konzernabschluss für den einzigen Konsolidierungskreis, in den der Abschluss der Gesellschaft einbezogen ist, wird von der Herrenknecht Aktiengesellschaft, Schwanau, aufgestellt und im Bundesanzeiger unter der Registernummer HRB 390485 veröffentlicht. Der Konzernabschluss der Herrenknecht AG wird nach deutschen, handelsrechtlichen Grundsätzen aufgestellt. Die H+E Logistik GmbH ist nach § 291 Abs. 2 HGB von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen, befreit.


Im Konzernabschluss der Herrenknecht AG wird das Gesamthonorar des Abschlussprüfers genannt. Die H+E Logistik GmbH nimmt die Befreiung hinsichtlich der Offenlegungspflicht der Abschlussprüferhonorare in Anspruch.

4.4 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer


Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen 2023 2022
Administration 20 16
Konstruktion 41 35
Techniker/Monteure 101 80
Vertrieb 12 11
174 142


Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 174 Mitarbeiter (Vorjahr: 142).

4.5 Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres


Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine Ereignisse eingetreten, die eine besondere Bedeutung für Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der H+E Logistik GmbH hatten.

 

Bochum, 16. April 2024

Jens Fliege Wolfgang Eitel
Geschäftsführer Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

Bruttowerte
1.1.2023 Zugänge Abgänge Umgliederungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.293.582,27 84.520,95 706.318,51 0,00 671.784,71
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.827.584,81 14.505,78 0,00 7.842.090,59
2. Technische Anlagen und Maschinen
66.604,74 1.985,74 0,00 311.815,21 380.405,69
3. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
2.552.127,58 150.674,36 257.522,20 0,00 2.445.279,74
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 479.074,39 540.678,15 0,00 -311.815,21 707.937,33
10.925.391,52 707.844,03 257.522,20 0,00 11.375.713,35
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 35.985,00 0,00 257,00 0,00 35.728,00
12.254.958,79 792.364,98 964.097,71 0,00 12.083.226,06
Kumulierte Wertberichtigungen
1.1.2023 Zugänge Abgänge Umgliederungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.246.230,19 21.567,34 684.837,05 0,00 582.960,48
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.719.252,30 222.111,79 0,00 0,00 2.941.364,09
2. Technische Anlagen und Maschinen
8.798,88 72.793,46 0,00 81.592,34
3. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
1.985.992,56 153.947,42 251.233,54 0,00 1.888.706,44
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4.714.043,74 448.852,67 251.233,54 0,00 4.911.662,87
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
5.960.273,93 470.420,01 936.070,59 0,00 5.494.623,35
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 88.824,23 47.352,08
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.900.726,50 5.108.332,51
2. Technische Anlagen und Maschinen
298.813,35 57.805,86
3. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
556.573,30 566.135,02
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 707.937,33 479.074,39
6.464.050,48 6.211.347,78
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 35.728,00 35.985,00
6.588.602,71 6.294.684,86

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die H + E Logistik GmbH, Bochum

Prüfungsurteile


Wir haben den Jahresabschluss der H + E Logistik GmbH, Bochum, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der H + E Logistik GmbH, Bochum, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.


Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.


Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile


Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht


Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.


Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.


Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts


Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.


Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.


Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.


Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 23. April 2024


Deloitte GmbH


Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Thomas Traub Wilhelm Röscheisen
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer


Mit Gesellschafterbeschluss vom 12.06.2024 wurde der Abschluss zum 31.12.2023 festgestellt.

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