Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 705733
Vorher
Hiller Objektmöbel GmbH
Eingetragen
24.8.2010
Branche
Herstellung von BüromöbelnHerstellung von Schlaf-, Ess- und WohnzimmermöbelnHerstellung von Ladenmöbeln und sonstigen Objektmöbeln
Gegenstand
Entwicklung, Herstellung, Handel und Vertrieb von Stühlen, Tischen und sonstigen Möbeln jeder Art und jeden Materials, insbesondere auch im so genannten Objektmöbelbereich.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Alexander Gut
seit 10.4.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

90.00% identifiziert10.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Alexander GutSCHNEEWEISS interior Holding GmbH+2
51.00%
Alexander AllgaierSCHNEEWEISS interior Holding GmbH+1
39.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
10.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
1.000.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hiller Objektmöbel GmbH

Kippenheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeines

Die Hiller Objektmöbel GmbH ist ein mittelständisches Produktionsunternehmen von Objektmöbeln und ein 100 %-iges Tochterunternehmen der schneeweiss GmbH.

Das öffentliche Leben hat sich Anfang 2023, nach der weltweiten Corona-Pandemie der Jahre 2020 bis 2022, wieder weitgehend normalisiert.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3% geringer als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft konnte demzufolge nicht an das Wachstum des Vorjahres anknüpfen.

Die preisbereinigte Wirtschaftsleistung des produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ging 2023 um 2,0% deutlich gegenüber 2022 zurück. Die Konsumausgaben des Staates gingen ebenfalls um -1,7% zurück, während die Bruttoanlageinvestitionen in Ausrüstungen (Maschinen, Geräte und Fahrzeuge) preisbereinigt mit 3,0% wieder deutlich gestiegen sind.

Nach Angaben des Verbands der deutschen Möbelindustrie e.V. sank für das gerade abgelaufene Jahr 2023 der Umsatz um 4,3% gegenüber dem Vorjahr.

B. Wirtschaftsbericht

I. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2023

Das Geschäftsjahr 2023 der Hiller Objektmöbel GmbH hat sich unseres Erachtens, nach Corona-Pandemie und trotz des Krieges in der Ukraine, zufriedenstellend entwickelt. Wir konnten den Vorjahresumsatz deutlich steigern. Der Krieg in der Ukraine hatte in 2023 keinen direkten Einfluss auf unsere Absätze oder unsere Beschaffung. Jedoch mussten wir indirekte Auswirkungen auf der Rohstoff- und Energieseite kompensieren.

Der Rohertrag einschließlich der sonstigen betrieblichen Erträge konnte gegenüber dem Vorjahr um rd. TEUR 679 gesteigert werden. Demgegenüber standen gegenüber dem Vorjahr um TEUR 846 höhere Personalkosten und um TEUR 61 höhere Abschreibungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen waren um 199 TEUR niedriger als im Vorjahr. Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 267 zurückgegangen; allerdings waren im Vorjahr noch außerordentliche Erträge aus Überbrückungshilfe mit TEUR 847 im Jahresüberschuss enthalten.

Auch in 2023 waren die Produkthersteller im unteren Preissegment einem harten Wettbewerb ausgesetzt. Trotz dieses harten Wettbewerbs konnten die Rabatte nahezu auf Vorjahresniveau gehalten werden. Es ist uns gelungen, durch hohe Individualität sowie Flexibilität und neue innovative Produkte dem Kunden einen höheren Nutzen zu bieten und somit unsere Stellung am Markt zu behaupten.

Maßgebliche Voraussetzung, um diese individuellen Kundenanforderungen umzusetzen, ist die hohe Fertigungstiefe, welche wir konsequent verfolgen. Auf der Beschaffungsseite konnten keine größeren Veränderungen der Rohstoffpreise verzeichnet werden.

Unsere wichtigsten Absatzmärkte sind Deutschland, Schweiz, Österreich und die BENELUX-Länder, wobei der Hauptanteil der Umsätze auf Deutschland entfällt. Unsere Absatzstruktur ist unterteilt in den Bereich der öffentlichen Hand, den Care- und Pflegebereich sowie die Bereiche Hotellerie, Kongresshäuser und private Wirtschaft.

II. Lage des Unternehmens

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr, bedingt durch den Ergebnisabführungsvertrag, nicht wesentlich verändert. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten ist stabil.

Die Finanzlage kann als solide bezeichnet werden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist unter Skontoausnutzung beglichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Die Ausnutzung der Kontokorrentlinie fand im üblichen Rahmen statt.

Der vereinfachte Cashflow (Jahresergebnis vor Ergebnisabführung zuzüglich Abschreibungen) beträgt TEUR 1.187 (i.V. TEUR 1.392).

Die Kapitalstruktur ist ausgewogen. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Stichtag 6,9% (i.V. 7,1%).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen rd. 59% (i.V. rd. 61%) der Bilanzsumme.

Durch bisher nicht ausgeschöpfte Kreditlinien besteht die Möglichkeit, kurzfristige Liquiditätsengpässe zu überbrücken.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag rund 6% (i.V. rd. 8%) der Bilanzsumme und werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen (unter Skontoausnutzung) beglichen.

Die Pensionsrückstellungen betragen rd. 14% (i.V. rd. 15%) der Bilanzsumme. Der Umstellungsbetrag nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz wurde bereits 2010 in voller Höhe aufwandswirksam erfasst.

Zurzeit stehen keine größeren Investitionsvorhaben für die Produktion zur Finanzierung an, da sämtliche Ersatzinvestitionen rechtzeitig getätigt werden. Für Ersatzinvestition wurden für das Jahr 2024 ca. TEUR 300 budgetiert.

Unsere Ertragslage ist durch Fokussierung auf Qualitätsprodukte und eine hohe Fertigungstiefe gekennzeichnet. Niedrigpreisprodukte werden von uns in einem angemessenen Verhältnis angeboten. Durch unser Direktvertriebssystem können unsere Außendienstmitarbeiter direkt beim Kunden auf die Bedürfnisse eingehen und dem Kunden eine Lösung mit Mehrwert anbieten.

Der Rohertrag hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 679 verbessert, wobei im Vorjahr noch außerordentliche Erträge aus Überbrückungshilfe mit TEUR 847 enthalten waren. In 2023 sind im Rohergebnis keine entsprechenden Erträge enthalten.

Die Materialquote ist im Geschäftsjahr 2023 mit 55,2% nahezu unverändert gegenüber dem Vorjahr mit 55,6%. Auch die Personalaufwandsquote ist in 2023 mit 25,6% nahezu unverändert gegenüber dem Vorjahr mit 25,9%.

Die Umsatzrentabilität ist im Jahr 2023 auf 2,7% gesunken (i.V. 4,1%). Allerdings waren im Vorjahr noch außerordentliche Erträge aus Überbrückungshilfe mit TEUR 847 im Jahresergebnis enthalten.

An die Muttergesellschaft wurde der vollständige Jahresüberschuss mit TEUR 788 (i.V. TEUR 1.054) abgeführt.

Die angegebenen Kennzahlen dienen überwiegend auch zur Steuerung der Gesellschaft.

Unsere wirtschaftliche Lage ist insgesamt, unter Berücksichtigung des Krieges in der Ukraine, als gut zu bezeichnen.

Wir werden auch künftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

C. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens sowie Chancen- und Risikobericht

1. Chancen

Unsere Chancen der zukünftigen Entwicklung sehen wir insbesondere in der Individualität der Lösung für den Kunden. Der Absatzbereich 'Ladenbau/Objekte' soll sich als eine weitere Säule etablieren, damit hier das Risiko auf mehrere Absatzwege verteilt wird. Auch sehen wir Chancen in der verstärkten Internationalisierung unserer Geschäftstätigkeit und im Ausbau unserer Kundenstruktur über den ausgewählten Fachhandel.

2. Risiken

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird eine fortlaufende Managementerfolgsrechnung erstellt, die permanent an die aktuellen Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Im Übrigen stehen ausreichend Kreditlinien zur Verfügung.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein effizientes Mahnwesen.

Durch die Vielfältigkeit der Kundenstruktur besteht keine Abhängigkeit von einzelnen Großkunden oder Marktstrukturen.

Das größte Risiko sehen wir im aktuellen Fachkräftemangel, dem wir verstärkt durch die Ausbildung junger Mitarbeiter entgegenwirken.

Weiterhin sehen wir ein Risiko, einhergehend mit der Entwicklung des Krieges in der Ukraine und der damit verbunden grundsätzlichen Entwicklung der Konjunktur. Hier sehen wir insbesondere Risiken in der Materialbeschaffung und der Entwicklung der Rohstoff- und Energiepreise. Der Materialverfügbarkeit und Preisabsicherung tragen durch einen höheren und rechtzeitig beschafften Lagerbestand Rechnung. Ebenfalls geben wir die Preiserhöhungen im Rohstoffbereich über entsprechende angepasste Preise an unsere Kunden weiter. Allerdings unterliegt nach den Erfahrungen der Vergangenheit unsere Geschäftstätigkeit einer vergleichsweise geringen Konjunkturabhängigkeit.

II. Prognosebericht

Unter Berücksichtigung des aktuellen wirtschaftlichen Umfelds rechnen wir für 2024 mit einer verbesserten Entwicklung unseres Unternehmens.

Wir erwarteten 2024 eine leichte Steigerung von Umsatz und Rohertrag sowie einem ebenfalls leicht höheren Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung.

Die weiteren Auswirkungen der Ukrainekrise sind für die Hiller Objektmöbel GmbH aktuell weiterhin nicht verlässlich einschätzbar. Eine Prognose der wirtschaftlichen Konsequenzen ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich. Negative Auswirkungen auf die globale und auch deutsche wirtschaftliche Entwicklung sind aus heutiger Sicht nicht auszuschließen. Vor diesem Hintergrund sieht sich auch die Hiller Objektmöbel GmbH mit den Risiken einer möglichen eingeschränkten Verfügbarkeit unserer Mitarbeiter und der Materialbeschaffung konfrontiert.

Die Hiller Objektmöbel GmbH hat einen Maßnahmenkatalog zur Sicherstellung der Lieferfähigkeit erarbeitet und umgesetzt. Die Maßnahmen werden jeweils kurzfristig an die aktuelle Informationslage angepasst, um bestmöglich und vorausschauend reagieren zu können.

D. Forschungs- und Entwicklungsbericht

Die Gesellschaft tätigt in branchenüblichem Umfang Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Produkte sowie Neueinführungen.

 

Kippenheim, den 14.06.2024

gez. Alexander Gut, Geschäftsführer

gez. Alexander Allgaier, Geschäftsführer

Bilanz zum 31.12.2023

AKTIVA

Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 53.016,00 56
II. Sachanlagen 3.703.056,30 3.729
3.756.072,30 (3.785)
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 6.644.101,00 6.807
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.212.061,87 3.701
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 21.685,61 39
10.877.848,48 (10.547)
C. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 90.401,95 55
14.724.322,73 14.387

PASSIVA

A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000
II. Kapitalrücklage 22.583,76 23
1.022.583,76 (1.023)
B. Rückstellungen 2.853.270,70 2.805
C. Verbindlichkeiten 10.848.468,27 10.559
- davon aus Steuern: EUR 60.042,00 (i.V. TEUR 52)
14.724.322,73 14.387

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2023

Vorjahr
EUR EUR TEUR
1. Rohertrag 13.131.254,02 12.443
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 6.221.011,23 5.519
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 1.242.574,19 1.098
7.463.585,42 (6.617)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sach-Anlagen 398.722,83 338
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.931.979,90 4.130
- davon aus Währungsumrechnung: EUR 4.626,73 (i.V. TEUR 10)
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 39.443,06 37
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 39.318,76 (i.V. TEUR 37)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 574.679,07 320
- davon Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen: EUR 36.748,00 (i.V. TEUR 37) 535.236,01 (283)
7. Ergebnis nach Steuern 801.729,86 1.075
8. Sonstige Steuern 14.208,96 21
9. Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags abgeführter Gewinn 787.520,90 1.054
10. Jahresüberschuss 0,00 0

Anhang

A. Allgemeine Angaben

Die Hiller Objektmöbel GmbH hat ihren Sitz in Kippenheim und ist eingetragen in das Handelsregister Freiburg (Reg. Nr. 705733 B).

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches.

B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Bilanz

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Zur Anwendung kam, soweit steuerlich zulässig, die degressive Abschreibungsmethode, für Neuzugänge in 2023 grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode.

Die Vorräte sind ausgehend von den Anschaffungs- und Herstellungskosten nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen liegen der Ermittlung der Anschaffungskosten grundsätzlich die ursprünglichen Einkaufspreise, bei Anwendung des gewogenen Durchschnitts, zugrunde. Längere Lagerdauer, Unbrauchbarkeit und Nachbearbeitungskosten wurden über Abschläge bei der Bewertung berücksichtigt.

Die Herstellungskosten der fertigen und unfertigen Erzeugnisse enthalten Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten. Für Bestands- und Fertigungsrisiken sind angemessene Wertabschläge vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbaren Ausfallrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Auf nicht einzelwertberichtigte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos Pauschalwertberichtigungen vorgenommen.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung unter laufzeitabhängiger Abzinsung nach § 253 Abs. 2 HGB bewertet.

Die Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Bei den sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr wurde auf eine Abzinsung verzichtet.

Aufwendungen und Erträge aus sich im Zeitablauf ändernden Zinssätzen oder der Veränderung der Restlaufzeiten wurden im Finanzergebnis ausgewiesen.

Die Erträge und Aufwendungen in fremder Währung wurden während des Jahres mit den Entstehungskursen eingebucht.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellung wurde auf Basis versicherungsmathematischer Berechnung nach der Teilwertmethode durchgeführt. Es wurden keine Renten- und Gehaltstrends sowie Fluktuation berücksichtigt. Hierbei wurden die Richtlinien Prof. Dr. Klaus Heubeck 2018 zugrunde gelegt.

Die Pensionsrückstellung wurde pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichen durchschnittlichen Marktzinssatz (1,82% p.a.) der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Erfüllungsbetrag auf Basis des 10-Jahres-Durchschnitts-Zinssatzes und dem auf Basis des 7-Jahres-Durchschnitts-Zinsatzes (1,74% p.a.) beläuft sich dabei auf EUR 22.522,00 (§ 253 Abs. 6 HGB).

Die Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

2. Gewinn- und Verlustrechnung

Die Aufstellung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren.

B. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Investitionen im Geschäftsjahr 2023 betragen im Wesentlichen notwendige Modernisierungs- und Ersatzinvestitionen:

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 01.01.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Ähnliche Rechte 827.903,63 11.507,31 0,00 17.416,30 821.994,64
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 3.000,00 11.250,00 0,00 14.250,00
827.903,63 14.507,31 11.250,00 17.416,30 836.244,64
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 7.327.446,83 0,00 0,00 0,00 7.327.446,83
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.937.783,89 186.762,07 81.918,14 207.788,28 6.998.675,82
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.227.342,04 117.883,31 0,00 200.753,58 2.144.471,77
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 43.250,00 49.918,14 -93.168,14 0,00 0,00
16.535.822,76 354.563,52 -11.250,00 408.541,86 16.470,594,42
17.363.726,39 369.070,83 0,00 425.958,16 17.306.839,06
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Ähnliche Rechte 782.759,63 17.885,31 17.416,30 783.228,64
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
782.759,63 17.885,31 17.416,30 783.228,64
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 4.730.885,53 84.808,00 0,00 4.815.693,53
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.248.393,89 151.592,21 207.788,28 6.192.197,82
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.815.963,04 144.437,31 200.753,58 1.759.646,77
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
12.795.242,46 380.837,52 408.541,86 12.767.538,12
13.578.002,09 398.722,83 425.958,16 13.550,766,76
Buchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Ähnliche Rechte 38.766,00 45.144,00
2. Geleistete Anzahlungen 14.250,00 0,00
53.016,00 45.144,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 2.511.753,30 2.596.561,30
2. Technische Anlagen und Maschinen 806.478,00 689.390,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 384.825,00 411.379,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 43.250,00
3.703.056,30 3.740.580,30
3.756.072,30 3.785.724,30

2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die in den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthaltenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 711.986,72 (i. V. TEUR 993) sind gleichzeitig Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 707.099,06 (i.V. TEUR 402).

In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 1.008.356,90 (i.V. TEUR 120) enthalten.

3. Verbindlichkeiten

Fristigkeiten der Verbindlichkeiten (Vorjahr in Klammer)

insgesamt unter 1 Jahr davon Restlaufzeit mehr als 1 Jahr davon Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 8.671.886,21 7.663.164,45 1.008.721,76 0,00
(8.727.191,61) (7.352.532,89) (1.374.658,72) (142.834,28)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 289.136,75 289.136,75 0,00 0,00
(117.705,62) (117.705,62) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 859.480,02 640.623,88 218.856,14 14.650,76
(1.117.528,85) (961.484,00) (156.044,85) (45.923,45)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 869.921,75 869.921,75 0 0
(438.470,68) (438.470,68) (0,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 158.043,54 158.043,54 0 0
(158.458,99) (158.458,99) (0,00) (0,00)
10.848.468,27 9.620.890,37 1.227.577,90 14.650,76
(10.559.355,75) (9.028.652,18) (1.530.703,57) (188.757,73)
davon gesichert Sicherheiten
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 8.671.886,21 Forderungen/ Warenlager/ Maschine / GS
(8.727.191,61)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00
(0,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0
(0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0
(0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 0
(0,00)
8.671.886,21
(8.727.191,61)

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 492.620,34 (i.V. TEUR 438) enthalten.

C. Haftungsverhältnisse

Gestellte Sicherheiten für Dritte

Sicherungsübereignung der Warenlager sowie Forderungen für die Ausnutzung der Kreditlinie durch die rosconi GmbH zu Gunsten der HypoVereinsbank, Volksbank in der Ortenau eG und Sparkasse Offenburg/Ortenau. Valutierung der Schuld zum 31. Dezember 2023 EUR 0,00 (i.V. TEUR 119).

Sicherheiten in Form von Grundschulden auf dem Objekt in Kippenheim-Schmieheim, die für das Darlehen der rosconi GmbH sowie LENOA GmbH gestellt sind. Das Darlehen valutiert per 31. Dezember 2023 mit EUR 562.500,00 (i.V. TEUR 613) bzw. EUR 24.891,61 (i.V. TEUR 66).

Sicherheiten in Form von Grundschulden auf dem Objekt in Kippenheim-Schmieheim, die für das Darlehen der DAG Beteiligungsgesellschaft mbH gestellt sind. Das Darlehen valutiert per 31. Dezember 2023 mit EUR 856.000,00 (i.V. TEUR 1.292).

Mit einer Inanspruchnahme ist wegen der wirtschaftlichen Situation der Gesellschaften und Qualität der Produkte nicht zu rechnen.

D. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Verpflichtungen aus Dauerschuldverhältnissen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von EUR 427.441,67 (i.V. TEUR 283) für laufende Leasingverträge für Fahrzeugen und Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie hinsichtlich unbefristeter Mietverträge in Höhe von jährlich EUR 76.811,52 (i.V. TEUR 63). Darüber hinausgehend bestehen Verpflichtungen aus Wartungsverträgen in Höhe von jährlich EUR 200.872,40 (i.V. TEUR 103).

E. Sonstige Angaben

1. Mutterunternehmen

Alleinige Gesellschafterin ist die schneeweiss GmbH, Kippenheim.

Das Mutterunternehmen der schneeweiss GmbH, Kippenheim, die DAG Beteiligungsgesellschaft mbH, Kippenheim. stellt als Obergesellschaft freiwillig einen Konzernabschluss nach HGB auf, der nicht offen gelegt wird.

2. Leitungsorgane

Geschäftsführer sind:

Herr Alexander Gut, Alexander Gut, Wirtschaftsingenieur

Herr Alexander Allgaier, Betriebswirt (VWA)

Herr Gut vertritt die Gesellschaft einzeln, mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Herr Allgaier vertritt die Gesellschaft einzeln, mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Die Bezüge werden in Anwendung der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB nicht genannt.

3. Zahl der Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 160 Arbeitnehmer gemäß § 267 Abs. 5 HGB beschäftigt. Diese setzen sich gemäß § 285 Nr. 7 HGB aus folgenden Gruppen zusammen:

Angestellte 78

Arbeiter 82

4. Ergebnisabführungsvertrag

Mit Vertrag vom 22. September 2010 wurde mit der schneeweiss GmbH ein Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 2. Oktober 2010.

5. Sonstige Angaben

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Bilanzstichtag eingetreten sind, bestehen nicht.

 

Kippenheim, den 14.06.2024

gez. Alexander Gut, Geschäftsführer

gez. Alexander Allgaier, Geschäftsführer

Bescheinigung

Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss zum 31.12.2023 der Hiller Objektmöbel GmbH, Kippenheim, entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht der Hiller Objektmöbel GmbH, Kippenheim, wurde unter dem Datum vom 14.06.2024 der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Hiller Objektmöbel GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Hiller Objektmöbel GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hiller Objektmöbel GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Lahr/Schw., den 14.06.2024

B T G
Badische Treuhand Gesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Patrick Schilli, Wirtschaftsprüfer

gez. Jochen Schwend, Wirtschaftsprüfer

Beschluss über die Feststellung des Jahresabschlusses

Die Gesellschafterversammlung der Hiller Objektmöbel GmbH, Kippenheim, hat am 01.07.2024 den Jahresabschluss zum 31.12.2023 festgestellt.

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