barth Logistik-Systeme GmbH

Im Nasswasen 1, 72379 Hechingen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 777226
Eingetragen
20.1.2021
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenBeteiligungsgesellschaftenBetrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich Omnibusbahnhöfen
Gegenstand
Der Betrieb eines Unternehmens des Logistikwesens, insbesondere die Planung, Entwicklung und Realisierung von Logistik-Systemen, dies insbesondere - aber nicht nur - im Zusammenhang mit Betreiben des Lager- und Transportwesens. Die Gesellschaft kann sich auf verwandten Gebieten betätigen und alle Geschäfte betreiben, die mit dem Gegenstand des Unternehmens im Zusammenhang stehen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Uwe Schempp
seit 17.1.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
BMVirolleFRA
80.00%
Compagnie Générale D'Investissement et de Participations - COGIPFRA
20.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

barth Logistik-Systeme GmbH

Hechingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen des Unternehmens und Geschäftsmodell

Bei der barth Logistik-Systeme GmbH handelt es sich um ein mittelständisches Logistikunternehmen, welches in den Dienstleistungsbereichen Lagerung, Kommissionierung, Versandentwicklung und Entwicklung komplexer Transportlogistiksysteme seit über zwei Jahrzehnten erfolgreich am Markt tätig ist.

Vorwiegend sind Industrie- und Handelsunternehmen die Kunden, welche diese zuverlässige Logistikdienstleistung in Anspruch nehmen.

Eingebunden in fein justierte Supply-Chain-Prozesse von industriellen Herstellern ist die barth Logistik-Systeme GmbH in diesem Warenfluss ein wichtiges Bindeglied. Handelsunternehmen, die vorwiegend im B2B- und im B2C-Geschäft tätig sind, nutzen die lagerlogistischen Dienstleistungen.

Die sich aus den Logistikzentren ergebenden Transportaufträge werden in enger Kooperation mit dem Schwesterunternehmen, der barth Spedition GmbH, durchgeführt.

Mit regelmäßigen Schulungen des Stammpersonals sowie einer hohen Ausbildungsquote (7,1%) sichert sich die barth Logistik-Systeme GmbH ihre Qualitätsstandards und Nachwuchskräfte.

Die beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen demnach im Zentrum des Dienstleistungsprozesses. Sie tragen wesentlich dazu bei, die hohen Qualitätsansprüche der Kunden zu erfüllen und in einem ineinandergreifenden funktionierenden Netzwerk zusammenzuarbeiten.

Das Wachstum in der Logistik ist eng verbunden mit verfügbaren Flächen, die Kunden zum Zeitpunkt der Nachfrage angeboten werden können.

Die Gesellschaft unterhält Zweigniederlassungen in Hechingen, Freiburg-Umkirch, Freiburg-Haid, Landau/Pfalz, Kandel/Pfalz, Cottbus und Burladingen.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaft und allgemeine Branchenentwicklung

Auch im Jahr 2023 war die Weltwirtschaft durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine und den daraus resultierenden Folgen geprägt. Zudem haben sich die instabile geopolitische Lage, die aufgrund der hohen Inflation restriktive Geldpolitik und die stark schwankenden Energiepreise negativ ausgewirkt.

Das Jahr 2023 war wiederum geprägt von hohen Krankheitsquoten der Arbeitnehmer. Mit 20 Ausfalltagen im Durchschnitt wurde ein neuer Höchststand erreicht, welcher die Unternehmen stark belastet. Neben Corona- und Atemwegserkrankungen sind vor allem Muskel- und Skeletterkrankungen die Hauptkrankheitsgründe. (iwd_ Krankenstand_22.01.2024 | Krankenstand 2023 weiter auf Rekordniveau (dak.de)).

Das deutsche BIP ist im Jahr 2023 um -0,3% gesunken, das prognostizierte Ziel von erstmals +3,6% musste mehrmals nach unten korrigiert werden.

Vor allem in der 2. Jahreshälfte hat sich ein Abschwung eingestellt, der zu einer Rezession geführt hat. Im 4. Quartal 2023 sank das BIP preisbereinigt um -0,4% gegenüber dem 4. Quartal 2022. (Vgl. Statistia nach Quartalen | nach Jahren).

Das Geschäftsklima im Wirtschaftsbereich Logistik wird durch den Gesamtindikator für das Jahr 2023 aus der Studie der BVL ifo-Konjunkturanalyse ausgedrückt. Nach kurzem Aufwärtstrend Ende 2022 sanken alle Indikatoren deutlich unter die Normallinie. Im 4. Q. 2023 sackte die Geschäftslage noch weiter ab, beinahe auf das Niveau von 2020, zu Beginn der Corona Krise. So lag der Index für die Geschäftserwartung im 4. Quartal bei nur noch 82,0 Punkten. Die Geschäftserwartung für das 4. Quartal 2023 war weiter düster, bei einer stabilen Geschäftslage. Gründe sind die Inflation und die anhaltenden Probleme mit den Lieferketten.

(Vgl. BVL-Logistikindikator, BVL ifo-Konjunkturparameter)

Der Logistik Vermietungsmarkt schließt im Jahr 2023 deutlich schwächer ab. Das Rekordergebnis aus dem Vorjahr konnte nicht erreicht werden. Es gab einen Rückgang von -26% auf 6,3 Mio. m 2. Die Nachfragesituation ist deutlich verhaltener, aber im Zehnjahresschnitt mit -9% als gut zu bewerten. Nach wie vor haben die steigenden Verbraucherpreise einen direkten Einfluss auf die Indexmietverträge, die häufig bei Logistikimmobilien Anwendung finden.

(Vgl. realestate.bnpparibas.de/marktberichte/logistikmarkt/DE/2023)

Im Jahresverlauf ist in der Region Stuttgart das Vermietungsvolumen signifikant zurückgegangen. Der Markt für Industrie- und Logistikinvestments befindet sich angesichts hoher Finanzierungskosten, sowie eines klaren Mangels an Produkten, in schwierigem Fahrwasser. Der Flächenumsatz ging um 50% zurück. Dieser Trend wird sich im Jahr 2024 fortsetzen. Die guten Prognosen für den E-Commerce Geschäftsbereich stehen diesem Trend entgegen.

(Vgl. Bericht German Property Partners / E&G Real Estate GmbH | statista - e-commerce.)

2.2 Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr, insbesondere ab dem 2. Halbjahr, war durch die Rezession und die Inflation geprägt.

Das Kalenderjahr 2023 war weiterhin sehr stark durch die Auswirkungen des Ukraine Krieges geprägt. Durch den Branchenmix konnten Auftragsrückgänge mit Auftragszugewinnen einzelner Kunden weitestgehend ausgeglichen werden. Zudem konnten kleinere Neukunden gewonnen werden. Kosten für Projekte und Sonderaufgaben konnten den Kunden in Rechnung gestellt werden.

Der Palettenumschlag hat, in Summe über alle Logistikzentren, um 2,88% leicht zugenommen, das Teilehandling ist ebenfalls gewachsen um 7,99%. Dadurch ergab sich ein Umsatzanstieg von 3,03%, um 0,406 Mio. EUR auf insgesamt 13,8 Mio. EUR für das Gesamtjahr.

Die Aktivitäten in der Kontraktlogistik haben sich besonders durch eine Erholung in der Automotive Branche wieder stabilisiert. Zudem konnten durch die Eröffnung eines weiteren Standorts (Malterdingen) zusätzliche Kunden akquiriert werden. Durch eine hohe Agilität konnten kurzfristige Auftragsspitzen bei Bestands- sowie Neukunden erfüllt werden, die zum Umsatzanstieg beigetragen haben.

Ständige Investitionen in die eingesetzte Warehouse-Management-Software sowie die Investition in die Halbautomatisierung der Schmalgangstapler in Höhe von 79 TEUR sichern optimale Prozessabläufe.

2.3 Ertragslage

Der Gesamtumsatz ist von 13,4 Mio. EUR im Vorjahr auf 13,8 Mio. EUR angestiegen.

Die Logistikerlöse (Lagergeld und Handlingserlöse) haben sich proportional entwickelt, mit 13,3 Mio. EUR haben sie einen Anteil von 96% des Gesamtumsatzes. Durch die langfristigen Kundenvereinbarungen sind die Lagergeld-Erlöse konstant. Aufgrund der weiterhin positiven Entwicklung im Bereich Food / Pharma / Medical sind die Handlings-Erlöse um 87 TEUR auf 7.637 TEUR angestiegen.

Der größte Kostenfaktor sind die Personalaufwendungen. Dem Anstieg der Personalaufwendungen um 2,03% steht eine entsprechende Erhöhung der Handlings-Erlöse, aufgrund personalintensiver Kommissionieraufwendungen, in gleichem Maße gegenüber. Die Personalaufwendungen sind von 5.455 Mio. EUR auf 5.566 Mio. EUR gestiegen.

Der starke Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist der Umgliederung eines Mietaufwandskontos in den Materialaufwand geschuldet.

Um das Wachstum zu realisieren und Fähigkeiten aufzubauen, wurde in qualifiziertes Personal investiert. Speziell im Bereich der Projektentwicklung, das Qualitätsmanagements und IT - Umsetzungen wurde Personal eingestellt.

Das Ergebnis vor Steuern vom Einkommen und Ertrag hat sich von 1.363 TEUR auf 812 TEUR reduziert. Dies ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass im Vorjahr Sondererlöse in Höhe von 467 TEUR realisiert wurden, die sich im Jahr 2023 nicht nochmals realisieren ließen.

Dies waren projektbezogene Sonderleistungen in mehreren Kundenprojekten, zur Produktivitätssteigerung, Verbesserung der Arbeitssicherheit und Steigerung der Qualität. Zudem wurden Kompensationszahlungen, aufgrund der Verlagerung eines Standortes, geleistet und nicht mehr benötigte Ladungsträger im größeren Umfang verkauft.

Die sehr volatile Auftragslage, mit kurzfristigen Schwankungen, konnte gut aufgefangen werden.

Die Umsatzprognose des Vorjahres konnte nicht erreicht werden. Die Prognose des Ergebnisses vor Steuern vom Einkommen und Ertrag wurde erreicht.

2.4 Finanzlage

Die barth Logistik-Systeme GmbH verfügt am Bilanzstichtag über eine Eigenkapitalquote von 63,1%. Diese hat sich gegenüber dem Vorjahr um 10,0%-Punkte verbessert.

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden durch Investitionen in Softwareprodukte und Lizenzen dargestellt. Diese haben sich im zurückliegenden Jahr mit 205 TEUR um 27 TEUR erhöht.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Bilanzstichtag um 103 TEUR erhöht. Dies lag insbesondere an einem durch die Feiertagsruhezeiten an Weihnachten verschobenen Zahlungseingang der hohen Forderungen aus dem Monat November.

Die Gesellschaft ist im Laufe des Geschäftsjahres jederzeit in der Lage gewesen, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Wie in den Vorjahren mussten die Kreditlinien nicht in Anspruch genommen werden. Alle bestehenden Darlehen werden vereinbarungsgemäß getilgt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich im laufenden Geschäftsjahr um 800 TEUR auf 600 TEUR verringert. Ebenso haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 150 TEUR auf 875 TEUR verringert. Die Tilgungen sind planmäßig erfolgt. Es sind keine neuen Darlehen aufgenommen worden.

2.5 Vermögenslage

Das Anlagevermögen mit 56,7% (Vorjahr 57,9%) der Bilanzsumme prägt hauptsächlich die Aktivseite. Die Veränderung der Bilanzsumme im Geschäftsjahr ist durch den höheren Forderungsbestand und die positive Entwicklung der Bankguthaben getrieben. Die Rückstellungen haben sich in Summe um 331 TEUR erhöht. Hierbei haben sich vor allem die Rückstellungen für Mietnebenkosten um 303 TEUR erhöht. Ebenso haben sich die Sonstigen Rückstellungen im Bereich Strom um 91 TEUR erhöht.

Der Rückgang bei den Verbindlichkeiten um 1.095 TEUR ist hauptsächlich durch den Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und verbundenen Unternehmen verursacht.

2.6 Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft zum Ende des Geschäftsjahres 2023 ist insgesamt als sehr stabil zu bezeichnen.

3 Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Für die Steuerung des Unternehmens stellen die Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Steuern vom Einkommen und Ertrag die wesentlichen Leistungsindikatoren dar.

3.1 Prognosebericht

a) Beschäftigung 2024

Der Fortgang des Ukraine Krieges, beginnend im Februar 2022, prägt nach wie vor die Wirtschaft in Deutschland, der EU und der Welt. Vor allem für die EU hat die Entflechtung der Wirtschaftsaktivitäten zwischen der EU und Russland einschneidende Folgen für den Energie,- Rohstoff- und den Konsumgütermarkt gehabt. Vor allem für Deutschland sind die Folgen der Rezession deutlicher spürbar als für die anderen Mitgliedsländer der EU. Auch weltweit betrachtet verliert der deutsche Standort Wettbewerbsvorteile.

Das BIP in Deutschland wird auch im Jahr 2024 nicht ansteigen. Die Prognose beläuft sich auf 0,1%. Eine Trendwende am Zins- und Kapitalmarkt ist noch nicht ersichtlich. Der Arbeitsmarkt wird sich leicht beruhigen, jedoch wird der strukturelle Mangel an Fachkräften bestehen bleiben.

Der Bedarf an Kontraktlogistik ist, aufgrund des Einpendelns der gestörten Lieferketten, rückläufig. Auch die Inflations- und Zinsentwicklung steht einem Nachfrage-Anstieg entgegen. Die hohen Finanzierungskosten hemmen die Investitionsbereitschaft der Wirtschaft und somit die weitere wirtschaftliche Entwicklung.

Für das Jahr 2024 gehen wir von einer rückläufigen Beschäftigung aus. Dies liegt vor allem an Kundenverlusten, die wir hinnehmen mussten. Durch gesteigerte Vertriebsaktivitäten und einem konsequenten Kostenmanagement wirken wir dem entgegen, um das Ertragsniveau zu halten.

b) Kostenmanagement

Durch neue vertragliche Bedingungen werden die bestehenden Preisvereinbarungen an die geänderten Rahmenbedingungen und insbesondere die Volatilität der Aufträge neu justiert.

Damit wird die einseitige Risikobelastung auf Seiten der barth Logistik-Systeme GmbH reduziert. Minimum-Regelungen für Handlingserlöse finden Anwendung, um die Volatilität der Aufträge aufzufangen.

Die verbesserten und erweiterten Controllinginstrumente in der täglichen und monatlichen Verfolgung von Ergebnislage sorgen dafür, dass die Verantwortlichen und die Führungsmannschaft an allen Logistik-Standorten alle Daten haben, um kurzfristige Aktionen und Maßnahmen einzuleiten.

Preisanpassungen und Floater-Systeme für Energie tragen den gestiegenen Energie-, Miet- und Personalkosten Rechnung. Die Kundenabrechnung in der Kontraktlogistik wird weiterentwickelt werden, um das Niveau analog der Spedition in Bezug auf Automatisierung zu erreichen. Die Inbetriebnahme der Systeme erwarten wir für Mitte 2024.

Die nun für den Einsatz freigegebene prozessbezogene Scannung ermöglicht ein besseres Produktivitäts- und Leistungsmonitoring.

Die Einführung der automatischen Deckungsbeitragsrechnung wird die Angebotskalkulation, die Nachkalkulation und Kundenbewertung deutlich verbessern.

c) Geschäftsentwicklung

Die Entwicklung des Russland-Ukraine-Krieges, der Material-, Transport- und Energiekosten sowie der Krankheitskosten machen einen Ausblick auf das rezessive Geschäftsjahr 2024 nur sehr schwer möglich. Für das Jahr 2024 wird ein BIP von 0,1% und eine Inflation von 2,3% prognostiziert. (Vgl. DIW Berlin: Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2024: Gegenwind aus In- und Ausland: Institute revidieren Prognose deutlich nach unten | Statista Inflation bis 2024).

Eine erhöhte Nachfrage nach Lagerkapazitäten im Geschäftsjahr 2024 ist nicht zu erwarten, da sich Industrie- und Handelsunternehmen zwar der Bevorratungsstrategie umgestellt haben, jedoch die konjunkturelle Entwicklung einem Nachfrage-Anstieg gegenübersteht.

Am Markt von Lagerkapazitäten entspannt sich die Verfügbarkeit. Mietimmobilien werden in den Preisen leicht teurer erwartet. Dies führt zur Anpassung der Preisvereinbarungen mit Kunden.

Je nach Fortlauf des Russland-Ukraine-Krieges werden verschiedene Szenarien mit entsprechenden Gegenmaßnahmen und unterschiedlichen Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung erarbeitet. Das wahrscheinliche Szenario für das Geschäftsjahr 2024 zeigt einen reduzierten Umsatz von -5-7% und ein Ergebnis von Einkommen und Ertrag von ca. 500 TEUR. Dies setzt voraus, dass keine weiteren Verluste von Kunden zu verzeichnen sind. Die Ergebnisse des Vorjahres 2023 können nicht erreicht werden.

3.2 Chancen- und Risikobericht

a) Chancen

Mit der Spezialisierung und Fokussierung auf Branchenlösungen werden wir uns im Jahr 2024 und 2025 im Markt positionieren. Dabei sprechen wir vor allem die Branchen an, in welchen barth bereits Kompetenzen hat, wie in der Textilbranche, der Pharma- und MedTech Branche, der Gefahrgut-/ADR-Branche und Automotive Branche.

Fokus im Jahr 2024 ist die Stärkung der Vertriebsaktivitäten und die Verbesserung der Prozessabläufe im Vertrieb mittels Einsatzes z.B. eines CRM - Systems.

Gelingt es, durch optimierte Lagerplatzverwaltungen und Prozesse die Produktivität zu erhöhen, steigern wir die Ertragskraft und nachhaltige Entwicklung der Kontraktlogistik bei barth.

Die Position der Kontraktlogistik wird durch die langfristigen Trends wie Lieferfähigkeit, Bevorratungs-Diskussion von pharmazeutischen Produkten und der Reduzierung der Flächenversiegelung gestärkt.

Dadurch ergeben sich Chancen zu langfristigen Kontrakten, dem Ausbau von bestehenden Kundengeschäften und der Akquisition von Neukunden.

Kurzfristige Nachfrage kann bedient werden, wenn es uns gelingt die vorhandenen Flächen-Kapazitäten optimal zu nutzen, Logistik-Immobilien kurzfristig anzumieten und Neubauplanungen bereitzustellen.

b) Risiken

Das Hauptrisiko besteht nach wie vor in den wirtschaftlichen Auswirkungen des Ukraine-Krieges. Die hohe Inflationsrate in Europa und insbesondere in Deutschland, sowie die steigenden Zinsen belasten die Zukunftsaussichten der deutschen Wirtschaft.

Kundenverluste und eine geringere Nachfrage stellen das wesentliche Risiko in der Auslastung der angemieteten Flächen dar.

Die Rezession wird den Wettbewerb um Fachkräfte leicht dämpfen. Wir rechnen im Jahr 2024 mit geringerem Druck auf die Personalkosten gegenüber dem Jahr 2023. Dadurch stehen die Produktivitätserhöhung sowie Mitarbeiterentwicklung durch Schulung und Ausbildung im Fokus.

Weiterhin sind die punktgenaue Verfügbarkeit und der kurzfristige Bedarf von Logistikflächen ein Faktor in der Geschäftsakquisition. Das zeitliche Auseinanderfallen von Bedarf und Verfügbarkeit kann ein limitierender Faktor für Wachstum und Entwicklungschancen sein.

Das Management der Energiekosten und die steigenden Einkaufskosten stellen ein wesentliches Risiko in der Kostenentwicklung dar. Vor allem aber sind die genannten Kosten eine Ursache für die Verlagerung von Produktion in das Ausland.

Die Auftragslage betrachten wir weiterhin als stark volatil sowie abhängig von Arbeitstagen, kurzen Wochen und vermehrten Betriebsschließungen in der Urlaubszeit und speziell im Dezember. Der Kostendruck bei Firmen fördert die make-or-buy Analyse der Kunden. Out- oder Insourcing in der Kontraktlogistik kann Chance als auch Risiko bei (re-insourcing) sein.

Dem immer größer werdenden Risiko der Cyber-Kriminalität tragen wir durch gezielten Ausbau der barth-eigenen Rechenzentren, der Optimierung der Sicherheitsinfrastruktur, Investitionen in Ausbildung und Bewusstsein der Mitarbeiter Rechnung.

Aus heutiger Sicht sind insgesamt keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand unseres Unternehmens gefährden könnten.

Gesamtbeurteilung über die voraussichtliche Entwicklung:

Die gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Rahmenbedingungen für den Geschäftsverlauf im Berichtsjahr 2023 sind, wie in den vorangegangenen Kapiteln des Lageberichts dargestellt, mit Chancen und Risiken verbunden.

 

Hechingen, 17. Mai 2024

Jean-Alexandre Manchès

Uwe Schempp

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 205.104,00 178.039,00
205.104,00 178.039,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.389.833,34 3.406.610,34
2. Technische Anlagen und Maschinen 374.942,00 434.273,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 269.840,76 270.773,20
4. geleistete Anzahlungen 0,00 65.000,00
4.034.616,10 4.176.656,54
4.239.720,10 4.354.695,54
B. Umlaufvermögen
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.272.246,34 2.169.155,92
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 11,34
3. sonstige Vermögensgegenstände 231.582,69 128.305,32
2.503.829,03 2.297.472,58
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 723.612,11 865.098,44
3.227.441,14 3.162.571,02
C. Rechnungsabgrenzungsposten 12.665,79 778,58
7.479.827,03 7.518.045,14

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 2.210.860,05 2.210.860,05
III. Gewinnvortrag 1.755.273,64 426.164,09
IV. Jahresüberschuss 725.070,98 1.329.109,55
4.716.204,67 3.991.133,69
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 118.918,64 110.469,64
2. Sonstige Rückstellungen 541.361,07 218.438,63
660.279,71 328.908,27
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 599.972,00 1.399.976,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 401.902,05 555.852,75
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 874.549,86 1.024.426,78
4. sonstige Verbindlichkeiten 226.918,74 217.747,65
(davon aus Steuern € 139.545,15; Vorjahr € 112.614,44)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 0,00; Vorjahr € 5.097,26)
2.103.342,65 3.198.003,18
7.479.827,03 7.518.045,14

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

01.01.2023 - 31.12.2023
EUR
01.01.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 13.810.502,95 13.404.922,85
2. sonstige betriebliche Erträge 311.813,77 592.855,14
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.614.426,52 1.963.134,74
3.614.426,52 1.963.134,74
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.623.284,83 4.539.755,91
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 942.329,26 914.873,08
(davon für Altersversorgung € 0,00; Vorjahr € 0,00)
5.565.614,09 5.454.628,99
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 520.516,36 508.197,76
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.548.518,79 4.648.429,89
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 18,09 266,16
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 52.574,82 51.330,73
(davon an verbundene Unternehmen € 48.000,00; Vorjahr € 48.000,00)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 86.626,33 34.225,54
10. Ergebnis nach Steuern 734.057,90 1.338.096,50
11. Sonstige Steuern 8.986,92 8.986,95
12. Jahresüberschuss 725.070,98 1.329.109,55

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Gesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die barth Logistik-Systeme GmbH ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer HRB 777226 registriert. Der Sitz der Gesellschaft ist Hechingen. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden hinsichtlich der Bewertung und des Ausweises die einschlägigen Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes beachtet.

Das Geschäftsjahr umfasst den Zeitraum von 1. Januar bis 31. Dezember 2023.

Die Gesellschaft nimmt teilweise die größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch.

Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach den Vorschriften der §§ 266 ff. HGB, die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden,
Währungsumrechnung

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer (in der Regel 3 Jahre) um planmäßige Abschreibungen linear vermindert.

Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu den aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Bei den Gegenständen, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden die Abschreibungen planmäßig ermittelt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Anlagevermögens werden linear vorgenommen. Die Nutzungsdauern liegen zwischen 3 und 33 Jahren.

Die geringwertigen Anlagegüter im Wert von EUR 250 bis EUR 1.000 werden auf einem Sammelposten pro Kalenderjahr linear auf 5 Jahre abgeschrieben.

Die geleisteten Anzahlungen werden zum Nennbetrag angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0 % (i. Vj. 1,0 %) berücksichtigt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Im Zeitpunkt der erstmaligen Erfassung werden Geschäftsvorfälle in fremder Währung mit dem Tageskurs umgerechnet und bilanziert.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nominalwert zum Stichtag bewertet.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen derzeit nicht.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Zum Jahresende und unterjährig waren keine wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung vorhanden.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen (28,32%) im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Die Aktivierung aktiven latenter Steuern unterbleibt, da das Ansatzwahlrechts des § 274 HGB nicht ausgeübt wird.

C. Erläuterungen zum Jahresabschluss

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Eigenkapital

Das Eigenkapital beträgt zum 31.12.2023 TEUR 4.716 (i. VJ TEUR 3.991). Das Stammkapital beläuft sich nach wie vor auf TEUR 25. Die Kapitalrücklage enthält einen Betrag von TEUR 824 nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB zugeführt.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für noch ausstehenden Urlaub (TEUR 63, i. VJ TEUR 77), Tantieme und Sonderprämien (TEUR 27, i. VJ TEUR 53), Ausstehende Rechnungen (TEUR 17, i. VJ TEUR 0), Mietnebenkosten (TEUR 303, i. VJ TEUR 0), Strom (TEUR 91, i. VJ TEUR 0) und Jahresabschlusskosten (TEUR 34, i. VJ TEUR 30).

Verbindlichkeiten

31.12.2023 31.12.2022
Restlaufzeit Restlaufzeit
Gesamt
TEUR
bis 1 Jahr
TEUR
Über 1 Jahr
TEUR
Gesamt
TEUR
bis 1 Jahr
TEUR
Über 1 Jahr
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 600 0 600 1.400 800 600
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 402 402 0 556 556 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 874 874 0 1.024 1.024 0
Sonstige Verbindlichkeiten 227 227 0 218 218 0
2.103 1.503 600 3.198 2.598 600

Es gibt keine Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von über 5 Jahren.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe TEUR 600 (i. VJ TEUR 1.400) (Darlehen und Kontokurrent) sind durch eine Grundschuld besichert. Darlehen in Höhe von insgesamt TEUR 600 wurden zweckgebunden gewährt und sind durch die aus diesen Mitteln anzuschaffende Vermögensgegenstände besichert.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von TEUR 710 (i. VJ TEUR 710) aus Darlehen enthalten. Darüber hinaus enthalten die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 165 (i. VJ TEUR 314) aus Lieferungen und Leistungen.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen Erlöse aus Personalunterstützung mit TEUR 135 (i. VJ TEUR 132) und Erträge aus Erstattungen aus Transportschäden mit TEUR 26 (i. VJ TEUR 34) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen mit TEUR 1 (i. VJ TEUR 0) aus der Anpassung der Pauschalwertberichtigung, sowie TEUR 11 (i. VJ TEUR 3) aus der Anpassung der Einzelwertberichtigung enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Betriebsaufwendungen mit TEUR 2.346 (i. VJ TEUR 3.603) und Verwaltungsaufwendungen mit TEUR 739 (i. VJ TEUR 573) und keine periodenfremden Aufwendungen oder Verluste aus Währungsumrechnungen.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsaufwendungen sind Zinsen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 25 (i. VJ TEUR 30) enthalten.

D. Sonstige Angaben

Angaben nach § 285 Nr. 3 und Nr. 3a HGB

Es bestehen auf unbestimmte Zeit abgeschlossene Mietverträge für die Logistikzentren. Die Miete betrug im Geschäftsjahr TEUR 3.403 (i. VJ TEUR 2.993). Die Leasingverpflichtungen für Betriebs- und Geschäftsausstattung bestehen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von TEUR 17 (i. VJ TEUR 22) und mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 207 (i. VJ TEUR 328), insgesamt somit in Höhe von TEUR 224 (i. VJ TEUR 350). Die Verträge enden zwischen 2024 und 2027.

Personalstand

Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten im Geschäftsjahr 2023 betrug:

31.12.2023 31.12.2022
Angestellte 42 40
Gewerbliche Mitarbeiter 79 91
Gesamtanzahl der Beschäftigten 121 131
Auszubildende 8 8
Anzahl sämtlicher Beschäftigter 129 139

Angaben zur Geschäftsführung

Die Geschäftsführung erfolgt durch:

Jean-Alexandre Manchès, Lyon Gesellschafter und Geschäftsführer (ab 01.01.2023)
Uwe Schempp, Sigmaringen kaufm. Geschäftsführer (ab 01.01.2023)

Auf die Angabe der von der Gesellschaft getragenen Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung nach § 285 Nr. 9a HGB wird unter Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Konzernzugehörigkeit

Das oberste Mutterunternehmen der Gesellschaft ist die Compagnie Générale D'Investissement et de Participations - COGIP, Lyon, Frankreich, Frankreich, und das unterste Mutterunternehmen die BMV & Barth GmbH, Hechingen. Das Wirtschaftsjahr der COGIP-Group entspricht dem Kalenderjahr. Der Konzernabschluss (größter Kreis von Unternehmen) wird nach französischem Handelsrecht aufgestellt und geprüft.

Der Konzernabschluss kann im Internet unter www.infogreffe.fr abgerufen werden.

Die BMV & Barth GmbH, Hechingen, umfasst den kleinsten Kreis von Unternehmen in Deutschland.

Nachtragsbericht

Wesentliche berichtspflichtige Ereignisse nach dem Bilanzstichtag sind nicht eingetreten.

 

Hechingen, den 17. Mai 2024

Jean-Alexandre Manchès

Uwe Schempp

Entwicklung des Anlagevermögens für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Anschaffungskosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.456.405,99 164.794,26 0,00 0,00 1.621.200,25
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.841.128,81 134.254,63 65.000,00 0,00 5.040.383,44
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.204.512,63 0,00 0,00 0,00 1.204.512,63
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.561.327,57 109.092,03 0,00 261.870,86 2.408.548,74
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 65.000,00 0,00 -65.000,00 0,00 0,00
8.671.969,01 243.346,66 0,00 261.870,86 8.653.444,81
10.128.375,00 408.140,92 0,00 261.870,86 10.274.645,06
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023
EUR
Abschreibungen
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.278.366,99 137.729,26 0,00 1.416.096,25
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.434.518,47 216.031,63 0,00 1.650.550,10
2. Technische Anlagen und Maschinen 770.239,63 59.331,00 0,00 829.570,63
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.290.554,37 107.424,47 259.270,86 2.138.707,98
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
4.495.312,47 382.787,10 259.270,86 4.618.828,71
5.773.679,46 520.516,36 259.270,86 6.034.924,96
Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 205.104,00 178.039,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.389.833,34 3.406.610,34
2. Technische Anlagen und Maschinen 374.942,00 434.273,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 269.840,76 270.773,20
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 65.000,00
4.034.616,10 4.176.656,54
4.239.720,10 4.354.695,54

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die barth Logistik-Systeme GmbH, Hechingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der barth Logistik-Systeme GmbH, Hechingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der barth Logistik-Systeme GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 17. Mai 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Gregor Zwatz, Wirtschaftsprüfer

ppa. Jürgen Steidel, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 30.07.2024 festgestellt.

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