AVIAM Geschäftsführung AG
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jürgen Kurt Dr. Juchheim seit 28.11.2018 | Geschäftsführer |
Kerstin Halefeldt seit 28.11.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 85.00% | |
| 15.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Dr. Juchheim GmbHOberhachingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022Dr. Juchheim GmbHGliederung I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens 2. Zweigniederlassungsbericht 3. Forschung und Entwicklung II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf 3. VFE-Lage: Darstellung, Analyse, Beurteilung a) Ertragslage b) Finanzlage c) Vermögenslage 4. Finanzielle Leistungsindikatoren 5. Gesamtaussage III. Prognosebericht IV. + V. Risiko- und Chancenbericht 1. Risikobericht 2. Chancenbericht VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Dr. Juchheim GmbH ist durch Ausgliederung zur Neugründung aus dem Vermögen des Einzelkaufmannes Herr Dr. Jürgen Juchheim Cosmetics e.K. mit Sitz in Oberhaching mittels Gesamtrechtsnachfolge entstanden. Das Einzelunternehmen war im Handelsregister des Amtsgerichts München unter der HRA Nr. 96908 eingetragen. Die Übertragung des Vermögens der Dr. Juchheim Cosmetics e.K. erfolgte mit Wirkung zum 01. April 2018. Die Dr. Juchheim GmbH erstellt und vertreibt Kosmetika und Nahrungsergänzungsmittel im Wege des E-Commerce. Die Gesellschaft liefert schwerpunktartig an private Kunden im deutschen und europäischen Raum. 2. Zweigniederlassungsbericht Unser Unternehmen unterhält neben unserem Hauptsitz in Oberhaching keine inländische Betriebstätte. 3. Forschung und Entwicklung Die Forschungs- und Entwicklungskosten werden von Herrn Dr. Juchheim selbst mit Hilfe von externen Entwicklungslaboren ausgeführt. Die Laborkosten sind überwiegend im Einkaufspreis der Produkte einkalkuliert, ferner bestehen sie im Wesentlichen aus Materialeinkauf und fließen in den Posten Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren ein. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen In 2022 hat sich die deutsche Wirtschaft von der Pandemie etwas erholt und ist wieder gewachsen. Allerdings hat der Krieg in der Ukraine, die Energiekrise und einhergehende Inflation die gesamtwirtschaftliche Situation stark beeinflusst und das Wachstum auch im Jahre 2022 eingeschränkt. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes stieg das Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt gegenüber dem Vorjahr um 1,9 % (1) und liegt damit unter dem Wirtschaftswachstum der Euro-Zone (Anstieg 3,5 %) (2). Der Kosmetikmarkt ist weltweit um 6 % im Vergleich zum Vorjahr in 2022 gewachsen (3). 2. Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf des Jahres 2022 entspricht den Erwartungen der Geschäftsleitung. Die Vorjahreskennzahlen werden mit "VJ" tituliert. 3. VFE-Lage: Darstellung, Analyse, Beurteilung a) Ertragslage Im Geschäftsjahr 2022 sind die Umsatzerlöse durch aufgrund der Pandemie notwendig gewordene Umstrukturierungen weiter auf T 13.305 € (VJ': T€ 18.682) gesunken. Der Umsatz in 2022 ist gegenüber dem Vorjahr um 28,78 % gesunken. Der Materialaufwand ist gegenüber dem Vorjahr auf T€ 4.685 (VJ': T€ 7.798) gesunken. Die Minderung geht einher mit der Minderung des Umsatzes gegenüber dem Vorjahr. Der Rohertrag der Gesellschaft betrug in 2022 T€ 8.619 (VJ': T€ 10.884). Die Rohertragsquote in Höhe von 64,78 % ist gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen (VJ': 58,26 %). Die Personalkosten im Jahre 2022 in Höhe von T€ 2.332 sind gegenüber den Personalkosten des Vorjahres (VJ': T€ 2.294) leicht gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Kosten sind auf T€ 2.196 im Jahr 2022 gefallen (VJ': T€ 3.560). Die Einsparungen resultierten im Wesentlichen aus geringeren Vertriebskosten, Tagungs- und Veranstaltungskosten, Rechts- und Beratungskosten sowie umsatzabhängigen Kosten (u.a. Ausgangsfrachten, Gebühren Klarna, Paypal etc.). Die Zinsaufwendungen in 2022 sind mit T€ 24 niedriger als im Vorjahr (VJ': T€ 37). Der Jahresüberschuss beträgt T€ 3.526 (VJ': T€ 4.568). Die Nettoumsatzrendite hat sich mit 26,50 % gegenüber dem Vorjahr verbessert. Im Vorjahr lag diese bei 24,45 %. Die Ertragslage entspricht den Erwartungen der Geschäftsleitung. b) Finanzlage Die kurzfristigen und sonstigen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betragen T€ 267 (VJ': T€ 880) und wurden nach dem Bilanzstichtag fristgerecht zurückgeführt. Die sonstigen Rückstellungen betragen T€ 979 (VJ': T€ 1.118). Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt T€ 1.548 im Jahr 2022 (VJ': T€ 238). Im Berichtszeitraum standen der Gesellschaft ausreichende flüssige Mittel zur Verfügung. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage ihre finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. Die Finanzlage ist insgesamt als geordnet zu bezeichnen. c) Vermögenslage In das Anlagevermögen wurden Investitionen in Höhe von T€ 46 getätigt. Hierbei handelt es sich um EDV Investitionen sowie Kosten im Zusammenhang mit dem Erwerb einer Beteiligung an der Dr. Juchheim Italia S.R.L. Das Vorratsvermögen ist mit T€ 650 im Vergleich zum Vorjahr (VJ': T€ 372) gestiegen. Das Kapital der Gesellschaft beträgt zum 31.12.2022 T€ 32.727 und liegt damit über dem Vorjahreswert von T€29.200. Die Eigenkapitalquote ist mit 87,32 % (VJ': 80,87 %) gestiegen. Die Vermögenslage ist insgesamt als geordnet zu bezeichnen. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Die für die Unternehmensteuerung verwendeten finanziellen Leistungsindikatoren sind Entwicklung des Umsatzes und der Gesamtleistung, des Material- und Personalaufwands sowie des Betriebsergebnisses. Bezogen auf die Gesamtleistung beträgt in 2022 der benötigte Materialaufwand 35,22 % und liegt damit etwas unter der Materialquote des Vorjahres (41,74 %). Der Anteil der Personalkosten an der Gesamtleistung beträgt 17,52 % in 2022 und liegt damit unter den Personalkosten des Vorjahrs (12,28 %). Die Umsatzrendite ist mit 26,50 % gegenüber dem Vorjahr (24,45%) gestiegen. 5. Gesamtaussage Die VFE-Lage betrachten wir weiterhin als gut. Die Umsätze und das Ergebnis sind für das Jahr 2022 im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Situation, des Kriegs in der Ukraine und der Energiekrise sowie Veränderungen in der Absatzstruktur geringer ausgefallen, sind aber insgesamt immer noch auf einem hohen Niveau. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden zeitnah beglichen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen spielen wegen unseres strikten Forderungsmanagements nur eine untergeordnete Rolle. Die kurzfristigen Vermögensgegenstände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten um T€ 5.409. III. Prognosebericht Das Jahr 2023 sowie auch 2024 ist gesellschaftlich und wirtschaftlich weiterhin geprägt durch den Krieg in der Ukraine, teilweise hohen Preisschwankungen und steigenden Zinsen sowie eine geringe Nachfrage im In- und Ausland. Gemäß der Pressemitteilung vom Statistischen Bundesamt (Destatis) vom 15. Januar 2024 setzte sich die Erholung vom Einbruch in 2020 durch die Pandemie nicht weiter fort. Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8% gegenüber dem Vorjahr ab und liegt insgesamt noch mit 1,5% unter dem Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (4). Die Inflationsrate hat seit März 2023 wieder abgenommen und verharrt im April bei 2,2% (5). Das Bruttoinlandsprodukt ist im Jahre 2023 zum Vorjahr um 0,3 % gesunken (4). Für das Jahr 2024 geht die Bundesregierung von einem Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts um 0,2 % aus (6). Die Europäische Kommission geht für ein Bruttoinlandsproduktwachstum von 1 % in der EU und 0,8 % im Euro-Währungsgebiet aus (7). Die Umsätze der Berichtsgesellschaft bewegen sich im laufenden Geschäftsjahr bis zum 31.1.2024 mit T€ 529 um ca. 43,83 % unter dem Vorjahresniveau im gleichen Zeitraum. Die Umsätze im Jahr 2023 belaufen sich auf T€ 10.461 und sind um ca. 21,40 % unter den Umsätzen des Jahres 2022. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind demgegenüber mit T€ 1.666 um T€ 544 gesunken. Derzeit ist für das Jahr 2023 von einem Gewinn vor Steuern in Höhe von ca. T€ 2.081 auszugehen. Die Umsatzrendite wird sich auf 19,89 % verschlechtern. In Folge wird mit einem geringeren Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit gerechnet. IV. + V. Risiko- und Chancenbericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken: Aufgrund der immer noch zurückhaltenden Konsumnachfrage im In- und Ausland sowie gestiegener Finanzierungskosten entwickelt sich die Weltwirtschaft und die Konjunktur in Deutschland gegenwärtig nur gemäßigt. Die wirtschaftliche Situation unserer Kunden ist daher auch beeinträchtigt. Eine allgemeine Konsumzurückhaltung wirkt sich auch unmittelbar auf unseren Umsatz negativ aus. Ertragsorientierte Risiken Auf Betreiben der Pharmalobby und der Bundesregierung sollte Cannabidiol, Inhaltsstoff im Hanföl von CannaPur, in die Liste psychotroper Substanzen der vereinten Nationen aufgenommen werden. Dieser Vorstoß ist bislang gescheitert, da Cannabidiol keinerlei psychotrope Wirkung entfaltet. Deshalb darf Cannabidiol weiterhin in Kosmetika verwendet werden. Sollte behördlicherseits daran festgehalten werden, CannaPur verbieten zu lassen, wäre das ein großes Risiko für unser Unternehmen, denn wir erzielen mit dem Produkt CannaPur einen Umsatz von ca. 5 Mio. €. Mit Anordnung vom 11.04.2022 wurde der Dr. Juchheim GmbH der Vertrieb von CannaPur Complete Balance und CannaPur Complete F verboten. Die Dr. Juchheim GmbH hat gegen das Verbot Widerspruch eingelegt. Zum derzeitigen Stand haben sich keine neuen Erkenntnisse ergeben. Finanzwirtschaftliche Risiken Wegen der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Es sind keine Engpässe zu erwarten. Es ist aber nie auszuschließen, dass nachhaltige branchenspezifische oder ertragsorientierte Risiken auch auf die finanzwirtschaftlichen Risiken durchschlagen. 2. Chancenbericht Mit unseren innovativen Produkten und unserem funktionierenden Network von derzeit ca. 4.000 Beratern verfügen wir über ein effektives Vertriebsnetz und erreichen die Wünsche unserer Kunden. Unser Auslieferungslager ist gut durchorganisiert und verfügt über ausreichend Erweiterungspotential, sodass wir die Nachfrage jederzeit befriedigen können. Dem Wettbewerb am Markt und dem steigenden Konkurrenzdruck sehen wir uns gut gerüstet. 3. Gesamtaussage Der anhaltende Krieg in der Ukraine sorgt weiterhin für Unsicherheit über die weltwirtschaftliche Entwicklung in den kommenden Jahren. Gleichzeitig erholt sich die Wirtschaft aufgrund nachlassender Lieferengpässe und Rückgänge bei den Energiepreisen sowie der Inflation im Allgemeinen. Eine längerfristige Prognose bleibt zum jetzigen Zeitpunkt weiterhin schwierig. Risiken sehen wir auch zukünftig in dem steigenden Wettbewerbsdruck am Markt und der Abhängigkeit von gesetzlichen Regulierungsbestrebungen. Wir sehen uns aber aufgrund unserer innovativen Produkte und des gut implementierten Networks in der Lage den Risiken zu begegnen. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft vertreibt die Produkte gegen Vorkasse. Forderungsausfälle sind nicht wahrscheinlich. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.
Oberhaching, 31.10.2024 Dr. Jürgen Juchheim Kerstin Halefeldt Quellen (1) Statistisches Bundesamt (Destatis), Bruttoinlandsprodukt 2022 für Deutschland, am 13.01.2023 in Berlin, Statement von Dr. Ruth Brand, Stefan Hauf, Michael Kuhn und Peter Schmidt. (2) ECB Annual Report 2022, April 18, 2023, https://www.ecb.europa.eu/pub/pdf/annrep/ecb.ar2022~8ae51d163b.en.pdf. (3) Dominique Petruzzi, Statista Research Department, Growth rate of the Global cosmetics market 2000-2023, May 19, 2024, https://www.statista.com/statistics/297070/growth-rate-of-the-global-cosmetics-market/. (4) Statistisches Bundesamt (Destatis), Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3% gesunken, Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024. (5) BMWK, Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Mai 2024, Pressemitteilung vom 14.05.2024. (6) BMWK, Jahresprojektion der Bundesregierung, Online-Version vom 1.03.2024. (7) Europäische Kommission, Deutsche Vertretung, Frühjahrsprognose 2024: allmähliche Expansion unter hohen geopolitischen Risiken, Presseartikel vom 15.05.2024. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
B. Allgemeine Angaben und Erläuterungen Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen GmbH im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB auf. Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Ergänzend werden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Dr. Jürgen Juchheim hat mit Urkunde, Ur-NR 2248/2018, vom 25.10.2018 zum Umwandlungsstichtag 01.04.2018 das von ihm unter der im Handelsregister des Amtsgericht München unter HRA 96908 eingetragenen Firma "Dr. Juchheim Cosmetics e.K." mit dem Sitz in Oberhaching, Landkreis München, betriebene Unternehmen in eine neu gegründete Gesellschaft mit beschränkter Haftung, namens "Dr. Juchheim GmbH", gemäß § 123 Abs. 3, § 152 UmwG ausgegliedert. C. Erläuterungen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind an den ertragsteuerlichen Vorschriften ausgerichtet worden. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterliegen um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer (§§ 253 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 3 i. V. m. 255 Abs. 1 HGB). Ist ihr Wert voraussichtlich dauerhaft im Wert gemindert, so werden sie mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt (§ 253 Abs. 3 S. 3 HGB). Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Bauten, andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung werden linear entsprechend der nach steuerlichen Grundsätzen ermittelten Nutzungsdauer, abgeschrieben. Zugänge werden pro rata temporis abgeschrieben. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit einem Wert ohne Umsatzsteuer bis € 800,00 werden im Jahr der Anschaffung bzw. Herstellung als Aufwand behandelt. Die Nutzungsdauer von abschreibungsfähigen unbeweglichen Sachanlagevermögen beträgt linear entsprechend der nach steuerlichen Grundsätzen 33 Jahre Nutzungsdauer. Die Außenanlagen, als selbständige Vermögensgegenstände, werden mit einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 12 Jahren abgeschrieben. Die Nutzungsdauer der Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie der sonstigen Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt je nach angeschafften Vermögensgegenstand zwischen 3 und 13 Jahren, mit Ausnahme des im November 2018 angeschafften Tresor mit einer Nutzungsdauer von 23 Jahren. Für die sonstigen Transportmittel wird von einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 7 Jahren ausgegangen. Anteile an verbundenen Unternehmen sowie Beteiligungen sind mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Fertigerzeugnisse und Waren werden zu Anschaffungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren Tageswerten (§ 253 Abs. 4 HGB) angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nominalwerten angesetzt. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit den Nominalwerten angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB). Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen, zeitanteilig abgegrenzt. Eine Abgrenzung wurde nur für Ausgaben größer € 800 vorgenommen. Das Eigenkapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen mit einer erwarteten Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB) berücksichtigt. Es wurde eine Gewährleistungsrückstellung sowie Rückstellungen für Prozesskosten mit einer Laufzeit von mehr als 1 Jahr zum 31.12.2022 gebildet. Die Erfüllungsbeträge für die Gewährleistungsrückstellung und die Rückstellungen für Prozesskosten mit einer Laufzeit von 2 Jahren wurden durch die Abzinsung des nominalen Verpflichtungsbetrags ermittelt. Der anzuwendende Abzinsungszinssatz gem. § 253 Abs. 2 HGB beträgt 0,52%. Die Gewährleistungsrückstellung wurde im Jahre 2022 wie auch im Vorjahr pauschal mit 3 % der Umsätze berücksichtigt. Verbindlichkeiten werden gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewendet. II. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Aufgliederung der Abschreibungen des Geschäftsjahres sind als Anlage zum Anhang dargestellt (Anlagenspiegel). Unter dem Posten Forderungen gegen verbundene Unternehmen wird das Verrechnungskonto in Höhe von insgesamt € 1.025.647,01 (VJ € 700.997,35) sowie ein Darlehen an ein verbundenes Unternehmen in Höhe von € 21.801.692,18 (VJ € 19.036.807,66) ausgewiesen. Unter dem Posten Forderungen gegen Gesellschafter ist das Verrechnungskonto des GmbH-Gesellschafters in Höhe von € 392.166,90 (VJ € 3.561.288,28) sowie ein Darlehen an den GmbH-Gesellschafter in Höhe von € 6.665.918,07 (VJ € 7.911.412,83) ausgewiesen. In der veröffentlichten Vorjahresbilanz waren die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie das Darlehen an den GmbH-Gesellschafter noch unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Im vorliegenden Jahresabschluss wurde auch der Vorjahresausweis angepasst. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von € 74.557,11 (VJ € 72.941,99) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von € 1.372,00 (VJ € 1.372,00) . Die Verbindlichkeiten gegen Gesellschaftern haben eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren. Eine detaillierte Darstellung der gesamten Verbindlichkeiten ist dem folgenden Laufzeitenspiegel zu entnehmen. Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2022
*) Ausweis in Bilanz unter sonstige Verbindlichkeiten. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen: • Urlaubsrückstellungen in Höhe von € 5.992,30 (VJ € 7.519,51), • Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von € 395.187,71 (VJ € 554.878,59), • Rückstellung für Abschluss und Prüfungskosten in Höhe von € 122.146,60 (VJ €180.296,60), • Rückstellung für ausstehende Rechnungen in Höhe von € 145.104,26 (VJ €83.637,17), • Rückstellung für eine Rückzahlung der Überbrückungshilfe III plus gem. Schlussabrechnung in Höhe von € 28.308,88 (VJ € 0,00), • Rückstellung für Verspätungszuschläge zur Umsatzsteuer in Österreich in Höhe von € 14.120,51 (VJ € 5.681,86), • Rückstellung für Prozesskosten in Höhe von € 268.553,37 (VJ € 286.288,30). Die Münchner Bank hat der Juchheim GmbH am 6.2.2019 ein Avalkonto in Höhe von € 43.368,03 und am 26.08.2020 in Höhe von € 13.991,45 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus hat die Juchheim GmbH Bürgschaften in Höhe von insgesamt € 570.000,00 für Herrn Dr. Juchheim zur Verfügung gestellt. Die Geschäftsleitung hat zum Stichtag und in der Zeit bis zur Erstellung des Abschlusses neben ihrer eigenen Einschätzung eines geringenAusfallrisikos aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der durch die Haftungsverhältnisse Begünstigten keine anderweitigen Anhaltspunkte erlangt, die eine Inanspruchnahme der Gesellschaft aus diesen Verhältnissen mit einer wesentlichen Wahrscheinlichkeit erwarten lassen. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen nach dem Bilanzstichtag bestehen vor allem in (1) dem Kfz-Leasing der betrieblichen Pkw ́s (€ 280.865,56) über einen festen Zeitraum von ab dem 1.1.2023 noch 7, 7 und 18 (aus den drei bestehenden Leasingverträgen aus Vorjahren) bzw. 31 und 52 Monaten (in 2023 neu abgeschlossene Leasingverträge). Ein Leasingvertrag für ein Fahrzeug wurde in 2023 vorzeitig storniert. (2) Ferner bestehen sie aus den beiden Mietverträgen für Büro- und Lagerflächen in Oberhaching, welche für einen festen Mietzeitraum bis zum 9.6.2025 und 22.7.2025 vereinbart worden sind (€ 429.408,95). III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Erträge in Höhe von € 3.950,19 (€ 5.566,53) aus der Abzinsung von Rückstellungen sind in der Gewinn- und Verlustrechnung für das Jahr 2022 enthalten. Hinsichtlich der Angaben nach § 285 Nr. 9a und Nr. 9b HGB wird die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag haben das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von €1.165.493,91 (VJ € 1.499.691,00) belastet. D. Ergänzende Angaben Die Angaben nach § 285 Nr. 11 HGB entfallen durch Inanspruchnahme der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 3 Nr. 1 HGB. Während des Geschäftsjahres werden durchschnittlich (inkl. Teilzeit) 13 (VJ € 20) Angestellte beschäftigt. Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch folgende Personen geführt:
Oberhaching, den 31. Oktober 2024 Dr. Jürgen Juchheim Kerstin Halefeldt
sonstige Berichtsbestandteile
Oberhaching, den 31. Oktober 2025 Gez. Dr. Jürgen Juchheim Gez. Kerstin Halefeldt Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 31.10.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Dr. Juchheim GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Dr. Juchheim GmbH, Oberhaching, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dr. Juchheim GmbH, Oberhaching, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022. Weiter vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unsere Prüfungsurteile zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 12. November 2024 SW Wirtschaftstreuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft - Steuerberatungsgesellschaft gezeichnet Reik Schwarzbach, Wirtschaftsprüfer |
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