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HONORIS Treuhand GmbH
Suarezstraße 21, 14057 Berlin, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jens Ammon seit 6.4.2009 | Geschäftsführer |
Thomas Abel seit 7.1.2005 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 75.00% | |
| 25.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HONORIS Treuhand GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ zum 31. Dezember 2023HONORIS Treuhand GmbH, BerlinAKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für 2023HONORIS Treuhand GmbH, Berlin
ANHANG für das Geschäftsjahr 2023HONORIS Treuhand GmbH, BerlinI. Allgemeine Angaben Die Firma der Gesellschaft lautet: HONORIS Treuhand GmbH. Sitz der Gesellschaft ist Berlin. Die Geschäftsadresse befindet sich in 14057 Berlin, Suarezstr. 21. Zweigstellen existieren nicht. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. II. Angaben zur Form der Darstellung und zur Gliederung Die HONORIS Treuhand GmbH, Berlin, eingetragen im Handelsregister Charlottenburg, unter der Nummer HRB 95519 B ist ein Wertpapierinstitut i.S.d. § 2 Abs. 1 WpIG und hat gem. § 340 Abs. 4a HGB die Vorschriften zur Rechnungslegung von Kreditinstituten gem. §§ 340ff. HGB anzuwenden. Unabhängig von Größe und Rechtsform haben Rechnungslegung und Jahresabschluss den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften zu entsprechen. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG), des Wertpapierinstitutsgesetzes (WpIG) und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute und Wertpapierinstitute (RechKredV) aufgestellt. Die Bilanz ist in Kontoform aufgestellt worden. Die in Formblatt 1 der RechKredV bezeichneten Posten sind gesondert und in der vorgeschriebenen Reihenfolge ausgewiesen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden, die in Formblatt 3 der RechKredV bezeichneten Posten sind gesondert und in der vorgeschriebenen Reihenfolge ausgewiesen. Abweichungen in der Form der Darstellung oder in der Gliederung sind nicht vorgekommen. Änderungen gegenüber dem Vorjahr hat es nicht gegeben. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Grundsätze Bilanzierung und Bewertung erfolgten gem. §§ 242 ff., 264 ff. HGB sowie 340 ff. HGB i.V.m. Abschnitt 2 bis 4 RechKredV. Abweichungen von den Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften sind nicht vorgekommen. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben gegenüber dem Vorjahr keine Änderungen erfahren. Auf fremde Währung lautende Posten waren nicht enthalten. 2. Forderungen Forderungen an Kreditinstitute sowie an Kunden sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt worden. Forderungsverluste sind im Geschäftsjahr 2023 nicht eingetreten. Einzelwertberichtigungen waren nicht vorzunehmen, da zum Bilanzstichtag keine erkennbaren Ausfallrisiken bestanden. Pauschalwertberichtigungen wurden ebenfalls nicht vorgenommen, da auch ein allgemeines Ausfallrisiko nicht besteht. 3. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sowie Sachanlagen wurden gem. § 253 Abs. 1 HGB mit ihren Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Anschaffungskosten wurden gem. § 255 Abs. 1 HGB ermittelt. Herstellungskosten für Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind nicht angefallen. Planmäßige Abschreibungen erfolgten gem. § 253 Abs. 3 HGB linear und zeitanteilig entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände. Außerplanmäßige Abschreibungen auf einen niedrigeren beizulegenden Wert waren nicht vorzunehmen, da außergewöhnliche Wertminderungen nicht eingetreten sind. Wertaufholungen waren nicht vorzunehmen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800 wurden in voller Höhe im Jahr ihrer Anschaffung abgeschrieben. 4. Sonstige Vermögensgegenstände und Rechnungsabgrenzungsposten Sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt worden. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Zahlungen im Geschäftsjahr, die wirtschaftlich das Folgejahr betreffen. 5. Verbindlichkeiten und Rückstellungen Verbindlichkeiten sind gem. § 253 Abs. 1 HGB mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt worden. Es existieren keine Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind. Rückstellungen wurden gem. § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB gebildet. Der Wertansatz erfolgte gem. § 253 Abs. 1 HGB im Rahmen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. Die Rückstellungen decken alle wesentlichen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen ab. 6. Eigenkapital Das Eigenkapital wurde zum Nennbetrag bilanziert und setzt sich aus dem Stammkapital, den Gewinnrücklagen und dem Bilanzgewinn zusammen. IV. Angaben und Erläuterungen zu den Posten des Jahresabschlusses 1. Fristengliederung Forderungen an Kreditinstitute i.H.v. EUR 602.676 (Vorjahr: EUR 567.849) sind täglich fällig, die anderen Forderungen i.H.v. EUR 52.572 (Vorjahr: EUR 52.572) haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Forderungen an Kunden i.H.v. EUR 338.976 (Vorjahr: EUR 309.808) haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu 3 Monaten. Sonstige Vermögensgegenstände i.H.v. EUR 47.186 (Vorjahr: EUR 1.507) haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr, i.H.v. EUR 14.326 (Vorjahr: EUR 14.310) eine Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahren. Sonstige Verbindlichkeiten i.H.v. EUR 81.886 (Vorjahr: EUR 57.893) haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr. Die Restlaufzeit der Rückstellungen gliedert sich wie folgt:
2. Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Aufgliederungen der in der Bilanz ausgewiesenen Anlagepositionen und ihrer Entwicklung im Geschäftsjahr wird wie folgt dargestellt: Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
3. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von EUR 55.836 aus Steuern (Vorjahr: EUR 49.285). 4. Rückstellungen Die Rückstellungen bestehen im Wesentlichen aus Rückstellungen für Personalkosten, Aufbewahrungsverpflichtung sowie Abschlussprüfungskosten. 5. Eigenkapital Im Geschäftsjahr erfolgten durch die Gesellschafterversammlung Einstellungen in die Gewinnrücklagen aus dem Bilanzgewinn des Vorjahres in Höhe von EUR 175.000,00. V. Sonstige Pflichtangaben 1. Geschäftsführer Geschäftsführer der Gesellschaft sind unverändert
Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer wurden nicht gewährt. Haftungsverhältnisse zugunsten der Geschäftsführer wurden nicht eingegangen. Bezugsrechte oder sonstige anteilsbasierte Vergütungen wurden nicht ausgegeben. 2. Personal Die Gesellschaft hatte im Geschäftsjahr 2023 zusätzlich zu den zwei Geschäftsführern vier Vollzeit-Mitarbeiter. 3. Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar gliedert sich wie folgt:
5. Nachtragsbericht Nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die sich auf die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unserer Gesellschaft wesentlich auswirken. 6. Vorschlag für die Verwendung des ErgebnissesDie Geschäftsführer schlagen der Gesellschafterversammlung vor, EUR 100.000,00 in die Gewinnrücklage einzustellen und den restlichen Bilanzgewinn i.H.v. EUR 35.567 in das Folgejahr vorzutragen.
Berlin, den 30. Mai 2024 Thomas Abel, Geschäftsführer Jens Ammon, Geschäftsführer Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Wirtschaftsbericht 1.1 Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis Die Gesellschaft ist ein Wertpapierinstitut und bietet derzeit die folgenden Finanzdienstleistungen bzw. Wertpapierdienstleistungen an:
Daneben vermittelt das Unternehmen außerdem den Abschluss folgender Verträge oder weist die Gelegenheit zum Abschluss folgender Verträge nach:
Kerngeschäft des Unternehmens sind die Finanzportfolioverwaltung und die Erstellung von Finanzplanungen für die Mandanten. 1.1.1 Ergebnisentwicklung Die HONORIS Treuhand GmbH hat im Geschäftsjahr 2023 Erträge in Höhe von TEUR 1.182 (Vorjahr: TEUR 1.164) erzielt. Diesen standen Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.092 (Vorjahr: TEUR 1.069) gegenüber. Daraus ergab sich ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 90 (Vorjahr: TEUR 95). Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden mit dem erzielten Jahresüberschuss vor Steuern und gewinnabhängiger Tantiemen in Höhe von TEUR 238 (Vorjahr: TEUR 255) die Erwartungen übertroffen. Die Entwicklung der Provisionserträge entsprach in etwa den Erwartungen. Hauptursache dafür ist die weiterhin stabile Entwicklung, da das Geschäftsmodell einer transaktionsunabhängigen Vergütung und einer unabhängigen Honorarberatung von den Kunden weiterhin gut angenommen wird. Durch die wieder stabilere Entwicklung der Kapitalmärkte und durch Mittelzuflüsse konnte der Jahresüberschuss trotz gestiegener Kosten stabil gehalten werden. Darüber hinaus war die Kostensteigerung geringer als in der Planung prognostiziert. Der Anstieg der Kosten resultiert hauptsächlich aus dem Personalbereich aufgrund von Gehaltsanpassungen 1.1.2 Ergebniskomponenten Wesentliche Ergebniskomponenten waren im Geschäftsjahr 2023 folgende Geschäftsbereiche:
1.1.3 Kapitalausstattung Das Eigenkapital der Gesellschaft beläuft sich zum Bilanzstichtag auf ca. TEUR 836 und setzt sich zusammen aus dem Stammkapital in Höhe von TEUR 75, der Gewinnrücklage in Höhe von TEUR 625, dem Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 46 und dem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 90. Darlehen mussten nicht aufgenommen werden. Verbindlichkeiten und Risiken der Gesellschaft sind aus dem vorhandenen Vermögen gedeckt. Die aufsichtsrechtlichen Eigenmittelanforderungen wurden zum Stichtag um TEUR 520 übererfüllt. 1.1.4 Liquidität Das Stammkapital der Gesellschaft ist vollständig eingezahlt. Nennenswerte Liquiditätsabflüsse, z. B. für größere Investitionen oder Gewinnausschüttungen, hat es im Geschäftsjahr 2023 nicht gegeben. Kurzfristig nicht benötigte liquide Mittel wurden auf Girokonten geparkt, um eine ausreichende Liquiditätsvorsorge zu treffen. 1.1.5 Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Das Geschäftsmodell einer unabhängigen Honorarberatung für unsere Kunden auf der Basis einer nicht transaktionsbezogenen Vergütung gehört zu den tragenden Säulen unserer Geschäftsstrategie. Das trotz der Kapitalmarktkrise auf hohem Niveau positive Ergebnis des Geschäftsbereichs Vermögensbetreuung und -verwaltung sowie der erneute Kundenzuwachs belegen unsere hohe Kundenbindung. Das Unternehmen betreut zum Jahresende 2023 329 Kunden, was das Geschäftsmodell weiterhin auf eine stabile und breite Basis stellt. 1.2 Lage zum Bilanzstichtag Da das Geschäftsjahr mit einem überplanmäßigen Ergebnis abgeschlossen werden konnte, stellen sich Vermögens- und Finanzlage zum Bilanzstichtag stabil dar. Mit dem erzielten Ergebnis in Höhe von TEUR 90 wurde bezogen auf die Provisionserträge eine Umsatzrendite in Höhe von 7,7 % erreicht. Bezieht man das Ergebnis auf die Gesamterträge, liegt die Rendite bei 7,6 %. Es ergibt sich eine Eigenkapitalrendite in Höhe von 10,7 % und eine Gesamtkapitalrendite in Höhe von 8,2 %. Die Vermögenslage stellt sich mit einer Eigenkapitalquote von 76,9 % stabil dar. 2. Prognosebericht 2.1 Voraussichtliche Entwicklung der Ertragslage Nach dem weiterhin erfolgreichen Ausbau des Geschäftsbereiches Vermögensbetreuung und -verwaltung ist auch im Jahr 2024 unter Annahme einer stabilen Kapitalmarktsituation mit leicht steigenden Provisionserträgen in diesem Geschäftsbereich zu rechnen. Es wird mit einem Jahresüberschuss vor Steuern und gewinnabhängiger Tantiemen etwas über dem Niveau des Vorjahres gerechnet. 2.2 Voraussichtliche Entwicklung der Vermögenslage Es sind keine wesentlichen Investitionen für das Jahr 2024 vorgesehen. Minderungen der Eigenkapitalausstattung oder Aufnahme von Fremdkapital sind daher nicht zu erwarten. Im Falle der Erzielung positiver Ergebnisse werden diese zunächst dem Eigenkapital zufließen, da Gewinnausschüttungen derzeit nicht geplant sind. 2.3 Voraussichtliche Entwicklung der Finanzlage Abflüsse liquider Mittel, die nicht aus Zuflüssen gedeckt werden können, sind nach den derzeitigen nicht zu erwarten. Es bestehen keine größeren Verbindlichkeiten, die kurzfristig aus den verfügbaren Mittel gedeckt werden müssten. Abflüsse aus Gewinnausschüttungen sind nicht geplant. Zuflüsse werden vollständig der Gesellschaft zur Verfügung stehen, so dass von einer stabilen Entwicklung der Finanzlage ausgegangen werden kann. 2.4 Zusammenfassende Prognose Zusammenfassend gehen wir davon aus, dass sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft stabil entwickeln wird. Unsere Prognosen basieren auf Ertrags- und Liquiditätsplanungen für einen Zeitraum von zwei Jahren im Voraus. Diese werden basierend auf den Vorjahreswerten und der vorsichtigen Planungsannahmen prognostiziert. Durch Gegenüberstellung der zu erwartenden Kosten wird der voraussichtliche Ertrag ermittelt. Zuwachsraten werden nach dem Vorsichtsprinzip auf der Basis von Erfahrungswerten geschätzt. 3. Risikobericht 3.1 Chancen und Risiken Chancen sehen wir gerade vor dem Hintergrund der volatilen Finanzmärkte und dem Aufschwung der in unserem Geschäftsmodell verankerten unabhängigen Honorarberatung auf Basis nicht transaktionsbezogener Vergütungen. Risiken könnten sich aus einer Verschlechterung der Markt- und Umfeldbedingungen, aufgrund der ungewissen Weiterentwicklung der europäischen Wirtschafts- und Währungsunion und ihrer Auswirkungen auf die Kapitalmarktentwicklung, Realwirtschaft und Finanzdienstleistungsbranche und einer weiteren Zunahme der geopolitischen Spannungen ergeben. Weitere Risiken könnten aus der zunehmenden Reglementierung des Finanzdienstleistungssektors und dem damit verbundenen steigenden Aufwand zur Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen erwachsen. Kostensteigerungen sind auch durch höhere Anforderungen an Qualität der Beratung, Umfang der Aufklärung, Qualifikation der Mitarbeiter, Produkt- und Strategien-Auswahl, Intensität der Überwachung etc. zu erwarten. Diesen Risiken kann nur durch ständige Anpassung und Flexibilität der Geschäftsstrategie, durch Verbreiterung der Geschäftsbereiche sowie durch vertrauensbildende Maßnahmen zur langfristigen Kundenbindung begegnet werden. Soweit dies kurzfristig zu Lasten der Ertragsfähigkeit geht, ist die langfristige Wirkung abzuwägen. Liquiditäts- und Ausfallrisiken werden zurzeit als gering eingestuft. 3.2 Risikomanagementziele und -methoden Risikomanagement und Controlling erfolgen, indem das betriebswirtschaftliche Ergebnis und die liquiden Mittel permanent überwacht und die Auswertungen analysiert werden. Aus dem betreuten Vermögen können die zu erwartenden Einnahmen relativ genau prognostiziert und den bekannten Ausgaben gegenübergestellt werden. Bei Unterdeckung würden aufgrund der hohen Entscheidungsflexibilität sofort Maßnahmen eingeleitet werden können. Weiterhin werden Ertrags- und Liquiditätsplanungen erstellt, die in einem Soll-Ist-Vergleich überprüft werden. Differenzen, die sich dabei ergeben, werden analysiert und ggf. Maßnahmen, wie Kostenstrukturprüfungen oder Akquise-Strategien, eingeleitet.
Berlin, 30.05.2024 Thomas Abel, Geschäftsführer Jens Ammon, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die HONORIS Treuhand GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HONORIS Treuhand GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HONORIS Treuhand GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Bad Hersfeld, den 19. Juni 2024 B
+ H Deutsche Revisionsgesellschaft mbH
Johanna Bolender, Wirtschaftsprüferin Beschluss der Gesellschafterversammlung der HONORIS Treuhand GmbHWir, die unterzeichnenden Gesellschafter der HONORIS Treuhand GmbH sind die alleinigen Anteilseigner dieser Gesellschaft. Unter Verzicht auf die Einhaltung aller Form- und Fristvorschriften treten wir in eine Gesellschafterversammlung ein und fassen folgende Gesellschafterbeschlüsse: 1. Feststellung des Jahresabschlusses Die Geschäftsführer der Gesellschaft haben den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 aufgestellt und durch B + H Deutsche Revisionsgesellschaft mbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft prüfen lassen. Der Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses sowie der darin enthaltene, mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss wurden den Gesellschaftern vorgelegt. Die Gesellschafter haben den Jahresabschluss sowie den Prüfungsbericht zustimmend zur Kenntnis genommen und beschließen wie folgt: Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 in der im Prüfungsbericht enthaltenen Fassung wird hiermit von der Gesellschafterversammlung festgestellt. 2. Beschluss über die GewinnverwendungDie HONORIS Treuhand GmbH hat im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss vor Steuern und Tantiemen in Höhe von 242.636 Euro erzielt. Gemäß Gesellschafterbeschluss vom 21.05.2012 wurde daraus den Geschäftsführern eine Tantieme in Höhe von jeweils 47.575,60 Euro, der Mitarbeiterin Inga Jerke gemäß Gesellschafterbeschluss vom 06.01.2017 eine Tantieme in Höhe von 7.136,34 Euro, dem Mitarbeiter Sven Scherner gemäß Gesellschafterbeschluss vom 19.12.2022 eine Tantieme in Höhe von 4.757,56 Euro und der Mitarbeiterin Michaela Köhler gemäß Gesellschafterbeschluss vom 21.11.2022 eine Tantieme in Höhe von 4.757,56 Euro gewährt. Die Tantiemen sind einen Monat nach Feststellung des Jahresabschlusses durch die Gesellschafterversammlung fällig. Es verbleibt per 31. Dezember 2023 ein Bilanzgewinn in Höhe von 135.567,17 Euro. Dieses Ergebnis wird wie folgt verwendet:
3. Entlastung der Geschäftsführer Den Geschäftsführern der Gesellschaft, Herrn Thomas Abel und Herrn Jens Ammon, wird hiermit für das Geschäftsjahr 2023 durch die Gesellschafterversammlung Entlastung erteilt.
Berlin, 12.7.2024 Thomas Abel, Gesellschafter Jens Ammon, Gesellschafter |
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