Knaack GmbH
Selbe AdresseVermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Knaack AGHamburgJahresabschluss zum 31. Dezember 2021Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021Knaack AktiengesellschaftI. Geschäftsverlauf 1. Branchensituation und gesamtwirtschaftliche Entwicklung Die Gesellschaft ist einer der größten Anbieter von Kran- und Schwerlastfahrzeugen im norddeutschen Raum. Das Tätigkeitsfeld liegt im Wesentlichen in den Bereichen Industrie, Hafen, Windkraftanlagenbau sowie in der Baubranche. Der Tätigkeitsschwerpunkt liegt im Inland. Durch die hohe Verfügbarkeit von Mobilkranen verschiedener Traglastklassen (bis zu 750 to), ist die Gesellschaft in der Lage, neben den längerfristigen Aufträgen auch auf kurzfristige Kundenanfragen flexibel zu reagieren. Durch die Bandbreite an verfügbaren Kranfahrzeugen ist die Gesellschaft relativ unabhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung in einer Branche. Insgesamt ist das Geschäftsjahr 2021 zufriedenstellend verlaufen. Die Gesellschaft hat den im Geschäftsjahr 2021 entstandenen Gewinn von TEUR 169 aufgrund eines bestehenden Gewinnabführungsvertrages an die alleinige Aktionärin abgeführt. Es verbleibt für das Geschäftsjahr Jahr 2021 ein Jahresergebnis von € 0 2. Umsatz und Auftragsentwicklung Die gefestigte Marktposition ist auf einen hohen Grad der Kundenbindung, die ständige Prolongation von Rahmenverträgen und die Neukundenakquise zurückzuführen. 3. Investitionen Im Geschäftsjahr 2021 wurden Investitionen in Höhe von TEUR 78 (VJ. 0) vorgenommen. Insgesamt wird der Fuhrpark auf dem neuesten technischen Stand gehalten, um den Marktanforderungen gerecht zu werden. 4. Finanzierungsmaßnahmen Im Jahr 2021 ist die Gesellschaft ihren Zahlungsverpflichtungen vollumfänglich nachgekommen. Die finanzielle Belastung aus Darlehns- bzw. Mietkaufverträgen betrug im Jahr 2021 TEUR 2.097. Grundsätzlich werden Investitionen in den Fuhrpark über Mietkaufverträge oder Darlehen finanziert. 5. Personal- und Sozialbereich Für das Unternehmen waren im Berichtszeitraum im Durchschnitt 70 Arbeitnehmer tätig. Gewerbliche Mitarbeiter werden auf Stundenlohnbasis entlohnt; Verwaltungsangestellte erhalten ein Festgehalt. II. Lage der Gesellschaft 1. Vermögens- und Finanzlage Die Vermögenslage der Gesellschaft stellt sich wie folgt dar: Aktiva
Das Anlagevermögen verminderte sich maßgeblich durch planmäßige Abschreibungen sowie durch Verkäufe. Die zur Finanzierung des Anlagevermögens aufgenommenen Bankkredite wurden planmäßig getilgt. Die Eigenkapitalquote ist aufgrund der verminderten Bilanzsumme um 1,5-%-Punkte gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Finanzlage stellt sich wie folgt dar:
Die Gesellschaft ist ihren Zahlungsverpflichtungen im Geschäftsjahr 2021 vollumfänglich nachgekommen. Bereitgestellte Kreditlinien wurden nicht in Anspruch genommen. 2. Ertragslage Die wesentlichen Kennzahlen der Ertragslage stellen sich wie folgt dar:
Die Entwicklung der Gesamtleistung ist vor allem durch die ansteigende Nachfrage nach Windkraftanlagen beeinflusst. Überproportional hierzu entwickelte sich der Materialaufwand. Das Betriebsergebnis liegt dadurch um 0,2%-Punkte über dem des Vorjahres. Das Finanzergebnis beinhaltet hauptsächlich den Zinsaufwand für Bankverbindlichkeiten und verminderte sich durch das sinkende Zinsniveau sowie durch Tilgung der Bankkredite. Das neutrale Ergebnis ist bestimmt durch Versicherungserstattungen. Das im Jahr 2021 erzielte Ergebnis von T€ 169 ist an die Gesellschafterin aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrages abgeführt worden. 3. Gesamtaussage Bei Erstellung des Lageberichts hat sich die wirtschaftliche Lage des Unternehmens weiterhin positiv entwickelt. III. Künftige Entwicklung 1. Chancen und Risiken sowie Einschätzung der Geschäftsführung zur künftigen Entwicklung Die Gesellschaft ist ein mittelständisches Inhabergeführtes Unternehmen. Wie jedes Unternehmen unterliegt die Gesellschaft den normalen Chancen und Risiken des Marktes. Für den Erfolg unseres Unternehmens sind zwei Aspekte maßgeblich: 1. Technischer Stand des Fuhrparks: Dem Risiko einer Überalterung des Fuhrparks oder technischer Ausfälle im Fuhrpark begegnet die Gesellschaft durch eine ständige Erneuerung des Fuhrparks. Dadurch ist die Gesellschaft in der Lage, jederzeit den Anforderungen des Marktes, insbesondere auch neuen Entwicklungen, weitestgehend gerecht zu werden. 2. Durch gute Kontakte zu anderen Kranfahrzeuganbietern können im Fall einer deutlichen Steigerung von Aufträgen weitere Fahrzeuge kurzfristig angemietet werden. 3. Personal: hier ist das Ziel; die Mitarbeiterfluktuation so niedrig wie möglich zu halten, insbesondere vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung sowie das Ziel, die Unfallgefahr weitestgehend zu minimieren. Hierzu wird unser Personal, insbesondere das Fahr- und Bedienungspersonal regelmäßig fortgebildet. Die Schulungen minimieren nicht nur das Unfallrisiko, sondern sichern auch die Qualität der Arbeit beim Kunden. Weitere Risiken, die das Unternehmen ausgesetzt sind, sind vor allem steigende Anforderungen bei behördlichen Verfahren, hier vor Allem das Fahrgenehmigungsverfahren sowie ein erhöhter technischer Verschleiß durch eine Verschlechterung der Infrastruktur. Damit geht auch einher längere Fahrzeiten zu Kunden. Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht erkennbar. 2. Prognosebericht Im das Jahr 2022 sind keine Investitionen geplant. Der Kapitaldienst (Zins und Tilgung) wird im Jahr 2022 mit rd. 1,3 Mio. EUR veranschlagt. Insgesamt ermöglicht das interne Kontrollsystem der Gesellschaft jederzeit auf Marktveränderungen reagieren zu können und entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Der Vorstand geht davon aus, dass das Jahresergebnis 2022 auf dem Niveau des Vorjahres liegen wird. Allerdings ist diese Entwicklung aufgrund des Russland-Ukraine-Krieges sowie der sich hieraus ergebenden wirtschaftlichen Entwicklungen in Europa (vor Allem die steigenden Treibstoff- und Energiepreise) nicht valide abzuschätzen.
Hamburg, 30. August 2022 Matthias Knaack, Vorstand BilanzAktiva
Gewinn- und VerlustrechnungGewinn- und Verlustrechnung
AnlagenspiegelAnlagenspiegel zum 31. Dezember 2021Brutto-Anschaffungskosten
Brutto-Wertberichtigungen
Nettowerte
Anhang1. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Knaack AG, Pollhornbogen 17, 21107 Hamburg (Registergericht Hamburg B 75555), wurde unter Anwendung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft hat nach den Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 267 Abs. 2 HGB Rechnung zu legen. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertungs- und Bilanzierungsvorschriften wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Vermögensgegenstände der Gesellschaft wurden grundsätzlich mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und planmäßig über die Nutzungsdauer abgeschrieben. Soweit erforderlich, wurde ein am Bilanzstichtag niedrigerer beizulegender Wert angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Nutzungsdauern betragen zwischen 1 und 14 Jahren. Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungskosten einschließlich der Anschaffungsnebenkosten bzw. Herstellungskosten. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten unter Berücksichtigung des sogenannten Niederstwertprinzips bilanziert. Zweifelhafte und uneinbringliche Posten wurden wertberichtigt bzw. abgeschrieben. Das allgemeine Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle im Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten mit dem Erfüllungsbetrag, welcher nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen angesetzt. 3. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist auf der letzten Seite des Anhangs als Anlage beigefügt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert unter Berücksichtigung angemessener Einzelwertberichtigungen für erkennbare Risiken und - bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - durch Abzug einer Pauschalwertberichtigung ausgewiesen. Die Fristigkeiten der Forderungen und sonstiger Vermögensgegenstände betragen allesamt weniger als ein Jahr. Gezeichnetes Kapital Das Grundkapital der Gesellschaft ist in 200.000 Inhaberaktien zu einem Nennwert von je 1,00 € gestückelt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen bestehen im Wesentlichen für:
Verbindlichkeiten
Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen auf:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind wie im Vorjahr in voller Höhe durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und sonstigen Verpflichtungen belaufen sich für das Geschäftsjahr 2022 auf rund TEUR 12.966 (Vorjahr: TEUR 11.230). Für Zinszahlungen gegenüber Kreditinstituten ist mit TEUR 79 zu rechnen (Vorjahr: TEUR 173). In den folgenden Geschäftsjahren sind Verpflichtungen in ähnlicher Höhe zu erwarten. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Personalaufwand Im Berichtsjahr waren TEUR 6,3 (Vorjahr: TEUR 6,3) für Altersversorgung im Aufwand enthalten. Außergewöhnliche Geschäftsvorfälle Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung waren abgelaufenen Geschäftsjahr nicht zu verzeichnen. 5. Ergebnisverwendung Es besteht ein Vertrag mit der Gesellschafterin, in dem vereinbart ist, dass Gewinne an die Gesellschafterin abzuführen und Verluste von der Gesellschafterin zu übernehmen sind. Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung des Ergebnisabführungsvertrages aufgestellt. 6. Sonstige Angaben Beschäftigte Mitarbeiter im Sinne des § 267 Abs. 5 HGB sind im Jahresdurchschnitt in folgendem Umfang beschäftigt:
Geschäftsführung Als Vorstand der Gesellschaft ist Herr Matthias Knaack, Seevetal, Kaufmann bestellt. Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Bezug auf die Bezüge der Geschäftsführungsorgane wird Gebrauch gemacht. Aufsichtsrat Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen: Annemarie Knaack, Hollenstedt, Kauffrau, Vorsitzende Gustav Franzen, Hamburg, Steuerberater, stellvertretender Vorsitzender Mathias Schütz, Hamburg, kfm. Angestellter Die Gesamtvergütung für die Tätigkeit der Mitglieder des Aufsichtsrates betrug im Berichtsjahr TEUR 4. Nachtragsbericht In wieweit steigende Energiekosten, insbesondere Preiserhöhungen des Diesels das Ergebnis des laufenden Geschäftsjahres beeinflussen werden, lässt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht abschließend beurteilen. Der Vorstand geht davon aus, die Preiserhöhungen im Tagesgeschäften entsprechend weiterbelasten zu können, bei Kunden mit langfristigen Verträgen müssten bei anhaltend steigenden Preisen gegebenenfalls Gespräche aufgenommen werden.
Hamburg, 22.03.2022 Knaack AG Matthias Knaack, Vorstand Datum der Feststellung: 31.08.2022 Datum der Billigung: 31.08.2022 In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Knaack AG, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Knaack AG, Hamburg - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Knaack AG für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Aktiengesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Aktiengesellschaft zum 31.12.2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Aktiengesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Aktiengesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Aktiengesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Aktiengesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Aktiengesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Aktiengesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Aktiengesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Aktiengesellschaft abzugeben. beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Aktiengesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Aktiengesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Aktiengesellschaft vermittelt. beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 29. Juli 2022 TRANS
TREUHAND GmbH
Schmidt, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsrates gemäß § 171 Abs. 2 AktG über das Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2021der Knaack AGDer Vorstand der Knaack AG, Matthias Knaack, hat dem Aufsichtsrat den Jahresabschluss für das Kalenderjahr 01. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021 und den Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinnes zur Prüfung vorgelegt. Der Aufsichtsrat erstattet der Hauptversammlung nach Prüfung der vorgelegten Unterlagen und der erteilten Auskünfte folgenden Bericht: 1. Die Buchführung der Gesellschaft wurde unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung (GoB) aufgestellt und entspricht den geforderten gesetzlichen Vorschriften. Die einzelnen Wertansätze im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 entsprechen den tatsächlichen Verhältnissen und sind nicht zu rügen. 2. Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages verbleibt kein Bilanzergebnis über das gesondert Beschluss zu fassen ist. 3. Der Aufsichtsrat hat seine gesetzlichen und satzungsmäßigen Aufgaben wahrgenommen. Der Aufsichtsrat hat den vorgelegten Jahresabschluss 2021 gebilligt, der damit festgestellt ist.
Hamburg, 31.08.2022 Aufsichtsratsvorsitzende Annemarie Knaack |
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