Bauträger für Wohngebäude
Baugenossenschaft eG
Vilshofen an der DonauStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Krenn seit 10.6.2015 | Vorstandsmitglied |
Stefan Schmidbauer seit 6.10.2008 | Vorstandsmitglied |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Baugenossenschaft eGVilshofen an der DonauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZAKTIVA
Anhang des Jahresabschlusses zum 31.12.2023A. Allgemeine Angaben Die Baugenossenschaft eG mit Sitz in Vilshofen an der Donau ist eingetragen im Genossenschaftsregister beim Amtsgericht Passau (GnR 615). Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Genossenschaftsgesetzes und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB entspricht den Bestimmungen der Formblattverordnung für Wohnungsunternehmen in der aktuellen Fassung. Die Genossenschaft ist ein kleines Unternehmen im Sinne des § 267 HGB; von entsprechenden Erleichtungsvorschriften wurde Gebrauch gemacht. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich von Dritten erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3 Jahren abgeschrieben. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich erhaltener Investitionszuschüsse, bei abnutzbaren Vermögensgegenständen vermindert um planmäßige Abschreibungen und bei allen Vermögensgegenständen - soweit erforderlich - um außerplanmäßige Abschreibungen bewertet. Die ertragswirksame Erfassung der Investitionszuschüsse erfolgt damit durch geringere Abschreibungen. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Bei Grundstücken erfolgt die Bewertung im Einzelfall unter Zugrundelegung des entsprechenden Bodenrichtwerts und unter Berücksichtigung evtl. Ab- bzw. Zuschläge. Aufwendungen für die umfassende Modernisierung von Gebäuden werden als nachträgliche Herstellungskosten aktiviert, soweit sie zu einer über den ursprünglichen Zustand hinausgehenden wesentlichen Verbesserung führen. Die nachträglichen Herstellungskosten werden auf die Restnutzungsdauer der Gebäude abgeschrieben. Bei umfassenden Modernisierungen wird die Restnutzungsdauer der Gebäude nach Abschluss der jeweiligen Massnahme auf einen Zeitraum zwischen 30 und 40 Jahren neu festgelegt. Eigene Verwaltungsleistungen, soweit diese auf den Zeitraum der Herstellung entfallen, werden aktiviert. Zinsen für Fremdkapital, das zur Finanzierung der Herstellung von Gebäuden verwendet wird, werden vollständig angesetzt, soweit sie auf den Zeitraum der Herstellung entfallen. Den planmäßigen Abschreibungen liegen folgende Nutzungsdauern zugrunde:
In Grundstücke ohne Bauten enthaltene Erschließungskosten für Erbbaurechtsgrundstücke werden auf den Zeitraum (99 Jahre) für die Erbbaurechte verteilt. Geringwertige Vermögensgegenstände zwischen 250,01 € und 1.000,00 € werden in einem jahresbezogenen Sammelposten linear über 5 Jahre abgeschrieben und nach Abschreibung als Abgang erfasst. Finanzanlagen sowie das Umlaufvermögen werden grundsätzlich zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zum Nennwert bewertet und erforderlichenfalls auf den beizulegenden Wert abgeschrieben. Unter den Unfertigen Leistungen sind noch nicht abgerechnete Betriebskosten ausgewiesen. Sie wurden mit den voraussichtlichen Kosten angesetzt. Die Bewertung der unter den anderen Vorräten ausgewiesenen Heizöl- und Pelletsbestände erfolgte zu Einstandspreisen nach der Fifo-Methode (First in - First out). Erkennbaren Risiken bei Mietforderungen wurde im Wege der Einzelbewertung Rechnung getragen. Die Flüssigen Mittel und Bausparguthaben sind zum Nennwert angesetzt. Als Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Zahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Vom Ansatzwahlrecht für Geldbeschaffungskosten als Rechnungsabgrenzungskosten wird Gebrauch gemacht. Diese werden linear mit 5 % auf eine Laufzeit von ca. 20 Jahren verteilt. Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach dem modifizierten Teilwertverfahren unter Berücksichtigung von zukünftigen Entgelt- und Rentenanpassungen errechnet. Zur Ermittlung der Verpflichtungen wurden die Sterbetafeln nach Prof. Dr. Klaus Heubeck (Richttafeln 2018 G) sowie ein Abzinsungszinssatz von 1,82% (Vj. 1,78%) (Stand Dezember 2023) zugrunde gelegt; Gehaltssteigerungen wurden in Höhe von 3,0% (Vj. 3,5%) p. a., Rentensteigerungen in Höhe von 2,0% (Vj. 3,0%) p. a. berücksichtigt. Die nach § 249 Abs. 2 HGB i. d. F. vor dem BilMoG gebildeten Rückstellungen für Bauinstandhaltung wurden gem. Art. 67 Abs. 3 S. 1 EGHGB zum 01.01.2010 beibehalten. Verbrauch bzw. Auflösung der Rückstellungen werden unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge" ausgewiesen. Die Bildung der Sonstigen Rückstellungen erfolgte in Höhe des voraussichtlich notwendigen Erfüllungsbetrages unter Einbeziehung künftiger Preis- und Kostensteigerungen. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden diese mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechendem, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichtem, durchschnittlichem Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten wurden zu ihrem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag bewertet. C. Erläuterungen zu den Bilanz-Posten Anlagevermögen (Bruttoanlagespiegel siehe Anlage I) In der Position Gegenstände des Sachanlagevermögens sind aktivierte Verwaltungsleistungen in Höhe von 2.116,05 € im Zusammenhang mit der Modernisierungsmassnahme Altdorferstr. 15 enthalten. Anlagen im Bau sind Herstellungskosten eines Neubaus und Abschlagszahlungen für Photovoltaikanlagen. Darin enthalten sind aktivierte Verwaltungsleistungen in Höhe von 3.709,00 € und Fremdkapitalzinsen während der Bauzeit von 11.765,22 €. Bauvorbereitungskosten des Anlagevermögens sind entstandene Kosten für zwei Neubauvorhaben, die sich aktuell in der ersten Planungsphase befinden. In der Position Geleistete Anzahlungen sind Anzahlungen für Betriebs- und Geschäftsausstattung für die neu entstehenden Büroräume enthalten. Umlaufvermögen In der Position Unfertige Leistungen sind 1.284.397,27 € (Vj. 1.065.526,10 €) noch nicht abgerechnete Betriebskosten enthalten. Von den Forderungen haben eine Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr:
Eigenkapital Entwicklung der Rücklagen
Rückstellungen Der Unterschiedsbetrag zwischen der Bewertung der Pensionsrückstellung mit dem 10-Jahresdurchschnittssatz (1,82%) und der Bewertung nach dem 7-Jahresdurchschnittssatz (1,72%) beträgt 12.373 €. Dieser Betrag unterliegt unter den Voraussetzungen des § 253 Abs. 6 S. 2 HGB der Ausschüttungssperre. Für noch nicht vorliegende Rechnungen für erbrachte Bauleistungen für das Bauvorhaben Wittelsbacherring 1 und die Modernisierungsmassnahme Altdorferstr. 15 wurde die gebildete Rückstellung für erbrachte Bauleistungen auf T€ 573,2 (Vj.: T€ 536,1) angepasst. Verbindlichkeiten Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten sowie die zur Sicherung gewährten Pfandrechte o.ä. Rechte stellen sich wie folgt dar:
*) GPR = Grundpfandrecht D. Sonstige Angaben 1. Arbeitnehmer Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer ohne Mitglieder des Vorstandes und zu ihrer Berufsausbildung Beschäftigte betrug:
2. sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus zwei Erbbaurechtsverträgen, die bis zum Jahr 2090 bzw. 2094 laufen. Die derzeitige jährliche finanzielle Verpflichtung beläuft sich auf T€ 28,4. Im Zusammenhang mit dem von der Stadt Osterhofen in 2023 erworbenen Grundstück (Kirchweg 1) besteht ein bedingter Rückabwicklungsanspruch. Aus Bauverträgen für ein im Bau befindliches Objekt und eine Modernisierungsmassnahme bestehen noch weitere, jedoch zum Bilanzstichtag nicht zu bilanzierende Verpflichtungen. Diese belaufen sich auf T€ 867,4 (Vorjahr T€ 708,0). Dem stehen Kreditzusagen von T€ 766,2 (Vorjahr T€ 1.506,5), sowie die Zusage für einen KfW-Zuschuss von T€ 679,4 (Vorjahr T€ 679,4) gegenüber. 3. Mitgliederbewegung
Die Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder haben sich im Geschäftsjahr um 321.799,40 € erhöht. Die noch ausstehenden Geschäftsguthaben zum 31.12.2023 betragen 7.449,20 €. 4. Name und Anschrift des Prüfungsverbandes: Verband bayerischer Wohnungsunternehmen e.V. Stollbergstr. 7 80539 München 5. Mitglieder des Vorstandes:
6. Mitglieder des Aufsichtsrates:
Vilshofen, 31.05.2024 gez. der Vorstand Stefan Schmidbauer Markus Krenn WEITERE DATENEntwicklung des Anlagevermögens
* Der Zugang der Herstellungskosten beim Posten "Anlagen im Bau" beinhaltet aktivierte Fremdkapitalzinsen gem. § 255 Abs. 3 Satz 2 HGB in Höhe von 11.765,22 €,
Vilshofen an der Donau, den 31. Mai 2024 gez. Stefan Schmidbauer gez. Markus Krenn Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 27. Juni 2024 |
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