K & K Estate Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Maximilian Oldewurtel seit 10.1.2025 | Prokura |
Tammo Kayser seit 29.6.2022 | Geschäftsführer |
Gudrun Kayser seit 29.6.2022 | Geschäftsführer |
Maximilian Kayser seit 29.6.2022 | Geschäftsführer |
Henning zur Horst seit 29.6.2022 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 39.50% | |
| 29.90% |
| Name | Anteil |
|---|---|
H. Freese GmbHEigenbeteiligung | 0.41% |
H. Freese Beteiligungsgesellschaft mit beschränkter HaftungEigenbeteiligung | 0.21% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 66.67% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
H. Freese GmbHOldenburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.11.2022 bis zum 31.10.2023Bilanz zum 31. Oktober 2023der H. Freese GmbHOldenburg (Oldenburg)AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. November 2022 bis 31. Oktober 2023der H. Freese GmbHOldenburg (Oldenburg)
Registergericht: Amtsgericht OldenburgRegisternummer: HRB 218386ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/2023A. Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den Sondervorschriften des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Es gilten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Absatz 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir davon-Vermerke zu Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung in den Anhang aufgenommen. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit (§ 265 Abs. 3 HGB) zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls im Anhang gemacht. B. Angaben zur Bewertung und Bilanzierung Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um die lineare Abschreibung bewertet (Nutzungsdauer 1 bis 3 Jahre). Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vornahme der planmäßigen Abschreibung erfolgt unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (1 bis 23 Jahre) nach der linearen Methode. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Einzelanschaffungswert von bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich werden Abschreibungen vorgenommen. Der Ansatz des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Sofern der Zeitwert am Bilanzstichtag niedriger war, wird dieser angesetzt. Das strenge Niederstwertprinzip wird bei der Bewertung beachtet. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert ausgewiesen. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt worden. Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wird entsprechend der Laufzeit aufgelöst. Das gezeichnete Kapital und die Rücklagen sind zum Nennbetrag angesetzt. Sonstige Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Aufwendungen und Erträge werden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt. C. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten I. Posten der Bilanz 1. Einzelposten des Anlagevermögens Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres für die Einzelposten des Anlagevermögens ergeben sich aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel. Anlagenspiegel zum 31. Oktober 2023der H. Freese GmbHOldenburg (Oldenburg)
2. Aufstellung des Anteilsbesitzes Die Befreiungsvorschrift nach § 286 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 HGB wurde in Anspruch genommen. 3. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände sind Forderungen enthalten mit einer Laufzeit von über einem Jahr in Höhe von € 372.000,00 (Vorjahr: € 372.000,00) enthalten. Forderungen gegenüber Gesellschafter betragen € 0,00 (Vorjahr: € 1.267,34). 4. Verbindlichkeiten Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:
Art der Sicherheit: 1 Sicherungsübereignung, Sicherheitentrennungen, Raumsicherungsübereignungsvertrag 2 Eigentumsvorbehalt In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind enthalten:
In den Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen sind enthalten:
In den Sonstigen Verbindlichkeiten sind folgende Verbindlichkeiten enthalten:
II. Posten der Gewinn- und Verlustrechnung 1. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Zuschreibungen in Höhe von € 0,00 (Vorjahr € 493.468,91) enthalten. 2. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Erträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von € 134.001,53 (Vorjahr: € 68.935,34) enthalten. 3. Erträge aus Beteiligungen In den Erträgen aus Beteiligungen sind Erträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von € 636.855,97 (Vorjahr: € 736.800,31) enthalten. 4. Steuern vom Einkommen und Ertrag In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind Steuern aus der Bilanzierung passiver latenter Steuern in Höhe von € 1.600,00 (Vorjahr: € 19.400,00) enthalten. D. Sonstige Pflichtangaben I. Haftungsverhältnisse Es bestehen folgende Haftungsverhältnisse:
In der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten sind Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von € 1.386.269,00 (Vorjahr: € 1.607.281,00) enthalten. Das Risiko der Inanspruchnahme wird aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage als gering eingestuft. II. Außerbilanzielle Geschäfte Es wurden Leasingverträge abgeschlossen. Die künftigen Finanzmittelströme aus den Leasingverträgen ergeben sich folgt:
Zweck ist die Reduzierung des gebundenen Anlagevermögens. Vorteile ergeben sich aus der Schonung liquider Mittel sowie der Vermeidung des Restwertrisikos. Risiken ergeben sich durch die Festlegung der Auszahlungsstruktur über die Leasingdauer. III. Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen Über die in der Bilanz ausgewiesenen Schuldposten hinaus bestehen langfristige sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen sowie sonstigen Verträgen mit folgenden geschätzten Belastungen:
IV. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt Im Geschäftsjahr waren in durchschnittlicher Anzahl folgende Mitarbeitergruppen beschäftigt:
V. Organe der Gesellschaft Als Geschäftsführer sind bestellt:
Die an die Geschäftsführung gewährten Kredite entwickelten sich im Berichtsjahr wie folgt:
Das Darlehen gegenüber den Geschäftsführern wird mit 2,5% verzinst. VI. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Nach dem Schluss des Geschäftsjahres liegt durch den Krieg in der Ukraine ein Vorgang von besonderer Bedeutung vor. Im Lagebericht wurde dazu unter Abschnitt C.1 und C.2 zu der Art der Risiken und zu den finanziellen Auswirkungen Stellung genommen. VII. Vorschlag für die ErgebnisverwendungEs wird vorgeschlagen, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.
Oldenburg (Oldenburg), 31.01.2024 H.
Freese GmbH
gez. Tammo Kayser, Geschäftsführer gez. Gudrun Kayser, Geschäftsführer gez. Maximilian Kayser, Geschäftsführer Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der H. Freese GmbHOldenburgA. Grundlagen der Gesellschaft 1. Geschäftsmodell der Gesellschaft Die Gesellschaft ist im Einzelhandel mit Kraftfahrzeugen und Ersatzteilen sowie der Reparatur von Kraftfahrzeugen tätig. Die H. Freese GmbH ist mit ihrem Sitz in Oldenburg BMW- und MINI-Vertragshändler und in ihrer Filiale in Westerstede BMW Vertragshändler (PKWs und Motorräder). Tochter- bzw. Schwester-Gesellschaften betreiben das gleiche Geschäft in Wilhelmshaven und Oldenburg Süd (Kayser). B. Wirtschafts bericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war im Jahr 2023 von den Folgen der globalen Krisen geprägt. Trotz der jüngsten Rückgänge blieben diw Preise auf allen Wirtschaftsstufen weiterhin hoch und dämpften die Konjunktur. Zusätzlich verschlechterten sich die Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen, und die Nachfrage sowohl im In- als auch im Ausland nahm ab. Somit konnte sich die deutsche Wirtschaft nicht weiter vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 erholen. Ersten Schätzungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zufolge war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 Prozent. In jeweiligen Preisen lag das Bruttoinlandsprodukt mit 4.121 Milliarden Euro um 6,3 Prozent höher als im Vorjahr. Das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner stieg gegenüber dem Vorjahr um 5,4 Prozent und betrug im Jahr 2023 durchschnittlich 48.746 Euro. Es gab erhebliche Unterschiede in der Entwicklung der einzelnen Wirtschaftsbereiche: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) verzeichnete insgesamt einen deutlichen Rückgang von 2,0 Prozent. Dies war hauptsächlich auf eine erheblich geringere Produktion im Bereich der Energieversorgung zurückzuführen. Auch das Verarbeitende Gewerbe wies im Jahr 2023 einen negativen Trend auf. Positive Impulse kamen vor allem aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Hingegen verzeichneten die energieintensiven Industriezweige wie die Chemie- und Metallindustrie erneut einen weiteren Rückgang in Produktion und Wertschöpfung. Im Baugewerbe machten sich neben den fortwährend hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die sich verschlechternden Finanzierungsbedingungen als bemerkbar. Dies betraf vor allem den Hochbau. Im Gegensatz dazu konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt verzeichnete das Baugewerbe im Jahr 2023 preisbereinigt einen geringfügigen Anstieg von 0,2 Prozent. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Im Jahr 2023 verzeichnete der private Konsum einen preisbereinigten Rückgang um 0,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wodurch er sich wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 Prozent) entfernte. Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Besonders betroffen von Rückgängen waren Bereiche, in denen die Preise entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar weiter stiegen. Die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte sanken besonders stark (-6,2 Prozent). Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben ( 1,7 Prozent). Dies war hauptsächlich auf den Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern zurückzuführen. Die Bauinvestitionen verzeichneten 2023 einen preisbereinigten Rückgang um 2,1 Prozent. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was unter anderem an den stark nachgefragten energetischen Sanierungen gelegen haben dürfte. Hingegen wurde in Ausrüstungen - hauptsächlich Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+3,0 Prozent). Dies war vor allem auf den Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen zurückzuführen, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde. Die verhaltene Dynamik der Weltwirtschaft und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 hinterließen auch im Außenhandel ihre Spuren, obwohl die Preise fielen. Die Importe sanken dabei stärker (preisbereinigt -3,0 Prozent) als die Exporte (preisbereinigt -1,8 Prozent). Dies führte im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das Bruttoinlandsprodukt stützte. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 Prozent oder 333 000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung (Quelle:Handelsdaten.de Gesamtwirtschaftlicherahmenbedingungen). 2. Geschäftsverlauf Unter einem deutlich verschärften Geschäftsfeld waren wir mit dem Neuwagengeschäft zufrieden. Die Nachfrage nach BMW- und MINI-Neufahrzeugen bewerten wir positiv, da die Umsätze das Niveau von 2022 steigern konnten. Die Roherträge im Neufahrzeugbereich konnten gegenüber 2022 nicht ganz erreicht werden. Die aktuelle konjunkturelle Lage in Deutschland und das sich verschärfende Marktumfeld ließen dies nicht zu. Das Gebrauchtfahrzeuggeschäft erzielte leicht höhere Umsätze. Analog den Vorjahren weist die Gesellschaft eine solide Eigenkapitalausstattung aus. Das Eigenkapital und die langfristigen Darlehen von Schwestergesellschaften mit Rangrücktritt (zusammen das wirtschaftliche Eigenkapital) belaufen sich nach Gewinnthesaurierung auf ca. 20,1% der Bilanzsumme und befinden sich damit deutlich über dem branchenüblichen Niveau. 3. Prognose-Ist-Vergleich
4. Lage a. Ertragslage Das Jahresergebnis hat sich wie folgt entwickelt:
Das Ergebnis des Vorjahres konnte auf Grund der konjunkturellen Verschlechterung nicht erreicht werden. Das Vorjahresergebnis enthält zudem einen Sondereffekt von ca. 493 TEUR. Der Rohertrag hat sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt:
Umsatzbedingt - insbesondere aufgrund des Handelsgeschäftes - konnte der Rohertrag des Vorjahres bezogen auf die H. Freese GmbH verbessert werden. Die Personalkosten haben sich wie folgt entwickelt:
Ausschlaggebend im Wesentlichen margenbedingte höhere Verkaufsprovisionen sowie gezielte Gehaltsanpassungen. Die Steuerquote stellt sich wie folgt dar:
Bei der Berechnung der Steuerquote wird der Steueraufwand zum Jahresüberschuss vor Steuern in das Verhältnis gesetzt. Die Eigenkapitalrentabilität stellt sich im 3-Jahres-Vergleich wie folgt dar:
Bei der Berechnung der Eigenkapitalrentabilität wird das Eigenkapital des Bilanzstichtages des Vorjahres zugrunde gelegt. b. Finanzlage b.a Kapitalstruktur Die Kapitalstruktur der Gesellschaft entwickelte sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt:
Gewollt war die Verbesserung der Eigenkapitaldecke. Das Vorhaben wurde umgesetzt. Die Eigenkapitalstärkung ist eines unserer Zukunftsprojekte. b.b Investitionen Die Entwicklung der Investitionen stellt sich im Zwei-Jahres-Vergleich wie folgt dar:
Die Investitionen betreffen im Wesentlichen das Sachanlagevermögen für Vorführfahrzeuge. b.c Liquidität Unter Einbeziehung des langfristig zur Verfügung stehenden Kapitals stellt sich im Vergleich zum Vorjahr die Deckung des Anlagevermögens wie folgt dar:
Bilanzierungsbedingt sind im Anlagevermögen mit hohem Anteil die Vorführwagen abgebildet. Aus betriebswirtschaftlichen Gründen werden diese unterjährig unter den Vorräten geführt. Der nachstehend ermittelte Cash Flow wird aus dem Jahresergebnis der Gesellschaft abgeleitet. Diesem werden die nicht zahlungswirksamen Abschreibungen der Gesellschaft hinzugerechnet.
Der im Vorjahr erreichte Cash Flow konnte aus den oben genannten Gründen nicht erreicht werden. c. Vermögenslage Die Vermögensstruktur der Gesellschaft stellt sich im Vorjahresvergleich wie folgt dar:
Das Umlaufvermögen liegt damit insbesondere auf Grund der gestiegenen Vorratsbestände über dem Vorjahresniveau. C. Prognose, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Produktion von Fahrzeugen stagniert Die deutschen Autohersteller - auch im Südwesten - müssen sich 2024 auf einen schrumpfenden Automarkt in Deutschland einstellen. Der Verband VDA sieht weitere Herausforderungen. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) rechnet für den deutschen Automarkt im laufenden Jahr 2024 mit einem Minus beim Absatz von einem Prozent auf 2,8 Millionen Fahrzeuge - das ist ungefähr ein Viertel weniger als im Vorkrisenjahr 2019. Der Elektroauto-Absatz dürfte dabei deutlicher schrumpfen, bei den rein batterieelektrischen Fahrzeugen sagt der Verband ein Minus von 14 Prozent voraus. Wachstum beim Absatz auf dem Automarkt in ganz Europa erwartet Besser seien die Aussichten auf dem europäischen Markt insgesamt, wo der VDA ein Plus von vier Prozent erwartet. Für die USA ist mit zwei Prozent mehr Fahrzeugen zu rechnen. Der weltweit wichtigste Einzelmarkt China dürfte um ein Prozent zulegen. Weltweit werde der Automarkt um zwei Prozent wachsen und damit sein Vorkrisenniveau von 2019 fast wieder erreichen. E-Auto-Absatz niedriger, aber Produktion höher Die Pkw-Produktion in Deutschland dürfte in diesem Jahr bei 4,1 Millionen Fahrzeugen stagnieren. Grund sei die gesamtwirtschaftliche Schwäche, hieß es. Aufwärts gehen dürfte es dabei bei den Elektroautos: Hier werde die Produktion voraussichtlich um 19 Prozent steigen, so der VDA. Deutschland sei schon jetzt weltweit der zweitwichtigste Produktionsstandort für Elektroautos nach China. Im Ausland dürften die deutschen Hersteller mit 10,6 Millionen Fahrzeugen vier Prozent mehr produzieren als vor Jahresfrist (Quelle: SWR Produktion von Fahrzeugen stagniert vom 30.01.2024). Wir erwarten aufgrund unserer Planungen ein Ergebnis für das Geschäftsjahr 2023/2024 analog dem Berichtsjahr +/- 5.%. Von vornherein wurde von Minimalmargen und auch entsprechenden weiteren Risikovorsorgen ausgegangen. Bestände werden kompakt gehalten, die Modellvielfalt ist groß. Ein zentrales Gebrauchtwagenmanagement besteht. Neuwagen, After-Sales und Teilehandel dürften analog dem Vorjahr laufen. Folgende Punkte könnten sich hierbei jedoch negativ auswirken: Der Ukraine - Krieg kann unser Ergebnis negativ beeinflussen; Neben steigenden Energiekosten bleibt abzuwarten, inwieweit Lieferengpässe erneut entstehen könnten oder der Absatz beeinflusst sein könnte. Herstellerbestrebungen hinsichtlich der Ausdünnung von Vertriebsnetzen und Schmälerungen von Margen können die Ertragskraft deutlich verschlechtern. 2. Chancen und Risiken 1. Die Fahrzeug-Palette der BMW-Group ist hinsichtlich der aktuellen Umwelt- / Emissions-Diskussion unkritisch und im hiesigen Markt angesehen und etabliert. Die aktuellen Erfahrungen zeigen, dass hier keinerlei erkennbare übernormale Risiken bestehen. Sämtliche Auflagen für Automobilbetriebe werden von der Gesellschaft erfüllt. Die Einhaltung der Umweltauflagen (zurzeit besonders aktuell) wird durch regelmäßige BMW-Audits überprüft. 2. Es bestehen Rahmenverträge u.a. mit der BMW Bank. Diese versetzen die H. Freese GmbH in die Lage, jederzeit ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Es wird konsequent darauf geachtet, genügend Linien-Spielräume für Eventualitäten vorzuhalten. 3. Durch die Händlerverträge mit der BMW AG ist eine zuverlässige Belieferung mit Fahrzeugen und Ersatzteilen gesichert. 4. Es bestehen langfristige Kundenbindungen aufgrund eines professionellen Beziehungsmanagements. 5. Risiken im Umlaufvermögen wurden in den letzten Jahren konsequent minimiert und werden beherrscht. 6. Übernormale Risiken im Finanzierungsbereich werden zurzeit nicht gesehen. 7. Die allgemeine Kaufbereitschaft wird in Abhängigkeit von der gesamtwirtschaftlichen Lage gesehen. 8. Risiken, die über das normale Branchenrisiko hinausgehen, sind derzeit nicht vorhanden. 9. Konservatives Bilanzmanagement wirkt sich auf die Substanzbildung nachhaltig aus und gewährleistet den Fortbestand der Unternehmensgruppe. 10. Das im Vordergrund stehende Beziehungsmanagement mit Kunden hat im Unternehmen Priorität. 11. Der Ukraine - Krieg stellt ein Risiko dar. Steigende Energiepreise stellen eine Belastung dar. Es besteht zudem das Risiko einer negativen Auswirkung auf den Absatz. Zudem besteht das Risiko von Lieferengpässen aufgrund dieser Krise.
Oldenburg (Oldenburg), 31.01.2024 H. Freese GmbH gez. Tammo Kayser, Geschäftsführer gez. Gudrun Kayser, Geschäftsführer gez. Maximilian Kayser, Geschäftsführer Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die H. Freese GmbH, Oldenburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der H. Freese GmbH, Oldenburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31.10.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.11.2022 bis zum 31.10.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der H. Freese GmbH, Oldenburg, für das Geschäftsjahr vom 01.11.2022 bis zum 31.10.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.+ Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Oldenburg, den 19.03.2024 OBIC
Revision GmbH
W. Schnitger, Wirtschaftsprüfer" Datum der Feststellung des Jahresabschlusses: 25.03.2024 |
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