Handwerkerboost UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Johann Christoph Rudolf Deinhard seit 31.1.2019 | Geschäftsführer |
Angelika Schrapp seit 28.6.2016 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 6.30% | |
| 2.95% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Landesbank Baden-Württemberg | 36.30% |
Württembergische Lebensversicherung Aktiengesellschaft | 15.88% |
Württembergische Versicherung Aktiengesellschaft | 15.88% |
Gemeinnützige Hertie-Stiftung | 13.61% |
Landeskreditbank Baden-Württemberg-Förderbank | 9.07% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
IT-Informatik GmbHUlmJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017Bilanz zum 31. Dezember 2017DER IT-INFORMATIK GMBH, ULMAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2017DER IT-INFORMATIK GMBH, ULM
Anhang für das Geschäftsjahr 2017DER IT-INFORMATIK GMBH, STUTTGARTI. Allgemeine Angaben Die IT-Informatik GmbH hat ihren Sitz in Ulm und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Ulm unter der Nummer (HRB 2662) eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften, den Regelungen des GmbH-Gesetzes sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. In dem vorliegenden Jahresabschluss wurden buchwertneutrale Anpassungen der historischen Anschaffungskosten und kumulierten Abschreibungen für Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken in selber Höhe vorgenommen. II. Angaben zu Bilanzierung und Bewertung 1. Angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Selbst erstellte immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 Sätze 1 bis 2 und Abs. 2a HGB aktiviert und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer von fünf Jahren sowie bei Vorliegen einer voraussichtlich dauernden Wertminderung außerplanmäßig abgeschrieben. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen bewertet. Für die Ermittlung der Abschreibungen wurden regelmäßig betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern zwischen drei und fünf Jahren angesetzt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um lineare/degressive Abschreibungen bewertet. Für die Ermittlung der Abschreibungen wurden regelmäßig betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern zwischen drei und zehn Jahren angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Bewertung der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten. Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgt zu Herstellungskosten. Die Herstellungskosten umfassen die Fertigungskosten. Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für betriebliche Altersversorgung wurden nicht eingerechnet. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch die Bildung von Wertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0 % auf Inlands- und Auslandsforderungen berücksichtigt. In die Berechnung der aktiven und passiven latenten Steuern wurden Differenzen zwischen der Handels- und Steuerbilanz einbezogen. In die Berechnung flossen Abweichungen bei Immateriellen Vermögensgegenständen sowie sonstigen Rückstellungen ein. Zu Grunde gelegt wurde ein Steuersatz von 30 % (Gewerbe- und Körperschaftsteuer). Die ggf. angesetzten Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden mit den vorsichtig geschätzten Erfüllungsbeträgen angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. 2. Grundlagen für die Umrechnung von Währungsposten Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem zum Bilanzstichtag geltenden Devisenkassamittelkurs angesetzt. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger wurden die §§ 253 Abs. 1 Satz 1 und 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB nicht angewendet und somit die Umrechnung nach den Vorgaben des § 256a HGB vorgenommen. III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist auf der folgenden Seite dargestellt. Im Geschäftsjahr wurden auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 693 vorgenommen. Entwicklung des Anlagevermögens
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen sind mit nachfolgender Ausnahme innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen in den sonstigen Vermögensgegenständen haben in Höhe von TEUR 6 (Vorjahr TEUR 9) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Zu den sonstigen Vermögensgegenständen gehören auch Beträge, die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstehen. Im Einzelnen sind dies Steuererstattungsansprüche und noch nicht abziehbare Vorsteuerbeträge in Höhe von TEUR 18 (Vorjahr TEUR 33). 3. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital lautet unverändert auf DM 100.000,00 (umgerechnet EUR 51.129,19). 4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für Aufwendungen im Personalbereich und für ausstehende Rechnungen. Daneben kommen die üblichen Verbindlichkeiten-rückstellungen zum Ausweis. Die Rückstellungen werden mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet und sofern mit einer Laufzeit von über einem Jahr gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB abgezinst. 5. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten sind mit nachfolgender Ausnahme innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben in Höhe von TEUR 1.200 (Vorjahr TEUR 3.904) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und weniger als fünf Jahren und in Höhe von TEUR 175 (Vorjahr TEUR 3.759) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahr. Für die Verbindlichkeiten bestehen neben einer Grundschuldabsicherung im üblichen Umfang branchenübliche und/oder kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten. 6. Latente Steuern Die folgende Tabelle zeigt die latenten Steueransprüche und -schulden vor Saldierung für einzelne Bilanzpositionen:
7. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden im Wesentlichen im Inland erzielt und setzen sich wie folgt zusammen:
8. Periodenfremde Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind in Höhe von TEUR 21 (Vorjahr TEUR 232). Es handelt sich im Wesentlichen um Auflösung von zu hoch gebildeten Rückstellungen aus Vorjahren und der Erfassung der Ergebnisse der steuerlichen Außenprüfung. 9. Periodenfremde Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind in Höhe von TEUR 990 (Vorjahr TEUR 0). Es handelt sich im Wesentlichen um Forderungsverluste. 10. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den gesamten Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. IV. Sonstige Pflichtangaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen aus langfristigen Mietverträgen für Betriebsgebäude und aus Leasingverträgen für Andere Anlagen und die Betriebs- und Geschäftsausstattung:
Die in diesen Fällen eingegangenen Verpflichtungen dienen vorrangig der Liquiditätsschonung. 2. Ausschüttungssperre Zum Bilanzstichtag unterliegt nach § 268 Abs. 8 HGB der übersteigende Saldo der aktiven latenten Steuern über die passiven latenten Steuern sowie der Gesamtbetrag der unter der Position "Immaterielle Vermögensgegenstände - Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte" ausgewiesene Betrag der Ausschüttungssperre. 3. Angaben zu den Mitgliedern der Unternehmensorgane Im Geschäftsjahr wurde die Geschäftsführung durch Herrn Dipl.-Ing. (grad.) Günter Nägele, Blaustein, wahrgenommen. 4. Durchschnittliche Zahl der Beschäftigten Die durchschnittliche Zahl von Beschäftigten (Angestellte) setzte sich im Geschäftsjahr aus 310 Angestellten zusammen. 5. Abschlussprüferhonorar Das im Geschäftsjahr erfasste Honorar für den Abschlussprüfer setzt sich wie folgt zusammen:
6. Unternehmensbeziehungen Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der BWK GmbH Unternehmensbeteiligungsgesellschaft, Stuttgart, einbezogen. Der Konzernabschluss wird beim elektronischen Bundesanzeiger offengelegt.
Ulm, den 7. Mai 2018 IT-Informatik GmbH Günter Nägele Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017DER IT-INFORMATIK GMBH, ULMI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft umfasst die Entwicklung von betriebswirtschaftlichen Softwareprodukten, sowie die Entwicklung von individuellen Softwarelösungen. Ergänzt wird die Produktentwicklung um Dienstleistungen in der betriebswirtschaftlichen Beratung und Organisation und Steuerung von Projekten im IT-Umfeld. Weiterhin erstreckt sich die Geschäftstätigkeit auf das Betreiben von Software-Anwendungen in den Rechenzentren der IT-Informatik oder in denen der Kunden. Der Vertrieb von Hard- und Softwareprodukten sowie die Durchführung von betriebswirtschaftlichen Schulungen ergänzen das Geschäftsmodell. 2. Forschung und Entwicklung Wie bereits in den Vorjahren wurden auch in 2017 erhebliche Aufwände in die Digitalisierung (die Veränderung von Prozessen, Objekten und Ergebnissen durch die intensive Nutzung digitaler Geräte) getätigt. Auf den Branchen Industrie und Handel liegt dabei der Fokus. Mit dem Produkt OPRA (Software für die Instandhaltung und Wartung von Investitionsgütern, Produktionsanlagen und Gebäuden) und der Ergänzung um Industrie 4.0 Lösungen (APPS), der Verknüpfung von Produktionsprozessen durch moderne Informations- und Kommunikationstechniken mit betriebswirtschaftlichen Prozessen in Unternehmen, strebt IT-Informatik den internationalen Durchbruch an. Sowohl die OPRA Softwareentwicklung als auch die OPRA Wartung wurden ISO 27001 zertifiziert. Auch für PIM (Produkt-Informations-Management-System), eine umfassende Anwendung zur zentralen medienneutralen Datenhaltung für die Nutzung durch unterschiedliche Ausgabemedien oder Vertriebswege mussten Anforderungen der Digitalisierung aktualisiert werden. Im Rahmen dieser Maßnahme erfolgte auf ältere Entwicklungsteile eine Sonderabschreibung. Durch die derzeit gute wirtschaftliche Gesamtsituation und die starke Nachfrage nach Lösungen im Umfeld Digitalisierung will IT-Informatik 2018 die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung auf dem gleichen Niveau des vergangen Jahres halten. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Wirtschaftsleistung der IT-Branche war in 2017 mit einen Wachstum von 3,9% deutlich erhöht gegenüber dem Vorjahr (2,6%). Treiber des Wachstums war das Software- und Dienstleistungsgeschäft als auch hohe Investitionen in Hardware (4,2%) im Umfeld der Digitalisierung. Für das Jahr 2018 wird ein Umsatzwachstum in Deutschland für die IT-Branche von ca. 3,1 % erwartet. Durch den weiter zunehmenden Fachkräftemangel muss mit kreativen Lösungen bei der Mitarbeitergewinnung und -bindung reagiert werden. 2. Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf von IT-Informatik war in 2017 weiterhin durch die Verlagerung der Unternehmensstrategie gekennzeichnet. Ziel ist es einer der führenden Anbieter von betriebswirtschaftlichen Softwarelösungen für die Industrie und den Handel zu werden. Für das Produkt OPRA und seine Ergänzungen konnte 2017 ein Auftragseingang von über 3.000 TEUR gebucht werden. Auch das Produkt ARGOS konnte mit einem Auftragseingang von 2.000 TEUR das Vorjahres Niveau halten. In 2017 sind die Umsätze der IT-Informatik GmbH gegenüber dem Vorjahr um 8,8% zurückgegangen was durch deutlich geringere Umsätze (-50%) im Hardware- und Softwarehandel verursacht wurde. Der Materialaufwand ging dadurch ebenfalls um (-50 %) zurück. Dennoch liegt das Rohergebnis bereinigt um Sondereffekte in 2017 deutlich über dem Vorjahreswert. Im Softwareprodukt- und IT-Dienstleistungsgeschäft, der tragenden Säule der IT-Informatik, wurden wieder höhere Ergebnisse erzielt. Die Personalkosten sind entsprechend dem Branchentrend deutlich gestiegen. Besonders hervorzuheben sind die deutlich erhöhten Kosten der Personalbeschaffung. 3. Lage Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft. a. Ertragslage Unsere wesentliche Ergebnisquelle ist das Dienstleistungs- und Produktgeschäft. Dieser Bereich macht rd. 80 % der gesamten Umsätze aus. Mittelfristig gehen wir von einem deutlichen Anstieg des Produktgeschäftes aus. Geplant ist ein Umsatzanteil von ca. 20% in 2018. Im Geschäftsjahr wurde ein Rohergebnis von 30.749 TEUR, bereinigt um Sondereffekte von 26.066 TEUR (Vorjahr: 24.051 TEUR) erwirtschaftet. Das Rohergebnis lag damit um 2.015 TEUR über dem Vorjahreswert. b. Finanzlage Nachfolgend werden in einer Kapitalflussrechnung die Zahlungsströme des Geschäftsjahres getrennt nach den Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit, der Investitionstätigkeit und der Finanzierungstätigkeit dargestellt, wobei die Summe der Zahlungsmittelbewegungen aus diesen drei Teilbereichen der Änderung des Finanzmittelfonds entspricht, der als Differenz aus liquiden Mitteln und jederzeit fälligen Bankverbindlichkeiten definiert ist. Da sich hier das handelsrechtliche Berechnungsschema und die Definition des Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit geändert haben, wurden zur Vergleichbarkeit die Vorjahreszahlen angepasst.
Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungs- bzw. Skontofrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert 51,1 TEUR. Aufgrund des erzielten Jahresüberschusses von 16 TEUR und unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags erhöhte sich das Eigenkapital auf 2.515 TEUR. Die Eigenkapitalquote liegt nun bei 22,47 %. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 12,10 % der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Die Liquiditätslage ist zum Bilanzstichtag stabil. c. Vermögenslage Die Vermögenslage hat sich durch die Veräußerung des Gebäudes in der Magirus-Deutz-Str. 17 89077 Ulm an eine Betreibergesellschaft gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert. Die Struktur des kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und der Verbindlichkeiten ist stabil. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und den Cashflow heran. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, den Cashflow aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und Dotierung (bzw. Auflösung) längerfristiger Rückstellungen. Unsere wirtschaftliche Lage ist insgesamt als gut zu bezeichnen. III. Prognosebericht Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens positiv. Auf den zunehmenden Fachkräftemangel muss mit innovativen Konzepten reagiert werden. Dies wird zum einen durch den weiteren Ausbau des Standortes Hamburg sowie der Gründung einer Gesellschaft in Spanien für Entwicklungsarbeiten unterstützt. Für das Jahr 2018 sehen wir die Entwicklung positiv. Wir erwarten ein deutlich erhöhtes Auftragsvolumen insbesondere im Verkauf von Softwarelizenzen und Dienstleistungen im In- und Ausland. Für das Jahr 2018 erwarten wir - wie auch die gesamte IT-Branche - eine Steigerung des Umsatzes. Wir gehen davon aus, dass ein Umsatz von 38 Mio. Euro und ein positives Ergebnis erzielt werden. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. V. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Sollte sich die weltweite und im besonderem die europäische die Konjunktur abschwächen, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und deren Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Daraus können für uns erhebliche Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Zudem stellt der Fachkräftemangel in der gesamten IT-Branche ein Risiko dar. Ertragsorientierte Risiken Die Wettbewerbsrisiken haben in der Branche durch immer kürzer werdende Innovationszyklen zugenommen. Da unsere Softwareprodukte, die derzeit gängigen Marktanforderungen abdecken und bzw. durch Sonderabschreibungen eine Anpassung an den derzeitigen Marktwert erfolgte gehen wir davon aus, dass unsere wirtschaftlichen Risiken im Vorjahresvergleich eher gesunken sind. Wir gehen davon aus, unsere Marktanteile im Produkt und Dienstleistungsgeschäft mittelfristig weiter ausdehnen zu können. Durch ein umfassendes monatliches Planungs- und Berichtswesen wird sichergestellt, dass die Geschäftsführung über mögliche Risiken regelmäßig und zeitnah informiert wird und somit unmittelbar notwendige Gegenmaßnahmen ergriffen werden können. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Die Liquiditätslage ist zufrieden stellend; es sind keine Engpässe zu erwarten. 2. Chancenbericht Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Mit der Zusammenlegung der beiden Standorte Norderstedt und Hamburg im 2. Quartal 2017, in der Ericusspitze 2-4 20457 Hamburg, erwarten wir eine deutliche Stärkung unserer überregionalen Marktpräsenz sowie bei internationalen Kunden. Daneben sehen wir in diesem neuen Standort ein wichtiges Instrument zur Mitarbeiterbindung und Rekrutierung. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch laufende Qualifizierung unserer Mitarbeiter um. In 2018 werden weitere Teilbereiche des Unternehmens ISO 27001 zertifiziert. Dies ist ein wesentliches Qualitätskriterium, um uns auch zukünftig Kunden zu sichern. 3. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld und weiter sinkenden Preisen im Bereich Hardwarehandel. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Derivative Finanzinstrumente sind nicht im Einsatz. Das Unternehmen verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit und vertragliche Bindungen mit einem Großteil der Kunden. VII. Bericht über Zweigniederlassungen Die Gesellschaft unterhält einen Standort in Hamburg.
Ulm, den 7. Mai 2018 IT-Informatik GmbH Günter Nägele BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der IT-Informatik GmbH, Ulm, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der IT-Informatik GmbH, Ulm, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2017 den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, den 7. Mai 2018 SLP
BANSBACH GmbH
Neumann, Wirtschaftsprüfer Storz, Wirtschaftsprüfer Angabe gemäß § 328 Abs. 1 HGB Der Abschluss wurde festgestellt/gebilligt am 09.10.2018. |
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