Stammdaten

Register
Amtsgericht Stralsund HRB 2854
Eingetragen
10.12.1991
Branche
Einzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 tTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Gegenstand
der Handel mit Kraftfahrzeugen, Kraftfahrzeugersatzteilen und Zubehör sowie der Betrieb einer Reparaturwerkstatt, die Vermietung von Ersatz- und Mietwagen und der Betrieb einer Tankstelle und Autowaschanlage

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Georg Neu
seit 17.11.2025
Geschäftsführer
Peter Neu
seit 17.11.2025
Geschäftsführer
Holger Neu
seit 25.8.2006
Geschäftsführer

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Neu GmbH

Barth

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

AUTOHAUS NEU GMBH, BARTH

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die Gesellschaft Autohaus Neu GmbH in Barth wurde mit Vertrag vom 06. September 1990 gegründet und am 10. Dezember 1991 im Handelsregister beim Amtsgericht Stralsund unter der Nr. HRB 2854 eingetragen. Sie hat ihren Hauptsitz in Barth.

Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Kraftfahrzeugen, Ersatzteilen und Zubehör, die Durchführung von Reparatur- und Serviceleistungen an sowie die Vermietung von Kraftfahrzeugen.

2. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Entwicklung der Gesamtwirtschaft

„Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken“ schreibt das Statistische Bundesamt in der Pressemitteilung vom 15.01.2024. „Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort".

Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich:

So gingen die Bauinvestitionen preis-, saison- und kalenderbereinigt um 2,1 Prozent zurück, während die Investitionen in Ausrüstungen um 3,5 Prozent abnahmen. Darüber hinaus wurden im vierten Quartal 1,6 Prozent weniger Waren und Dienstleistungen exportiert als im Vorquartal, während die Importe um 1,7 Prozent zurückgingen.

Die Statistiker führen dieses auf eine verhaltene Auslandsnachfrage, anhaltende geopolitische Spannungen und hohe Energiepreise zurück. Die stärksten Rückgänge bei der Bruttowertschöpfung waren im Baugewerbe und im Verarbeitenden Gewerbe zu verzeichnen.

Trotzdem erreichte die Erwerbstätigenzahl einen neuen Höchststand: Im vierten Quartal trugen rund 46,2 Millionen Erwerbstätige mit Arbeitsort Deutschland zur Wirtschaftsleistung bei, was einem Anstieg um 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte.

Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige Wachstumsgeschichte an. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (-1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten.

Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise (+5,9%) zurückzuführen sein. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %). Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 %). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen. Durch solche Maßnahmen hatte der Staatskonsum in den Jahren ab 2020 die Wirtschaftsleistung gestützt.

Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was unter anderem an den stark nachgefragten energetischen Sanierungen gelegen haben dürfte.

In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+3,0 %). Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde.

Entwicklung der Branche

Der deutsche Automarkt hat zum Jahresende seine Talfahrt deutlich beschleunigt. Wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Flensburg mitteilte, wurden im Dezember 241.883 Pkw neu zugelassen. Das waren 23 Prozent weniger als vor einem Jahr. Bereits im November war der Markt ins Minus gedreht. In der Jahresbilanz 2023 stehen somit insgesamt 2,84 Millionen Neuwagen, das entspricht einem Zuwachs von 7,3 Prozent. 67,1 Prozent der Fahrzeuge wurden gewerblich angemeldet (plus 12,4 Prozent). 32,8 Prozent entfielen auf Privatkunden (minus 1,9 Prozent).

Trotz des plötzlichen Förderstopps im Dezember legte die Zahl der neu zugelassenen Elektroautos auf rund 54.700 zu. Im November waren es noch knapp 45.000 Einheiten. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat brachen die BEV-Zahlen allerdings um 47,6 Prozent ein. Ende 2022 war der Kauf reiner Elektroautos noch stärker vom Staat gefördert worden, viele Interessenten zogen ihre Käufe vor und sorgten so 2022 für außergewöhnlich hohe Neuzulassungszahlen.

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr laut KBA 524.219 reine Elektro-Pkw registriert, eine Steigerung um 11,4 Prozent gegenüber 2022. Hinzu kamen 840.304 Hybridautos (plus 1,6 Prozent) - darunter befanden sich 175.724 Plug-in-Hybride (minus 51,5 Prozent) sowie 13.147 Flüssiggas-Pkw (minus 12,4 Prozent) und 1.327 Erdgasautos (minus 28,1 Prozent).

Die deutschen Autohersteller schnitten im vergangenen Jahr überwiegend positiv ab. Zweistellige Zuwächse gab es demnach für Audi (plus 15,7 Prozent), Mercedes-Benz (plus 13,7 Prozent), Porsche (+12 Prozent) und BMW (plus 11,2 Prozent). Auf Marktniveau bewegte sich Branchenprimus VW (plus 7,9 Prozent). Während Opel auf Jahressicht noch minimal zulegen konnte (plus 0,2 Prozent), war Ford mit minus 11,2 Prozent der große Verlierer deutscher Marken 2023.

Größter Importeur war erneut Skoda mit über 166.000 Einheiten und einem Zulassungswachstum um 17,1 Prozent, vor der Konzernschwester Seat (plus 18,8 Prozent) und Hyundai (plus 1,2 Prozent). Stärker als der Gesamtmarkt wuchsen unter anderem Mazda (plus 32,6 Prozent), MG (35,4 Prozent), Volvo und Nissan (jeweils 22,2 Prozent) sowie Suzuki (61,2 Prozent).

Im Gebrauchtwagensektor war das Jahr 2023 kein Rekordjahr. Die Besitzumschreibungen sind zwar +6,9% über dem sehr schlechten Jahr 2022, aber der Trend hat sich im letzten Quartal 2023 umgekehrt. Der Markt ist regelrecht abgestürzt, d.h. die Preise sind rückläufig und die Standzeiten der Gebrauchtwagen gehen rauf. Die gesamtwirtschaftliche Lage ist verantwortlich dafür, dass sich die Endverbraucher mit größeren Anschaffungen zurückhalten.

3. Geschäftsverlauf

In dem weiterhin schwierigen Umfeld der globalen Krisen, hohen Zinsen und hohen Inflationsraten bewegte sich auch der Geschäftsverlauf der Autohaus Neu GmbH. Die Gesellschaft schloss das Jahr 2023 wiederum mit einem positiven Ergebnis ab.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr ist im Neu- und Vorführwagenverkauf bei den Stückzahlen ein Anstieg von 45,7% zu verzeichnen. Die Umsatzzahlen im Neu- und Vorführwagenbereich sind im gleichen Zeitraum um 64,41 % gestiegen.

Im Gebrauchtwagenbereich stiegen die Verkaufszahlen um 34,2 % (455 zu 339 VJ). Die Umsatzerlöse stiegen um 50,8 % des Vorjahreswertes.

Die Erlöse im Reparaturgeschäft stiegen um 11,90% zum Vorjahreswert, die Erlöse im Ersatzteilvertrieb steigerten sich um rund 17,11% gegenüber dem Vorjahr.

Die Zahl der Beschäftigten hat sich zum Stichtag 31. Dezember 2023 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresstichtag um 5 Mitarbeiter auf 72 erhöht (ausschließlich der Auszubildenden und Minijobber).

4. Lage

Ertragslage

Die Umsatzsteigerung im Jahr 2023 belief sich über alle Geschäftsbereiche um 35,83 % gegenüber dem Vorjahr. In den einzelnen Bereichen stellte sich die Entwicklung im Vorjahresvergleich wie folgt dar:

Erlöse Verkauf Neuwagen / Vorführwagen 2,48 Mio. EUR (Vorjahr: 1,52 Mio. EUR)
Erlöse Verkauf Gebrauchtwagen 10,42 Mio. EUR (Vorjahr: 6,89 Mio. EUR)
Werkstatterlöse 2,66 Mio. EUR (Vorjahr: 2,37 Mio. EUR)
Erlöse Teile / Zubehör 4,36 Mio. EUR (Vorjahr: 3,72 Mio. EUR)
sonstige Erlöse 1,45 Mio. EUR (Vorjahr: 1,23 Mio. EUR)

Die Materialaufwendungen stiegen um 42,90 %. Das Rohergebnis stieg im gleichen Zeitraum von 5,74 Mio. EUR auf 6,79 Mio. EUR.

Der Personalaufwand ist um rund 5,21 % gestiegen, resultierend aus Lohnerhöhungen und zusätzlicher Mitarbeiter im Vgl. zum Vorjahr (+2).

Die Abschreibungen sind gegenüber dem Vorjahr um 21,06 % gestiegen.

Der Aufwand für Zinsen stieg um 9,47 % resultierend aus den gestiegenen Zinsen für die Einkaufsfinanzierungen der Fahrzeuge (13 TEUR zum VJ 5 TEUR).

Nach Steuern ergibt sich für 2023 ein Jahresüberschuss von 981,4 TEUR (Vorjahr: 502,8 TEUR).

Finanzlage

Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die Eigenkapitalquote ist im Vergleich zum Vorjahresstichtag gestiegen auf 61 % (Vorjahr 51%).

Die liquiden Mittel sanken gegenüber dem Vorjahresstichtag um TEUR 228 auf TEUR 428.

Die Finanz- und Liquiditätsstruktur stellt sich in folgenden Kennzahlen dar:

Anlagendeckung durch Eigenkapital beträgt 125 % (Vorjahr: 100 %).

Die Quote an flüssigen Mittel beträgt 4,4 % (Vorjahr: 6,7 %).

Vermögenslage

Das Vermögen des Unternehmens setzt sich bei einer Bilanzsumme von TEUR 9.798 zu etwas weniger als die Hälfte aus dem Sachanlagevermögen i.H.v. TEUR 1.486 sowie den Vorräten i.H.v. TEUR 2.764 zusammen. Diese beiden Positionen addiert entsprechen ca. 43 % der Bilanzsumme.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich auf TEUR 1.556 (VJ 1.174).

Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Gewinn erzielt, so dass das Eigenkapital zum Stichtag um 19,5 % höher war als zum Vorjahresstichtag. In Zahlen ausgedrückt stieg das Eigenkapitel von TEUR 5.028 auf TEUR 6.009.

Die Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch die fast vollständige Tilgung im Jahresverlauf auf 357 TEUR gesunken (VJ 1.503 TEUR) Sie betragen ca. 4 % der Bilanzsumme.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

Umsatzentwicklung

Betriebsergebnis

Branchenentwicklung

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und den Cashflow heran.

Der Umsatz pro Mitarbeiter stieg auf TEUR 307 und ist damit um TEUR 74 gestiegen. Die Netto-Umsatzrendite stieg im Vergleich zum Vorjahr: 4,59 % (Vorjahr 3,20%). Der Cashflow stieg im Berichtsjahr um TEUR 865 (Vorjahr -TEUR 909).

5. Zukünftige Entwicklungen - Risiken

In der Geschäftspolitik sind keine wesentlichen Änderungen geplant. Prinzipiell wird auch zukünftig mittelfristig eine Politik der Konsolidierung und Eigenkapitalorientierung verfolgt.

Maßnahmen, die betrieblichen Strukturen, Erlös- und Kostenbereiche zu optimieren und an die Erfordernisse anzupassen, wurden und werden konsequent weitergeführt, damit das Unternehmen für die künftigen Anforderungen adäquat aufgestellt ist. Insbesondere werden die Materialaufwendungen genauer überprüft werden müssen, damit sie in einem rentableren Verhältnis zum Umsatz stehen.

Markenspezifische Schulungen und Fortbildungen der Mitarbeiter wurden auch im Jahr 2023 wahrgenommen. Einen wesentlichen Punkt für die betriebliche Entwicklung stellen die Mitarbeiter dar. Die Gesellschaft verfügt über einen qualifizierten und erfahrenen Mitarbeiterstamm mit langjähriger Betriebszugehörigkeit. Im Personalbereich ist eine geringe Fluktuation vorhanden. Seitens der Geschäftsführung sind aktuell keine Veränderungen geplant, um auch hier eine stabile Basis fortzuführen.

In den ersten Monaten 2024 hat sich der Neufahrzeughandel in Deutschland positiv entwickelt, wobei der Absatz von Elektro-Fahrzeugen (BEV) stark rückläufig ist. Durch das abrupte Aus bei der Förderung der E-Autos ist das Vertrauen der Kunden in die Elektromobilität mehr als beeinträchtigt. Unser Absatz von Neu- und Vorführwagen ist im ersten Quartal 2024 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesunken (21 zu 29 Stück). Die Umsatzerlöse blieben auf Vorjahresniveau.

Der Gebrauchtwagenmarkt kommt von einem künstlichen Hoch, dass durch Corona, Chipkrise und Lieferschwierigkeiten auf dem Neuwagenmarkt verursacht wurde. Nun beginnen die Preise zu sinken, was die Nachfrage anregen könnte. So konnten wir in dem ersten Quartal 2024 rund 30% mehr Fahrzeuge absetzen (144 zu 111 VJ).

Beim Verkauf von Ersatzteilen ist im ersten Quartal 2024 der Umsatz gegenüber dem gleichen Zeitraum des Berichtsjahrs um 7 % gestiegen, im Servicebereich um 5% gestiegen.

Laut der ifo-Konjunkturprognose 2024 deuten „aktuell vorliegenden Frühindikatoren für den Jahresbeginn 2024 auf keine konjunkturelle Trendwende hin: Verschlechterung der Auftragslage in allen Wirtschaftsbereichen, geringer Auftragsbestand, hoher Krankenstand, andauernde Streiks. Zu einer spürbaren gesamtwirtschaftlichen Erholung dürfte es erst in der zweiten Jahreshälfte kommen.“

Die derzeitige Ertragslage lässt erwarten, dass auch 2024 ein Ergebnis im Durchschnitt der letzten fünf Jahre zu erreichen ist.

 

Barth, den 29.05.2024

gez. Holger Neu, Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AUTOHAUS NEU GMBH, BARTH

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 4.822.875,35 5.034.011,72
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6.963,50 10.185,50
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.962,50 10.184,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
II. Sachanlagen 1.486.000,00 1.693.914,37
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 103.364,00 148.730,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 150.294,00 176.168,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 183.847,00 183.120,47
4. Geschäfts- und Vorführwagen 1.048.495,00 1.184.924,00
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 971,90
III. Finanzanlagen 3.329.911,85 3.329.911,85
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.829.911,85 2.829.911,85
2. Sonstige Ausleihungen 500.000,00 500.000,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 4.966.373,22 4.777.236,24
I. Vorräte 2.763.576,14 2.791.768,23
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.774.472,32 1.329.494,72
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.555.968,98 1.173.591,78
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 133.560,31 55.623,93
3. Sonstige Vermögensgegenstände 84.943,03 100.279,01
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 428.324,76 655.973,29
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 8.662,57 7.020,97
9.797.911,14 9.818.268,93

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 6.009.042,20 5.027.620,40
I. Gezeichnetes Kapital 77.000,00 77.000,00
II. Kapitalrücklage 71.580,86 71.580,86
III. Gewinnrücklagen 5.779,74 5.779,74
IV. Gewinnvortrag 4.873.259,80 4.370.493,51
V. Jahresüberschuss 981.421,80 502.766,29
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.174.572,71 996.494,08
C. VERBINDLICHKEITEN 2.606.458,80 3.761.845,26
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 357.075,17 1.502.544,07
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.725,47 28,56
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 286.728,55 259.654,28
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 101.098,78 62.329,36
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.858.830,83 1.937.288,99
- davon gegenüber Gesellschaftern: EUR 1.399.872,19 (Vorjahr: EUR 1.600.016,82)
- davon aus Steuern: EUR 282.707,05 (Vorjahr: EUR 178.559,17)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 454,27 (Vorjahr: EUR 705,85)
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 7.837,43 32.309,19
9.797.911,14 9.818.268,93

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 6.792.563,79 5.735.989,00
2. Personalaufwand -3.356.455,46 -3.190.327,11
a) Löhne und Gehälter -2.684.704,64 -2.518.099,27
b) Soziale Abgaben -671.750,82 -672.227,84
- davon für Altersversorgung: EUR 39.509,59 (Vorjahr: EUR 58.184,16)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -391.392,96 -323.332,54
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.625.859,61 -1.474.971,40
5. Betriebsergebnis 1.418.855,76 747.357,95
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 32.567,34 30.995,72
- davon aus Abzinsung: EUR 361,08 (Vorjahr: EUR 281,84)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -72.794,62 -66.529,92
- davon aus Aufzinsung: EUR 20.202,00 (Vorjahr: EUR 18.819,00)
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -387.697,22 -199.572,00
9. Ergebnis nach Steuern 990.931,26 512.251,75
10. Sonstige Steuern -9.509,46 -9.485,46
11. Jahresüberschuss 981.421,80 502.766,29

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

AUTOHAUS NEU GMBH, BARTH

I. Allgemeine Angaben

Die Autohaus Neu GmbH, Barth, ist beim Amtsgericht Stralsund unter HRB 2854 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff, 264 ff. HGB sowie der einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewendete Gesamtkostenverfahren beibehalten.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Autohaus Neu GmbH, Barth, ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Sie ist gemäß § 264 HGB verpflichtet, einen Jahresabschluss und einen Lagebericht aufzustellen. Die Abschlussprüfung ist Pflicht. Gemäß § 325 HGB ist der Jahresabschluss beim Handelsregister einzureichen.

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Vorschriften der §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB. Die Vermögens- und Schuldposten sowie die Aufwendungen und Erträge sind den einzelnen Posten des Jahresabschlusses zutreffend zugeordnet.

Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten entspricht den Vorschriften der §§ 252 bis 256 bzw. der §§ 279 bis 283 HGB. Die Bewertung der einzelnen Bilanzposten richtet sich im Einzelnen nach folgenden Grundsätzen:

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu den Anschaffungskosten angesetzt und um nutzungsbedingte lineare Abschreibungen vermindert.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Bestände an in Arbeit befindlichen Aufträgen sowie die Handelswaren werden zu Anschaffungskosten bewertet. Das Niederstwertprinzip wird berücksichtigt, in dem ungängiges Material abgewertet und Gebrauchtfahrzeuge zum Marktwert angesetzt werden. Neufahrzeuge werden zu Anschaffungskosten bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten (in der Regel der Nennwert) bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung von 0,5 % auf die nicht einzelwertberichtigten und unversicherten Forderungen gebildet.

Liquide Mittel sind zum Nennwert bilanziert.

Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden bereits gezahlte, zukünftige Geschäftsjahre betreffende Aufwendungen aktiviert. Der Posten wird in der Rechnungsperiode aufgelöst, in der der Aufwand wirtschaftlich entstehen wird.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Project Unit-Credit-Methode bewertet. Den Berechnungen liegen die Generationstafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck (Richttafeln 2018G) zugrunde.

Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dienen, werden mit diesen Schulden verrechnet; entsprechend wird mit zugehörigen Aufwendungen und Erträgen verfahren.

Die Steuerrückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Rückstellungen decken in angemessenem Umfang die erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie werden aufgrund der im Zeitpunkt der Bilanzaufstellung vorliegenden Erkenntnisse in Höhe der Beträge gebildet, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind. Bei langfristigen Rückstellungen erfolgt die Abzinsung pauschal mit dem von der Deutschen Bank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert.

III. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel (Siehe Anlage zum Anhang).

Der Geschäfts- oder Firmenwert wurde über einen Zeitraum von fünf Jahren planmäßig abgeschrieben.

Die Pensionsrückstellungen werden mit einem Zinssatz von 1,82% p.a. bewertet. Für das Finanzierungsendalter wird das in der Versorgungszusage genannte Pensionierungsalter angewandt.

Angesichts des Status der Pensionsberechtigten werden keine Fluktuationswahrscheinlichkeiten angesetzt. Aus Vorsichtsgründen wird von einer Erfüllung des Dienstvertrages bis zur rechnerischen Altersgrenze ausgegangen. Aufgrund der festen Kapitalzusage für das Finanzierungsendalter werden keine Lohn- und Gehaltssteigerungen einbezogen.

Deckungsvermögen gemäß §246 Absatz 2 Satz 2 HGB mit Anschaffungskosten von TEUR 354 wurde mit der Rückstellung für Pensionen verrechnet:

Pensionsrückstellung (vor Saldierung) 1.130.226,00 EUR
./. beizulegender Zeitwert Rückdeckungsversicherung 354.415,00 EUR
Pensionsrückstellung zum 31.12.2023 775.811,00 EUR

Bei den Pensionsrückstellungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von EUR 11.851 der einer Ausschüttungssperre unterliegt.

Zum Bilanzstichtag bestehen Verbindlichkeiten mit folgenden Restlaufzeiten:

mit einer Restlaufzeit von
Höhe
EUR
bis zu einem Jahr
EUR
ein bis fünf Jahren
EUR
über fünf Jahren
EUR
Art der Sicherheit
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 357.075,17 343.950,17 13.125,00 0,00 *
Vorjahr 1.502.544,07 1.384.419,07 118.125,00 0,00
Erhaltene Anzahlungen 2.725,47 2.725,47 0,00 0,00
Vorjahr 28,56 28,56 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 286.728,55 286.728,55 0,00 0,00
Vorjahr 259.654,28 259.654,28 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus dem Verbundbereich 101.098,78 101.098,78 0,00 0,00
Vorjahr 62.329,36 62.329,36 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 1.858.830,83 658.830,83 800.000,00 400.000,00
Vorjahr 1.937.288,99 537.288,99 600.000,00 800.000,00
Gesamt 2.606.458,80 1.393.333,80 813.125,00 400.000,00
Vorjahr 3.761.845,26 2.243.720,26 718.125,00 800.000,00

* Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind besichert durch: Grundschuld/ Sicherungsübereignung/ Eigentumsvorbehalt/ Forderungsabtretung/ Bürgschaften

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich auf TEUR 287 (Vorjahr TEUR 260). Die Quote der Verbindlichkeiten aus LuL lag wie im Vorjahr bei 3%.

Zum Zwecke des Kaufs der Grützner Gruppe nahm die Autohaus Neu GmbH ein Gesellschafterdarlehen in Höhe von zwei Millionen Euro auf, welches in jährlichen Raten von jeweils 200 TEUR getilgt wird. Es wird mit 2,25% verzinst.

Die Autohaus Neu GmbH erhielt von der VW Leasing GmbH im Jahre 2021 eine Abstandszahlung für die Übernahme der Verträge der Grützner Gruppe in Höhe von 184.618,31 EUR. Diese Summe wurde auf die Jahre 2021 bis 2027 abgegrenzt, entsprechend der Endlaufzeit der Verträge bei der VW Leasing GmbH.

IV. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten sind, beträgt TEUR 27 (davon entfallen rund TEUR 11 auf das folgende Geschäftsjahr).

2. Geschäftsführung

Herr Holger Neu, Barth

Die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

3. Anzahl der Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt 2023 beschäftigte die Gesellschaft 69,5 Arbeitnehmer. Davon 27,5 gewerbliche Arbeitnehmer, 39 Angestellte und 3 leitende Angestellte.

4. Anteilsbesitz

Die Gesellschaft hält direkt oder indirekt Anteile an nachfolgend aufgeführten Unternehmen, die eine Beteiligung im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB darstellen:

Anteil am Kapital
in %
Eigenkapital*)
TEUR
Jahresergebnis*)
TEUR
Autohaus Grützner GmbH, Neubrandenburg 100 1.442,2 399,7
Autoforum Neubrandenburg GmbH, Neubrandenburg 100 1.330,6 248,9
Grützner GmbH, Anklam 100 928,3 191,1

*) Werte aus 2022

5. Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Gewinnvortrag aus Vorjahren i.H.v. EUR 4.873.259,80 und den Jahresüberschuss i. H. v. EUR 981.421,80 auf neue Rechnung vorzutragen.

6. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Laut der ifo-Konjunkturprognose 2024 deuten „aktuell vorliegenden Frühindikatoren für den Jahresbeginn 2024 auf keine konjunkturelle Trendwende hin: Verschlechterung der Auftragslage in allen Wirtschaftsbereichen, geringer Auftragsbestand, hoher Krankenstand, andauernde Streiks. Zu einer spürbaren gesamtwirtschaftlichen Erholung dürfte es erst in der zweiten Jahreshälfte kommen.“

Die Prognoseunsicherheit ist somit auch im Jahr 2024 sehr hoch. Die noch immer hohe Inflationsrate und erheblich gestiegene Finanzierungskosten werden wahrscheinlich die Konsumlaune der Verbraucher dämpfen.

 

Barth, den 29.05.2024

gez. Holger Neu, Geschäftsführer

Der Jahresabschluss 2023 wurde am 29.05.2024 durch die Gesellschafter festgestellt. Darüber hinaus wurde beschlossen, den Gewinnvortrag aus Vorjahren i.H.v. EUR 4.873.259,80 und den Jahresüberschuss i. H. v. EUR 981.421,80 auf neue Rechnung vorzutragen.

Anschaffungskosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 48.761,39 0,00 0,00 0,00 48.761,39
2. Geschäfts- oder Firmenwert 228.050,57 0,00 0,00 0,00 228.050,57
276.811,96 0,00 0,00 0,00 276.811,96
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 210.325,86 0,00 0,00 0,00 210.325,86
2. Technische Anlagen und Maschinen 559.462,69 4.296,30 0,00 0,00 563.758,99
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 592.552,11 50.399,43 19.854,11 971,90 624.069,33
4. Geschäfts- und Vorführwagen 1.479.019,25 1.726.799,86 1.880.399,24 0,00 1.325.419,87
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 971,90 0,00 0,00 -971,90 0,00
2.842.331,81 1.781.495,59 1.900.253,35 0,00 2.723.574,05
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.829.911,85 0,00 0,00 0,00 2.829.911,85
2. Sonstige Ausleihungen 500.000,00 0,00 0,00 0,00 500.000,00
3.329.911,85 0,00 0,00 0,00 3.329.911,85
6.449.055,62 1.781.495,59 1.900.253,35 0,00 6.330.297,86
Abschreibungen
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 38.576,89 3.222,00 0,00 41.798,89
2. Geschäfts- oder Firmenwert 228.049,57 0,00 0,00 228.049,57
266.626,46 3.222,00 0,00 269.848,46
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 61.595,86 45.366,00 0,00 106.961,86
2. Technische Anlagen und Maschinen 383.294,69 30.170,30 0,00 413.464,99
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 409.431,64 50.639,80 19.849,11 440.222,33
4. Geschäfts- und Vorführwagen 294.095,25 261.994,86 279.165,24 276.924,87
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
1.148.417,44 388.170,96 299.014,35 1.237.574,05
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
1.415.043,90 391.392,96 299.014,35 1.507.422,51
Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.962,50 10.184,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
6.963,50 10.185,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 103.364,00 148.730,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 150.294,00 176.168,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 183.847,00 183.120,47
4. Geschäfts- und Vorführwagen 1.048.495,00 1.184.924,00
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 971,90
1.486.000,00 1.693.914,37
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.829.911,85 2.829.911,85
2. Sonstige Ausleihungen 500.000,00 500.000,00
3.329.911,85 3.329.911,85
4.822.875,35 5.034.011,72

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Autohaus Neu GmbH, Barth

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Neu GmbH, Barth, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Neu GmbH, Barth, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Absatz 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt ''Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts'' unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Osnabrück, den 27. Juni 2024

FIDES Rudel Schäfer
Zweigniederlassung der
FIDES Treuhand GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

N. Kalker, Wirtschaftsprüfer

C. Wagener, Wirtschaftsprüfer

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