Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 713285
Eingetragen
16.7.2015
Branche
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungTätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklernGas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und Klimainstallation
Gegenstand
a) Planung von Heizungs-, Lüftungs-, Elektro- und Sanitärgewerken (nachfolgend "HLES-Gewerken") b) Erstellung und Ausführung von HLES-Gewerken c) die gesamte Konzeptionierung der HLES-Gewerke sowie d) Abhaltung von Seminaren über die Planung und Ausführung von HLES-Gewerken.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Bernhard Gustav Alber
seit 16.7.2015
Geschäftsführer
Thomas Linsenmann
seit 16.7.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Gottmadingen
15.000 €
50.00%
Markdorf
15.000 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

TGA Bodensee GmbH

Salem

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Handelsbilanz zum 31.12.2023

Offenzulegende Fassung gem. § 327 HGB

TGA Bodensee GmbH

Registergericht Freiburg i. Br. HRB 713285

Salem

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 12,00 637,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 24.000,00 28.000,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 258.938,00 308.145,00
282.938,00 336.145,00
Summe Anlagevermögen 282.950,00 336.782,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 878.320,75 850.639,34
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 8.591.843,44 11.947.146,04
3. geleistete Anzahlungen 5.850,40 9.879,00
4. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 7.748.254,23- 11.195.062,36-
1.727.760,36 1.612.602,02
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.578.913,94 1.450.428,86
2. sonstige Vermögensgegenstände 305.477,93 172.294,57
1.884.391,87 1.622.723,43
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 536.351,79 741.930,09
Summe Umlaufvermögen 4.148.504,02 3.977.255,54
C. Rechnungsabgrenzungsposten 103.002,93 83.772,78
4.534.456,95 4.397.810,32

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
II. Kapitalrücklage 120.000,00 120.000,00
III. Bilanzgewinn 1.956.895,35 1.932.179,37
Summe Eigenkapital 2.106.895,35 2.082.179,37
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 36.134,21 36.134,21
2. sonstige Rückstellungen 395.487,00 323.069,00
431.621,21 359.203,21
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 441.781,65 31.930,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 916.117,84 787.890,85
3. sonstige Verbindlichkeiten 527.823,18 1.056.001,18
1.885.722,67 1.875.822,03
D. Rechnungsabgrenzungsposten 95.625,72 63.602,71
E. Passive latente Steuern 14.592,00 17.003,00
4.534.456,95 4.397.810,32

 

Salem, den 19. März 2025

gez. Bernd Alber, Geschäftsführer

gez. Thoms Linsenmann, Geschäftsführer

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Offenzulegende Fassung gem. § 327 HGB

TGA Bodensee GmbH

Registergericht Freiburg i. Br. HRB 713285

Salem

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 8.628.758,24 8.907.060,84
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 5.182.088,75 4.923.919,52
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.073.795,92 1.009.298,52
6.255.884,67 5.933.218,04
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 112.502,23 138.428,62
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.086.899,66 1.791.828,26
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 306,67 16,90
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 45.354,74 22.257,13
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 35.016,63 279.678,11
8. Ergebnis nach Steuern 93.406,98 741.667,58
9. sonstige Steuern 8.691,00 11.010,00
10. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 0,00 5.950,00
11. Jahresüberschuss 84.715,98 724.707,58
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.872.179,37 1.207.471,79
13. Bilanzgewinn 1.956.895,35 1.932.179,37

Registergericht Freiburg i. Br. HRB 713285

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Offenzulegende Fassung gem. § 327 HGB

A Allgemeines

Die GmbH ist eine Kapitalgesellschaft i. S. von § 267 Abs. 2 HGB.

B Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierung und Bewertung wurde nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 242 bis 256a HGB sowie den Sondervorschriften für Kapitalgesellschaften nach §§ 264 bis 278 HGB vorgenommen.

Die Ausübung der Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweiswahlrechte erfolgt unverändert zum Vorjahresabschluss.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden mit den Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen, bewertet.

Als Nutzungsdauer wird bei Software drei Jahre unterstellt.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Es wurde linear abgeschrieben.

Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800,-- wurden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben.

Die Vorräte sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt.

Die unfertigen Leistungen wurden unter Berücksichtigung der erhaltenen Anzahlungen bzw. auf der Grundlage der ermittelten Werte der Kostenrechnung bewertet.

Die erhaltenen Anzahlungen wurden von den Vorräten offen abgesetzt ausgewiesen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken im Forderungsbestand sind angemessen berücksichtigt.

Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen.

Guthaben bei Kreditinstituten entsprechen dem Nominalwert.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden entsprechend dem Aufwandsverlauf verteilt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichem Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten werden entsprechend dem Ertragsverlauf verteilt.

C Angaben zur Bilanz

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen die Rückstellungen für Tantiemen, nicht genommenen Urlaub und Überstunden, Abschluss- und Prüfungskosten sowie Aufbewahrungspflichten.

Gegenüber Gesellschaftern bestehen Forderungen von insgesamt € 20.000,-- (VJ T€ 0), sowie Verbindlichkeiten von insgesamt € 50.620,-- (VJ T€ 58).

In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr in Höhe von € 1.828.732,67 (VJ T€ 1.798) enthalten.

Passive latente Steuern in Höhe von € 14.592,-- (VJ T€ 17) ergeben sich aus zeitlichen und sachlichen Bewertungsunterschieden zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz.

Die latenten Steuern wurden mit einem Steuersatz von 28 % berechnet.

Die Erträge aus der Auflösung der latenten Steuerschuld betrugen € 2.411,--.

Das Anlagevermögen hat sich im Geschäftsjahr 2023 im Einzelnen wie folgt entwickelt:

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

TGA Bodensee GmbH Registergericht Freiburg i. Br. HRB 713285

Salem

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge Abgänge- Umbuchungen kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 83.166,59 83.154,59
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 83.166,59 83.154,59
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 40.000,00 16.000,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 712.458,93 58.670,23 0,00 512.191,16
Summe Sachanlagen 752.458,93 58.670,23 0,00 528.191,16
Summe Anlagevermögen 835.625,52 58.670,23 0,00 611.345,75
Abschreibungen Zuschreibungenvom 01.01.2023 bis 31.12.2023 Buchwert 31.12.2023 Buchwert 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 625,00 12,00 637,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 625,00 12,00 637,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 4.000,00 24.000,00 28.000,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 107.877,23 258.938,00 308.145,00
Summe Sachanlagen 111.877,23 282.938,00 336.145,00
Summe Anlagevermögen 112.502,23 282.950,00 336.782,00

D Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Periodenfremde Erträge sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von € 5.522,59 (VJ T€ 167) enthalten.

Periodenfremde Aufwendungen sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von € 19.044,46 (VJ T€ 21) enthalten.

Der Aufwand für Altersversorgung, der unter der Position Personalaufwand ausgewiesen ist, beträgt € 50.691,41 (VJ T€ 50).

E Sonstige Angaben

Die Haftungsverhältnisse aus Gewährleistungsbürgschaften belaufen sich am Bilanzstichtag auf € 2.168.037,22 (VJ T€ 1.750). Die Bürgschaften in Höhe von € 2.168.037,22 (VJ T€ 1.750) sind durch eine Kautionsversicherung bzw. Bankbürgschaft gesichert.

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen ermittelt sich wie folgt:

Miet- und Pachtverträge (unbewegliche VG) T€ 231 (VJ T€ 179)
Leasingverträge (bewegliche VG) T€ 687 (VJ T€ 650)

T€ 918 (VJ T€ 829)

Im Berichtsjahr waren im Unternehmen (gem. § 267 Abs. 5 HGB) durchschnittlich 90 Personen (VJ 89 Personen) beschäftigt.

Arbeitnehmer gewerblich 83
Arbeitnehmer kaufmännisch 7
90

Zu jeweils einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführern sind bestellt:

Herr Bernd Alber

Herr Thomas Linsenmann

Es bestehen Forderungen gegenüber Geschäftsführer in Höhe von € 20.000,-- (VJ T€ 0).

Die Forderungen werden mit 2 % p.a. verzinst.

 

Salem, den 19.03.2025

gez. Bernhard Alber, Geschäftsführer

gez. Thomas Linsenmann, Geschäftsführer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Offenzulegende Fassung gem. § 327 HGB

A. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Durch unsere Techniker und Monteure sind wir mit einer hohen Qualifizierung ein sehr kompetenter Full-Service-Anbieter in der technischen Gebäudeausstattung mit den Gewerken Heizung, Lüftung, Sanitär, Kälte- und Elektrotechnik sowohl in Ausführung wie auch Planung von anspruchsvollen Projekten. Damit können wir als Auftragnehmer eine hohe Wertschöpfung in den jeweiligen Projekten erzielen.

Frühzeitig haben wir uns auf die Herausforderungen im Bereich Energiewende für Privat- und Gewerbekunden durch Qualifizierung unseres Projektteams in den Bereichen Photovoltaik und Wärmepumpentechnik zusätzlich zu den klassischen Energiesystemen vorbereitet.

2. Wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland im abgelaufenen Geschäftsjahr

Das Bruttoinlandsprodukt sank preisbereinigt um 0,3 % in Deutschland. Damit setzte sich bereits Ende 2022 angesichts des Krieges in der Ukraine eingetretene wirtschaftliche Schwächephase fort. Die nur langsam schwindenden Belastungen durch die hohe Inflation, Materialengpässe und teils noch bestehende Corona-schutzmaßnahmen dämpften zu Jahresbeginn die Konjunktur. Die bis ins Frühjahr bestehenden Hoffnungen auf eine konjunkturelle Erholung erfüllten sich nicht. Im weiteren Jahresverlauf belasteten dann vor allem die von den westlichen Notenbanken inflationsbedingt vorgenommenen kräftigen Leitzinsanhebungen die wirtschaftliche Situation in Deutschland und weltweit. Überlagert wurden diese Einflüsse auch von dem andauernden Arbeits- und Fachkräftemangel in Deutschland und den hohen Unsicherheiten, etwa über die Folgen des Ende 2023 eskalierenden Nahostkonflikts.

Die Bauinvestitionen gaben weiter nach. Sie wurden noch stärker als die Ausrüstungsinvestitionen durch die rasant steigenden Leitzinsen ausgebremst. Trotz eines witterungsbedingt günstigen Jahresauftakts verminderten sie sich um 2,7 %. Neben dem zinsbedingten Nachfragerückgang, von dem der Wohnungsbau noch stärker als der Gewerbebau betroffen war, belastete die nur langsam nachlassende Baupreisdynamik das Investitionsgeschehen.

3. Entwicklung der Branche

Markt- u. Wettbewerbsanalyse

Das Geschäftsjahr 2023 war geprägt von sehr gegensätzlichen Anforderungen im Projektgeschäft sowohl im gewerblichen wie auch im privaten Bereich. Im gewerblichen Bereich konnten einige Projekte mit Ausführungsbeginn 2020 und 2021 bedingt durch die diversen Erschwernisse der "Coronazeit" erst 2023 fertiggestellt werden. Kalkuliert waren diese Projekte auf der Basis von deutlich kürzen Ausführungszeiten und damit verbundenem Einsatz von Personal.

Die zwischenzeitlich deutlich gestiegenen Kosten unserer Lieferanten, sowie die entstandenen Produktivitätsverluste konnten nicht oder nur annähernd unseren Kunden in Rechnung gestellt werden.

Durch die im August 2022 endende BAFA-Förderung für gasbetriebene Heizungen war bis ins Frühjahr 2023 eine sinkende Nachfrage nach Wärmepumpen auffällig. Viele Kunden hatten sich trotz intensiver Beratung noch 2022 für eine Gasheizung entschieden.

Viele unserer Geschäftspartner aus dem Baugewerbe, Industrie und Handel, berichteten uns ähnliche Erfahrungen aus dem Geschäftsverlauf 2023. Stärkste Hindernisse sind eindeutig unklare Preisentwicklungen, sowie die immer noch fehlenden Kapazitäten an Fachkräften.

4. Umsatzentwicklung

Der Umsatz und die Gesamtleistung im Jahr 2023 hat sich durch Fertigstellung von in den Vorjahren begonnenen Projekten erhöht.

5. Beschaffung

Dem Einkauf kommt im Zusammenspiel mit der Lagerwirtschaft eine gesteigerte Bedeutung zu. Immer noch unverhältnismäßige Entwicklungen bei Preisen und Lieferzeiten fordern eine strategische Arbeitsweise. Parallel müssen die Lagerbestände bei Produkten mit schnellen technischen Updates wie Photovoltaikmodule und Wärmepumpen zeitnah abgebaut werden. Die gestiegenen Produktverfügbarkeiten auf den Märkten verlangen diese Sensibilität. Um die fehlenden Verfügbarkeiten von eigenem Fachpersonal auszugleichen ist der Einkauf gefordert alternativ für passenden Ersatz in Form von Nach-unternehmerleistungen zu sorgen. Dies hat preislich und terminlich eine mitentscheidende Rolle für den jeweiligen Projekterfolg. Der Einkauf ist damit wichtiges Steuer- und Kontrollinstrument, um die budgetierten Kosten für Materialbeschaffung und NU-Leistungen nicht zu überschreiten.

6. Investitionsvolumen

Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen in Höhe von € 58.670,- getätigt um betriebliche Prozesse weiter zu optimieren.

7. Personal

Die Auswahl und Gewinnung von Personal in unserer Branche ist ein herausforderndes Dauerthema. Sowohl im handwerklichen Bereich als auch im Bereich Planung, Engineering, Bauleitung und Projektabwicklung ist ausgebildetes Fachpersonal am freien Markt nicht zu finden. Um unabhängiger von dieser Situation zu sein, setzen wir auf Ausbildung von Anlagenmechanikern, Elektrikern und technischen Systemplanern, sowie duales Studium im Bereich Elektrotechnik. Aufgrund von guten Netzwerken können wir auch immer wieder geeignete Mitarbeiter aus EU-nahen Ländern wie Bosnien generieren. Für die Besetzung von Lehrstellen können wir mittlerweile auch weibliche Bewerber einstellen.

Entscheidend für die Zukunft ist aber nicht nur die Gewinnung von neuem Personal, sondern auch die Pflege und Bindung der vorhandenen Mitarbeiter. Wir bezahlen Zuschüsse zur privaten Altersversorgung nach 6monatiger Firmen-Zugehörigkeit und bieten zur gesundheitlichen Stärkung auch Zuschüsse wie Wellpass an. Teambuilding-Maßnahmen wie Teilnahme an Stadtradeln, Sommerfeste und monatliches after work Grillen ergänzen die Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen. Optimierungen in der Montage durch geeigneteres und leichter zu bedienendes Werkzeug entlasten die Mitarbeiter. Einige Mitarbeiter die dauerhaft konzentriert am Schreibtisch arbeiten bekommen auf Wunsch eine höhen-verstellbare Ausführung.

B. Darstellung der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens

Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens wird nachfolgend anhand der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage über einen Zeitraum von 2 Jahren verbal, unterlegt mit Kennzahlen, dargestellt.

1. Vermögenslage

2023 2022
Anlagenintensität 6,2 7,7

Die Intensitätsquote drückt den Anteil des Anlagevermögens am Gesamtkapital der Gesellschaft aus.

2. Finanzlage

2023 2022
Dynamischer Verschuldungsgrad 6,5 3,1

Diese Kennzahl ermittelt sich aus dem Verhältnis des Fremdkapitals zum Cash-Flow (nach Riebell).

3. Ertragslage

2023 2022
Gesamtkapitalrentabilitätsquote 2,9 17,7

Die Gesamtkapitalrentabilität ermittelt sich aus dem Verhältnis Jahresüberschuss zuzüglich Zinsaufwand zu durchschnittlichem Bestand des Gesamtkapitals.

C. Risikobericht

Risikomanagementziele und -methoden:

Es wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. Dieses Risikomanagementsystem soll dazu beitragen, Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken.

Zu unserem internen Überwachungssystem gehören:

die Anwendung einheitlicher Spielregeln im Vertrieb von Bearbeitung der Anfragen über die einheitliche Angebotserstellung und des Tracking des Projekt-Status.

die Steuerung der jeweiligen Mitarbeiter über den Einsatz von Software-Tools wie Aktivitätenmanagement.

eindeutige Arbeitsanweisungen und Abweichungsanalysen für die Kalkulation, kaufmännische und technische Prüfung und Projektabwicklung der Aufträge.

permanente Schulung zur Weiterqualifizierung der Mitarbeiter.

schnelle Reaktion auf veränderte Marktbedingungen.

Optimierung unserer Betriebs-Software und gleichzeitigem Check unserer Abläufe.

Risikokategorien:

1. Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken

Unser Unternehmen ist von der grundsätzlichen Investitionsbereitschaft sowohl der gewerblichen als auch der privaten Kunden abhängig. Im Anlagenbau Mechanik und Elektro sind wir von der konjunkturellen Entwicklung und der damit verbundenen Investitionsbereitschaft abhängig. Auch spielen teilweise hohe Energiekosten für unsere Auftraggeber eine Rolle. Diesen Kunden können wir vertrieblich durch Angebote im Bereich erneuerbare Energien wie Photovoltaik und Wärmepumpe helfen wettbewerbsfähiger zu werden. Wir sind durch unser Portfolio die richtigen Dienstleister der Energiekrise für gewerbliche und private Kunden zu begegnen.

Bei den Privatkunden spielen für eine Investitionsbereitschaft weiterhin entsprechende staatliche Förderungen zum Umstieg auf Zukunftstechnologien eine große Rolle.

Die Unternehmen der technischen Gebäudeausstattung haben auch in Zukunft eine große Bedeutung in der Umsetzung der Energiewende und das Erreichen der Klimaziele.

2. Personalrisiken

Die tga bodensee GmbH ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fachkräfte angewiesen. Die Aus- und permanente Weiterbildung unserer Mitarbeiter sichert auch in der Zukunft die fachliche Kompetenz des Personals und die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. Unsere Führungs- und Fachkräfte werden immer mehr von Headhuntern und Direktansprachen von Wettbewerbern konfrontiert. Den Abwerbeversuchen begegnen wir durch faire Bezahlung und einem guten Teamgeist. Hierzu bedarf es vermehrter und kontinuierlicher Aufmerksamkeit der Personalverantwortlichen.

3. Bestandsgefährdende Risiken

Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht zu sehen. Alle aufgeführten Risiken stellen durch konsequente Handlungs-weisen derzeit keine Bestandsgefährdung dar. Andere bestandsgefährdende Risiken sind zur Zeit nicht erkennbar.

D. Berichterstattung Geschäftsjahr 2024

Im 1. und 2. Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2024 haben wir Zuwächse im Auftragseingang im Bereich der Groß-Aufträge im Gewerk Elektro, etwas abgeschwächt bei der Mechanik. Im Bereich der Wärmepumpen bzw. Privatkunden-geschäft ist der Auftragseingang stark stagnierend. Dies ist vor allem in der veränderten (gekürzten) KfW-Förderung begründet.

Belastet wird das Jahr durch die in den ersten beiden Quartalen stark gesunkene Nachfrage nach Wärmepumpen. Positiv sind weitere Auftragseingänge in den Gewerken von Industrie-Kunden (Pharmaindustrie). Hier rechnen wir in den nächsten Jahren mit vielen margenstarken weiteren Auftragseingängen. Viele kleine Zusatz-aufträge für Arbeiten im Bestand wurden in den ersten beiden Quartalen bereits beauftragt bzw. angekündigt.

Die Auftragslage im PV-Bereich, sowohl bei den Privatkunden wie auch bei den öffentlichen und gewerblichen Kunden ist weiterhin positiv.

Die Auftragslage kann insgesamt also stabil bezeichnet werden. Im Bereich Mechanik erwarten wir zusätzliche Aufträge durch korrespondierende Projekte der Elektro-Industriekunden.

Im Personalbereich haben wir im Bereich Vertrieb WP einige Stellen aufgrund fehlender Qualifikation wieder abgebaut. Für die Zukunft setzen wir hier auf mehr Digitalisierung mithilfe von Online-Marketing und gesteigerter Sichtbarkeit in den sozialen Medien. Entsprechende Maßnahmen wurden bereits in den ersten Monaten 2024 gestartet.

 

Salem, den 19.03.2025

gez. Bernhard Alber, Geschäftsführer

gez. Thomas Linsenmann, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die TGA Bodensee GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der TGA Bodensee GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TGA Bodensee GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind sie verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind sie dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren tragen sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind sie verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind sie verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Meitingen, den 05. Mai 2025

L.R. Prüfung & Steuern GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Lechner Robert, Wirtschaftsprüfer

Gesellschafterbeschluss zum Jahresabschluss 2023

In der Gesellschafterversammlung vom 15.05.2025 wurde der Jahresabschluss zum 31.12.2023 einschließlich Lagebericht festgestellt.

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