St. Hippolyt Mühle Ebert GmbH

Talstraße 27, 69234 Dielheim, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 351052
Vorher
Mühle Ebert Dielheim GmbH
Eingetragen
5.1.1993
Branche
Herstellung von Futtermitteln für NutztiereHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Gegenstand des Unternehmens ist a) das Betreiben einer Mühle, insbesondere die Herstellung und der Vertrieb von Futtermitteln, b) der Maschinen-Apparate und Rechnerbau, c) die Herstellung von Produkten im Naturheilverfahren, d) der Vertrieb von Nahrungsmitteln, e) der Vertrieb von Pferde- und Reitzubehör, f) die Softwareentwicklung und der Vertrieb dieser Produkte, g) die Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung am Menschen durch zugelassene Heilpraktiker im Angestelltenverhältnis, h) die Herstellung und der Vertrieb von Energieträgern aus Biomasse.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Talstraße 27, 69234 Dielheim
100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

St. Hippolyt Mühle Ebert GmbH

Dielheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Lagebericht

Geschäftstätigkeit und Rahmenbedingungen

Die St. Hippolyt Mühle Ebert GmbH (MED) entwickelt und produziert leichtverdauliches, hochwertiges und balanciertes Pferdeergänzungsfutter. Dies setzt den konsequenten Einsatz für gesunde Produkte sowie innovative Produktionsprozesse und Projekte voraus. MED setzt dabei auf bedarfsgerechte Lösungen sowie auf Produkte, die auf die verschiedenen fütterungsbedingten Probleme des Pferdes eingehen. Die Gesellschaft verfügt neben langjähriger empirischer Erfahrung auch über das spezifische molekularbiologische, ernährungswissenschaftliche und sportmedizinische Fachwissen.

Für die hochwertigen Produkte werden vielfältige und von Natur aus nähr- und vitalstoffreiche Grundstoffe eingesetzt. Einen wichtigen Beitrag dazu leisten langjährig tätige landwirtschaftliche Partner aus der Region, die den Großteil der Rohstoffe für die Produktion liefern. Der Vertragsanbau verpflichtet sie zur Achtung der Fruchtfolge und zur weitgehenden Vermeidung chemischer Hilfsstoffe.

Auch in der Produktion ist der Schutz der Umwelt ein wichtiger Aspekt. Dies zeigt sich unter anderem in dem eigenen Biomassekraftwerk, das gleichzeitig Strom, Dampf und Wärmeenergie mit einem hohen Wirkungsgrad erzeugt. Nachwachsende Rohstoffe liefern nahezu CO-neutral die Energie für die Produktion der Futtermittel. MED ist dadurch weitgehend unabhängig von schwankenden Energiepreisen und fossilen Brennstoffen.

Innerhalb der Branche gilt MED aufgrund ihres Know-hows und ihrer innovativen Entwicklungen als kompetenter und zuverlässiger Partner der Kundschaft. MED zeichnet sich durch einen nachhaltigen, von den Kunden über Jahre geschätzten Qualitätsstandard aus. MED ist nach der EG-Futtermittelhygieneverordnung Nr. 183/2005 zugelassen und gemäß HACCP-Konzept zertifiziert.

Als inhabergeführtes Unternehmen ist MED zu 100% eigenständig und dadurch absolut unabhängig. MED ist mit verschiedenen Handels- und Kooperationspartnern vertriebsmäßig weltweit tätig. Infolge der gestiegenen Rohstoffpreise ist die Rohmarge leicht zurückgegangen.

Die aktuelle Auftragslage ist als sehr gut zu bezeichnen und gewährleistet eine hohe Auslastung der Kapazitäten.

Von dem MED-Alleingesellschafter sind die wesentlichen Betriebsmittel angemietet. Die operative Geschäftstätigkeit (Bau der Maschinen sowie Herstellung und Vertrieb der Produkte) werden von MED selbst wahrgenommen.

Generelle Risiken sieht die Geschäftsführung lediglich in der sich abschwächenden Konjunktur. Die derzeitige preisliche Beruhigung an den Energiemärkten dürfte sich in dem kommenden Geschäftsjahr deutlich spürbar positiv auf das Jahresergebnis auswirken.

Ertragslage

Folgende Daten auf Basis der Gewinn- und Verlustrechnung zeigen die wirtschaftliche Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr:

2023
TEUR
2023
TEUR
Veränderung
TEUR
Umsatzerlöse 45.821 44.341 1.480
Sonstige betriebliche Erträge 190 291 -101
Materialaufwand 27.146 26.868 278
Personalaufwand 8.217 7.699 518
Abschreibungen 695 426 269
Sonstige betriebliche Auswendungen 8.819 7.926 893
Ertragsteuern 404 609 -205
Ergebnis nach Steuern 900 1.373 -473
Jahresüberschuss 887 1.360 -473
Mitarbeiter im Durchschnitt 173 165 8

Unter Einbeziehung der Bestandsveränderung sowie der aktivierten Eigenleistungen beträgt die Gesamtleistung TEUR 46.017 (Vj. TEUR 44.625). Die Materialeinsatzquote ist gegenüber dem Vorjahr leicht von 60,2 % auf 59,0 % rückläufig.

Vermögenslage

Die Vermögenslage der Gesellschaft ist weiterhin sehr solide.

Die kurzfristigen Forderungen zuzüglich der flüssigen Mittel übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten deutlich.

Sämtliche Forderungen sind kurzfristiger Natur.

Die Kapitalstruktur ist sehr gut; die Eigenkapitalquote beträgt 76,1 % (Vj. 76,7 %).

Die Rückstellungen entfallen mit TEUR 1.794 auf Pensionen und mit TEUR 865 auf sonstige Verpflichtungen oder Risiken.

Innerhalb der Verbindlichkeiten sind die Lieferantenverbindlichkeiten mit TEUR 1.221 von Bedeutung.

Finanzlage

Die Finanzierung des laufenden Geschäftsbetriebs erfolgte im Geschäftsjahr 2023 wiederum ausschließlich aus dem Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit.

Die Liquiditätslage ist als sehr gut zu bezeichnen; die Zahlungsfähigkeit war während des gesamten Geschäftsjahres gewährleistet und es sind keine Engpässe zu erwarten. Währungsrisiken bestehen nicht.

Chancen- und Risikobericht

Das Ziel des Chancen- und Risikomanagements bei MED ist die Übernahme angemessener und beherrschbarer Risiken sowie der verantwortungsvolle Umgang mit diesen Risiken. Dies bedeutet, bestehende Risiken möglichst früh zu identifizieren und deren Auswirkungen zu begrenzen, um eine Entwicklungsbeeinträchtigung und/oder Bestandsgefährdung des Unternehmens zu vermeiden.

Das Risikomanagementsystem betrifft in erster Linie die detaillierte Erfassung bzw. Planung der Kundenaufträge. Dadurch ist eine verlässliche Kapazitäts- und Auslastungsplanung gewährleistet. Die dokumentierten Maßnahmen für die identifizierten Risiken sind grundsätzlich geeignet und ausreichend.

Liquiditätsplanung und -steuerung sind auf die Bedürfnisse der MED ausgerichtet und werden kontinuierlich verbessert.

Forschungs- und Entwicklungsbericht

Die Gesellschaft tätigt regelmäßig in erheblichem Umfang Aufwendungen für Forschung und Entwicklung.

Mit dem Ziel, besonders wirksame Produkte und Lösungen anzubieten, wird auf höchstem Niveau wissenschaftlich gearbeitet und geforscht. Im Vordergrund stehen die Wirkungsweise natürlicher Nährstoffe und deren zielgerichtete Einsatzmöglichkeiten in Futtermitteln. Intensive Recherchen zu fütterungsbedingten Erkrankungen führen dabei zur Entwicklung neuer Produkte und Produktlinien. Wissenschaftliche Studien sichern diese Ergebnisse ab.

Prognosebericht

Aufgrund der energieintensiven Produktion der MED sind aus heutiger Sicht auch künftig geringere Margen zu erwarten. Weiterhin ist davon auszugehen, dass die gestiegenen Rohstoffpreise nicht vollumfänglich an die Kunden weitergegeben werden können.

Aufgrund der bis Ende Oktober 2024 realisierten Umsatzerlöse wird sich der geplante Umsatz im Jahr 2024 auf rund 48 Mio. € belaufen. Für das Geschäftsjahr 2024 wird von einem positiven Ergebnis von rund 1,5 Mio. € ausgegangen. Für das Geschäftsjahr 2025 geht die Gesellschaft bei nur wenig steigenden Umsätzen sowie der zwischenzeitlichen Beruhigung der Energiepreise wiederum von einem Ergebnis von über 1,0 Mio. € aus.

 

Dielheim, 25. November 2024

Geschäftsführung

Bernd Ebert

Ivo Ebert-Brenninkmeyer

Bilanz

AKTIVSEITE

31.12.2023 31.12.2022
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 103.074,00 129.432,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.654.906,00 32.400,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.687.891,00 1.465.892,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.174.205,00 991.828,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 72.689,40 3.227.359,35
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 866.358,26 800.011,33
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 293.538,52 202.882,89
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 77.230,79
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.451.413,31 4.744.003,76
2. Sonstige Vermögensgegenstände 1.938.369,96 1.792.483,32
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.125.868,52 2.608.923,14
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 44.483,78 37.456,58
SUMME Aktiva 17.412.797,75 16.109.903,16

PASSIVSEITE

31.12.2023 31.12.2022
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Eingefordertes bzw. verbleibendes Kapital 100.000,00 100.000,00
III. Gewinn- und Verlustvortrag 12.257.022,20 10.896.624,83
IV. Jahresüberschuss 886.889,04 1.360.397,37
V. buchmäßiges Eigenkapital 13.243.911,24 12.357.022,20
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.793.791,00 1.282.417,00
2. Steuerrückstellungen 0,00 184.928,00
3. Sonstige Rückstellungen 865.475,92 637.731,38
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.220.733,60 1.386.711,02
2. Sonstige Verbindlichkeiten 288.885,99 261.093,56
SUMME Passiva 17.412.797,75 16.109.903,16

Gewinn- und Verlustrechnung

31.12.2023 31.12.2022
1. Rohergebnis 19.060.195,44 18.047.848,93
2. Personalaufwand
a. Löhne und Gehälter -6.892.820,48 -6.375.835,95
b. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -1.324.258,42 -1.322.843,04
3. Abschreibungen
a. Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes -694.803,42 -426.188,56
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen
a. Raumkosten -1.231.717,16 -658.939,39
b. Heizung -24.932,49 -22.543,65
c. Steuern, Versicherungen, Beiträge -257.533,03 -238.893,93
d. Fahrzeugkosten -529.466,14 -498.464,63
e. Werbung und Reisen -661.439,63 -503.029,44
f. Kosten der Warenabgabe -1.682.656,03 -1.680.914,14
g. Miete und Reparaturen -1.392.597,84 -1.245.463,19
an Maschinen
h. Forderungsverluste 0,00 -1.695,30
i. Post- und Bürokosten -207.329,29 -237.946,22
j. Sonstige Aufwendungen -2.831.174,97 -2.838.267,77
5. Zwischensumme 1.329.466,54 1.996.823,72
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 10.754,86 12.516,44
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -36.275,43 -26.514,30
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -404.409,93 -609.280,49
9. Ergebnis nach Steuern 899.536,04 1.373.545,37
10. Sonstige Steuern -12.647,00 -13.148,00
11. Jahresüberschuss 886.889,04 1.360.397,37

Anhang

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Firma der Gesellschaft lautet St. Hippolyt Mühle Ebert GmbH mit Sitz in Dielheim; sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter der Nummer HRB 351052 eingetragen.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht.

Die Gesellschaft nimmt die für mittelgroße Gesellschaften geltenden Angabenerleichterungen der §§ 276 und 288 HGB nicht in Anspruch.

A. Angaben und Erläuterungen zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen reduziert. Die Nutzungsdauern für Warenzeichen betragen 15 Jahre, für Software 3 Jahre.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen angesetzt. Sämtliche Zugänge werden linear abgeschrieben.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben; die Nutzungsdauer beträgt bei technischen Anlagen und Maschinen 5 bis 15 Jahre, bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 12 Jahre. Geringwertige Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Innerhalb der Vorräte werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe mit den durchschnittlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Fertige Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen sind nicht enthalten.

Handelswaren sind zu den Anschaffungskosten bzw. niedrigeren Marktpreisen angesetzt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Darüber hinaus wurde dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.

Von dem Wahlrecht zur Aktivierung latenter Steuern wurde kein Gebrauch gemacht.

Das Eigenkapital ist zum Nominalwert angesetzt.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit-Verfahren) unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck gebildet. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,82 % (Vj. 1,78 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009, zuletzt geändert am 11. März 2016, verwendet, wobei der durchschnittliche Marktzins der letzten 10 Jahre herangezogen wurde. Gehaltssteigerungen wurden ebenso wie Rentensteigerungen oder Fluktuation nicht berücksichtigt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten werden gegebenenfalls mit den Devisenkassamittelkursen am Bilanzstichtag umgerechnet.

B. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

1. Erläuterungen zur Bilanz

(1) Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben unverändert zum Vorjahr eine Restlaufzeit von unter 1 Jahr. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 5.451 (Vj. TEUR 4.744) sind solche gegen den Gesellschafter in Höhe von TEUR 1.672 (Vj. TEUR 1.674) enthalten. Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen TEUR 1.938 (Vj. TEUR 1.792) und betreffen im Wesentlichen Steuererstattungsansprüche, Ansprüche aus der Rückdeckungsversicherung zu den Rückstellungen für Pensionen sowie Forderungen gegen Mitarbeiter.

(3) Kassenbestand, und Guthaben bei Kreditinstituten

Es handelt sich um Kassenbestände und Bankguthaben.

(4) Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 100; es ist voll eingezahlt.

(5) Rückstellungen

Bei den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) infolge ihrer Fälligkeit in Höhe von TEUR 544 nicht mehr mit den Rückstellungen verrechnet, sondern unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 18 und unterliegt grundsätzlich einer Ausschüttungssperre.

Steuerrückstellungen waren für das Berichtsjahr nicht zu bilden.

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 865 (Vj. TEUR 638) resultieren in Höhe von TEUR 800 (Vj. TEUR 573) aus dem Personalbereich sowie in Höhe von TEUR 65 (Vj. TEUR 65) aus sonstigen Bereichen.

(6) Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (in TEUR) gliedern sich wie folgt:

31.12.2023 Restlaufzeit 31.12.2022 Restlaufzeit
bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.221 0 0 1.221 1.387 1.387
2. Sonstige Verbindlichkeiten 289 0 0 289 261 261
davon aus Steuern (168) (0) (0) (168) (162) (162)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit (0) (0) (0) (0) (0) (0)

Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter bestanden wie im Vorjahr nicht.

(7) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sie bestehen gegenüber dem Gesellschafter für die Überlassung der Betriebsmittel und verschiedener Lagerflächen mit Jahresbeträgen von rund 1 Mio. €. Im Übrigen für Büro- und Geschäftsausstattung mit Jahresbeträgen von rund TEUR 45.

(8) Haftungsverhältnisse

Es bestehen keine angabepflichtigen Haftungsverhältnisse.

2. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Als Umsatzerlöse sind die Erlöse aus dem Verkauf und der Vermietung oder Verpachtung von Produkten sowie aus der Erbringung von Dienstleistungen der Kapitalgesellschaft nach Abzug von Erlösschmälerungen und der Umsatzsteuer sowie sonstiger direkt mit dem Umsatz verbundener Steuern ausgewiesen.

Weder in den sonstigen betrieblichen Erträgen noch in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Posten von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Posten von TEUR 101 (Vj. TEUR 31) enthalten. Sie betreffen Buchgewinne aus Anlagenverkäufen, Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen sowie Entschädigungen von Versicherungen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind keine nennenswerten periodenfremden Aufwendungen enthalten.

Sonstige Angaben

Das für das Geschäftsjahr berechnete Honorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 15.

Es betrifft ausschließlich die Abschlussprüfungsleistungen.

Geschäftsführer waren:

Herr Dipl.-Futtermitteltechniker Bernhard Ebert, Dielheim

Herr Verfahrensingenieur B. Sc. Ivo Ebert-Brenninkmeyer, Dielheim

Die Berufe entsprechen der Organstellung.

Die Bezüge der Geschäftsführung werden gemäß § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer und Auszubildende):

Gewerbliche Arbeitnehmer 128
Angestellte 45

Gewinnverwendungsvorschlag

Der Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 887 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen auf die Gesellschaft haben.

 

Dielheim, 25. November 2024

Geschäftsführung

Bernhard Ebert

Ivo Ebert-Brenninkmeyer

Anlagespiegel

AHK zum 01.01.2023
EUR
Zugänge davon FK-Zinsen 2023
EUR
Abgänge 2023
EUR
Umbuchung 2023
EUR
AHK zum 31.12.2023
EUR
AfA zum 01.01.2023
EUR
ANLAGEVERMÖGEN
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene 308.881,96 1.708,00 0,00 0,00 310.589,96 179.449,96
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücks- 56.198,00 491.405,20 0,00 3.240.444,80 3.788.048,00 23.798,00
gleiche Rechte und Bauten 0,00
einschließlich der Bauten
auf fremden Grundstücken
Technische Anlagen und 2.933.381,27 464.258,37 0,00 0,00 3.397.639,64 1.467.489,27
Maschinen 0,00
Andere Anlagen, Betriebs- und 2.715.234,61 497.512,05 13.770,49 0,00 3.198.976,17 1.723.406,61
Geschäftsausstattung 0,00
Geleistete Anzahlungen und 3.227.359,35 85.774,85 0,00 -3.240.444,80 72.689,40 0,00
Anlagen im Bau 0,00
9.241.055,19 1.540.658,47 13.770,49 0,00 10.767.943,17 3.394.143,84
0,00
Afa lfd. davon auf Zugänge 2023
EUR
AfA Abgänge 2023
EUR
Afa kum. auf Umbuchungen 2023
EUR
Zuschreibungen
EUR
Abschreibung kumuliert
EUR
Buchwert zum 31.12.2023
EUR
ANLAGEVERMÖGEN
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene 28.066,00 0,00 0,00 0,00 207.515,96 103.074,00
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.707,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücks- 109.344,00 0,00 0,00 0,00 133.142,00 3.654.906,00
gleiche Rechte und Bauten 13.513,77
einschließlich der Bauten
auf fremden Grundstücken
Technische Anlagen und 242.259,37 0,00 0,00 0,00 1.709.748,64 1.687.891,00
Maschinen 41.011,49
Andere Anlagen, Betriebs- und 315.134,05 13.769,49 0,00 0,00 2.024.771,17 1.174.205,00
Geschäftsausstattung 87.419,03
Geleistete Anzahlungen und 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 72.689,40
Anlagen im Bau 0,00
694.803,42 13.769,49 0,00 0,00 4.075.177,77 6.692.765,40
143.651,29
Buchwert zum 31.12.2022
EUR
ANLAGEVERMÖGEN
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 129.432,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 32.400,00
Technische Anlagen und Maschinen 1.465.892,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 991.828,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.227.359,35
5.846.911,35

Feststellung des Jahresabschlusses

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 25. November 2024.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die St. Hippolyt Mühle Ebert GmbH

Prüfungsurteile

wir haben den Jahresabschluss der St. Hippolyt Mühle Ebert GmbH, Dielheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wie den Lagebericht der St. Hippolyt Mühle Ebert GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mannheim, 25. November 2024

Peter Wöhe, Wirtschaftsprüfer

Björn von Olnhausen, Wirtschaftsprüfer

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