IBK Industrieservice GmbHLiquidiert

30167 Hannover, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hannover HRB 203204
Eingetragen
11.8.2008
Branche
Herstellung von MetallkonstruktionenBau von Industrieanlagen, außer GebäudenHerstellung von Mehrzweckindustrierobotern
Gegenstand
Fertigung von Prototypen und Kleinserien von Werkteilen und Fertigungsvorrichtungen, Stahlbau sowie Durchführung von Montageversuchen. Beteiligung an anderen Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
60.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ibk Industrieservice GmbH i.L.

Hannover

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 402.487,49 338.881,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 6,00
II. Sachanlagen 402.337,49 338.725,00
III. Finanzanlagen 150,00 150,00
B. Umlaufvermögen 374.746,41 517.779,99
I. Vorräte 20.421,00 147.422,09
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 352.107,41 362.842,80
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.218,00 7.515,10
C. Rechnungsabgrenzungsposten 14.110,31 16.859,42
D. Aktive latente Steuern 0,00 267.796,15
E. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 650.342,94 120.147,74
Aktiva 1.441.687,15 1.261.464,30

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. Gezeichnetes Kapital 60.000,00 60.000,00
II. Verlustvortrag 180.147,74 57.340,08
III. Jahresfehlbetrag 530.195,20 122.807,66
IV. nicht gedeckter Fehlbetrag 650.342,94 120.147,74
B. Rückstellungen 355.996,97 154.490,00
C. Verbindlichkeiten 1.085.690,18 1.106.974,30
davon gegenüber Gesellschaftern 42.166,71  
Passiva 1.441.687,15 1.261.464,30

Anhang

Erforderliche Angaben

Im Rahmen der Anhangserstellung werden die Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Geset­zes beachtet.

Die Gesellschaft ist zum 31.12.2022 bilanziell überschuldet. Mit Datum vom 01.08.2024 wurde das Insolvenzverfahren eröffnet. Aufgrund der damit verbundenen fehlenden Fortführungsprognose liegen die Voraussetzungen für eine Bewertung nach § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB unter der Annahme der Unternehmensfortführung nicht mehr vor. Der Jahresabschluss wurde daher unter der Annahme der Liquidation aufgestellt. Die Gesellschaft ist mittlerweile aufgelöst.

1. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zur Bilanzierung und Bewertung (§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB)

Das Sachanlagevermögen wurde zu Zerschlagungswerten angesetzt. Diese beruhen auf den Veräußerungserlösen, welche sich aus einem Schreiben der IVB mbH & Co. KG über die Versteigerung des Anlage- und Umlaufvermögens ergeben. Eine planmäßige Abschreibung erfolgt nicht mehr.

Bei der Ermittlung der Anschaffungskosten wurden Anschaffungs­ne­benkosten, Anschaffungskostenminderungen sowie nachträgliche Anschaf­fungsko­sten berücksich­tigt.

Eine planmäßige Abschreibung erfolgte durch den Ansatz zu Zerschlagungswerten nicht mehr.

Von der Be­wertungsfrei­heit nach § 6 Abs. 2 EStG wurde durch den Ansatz zu Zerschlagungswerten abgesehen.

Die Vorräte wurden zu Zerschlagungswerten angesetzt. Diese beruhen auf den Veräußerungserlösen, welche sich aus einem Schreiben der IVB mbH & Co. KG über die Versteigerung des Anlage- und Umlaufvermögens ergeben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert angesetzt und unter Berück­sich­ti­gung al­ler er­kenn­ba­ren Ri­si­ken bewer­tet. Sämtliche ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermö­gens­ge­gen­stände haben ei­ne Rest­lauf­zeit von unter einem Jahr.

Die liquiden Mittel wurden zum Nennbetrag angesetzt.

Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben des Geschäftsjahres, die zu Auf­wand in fol­genden Ge­schäftsjahren führen. Es erfolgte eine anteilige Abwertung für Leistungen die aufgrund der Eröffnung des Insolvenzverfahren nicht mehr in Anspruch genommen werden. Hierbei handelt es sich insbesondere um  IT - Serviceverträge, deren Laufzeit sich über den Zeitraum der Auflösung der Gesellschaft erstreckt.

Das ausgewiesene Stammkapital wurde zum Nennbetrag bilanziert.

Rückstellungen sind unter Zugrundelegung vernünftiger kaufmännischer Beurteilung für alle dem Grunde und der Höhe nach bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses erkennbaren Risiken und Ver­pflichtungen am Bi­lanzstich­tag ge­bildet worden. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit größer ein Jahr wur­den entspre­chend abge­zinst.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

2. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

2.1 Angaben zu Restlaufzeiten von Forderungen (§ 268 Abs. 4 Satz 1 HGB)

Zu den einzelnen Bilanzposten der Position "Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände" ist die Restlaufzeit von mehr als einem Jahr gesondert zu vermerken. Dieser Angabenpflicht wird im Anhang nachgekommen.

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

2.2 Hinweise zu den sonstigen Rückstellungen (§ 285 Nr. 12 HGB)

Rückstellungen, die in der Bilanz als "sonstige Rückstellungen" ausgewiesen werden, sind zu erläutern, wenn sie einen nicht unerheblichen Umfang haben.

Die sonstigen Rückstellungen umfassen:

a) Aufbewahrungspflicht 1.500,00 €
b) Berufsgenossenschaftsbeiträge 1.702,39 €
c) Garantieverpflichtungen / Retouren 15.950,00 €
d) Jahresabschluss- und Prüfungskosten 8.400,00 €
e) Urlaubsverpflichtungen 39.723,19 €
f) Rückzahlung Corona-Beihilfe: 288.721,39 €
Summe 355.996,97 €

2.3 Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG)

Ausleihungen und Forderungen gegen Gesellschafter sowie Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind gesondert auszuweisen. Das Ausweiswahlrecht wird im  Anhang ausgeübt. Gemäß § 265 Abs. 3 HGB ergibt sich bei folgendem Posten in der Bilanz Mitzugehörigkeit zu einem  anderen Posten:

Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen 164.961,30 € (VJ: 0,00 €)

2.4 Angaben zu den Verbindlichkeiten (§ 268 Abs. 5 Satz 1, § 285 Nr. 1 und 2 HGB)

Bei der Aufstellung der Verbindlichkeiten erfolgte eine Differenzierung der oben gemachten Angaben für jeden Posten der Verbindlichkeiten; von den Erleichterungen nach § 288 HGB wurde bei der Aufstellung kein Gebrauch gemacht.

In den ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr von 195,0 T€ (Vorjahr: 145,8 T€) und Verbindlichkeiten von über einem  Jahr von 29,2 T€ (Vorjahr: 78,4 T€) enthalten.

Sämtliche Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

In den ausgewiesenen sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr von 415,3 T€ (Vorjahr: 403,6 T€) und Verbindlichkeiten von über einem Jahr von 400,0 T€ (Vorjahr: 400,0 T€) enthalten.

Die Verbindlichkeiten aus Steuern betragen 9,5 T€ (Vorjahr: 7,4 T€).

Die Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit betragen 0,9T€ (Vorjahr: 0,9 T€).

3. Sonstige Pflichtangaben

3.1 Angabe der Arbeitnehmerzahl (§ 285 Nr. 7 HGB)

Die Gesellschaft hatte im  Berichtszeitraum durchschnittlich 150 Arbeitnehmer beschäftigt.

3.2 Angaben über die Geschäftsführung / Vorstand und Aufsichtsrat (§ 285 Nr. 10 HGB)

Die Gesellschaft wurde im  abgelaufenen Geschäftsjahr von dem  nachfolgend aufgeführten Geschäftsführer vertreten:

Roman Kurowiak, Dipl. Kaufmann (FH).

Der Geschäftsführer war alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Ab dem 1. August 2024 ging gem. § 80 Abs. 1 InsO die Verwaltungs- und Verfügungsbefugnis auf den Insolvenzverwalter Dr. Rainer Eckert über.

Vorschlag über die Verwendung des Jahresergebnisses (§ 285 Nr. 34 HGB)

Das vorliegende Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresfehlbetrag von 530.195,25 €.
Auf Vorschlag der Geschäftsführung soll das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorgetragen werden.

sonstige Berichtsbestandteile


(gez.) Dr. Rainer Eckert


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 19.12.2025 festgestellt.

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