Felfela UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseGroßhandel mit Mehl und Getreideprodukten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Bernhard Paulus seit 8.12.2003 | Geschäftsführer |
Susanne Gross seit 8.12.2003 | Geschäftsführer |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
Delimar Europe GmbHAufgelöst | 100.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
B. Paulus Gesellschaft mit beschränkter HaftungMerzigJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012Lagebericht1. Grundlagen der Gesellschaft 1.1. Geschäftsmodell Unsere Gesellschaft beliefert verschiedene Großkunden mit Tiefkühl-Fisch, Tiefkühl-Früchten und -Gemüse sowie mit Tiefkühl-Fischfertigerzeugnissen. Wir betreiben an 3 verschiedenen Standorten Kühlhäuser mit jeweils angegliederten Produktionsstätten. Von hier aus werden unsere Kunden zum Teil mit eigenen Tiefkühlfahrzeugen als auch über Speditionen beliefert. Des Weiteren betreiben wir die Eigenproduktion und den Import von Convenience-Produkten sowie die Belieferung der Großkunden mit diesen Produkten. Unsere Gesellschaft unterhält eine anerkannte Werkstatt für behinderte Menschen, die betreut werden und im Rahmen ihrer Möglichkeiten und Fähigkeiten in der Produktion eingesetzt werden. 1.2. Ziele und Strategien Unsere Gesellschaft ist erwerbswirtschaftlich organisiert. Ziel ist neben der Kapitalerhaltung die Erwirtschaftung eines positiven Ergebnisses. Infolge des zunehmend ruinösen Wettbewerbs im Geschäft mit der Belieferung der Großkunden des deutschen Einzelhandels verfolgen wir folgende Ziele
1.3. Forschung und Entwicklung Wir sind laufend damit befasst, neue Convenience-Produkte zu entwickeln, zu testen und diese zur Marktreife zu bringen. Hier profitieren wir von unserer langjährigen Erfahrung bei der Entwicklung von Fertiggerichten auf Basis der von uns importierten Rohstoffe Fisch, Früchte und Gemüse. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2012 waren die Nachwirkungen der Finanzkrise im Euroraum noch spürbar. Die Branche steht vor einem grundlegenden Wandel. Durch das Einkäuferverhalten des oligopolistisch geprägten Großkundenkreises, den Produktpreis in den Vordergrund der Lieferantenbeziehung zu stellen, spielen langfristig gewachsene Lieferanten-Kundenbeziehungen keine Rolle mehr. Eine notwendige Fixkostendeckung ist bei dem zu beobachtenden Einkäuferverhalten nur schwer zu erreichen. Des Weiteren kommt es auf dem Angebotsmarkt zu einer Konzentration, die dazu führt, dass die Rohwarenpreise starken, durch taktische Überlegungen hervorgerufenen Tagesschwankungen unterliegen und von der Tendenz her mittel- und langfristig steigen. Langfristige Einkaufskontrakte mit der entsprechenden Lagerbevorratung, so wie in der Vergangenheit, sind mit einseitiger Risikoverteilung zu Lasten unseres Unternehmens nicht mehr möglich. 2.2. Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf 2012 wurde maßgeblich geprägt von einem Handelsstreit mit einem Großkunden, einzuhaltenden Lieferverpflichtungen mit diesem und den daraus resultierenden Deckungsbeitragsverlusten. Dadurch, dass auf die Forderungen des Großkunden nicht eingegangen werden konnte, wurden deckungsstarke Produkte bei dem Großkunden ausgelistet bzw. nicht mehr bestellt. Dies war im Vorfeld auf Grund der jahrelangen Geschäftsbeziehung so nicht erkennbar und wirkte sich insbesondere im 4. Quartal aus. Die Versuche, Neukunden zu akquirieren, waren erfolgreich, aber konnten den fehlenden Deckungsbeitrag dieses Kunden nicht ausgleichen. Weiterhin wurden wir auf Grund einer Lieferverpflichtung von Weißfisch negativ getroffen, da die Bestellverpflichtung nicht so abgerufen wurde, wie in früheren Jahren und gleichzeitig auf dem Markt von Weißfisch ein Preisverfall einsetzte, der nicht an die Kunden weitergegeben werden konnte. Nach zwischenzeitlichen Umsatzausfällen wurde wieder eine Annäherung in der Geschäftsverbindung mit dem Großkunden erreicht. Bezüglich der Produktgruppe Früchte laufen die Kontrakte ab 01.10.2013 wieder an. Sie erreichen jedoch nicht ganz das Niveau der Vorjahre. Weiterhin müssen wir verstärkt auf margenstärkere Produkte setzen, um so den notwendigen Deckungsbeitrag zu erreichen. Im Rahmen dieser Bemühungen konnte ein weiterer Großkunde geworben werden. Auf die zunehmende Verschlechterung der Finanz- und Ertragslage des Geschäftsjahres haben wir ab November 2012 mit einem scharfen Sanierungsprogramm reagiert, um die weitere Verluste so weit wie möglich zu reduzieren und das Unternehmen neu aufzustellen. Was an Maßnahmen kurzfristig möglich war, wurde sofort in die Wege geleitet. Bestimmte Maßnahmen bedürfen allerdings eines längeren Zeitraumes, um wirksam zu werden, wie etwa die Änderung von Lieferbedingungen gegenüber Großkunden, Outsourcing von Teilen der Produktion, Entwicklung von neuen Produkten, Personalanpassungsmaßnahmen usw. Weiterhin mussten wir uns den sich ändernden Marktgegebenheiten anpassen und uns neu aufstellen. Dies erfolgte insbesondere im Bereich der Handelsware durch konsequentes Outsourcing und Personalanpassung. Im Bereich der Energieversorgung wurden Investitionen getätigt, um die ausufernden Energiekosten in den Griff zu bekommen bzw. in einem erträglichen Rahmen zu halten. 2.3. Lage des Unternehmens 2.3.1. Vermögenslage Das Eigenkapital hat sich auf Grund des Verlustes von T€ 5.107 auf T€ 2.005 verringert. Die Eigenkapitalquote beträgt damit noch 5,5 % Das Umlaufvermögen beträgt 68,7 % des Gesamtvermögens. Daran hat das Vorratsvermögen mit 47,3 % den größten Anteil. Das langfristig zur Verfügung stehende Kapital hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 3.602 verringert. Der Anteil am Gesamtkapital beträgt damit rd. 12,7 %. 2.3.1. Ertragslage Die Ertraglage des Wirtschaftsjahres war negativ. Es war ein Verlust in Höhe von 3.102 T€ zu verkraften. Die wesentlichen Veränderungen gegenüber dem Vorjahr stellen sich wie folgt dar:
Die Reduzierung der Betriebsleistung führte zu einer Reduzierung der Kapazitätsauslastung, welche neben der Anpassung der variablen Kosten, eine Anpassung der personellen Ressourcen unseres Unternehmens erforderlich machte. Dies ist noch nicht abgeschlossen. 2.3.2 Finanzlage Kapitalstruktur Die durch den Abbau der Vorräte erzielte Liquidität wurde im Wesentlichen zur Reduzierung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen, Leistung und Verbindlichkeiten gegenüber den Kreditinstituten und zur Verlustfinanzierung eingesetzt. Investitionen wurden erheblich reduziert, mit Ausnahme der Investitionen in Erneuerbaren Energien zur Kältegewinnung der Kühlhäuser. Kapitalflussrechnung Die Kapitalflussrechnung zeigt eine Mittelfreisetzung aus laufender Geschäftstätigkeit von T€ 2.417. Damit wurde nicht nur der Verlust in voller Höhe abgefangen, sondern darüber hinaus noch Mittel freigesetzt, die zur Tätigung von Investitionen in Höhe von T€ 1.045 und zur Rückführung von Bankkrediten in Höhe von T€ 1.358 zur Verfügung standen. Der Finanzmittelbestand blieb nahezu unverändert. 2.3.4 Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Es konnten im Berichtszeitraum Kontakte zu neuen Großkunden aufgebaut und bestehende Kontakte weiter ausgebaut werden. Im Bereich der Energieversorgung konnte die Stromversorgung der Kühlhäuser optimiert und zu einem erheblichen Teil auf betriebsnah erzeugte erneuerbare Energien umgestellt werden. In der Produktentwicklung konnte eine Vielzahl neuer Convenience-Produkte entwickelt und zur Marktreife gebracht werden. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1. Ausblick 2013 Was den Absatzmarkt betrifft, ergibt sich für 2013 ein schwieriges Umfeld. Durch den Umsatzausfall bei einem Großkunden und dem damit verbundenen fehlenden Deckungsbeitrag, war das Unternehmen gezwungen, den scharfen Sparkurs fortzusetzen und weitere Mitarbeiter zu entlassen. Die Produktion am Standort Bad Langensalza wurde auf 1 Linie zurückgefahren und wird nicht mehr erhöht. Die Mitarbeiter sind seit Mai 2013 in Kurzarbeit. Derzeit muss davon ausgegangen werden, dass nach Auslaufen der Kurzarbeit die Arbeitnehmer freigesetzt werden. Die Produktion wurde auf die Standorte Rehlingen und Merzig konzentriert. Die monatliche Lohnsumme wurde auf ca. 330 T€ vermindert. Eine weitere Reduzierung um ca. 10 % ist vorgesehen. Während das I. Quartal 2013 entgegen der Planung mit einem fast ausgeglichenen Ergebnis endete, holten die prognostizierten Verluste das Unternehmen im erwartungsgemäß schwachen II. Quartal ein. Bis zum Ende des III. Quartals 2013 ist ein Verlust von T€ 830 aufgelaufen. Im IV. Quartal 2013 konnte ein positives Ergebnis von T€ 80 erwirtschaftet werden. Von Seiten eines Kreditinstitutes wurde eine in monatlichen Raten festgesetzte Rückführung der laufenden Kreditlinie, beginnend im Januar 2013 und endend im Dezember 2013, verlangt. Diesem Verlangen konnten wir stets fristgerecht nachkommen. 3.2 Ausblick 2014 Auf Grund der Zielrichtung des Unternehmens, im Ausland weiter zu expandieren, insbesondere mit Produkten, bei denen eine deutlich höhere Marge erzielt werden kann, halten wir eine Verstärkung der Eigenkapitalbasis für erforderlich und sehen die Aufnahme eines weiteren Gesellschafters als realisierbare Option an. Die ersten beiden Monate des Jahres 2014 wurden mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen, wobei die geplanten positiven Werte erreicht wurden. Es darf daher davon ausgegangen werden, dass sich die von uns in die Wege geleiteten Sanierungsmaßnahmen und Umstrukturierungen auf gutem Wege befinden. Insbesondere darf erwartet werden, dass sich die Strategie des Unternehmens hin zu höhermargigen Produkten positiver zu entwickeln scheint als ursprünglich geplant. 3.3. Sensitivitäts-Analyse Nachfolgend werden verschiedene Szenarien dargestellt und deren Auswirkung auf das Jahresergebnis 2014: a. vom Unternehmen als wahrscheinlich erachtetes Szenario b. der geplante Rohertrag um 8 % verfehlt wird bei gleichem Umsatz c. die Umsatzerwartung um 10 % verfehlt wird bei gleichem Produktmix.
3.4. Hinweise auf wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung Sollten die nachfolgend genannten Ziele nicht bzw. nicht in dem erforderlichen Umfang erreicht werden, ist das Unternehmen in seiner Existenz bedroht: Erreichen des für 2014 prognostizierten Turn Around mit geplanter Steigerung der Rohgewinnsätze Umstrukturierung des Unternehmen im 1. HJ 2014 3.5. Prognose/Ist-Vergleich 2012 Für das Jahr 2012 wurde im Lagebericht 2011 ein zufriedenstellender Verlauf prognostiziert. Im Nachfolgenden wird die Zielsetzung 2012 und die Zielerreichung 2012 dargestellt:
BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2012I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der B. Paulus GmbH ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) vom 25. Mai 2009 aufgestellt. Der Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung liegen die gesetzlichen Gliederungsschemata gemäß § 266 (2) u. (3) HGB bzw. § 275 (2) HGB (Gesamtkostenverfahren) für große Kapitalgesellschaften i. S. von § 267 (3) HGB zugrunde. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, verrechnet mit Zuschüssen und vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Gebäude werden linear abgeschrieben. Das bewegliche Sachanlagevermögen wird grundsätzlich linear abgeschrieben. Soweit steuerlich zulässig, wird die in der Vergangenheit im Zugangsjahr gewählte degressive Abschreibung fortgeführt. Auf die lineare Abschreibung wird übergegangen, sobald dies zu höheren Abschreibungsbeträgen führt. Für Anlagenzugänge des Geschäftsjahres wird grundsätzlich die lineare Abschreibung angewendet. Angeschaffte abnutzbare Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten den Wert von € 150, nicht jedoch € 1.000 übersteigen, wurden in Anlehnung an die einschlägige steuerliche Vorschrift, einem Sammelposten zugeführt, und im Jahr der Bildung und den vier Folgejahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst. Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Die Forderungen sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken wurde durch Ansatz angemessener Wertberichtigung Rechnung getragen. Das zur Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienende, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogene Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB in Höhe von € 1.726.656,00 wurde mit den Altersversorgungsverpflichtungen in Höhe von € 2.365.271 verrechnet. Die Pensionsrückstellung ergibt sich als Saldo aus dem nach den anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik ermittelten Erfüllungsbetrag für die Altersversorgungsverpflichtung und dem Deckungsvermögen. Der Erfüllungsbetrag wurde nach dem modifizierten Teilwertverfahren ermittelt. Dabei wurden die Richttafeln Dr. Klaus Heubeck 2005 G und ein Rechnungszins mit 5,04 % zu Grunde gelegt. Für die Berechnung wurden die einzelvertraglich geregelten Anpassungsparameter bzw. der Gehaltstrend und der Rententrend wurden mit einer Steigerung von jeweils 1 % angenommen. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle nach vernünftiger, kaufmännischer Beurteilung notwendigen Beträge für erkennbare Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten sind mit den Rückzahlungsbeträgen bewertet. Bei der Bewertung der Fremdwährungsverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurde dem künftigen Wechselkursrisiko Rechnung getragen. Bei der Umrechnung von fremden Währungen in Euro, wurde der am Abschlussstichtag gültige Devisenkassamittelkurs (§ 256a HGB) berücksichtigt. III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände mit den nach § 268 (2) HGB geforderten Einzelangaben ist in einer Anlage zum Anhang (Blatt III/4) dargestellt. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 226.585,45 enthalten (Mitzugehörigkeitsvermerk). Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen gebildet für Gewährleistungsverpflichtungen, Urlaubsansprüche, Bonusverpflichtungen und ausstehende Rechnungen für Lieferungen und sonstige Leistungen sowie Archivierungskosten. Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in dem nachfolgend dargestellten Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind gesichert durch Grundpfandrechte, Forderungsabtretungen sowie Sicherungsübereignung von Waren, Maschinen und Fahrzeugen. Darüber hinaus dient ein Teil der nicht entnommenen Gewinnansprüche der Gesellschafter als Sicherheit. Ausgehend von den Verhältnissen zum Bilanzstichtag, bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus dem Abschluss folgender Miet- bzw. Leasingverträge:
Darüber hinaus bestehen Verpflichtungen aus der Inanspruchnahme von Tiefkühleinrichtungen und damit verbundenen Dienstleistungen an verschiedenen Orten im In- und Ausland. Auf Grund schwankender Kapazitätsinanspruchnahmen ist eine Aussage über die hieraus künftig entstehenden finanziellen Verpflichtungen betragsmäßig nicht möglich. Der Aufwand hierfür belief sich im Geschäftsjahr 2012 auf 490 T€. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die erforderlichen Angaben sind der Gewinn- und Verlustrechnung zu entnehmen. V. Sonstige Angaben Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer belief sich im Geschäftsjahr auf 283 (davon 106 Behinderte in der anerkannten Werkstatt für behinderte Menschen). Das berechnete Gesamthonorar gem. § 285 Nr. 17 HGB beträgt T€ 50. Dieses betrifft ausschließlich Abschlussprüferleistungen. Zu Geschäftsführern waren während des Geschaftsjahres 2012 bestellt: Herr Diplom-Kaufmann Bernhard Paulus Frau Susanne Gross Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Angabe der Beteiligungsverhältnisse (§ 285 Nr. 11 HGB) 100 % des gezeichneten Kapitals von T€ 26 der Delimar Tiefkühlspezialitäten GmbH, Import - Export, Merzig. Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2012 belief sich auf T€ 46. 64,3 % der Aktien an der Navarra Food S.A., Yesa/Spanien. Die Gesellschaft befindet sich seit 2006 in Liquidation. Das Kapital beträgt 0 €. Ein Jahresabschluss wurde seither nicht vorgelegt.
Merzig, 26. März 2014 gez.: Bernhard Paulus gez.: Susanne Gross Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 26.03.2014 festgestellt. BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der B. Paulus Gesellschaft mit beschränkter Haftung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2012 bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Pflichtgemäß weisen wir darauf hin, dass der Bestand der Gesellschaft durch Risiken bedroht ist, die in Abschnitt 3.4. "Hinweise auf wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung" des Lageberichtes dargestellt sind. Dort ist ausgeführt, dass der Fortbestand der Gesellschaft im Falle der Verfehlung der Ertrags- und Liquiditätsplanung für 2014 und der geplanten Steigerung der Rohgewinnsätze bedroht ist.
Beckingen, den 31. März 2014 Friedrich
Haub Schmitt Wilms GmbH
gez.: Wilms, Wirtschaftsprüfer |
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