HEFA Fahl GmbH & Co. KG
Selbe AdresseHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Fahl seit 5.1.2024 | Geschäftsführer |
Ingo Fahl seit 5.9.2008 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
IFASOL GmbHKremperheideJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der ifasol GmbH1. Beschreibung des Geschäfts Die ifasol GmbH ist ein Konfektionär für den Produktbereich innenliegender Sicht- und Sonnenschutz, Insektenschutzanlagen und Fensterdekoration. Der Hauptstandort befindet sich in Kremperheide. Hier werden alle Produkte gefertigt und jegliche Verwaltungsaufgaben übernommen. Des Weiteren betreibt die ifasol GmbH eine Zweigstelle in Rostock im Gewerbegebiet Gehlsdorf. Distribution und Kundendienst sind zwischen den beiden Standorten in zwei Gebiete unterteilt. Der Standort Rostock ist für den Bereich der "neuen Bundesländer" zuständig, aus Kremperheide werden Kunden des übrigen Gebiets Deutschlands betreut und beliefert. Der Vertrieb ist klar definiert und erfolgt nur über Raumausstatter und den Heimtextilfachhandel. Der nachhaltige Erfolg der ifasol GmbH beruht auf der konsequenten Ausrichtung der Geschäftsstrategie an den Bedürfnissen unserer Kunden. So ist es uns bei einem zunehmenden Wettbewerb gelungen, den engen Kundenkontakt durch individuelle Beratung und Dienstleistung weiter erfolgreich auszubauen. Noch ist der stationäre Handel unser wichtigster Partner und wir sind überzeugt, dass gerade bei beratungsintensiven Produkten wie unseren der Fokus auch weiterhin hier liegen wird. Dennoch findet schon jetzt eine Verschiebung statt, darauf ist die ifasol GmbH vorbereitet und wird sich auch zukünftig hier weiterentwickeln. 2. Entwicklung der Gesamtwirtschaft Mit dem Angriffskrieg der Hamas auf Israel am 07.Oktober 2023 haben die weltpolitischen Krisen trotz des verkündeten Endes der Corona-Pandemie einige Monate zuvor einen neuen Höhepunkt erreicht. Wiederum zeigten sich unmittelbare Auswirkungen in Form gestiegener Rohstoffkosten auf den weltweiten Märkten und demzufolge auch auf dem deutschen Markt. Eine andauernde schwierige und herausfordernde Situation für die deutsche Industrie. Zudem eine unklare Gemengelage, die sich mit den Worten Unsicherheit und Perspektivlosigkeit zusammenfassen lässt. Unternehmen investierten nicht, sondern hielten ihre Gelder zurück, da ihnen Impulse fehlten. Verbraucher konsumierten nur das Notwendigste. Was über den täglichen Gebrauch hinausging, wurde nicht gekauft, die Wirtschaft spricht von Angstsparen. Der Frequenzmangel im stationären Handel, die sehr schwache Nachfrage, die mittlerweile auch den Onlinehandel erreicht hat, sind die zentralen Probleme, mit denen auch die Hersteller von Sicht- und Sonnenschutz 2023 kämpfen - und die Lage spitzt sich 2024 weiter zu. Große Überkapazitäten im Markt verstärken den Druck. Der Anstieg bei Rohstoffpreisen und Lohnkosten sorgt für enormen Margendruck in der Industrie. Die wichtige Käuferschicht der Mitte, bislang größtes Segment im Markt, bricht zunehmend weg. Es wird nur noch sehr günstig oder hochwertig gekauft. Das Problem dabei: Im hochwertigen Segment werden zu geringe Mengen verkauft, die sehr günstigen Produkte, die in großen Mengen verkauft werden, werfen keine Margen ab. 3. Branchenentwicklung Beim maßgefertigten innenliegendem Sicht- und Sonnenschutz wurde das Geschäftsjahr 2023 mit einem leichten Umsatzminus abgeschlossen, es lag bei - 1,9 %. Einzige Gewinner waren die hauptsächlich von Verbrauchern genutzten Produktgruppen Rollo (+ 7,6 %), Insektenschutz (+ 2,8 %) und Wabenplissee (+ 1.0 %), die eher dem mittleren Preissegment angehören. Bei der dem Wabenplissee verwandten Produktgruppe Plissee hingegen ist aus nicht bekannten Gründen der Umsatz um - 6,7 % zurückgegangen. Evtl. gibt es für dieses Produkt im Moment eine gewisse Sättigung des Marktes. Auch im Objektbereich ist der Umsatz rückläufig, wie an den, wenn auch kleinen Produktgruppen Lamelle (- 4,0 %) und Flächenvorhang (-8,6 %) ersichtlich ist. Die Anfang dieses Jahres wieder stattgefundenen Leitmessen Heimtextil und R+T haben für Optimismus in der Branche gesorgt. Nun kommt es auf eine zeitnahe und verlässliche Wirtschaftspolitik mit langfristigen Perspektiven für die Unternehmen an, um aus der Warteposition und Stagnation einen Auftrieb herbeizuführen und den Standort Deutschland attraktiver zu machen. Es müssen schnellstens Investitionen von Seiten der Regierung getätigt werden, damit dies die Unternehmen zu Investitionen motiviert. Zugleich gilt es, die Hürden der Bürokratie und die anhaltend hohen Energiepreise abzubauen. 4. Entwicklung des Geschäftsjahres Das gesamte Jahr 2023 ist geprägt von kontinuierlichen Umsatzrückgängen um 9 %, wobei wir die Kosten nicht schnell genug anpassen konnten, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Die Produktsparte Plissee war besonders hart betroffen, da wir zusätzlich zur wirtschaftlichen Situation, eine sehr günstige Variante bewusst vom Markt genommen haben. Unsere neue Produktsparte Raffrollo ist erst im Jahr 2024 marktfähig. 5. Analyse der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Bilanzstruktur ist sehr zufriedenstellend. Das langfristige Vermögen ist vollständig durch langfristige Mittel finanziert, so dass die goldene Bilanzregel erfüllt ist. Liquiditätsrisiken lassen sich aus der Bilanz nicht ablesen. Wir konnten jederzeit unseren Zahlungsverpflichtungen nachkommen. Die Eigenkapitalquote konnte von 84% auf 85% erhöht werden. Der Jahresüberschuss lag aufgrund der unter Punkt 4. beschriebenen Bedingungen unter dem prognostizierten Wert. 6. Beschaffung und Produktion Die ifasol GmbH bezieht nicht Rohstoff im eigentlichen Sinne für die Produktion. Ifasol wird von mehreren Systemgebern mit Halbzeugen und Längenmaterial beliefert und ist deshalb erst in zweiter Linie vom Rohstoffmarkt abhängig. Im Segment innenliegender Sicht- und Sonnenschutz sind keine konkreten Vorplanungen möglich, da die Aufträge nur für wenige Wochen im Vorlauf sind, abgesehen von Großaufträgen, für die das benötigte Material extra eingekauft wird, um die Tagesproduktion nicht zu gefährden. 7. Investitionen Das Investitionsvolumen (inklusive Entwicklungskosten Raffrollo) im Geschäftsjahr 2023 betrug 754 T€. 8. Personalbereich Im Jahr 2023 waren durchschnittlich 201 Mitarbeiter inkl. Aushilfen und Auszubildende beschäftigt. Der Betrieb weist eine ausgewogene Beschäftigungsstruktur auf. 9. Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung Die ökologischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen machen unternehmerisches Handeln aktuell nicht einfacher. Energiekosten, Arbeitskräftemangel und ein schwaches Konsumklima beeinträchtigen die Entwicklung der Wirtschaft. Was die Stimmung zusätzlich belastet ist, dass eine kurzfristige Besserung nicht in Sicht ist. Für ifasol bedeutet dies, die Realität in unsere Pläne einzuarbeiten und unsere Geschäftsmodelle den veränderten Rahmenbedingungen anzupassen. Die Effektivität und Effizienz unseres Handelns gewinnen eine noch stärkere Bedeutung. 10. Prognose Mit allen neuen Vorzeichen erwarten wir für das Jahr 2024 ein wieder besseres Ergebnis als in 2023, da wir alle dafür nötigen Vorkehrungen getroffen haben.
Kremperheide, den 17.09.2024 Gezeichnet Ingo Fahl, Geschäftsführer Der Jahresabschluss wurde am 10.12.2024 festgestellt. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften und unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten aktiviert. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird daneben durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2% auf die Nettoforderungen Rechnung getragen. Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Für eine periodengerechte Ergebnisermittlung wurden Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Das Eigenkapital zum Stichtag beträgt 5.704 TEUR (Vorjahr 5.701 TEUR). Die Veränderung ergibt sich aus dem aktuellen Jahresüberschuss in Höhe von 3 TEUR. Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 800.000,00 EUR (Vorjahr: 800.000,00 EUR). Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betragen insgesamt 233 TEUR und beinhalten insbesondere Aufwendungen für Personalkosten in Höhe von 181 TEUR sowie Archivierungs- und Abschlusskosten in Höhe von rd. 52 TEUR. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 0 TEUR (Vorjahr 0 TEUR) enthalten. Die Verbindlichkeiten haben am Bilanzstichtag sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Das Kreditlimit (Kontokorrent) der ifasol GmbH ist durch Forderungsabtretung besichert. Die übrigen Verbindlichkeiten sind - bis auf den üblichen Eigentumsvorbehalt - unbelastet. Latente Steuern Latente Steuern wurden auf Grund der bestehenden Differenzen in Höhe von 114,9 TEUR zwischen den Wertansätzen in der Handels- und Steuerbilanz gemäß § 274 HGB gebildet. Es wurde ein Steuersatz von 28 % zugrunde gelegt. Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 27,3 TEUR (Vorjahr 12,4 TEUR). Es bestehen Mietverträge über die Grundstücke in Kremperheide und Rostock insbesondere mit der Gesellschafterin HEFA Hans Eggert Fahl GmbH & Co. KG. Die finanziellen Verpflichtungen daraus betragen insgesamt rd. 500 TEUR/Jahr. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Wesentliche periodenfremde Erträge und Aufwendungen oder von außergewöhnlicher Größenordnung bzw. außergewöhnlicher Belastung sind in den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung nicht enthalten. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf 201 (Vorjahr 206). Nachfolgende Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Name des Geschäftsführers Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt:
Der Geschäftsführung gehören an:
Die Angabe der Gesamtbezüge für die Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Auf die Angabe des Abschlussprüferhonorars wird gemäß § 288 Abs. 2 i.V.m. § 285 Nr. 17 HGB verzichtet. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführer schlagen vor, den Bilanzgewinn, bestehend aus Gewinnvortrag in Höhe von 2.015 TEUR und Jahresüberschuss in Höhe von 3 TEUR, somit in Höhe von 2.018 TEUR auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Kremperheide, 23.08.2024 gez. Ingo Fahl gez. Christian Fahl Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die IFASOL GmbH, Kremperheide Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der IFASOL GmbH, Kremperheide, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IFASOL GmbH, Kremperheide, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Itzehoe, den 04. November 2024 Dr.
Schröder & Korth GmbH
Philipp Schröder, Wirtschaftsprüfer |
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