Stammdaten

Register
Amtsgericht Pinneberg HRB 7599 PI
Eingetragen
5.9.2008
Branche
Herstellung von BüromöbelnHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von innenliegenden Sonnenschutz und ähnlicher Sachen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christian Fahl
seit 5.1.2024
Geschäftsführer
Ingo Fahl
seit 5.9.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
HEFA Fahl GmbH & Co. KG
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

IFASOL GmbH

Kremperheide

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der ifasol GmbH

1. Beschreibung des Geschäfts

Die ifasol GmbH ist ein Konfektionär für den Produktbereich innenliegender Sicht- und Sonnenschutz, Insektenschutzanlagen und Fensterdekoration. Der Hauptstandort befindet sich in Kremperheide. Hier werden alle Produkte gefertigt und jegliche Verwaltungsaufgaben übernommen. Des Weiteren betreibt die ifasol GmbH eine Zweigstelle in Rostock im Gewerbegebiet Gehlsdorf. Distribution und Kundendienst sind zwischen den beiden Standorten in zwei Gebiete unterteilt. Der Standort Rostock ist für den Bereich der "neuen Bundesländer" zuständig, aus Kremperheide werden Kunden des übrigen Gebiets Deutschlands betreut und beliefert. Der Vertrieb ist klar definiert und erfolgt nur über Raumausstatter und den Heimtextilfachhandel.

Der nachhaltige Erfolg der ifasol GmbH beruht auf der konsequenten Ausrichtung der Geschäftsstrategie an den Bedürfnissen unserer Kunden. So ist es uns bei einem zunehmenden Wettbewerb gelungen, den engen Kundenkontakt durch individuelle Beratung und Dienstleistung weiter erfolgreich auszubauen.

Noch ist der stationäre Handel unser wichtigster Partner und wir sind überzeugt, dass gerade bei beratungsintensiven Produkten wie unseren der Fokus auch weiterhin hier liegen wird. Dennoch findet schon jetzt eine Verschiebung statt, darauf ist die ifasol GmbH vorbereitet und wird sich auch zukünftig hier weiterentwickeln.

2. Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Mit dem Angriffskrieg der Hamas auf Israel am 07.Oktober 2023 haben die weltpolitischen Krisen trotz des verkündeten Endes der Corona-Pandemie einige Monate zuvor einen neuen Höhepunkt erreicht. Wiederum zeigten sich unmittelbare Auswirkungen in Form gestiegener Rohstoffkosten auf den weltweiten Märkten und demzufolge auch auf dem deutschen Markt. Eine andauernde schwierige und herausfordernde Situation für die deutsche Industrie. Zudem eine unklare Gemengelage, die sich mit den Worten Unsicherheit und Perspektivlosigkeit zusammenfassen lässt. Unternehmen investierten nicht, sondern hielten ihre Gelder zurück, da ihnen Impulse fehlten. Verbraucher konsumierten nur das Notwendigste. Was über den täglichen Gebrauch hinausging, wurde nicht gekauft, die Wirtschaft spricht von Angstsparen. Der Frequenzmangel im stationären Handel, die sehr schwache Nachfrage, die mittlerweile auch den Onlinehandel erreicht hat, sind die zentralen Probleme, mit denen auch die Hersteller von Sicht- und Sonnenschutz 2023 kämpfen - und die Lage spitzt sich 2024 weiter zu. Große Überkapazitäten im Markt verstärken den Druck. Der Anstieg bei Rohstoffpreisen und Lohnkosten sorgt für enormen Margendruck in der Industrie. Die wichtige Käuferschicht der Mitte, bislang größtes Segment im Markt, bricht zunehmend weg. Es wird nur noch sehr günstig oder hochwertig gekauft. Das Problem dabei: Im hochwertigen Segment werden zu geringe Mengen verkauft, die sehr günstigen Produkte, die in großen Mengen verkauft werden, werfen keine Margen ab.

3. Branchenentwicklung

Beim maßgefertigten innenliegendem Sicht- und Sonnenschutz wurde das Geschäftsjahr 2023 mit einem leichten Umsatzminus abgeschlossen, es lag bei - 1,9 %. Einzige Gewinner waren die hauptsächlich von Verbrauchern genutzten Produktgruppen Rollo (+ 7,6 %), Insektenschutz (+ 2,8 %) und Wabenplissee (+ 1.0 %), die eher dem mittleren Preissegment angehören. Bei der dem Wabenplissee verwandten Produktgruppe Plissee hingegen ist aus nicht bekannten Gründen der Umsatz um - 6,7 % zurückgegangen. Evtl. gibt es für dieses Produkt im Moment eine gewisse Sättigung des Marktes. Auch im Objektbereich ist der Umsatz rückläufig, wie an den, wenn auch kleinen Produktgruppen Lamelle (- 4,0 %) und Flächenvorhang (-8,6 %) ersichtlich ist.

Die Anfang dieses Jahres wieder stattgefundenen Leitmessen Heimtextil und R+T haben für Optimismus in der Branche gesorgt. Nun kommt es auf eine zeitnahe und verlässliche Wirtschaftspolitik mit langfristigen Perspektiven für die Unternehmen an, um aus der Warteposition und Stagnation einen Auftrieb herbeizuführen und den Standort Deutschland attraktiver zu machen. Es müssen schnellstens Investitionen von Seiten der Regierung getätigt werden, damit dies die Unternehmen zu Investitionen motiviert. Zugleich gilt es, die Hürden der Bürokratie und die anhaltend hohen Energiepreise abzubauen.

4. Entwicklung des Geschäftsjahres

Das gesamte Jahr 2023 ist geprägt von kontinuierlichen Umsatzrückgängen um 9 %, wobei wir die Kosten nicht schnell genug anpassen konnten, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Die Produktsparte Plissee war besonders hart betroffen, da wir zusätzlich zur wirtschaftlichen Situation, eine sehr günstige Variante bewusst vom Markt genommen haben. Unsere neue Produktsparte Raffrollo ist erst im Jahr 2024 marktfähig.

5. Analyse der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Bilanzstruktur ist sehr zufriedenstellend. Das langfristige Vermögen ist vollständig durch langfristige Mittel finanziert, so dass die goldene Bilanzregel erfüllt ist.

Liquiditätsrisiken lassen sich aus der Bilanz nicht ablesen. Wir konnten jederzeit unseren Zahlungsverpflichtungen nachkommen.

Die Eigenkapitalquote konnte von 84% auf 85% erhöht werden.

Der Jahresüberschuss lag aufgrund der unter Punkt 4. beschriebenen Bedingungen unter dem prognostizierten Wert.

6. Beschaffung und Produktion

Die ifasol GmbH bezieht nicht Rohstoff im eigentlichen Sinne für die Produktion. Ifasol wird von mehreren Systemgebern mit Halbzeugen und Längenmaterial beliefert und ist deshalb erst in zweiter Linie vom Rohstoffmarkt abhängig. Im Segment innenliegender Sicht- und Sonnenschutz sind keine konkreten Vorplanungen möglich, da die Aufträge nur für wenige Wochen im Vorlauf sind, abgesehen von Großaufträgen, für die das benötigte Material extra eingekauft wird, um die Tagesproduktion nicht zu gefährden.

7. Investitionen

Das Investitionsvolumen (inklusive Entwicklungskosten Raffrollo) im Geschäftsjahr 2023 betrug 754 T€.

8. Personalbereich

Im Jahr 2023 waren durchschnittlich 201 Mitarbeiter inkl. Aushilfen und Auszubildende beschäftigt. Der Betrieb weist eine ausgewogene Beschäftigungsstruktur auf.

9. Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung

Die ökologischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen machen unternehmerisches Handeln aktuell nicht einfacher. Energiekosten, Arbeitskräftemangel und ein schwaches Konsumklima beeinträchtigen die Entwicklung der Wirtschaft. Was die Stimmung zusätzlich belastet ist, dass eine kurzfristige Besserung nicht in Sicht ist. Für ifasol bedeutet dies, die Realität in unsere Pläne einzuarbeiten und unsere Geschäftsmodelle den veränderten Rahmenbedingungen anzupassen. Die Effektivität und Effizienz unseres Handelns gewinnen eine noch stärkere Bedeutung.

10. Prognose

Mit allen neuen Vorzeichen erwarten wir für das Jahr 2024 ein wieder besseres Ergebnis als in 2023, da wir alle dafür nötigen Vorkehrungen getroffen haben.

 

Kremperheide, den 17.09.2024

Gezeichnet Ingo Fahl, Geschäftsführer

Der Jahresabschluss wurde am 10.12.2024 festgestellt.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.523.080,03 1.198.609,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 108.153,03 30.342,00
II. Sachanlagen 1.413.927,00 1.167.267,50
III. Finanzanlagen 1.000,00 1.000,00
B. Umlaufvermögen 5.129.311,24 5.520.212,82
I. Vorräte 2.603.051,37 2.764.349,09
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.044.047,08 1.951.636,80
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 482.212,79 804.226,93
C. Rechnungsabgrenzungsposten 51.013,33 50.440,22
Summe Aktiva 6.703.404,60 6.769.262,54

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.704.375,54 5.701.080,60
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 150.000,00 150.000,00
II. Kapitalrücklage 2.336.535,10 2.336.535,10
III. Gewinnrücklagen/Ergebnisrücklagen 1.200.000,00 1.200.000,00
IV. Gewinnvortrag 2.014.545,50 1.912.282,58
V. Jahresüberschuss 3.294,94 102.262,92
B. Rückstellungen 233.231,56 232.391,05
C. Verbindlichkeiten 738.500,05 823.430,47
D. Passive latente Steuern 27.297,45 12.360,42
Summe Passiva 6.703.404,60 6.769.262,54

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Betriebsergebnis -8.480,06 143.269,53
a) Rohergebnis 9.580.445,80 10.731.375,11
b) Personalaufwand 6.849.379,62 7.257.339,76
Löhne und Gehälter 5.585.445,61 5.950.473,27
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.263.934,01 1.306.866,49
c) Abschreibungen 405.204,89 416.259,12
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 405.204,89 416.259,12
d) sonstige betriebliche Aufwendungen 2.334.341,35 2.914.506,70
2. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 30.688,42 9.251,86
3. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4.877,36 0,00
4. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 5.855,06 42.767,47
5. Ergebnis nach Steuern 11.475,94 109.753,92
6. sonstige Steuern 8.181,00 7.491,00
Jahresüberschuss 3.294,94 102.262,92

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften und unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: IFASOL GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Kremperheide
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Pinneberg (IZ)
Register-Nr.: HRB 7599PI

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten aktiviert.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird daneben durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2% auf die Nettoforderungen Rechnung getragen.

Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt.

Für eine periodengerechte Ergebnisermittlung wurden Rechnungsabgrenzungsposten gebildet.

Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Anfangsstand 01.01.2023
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
Umbuchungen
EUR
Endstand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 94.158,03 0,00 0,00 94.158,03
2. Lizenzen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 448.446,18 11.776,92 0,00 0,00 460.223,10
3. Geschäfts- oder Firmenwert 2.250,00 0,00 0,00 0,00 2.250,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 450.696,18 105.934,95 0,00 0,00 556.631,13
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 56.710,59 0,00 0,00 0,00 56.710,59
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.677.071,21 12.381,37 4.100,00 0,00 2.685.352,58
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.037.515,28 635.511,60 313.579,09 0,00 2.359.447,79
Summe Sachanlagen 4.771.297,08 647.892,97 317.679,09 0,00 5.101.510,96
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 1.000,00 0,00 0,00 0,00 1.000,00
Summe Anlagevermögen 5.222.993,26 753.827,92 317.679,09 0,00 5.659.142,09
Abschreibungen
Anfangsstand 01.01.2023
EUR
Zugang 2023
EUR
Abgang 2023
EUR
Endstand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Lizenzen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 419.556,18 27.800,92 0,00 447.357,10
3. Geschäfts- oder Firmenwert 798,00 323,00 0,00 1.121,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 420.354,18 28.123,92 0,00 448.478,10
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 56.710,09 0,00 0,00 56.710,09
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.045.370,71 119.177,37 1.254,00 2.163.294,08
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.501.948,78 257.903,60 292.272,59 1.467.579,79
Summe Sachanlagen 3.604.029,58 377.080,97 293.526,59 3.687.583,96
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 4.024.383,76 405.204,89 293.526,59 4.136.062,06
Restbuchwert 31.12.2023
EUR
Restbuchwert 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände 94.158,03 0,00
2. Lizenzen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 12.866,00 28.890,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 1.129,00 1.452,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 108.153,03 30.342,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,50 0,50
2. Technische Anlagen und Maschinen 522.058,50 631.700,50
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 891.868,00 535.566,50
Summe Sachanlagen 1.413.927,00 1.167.267,50
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 1.000,00 1.000,00
Summe Anlagevermögen 1.523.080,03 1.198.609,50

Das Eigenkapital zum Stichtag beträgt 5.704 TEUR (Vorjahr 5.701 TEUR). Die Veränderung ergibt sich aus dem aktuellen Jahresüberschuss in Höhe von 3 TEUR.

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 800.000,00 EUR (Vorjahr: 800.000,00 EUR).

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betragen insgesamt 233 TEUR und beinhalten insbesondere Aufwendungen für Personalkosten in Höhe von 181 TEUR sowie Archivierungs- und Abschlusskosten in Höhe von rd. 52 TEUR.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 0 TEUR (Vorjahr 0 TEUR) enthalten.

Die Verbindlichkeiten haben am Bilanzstichtag sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Das Kreditlimit (Kontokorrent) der ifasol GmbH ist durch Forderungsabtretung besichert. Die übrigen Verbindlichkeiten sind - bis auf den üblichen Eigentumsvorbehalt - unbelastet.

Latente Steuern

Latente Steuern wurden auf Grund der bestehenden Differenzen in Höhe von 114,9 TEUR zwischen den Wertansätzen in der Handels- und Steuerbilanz gemäß § 274 HGB gebildet. Es wurde ein Steuersatz von 28 % zugrunde gelegt. Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 27,3 TEUR (Vorjahr 12,4 TEUR).

Es bestehen Mietverträge über die Grundstücke in Kremperheide und Rostock insbesondere mit der Gesellschafterin HEFA Hans Eggert Fahl GmbH & Co. KG. Die finanziellen Verpflichtungen daraus betragen insgesamt rd. 500 TEUR/Jahr.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Wesentliche periodenfremde Erträge und Aufwendungen oder von außergewöhnlicher Größenordnung bzw. außergewöhnlicher Belastung sind in den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung nicht enthalten.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf 201 (Vorjahr 206). Nachfolgende Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Produktion 103
Verwaltung und Vertrieb 98
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 201
Auszubildende 6

Name des Geschäftsführers

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt:

Geschäftsführer: Ingo Fahl ausgeübter Beruf: Kaufmann

Der Geschäftsführung gehören an:

Herr Ingo Fahl ausgeübter Beruf: Kaufmann
Herr Christian Fahl (ab 25.01.2024) ausgeübter Beruf: Kaufmann

Die Angabe der Gesamtbezüge für die Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

Auf die Angabe des Abschlussprüferhonorars wird gemäß § 288 Abs. 2 i.V.m. § 285 Nr. 17 HGB verzichtet.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführer schlagen vor, den Bilanzgewinn, bestehend aus Gewinnvortrag in Höhe von 2.015 TEUR und Jahresüberschuss in Höhe von 3 TEUR, somit in Höhe von 2.018 TEUR auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Kremperheide, 23.08.2024

gez. Ingo Fahl

gez. Christian Fahl

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die IFASOL GmbH, Kremperheide

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der IFASOL GmbH, Kremperheide, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IFASOL GmbH, Kremperheide, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Itzehoe, den 04. November 2024

Dr. Schröder & Korth GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Philipp Schröder, Wirtschaftsprüfer

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