Stammdaten

Register
Amtsgericht Amberg HRB 4143
Eingetragen
7.12.2007
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung an Unternehmen und deren Förderung, der Erwerb von Unternehmen, Grundbesitz und sonstigen Vermögensgegenständen und deren Verwaltung, sowie Durchführung sämtlicher mit dem Geschäftszweck im Zusammenhang stehenden Rechtsgeschäfte. Ausgenommen, d.h. nicht Unternehmensgegenstand, sind Geschäfte, die einer besonderen behördlichen Erlaubnis bedürfen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Karl Dr. Luschmann
seit 7.12.2007
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Kastl
101.500 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

TAKE Holding GmbH

Kastl

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Handelsbilanz zum 31.12.2023

TAKE Holding GmbH Konzern, Kastl

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.899.805,00 2.293.266,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 553.437,79 737.917,05
3. geleistete Anzahlungen 93.204,00 136.439,88
2.546.446,79 3.167.622,93
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.490.948,15 3.628.683,56
2. technische Anlagen und Maschinen 22.764.245,00 14.379.136,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 627.528,00 475.518,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 8.606.852,11 15.738.738,73
42.489.573,26 34.222.076,29
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.234.724,36 1.984.724,36
2. Beteiligungen 2.126.909,33 822.823,78
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 261.277,19 435.929,69
4.622.910,88 3.243.477,83
Summe Anlagevermögen 49.658.930,93 40.633.177,05
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 10.215.157,50 8.019.000,00
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 700.000,00 494.000,00
3. fertige Erzeugnisse und Waren 23.621.520,78 17.006.144,52
4. geleistete Anzahlungen 306.413,20 618.152,84
34.843.091,48 26.137.297,36
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 16.812.317,39 13.313.667,96
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.278.888,38 4.868.076,63
3. Forderungen gegen Gesellschafter 873.283,19 505.012,50
4. sonstige Vermögensgegenstände 2.245.219,16 1.751.551,15
25.209.708,12 20.438.308,24
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 7.890.798,77 10.152.840,22
Summe Umlaufvermögen 67.943.598,37 56.728.445,82
C. Rechnungsabgrenzungsposten 28.113,43 25.588,89
117.630.642,73 97.387.211,76

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 101.500,00 101.500,00
II. Kapitalrücklage 986.256,49 986.256,49
III. Nicht beherrschende Anteile
1. Ausgleichsposten Minderheiten 1.297.970,33 1.338.741,89
IV. Bilanzgewinn 75.342.724,99 62.930.571,86
Summe Eigenkapital 77.728.451,81 65.357.070,24
B. Sonderposten mit Rücklageanteil 35.337,00 47.459,00
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.336.509,00 2.416.739,00
2. Steuerrückstellungen 2.265.165,98 885.756,21
3. sonstige Rückstellungen 4.583.703,82 4.787.611,13
9.185.378,80 8.090.106,34
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9.524.088,38 10.818.344,61
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 207.250,00 437.861,11
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 11.919.111,48 6.654.414,98
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 70.304,67 117.521,58
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 210.978,63 579.652,30
6. sonstige Verbindlichkeiten 8.747.316,12 5.221.817,30
30.679.049,28 23.829.611,88
E. Rechnungsabgrenzungsposten 2.425,84 0,00
F. Passive latente Steuern 0,00 62.964,30
117.630.642,73 97.387.211,76

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

TAKE Holding GmbH Konzern, Kastl

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 118.644.635,19 100.649.861,72
2. Gesamtleistung 118.644.635,19 100.649.861,72
3. sonstige betriebliche Erträge
a) Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens und aus Zuschreibungen zu Gegenständen des Anlagevermögens 428,64 60.305,69
b) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 80.230,00 157.672,45
c) Erträge aus Auflösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil und anderer Sonderposten 12.122,00 12.122,00
d) übrige sonstige betriebliche Erträge 753.176,65 653.356,60
845.957,29 883.456,74
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 58.376.136,84 48.986.018,01
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.862.891,50 2.224.944,70
61.239.028,34 51.210.962,71
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 18.812.707,50 15.820.845,03
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 4.085.273,14 3.512.284,78
22.897.980,64 19.333.129,81
6. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 4.971.024,79 4.350.381,68
7. sonstige betriebliche Aufwendungen
a) Raumkosten 2.259.474,12 2.040.654,06
b) Grundstücksaufwendungen 486.901,98 0,00
c) Versicherungen, Beiträge und Abgaben 655.177,05 616.117,01
d) Reparaturen und Instandhaltungen 3.347.164,18 2.501.173,25
e) Fahrzeugkosten 216.687,22 153.453,81
f) Werbe- und Reisekosten 375.420,36 350.440,43
g) Kosten der Warenabgabe 2.215.645,97 4.160.360,66
h) verschiedene betriebliche Kosten 2.803.509,57 2.635.005,22
i) Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 27,00 3.685,00
j) Verluste aus Wertminderungen von Gegenständen des Umlaufvermögens und Einstellung in die Wertberichtigung zu Forderungen 97.068,74 127.000,00
k) übrige sonstige betriebliche Aufwendungen 44.482,31 122.782,08
12.501.558,50 12.710.671,52
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 162.004,18 64.140,17
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 148.247,58 147.046,59
10. Aufwendungen aus Verlustübernahmen (Mutter) 1.175,00 1.233,20
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 5.266.143,21 3.650.522,48
12. Ergebnis nach Steuern 12.627.438,60 10.193.510,64
13. sonstige Steuern 45.619,51 31.261,97
14. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 210.437,52 210.437,52
15. Jahresüberschuss 12.371.381,57 9.951.811,15
16. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 62.930.571,86 52.937.989,14
17. Nicht beherrschende Anteile 40.771,56- 40.771,57-
18. Bilanzgewinn 75.342.724,99 62.930.571,86

Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

A. Grundlagen und Methoden

1. Allgemeine Angaben

Da die in § 293 HGB festgelegten größenabhängigen Befreiungen in 2023 wiederum überschritten wurden, wurde für das Geschäftsjahr 2023 ein Konzernabschluss mit der TAKE Holding GmbH als Mutterunternehmen aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: TAKE Holding GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Kastl
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Amberg
Register-Nr.: HRB 4143

2. Konsolidierungskreis

Die TAKE Holding GmbH hat als Konzernobergesellschaft einen Konzernabschluss aufgestellt.

In den Konsolidierungskreis wurden neben der TAKE Holding GmbH, Kastl (Konzernobergesellschaft) folgende Tochtergesellschaften einbezogen:

Gesellschaft Sitz Anteil am Kapital in %
Dr. Friedrich Eberth Arzneimittel GmbH Ursensollen 100,0
Pharma Stulln GmbH Stulln 87,5

Drei 100%-ige Tochterunternehmen der Pharma Stulln GmbH, Stulln, die Penta Arzneimittel GmbH, Stulln, die Pharma Stulln Vertriebs GmbH, Stulln und die Pharma Stulln Schweiz GmbH, Pfäffikon sowie drei verbundene Tochterunternehmen der TAKE Holding GmbH, Kastl, die Pharma Stulln Inc., Kanada (70 %), die Alpo Medizintechnik GmbH, Auerbach (100 %) und die TAKE Pharma GmbH, Kastl (100 %) wurden in den Konzernabschluss nicht einbezogen, da die Gesellschaften angesichts deren geringen Vermögens und relativ geringer Ergebnisse für die Verpflichtung der Konzernobergesellschaft, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns zu vermitteln, von untergeordneter Bedeutung sind.

Angabe über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mindestens 20 Prozent der Anteile:

Die Muttergesellschaft sowie die konsolidierten Tochtergesellschaften halten in ihrem Betriebsvermögen folgende Beteiligungen:

Penta Arzneimittel GmbH, Stulln: Anteilshöhe 100 %
Kapital: Euro 25.564,59 (VJ: 25.564,59 Euro)
Ergebnis des Berichtsjahres: 349.372,64 Euro (VJ: 358.252,67 Euro)
Pharma Stulln Schweiz GmbH: Anteilshöhe 75 %
Kapital 40.000 CHF (VJ: 20.000 CHF)
Ergebnis des Berichtjahres: - 19.078,86 CHF (VJ: - 3.029,05 CHF)
Pharma Stulln Vertriebs GmbH, Stulln: Anteilshöhe 100 %
Kapital 25.000 Euro (VJ: 25.000 Euro)
Ergebnis des Berichtsjahres 0,00 Euro (VJ 0,00 Euro) (Ergebnisübernahmevertrag mit der Pharma Stulln GmbH)
Pharma Stulln Inc., Kanada: Anteilshöhe 70 %
Kapital: 100 CAD (VJ: 100 CAD)
Ergebnis des Berichtjahres: -427.345 CAD (VJ: -364.033 CAD)
Alpo Medizintechnik GmbH, Auerbach: Anteilshöhe 100 %
Kapital: 26.000 Euro (VJ: 26.000 Euro)
Ergebnis des Berichtsjahres: -156.159,42 Euro (VJ: -360.553,13 Euro)
TAKE Pharma GmbH, Kastl: Anteilshöhe 100 %
Kapital: 25.000 Euro (VJ: 25.000 Euro)
Ergebnis des Berichtsjahres: - 1.179,75 Euro (VJ: -1.258,20 Euro)
SurgMark GmbH, Auerbach: Anteilshöhe 30,29 %
Kapital: 53.659 Euro
Ergebnis des Berichtsjahres: -191.916,71 Euro (VJ: -135.779,01 Euro)

3. Konsolidierungsgrundsätze

Der Konzernabschluss des Geschäftsjahres 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 290 ff. HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) aufgestellt. Konzernabschlussstichtag ist der 31.12.2023.

Kapitalkonsolidierung

Die Kapitalkonsolidierung wurde nach der Neubewertungsmethode vorgenommen. Dabei wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht. Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wurde auf der Aktivseite als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen.

Der sich aus der Kapitalkonsolidierung ergebende Geschäfts- oder Firmenwert beträgt 1.850 TEuro. Dieser Geschäfts- oder Firmenwert wird über einen Zeitraum von 10 Jahren abgeschrieben.

Der für die Bestimmung des Zeitwerts der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten und der für die Kapitalkonsolidierung maßgebliche Zeitpunkt ist grundsätzlich der, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Bei Tochterunternehmen, auf deren Einbeziehung bisher gemäß § 296 HGB verzichtet worden war, ist der Zeitpunkt der Einbeziehung des Tochterunternehmens in den Konzernabschluss maßgeblich. Bei einer erstmaligen Aufstellung des Konzernabschlusses sind gem. § 301 Abs. 2 S. 3 HGB die Wertansätze zum Zeitpunkt der Einbeziehung des Tochterunternehmens in den Konzernabschluss zugrunde zu legen. Beim Konzernabschluss der TAKE Holding GmbH wurde als maßgeblicher Zeitpunkt der Einbeziehung der 01.01.2017 festgelegt.

Für den Anteil eines außenstehenden Gesellschafters an der Pharma Stulln GmbH, Stulln erfolgt bei der TAKE Holding GmbH, Kastl der Ausweis eines entsprechenden Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter gemäß § 307 HGB.

Konsolidierung von Schulden sowie Erträgen und Aufwendungen, Eliminierung von Zwischengewinnen

Forderungen und Verbindlichkeiten einschließlich Eventualverbindlichkeiten, Aufwendungen und Erträge sowie konzerninterne Umsätze zwischen den konsolidierten Gesellschaften wurden eliminiert. Die Eliminierung von Zwischengewinnen war nicht erforderlich bzw. es wurde gem. § 304 Abs. 2 HGB auf sie verzichtet.

4. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt, wobei die vom Mutterunternehmen angewandten Ansatz- und Bewertungsregeln auch von den Tochtergesellschaften beachtet wurden.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren.

Die angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Abschreibungsmethoden berücksichtigen alle erkennbaren Risiken.

5. Währungsumrechnungen

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tag des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt worden.

B. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

1. Anlagevermögen

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Die Abschreibungen des Geschäftsjahres der immateriellen Vermögensgegenstände sowie der Sachanlagen setzen sich wie folgt zusammen:

Immaterielle Vermögensgegenstände 859.345,79 Euro
Sachanlagen 3.512.609,17 Euro
Gebäude 357.737,05 Euro
Kfz 98.922,61 Euro
GWG und WG Sammelposten 142.410,17 Euro
4.971.024,79 Euro

Die Anschaffungskosten geringwertiger Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens (GWG) bis zu einem Wert von 800,00 Euro wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag niedrigere Wert angesetzt.

2. Vorräte

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

4. Pensionsrückstellungen

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen entsprechend den handelsrechtlichen Regelungen nach dem Teilwertverfahren durchgeführt. Aufgrund der erstmaligen Anwendungen der Bewertungsvorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes zum 31.12.2010 ergab sich ein verteilungsfähiger Zuführungsbedarf gemäß Art. 67 Abs. 1 EGHGB in Höhe von 250.097,00 Euro. Dieser Betrag ist bis spätestens zum 31.12.2024 in jedem Geschäftsjahr zu mindestens einem Fünfzehntel anzusammeln.

Die Veränderung der Rückstellung für Pensionsverpflichtungen im abgelaufenen Geschäftsjahr stellt sich wie folgt dar:

Rückstellung bewertet zum 31.12.2022 2.416.739,00 Euro
+ Zuführung wegen Verzinsung 38.051,00 Euro
+ außerordentliche Zuführung (aus der Übergangsregelung) 16.675,00 Euro
./. sonstige Zuführung 134.956,00 Euro
Rückstellung zum 31.12.2023 2.336.509,00 Euro

Die Zuführung wegen Verzinsung ist in der Gewinn- und Verlustrechnung im Finanzergebnis (Zinsen und ähnliche Aufwendungen) gesondert ausgewiesen.

5. Steuer- und sonstige Rückstellungen

Steuerrückstellungen wurden in Höhe der zu erwartenden Steuerzahllast gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

6. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

7. Latente Steuern

Latente Steuern werden für zeitliche, sich in der Zukunft voraussichtlich umkehrende Differenzen zwischen handels- und steuerrechtlichen Bilanzansätzen gebildet, soweit dies nach §§ 274, 306 HGB zulässig bzw. erforderlich ist. Die latenten Steuern wurden jeweils mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen für Körperschaftsteuer (inkl. Solidaritätszuschlag) und Gewerbesteuer bei Kapitalgesellschaften i. H. v. 28,08% ermittelt. Aktive und passive latente Steuern wurden im Konzernabschluss verrechnet. Die latenten Steuern resultieren aus unterschiedlichen Bewertungen von Anlagevermögen (insbesondere immaterielle Wirtschaftsgüter) sowie Rückstellungen (Pensions- und Drohverlustrückstellung). Von dem Wahlrecht gem. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurde Gebrauch gemacht, so dass sich insgesamt ergebende aktive latente Steuern nicht bilanziert werden.

C. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

1. Forderungen

Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen

Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen am Bilanzstichtag in Höhe von 3.417.157,80 Euro gegenüber der Alpo Medizintechnik GmbH, in Höhe von 1.716.185,82 Euro gegenüber der Pharma Stulln Inc. Kanada sowie gegenüber der Penta Arzneimittel GmbH in Höhe von 145.366,26 Euro.

2. Rechnungsabgrenzungsposten

Am Bilanzstichtag sind aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 28,1 TEuro vorhanden, welche unteranderem aus der Abgrenzung von Versicherungen und Leasingzahlungen resultieren.

3. Sonstige Rückstellungen

Wesentliche, nicht gesondert ausgewiesene Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (1.865 TEuro), für Urlaub (992 TEuro), Mehrarbeiten (503 TEuro), Jubiläumszuwendungen (434 TEuro) sowie drohende Verluste (166 TEuro) enthalten.

4. Verbindlichkeiten

a) Restlaufzeiten:

Verbindlichkeitenspiegel 2023 (alle Angaben in Euro)

Restlaufzeit bis zu einem Jahr Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren Gesamtbetrag davon durch Pfandrechte und ähnliche Rechte gesichert Art und Form der Sicherung
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.043.046,38 5.827.218,00 2.653.824,00 9.524.088,38 9.524.088,38 Sicherungs-Übereignungen, Buchgrundschuld
erhaltene Anzahlungen 207.250,00 207.250.00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 11.919.111,48 11.919.111,48 5.734.950,50 Eigentumsvorbehalte
Verbindlichkeiten gegenüber verb. Unternehmen 70.304,67 70.304,67
sonstige Verbindlichkeiten 8.958.294,75 8.958.294,75
davon aus Steuern: 2.503.425,93
davon im Rahmen der soz. Sicherheit 14.957,66

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 2.653.824,00 Euro.

Die anschließend einzeln aufgeführten Besicherungen sind für folgende bilanzierte Verbindlichkeiten maßgebend:

HypoVereinsbank AG # 23889277, # 21804576, # 27837964, # 27299622, # 24915387, # 34435871 und # 17636081 durch Nummer 1

Sparkasse im Landkreis Schwandorf # 6080281006 und # 6080197970 durch Nummer 2

Commerzbank AG # 1353330 durch Nummer 3

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:

1)

Sicherungsübereignung der Warenvorräte für alle Kredite, Buchgrundschulden in Höhe von 766.938,00 Euro und 2.556.459,00 Euro auf Objekt Werksstraße 3, 92551 Stulln, Abtretung von Forderungen für alle Kredite, selbstschuldnerische Bürgschaft von der Dr. Friedrich Eberth Arzneimittel GmbH in Höhe von 11.100.000,00 Euro für das Darlehen 17636081 und 5.000.000,00 Euro für das Darlehen 34435871

2)

Sicherungsübereignung der Augentropfenlinie, Sicherungsübereignung der Bottelpack-Maschine

3)

Sicherungsübereignung Verpackungsanlage für Augentropfenflaschen und Flaschenfüll- und Verschließmaschine für Augentropen

b) Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Gegenüber der Alpo Medizintechnik GmbH besteht eine Verbindlichkeit aus Umsatzsteuer in Höhe von 68.732,55 Euro, begründet durch die umsatzsteuerliche Organschaft.

Gegenüber der Pharma Stulln Vertriebs GmbH besteht eine Verbindlichkeit in Höhe von 397,12 Euro, begründet durch die umsatzsteuerliche Organschaft sowie eine weitere Verbindlichkeit in Höhe von 1.175,00 Euro.

c) Nicht bilanzierte sonstige Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige wesentliche finanzielle Verpflichtungen:

Leasingverpflichtungen aus Wirtschaftsgütern: 242.379,76 Euro

Außerordentliche Aufwendungen und außerordentliche Erträge

Außerordentliche Aufwendungen und außerordentliche Erträge von wesentlicher Bedeutung waren im Berichtszeitraum nicht gegeben.

D. Sonstige Pflichtangaben

1. Nachtragsbericht

Vorgänge von wesentlicher Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2023 eingetreten sind und die Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, liegen nicht vor.

2. Kapitalflussrechnung

Der Finanzmittelfonds entspricht den in der Konzernbilanz ausgewiesenen flüssigen Mitteln.

3. Geschäftsführungsorgane des Mutterunternehmens

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Konzerns durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Dr. Karl Luschmann (Apotheker)

4. Vergütungen der Geschäftsführer

Die Gesellschaft nimmt die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB bezüglich der Gesamtbezüge des Geschäftsführers gemäß § 285 Nr. 9a und b HGB in Anspruch.

5. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Konzern beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte 178
Gewerbliche 228
Aushilfen 3

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer der konsolidierten Gesellschaften beträgt damit 409 (VJ 386).

6. Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar ist in folgende Bereiche aufzuschlüsseln:

a)

für Abschlussprüfungsleistungen 85 TEuro

b)

für andere Bestätigungsleistungen 8 TEuro

c)

für Steuerberatungsleistungen 0 TEuro

d)

für sonstige Leistungen 0 TEuro

 

Kastl, den 19. März 2025

Geschäftsführung

Dr. Karl Luschmann

Billigung des Konzernabschlusses 2023

Der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde am 31. März 2025 gebilligt.

Brutto-Anlagenspiegel zum 31.12.2023 - Handelsrecht

TAKE Holding GmbH Konzern

Kastl

Anschaffungs- Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge Abgänge- Umbuchungen kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 3.100.000,00 0,00 0,00 2.170.000,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.670.232,07 200.399,65 81.011,88 4.145.097,20
836.741,40-
3. Geschäfts- oder Firmenwert 1.844.792,63 0,00 0,00 1.291.354,84
4. geleistete Anzahlungen 136.439,88 57.400,00 81.011,88- 0,00
-19.624,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 10.751.464,58 257.799,65 0,00 7.606.452,04
856.365,40-
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.897.302,39 401.819,95 7.125.921,88 3.704.570,38
229.525,69-
2. technische Anlagen und Maschinen 41.496.973,38 6.770.056,06 5.101.535,47 28.548.767,29
2.055.552,62-
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.032.626,55 452.545,92 1.825.949,90
31.694,57-
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 15.738.738,73 5.578.680,21 12.227.457,35- 0,00
483.109,48-
Sachanlagen 66.165.641,05 13.203.102,14 0,00 34.079.287,57
2.799.882,36-
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.984.724,36 250.000,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 822.823,78 1.304.085,55 0,00 0,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 548.572,37 174.652,50- 0,00 112.642,68
Finanzanlagen 3.356.120,51 1.379.433,05 0,00 112.642,68
80.273.226,14 14.840.334,84 0,00 41.798.382,29
3.656.247,76-
Abschreibungen Zuschreibungenvom 01.01.2023 bis 31.12.2023 Buchwert 31.12.2023 Buchwert 31.12.2022
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 310.000,00 930.000,00 1.240.000,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 364.866,53 969.805,00 1.053.266,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 184.479,26 553.437,79 737.917,05
4. geleistete Anzahlungen 0,00 93.204,00 136.439,88
Immaterielle Vermögensgegenstände 859.345,79 2.546.446,79 3.167.622,93
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 435.951,55 10.490.948,15 3.628.683,56
2. technische Anlagen und Maschinen 3.375.207,53 22.764.245,00 14.379.136,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 300.519,92 627.528,00 475.518,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 8.606.852,11 15.738.738,73
Sachanlagen 4.111.679,00 42.489.573,26 34.222.076,29
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 2.234.724,36 1.984.724,36
2. Beteiligungen 0,00 2.126.909,33 822.823,78
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 261.277,19 435.929,69
Finanzanlagen 0,00 4.622.910,88 3.243.477,83
4.971.024,79 49.658.930,93 40.633.177,05

Konzerneigenkapitalspiegel

Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Gewinnrücklagen Gewinnvortrag
EUR EUR EUR
Stand 01.01.2023 101.500 986.256 0 62.930.572
Konzernjahresüberschuss 12.412.153
Einstellung in Gewinnrücklagen
Gewinnausschüttungen
Sonstiges Konzernergebnis 0
Stand 31.12.2023 101.500 986.256 0 75.342.725
Anteile nicht beherrschender Gesellschafter Eigenkapital Gesamt
EUR EUR
Stand 01.01.2023 1.338.742 65.357.070
Konzernjahresüberschuss -40.772 12.371.381
Einstellung in Gewinnrücklagen
Gewinnausschüttungen 0
Sonstiges Konzernergebnis 0
Stand 31.12.2023 1.297.970 77.728.451

Kapitalflussrechnung 2023

2023 2022
TEUR TEUR
Periodenergebnis (Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag einschließlich Ergebnisanteile anderer Gesellschafter) 12.371 9.952
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 4.971 4.350
+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen -284 1.778
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge
-/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -13.480 -5.891
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 8.083 1.601
-/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 0 -57
+/- Zinsaufwendungen/Zinserträge -14 83
- sonstige Beteiligungserträge 0 0
+/- Aufwendungen/Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung 0 0
+/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 5.266 3.651
+ Einzahlungen im Zusammenhang mit Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung 0 0
- Auszahlungen im Zusammenhang mit Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung 0 0
-/+ Ertragsteuerzahlungen -3.082 -2.761
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 13.831 12.706
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 0 0
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -258 -324
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 9 14
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -13.203 -12.552
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 175 0
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -1.554 -1.118
+ Einzahlungen aus Abgängen aus dem Konsolidierungskreis 0 0
- Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis 0 0
+ Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 0 0
- Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 0 0
+ Einzahlungen im Zusammenhang mit Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung 0 0
- Auszahlungen im Zusammenhang mit Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung 0 0
+ Erhaltene Zinsen 137 64
+ Erhaltene Dividenden 0 0
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -14.694 -13.916
+ Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunterunternehmens 0 0
+ Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von anderen Gesellschaftern 0 0
- Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an Gesellschafter des Mutterunterunternehmens 0 0
- Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an andere Gesellschafter 0 0
+ Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und aus der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 0 5.000
- Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten -1.294 -2.041
+ Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen/Zuwendungen
+ Einzahlungen aus außerordentlichen Posten
- Auszahlungen aus außerordentlichen Posten 0 0
- Gezahlte Zinsen -105 -103
- Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens 0 -500
- Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter 0 0
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -1.399 2.356
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -2.262 1.146
+/- Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 0 0
+/- Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 0 0
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 10.153 9.007
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 7.891 10.153
Der Finanzmittelfonds setzt sich wie folgt zusammen: Kasse 0 0
Guthaben bei Kreditinstituten 7.891 10.153

Konzernlagebericht 2023

Grundlagen des Konzerns

Der Konzern TAKE Holding GmbH besteht insbesondere aus den beiden Firmen Pharma Stulln GmbH und Dr. Friedrich Eberth Arzneimittel GmbH, welche auch beide vollkonsolidiert im Konzernabschluss abgebildet werden.

Zugehörig sind weiterhin die Mehrheitsbeteiligungen an der Pharma Stulln Inc. (Kanada), der Pharma Stulln Schweiz GmbH, der Pharma Stulln Vertriebs GmbH, der Penta Arzneimittel GmbH, der Alpo Medizintechnik GmbH und der TAKE Pharma GmbH. Diese Firmen sind in der vorliegenden Konzernbilanz aufgrund der Befreiungsvorschrift des § 296 Abs. 2 HGB nicht in den Konsolidierungskreis einbezogen worden.

Geschäftsmodell des Konzerns

Die Firma Pharma Stulln GmbH mit Sitz in Stulln ist ein etablierter Hersteller und Entwickler von sterilen Arzneiformen wie konservierungsmittelfreien Augentropfen in Einmaldosisbehältnissen und Multidose-Systemen, Inhalationslösungen und Nasensprays. Zertifiziert als Hersteller von Medizinprodukten nach DIN ISO 13485, vertreiben wir unsere Produkte in Europa, Asien und Nordamerika. Unsere Wettbewerber in diesem Markt sind mehrheitlich international tätige Konzerne oder - soweit sie als Lohnhersteller (CMO oder CDMO) fungieren - Teil einer Investmentgruppe. Insofern haben wir hier als privates Unternehmen eine gewisse Sonderstellung in einem interkontinental tätigen Marktumfeld.

Die Firma Dr. Friedrich Eberth Arzneimittel GmbH hat sich auf die Versorgung der Kliniken mit Antibiotika zur Infusion und Injektion spezialisiert. Dieser Markt ist auf der Nachfrageseite durch eine hohe Konzentration von Klinik - Einkaufsgemeinschaften und ein Tender - Ausschreibungsprozedere sehr kompetitiv und wird von international tätigen Firmen dominiert. Nur durch strikte Konzentration auf definierte Produktgruppen und eine hohe Lieferfähigkeit können wir uns in diesem Umfeld langfristig behaupten.

Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Wirtschaftliches Umfeld im Jahr 2023

Anders als viele Brachen sind wir als Arzneimittel- und Medizinprodukte-Hersteller bisher nicht von sinkenden Wachstumszahlen betroffen. Im Gegenteil konnten wir ein außergewöhnlich hohes Wachstum in Höhe von 18 % erfahren, das den Konzernumsatz auf 119 Mio. € ansteigen ließ. Lieferketten sind stabil und die Logistik mit Seefracht ist nur durch etwas längere Schiffsrouten beeinträchtigt. Die Transportkosten haben sich wieder auf ein normales Niveau reduziert.

Der Bedarf an intensiv-medizinischen Arzneimitteln wie z. B. Antibiotika, Kortikoide und Mykotika ist stabil und teilweise besteht ein Überangebot an Herstellern dieser Antibiotika in China und Indien.

Entwicklung der Pharmaindustrie in Deutschland

Nach Daten des BPI (Pharma-Daten 2023) haben sich die Ausgaben der GKV für Arzneimittel (48,8 Mrd. €) in Deutschland im Jahr 2023 gegenüber 2021 um 10,1 % erhöht.

Die mittelständisch geprägte Pharmaindustrie steht aber durch den massiven Anstieg der Energiepreise und in der Folge, durch hohe Einkaufspreise für Rohstoffe, Packmittel und gestiegene Personalkosten massiv unter Druck, zumal durch Arzneimittelrabattverträge, Preismoratorium, erweitertes Preismoratorium, Festbeträge, AMNOG & Co., usw. die Verkaufspreise für verschreibungspflichtige Arzneimittel nicht erhöht werden dürfen. Weiterhin bestehen quer über alle Indikationen oftmals Versorgungsengpässe bei generischen Medikamenten, wie z. B. Fieber - und Antibiotikasäften für Kinder oder Schmerzmitteln. Nur die Firmen, welche auch OTC - Medikamente herstellen, können durch Preisanpassungen die hohen Einstandskosten kompensieren.

Forschung und Entwicklung

Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung sind in etwa auf Vorjahresniveau. Eine Studie zu einem Myopie-Medikament und die Zulassungsaufwendungen zu neuen Antiinfektiva - Medikamenten werden sich erst ab 2026 in den Umsatzzahlen beider Firmen niederschlagen.

Die Pharma Stulln GmbH entwickelt hier eigene Arzneimittel und Medizinprodukte auf der Basis bekannter Wirkstoffe. In einer Kooperation mit verschiedenen Kliniken und CROs werden diese Arzneimittel dann in den verschiedenen europäischen Ländern zugelassen und mit langjährigen lokalen Partnern dort auch vertrieben.

Die Dr. Friedrich Eberth Arzneimittel GmbH hat hingegen keine eigenen R+D Abteilung und kooperiert bei der Weiterentwicklung bekannter Wirkstoffe mit Lohnherstellern, betreibt jedoch die Zulassung dieser neuen Arzneimittel mit einem eigenen Team.

Ziel ist es, in beiden Firmen in jedem Jahr mindestens ein neues Arzneimittel oder Medizinprodukt auf dem Markt einzuführen. Damit sichern wir ein kontinuierliches internes Wachstum des Konzerns.

Diese neuen Produkteinführungen werden bilanziell nicht aktiviert, bilden aber einen erheblichen Mehrwert für den Konzern.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Geschäftsverlauf

Der Konzern erzielte im laufenden Geschäftsjahr einen konsolidierten Umsatz von 119 Mio. € (VJ: 100 Mio. €). Das starke Umsatzwachstum ist mit ca. 13 Mio. € auf nunmehr 48 Mio. € größtenteils der Firma Dr. Friedrich Eberth Arzneimittel GmbH zuzuschreiben. Dieses Wachstum wurde durch eine erfolgreiche Ausweitung der Klinikumsätze mit neuen Produkten und der Akquise neuer Kunden im Klinikbereich erreicht.

Umsatzentwicklung im Jahr 2023:

Pharma Stulln GmbH - Umsatz: 70,7 Mio. €

Umsatz mit eigenen Produkten: 29,2 Mio. €
Umsatz durch Lizenznehmer: 17,8 Mio. €
Umsatz durch Lohnherstellung: 22,1 Mio. €
Sonstige Umsätze 1,6 Mio. €

Dr. Friedrich Eberth Arzneimittel GmbH - Umsatz: 48 Mio. €

Umsatz eigene Arzneimittel 44 Mio. €
Umsatz Impfstoffe (Lizenzprodukt) 3 Mio. €
Sonstige Umsätze 1 Mio. €

Regionale Verteilung

Die Exporte der Pharma Stulln GmbH sind gegenüber 2022 mit 45 % etwas gefallen.

Nach Regionen verteilt sich der Umsatz im Jahr 2023 wie folgt:

Inland: 39,1 Mio. € (55,2 %)
Europa: 13,2 Mio. € (18,7 %)
Ausland: 18,4 Mio. € (26,1 %)

Die Firma Dr. Friedrich Eberth Arzneimittel GmbH erzielt ihre Umsätze vorwiegend im Inland. Nur 1,5 Mio. € werden durch Umsätze in der EU erzielt. Hier sind insbesondere Österreich und die Slowakei zu nennen. Der Exportanteil liegt somit bei ca. 3 % des Gesamtumsatzes.

Ertragslage

Das konsolidierte Konzern - Betriebsergebnis beträgt 17,7 Mio. € vor Steuern gegenüber 13,8 Mio. € im Vorjahr. Dazu trägt die Pharma Stulln GmbH eine Ergebnisabführung von 12,5 Mio. € (69,8 %) und die Dr. Friedrich Eberth Arzneimittel GmbH von 5,4 Mio. € (30,2 %) bei. Im Vergleich zum Vorjahr (1,1 Mio. €) hat sich besonders das Ergebnis der Dr. Friedrich Eberth Arzneimittel GmbH positive entwickelt, nach einem Einbruch im Jahr 2022. Insgesamt sind wir mit einer Konzern-Personalkostenquote von 19,3 % (VJ: 19,2 %), Gesamtabschreibungen in Höhe von 4,2 % (VJ: 4,3 %) und den sonstigen Kosten mit 10,5 % (VJ: 12,6 %) sehr zufrieden. Daraus ergibt sich für das Jahr 2023 ein EBITDA im Konzern von 19,3 % (VJ: 18,0 %)

Auftragslage und Auslastung

Ende Dezember 2023 lag der Auftragsbestand bei der Pharma Stulln GmbH über 60 Mio. €. Durch Optimierung der Herstellungsprozesse und intermediärer Verlagerung zu Lohnherstellern versuchen wir die Nachfrage zu befriedigen und die Lieferzeiten erträglich zu gestalten. Es herrscht Vollauslastung. Bei der Dr. Friedrich Eberth Arzneimittel GmbH basiert die Umsatzplanung auf den Jahreskontrakten mit den Kliniken. Die Umsätze werden durch kurzfristige Bestellungen generiert, welchen Versorgungsverträge mit einer Laufzeit von 1 - 2 Jahren mit Kliniken zu Grunde liegen. Wir rechnen mit einem Umsatzanstieg für das Jahr 2024 von ca. 20 %.

Investitionen

Im Jahr 2023 tätigten wir bei der Pharma Stulln GmbH betriebliche Investitionen in einen Neubau und in die Infrastruktur mit einem Volumen von ca. 8,5 Mio. €. Die Investitionen flossen vor allem in die Planung und Erweiterung eines Neubaus als auch in kontinuierliche Erweiterung der Produktion bei der Pharma Stulln GmbH. Ein neues Labor für die Mikrobiologie und ein Lagergebäude mit 2000 Palettenstellplätzen wurde in Betrieb genommen.

Personalgewinnung

Die Anzahl der Mitarbeiter hat sich weiter erhöht. In beiden Firmen, Pharma Stulln GmbH (364) und Dr. Friedrich Eberth Arzneimittel GmbH (45) sind 409 Personen beschäftigt. Der Fachkräftemangel ist nach wie vor ein Problem. Selbst gering qualifiziertes Personal für den Verpackungsbereich ist schwer zu rekrutieren. Der anhaltende Mangel an Mitarbeitern wird auch künftige Investitionsentscheidungen für den Produktionsstandort in Stulln massiv beeinflussen. Dazu kommen hohe Kosten für Energie, Personal, Umweltauflagen und die schwerfällige, unflexible Bürokratie auf Bundesebene.

Das alles spricht nicht für den Standort Deutschland. Eine Produktion im europäischen Ausland hat hier nicht nur aufgrund der großzügigen Investitionsförderung beträchtliche Vorteile zu bieten, bei gleichem Zugang zum deutschen Arzneimittelmarkt. Für das weitere Wachstum werden wir diese Option weiter in Betracht ziehen müssen.

Finanzlage

Die Kapitalstruktur im Konzern ist zufriedenstellend und lässt Raum für Investitionen. Die Holding ist faktisch schuldenfrei. Die Pharma Stulln GmbH hat langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Banken in Höhe von 9,5 Mio. €, welche zur Finanzierung von Investitionen in Anspruch genommenen wurden. Dem stehen liquide Mittel in Höhe von 7,9 Mio. € zum Bilanzstichtag gegenüber.

Gesamtaussage

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns schätzen wir als sehr gut ein. Die Entwicklung der Betriebsleistung und des Ergebnisses des Konzerns ist nachhaltig und kontinuierlich. So erwarten wir für das Jahr 2024 einen Gesamtumsatz von über 130 Mio. €.

Verbindlichkeiten werden stets innerhalb der Skontofrist beglichen und Forderungen versuchen wir innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind durch die liquiden Mittel gedeckt.

Chancen- und Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Bei der Versorgung der nationalen und internationalen Märkte mit Arzneimittel stehen wir im Wettbewerb mit multinationalen Unternehmen. Hier kann die Konkurrenzfähigkeit dauerhaft nur sichergestellt werden, wenn eine hohe Flexibilität bei der Beschaffung und Herstellung der Arzneimittel angeboten wird und eine hohe Lieferfähigkeit aufrechterhalten werden kann.

Die Personalausstattung wird insbesondere für die Produktion zum limitierenden Faktor. Hier müssen wir auch im nahegelegenen Ausland die Personalsuche intensivieren. Die Personalkosten werden tendenziell ansteigen. Die Digitalisierung der Herstellungsprozesse wird konsequent fortschreiten. Ungebremst sehen wir Tendenzen für eine noch stärkere Regulierung des Arzneimittelmarktes in Deutschland, welche Auswirkungen auch auf den Produktionsstandort Deutschland haben wird. Schon jetzt haben unsere Wettbewerber im europäischen Ausland dadurch einen Wettbewerbsvorteil. Die damit einhergehenden steigenden Verwaltungs- und Dokumentationspflichten sind nur mit vermehrtem Personaleinsatz umzusetzen. Generell ist die Pharmabranche jedoch sehr stabil und weniger konjunkturellen Schwankungen unterworfen als andere Branchen. Unsere alternde Bevölkerung wird in Zukunft eher mehr medizinische Leistungen benötigen, sodass wir mit einem weiterhin stabilen und positiven Geschäftsverlauf rechnen können.

Große Investitionen werden auch zur Reduzierung des CO 2 -Ausstoßes nötig werden. Die steigenden Energiekosten werden zum Standortfaktor. Wir haben deshalb bereits eine Solaranlage mit 510 kWp installiert, welche uns ca. 10 % des jährlichen Strombedarfes liefert. Weitere Investitionen zur Reduzierung / Ersatz von Erdgas als Primärenergieträger durch den Ausbau weiterer regenerativen Energielieferanten (Wind und Solar) sind in Vorbereitung.

Ertragsorientierte Risiken

Ein Branchenrisiko ist insbesondere die Abhängigkeit von Wirkstoffherstellern in Asien. Logistikprobleme sehe ich nicht mehr als Risiko. Die steigenden Zinsen zur Finanzierung von Investitionen sowie weiter steigende Personal- und Materialkosten werden das Wachstum belasten. Wir versuchen diese Risiken zu minimieren, indem wir versteckte Ertragspotentiale heben (Optimierung des Einkaufs, Optimierung von Prozessen, Digitalisierung), dazu die Diversifizierung beim Einkauf intensivieren und bei der Energieversorgung weitere regenerative Ressourcen erschließen.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Die Netto-Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf 16,8 Mio. €.

Im Inland als auch bei der Dr. Friedrich Eberth Arzneimittel GmbH sind Zahlungsziele mit ca. 30 Tagen normal. Die gute Finanzlage des Konzerns erlaubt uns aktuell, solch hohe Außenstände zu tolerieren, zumal die Zusammensetzung der Schuldner keine Zahlungsausfälle erwarten lässt. Finanzielle Risiken sehe ich deshalb für die Gruppe nicht.

Chancenbericht

Der langfristige Wachstumspfad ist intakt und das Potenzial beider Firmen sehen wir im Inland als auch auf dem Weltmarkt weiter positiv. Wir planen deshalb im Moment mit einem jährlichen durchschnittlichen Wachstum von 5 - 6 % bis 2027. Diese positive Eischätzung basiert auf der geplanten Markteinführung neuer Produkte und der Erweiterung der Distributionsaktivitäten auf den Auslandsmärkten. Hier sind insbesondere Australien, Asien, Kanada und Osteuropa zu nennen. Auch auf dem heimischen Markt sind wird verstärkt mit einem eigenen Außendienst aktiv. Durch die Erweiterung unseres Produktsortiments bleiben wir auch für Einkaufsgemeinschaften der Kliniken ein interessanter Partner. Da auch hier eine Reduzierung der Lieferantenanzahl angestrebt wird, sind Kompetenz und Lieferfähigkeit - neben wirtschaftlichen Preisen - die Basis für ein stabiles Geschäft.

Gesamtaussage

Risiken, die den Fortbestand des Konzerns gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

Prognosebericht

Im Jahr 2024 erwarten wir einen konsolidierten Konzernumsatz von ca. 130 Mio. € mit einem EBITA zwischen 18 % und 22 % und etwa gleichbleibendem Ergebnis. Hier sind bereits die hohen Investitionen in den Ausbau der Produktionskapazität teilweise ergebniswirksam. Es wird bereits jetzt auch in den Aufbau des Mitarbeiterstamms investiert, um die erweiterten Produktionskapazitäten auch bedienen zu können. Der Auftragseingang ist gegenüber dem Vergleichszeitraum auf über 60 Mio. € angestiegen. Die Produktionskapazitäten sind voll ausgelastet.

Kontinuierlich steigende gesetzliche Anforderungen an die Herstellung von sterilen Arzneimitteln erfordern in den nächsten Jahren massive Investitionen in Gebäude und in den Maschinenpark. Wir sprechen hier von Investitionen in Höhe von ca. 70 Mio. €. Auch zur Qualifizierung des Personals werden wir kontinuierlich Mittel aufwenden müssen. Diese steigenden Ausgaben können nicht unmittelbar, sondern nur zum Teil an die Kunden weitergegeben werden. Sie müssen auch intern durch Prozessoptimierungen sowie erweiterte Produktionszeiten ausgeglichen werden.

Der Bau eines neuen Labor - und Lagergebäudes wurde im Februar 2023 abgeschlossen. Parallel dazu wurde die nun bereits 20 - jährige Infrastruktur zum Teil erneuert.

Auch in den nächsten Jahren ist es unser Ziel, mindesten zwei neue Produkte in Deutschland und in verschiedenen europäischen Ländern in den Markt einzuführen. Nur durch ständige Innovationen sichern wir auch bei den Bestandsprodukten einen soliden Umsatzanstieg.

Bei der Dr. Friedrich Eberth Arzneimittel GmbH werden wir in den Jahren 2025 und 2026 neue Arzneimittel einführen und unsere Angebotspalette kontinuierlich erweitern. Zudem arbeiten wir mit neuen Lohnherstellern zusammen, um die Verfügbarkeit der Produkte sicher zu stellen. Um die Lagerlogistik zu verbessern, ist der Bau eines weiteren Arzneimittellagers für 2025 geplant.

Durch den demografischen Wandel und den wachsenden Anteil alter Menschen in Deutschland sehen wir einen steigenden Bedarf an Klinikarzneimitteln (insbesondere von Antibiotika) als auch an ophthalmologischen Arzneimitteln und Medizinprodukten.

Insgesamt beurteilen wir die weitere Entwicklung der Pharma Stulln GmbH und der Dr. Friedrich Eberth Arzneimittel GmbH als sehr positiv. Beide Firmen sind auf einem stabilen Wachstumspfad.

Die Eintrittsbarriere für neue Wettbewerber - speziell bei der Herstellung steriler Arzneiformen - wird immer höher und erfordert hohe Investitionen in Personal und Ausstattung. Deshalb sind wir für die Zukunft der beiden Firmen trotz aller bürokratischer und gesetzlicher Anforderungen in diesem stark regulierten Umfeld optimistisch gestimmt.

 

Kastl, den 19.03.2025

Dr. Karl Luschmann, Geschäftsleitung

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die TAKE Holding GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der TAKE Holding GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der TAKE Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von do-losen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen und Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentlich falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Chemnitz, 19. März 2025

ARB GmbH
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