Ammega Holding Germany GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kay Christian Bärenfänger seit 18.2.2020 | Geschäftsführer |
Claus Helmut Hübner seit 21.6.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Ammega Group B.V.Eigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ammeraal Beltech GmbHGeesthachtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Tätigkeitsgebiete des Unternehmens sind die Herstellung und der Vertrieb von Antriebsriemen, Transportbändern, Kettengliederbändern, Artikeln für die Stück- und Schüttgutförderung sowie Zubehör. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 wurden unter Beachtung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbHG erstellt. Dabei wurde die Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Die Forderungen aus dem konzerninternen Cash-Pool (EUR 9.937.454,83; i.Vj. EUR 9.655.251,48) wurden im Geschäftsjahr umklassifiziert als Forderungen gegen verbundene Unternehmen (Vorjahresausweis: Guthaben bei Kreditinstituten), da dies den zutreffenderen Ausweis darstellt. Ebenso umklassifiziert, aufgrund des zutreffenderen Ausweises, wurden die konzerninternen Transferpreisanpassungen und im Geschäftsjahr erstmalig in den Materialaufwendungen gezeigt (EUR 1.493.314,34; i.Vj. EUR 206.534,63). Die Vorjahreszahlen wurden jeweils nicht angepasst. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige und gegebenenfalls um außerplanmäßige Abschreibungen bewertet. Im Geschäftsjahr erworbene geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden direkt im Aufwand erfasst. Die Abschreibung der immateriellen Vermögensgegenstände erfolgt zeitanteilig und linear über drei bis fünf Jahre. Die Abschreibung auf Sachanlagen erfolgt zeitanteilig und linear über die Nutzungszeit von 3 bis 14 Jahren. Die Vorräte werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt nach der FiFo-Methode. Der Einkaufspreis enthält Bezugs- und Nebenkosten und wird um in Anspruch genommene Skonti gekürzt. Fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet, die Material- und Fertigungseinzelkosten, die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, beinhalten. Die unfertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten auf der Grundlage der Preiskalkulation unter Berücksichtigung des Verpackungs- und Zuschnittsstadiums bewertet. Für schlechtgängige und nicht voll verwertbare Vorräte werden Wertabschläge vorgenommen. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung wird beachtet. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zu Nominalbeträgen. Drohende Ausfallrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Der Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist durch Forderungsverkäufe im Rahmen von Factoringvereinbarungen um TEUR 3.100 gemindert. Die liquiden Mittel sind zu Nennwerten bilanziert. Die Pensionsrückstellungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck nach der "Projected Unit Credit"-Methode gebildet. Sie wurden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB); der Zinssatz beträgt 1,82 %. Die sonstigen Rückstellungen wurden auf der Grundlage der §§ 249, 253 HGB ermittelt. Anzusetzen ist hierbei der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendige Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB. Die Verbindlichkeiten werden mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert. Währungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet: Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Diese Seite bleibt aus drucktechnischen Gründen leer. III. Angaben und Erläuterungen zu Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel gesondert dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen TEUR 11.065 (i.Vj. TEUR 936) beinhalten Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr in Höhe von TEUR 1.127 (i. Vj. TEUR 936) sowie Cash-Pool Forderungen in Höhe von TEUR 9.937. Die Cash Pool Forderungen wurden im Vorjahr unter den Guthaben bei Kreditinstituten ausgewiesen und betrugen TEUR 9.655. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Geschäftsjahr 2023 im Wesentlichen Forderungen aus dem Sicherheitseinbehalt für Factoring TEUR 756 (i. Vj. TEUR 944), aus Kautionen in Höhe von TEUR 16 (i. Vj. TEUR 16) sowie übrige sonstige Forderungen in Höhe von TEUR 7 (i. Vj. TEUR 34). Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind solche mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 16 (i. Vj. TEUR 16) enthalten. Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Pensionsrückstellungen Der ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB zwischen dem Erfüllungsbetrag mit dem 10-Jahres-Durchschnittszinssatz und dem 7-Jahres-Durchschnittszinssatz beträgt EUR 1.097,00 (i. Vj. EUR 9.866,00). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten als wesentliche Posten Rückstellungen für Prämien (TEUR 288; i. Vj. TEUR 505), für Kundenboni (TEUR 113; i. Vj. TEUR 132), Rückstellungen für Personalverpflichtungen (TEUR 213; i. Vj TEUR 189), für Gewährleistungen (TEUR 236; i. Vj. TEUR 226) sowie für ausstehende Rechnungen (TEUR 53; i. Vj. TEUR 123). Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von insgesamt TEUR 6.178 (i. Vj. TEUR 4.980), die gegenüber einer Vielzahl von Unternehmen weltweit bestehen, sowie Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin aus der Ergebnisabführung von TEUR 2.143 (i. Vj. TEUR 3.323). Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer (TEUR 412; i. Vj. TEUR 488) sowie Lohn- und Kirchensteuer (TEUR 133; i. Vj. TEUR 134) und kreditorische Debitoren (TEUR 557; i. Vj. TEUR 435). Umsatzerlöse Der Gesamtumsatz lässt sich wie folgt aufteilen:
In den Umsatzerlösen sind Weiterbelastungen an Konzerngesellschaften in den Niederlanden, Italien und Deutschland für die Übernahme von Personalaufwendungen in Höhe von TEUR 2.913 (i. Vj. TEUR 2.594) enthalten. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus dem Sachbezug der Kfz-Nutzung in Höhe von TEUR 252 (i. Vj. TEUR 230). Darüber hinaus sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 1,3 (i. Vj. TEUR 4,3) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von TEUR 0,8 (i. Vj. TEUR 1,1) enthalten. V. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in folgendem Umfang:
Beziehungen zu Mutterunternehmen Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2023 EUR 51.129,19. Sämtliche Anteile an der Ammeraal Beltech GmbH werden von der Ammega Holding Germany GmbH, München, gehalten. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Ammeraal Beltech GmbH, Geesthacht, wird in den Konzernabschluss der Ammega Group B.V., Alkmaar/Niederlande, einbezogen, der für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufgestellt und im Handelsregister der Stadt Alkmaar unter der Nr. 71725385 bekannt gemacht wird. Der Konzernabschluss wird seinerseits in den Konzernabschluss der Alpha ABMD Holdco B.V., Alkmaar/Niederlande, als oberstes Mutterunternehmen der Gesellschaft einbezogen, der für den größten Kreis von Unternehmen aufgestellt und im Handelsregister der Stadt Alkmaar unter der Nummer 71721975 bekannt gemacht wird. Angaben zu den Organen der Gesellschaft Im Geschäftsjahr 2023 vertraten Herr Kay Bärenfänger, Geschäftsleiter Vertrieb und Operations, Buchholz i. d. Nordheide, und Herr Claus Hübner, Geschäftsleiter Finanzen und Personal, Hamburg, die Gesellschaft gemeinsam. Auf die Veröffentlichung der Bezüge der Geschäftsführer wird unter Bezug auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Angaben zu den Arbeitnehmern Die Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer betrug im Jahr 2023 durchschnittlich:
Angaben zur Gesellschaft Ammeraal Beltech GmbH Geesthacht Amtsgericht Lübeck HRB 12315 HL Unternehmensverträge Es besteht ein Gewinnabführungsvertrag vom 26. Februar 2019 mit der Ammega Holding Germany GmbH, München, mit Wirkung zum 1. Januar 2019, der am 9. Mai 2019 im Handelsregister bekannt gemacht wurde. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Im Februar 2024 stellte die AMMEGA-Gruppe fest, dass sie nach einem unbefugten Zugriff auf ihr globales Netzwerk Ziel eines Cyberangriffs war. Im Rahmen der Reaktion der Gruppe auf den Vorfall übernahm ein Reaktionsteam die Leitung des Business-Continuity-Managements, indem es geeignete Maßnahmen zur Bewältigung des Vorfalls ergriff. Dazu gehörten eine interne Untersuchung, die Hinzuziehung von Cyber-Sicherheitsexperten, externen Beratern und den Versicherern der Gruppe sowie die Einleitung aller mit der Einhaltung der Vorschriften verbundenen Maßnahmen wie die Benachrichtigung der zuständigen Aufsichts- und Strafverfolgungsbehörden im Hinblick auf die Datenschutzanforderungen in den betroffenen Ländern. Als zusätzliche Vorsichtsmaßnahme wurden alle IT-Systeme der Gruppe abgeschaltet, um eine Bereinigung der Systeme und einen schrittweisen, risikomindernden Neustart zu ermöglichen. Obwohl wir in der Lage waren, unseren Betrieb schnell wiederherzustellen, führte der Vorfall zu einer gewissen Unterbrechung der Verkäufe, deren finanzielle Auswirkungen noch ermittelt werden, sowie zu einmaligen direkten Kosten, die zum Teil durch Versicherungserstattungen ausgeglichen werden können. Wir haben und werden weiterhin Investitionen tätigen, um den Schutz unserer Informationstechnologie-Systeme zu verbessern. Nach unserem derzeitigen Kenntnisstand und den uns vorliegenden Informationen gehen wir nicht davon aus, dass der Cybervorfall Auswirkungen auf unsere Fähigkeit zur Fortführung des Unternehmens haben wird.
Geesthacht, 15. Oktober 2024 Kay Bärenfänger, Geschäftsführer Claus Hübner, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Grundlagen der Gesellschaft Geschäftsmodell Die Ammeraal Beltech GmbH, Geesthacht, (im Folgenden kurz "Ammeraal") ist zusammen mit Megadyne GmbH, Borchen (im Folgenden kurz "Megadyne") unter dem gemeinsamen Dach AMMEGA tätig. Der AMMEGA-Konzern ist als global agierendes Unternehmen mit mehr als 20 Produktionsstätten sowie Vertriebs- und Fertigungsstätten an über 150 Standorten weltweit vertreten. Die Ammeraal Beltech GmbH ist für den Vertrieb in Deutschland und Österreich zuständig. Ammeraal Beltech liefert in enger Kooperation mit dem einzelnen Kunden Transportbandsysteme für jede spezifische Anforderung für sehr verschiedene Industriezweige einschließlich Lebensmittelindustrie, Flughäfen, Logistik & Post, Tabakindustrie, Papier & Druck, Textil-, Fahrzeug-, Gummi- & Reifen- und Holzindustrie. Die Ammeraal Beltech GmbH vertreibt die komplette Produktpalette des Ammega-Konzerns. Unsere Strategie basiert auf profitablem Wachstum und dem langfristigen Ziel, im deutschsprachigen Markt unsere Wettbewerbspositionen durch die Gewinnung von Marktanteilen weiter auszubauen. Das Wachstum ist davon abhängig, dass wir strategische Kunden im Erstausrüster- und Endverbrauchergeschäft aktiv bearbeiten und aufgrund unserer Marktkenntnis und Kundennähe unser umfangreiches Produktsortiment vollständig den Kunden anbieten können. Mit gezielten Verkaufskampagnen in ausgewählten Marktsegmenten unterstützen wir die Wachstumsambition. Die körperliche Unversehrtheit unserer Mitarbeiter wird als wesentliche Führungsaufgabe betrachtet und durch umfangreiche Präventionsmaßnahmen und -richtlinien sichergestellt. Den Erfolg von Maßnahmen zur Unfallprävention und Arbeitssicherheit messen wir anhand verschiedener Indikatoren. Steuerungssystem Die Steuerung des AMMEGA-Konzerns erfolgt einerseits durch die unternehmerisch eigenverantwortlich tätigen Landesgesellschaften und andererseits durch die Zentrale des Konzerns, in der übergeordnete Funktionen gebündelt sind. Dabei erfolgt die Steuerung mittels eines dezidierten Kennzahlensystems, bei dem hierarchisch angeordnete Key Performance Indicators (KPI) verwendet werden. Die finanziellen Leistungsindikatoren umfassen insbesondere Kenngrößen, die sich auf Wachstum und Profitabilität fokussieren. Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren für Ammeraal Beltech sind die Umsatzerlöse vor Konzernweiterbelastungen und das EBITDA. Die Umsatzerlöse spiegeln die operative Geschäftstätigkeit der Gesellschaft wider. Das EBITDA spiegelt den Erfolg der operativen Geschäftstätigkeit wider und ist ein wesentlicher Leistungsindikator in Relation zu der Entwicklung der Umsatzerlöse. Forschung und Entwicklung Die Produktentwicklung vom AMMEGA erfolgt im Wesentlichen am Standort der Konzernzentrale und in den Produktionsstätten. Entwicklungsschwerpunkte liegen dabei auf Produktneuentwicklungen und Anwendungsinnovationen, die - zugeschnitten auf die jeweilige branchenspezifische Kundenanforderung - systematisch für die verschiedenen Produktlinien entwickelt werden. Wirtschaftsbericht Geschäfts- und Rahmenbedingungen Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 % geringer als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpfen die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Die Ammeraal Beltech GmbH ist wesentlich vom Maschinen- und Anlagenbau als dessen Zulieferer abhängig sowie von der Entwicklung der Exportwirtschaft. Es besteht ein starker Wettbewerb durch die Konkurrenz namhafter Anbieter, dem durch die Entwicklung neuer Produkte, den Ausbau von Fertigungskapazitäten in den Produktionsstätten und eine Optimierung der Lieferkette begegnet wird. Geschäftsverlauf und Lage Ertragslage Die um Konzernweiterbelastungen bereinigten Umsätze (T€ 53.503; Vj. T€ 55.204) sind gegenüber dem Vorjahr um 3,1% gesunken und sind damit hinter den Erwartungen geblieben. Preis- und mengenbedingte Umsatzrückgänge waren insbesondere im Transportbandbereich (-6%) und bei den modularen Bändern (-9%) festzustellen, während bei den Zahnriemen (+12%) sowie den Hochleistungsflachriemen (+3%) Umsatzzuwächse zu verzeichnen waren. Die Rohertragsmarge hat sich aufgrund eines veränderten Produktmix leicht verbessert. Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen T€ 407 (Vj. T€ 234). Diese enthalten im Wesentlichen Erträge aus dem Sachbezug der Kfz-Nutzung sowie Erträge aus der Auflösung von nicht benötigten Wertberichtigungen auf uneinbringliche Forderungen. Bei der Gesamtleistung (vor Konzernweiterbelastungen) ist ein Rückgang um T€ 2.107 bzw. 3,8% zu verzeichnen. Der Materialaufwand hat sich im Geschäftsjahr um T€ 351 bzw. 1,0% (T€ 34.360, Vj. T€ 34.711) verringert. Die Materialaufwandsquote (vor Konzernweiterbelastungen) beträgt 64,2% (Vj.: 62,7%). Der Personalaufwand hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 3,1% erhöht (T€ 12.919, Vj. T€ 12.525). Im Jahresdurchschnitt waren 164 (Vj. 163) Mitarbeiter bei der Gesellschaft beschäftigt, davon entfallen 92 (Vj. 90) auf Angestellte und 72 (Vj. 73) auf gewerbliche Mitarbeiter. Daneben haben sich Lohn- und Gehaltserhöhungen auf den Personalaufwand entsprechend ausgewirkt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind insgesamt um T€ 518 bzw. 7,1% verringert. Dies resultiert im Wesentlichen aus geringeren Aufwendungen für Zeitarbeitskräfte (T€ -157) sowie für Abschreibungen auf Forderungen (-T€ 152). Das Finanzergebnis beträgt T€ +2 (Vj. T€ -26). Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag weisen im Berichtsjahr einen Betrag in Höhe von T€ 130 (Vj. T€ 76) aus. Aufgrund eines Umsatzrückgangs bei gleichzeitig gestiegenen Kosten ist das EBITDA in Höhe von T€ 2.496 (Vj. T€ 3.636) gegenüber dem Vorjahr gesunken. Es besteht ein Gewinnabführungsvertrag vom 26. Februar 2019 mit der Ammega Holding Germany GmbH, München, mit Wirkung zum 1. Januar 2019. Finanzlage und Liquidität Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt unter anderem aus Konzernmitteln. Die Liquidität der Gesellschaft wird durch die Einbindung in das konzernweite Cash-Pooling und durch Factoring abgesichert. Die Ammeraal Beltech GmbH konnte sich im Jahr 2023 aus dem operativen Cashflow finanzieren. Die finanzielle Lage des Unternehmens ist stabil. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Vermögenslage Das Investitionsvolumen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen betrug im Geschäftsjahr T€ 183. Die Investitionen betreffen im Wesentlichen die Erweiterung der Fertigungstiefe sowie Ersatzanschaffungen. Den Investitionen von T€ 183 stehen Abschreibungen von T€ 218 gegenüber, so dass sich das Anlagevermögen verringerte (T€ 1.147, Vj. T€ 1.182). Der Vorratsbestand ist stichtagsbedingt gesunken (T€ 3.075, Vj. T€ 3.441). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (T€ 12.161; Vj. T€ 2.094) haben im Wesentlichen durch höhere Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr zugenommen (T€ 2.224, Vj. T€ 2.094). Zudem werden erstmalig die Forderungen aus Cash-Pool als Forderungen gegen verbundene Unternehmen gezeigt und erhöhen entsprechend den Ausweis. Die Flüssigen Mittel sind von T€ 10.054 auf T€ 59 gesunken, aufgrund des geänderten Ausweises des Cash-Pool Guthabens in Höhe von TEUR 9.937. Finanzierungsrisiken sind aufgrund der Finanzierung auf Konzernebene und durch Factoring minimiert. Das langfristig gebundene Vermögen ist vollständig durch entsprechend gebundenes Eigenkapital gedeckt. Die Eigenkapitalquote liegt bei 32,2% (Vj. 31,6%). Der Anstieg resultiert aus der Verringerung der Bilanzsumme bei gleichzeitig unverändertem Eigenkapital. Die sonstigen Rückstellungen sind um TEUR 294 gegenüber dem Vorjahr verringert. Dies resultiert im Wesentlichen aus geringeren Rückstellungen für Personalverpflichtungen. Die Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen durch geringere Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stichtagsbedingt leicht gesunken (T€ 10.031 Vj. T€ 9.985). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten T€ 2.143 (Vj. T€ 3.323) Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter aus der Gewinnabführung. Gesamtaussage Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens ist stabil. Die Ammeraal Beltech GmbH konnte sich trotz eines Konjunkturrückgangs und Material- und Lieferengpässen als Folge des Krieges in der Ukraine sowie eines umkämpften Marktes behaupten. Die Ertragskraft ist aufgrund gesunkener Umsätze bei gleichzeitig höheren Kosten im Geschäftsjahr 2023 gesunken. Chancen- und Risikobericht Nachfolgend werden die Risiken nach ihrer Bedeutung für die Gesellschaft in absteigender Reihenfolge aufgeführt. Aufgrund der Austauschbarkeit unserer Produkte besteht unverändert ein erhebliches Wettbewerbsrisiko, das zu einer Margenreduzierung führen kann. Zudem besteht im Zuge der wirtschaftlichen Entwicklung das hohe Risiko, dass gestiegene Rohstoffpreise aufgrund der Wettbewerbssituation nur teilweise an den Markt weitergegeben werden können. Aufgrund der Verlagerung der Produktion in Länder außerhalb Europas kann es insbesondere im Projektgeschäft mit führenden inländischen Erstausrüstern zu Umsatzverschiebungen zu ausländischen Schwestergesellschaften kommen. Im Februar 2024 wurde der AMMEGA-Konzern Ziel eines Cyberangriffs, der erhebliche Auswirkungen auf unsere IT-Infrastruktur und Geschäftsprozesse hatte. Dank der schnellen und effektiven Reaktion unseres IT-Teams, der Abschaltung unserer Systeme sowie der Unterstützung durch externe Sicherheitsexperten konnten wir alle betroffenen Systeme wiederherstellen. Im Rahmen der Reaktion der Gruppe auf den Vorfall übernahm ein Reaktionsteam die Leitung des Business-Continuity-Managements, indem es geeignete Maßnahmen zur Bewältigung des Vorfalls ergriff. Dazu gehörten eine interne Untersuchung, die Hinzuziehung von Cyber-Sicherheitsexperten, externen Beratern und den Versicherern der Gruppe sowie die Einleitung aller mit der Einhaltung der Vorschriften verbundenen Maßnahmen wie die Benachrichtigung der zuständigen Aufsichts- und Strafverfolgungsbehörden im Hinblick auf die Datenschutzanforderungen in den betroffenen Ländern. Als zusätzliche Vorsichtsmaßnahme wurden alle IT-Systeme der Gruppe abgeschaltet, um eine Bereinigung der Systeme und einen schrittweisen, risikomindernden Neustart zu ermöglichen. Obwohl wir in der Lage waren, unseren Betrieb schnell wiederherzustellen, führte der Vorfall zu einer gewissen Unterbrechung der Verkäufe, deren finanzielle Auswirkungen noch ermittelt werden, sowie zu einmaligen direkten Kosten, die zum Teil durch Versicherungserstattungen ausgeglichen werden können. Wir haben und werden weiterhin Investitionen tätigen, um den Schutz unserer Informationstechnologie-Systeme zu verbessern. Die Auswirkungen dieses Angriffs in Bezug auf entgangene Umsätze und eventuellen Kundenverlust können nicht genau beziffert werden, da es lediglich zu Verzögerungen in der Auslieferung kam. Nach unserem derzeitigen Kenntnisstand und den uns vorliegenden Informationen gehen wir nicht davon aus, dass der Cybervorfall Auswirkungen auf unsere Fähigkeit zur Fortführung des Unternehmens haben wird. Für das Geschäftsjahr 2024 hat unser Konzern bereits umfangreiche Maßnahmen zur Verbesserung unserer Cybersecurity-Strategie gestartet, unter anderem den Aufbau neuer, isolierter Netzwerke, die Verstärkung der Firewalls und Virenscanner auf höchstem Niveau und die Durchführung umfangreicher interner Schulungen zur Cybersecurity. Wir sehen mit den Maßnahmen das Risiko eines erneuten Angriffs als gering an. Die strategische Ausrichtung von Ammeraal Beltech gibt der Gesellschaft die Möglichkeit, den Marktanteil im Erstausrüster- und Endverbrauchergeschäft weiter zu erhöhen. Diese Chance wird als hoch eingeschätzt. Durch das gemeinsame Auftreten von Ammeraal Beltech und Megadyne unter dem Dach AMMEGA eröffnen sich aufgrund der sich ergänzenden Produktpaletten beider Gesellschaften zusätzliche Möglichkeiten, neue Kunden zu erschließen. Die Chance wird als mittel eingeschätzt. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Prognosebericht Für das Jahr 2024 geht der Branchenverband deutscher und europäischer Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) von einem Produktionsrückgang von 4% im Maschinenbau aus. Gründe hierfür seien die große Verunsicherung in der Branche, die Investitionen und damit Neuaufträge im Maschinen- und Anlagenbau verhindern. Aufgrund der konjunkturellen Rahmenbedingungen gehen wir von einem Umsatzrückgang im Geschäftsjahr 2024 aus. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir einen Rückgang beim Umsatz vor Konzernweiterbelastungen im mittleren einstelligen Prozentbereich. Das EBITDA wird sich erwartungsgemäß deutlich verringern und über dem erwarteten prozentualen Rückgang der Umsatzerlöse liegen. Der Budgetierungsprozess für das Geschäftsjahr 2025 ist noch nicht abgeschlossen. Grundsätzlich erwarten eine leichte Steigerung der Umsatzerlöse im Vergleich zu 2024 und eine dazu analoge Verbesserung des Ergebnisses.
Geesthacht, 15. Oktober 2024 Kay Bärenfänger, Geschäftsführer Claus Hübner, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Ammeraal Beltech GmbH, Geesthacht Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Ammeraal Beltech GmbH, Geesthacht, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ammeraal Beltech GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 28. März 2025 KPMG
AG
Boger, Wirtschaftsprüfer Sieprath, Wirtschaftsprüferin |
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