Lorentzen & Sievers GmbH & Co. KG
Selbe AdresseGroßhandel mit Kaffee, Tee, Kakao und Gewürzen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Graupner seit 19.1.2026 | Geschäftsführer |
Markus Ettlin seit 21.7.2025 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 65.00% | |
Dr. C****** S**************** | 15.00% |
I*** N******* | 15.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Prodinger Management GmbHCoburgKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss und Konzernabschlussstichtag Im Jahr 2020 ist rechtlich die jetzige Prodinger-Gruppe entstanden, die ab dem 1. Januar 2021 ihre Geschäftsstätigkeit aufgenommen und die Aktivitäten der Prodinger KG weitestgehend übernommen hat. Mit der Aufnahme der Geschäftstätigkeit ist die Pflicht zur Erstellung eines Konzernabschlusses begründet worden. Die Prodinger Gruppe (Konzern) gliedert sich organisatorisch in die Prodinger Management GmbH, die PO Management GmbH, die PV Management GmbH und in die operativen Unternehmen Prodinger Organisation GmbH & Co. KG, Prodinger Verpackung GmbH & Co. KG sowie die im Geschäftsjahr 2023 neu gegründete Produktiv Handel GmbH. Dabei gliedert sich das operative Geschäft in der Prodinger Organisation GmbH & Co. KG in die administrative Verwaltung und Logistik, in der Prodinger Verpackung GmbH & Co. KG in den Einkauf und Vertrieb und somit Handel von Verpackungsprodukten mit dem grundsätzlichen Schwerpunkt auf Transportverpackungen jeglicher Art und in der Produktiv Handel GmbH in den Handel von Waren für den DIY- und Gartenbereich über Onlinemarktplätze. Die Prodinger Gruppe betreibt keine eigene Produktion. Die Herstellung der von der Prodinger Verpackung GmbH & Co. KG vertriebenen Verpackungsmittel erfolgt überwiegend in Deutschland aber auch durch weltweite Partnerunternehmen. Die Ware der Produktiv Handel GmbH wird über die Hersteller in der EU bzw. weltweit bezogen. Als Vertriebsgesellschaft ist die Prodinger Verpackung GmbH & Co. KG sowie die Produktiv Handel GmbH in den Bereichen Forschung nicht tätig. Entwicklungen erfolgen individuell und projektbezogen. Neben dem Hauptsitz in Coburg bestehen Betriebsstätten in Erfurt, Herbolzheim und Nürnberg. Die Gesellschaft tätigt ihre Umsätze im Wesentlichen mit deutschen Kunden. Bei Geschäften mit ausländischen Kunden handelt es sich zumeist um ausländische Tochterunternehmen bestehender deutscher Kunden. Die Prodinger Verpackung GmbH & Co. KG erzielt ihre Umsatzerlöse aus Eigenhandelsgeschäften in Verbindung mit Beratung und Service. Die Gesellschaft nimmt Problemstellungen und Bedarfe bei den Kunden auf, lässt dafür Produkte in Deutschland sowie bei unseren weltweiten Partnerunternehmen herstellen oder kauft bereits vorgefertigte Ware bei unseren weltweiten Kooperationspartnern ein. Die Prodinger Verpackung GmbH & Co. KG unterhält große Zwischenläger und liefert die Produkte just in time an Kunden überwiegend in Deutschland. 2. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Gemäß dem Konjunkturbarometer des DIW 1 Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) liegt im Dezember bei 87,6 Punkten, was gegenüber dem Vormonat (85,3 Punkte) eine Steigerung um immerhin 2,3 Punkten darstellt. Nach dem Tiefststand im November zeigt sich zwar eine leichte Verbesserung in Richtung Oktoberwert (88,1) und hiermit ein erster Wiederanstieg seit Monaten. Das kann allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich die Konjunkturaussichten während des gesamten Jahres spürbar und immer weiter eingetrübt haben. Der aktuelle Barometerwert ist von der neutralen 100-Punkte-Marke, die das durchschnittliche Wirtschaftswachstum anzeigt, nach wie vor sehr weit entfernt.
Dem 4. Quartal 2023 liegt ein verhaltenes Wirtschaftswachstum und eine sinkende Inflation zugrunde. Steigende Reallöhne lassen Verbraucher wieder etwas zuversichtlicher in die Zukunft schauen mit positiven Effekten auch auf den privaten Konsum. Diese Stimmung spiegelt sich allerdings nicht durchgehend in allen Wirtschaftsbereichen wider. Unternehmen schauen nach wie vor mit Skepsis auf die Entwicklung und haben ihre Erwartungen entsprechend angepasst. Investitionen werden zum Teil verschoben, u.a. bedingt durch Verunsicherungen am Markt aufgrund unklarer Fördersituation und erwarteter Streichung von Subventionen durch die Bundesregierung als unmittelbare Folge des Urteils des Bundesverfassungsgerichts. Das Jahr 2023 ist für die deutsche Wirtschaft weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben, dennoch lassen die Zahlen aus Dezember auf eine Trendumkehr zum Besseren im Jahr 2024 hoffen, sofern die haushaltspolitischen Unsicherheiten zügig beseitigt werden und die Unternehmen wieder verstärkt in ihre Zukunft investieren. Im DIW-Konjunkturbarometer für Januar 2024 ist der Barometerwert mit 91,2 Punkten für den ersten Monat 2024 das zweite Mal in Folge angestiegen, allerdings hat sich an der Gesamteinschätzung im Hinblick auf die wirtschaftlichen Aussichten fast nichts verändert. Die deutsche Wirtschaft verharrt noch immer in einer Schwächephase und auch die Konsumausgaben der privaten Haushalte konnten die Konjunktur, entgegen den ursprünglichen Erwartungen, trotz besserer Lohnabschlüsse noch nicht nachhaltig positiv beeinflussen. Die in den Jahren 2022 und 2023 erlittenen Kaufkraftverluste durch die Inflation wirken nach. Die Sparquote ist verhältnismäßig hoch in Anbetracht der von vielen Verbrauchern so empfundenen unsicheren Zeiten. Es wirken aber auch noch immer die globalen Risiken auf den Exportmärkten nach - und dies nicht nur aufgrund des Krieges in der Ukraine. So wird die deutsche Wirtschaft nach wie vor durch die abgekühlte Weltwirtschaft und dabei auch durch die wirtschaftliche Lage in China selbst belastet. Diese ist noch immer unübersichtlich und kann womöglich negative Auswirkungen auf die Lieferketten haben. In dieser Hinsicht ist zusätzlich auch die politische Lage rund um Taiwan und ein sich eventuell abzeichnender militärischer Konflikt zwischen China und Taiwan von großer Bedeutung für die Weltwirtschaft. Leicht gegenläufig könnte sich die durch die Europäische Zentralbank verkündete Zinspause im Rahmen der geldpolitischen Straffungen auswirken mit hoffentlich positivem Effekt auf die Konjunktur. Der EZB-Rat ist derzeit der Auffassung, dass eine Rückführung der Inflation auf den Zielwert von 2% mit den eingeschlagenen Maßnahmen zeitnah erreicht werden kann. Seitens der Europäischen Zentralbank rechnet man mit der Erreichung dieses Zielwerts im Jahre 2025. Die zuvor getätigten Zinserhöhungen des EZB-Rats haben ihre Wirkung demnach nicht verfehlt und dämpfend gewirkt. Die Erwartungen an das Wirtschaftswachstum sowohl im Euroraum als auch in Deutschland sind erheblich gesunken. Hierin sehen wir insbesondere für die kurzbis mittelfristige Entwicklung nicht unerhebliche Auswirkungen auf unser Kerngeschäft. 3. Darstellung des Geschäftsverlaufs 3.1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Branche: Im Jahr 2023 erwirtschaftete die Verpackungsindustrie in Deutschland rund 32 Milliarden Euro Umsatz. Zehn Jahre zuvor waren es noch rund 24 Milliarden Euro. Den größten Anteil am Gesamtumsatz der Verpackungsindustrie hatten dabei Verpackungen aus Papier 2. Auch wenn hier nicht explizit der Verpackungsmittel- Großhandel betrachtet wird, kann die o.g. Branchenentwicklung näherungsweise für die Branchenbetrachtung herangezogen werden. Gesamtwirtschaft: Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. 3 Im Jahr 2023 war die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland nach wie vor wegen des krisengeprägten Umfelds, wie dem nach wie vor andauernden Krieg in der Ukraine, aber auch durch Unsicherheiten im politischen Bereich, belastet. Eine wesentliche Rolle spielten hierbei aber auch die immer noch hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. 3 3.2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Der Umsatz ist im Jahr 2023 auf 221,4 Mio. € gefallen, kommend von 247,6 Mio. € im Jahr 2022. Die entspricht einem Minus von rd. 10,6%. 3.3. Produktion Dieser Aspekt spielt im Prodinger-Konzern derzeit keine Rolle.
2 (Quelle: Statista Umsatz der deutschen
Verpackungsindustrie 2023 | Statista
Hinweise und Anmerkungen " Zur Darstellung der Verpackungsindustrie wurden hier folgende Wirtschaftszweige des Statistischen Bundesamts verwendet: " Herstellung von Wellpapier und Pappe, Verpackungsmitteln" " Herstellung von Verpackungsmitteln, Lagerbehältern u.A. aus Holz" " Herstellung von Hohlglas" " Herstellung von Verpackungen und Verschlüssen aus Metall" " Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen"
3 Auszug aus der Pressemitteilung Nr. 019 vom
15. Januar 2024, Statistisches Bundesamt
3.4. Beschaffung Die Beschaffungsmärkte im Jahr 2023 waren sehr volatil was Lieferfähigkeit und Preisentwicklung betrifft. Preise und Wiederbeschaffungszeiten sind i.d.R. stark gestiegen. Unser breites Produkt- und international breit aufgestelltes Lieferantenportfolio hat unsere eigene Lieferfähigkeit bei unseren Kunden jederzeit gewährleistet. 3.5. Investitionen Im Betrachtungszeitraum sind keine wesentlichen Neu-Investitionen durch den Prodinger-Konzern, außer in entsprechenden Ersatzbeschaffungen, vorgenommen worden. 3.6. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Wesentliche Finanzierungsaspekte sind die fristgerechte Bezahlung unserer Handelspartner unter der Ausnutzung von Skonto-Möglichkeiten. Im Jahr 2023 wurde ein Darlehen in Höhe von 2 Mio. € von der Prodinger Organisation GmbH & Co. KG aufgenommen, das zur Finanzierung des Kaufpreises der Lorentzen & Sievers GmbH dient. 3.7. Forschung und Entwicklung Dieser Aspekt spielt im Prodinger-Konzern derzeit keine Rolle. 4. Darstellung der Lage 4.1. Ertragslage Der Rohertrag ist im Jahr 2023 um rd. 4,0% gestiegen. Die Umsatzerlöse resultieren ausschließlich aus dem Handel von Verpackungsprodukten mit dem grundsätzlichen Schwerpunkt auf Transportverpackungen jeglicher Art. Bezüglich der Gliederung nach geografisch bestimmten Märkten wird auf die Darstellung im Konzernanhang verwiesen. Der Konzernabschluss weist im Vergleich zum Vorjahr eine zufriedenstellende Materialaufwandsquote aus. Ebenso verhält es sich mit der Personalaufwandsquote und den Logistikkosten. Die sonstigen Aufwendungen enthalten Aufwendungen für Mieten von Büro- und Geschäftsräumen, Werbung, Reisekosten, Büromaterial, Rechts- und Beratungskosten, Buchführung sowie allgemeine Verwaltungsdienste. Wesentliche Teile der vom Konzern genutzten Infrastruktur (insbesondere Betriebsimmobilien) werden von der Prodinger KG entgeltlich zur Verfügung gestellt. Die Prodinger Gruppe weist zum 31. Dezember 2023 ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 6,3 Mio. € aus. Vor dem Hintergrund der aktuell angespannten wirtschaftlichen Gesamtsituation wird dies als zufriedenstellend eingeschätzt. 4.2. Finanzlage Die Finanzlage kann insgesamt als sehr stabil eingeschätzt werden. Sämtliche Zahlungsverpflichtungen im Geschäftsjahr konnten jederzeit erfüllt werden. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt im abgelaufenen Geschäftsjahr 15,9 Mio. €. 4.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme des Konzerns beträgt zum 31. Dezember 2023 62,9 Mio. €. Das bilanzielle Anlagevermögen (3,4 Mio. €) ist dabei von untergeordneter Bedeutung. Die Vorräte umfassen mit 30,5 Mio. € nahezu 49 % der Bilanzsumme. Die Finanzierung erfolgt durch Lieferantenkredite und das von der Prodinger KG ausgereichte Darlehen. Die Leistungsforderungen betragen 11,9 Mio. €. Das entspricht 18,9 % der Bilanzsumme. Die Eigenkapitalquote des Konzerns beträgt zufriedenstellende 43,8%. Vom Eigenkapital entfallen 25,8 Mio. € (93,5%) auf nicht beherrschende Anteile. 4.4 Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren Ein wesentlicher Leistungsindikator der Prodinger Gruppe ist der bilanzielle Umsatz, der sich aus allen Eigenhandelsgeschäften ergibt. Der zweite wesentliche Leistungsindikator der Prodinger Gruppe ist der Rohertrag, der sich zusammensetzt aus Umsatzerlösen und Materialaufwand. Daneben haben für die Gesellschaft auch der Personalaufwand und die Kosten für Vertrieb und Frachten eine wesentliche Bedeutung. Das Jahresergebnis vor Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sowie insbesondere auch der Auftragseingang sind weitere wichtige Größen für die Steuerung der Gesellschaft. Mit den 50 Auszubildenden (Kaufmann/ -frau für Groß- & Außenhandelsmanagement, Fachlagerist/ -in & Fachkraft für Lagerlogistik und Fachinformatiker/ -in für Systemintegration) waren am Bilanzstichtag 526 Gehaltsempfänger beschäftigt. Dies entspricht bei den Auszubildenden einer Steigerung von rd. 19% und bei den Gehaltsempfängern von rd. 7% gegenüber dem Vorjahr. 4.5 Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage der Prodinger Gruppe Die Geschäftsführung beurteilt die Geschäftsentwicklung der Prodinger Gruppe zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts als noch positiv. Nach wie vor sehen wir eine gute, wenn auch gedämpfte Nachfrage nach unseren Produkten. Daher beurteilen wir die Geschäftsentwicklung insgesamt als zufriedenstellend. 5. Chancen- und Risikobericht 5.1. Chancenbericht Die Marktposition der Prodinger Gruppe ist als stabil zu bezeichnen. 2024 wird sich voraussichtlich wieder positiver entwickeln als 2023. Die Geschäftsführung erwartet für das Geschäftsjahr 2024 einen Zuwachs beim Rohertrag im Vergleich zum Vorjahr. 5.2. Risikobericht Die Beurteilung der Risiken erfolgt nach der Eintrittswahrscheinlichkeit und dem potenziellen Schadensausmaß, wobei Risiken mit einem Ausmaß bis zu 0,1 Mio. € als gering, mit einem Ausmaß zwischen 0,1 Mio. € und 0,3 Mio. € als mittel und mit einem Ausmaß größer 0,3 Mio. € als hoch klassifiziert werden. 5.2.1 Bezugsrisiko Ein strukturelles Risiko ist durch die jahrzehntelange bewusst entwickelte Unabhängigkeitsstruktur deutlich reduziert. Eine Abhängigkeit von der internationalen Gesamtwirtschaft ist gegeben, aber Abhängigkeiten von einzelnen Kunden, Herstellern, Produkten, Rohstoffarten, Lieferländern usw. gibt es quasi nicht. Die Prodinger Gruppe liefert
5.2.2 Währungsrisiken Währungsrisiken bestehen sowohl auf der Absatzseite als auch auf der Beschaffungsseite praktisch nicht, da der Umsatz und die Beschaffung fast ausschließlich in Euro getätigt werden. Kurssicherungen wurden bewusst nicht vorgenommen. 5.2.3 Liquiditätsrisiko Durch die konsequente Umsetzung einer 2-Banken-Strategie im Jahr 2022 konnten wir das Risiko der Abhängigkeit von einer Geschäftsbank reduzieren. Die DZ- Bank ist seit Ende 2022 unsere zweite Bank und wurde im Laufe des Jahres 2023 komplett organisatorisch und technisch implementiert, um gleichberechtigt neben der Commerzbank alle Prozesse im Lieferanten- und Kundenbereich abzudecken. 5.2.4 Bonitätsrisiko Ein solches liegt bei der Prodinger-Gruppe und wird insbesondere im Neukundenbereich durch Kreditauskünfte und die Vereinbarung von angemessenen Zahlungsbedingungen abgedeckt. Außerdem werden die größeren Kunden durch ein dauerhaftes Monitoring überwacht. Das Mahnwesen ist strikt organisiert und wird konsequent umgesetzt. Die Erhaltung der Liquidität wird laufend kontrolliert. 5.2.5 Ertragskraft Die Ertragskraft des Unternehmens ist aus den erhaltenen Aufträgen abgeleitet. Dabei ist sichergestellt, dass jeder Auftrag eine Mindestertragsgröße beisteuert. Dies sichert die Deckung der Gemeinkosten für die nächsten Geschäftsjahre ab. Die monatliche Berichterstattung mit Soll-Ist-Vergleich liefert für die daraus abzuleitenden Maßnahmen ausreichend Informationen und Grundlagen. Daher werden die Risiken aus Zahlungsstromschwankungen als gering eingeschätzt. 5.2.6 Preisrisiken Diese bilden sich auf der Beschaffungsseite ab und sind in Abhängigkeit von den Rohstoffpreisentwicklungen auf dem Weltmarkt. Durch intelligenten Einkauf und durch Rahmenverträge sowie durch eigene umfassende Vorratshaltung können hier viele Risiken gemindert werden. 5.2.7 Operative Risiken Die Geschäftsprozesse werden regelmäßig durch die Geschäftsführung im jeweiligen Verantwortungsbereich überprüft und beurteilt. Das Risiko hieraus wird als gering eingeschätzt. 5.2.8 Wirtschaftliche Risiken In Bezug auf die verkauften Produkte wird ausreichend bilanzielle Vorsorge getroffen. Das Risiko hieraus wird als gering eingeschätzt. 5.2.9 Personalrisiken Die Prodinger Gruppe ist auf qualifizierte und motivierte Beschäftigte angewiesen, um langfristig erfolgreich zu sein. Aus einer hohen Fluktuation, dem Wechsel von Fach- und Führungskräften zu Wettbewerbsunternehmen und einem damit verbundenen Know-how-Verlust können entsprechende Personalrisiken entstehen. Zusätzlich bestehen potenzielle Risiken infolge von temporären Stillstandzeiten durch Arbeitsniederlegungen oder der Schädigung durch Sabotage, Betrug oder Unterschlagung. Durch eine strategische Personalplanung, vielfältigen Personalbindungsmaßnahmen und individuellen Personalentwicklungsprogrammen begegnet die Prodinger Gruppe diesem Risiko. Darüber hinaus setzt die Gesellschaft sowohl materielle als auch immaterielle Anreizsysteme ein. Mit Nachfolgeplanungen und Stellvertreterregelungen wird das Risiko von Know-how-Verlusten bei Personalwechseln weitestgehend minimiert. Zusammenfassend ist festzustellen, dass Personalrisiken in Zukunft lediglich einen überschaubaren negativen Einfluss auf die Geschäfts-, Vermögens- und Ertragslage haben könnten. Die Eintrittswahrscheinlichkeit hierfür wird aus heutiger Sicht als wenig wahrscheinlich angesehen. Seit dem Jahr 2021 wurden nachhaltige Maßnahmen hinsichtlich der Professionalisierung des Personalmanagements unternommen, um langfristig die richtigen Mitarbeiter im Unternehmen zu binden und die Arbeitgebermarke PRODINGER auch für neue Mitarbeiter weiter zu stärken. 5.3 Gesamtbeurteilung der Risikosituation Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir keine wesentlichen Einzelrisiken festgestellt, die allein oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand der Gesellschaft gefährdet hätten. Bei Eintritt unvorhersehbarer, außergewöhnlicher Risiken ist ein Einfluss auf die Leistungs- und Ergebnisentwicklung nicht auszuschließen. Aus heutiger Sicht sind jedoch keine wesentlichen Risiken erkennbar, die die Gesellschaft in ihrem Bestand gefährden können. Wesentliche grundsätzliche Risiken für 2024 sind eine deutlich verzögerte Weitergabe von Preissteigerungen durch längere Wiederbeschaffungszeiten und größere Bestellzyklen der Kunden. Deutlich höhere Einkaufspreise in Verbindung mit angepassten Bestellverhalten (mehr Vorratshaltung) der Kunden erfordert eine höhere Liquidität. Hinzu kommt ein höherer Lagerflächenbedarf. Insbesondere durch Versorgungsengpässe bei Kunden aufgrund des Ukraine Krieges kann im Jahr 2024 durchaus von einem höheren Risiko von Produktionsausfällen seitens unserer Kunden ausgegangen werden. Dies könnte Absatzeinbrüche bei der Prodinger Gruppe nach sich ziehen. Signifikante Kostensteigerungen bei den Betriebskosten kommen auf der Risikoseite hinzu. 6. Prognosebericht Einige der im Lagebericht enthaltenen Angaben, einschließlich der Aussagen zu künftigen Umsätzen, zu möglichen Veränderungen in der Branche oder zu Wettbewerbsbedingungen und zur Finanzlage, enthalten zukunftsbezogene Aussagen. Die Planung beruht auf Erwartungen und Einschätzungen der Geschäftsführung auf Basis der Mittelfristplanung der Prodinger Gruppe. In die Zukunft gerichtete Aussagen unterliegen naturgemäß Risiken, Ungewissheiten, Annahmen und anderen Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse einschließlich der Finanzlage und der Profitabilität der Prodinger Gruppe wesentlich von denjenigen abweichen - in positiver wie in negativer Hinsicht -, die in diesen Aussagen ausdrücklich oder implizit angenommen oder beschrieben werden. Die Prodinger Gruppe ist bestens positioniert und wird ihre Marktpräsenz langfristig ausbauen können. Die Marktanteile werden dadurch auf hohem Niveau bleiben oder sogar weiter steigen. Die Produktpalette wurde konsequent erweitert und weiterentwickelt, sodass die Nachfrage unserer Kunden stets beantwortet werden kann. Im Standort Herbolzheim werden jährlich zahlreiche Veranstaltungen abgehalten, die regelmäßig von vielen Kunden und Nichtkunden besucht wurden. In den Branchen Medizin, Lebensmittel und Teletronics werden noch stärker als bisher die Produkte nachgefragt. In den Branchen Automotive und Hygiene ist die Prodinger Gruppe traditionell bereits sehr gut vertreten, eine Schwächung der Marktanteile der Prodinger Gruppe ist nicht zu erwarten. Eine weitere Chance besteht in der Festigung und Etablierung unserer Kundenbeziehungen sowie in Kunden-Rückgewinnung. Durch unser breites Produkt- und Lieferanten-Portfolio können wir in Zeiten unsicherer Beschaffungsmärkte gegen eine Vielzahl unserer Marktbegleiter deutlich leistungsfähiger auftreten und sind lieferfähiger. Die Gesellschaft plant für 2024 mit einem Anstieg der Umsatzerlöse um ca. 19% im Vergleich zum Vorjahr sowie mit einer moderaten Ergebnissteigerung im Vergleich zum Vorjahr. Konzern-Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023der Prodinger Management GmbH, Coburg
Konzern-Kapitalflussrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023der Prodinger Management GmbH, Coburg
Konzern-Eigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2023der Prodinger Management GmbH, Coburg
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss und Konzernabschlussstichtag Die Prodinger Management GmbH, Coburg, (im Folgenden auch "PM") ist im Jahr 2020 im Zusammenhang mit der Umstrukturierung der Unternehmensgruppe "Prodinger" als Finanzholding gegründet worden. Die Eintragung in das Handelsregister ist am 6. August 2020 erfolgt. Nach der im Jahr 2020 vorbereiteten Umstrukturierung ist rechtlich eine Unternehmensgruppe entstanden, die ab dem 1. Januar 2021 ihre Geschäftsstätigkeit aufgenommen hat. Mit deren Aufnahme ist die Pflicht zur Erstellung eines Konzernabschlusses begründet worden. Der vorliegende, zu erstellende Konzernabschluss gemäß §§ 290 ff. HGB umfasst den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023. Der Konzernabschluss wurde nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften und den Vorschriften des Deutschen Rechnungslegung Standards Comittee e.V. aufgestellt. Die Empfehlungen des DRS, soweit sie über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehen, wurden nicht angewendet. Der Konzernabschluss ist in Euro aufgestellt. Die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren. Angaben zur Identifikation der Muttergesellschaft laut Registergericht:
II. Angaben zum Konsolidierungskreis, den Konzernunternehmen und zum Anteilsbesitz Konsolidierungskreis Zum 31. Dezember 2023 sind folgende Tochterunternehmen nach § 290 HGB nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen worden:
Die Prodinger KG, Coburg, ("PKG") ist aufgrund fehlender Beherrschung durch die PM kein Unternehmen des Konsolidierungskreises. PKG hält 100 % der Kommanditanteile der Prodinger Organisation GmbH & Co. KG ("POKG"). Die alleinige Geschäftsführung der POKG obliegt ihrer Komplementärgesellschaft, der PO Management GmbH ("POM"). Daher liegt eine mittelbare Beherrschung der POKG durch PM vor und die POKG ist in den Konsolidierungskreis der PM einzubeziehen. Die Produktiv Handel GmbH ist im Juni 2023 mittels Bargründung in Höhe von TEUR 25 neu errichtet worden. Die Erstkonsolidierung ist im vorliegenden Konzernabschluss erfolgt. Im November 2023 hat die Prodinger Management GmbH die LS Management GmbH mittels Bargründung in Höhe von TEUR 25 errichtet. Im Anschluss haben die LS Management GmbH als Komplementär und die POKG als Kommanditist die Lorentzen & Sievers GmbH & Co. KG gegründet. Beide neu gegründeten Gesellschaften haben Ihren Geschäftsbetrieb im Januar 2024 aufgenommen. Aus diesem Grund wurden beide Gesellschaften mit Verweis auf § 296 Abs. 2 HGB noch nicht in den Konzernabschluss einbezogen. III. Angaben zu Konsolidierungsmethoden und Währungsumrechnung Die Kapitalkonsolidierung erfolgt gemäß § 301 HGB nach der Erwerbsmethode in Ausprägung der vollständigen Neubewertungsmethode. Dabei werden die Wertansätze der Beteiligungen der einbezogenen Unternehmen mit dem Buchwert des Eigenkapitals verrechnet. Die Schuldenkonsolidierung erfolgt gemäß § 303 Abs. 1 HGB. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden gegeneinander aufgerechnet. Zur Aufwands- und Ertragskonsolidierung gemäß § 305 Abs. 1 HGB werden die Erlöse zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen mit den auf sie entfallenden Aufwendungen verrechnet. Zwischengewinne aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen werden nach § 304 Abs. 1 HGB eliminiert, soweit sie nicht von untergeordneter Bedeutung sind. IV. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Tochterunternehmen wurden nach den jeweilig geltenden handelsrechtlichen Grundsätzen aufgestellt. Für Zwecke des Konzernabschlusses wurden die Einzelabschlüsse der Tochterunternehmen entsprechend § 300 Abs. 2 HGB und § 308 HGB auf eine einheitliche Bilanzierung und Bewertung nach den für die Muttergesellschaft anwendbaren Grundsätzen, soweit erforderlich, übergeleitet. Die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen haben ausnahmslos den 31. Dezember als Bilanzstichtag. Anlagevermögen Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen wurden nach der linearen Methode berechnet. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden sofort vollständig abgeschrieben. Vorräte Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden einzeln zum Nominalwert bewertet. Ein mögliches Ausfallrisiko wird durch die Bildung von Wertberichtigungen angemessen berücksichtigt. Flüssige Mittel Flüssige Mittel sind in Höhe ihres Nominalwerts angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. Eigenkapital Das Eigenkapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Rückstellungen Bei der Bemessung von Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in notwendigem Umfang Rechnung getragen und der notwendige Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern Für bestehende Unterschiede zwischen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, werden passive (Steuerbelastung) bzw. aktive (Steuerentlastung) latente Steuern gebildet. Entstandene aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Das Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB zum Ansatz eines sich insgesamt ergebenden Aktivsaldos wird nicht in Anspruch genommen. Konsolidierungsvorgänge unterliegen gemäß § 306 HGB der Abgrenzung latenter Steuern. Die Bewertung der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung erfolgt mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen. V. Erläuterungen zur Konzernbilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Konzernanlagevermögens ist dem Konzernanlagenspiegel (Seite 8) zu entnehmen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die gesamten Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Eigenkapital Die Zusammensetzung und Entwicklung von Konzerneigenkapital und Konzerngesamtergebnis sind im Einzelnen dem Konzern-Eigenkapitalspiegel zu entnehmen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Rechnungen externer Dienstleister sowie für Personalverpflichtungen gebildet. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellung betreffen die im aktuellen Jahr und im Vorjahr angefallenen noch nicht veranlagten Steuern vom Einkommen und vom Ertrag. Verbindlichkeiten
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2023 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von insgesamt TEUR 22.356 bis zum jeweiligen Ende der Vertragslaufzeit. Davon sind TEUR 15.882 innerhalb eines Jahres zur Zahlung fällig. VI. Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse resultieren ausschließlich aus dem Handel von Verpackungsprodukten mit dem grundsätzlichen Schwerpunkt auf Transportverpackungen jeglicher Art. Sie lassen sich nach geografisch bestimmten Märkten wie folgt aufteilen:
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen für Mieten von Büro- und Geschäftsräumen, Werbung, Reisekosten, Büromaterial, Rechts- und Beratungskosten, Buchführung sowie allgemeine Verwaltungsdienste. VII. Sonstige Angaben Konzern-Kapitalflussrechnung Die Veränderung der Finanz- und Liquiditätslage des Konzerns ergibt sich aus der Konzern-Kapitalflussrechnung, die unter Beachtung der Vorschriften des Deutschen Rechnungslegungs Standards Nr. 21 (DRS 21) erstellt wurde. Der Finanzmittelfonds zum 31. Dezember 2023 beläuft sich auf TEUR 13.079 (31.12.2022: TEUR 2.412). Er setzt sich aus den liquiden Mitteln des Konzerns zusammen. Konzern-Eigenkapitalspiegel Der am Bilanzstichtag zur Ausschüttung an die Gesellschafter zur Verfügung stehende Betrag beträgt TEUR 0. Befreiungen Sämtliche in den Konzernabschluss der Prodinger Management GmbH vollständig einbezogenen Tochterunternehmen machen von den ihnen in § 264 Abs. 3 HGB i.V.m § 264b HGB eingeräumten Erleichterungsmöglichkeiten in Bezug auf die Aufstellung und Offenlegung der Jahresabschlüsse zum 31. Dezember 2023 Gebrauch. Gewinnverwendungsbeschluss des Mutterunternehmens Der Jahresüberschuss 2023 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Geschäftsführung Als Geschäftsführer im Mutterunternehmen war im Berichtsjahr Herr Steffen Prodinger, Coburg (Kaufmann) bestellt. Hinsichtlich der Bezüge wird auf die Angabe analog zu § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar für den Abschlussprüfer des Konzernabschlusses und seiner Tochterunternehmen betrug im Geschäftsjahr 2023 für
Beschäftigte Im Jahresdurchschnitt waren 501 (Vorjahr 477) Angestellte (ohne Auszubildende und Geschäftsführer) im Konzern beschäftigt. Nachtragsbericht Es bestehen keine berichtspflichtigen Sachverhalte. Unterschrift des Geschäftsführers Die beigefügte Konzernbilanz, Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung nebst Anlagen, Konzernlagebericht und Konzernanhang unterzeichne ich gemäß § 245 HGB.
Coburg, 27. Mai 2024 gez. Steffen Prodinger, Geschäftsführer Konzernanlagenspiegel zum 31. Dezember 2023der Prodinger Management GmbH, Coburg
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Prodinger Management GmbH, Coburg: Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Prodinger Management GmbH, Coburg und ihrer Tochterunternehmen - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023 und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Prodinger Management GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage und dem Fortbestand des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Coburg, den 28. Mai 2024 ECOVIS
Wirtschaftstreuhand GmbH
gez. Daniel Ehlke, Wirtschaftsprüfer gez. Bernhard Umlauft, Wirtschaftsprüfer Sonstige Berichtsbestandteile Der Konzernjahresabschluss zum 31. Dezember 2023 mit der Konzerngewinn- und -verlustrechnung, der Eigenkapitalentwicklung, dem Konzernanhang und dem Konzernlagebericht wurde auf der Gesellschafterversammlung vom 18. Juni 2024 gebilligt. |
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