Stammdaten

Register
Amtsgericht Schweinfurt HRB 4254
Eingetragen
13.11.2002
Branche
Herstellung von Erfrischungsgetränken und MineralwässernGroßhandel mit GetränkenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Herstellung und das Abfüllen von sowie der Handel mit Getränken, insbesondere von Getränken unter der Bezeichnung "Bionade". Gegenstand des Unternehmens ist ferner das Erwerben, Halten und Verwalten von Beteiligungen an Gesellschaften und Unternehmen, gleich welcher Art und welcher Form.

Historie

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Management

NameRolle
Mario Soder
seit 12.12.2024
Prokura
Corinna Fuchs
seit 22.2.2023
Prokura
Markus Lintl
seit 22.2.2023
Prokura
Oliver Natge
seit 10.1.2018
Prokura
Andreas Dietzel
seit 10.1.2018
Prokura
Stefan Alois Müller
seit 10.1.2018
Prokura
Dirk Hinkel
seit 10.1.2018
Geschäftsführer
Michael Schmidt
seit 10.1.2018
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Hassia Mineralquellen GmbH und Co. KG
Germany
30.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Bionade GmbH

Ostheim/Rhön

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2012

Wirtschaftliches Umfeld und Branchensituation

Während viele Länder der europäischen Union aufgrund der anhaltenden Staatsschuldenkrise 2012 in die Rezession gerutscht sind, konnte Deutschland mit einem Wachstum von 0,7% das dritte Jahr in Folge ein Wirtschaftswachstum verzeichnen. Allerdings hat sich das Wachstum gegenüber 2010 (+3,7%) und 2011 (+3,0%) deutlich verlangsamt. Für das laufende Jahr erwartet die Bundesregierung nur noch ein Wachstum von 0,4%. Dabei geht die Regierung davon aus, dass die deutsche Wirtschaft nach einem schwachen Start im zweiten Halbjahr wieder deutlich schneller wachsen wird. Die Zahl der Arbeitslosen soll zudem auf dem derzeitigen niedrigen Niveau verbleiben, bei den Verbraucherpreisen wird ein moderater Anstieg erwartet.

Auch der Lebensmitteleinzelhandel (LEH) konnte von dem anhaltend positiven wirtschaftlichen Umfeld profitieren. So konnte der LEH den Umsatz von Januar Juli 2012 insgesamt um 1,7% steigern. Dabei konnten insbesondere die LEH Food Vollsortimenter (wie Edeka und Rewe) ihren Umsatz mit 3,5% deutlich steigern, während sich der Umsatzanteil der Discounter weiter leicht rückläufig entwickelt hat. Neben der anhaltend hohen Konsumbereitschaft profitieren insbesondere die LEH Food Vollsortimenter dabei von der grundsätzlichen Abkehr von der reinen Preisorientierung hin zu einer Mehrwert-/Zusatznutzenorientierung der Konsumenten.

Im Segment der Fast Moving Consumer Goods (FMCG) waren auch in 2012 weiter steigende Preise zu verzeichnen. Diese Preisentwicklung ist dabei insbesondere auf höhere Rohstoff- und Energiepreise zurückzuführen. Leider hat sich in 2012 aber die seit Jahren zu beobachtende Entwicklung eines steigenden Anteils von Preispromotions am Umsatz mit Markenartikeln weiter verschärft. Während in 2006 noch 17,3% des Gesamtumsatzes bei Markenartikeln auf Preispromotions entfielen, ist dieser Anteil bis Mitte 2012 auf 26,8% gestiegen. Bezogen auf die einzelnen Warengruppen ist die Kategorie der Süßgetränke mit einem Promotionanteil von 34,5% nach Sekt, Waschmittel und Röstkaffee die Warengruppe mit dem höchsten Promotionanteil und liegt damit sogar noch vor der Kategorie Bier (30,3%).

Die kohlensäurehaltigen Erfrischungsgetränke (CSD) mussten im ersten Halbjahr 2012 einen vor allem witterungsbedingten Mengenrückgang von 0,8% gegenüber dem Vorjahr hinnehmen. Die deutlich gestiegenen Rohstoffpreise wie z.B. bei Zucker haben aber viele Hersteller dazu gezwungen, Preiserhöhungen durchzuführen. Aufgrund dieser Preiserhöhungen konnte die Kategorie der CSD Getränke ein Umsatzwachstum von 8,4% erzielen. Auch die CSD Getränke konnten von dem Wiedererstarken der LEH Vollsortimenter profitieren und ihren Absatz in diesem Kanal deutlich ausweiten. Die meisten Mengen werden aber nach wie vor über die Discoutschiene vertrieben. Die seit Jahren zu beobachtende strukturelle Schwäche der Getränkeabholmärkte setzte sich auch im 1. Halbjahr 2012 fort. Mittlerweile hat dieser Kanal nur noch einen Anteil am Limonaden-Gesamtabsatz von 5,5% (2005: 17,8%).

Im Jahr 2012 wurden von Wettbewerbern insbesondere aus dem Brauerei-Bereich wieder zahlreiche neue Produkte auf den Markt gebracht. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf der Kategorie Fassbrausen. Diese wurden zum Teil mit einem hohen Media- und Vertriebsdruck in den Markt eingeführt. Zwei Marken konnten dabei einen Jahresabsatz von jeweils ca. 60 Thl erzielen. Einige Fassbrause-Hersteller haben ganz offiziell Bionade-Verwender als Source of Business definiert und dementsprechend eine Sorte Holunder im Angebot. Zudem wurden die Fassbrausen nach Möglichkeit neben Bionade platziert und viele Displayaktionen mit dem Handel vereinbart. In einem mengenmäßig stagnierenden Markt hat dies folglich zu entsprechenden Absatzverlusten bei etablierten Limonadenmarken geführt.

Gesellschaftsrechtliche Veränderungen

Mit Vertrag vom 31. Januar 2012 haben die Herren Peter und Stephan Kowalsky ihre Anteile an der Bionade Holding GmbH, der Muttergesellschaft der Bionade GmbH, an den Mitgesellschafter verkauft und sämtliche Ämter bei der Bionade Holding GmbH und deren Tochtergesellschaften niedergelegt. Somit sind Peter und Stephan Kowalsky zum 31. Januar 2012 auch aus der Geschäftsführung der Bionade GmbH ausgeschieden. Die Gesellschaft wird seitdem durch Herrn Christian Schütz als alleinigen Geschäftsführer vertreten.

Allgemeine Geschäftstätigkeit

Die Bionade GmbH hat ihren einzigen Produktionsstandort in Ostheim (Rhön). Der Hauptgeschäftszweig der Bionade GmbH ist die Herstellung und der Vertrieb alkoholfreier Getränke. Die Bionade-Produkte sind alkoholfreie Erfrischungsgetränke, welche rein biologisch hergestellt werden. Derzeit wird Bionade in den Geschmacksrichtungen Holunder, Litschi, Kräuter, Ingwer-Orange und Quitte angeboten. In 2013 werden zusätzlich zum bestehenden Sortiment zwei neue Geschmacksrichtungen auf den Markt gebracht.

Absatzentwicklung

Im Frühjahr 2012 haben einige Brauereien mit einem massiven Media- und Vertriebsdruck ihre Fassbrausen gelauncht und in der Folge natürlich Trialkäufe generiert. Durch die hohe Aktionsfrequenz wurden viele Stellfächen im Handel blockiert. Dieser zusätzliche Wettbewerb sowie die Witterungseinflüsse haben im 1. Halbjahr 2012 zu Absatzrückgängen bei Bionade geführt.

Diese Entwicklung konnte aber durch eine neue TV-Kampagne, die im Juli im RV sowie im Internet on air ging, durchbrochen werden.

Im Exportbereich konnte die positive Absatzentwicklung der vergangenen Jahre fortgesetzt werden. Obwohl einige Exportmärkte bewusst aufgegeben wurden, um sich auf weniger Märkte zu fokussieren, lag der Exportabsatz wieder über Vorjahr. Insbesondere die Benelux-Länder konnten ihre positive Entwicklung fortsetzen. Erste erfreuliche Signale gibt es auch aus dem australischen Markt. Hier ist Bionade seit Anfang 2012 im Großraum Sydney aktiv.

Umsatz- und Ertragslage

Aufgrund des Absatzrückgangs lag der Umsatz unter Vorjahr. Durch Kosteneinsparungen im Gemeinkostenbereich konnten die entsprechenden DB-Ausfälle größtenteils kompensiert werden.

Im 2012 wurde das Markenrecht "Bionade" sowie das dazugehörige Patent für das Bionade Herstellungsverfahren an die Radeberger Gruppe KG verkauft. Für die Nutzung des Markenrechtes wird die Bionade GmbH ab 2013 ein Lizenzentgelt an den neuen Markenhalter zahlen. Gleichzeitig wurde ein Sale and lease back Geschäft mit der Radeberger Gruppe KG vorzeitig gegen eine entsprechende Abstandszahlung beendet. Diese Vorgänge führten zu entsprechenden a.o. Aufwendungen und Erträgen, die im Abschluss der Bionade GmbH berücksichtigt wurden. Diese saldierten Ergebniseffekte sind in der nachfolgenden verkürzten Ergebnisdarstellung unter dem außerordentlichen Ergebnis dargestellt, im Vorjahr sind hier außerordentliche periodenfremde Erträge ausgewiesen. Das operative Betriebsergebnis (EBIT) konnte trotz Umsatzrückgang gegenüber Vorjahr verbessert werden.

  2012
Mio. EUR
2011
Mio. EUR
Ergebnisveränderung
EBITDA -2,7 -2,5 -0,2
Abschreibungen -2,0 -2,7 0,7
Operatives Betriebsergebnis (EBIT) -4,7 -5,2 0,5
Zinsergebnis -0,1 -0,4 0,3
Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) -4,8 -5,6 0,8
Außerordentliches Ergebnis 17,9 2,2 15,7
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1,1 -0,9 2,0
Aufwand aus Gewinnabführung / Erträge aus Verlustübernahme -4,0 4,3 18,5
Jahresüberschuss 10,2 0,0 0,0

Vermögens- und Kapitalstruktur

Aufgrund der oben beschriebenen Maßnahmen ist ein Vorjahresvergleich nur eingeschränkt möglich. Der Liquiditätszufluss aus dem Verkauf des Markenrechts wurde zur Tilgung von Gesellschafterdarlehen und zur Ablösung des Sale and lease back Geschäfts mit der Radeberger Gruppe KG genutzt. Der verbleibende Liquiditätsüberschuss wurde bei der RB Brauholding GmbH zinsbringend angelegt. Auf vier Fermentationstanks inkl. Peripherie musste eine Sonderabschreibung vorgenommen werden. Dadurch hat sich der Wert des Anlagevermögens noch einmal verringert. Einige Rückstellungspositionen konnten entweder durch Inanspruchnahme oder durch Auflösung reduziert werden. Zudem liegt die Pfandrückstellung durch den geringeren Absatz unter dem Wert des Vorjahres.

  2012
Mio. EUR
2012
%
2011
Mio. EUR
2011
%
Vermögensstruktur        
Anlagevermögen 4,2 20,6 8,9 44,6
Vorräte, Forderungen, Rechnungsabgrenzungen 15,9 78,2 6,2 31,3
Flüssige Mittel 0,2 1,2 0,1 0,6
Negatives Eigenkapital 0 0,0 4,7 23,5
  20,3 100 19,9 100

Kapitalstruktur

Eigenkapital 5,5 27,1 0 0,0
Finanzverbindlichkeiten ggü. verbundenen Unternehmen 0,8 4,1 4,2 21,2
Finanzverbindlichkeiten ggü. Dritten 0 0,0 0,2 0,8
Andere Rückstellungen, Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungen 14,0 68,8 15,5 78,0
  20,3 100 19,9 100

Technik / Logistik

In 2012 lag der Schwerpunkt der Investitionstätigkeit im Bereich Gebinde. Neben dem Rückkauf von Kästen und Flaschen aus Leasingverträgen mit externen Leasinggesellschaften oder der Radeberger Gruppe KG wurden insbesondere Neu- und Gebrauchtflaschen als Ersatz für Fremdflaschen oder Bruchflaschen angeschafft. In der Abfüllung wurde eine Inline Sortieranlage für Leergut in Betrieb genommen.

Personal

Mit dem Ausscheiden von Peter und Stephan Kowalsky aus dem Unternehmen wurde die Anzahl der Geschäftsführerpositionen von drei auf eine reduziert.

Insgesamt waren per 31.12.2012 bei der Bionade GmbH 134 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

Risikobericht

Die Risiken resultieren im Wesentlichen aus den branchenüblichen Marktpreisrisiken sowie den saison- und witterungsbedingten Absatzschwankungen. Darüber hinaus wird insbesondere der Beschaffungsmarkt für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für Energie auch weiterhin von Kostensteigerungen geprägt sein.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein effizientes Forderungsmanagement.

Chancen und Risiken

Nach der Übernahme der restlichen Gesellschafteranteile an der Muttergesellschaft der Bionade GmbH wurden zahlreiche neue Projekte angeschoben. So wurde das abgelaufene Jahr dafür genutzt, eine neue, durchsetzungsfähige Werbekampagne zu kreieren sowie zwei neue Sorten (Cola und Streuobst) zur Marktreife zu entwickeln. Insbesondere die Marktforschung für Bionade Cola ist sehr vielversprechend. Für den Biohandel wurde Bionade Streuobst als Exklusivsorte entwickelt. Die bisherigen Listungsgespräche für beide Sorten geben Anlass zu der Hoffnung, auch in diesem für uns sehr wichtigen Absatzkanal verlorengegangenes Terrain wiederzugewinnen. Eine wichtige Grundvoraussetzung für den Erfolg von Bionade Cola ist, dass die neue TV Kampagne rechtzeitig zum Saisonbeginn on air geht und die rationalen Produktvorteile der Sorte klar und schnell dem Verbraucher kommuniziert.

Die Etikettenausstattung von Bionade ist in der derzeitigen Form seit fast 10 Jahren nahezu unverändert im Einsatz. Einige Wettbewerber haben in Bezug auf die Ausstattung in der Zwischenzeit zu Bionade aufgeschlossen. Um am POS einen frischeren und moderneren Aufritt zu gewährleisten, wurden die Etiketten überarbeitet. In diesem Zuge wurde auch das Halsetikett überarbeitet, um am POS eine bessere Sortendifferenzierung in der 24er oder 12er Kiste zu ermöglichen. Über diese Sortendifferenzierung sollen zukünftig out of Stock Situationen am POS reduziert und der Absatz damit erhöht werden.

Durch die große Anzahl an vermeintlichen Neuheiten wird der Markt für Limonaden für Handel und Verbraucher immer unübersichtlicher. Bionade ist hier im Bereich der Bio-Getränke eine der wenigen eingeführten und etablierten Marken. Dadurch bietet Bionade dem Verbraucher Orientierung und Sicherheit in einer immer komplexer werdenden AfG Welt. Um diese Komplexität zu überblicken, wird es immer wichtiger werden, bestimmte Marken als Anker im Sortiment zu setzen. Einer dieser Anker kann dabei mittelfristig die Marke Bionade werden.

Risiken drohen der Gesellschaft insbesondere von der Marktseite. Neue Produkte oder neue Marken werden bei bestehenden Stellflächen dazu führen, dass zumindest kurzfristig etablierte Marken Stell- und Aktionsflächen zugunsten neuer Produkte abgeben müssen. Dies kann auch Bionade betreffen. Darüber hinaus liegt in der Einführung einer Bionade Cola neben einer großen Chance auch ein gewisses Risiko für die Marke.

Sollte es nicht gelingen, über die Marke und die Markenkommunikation neue Verbraucher anzusprechen und bestehende Verwender zu intensivieren, wird man die geplanten Absätze nur schwer erreichen können, da man vertriebsseitig bereits sehr viele Maßnahmen mit dem Handel zusammen umgesetzt hat. Eine weitere Forcierung der Distribution oder des Aktionsgeschäfts über das in 2012 bereits umgesetzte Niveau hinaus wird kaum möglich sein.

Der CSD Markt entwickelt sich unaufhaltsam zu einem von PET Gebinden dominierten Markt. Bionade deckt hier mit der 0,33l Glas MW Longneckflasche eine immer kleiner werdende Nische ab. Sollte sich der Markt mittelfristig zu einem reinen PET Markt entwickeln, müsste Bionade hierfür entsprechende Verpackungsalternativen bieten. Zudem wären dann auch massive Investitionen in entsprechende Abfülltechnologie zu tätigen.

Darüber hinaus ist es aus heutiger Sicht schwer abzuschätzen, wie sich die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise auf das Konsumklima in Deutschland auswirken wird. Sollte sich die Konsumneigung in Deutschland abschwächen, besteht das Risiko, dass Bionade aufgrund ihrer hohen Preisstellung wieder unter Druck gerät. Auch das Exportgeschäft könnte unter der Finanz- und Wirtschaftskrise leiden. So sind Spanien, Frankreich und Belgien wichtige Auslandsmärkte für Bionade. Diese drei Länder sind dabei wegen ihrer hohen Staatsschulden bereits in das Visier der Finanzmärkte geraten. In Spanien deutet sich bereits an, dass die wirtschaftliche Gesamtsituation eine Erfüllung der Absatzziele sehr anspruchsvoll macht.

Durch den Liquiditätszufluss aus dem Verkauf das Markenrechts konnten sämtliche Finanzverbindlichkeiten getilgt werden. Da zukünftig die Leasingzahlungen für Gebinde entfallen, ist die Finanzierung der Gesellschaft aus heutiger Sicht mittelfristig gesichert.

Ausblick

Für die kommenden Jahre wird mit steigenden Absätzen im In- und Ausland geplant. Diese positive Absatzentwicklung im Inland ist dabei vor allem auf den neuen Werbeauftritt sowie die Sortimentserweiterung in Verbindung mit dem neuen Auftritt am POS zurückzuführen. Durch die steigenden Absätze und die sich daraus ergebenden zusätzlichen Deckungsbeiträge sowie sinkende Gemeinkosten und nicht mehr zu zahlende Leasingraten für Gebinde wird die Gesellschaft in der Lage sein, unter Eliminierung von konzerninternen Verrechnungen ab dem Geschäftsjahr 2013 Jahresüberschüsse zu erwirtschaften.

Nachtragsbericht

Über wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Bilanzstichtag eingetreten sind, ist nicht zu berichten.

 

Ostheim/Rhön, den 22. Februar 2013

Die Geschäftsführung

Christian Schütz

Bilanz zum 31. Dezember 2012

AKTIVA

  31.12.2012
EUR
31.12.2011
EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten    
  37.956,00 3.857.967,00
  37.956,00 3.857.967,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 415.369,27 354.773,95
2. Technische Anlagen, Maschinen 2.939.958,00 3.639.940,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 784.682,00 892.972,00
4. Geleistete Anzahlungen, Anlagen im Bau 2.000,00 96.422,84
  4.142.009,27 4.984.108,79
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 26.065,59 26.065,59
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 100,00 0,00
3. Ausleihungen an ein Unternehmen, mit dem ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 198,04
  26.165,59 26.263,63
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte 1.139.355,86 1.304.822,65
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.236.193,55 1.016.050,57
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 13.194.413,26 3.071.025,99
3. Sonstige Vermögensgegenstände 296.742,03 780.523,90
  14.727.348,84 4.867.600,46
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 239.528,96 119.098,86
  16.106.233,66 6.291.521,97
C. Rechnungsabgrenzungsposten 46.328,68 36.045,58
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 4.662.857,05
  20.358.693,20 19.860.764,02

PASSIVA

   
  31.12.2012
EUR
31.12.2011
EUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
II. Kapitalrücklage 5.488.528,90 5.488.528,90
III. Bilanzverlust 0,00 -10.181.385,95
IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 4.662.857,05
  5.518.528,90 0,00
C. Rückstellungen    
1. Steuerrückstellungen 58.210,00 849.175,00
2. Sonstige Rückstellungen 12.239.656,29 12.515.930,25
  12.297.866,29 13.365.105,25
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 163.488,86
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 642.899,70 670.619,86
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 837.083,10 4.201.534,24
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.062.315,21 1.460.015,81
  2.542.298,01 6.495.658,77
  20.358.693,20 19.860.764,02

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2012

  EUR Vorjahr
EUR
1. Rohergebnis 42.305.463,06 22.698.736,47
2. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -4.461.027,64 -4.398.581,32
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -814.879,69 -863.043,26
davon für Altersversorgung (-6.095,65) (-6.540,04)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -8.605.676,21 -2.703.277,09
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -15.168.801,45 -17.702.199,33
5. Erträge aus Beteiligungen 1.817,83 0,00
davon aus verbundenen Unternehmen (1.817,83) 0,00
6. Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,00 -2.480,00
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 46.239,87 360.881,52
davon aus verbundenen Unternehmen (23.791,00) (241.894,97)
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen -198,04 0,00
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -119.114,79 -744.521,40
davon aus verbundenen Unternehmen (-88.766,49) (-589.621,35)
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 13.183.822,94 -3.354.412,41
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.080.761,98 -849.555,80
12. Sonstige Steuern -83.661,81 -46.971,21
13. Erträge aus Verlustübernahme 0,00 4.250.939,42
14. Aufwendungen aus Gewinnabführung -3.999.537,16 0,00
15. Jahresüberschuss 10.181.385,95 0,00
16. Verlustvortrag -10.181.385,95 -10.181.385,95
17. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 -10.181.385,95

Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2012

  Anschaffungs- und Herstellkosten 01.01.2012
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.029.636,96 13.456,52 -4.900.000,00  
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten auf fremden Grundstücken 1.010.292,90 86.924,09 -8.369,55  
Technische Anlagen, Maschinen 7.944.730,96 184.609,29 -914.279,84 93.602,87
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.107.395,00 7.266.235,42 -7.538.658,29  
Geleistete Anzahlungen, Anlagen im Bau 96.422,84   -819,97 -93.602,87
Anteile an verbundenen Unternehmen 47.179,46      
Beteiligungen 2.556,46   -2.556,46  
Wertpapiere des Anlagevermögens   100,00    
sonstige Ausleihungen 47.922,30   -47.922,30  
Summe 16.286.136,88 7.551.325,32 -13.412.606,41  
  kumulierte Abschreibungen 31.12.2012
EUR
Buchwert am 31.12.2012
EUR
Abschreibungen des Geschäftsjahrs
EUR
Buchwert am 31.12.2011
EUR
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten -105.137,48 37.956,00 -294.580,52 3.857.967,00
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten auf fremden Grundstücken -673.478,17 415.369,27 -17.959,22 354.773,95
Technische Anlagen, Maschinen -4.368.705,28 2.939.958,00 -921.316,05 3.639.940,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung -1.050.290,13 784.682,00 -7.371.820,42 892.972,00
Geleistete Anzahlungen, Anlagen im Bau   2.000,00   96.422,84
Anteile an verbundenen Unternehmen -21.113,87 26.065,59   26.065,59
Beteiligungen        
Wertpapiere des Anlagevermögens   100,00    
sonstige Ausleihungen     -198,04 198,04
Summe -6.218.724,93 4.206.130,86 -8.605.874,25 8.868.339,42

Anhang für das Geschäftsjahr 2012

I. Allgemeines

Der Jahresabschluss wurde nach den Bestimmungen des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften und des GmbHG aufgestellt. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Soweit für Pflichtangaben das Wahlrecht besteht, sie in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang aufzuführen, sind diese Angaben grundsätzlich im Anhang dargestellt.

Ergebnisabführungsvertrag

Zwischen der Bionade GmbH und der Bionade Holding GmbH, Ostheim/Rhön, ist ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Es wurden die handelsrechtlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unter Berücksichtigung der einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der Radeberger-Gruppe bzw. der Oetker-Gruppe angewandt.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen entsprechend der Nutzungsdauer, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen richten sich grundsätzlich nach der branchenspezifischen Abschreibungstabelle für Brauereien, ggf. wird eine betrieblich bedingt kürzere Nutzungsdauer angesetzt. Soweit steuerlich zulässig, werden die Abschreibungen auf Sachanlagen nach der degressiven Methode vorgenommen; sobald die gleichmäßige Verteilung des Restbuchwertes auf die restliche Nutzungsdauer zu höheren jährlichen Abschreibungen führt, wird auf die lineare Abschreibungsmethode übergegangen. Bewegliche Anlagegegenstände werden pro rata temporis abgeschrieben.

Die geringwertigen Anlagegüter bis EUR 410,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und im gleichen Jahr als Abgang gezeigt.

Poolanlagegüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00, die in den Geschäftsjahren 2008 bis 2011 angeschafft wurden, werden über fünf Jahre abgeschrieben und im fünften Jahr als Abgang dargestellt.

Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten bewertet; soweit erforderlich, wurden Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert unter Berücksichtigung des § 253 Abs. 3 Sätze 3 und 4 HGB vorgenommen.

Die Vorräte werden zu den Anschaffungs-/Herstellungskosten bzw. den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen.

Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und liquiden Mittel sind mit dem Nennwert bilanziert. Einzelrisiken zu den Forderungen und den sonstigen Vermögensgegenständen sind durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Pfandrückstellung wurde auf Basis des Gesamtbestandes an Gebinden abzüglich der Lagerbestände für das noch in der Kundschaft befindliche Leergut ermittelt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden gem. § 253 Abs. 2 Satz 4 HGB mit einem laufzeitadäquaten Zinssatz abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Zur Entwicklung des Anlagevermögens im Jahr 2012 einschließlich der kumulierten Anschaffungs- und Herstellungskosten und der kumulierten Abschreibungen wird auf den separat dargestellten Anlagespiegel verwiesen. Es wurden außerplanmäßige Abschreibungen von TEUR 249 vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Sonstige Rückstellungen

Wesentliche Rückstellungen bei der Bionade GmbH bestehen für Verpflichtungen aus Leergutpfand, für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften, für den Absatz- und Vertriebsbereich, für unterlassene Instandhaltungen sowie für ausstehende Rechnungen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben in Höhe von TEUR 1.858 eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. In Höhe von TEUR 477 eine Restlaufzeit von ein bis fünf und in Höhe von TEUR 207 über fünf Jahre.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Personalaufwand

Die Anzahl der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Arbeitnehmer betrug 137 (im Vorjahr 147). Davon waren 63 Mitarbeiter (im Vorjahr 72 Mitarbeiter) im kaufmännischen und 74 Mitarbeiter (im Vorjahr 75 Mitarbeiter) im technischen Bereich beschäftigt.

V. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus der Lieferung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie von Waren.

Wir haben verschiedene Verträge geschlossen, aus denen finanzielle Verpflichtungen resultieren. Am Bilanzstichtag stellten sich diese nach Fristigkeit wie folgt dar:

  Fällig 2013 Fällig 2014 bis 2017 Fällig später Summe
Mietverträge 195 33 0 228
Leasingverträge 241 585 0 826
Sonstige Verträge 490 37 5 532
Einkaufskontrakte 4.005 41 0 4.046
  4.931 696 5 5.632

Die sonstigen Verträge bestehen ausschließlich gegenüber verbundenen Unternehmen. Wir gehen davon aus, dass in den Folgejahren in etwa gleiche Beträge anfallen werden.

Die Einkaufskontrakte bestehen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für Kühlschränke.

Geschäftsführung

Herr Peter Kowalsky, Ostheim, Geschäftsführer Marketing, PR und Vertrieb (bis 31.01.2012)

Herr Stephan Kowalsky, Ostheim, Geschäftsführer Technik und Logistik (bis 31.01.2012)

Herr Christian Schütz, Ostheim, kaufmännischer Geschäftsführer, seit 01.02.2012 Allein-Geschäftsführer

Die Angaben der an den Geschäftsführer gewährten Gesamtbezüge sind in Anwendung der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB unterblieben.

Anteilsbesitz

Die Bionade GmbH ist an folgenden Gesellschaften zu 100% beteiligt:

A & B Food and Beverage Inc., USA

Terragetik Geschäftsführungs GmbH, Ostheim

Privatbrauerei Peter GmbH & Co. KG, Ostheim

Angaben gemäß § 285 Nr. 14 HGB

Die Bionade GmbH ist ein Tochterunternehmen der Bionade Holding GmbH, Ostheim/Rhön, die wiederum mittelbar ein Tochterunternehmen der Dr. August Oetker KG, Bielefeld, ist. Die Dr. August Oetker KG veröffentlicht ihren Konzernabschluss im elektronischen Bundesanzeiger. Der Abschluss der Gesellschaft wird in diesen Konzernabschluss einbezogen.

Vorschlag über die Verwendung des Ergebnisses des Geschäftsjahrs 2012

Der Jahresüberschuss wird aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags vom 04.10.2010 an die Bionade Holding GmbH abgeführt.

 

Die Geschäftsführung

Christian Schütz

Wiedergabe des Bestätigungsvermerks des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Bionade GmbH, Ostheim / Rhön, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2012 geprüft.

Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Bielefeld, den 25. Februar 2013

Mazars GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Godt, Wirtschaftsprüfer

Krupp, Wirtschaftsprüfer

Feststellung und Ergebnisverwendung

Die Gesellschafterversammlung am 26.06.2013 hat den Jahresabschluss festgestellt.

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