Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 102488
Eingetragen
4.12.1978
Branche
BeteiligungsgesellschaftenErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
Planung, Entwicklung und Lieferung von Hardware-, Firmware- und Softwareprodukten für elektronische Datenverarbeitungsanlagen und Prozeßrechner jeglicher Art, sowie der Handel mit den zu diesen Anlagen gehörenden Geräten. Die Gesellschaft ist befugt, alle Geschäfte durchzuführen, die mit dem Gegenstand des Unternehmens im Zusammenhang stehen und den Zweck der Gesellschaft fördern. Die Gesellschaft darf andere Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art übernehmen, vertreten und sich an solchen Unternehmen beteiligen. Sie darf auch Zweigniederlassungen errichten.

Historie

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Management

NameRolle
Stefan Hellstern
seit 16.5.2011
Prokura
Manfred Schmid
seit 25.10.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (5)

NameAnteil
71.42%
10.57%
J****** K***** S*****
1.24%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
COMSOFT GmbHEigenbeteiligung
14.29%

Gesellschafter
Beta

7 Gesellschafter

GmbH-Struktur

5 von 7 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
COMSOFT GmbH
Germany
68.300 €
14.29%
MSIS Verwaltungs GmbH
Germany
68.300 €
14.29%
M****** I**
68.300 €
14.29%
M****** I**
68.300 €
14.29%
M****** I**
68.300 €
14.29%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

COMSOFT GmbH

Karlsruhe

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2012

A. Vorbemerkung

Die COMSOFT GmbH ist seit 1987 schwerpunktmäßig im Bereich der Flugsicherung (Air Traffic Management) tätig. Hier verfügen wir über eine ausgezeichnete Reputation für technisch hochwertige Lösungen und deren zuverlässige Umsetzung. Damit erzielten wir insbesondere in den vergangenen Jahren auch und zunehmend außerhalb Europas ein hohes Wachstum, d.h. die Schwerpunkte dieser Umsatzentwicklung verliefen im Mittleren Osten und in der asiatischen Region. Im Bereich der industriellen Kommunikation (Produkte der Automatisierungstechnik in Fertigungsprozessen) wird in der Regel ein Umsatzanteil von 5 % erzielt.

B. Wirtschaftsbericht

I. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen im Jahre 2012

Das deutsche Wirtschaftswachstum des Jahres 2012 kann zusammengefasst als verlangsamt bezeichnet werden. Die Ursachen hierfür sind unverändert die Belastungen aus der Banken- und Schuldenkrise im Euroraum. Dennoch ergaben Berechnungen, dass das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) um etwa 0,7 % höher war als im Vorjahr.

Im Vergleich zur gesamten Eurozone, die ein Schrumpfen der Wirtschaft von allgemein 0,3 % aufwies, kann sich Deutschland vergleichsweise gut behaupten. Das negative Wachstum im gesamten Euroraum verschleiert jedoch große Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern. Insbesondere der südliche Teil der Eurozone leidet 2012 oftmals unter hoher Arbeitslosigkeit und schrumpfender Wirtschaftsleistung.

Auch in den wichtigen asiatischen Schwellenländern China, Südkorea, Taiwan, Indonesien, Indien hat sich die Konjunktur abgeschwächt. So wuchs Chinas Wirtschaft im ersten Halbjahr 2012 nur um 7,8 %, dies stellt den niedrigsten Wert seit dem Ausbruch der Finanzkrise dar. Auch die anderen Schwellenländer wie Russland und Indien kamen nur noch auf etwa fünf Prozent Wirtschaftswachstum, Brasilien gar nur auf ein Prozent. In den USA lag der Zuwachs des realen Bruttoinlandsprodukts nur um rund 2,3 % über dem Vorjahr.

Insgesamt nahm die Weltwirtschaft im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 2,4 Prozent zu. Die Ursachen hierfür sind ebenfalls die Europäische Schuldenkrise sowie der im dritten Quartal wieder signifikant gestiegene Ölpreis. Nach einem deutlichen Rückgang des Ölpreises im zweiten Quartal haben im weiteren Jahresverlauf die Zunahme der politischen Spannungen im Nahen Osten sowie Produktionsausfälle in den USA und Venezuela zu einem erneuten Preisanstieg beigetragen. Dies hatte auch Auswirkungen auf den Kerosin-Preis, der im Durchschnitt um 1,5 % gegenüber dem Vorjahr anstieg.

II. Berichterstattung über die Branchensituation

Trotz eines steigenden Kerosin-Preises und der weiteren Abschwächung des globalen Wachstums stieg der Absatz im weltweiten Passagierverkehr in den ersten acht Monaten des Jahres um 5,8 % gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Der Absatz im weltweiten Frachtverkehr war hingegen rückläufig, was im Wesentlichen als Folge einer Verlangsamung des weltweiten Wirtschaftswachstums gesehen werden kann.

Der internationale Passagierverkehr ist durch ein eng koordiniertes Netzwerk von Allianzen geprägt. So gab es im Jahr 2012 mehrere Zusammenschlüsse und Kooperationen großer Fluggesellschaften. Etihad beteiligte sich mit 29 % an Air Berlin, Avianca, Taca Airlines und Copa Airlines schlossen sich der Star Alliance an und in Lateinamerika fusionierten die Airlines TAM und LAN zur LATAM Airlines Group.

Des Weiteren war Fliegen im Jahr 2012 nach Expertenberechnungen noch nie so sicher, d.h. die Unfälle mit tödlichen Folgen im weltweiten Luftverkehr sind mit 496 Menschen weiter gesunken. Dies geht auch aus der Sicherheitsbilanz des deutschen Unfalluntersuchungsbüros JACDEC hervor. In diesen Berichten wurde die Finnair als sicherste Fluglinie 2012 hervorgehoben, die deutsche Airline Lufthansa belegt den Platz elf.

III. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und Geschäftsergebnisses 2012

Die COMSOFT GmbH konnte den erfreulichen Trend im Auftragseingang aus dem Geschäftsjahr 2011 (41,4 Mio. Euro) mit einem weiteren Rekord von 45,4 Mio. Euro fortsetzen. Der höchste Planansatz im Auftragseingang in der Unternehmensgeschichte von 40,2 Mio. Euro wurde dabei nochmals überschritten. Dies zeigt vor allem, dass die Produkte und Leistungen von COMSOFT auch im Jahr 2012 sehr gut vom Markt angenommen worden sind.

Das Geschäftsjahr 2012 war insbesondere für die Division ICS (AHMS, AIM und FPL) ein großer Erfolg. Mit diesen Produkten wurde ein Rekordumsatz von ca. 25 Mio. Euro erzielt. Vor allem führte der Einführungstermin November 2012 für FPL-Konverter zu einer erhöhten Nachfrage, so dass mit diesem Produkt ein nicht unwesentlicher Bestandteil zu diesem Erfolg beigetragen werden konnte. Auch die Division IAS konnte sich über einen sehr hohen Auftrag aus Saudi-Arabien freuen, welcher u.a. strategisch eine wichtige Rolle im Mittleren Osten spielen wird.

Das Geschäftsjahr 2012 stand vor allem unter dem Zeichen, das strategische Projekt COMSOFT 2015 zu beginnen sowie die ersten organisatorischen Gremien und Aktivitäten einzuführen. Dabei wurde auch erkannt, dass die Projektabwicklung mit der Methode von PRINCE2® künftig eine standardisierte Methode im Unternehmen darstellen wird.

Der Umsatzzuwachs im Vergleich zum Vorjahr betrug nahezu 10 Mio. Euro, so dass erstmals seit der Gründung des Unternehmens 1978 mit einer Gesamtleistung von rd. 44,0 Mio. Euro, der Wert von 40 Mio. Euro überschritten wurde.

Die Umsatzverteilung auf die Regionen gestaltet sich wie folgt:

Es ist nicht gelungen, die Roherträge der vergangenen Jahre von durchschnittlich 76 % der Gesamtleistung auf diesem Umsatzniveau abzubilden. Die Hintergründe lagen vor allem in einem erhöhten Warenanteil sowie den deutlich zugenommenen Fremdleistungen (vor allem aus dem erhöhten Bedarf an freien Mitarbeitern resultierend, welcher kurzfristig erforderlich wurde). Damit sank die Rohertragsmarge von 79,8 % in 2011 auf 67,7 % in 2012 (Planansatz 2012 war 76,3 %). In diesem Zusammenhang entstand ein gegenteiliger Effekt im Vergleich zum Geschäftsjahr 2011, d.h. der überwiegende Umsatzzuwachs im Geschäftsjahr 2012 wurde über den geringeren Rohertrag neutralisiert. Dies ist eine deutliche Veränderung gegenüber den vergangenen Wirtschaftsjahren.

Der Personalaufwand befand sich mit T€ 19.283 unter Plan, da der Personalaufbau insbesondere im Bereich der freien Mitarbeiter stattfand. Infolge der belasteten Ertragssituation im Vergleich zum Planwert wurde unterjährig entschieden, ausschließlich freie Mitarbeiter zu beschäftigen, deren Tätigkeit intern nicht geleistet (z.B. durch hohes Projektaufkommen bedingt) werden kann. Der Personalbestand befand sich im Geschäftsjahr 2012 mit durchschnittlich 267 Mitarbeitern unter Plan.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr mit ca. 7,5 Mio. Euro zwar absolut angestiegen (Vorjahr: 6,4 Mio. Euro), jedoch relativ mit 17,0 % zur Gesamtleistung fallend. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind die Kostenarten Reisekosten, Ausgangsfrachten, Kommunikation usw. enthalten, deren Anstieg mit dem signifikanten Umsatzzuwachs begründet ist.

Die Aufwandspositionen der sog. Sachkosten im Geschäftsjahr 2012 in den betrieblichen Aufwendungen zeigen, dass wesentliche Erhöhungen vor allem in den umsatzabhängigen Kosten stattfanden. Das heißt, hieraus gingen nur marginale ergebnisreduzierende Effekte hervor demnach liegt, wie bereits erwähnt, der Hauptansatz des reduzierten Ergebnisses auf den Fremdleistungen in Höhe von 6,0 Mio. Euro (Vorjahr 3,0 Mio. Euro) sowie dem mit 8,2 Mio. Euro deutlich erhöhten Wareneinsatz (Vorjahr 3,8 Mio. Euro).

Darüber hinaus ergaben sich im Geschäftsjahr 2012 keine weiteren berichtspflichtigen Vorgänge

IV. Lage des Unternehmens

Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft.

Der Jahresüberschuss von T€ 996 ist im Vergleich zum Vorjahr (T€ 1.133) trotz des erheblichen Umsatzzuwachses in 2012 zurückgegangen, wobei das Vorjahresergebnis um ein außerordentliches Ergebnis von T€ 894 positiv beeinflusst ist. Im Geschäftsjahr 2012 sind Erträge aus ausländischer Quellensteuererstattung für Vorjahre (T€ 633) und außerplanmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen (T€ 795) enthalten.

Das Unternehmen hat sich im Geschäftsjahr 2012 insbesondere mit großem Engagement auf die Umsatzrealisierung konzentriert, um dem deutlich reduzierten Rohertrag entgegenzuwirken. Damit wurde es möglich, dass der bereits sehr anspruchsvolle Planwert für dieses Wirtschaftjahr nochmals um nahezu 3 % überschritten wurde.

Das Gesamtvermögen unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr von T€ 30.607 um T€ 4.450 auf T€ 35.057 erhöht.

In der Vermögensstruktur hat sich das Anlagevermögen, bezogen auf das Gesamtvermögen insbesondere durch laufende und außerplanmäßige Abschreibungen um ca. 10-Prozent-Punkte gegenüber dem Vorjahr reduziert.

Beim kurzfristigen Vermögen haben die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände einen Anteil am Gesamtvermögen von rd. 44 % und haben sich zum Vorjahr um rd. 21 % erhöht. Der Anteil der Vorräte in Bezug auf die Bilanzsumme beträgt rund 18 % (Vorjahr rd. 21 %).

Die flüssigen Mittel sind sowohl zum Bilanzstichtag um T€ 2.282 zurückgegangen. Die wesentlichen Ursachen ergeben sich aus den vorgenannten Ausführungen zu Fremdleistungen, Waren und sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Dies hatte einen hohen Finanzierungsbedarf unterjährig zur Folge. Gleichzeitig sind Zahlungseingänge aus den hohen Umsätzen im 4. Quartal 2012 erst im Folgequartal erfolgt.

Unsere Kapitalstruktur zum Bilanzstichtag ist weiterhin durch einen Eigenkapitalanteil von rund einem Drittel (31,3 %) des Gesamtkapitals gekennzeichnet.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 5,3 % (Vorjahr 5,8 %) der Bilanzsumme. Infolge der erwähnten unterjährigen Vorfinanzierungsphase hat sich der Kapitalbedarf bei Kreditinstituten auf 51,6 % der Bilanzsumme erhöht (Vorjahr ca. 43 %). Eine regelmäßig erfolgte Tilgung von langfristigen Krediten konnte diesem Effekt nur begrenzt entgegenwirken.

Das langfristige Vermögen ist durch Eigenkapital und langfristige Verbindlichkeiten gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten.

Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr gleichbleibend gut.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt im Geschäftsjahr 2012 T€ -6.536. Ursache ist der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum Bilanzstichtag.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beträgt aufgrund der Veränderung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Geschäftsjahr 2012 T€ 4.994.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beträgt im Geschäftsjahr 2012 T€ 740.

Gesamtaussage

Die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage ist insgesamt geordnet. Die Zahlungsbereitschaft war im Geschäftsjahr 2012 zu jeder Zeit gewährleistet.

V. Nachtragsbericht

Im Mai 2013 hat sich der Gesellschafter-Geschäftsführer Manfred Jlg in den Ruhestand verabschiedet und sein Amt als Geschäftsführer niedergelegt. Die COMSOFT GmbH wird seither durch Herrn Manfred Schmid als alleiniger Geschäftsführer geführt. Im Zuge des Ausscheidens von Herrn Manfred Ilg aus der Geschäftsführung hat die Gesellschaft in 2013 ihren Bestand eigener Anteile geringfügig erhöht.

Ebenfalls im Mai 2013 wurde ein Immobilienleasing-Engagement für das Objekt Büro-, Lager- und Werkstattgebäude Dieselstraße 4 in Karlsruhe abgeschlossen. Damit verbunden ist auch die Übernahme der Kommanditanteile an der TEDIMA GmbH & Co. KG, Pullach.

C. Risiken und Chancen des Unternehmens sowie Bericht über die zukünftige Entwicklung

I. Risikobericht

1. Allgemeiner Risikobericht

Das Unternehmen ist naturgemäß vielfältigen Risiken ausgesetzt, gegen die eine Vorsorge nur begrenzt möglich ist, da diese durch unser Unternehmen nur zum Teil beeinflusst werden können.

Das frühzeitige Erkennen und Handhabung geschäftlicher Risiken ist Bestandteil der Sorgfaltspflichten der Geschäftsleitung. Im Rahmen der geschäftlichen Tätigkeiten ist die Gesellschaft auch Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind.

Wir haben kein Risikomanagementsystem installiert, das uns in die Lage versetzt, sowohl die sich aus dem Markt heraus ergebenden Chancen als auch die mit ihrer Umsetzung verbundenen Risiken systematisch zu identifizieren, zu beurteilen, zu kontrollieren und zu dokumentieren. Regelmäßige Risikoberichte, welche die Grundlage eines Risikomanagementsystems sind, werden nicht erstellt.

Die im Hause vorhandene Berichterstattung und Kommunikation gibt jedoch der Unternehmensleitung die Möglichkeit, auf unternehmerische Risiken zu handeln. Auch die Implementierung einer Ertrags- und Liquiditätsplanung mit monatlichen Soll-/Istvergleichen dient diesem Zweck bzw. der Früherkennung von Entwicklungen.

2. Spezieller Risikobericht

Im Folgenden geben wir einen kurzen Überblick über die von uns als wesentlich erachteten Risiken.

Produktrisiken

Der IT- /Softwaremarkt ist grundsätzlich von starkem Wettbewerb geprägt. Daher spielt insbesondere die Kombination von Zuverlässigkeit, Sicherheit, hohe Innovationskraft und ein großes Maß an Qualität eine wichtige Rolle.

Bei Produktentwicklungen unterliegt die Softwarebranche generell einem hohen Innovationsrisiko. Unsere enge Zusammenarbeit der Bereiche Vertrieb, Produktmarketing und Mangement sowie Produktentwicklung ermöglicht marktgetriebene und damit auch marktrelevante Neuentwicklungen von Produkten. Eine der wesentlichen branchenüblichen Herausforderungen besteht darin, die Allokation der Entwicklungsressourcen zu steuern.

Vertriebsrisiken

Die Komplexität unserer Produkte erfordert einen versierten, in hohem Maße fachkundigen Vertrieb. Zudem führen die fortgeschrittene Technologien unserer Produkte zu einem erheblichen Informationsaufwand bei deren Absatz.

Risiken aus Finanzinstrumenten

Mögliche Risiken von Währungen, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, kompensieren wir durch Sicherungsgeschäfte.

Liquiditäts- und Zahlungsstromrisiken hinsichtlich derivativer Finanzinstrumente werden dadurch ausgeschlossen, dass ausschließlich bestehende Bilanzpositionen oder mit hoher Wahrscheinlichkeit eintretende Cashflows abgesichert werden.

Risiken aus Unternehmensbeteiligungen

Mit der Stellung der COMSOFT GmbH als Anteilseigner eines anderer Unternehmens sind Risiken verbunden. Die Risiken sind begrenzt auf eine außerplanmäßige Abschreibung der Anschaffungskosten der Beteiligungen, Forderungsverluste und die Haftung aufgrund Gewährleistungsverträgen.

Weitere Einzelrisiken

Grundsätzlich bestehen Risiken in der kaum möglichen Durchführung einer Mehrfachbesetzung von Arbeitsplätzen, der vertraglichen Ausgestaltung bei Ausschreibungen, welche teilweise nur gering verhandelbar sind sowie in allen grundsätzlich negativen Auswirkungen (z.B. Terror, Kriege, Naturkatastrophen) auf den Flugverkehr. Diesen Risiken können wir nur in geringem Maße mit wirkungsvollen Mitteln begegnen, da sie meist von herkömmlichen Risikomanagement-Systemen nicht erkennbar sind.

Die unternehmerische Tätigkeit bringt eine Vielzahl rechtlicher Risiken mit sich, die zum einen aus den vertraglichen Beziehungen zu Kunden und anderen Geschäftspartnern, zum anderen aus der rechtspolitischen Entwicklung resultieren. Den sich daraus ergebenden Risiken wird durch die Beauftragung von Rechts- und Unternehmensberatern begegnet. Gerichtsverfahren oder sonstige rechtliche Auseinandersetzungen sind nicht anhängig.

Der Liquiditätsbedarf wurde im Geschäftsjahr 2012 in Zusammenarbeit mit den Geschäftsbanken frühzeitig dahingehend gestaltet, dass insbesondere weitere Liquiditätsreserven zur vorwiegenden Wachstumsfinanzierung sowie Vorfinanzierung eines wiederum ungewöhnlich hohen Auftragseingangs in das Finanzierungssystem des Unternehmens integriert wurden. Unter allen derzeit absehbaren Schwierigkeiten u.a. im Rahmen der Auftragsbearbeitung etc. sind somit im Geschäftsjahr 2013 keine Engpässe zu erwarten. Am weiteren Ausbau der Liquidität von COMSOFT wird auch im Geschäftsjahr 2013 nachhaltig gearbeitet. Alle Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen.

Durch operative Maßnahmen und bilanzielle Vorsorge in Form von Rückstellungen und Wertberichtigungen tragen wir Risiken mit hoher Eintrittswahrscheinlichkeit Rechnung. Kreditrisiken werden minimiert, indem nur Transaktionen im Rahmen festgelegter Limits mit Geschäftsbanken sehr guter Bonität getätigt werden, mit denen auch der Zahlungsverkehr abgewickelt wird. Gleichzeitig werden auch Finanzierungsinstrumente wie Leasing für unterschiedliche Investitionsgüter herangezogen, um u.a. die Struktur des Fremdkapitals zu verbreitern.

Langfristige Verbindlichkeiten werden zur nachhaltigen Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen über die KfW-Bankengruppe, die im Eigentum von Bund und Ländern steht, im Rahmen von Förderkrediten gesichert. Unsere vorhandenen liquiden Mittel und zugesagten freien Kredite stellen sicher, dass die COMSOFT GmbH ihren Mittelbedarf jederzeit decken kann.

Die Kundenstruktur unseres Unternehmens besteht im Wesentlichen aus Unternehmen, die sich vollständig bzw. überwiegend in staatlicher Hand befinden. Durch zusätzliche Sicherungsmaßnahmen (z.B. erhöhte Anzahlungen bei Vertragsabschluss sowie im Verlauf der projektspezifischen Wertschöpfungskette, Dokumenten-Akkreditive und Bankauskunftsverfahren) kann ein Zahlungsausfall nahezu ausgeschlossen werden. Im Geschäftsjahr 2012 wurden keine speziellen kundenspezifischen Risiken erkannt und somit im Jahresabschluss 2012 berücksichtigt.

Gesamtaussage zum Risikobericht

Planungsrisiken bestehen naturgemäß in der Umsatzvorhersage, in der Abschätzung von Abschreibungen auf Vorräte und in Forderungsausfällen.

Diese Planungsunsicherheiten betreffen die Höhe des Umsatzes und des Ergebnisses sowie die Bilanzstruktur.

Entsprechend unserer Unternehmensgröße und Organisation haben wir eine unternehmensinterne Kommunikation, die uns eine Wahrnehmung unserer Chancen gewährleistet. Die Risiken sollen minimiert werden.

Auf der Grundlage der uns heute bekannten Informationen sind aufgrund der nach wie vor sehr guten Kapitalausstattung, der hohen Liquidität und der sehr guten Positionierung des Unternehmens im Markt keine einzelne oder aggregierte Risiken erkennbar, die den Fortbestand der der Gesellschaft gefährden könnten.

Über das übliche Maß hinausgehende Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken, denen die Gesellschaft ausgesetzt ist, bestehen nicht.

II. Chancenbericht

Die COMSOFT GmbH ist seit Jahren eines der bedeutenden Unternehmen im Bereich technisch hochwertiger Lösungen und deren zuverlässiger Umsetzung im Bereich der Flugsicherung, welches weiterhin Wachstums- und Ertragspotential bietet. Alle Bereiche der Organisation sind darauf ausgerichtet entsprechende Chancen zu identifizieren, zu analysieren und konsequent zu nutzen, um die Marktposition auch zukünftig zu sichern.

Neben den oben genannten Risiken bestehen nach unserer Einschätzung gute Chancen, die einen positiven Einfluss auf die Umsatz-, Ergebnis- oder Liquiditätsentwicklung haben können.

Chancen ergeben sich für uns im Wesentlichen aus

der weiteren Internationalisierung

der Erschließung neuer Vertriebskanäle

der Stabilisierung der Marktanteile in gesättigten Märkten

der Optimierung betrieblicher Prozesse

dem gut ausgebildeten und motivierten Personal

unserer langjährigen Tradition und unseren Produkten, die die hohen Ansprüche unserer Kunden erfüllen

unseren eingeleiteten Maßnahmen, um strategischen Herausforderungen der Zukunft zu begegnen

Darüber hinaus verfolgen wir, aus unserer heutigen Einschätzung heraus, zukunftsträchtige Produktentwicklungen, die maßgeblich sind für das Interesse des Handels und der Konsumenten an unseren Produkten.

Entsprechend unserer Unternehmensgröße und Organisation haben wir eine unternehmensinterne Kommunikation, die uns eine Maximierung der genannten Chancen gewährleisten soll.

III. Prognosebericht

Die COMSOFT GmbH ist aufgrund ihrer Produkte und dem Fokus auf die weitere Geschäftsentwicklung als Lösungsanbieter ein hoch anerkannter Lieferant im ATM-Markt. Somit erwarten wir für das Geschäftsjahr 2013, trotz hoher interner Aktivitäten, eine Gesamtleistung auf dem Niveau des Wirtschaftjahres 2012 zwischen 44 und 45 Mio. Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) wird im Bereich von 2,3 Mio. Euro gesehen und somit deutlich über dem des Wirtschaftsjahrs 2012 liegen.

Die Organisation wird weiterhin über das Projekt "COMSOFT 2015" für künftige Wachstumsprozesse entsprechend ausgerichtet. Hierfür werden viele Grundlagen im Geschäftsjahr 2013 gelegt, welche 2014 nochmals ergänzt und optimiert werden.

Im Geschäftsjahr 2013 wird im "Normal Case" eine Gesamtleistung von 45 Mio. Euro erwartet, da gleichzeitig noch wesentliche Aufgaben im Rahmen des strategischen Projekts COMSOFT 2015 durchzuführen sind. Aufgrund von diesen projektbezogenen Aufwendungen (z.B. Integration in neue Positionen, Fortbildung, Arbeitskosten für die Umsetzung) sowie nicht vollständig reversibler Fremdleistungen im Vergleich zum Geschäftsjahr 2012 (Kernfunktionen müssen im Geschäftsjahr 2013 noch erhalten bleiben), erwarten wir einen Jahresüberschuss von 0,6 Mio. Euro. Insbesondere im Geschäftsjahr 2013 müssen wir die Prioritäten nochmals auf die Umsetzung des Zukunftsprojekts COMSOFT 2015 verlagern, um den Zeitplan bis Ende 2015 einhalten zu können. Eine spürbare Rücknahme der Fokussierung hätte für das Unternehmen Nachteile in weiteren Wachstumsphasen.

Nach Ende des 1. Quartals 2013 hat sich im Umsatz eine kurzfristige Lücke zum Planwert ergeben. Dies liegt daran, dass sich der Auftragseingang eines WAM-Projekts mit Dänemark vom Februar 2013 auf den Monat April verschoben hat. Jedoch hat der Auftragseingang im 1. Quartal 2013 (11,5 Mio. Euro) im Vergleich zum Plan (7,1 Mio. Euro) deutlich wiederum an Auftrieb gewonnen, so dass wir im Planungsjahr 2013 insgesamt von o.g. Werten ausgehen können. Weiterhin wurden die nachteiligen Fremdleistungen zum Ende März 2013 bereits um ca. 50 % gegenüber dem Vorjahresquartal reduziert.

Mit den notwendigen Veränderungen, an deren Ziel ein global agierendes Unternehmen mit planmäßig verschiedenen Tochtergesellschaften steht, kann sich die Gesellschaft ausreichend den stetig wachsenden Anforderungen des Marktes stellen. Ende des Jahres 2015 sollte der überwiegende Teil dieser Ziele erreicht sein, so dass auch im Jahre 2014 das Projekt "COMSOFT 2015" mit erhöhter Aktivität durchgeführt wird.

Unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind der Garant für unseren wirtschaftlichen Erfolg. Die besten Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten ist für die COMSOFT GmbH von zentraler Bedeutung. Damit uns dies bestmöglich gelingt, werden wir auch in Zukunft in ein attraktives Weiterbildungs-, Vergütungs- und Arbeitsumfeld investieren, um qualifizierte Fach- und Führungskräfte für unser Unternehmen zu gewinnen und dauerhaft an unser Unternehmen zu binden. Eine vorübergehend auftretende Ressourcenknappheit kann grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden.

Im Geschäftsjahr 2013 wird COMSOFT im Bereich ADS-B / WAM sowie AHMS und AIM seine sehr gute technologische Position in wirtschaftlich vorteilhaften Ergebnissen aufzeigen. Leider kann dies, infolge der internen Aufwendungen zur Zukunftsgestaltung, nicht vollständig im geplanten Unternehmensertrag dargestellt werden. Jedoch wird durch selektive Entscheidungen hinsichtlich eines potentiellen Personalaufbaus, Vorkehrungen getroffen, um aufsteigende wirtschaftliche Tendenzen aufzuzeigen.

Diese Maßnahmen und Aktivitäten u.a. durch das Projekt COMSOFT 2015 sichern langfristig die Substanzerhaltung des Unternehmens, so dass der Fortbestand der COMSOFT GmbH in keinem Fall gefährdet ist. Auch das Tochterunternehmen COMSOFT Satellite Services GmbH in Oberstenfeld, wird im Geschäftsjahr 2013 weiterhin seinen Umsatz und sein Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr signifikant steigern. Hier ist eine Gesamtleistung von 2,5 Mio. Euro sowie ein Ergebnis von 0,2 Mio. Euro anzunehmen.

Infrastrukturelle Maßnahmen werden sich ebenfalls im Geschäftsjahr 2013 ergeben, um den Standort Karlsruhe langfristig organisatorisch und wirtschaftlich attraktiv erhalten zu können. Diese erfolgen ebenfalls im Rahmen des Projekts COMSOFT 2015.

Chancen und Risiken der Zielerreichnung

Die zuvor beschriebenen zukunftsgerichteten Aussagen und Informationen beruhen auf heutigen Erwartungen und bestimmten Annahmen. Sie bergen daher eine Reihe von Risiken und Unsicherheiten. Eine Vielzahl von Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb unseres Einflussbereichs liegen, beeinflussen die Geschäftsaktivitäten und deren Ergebnis. Diese Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Leistungen und Ergebnisse wesentlich von denjenigen abweichen, über die zukunftsgerichtete Aussagen gemacht wurden.

Zukunftsbezogene Aussagen

Dieser Bericht enthält Angaben und Prognosen, die sich auf die künftige Entwicklung der COMSOFT GmbH und ihrer Gesellschaften beziehen. Die Prognosen stellen Einschätzungen dar, die wir auf der Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zu Grunde gelegten Annahmen nicht eintreffen, können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen.

Gesamtaussage zur voraussichtlichen Entwicklung

Die COMSOFT GmbH ist durch das schnell umgesetzte Kostensenkungsprogramm sehr gut an das veränderte Nachfrageniveau angepasst und verfügt über eine solide Finanzbasis. Vor dem Hintergrund einer allmählichen konjunkturellen Erholung wollen wir in den kommenden beiden Jahren stärker wachsen als unsere Märkte und das Ergebnis steigern. Sofern sich die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht so gut entwickeln, kann die COMSOFT GmbH darauf dank hoher Flexibilität reagieren. Falls sich die Nachfrage schneller erholt, werden wir davon durch unsere transparente Kostenbasis überdurchschnittlich profitieren.

D. Bericht über Forschung und Entwicklung

Die Aufwendungen für Entwicklungen beliefen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf T€ 4.205. In 2013 werden diese Aufwendungen nach unseren Einschätzungen weitgehend auf diesem Niveau verbleiben und somit ca. 12 bis 15 % des Umsatzes betragen, ohne dabei den hohen technischen Anspruch sowie Innovationsgrad unserer Produkte einzuschränken.

Eine wichtige Grundlage für unsere Innovationskraft ist ein Team hochqualifizierter, insbesondere technisch / naturwissenschaftlich, geprägter Mitarbeiter. Im Bereich Forschung und Entwicklung waren im vergangenen Geschäftsjahr 54 Mitarbeiter beschäftigt

 

Karlsruhe, im Juni 2013

Manfred Schmid, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2012

Aktiva

31.12.2012 31.12.2011
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 847.205,00 1.282.852,00
II. Sachanlagen 11.827.510,00 13.049.244,68
III. Finanzanlagen 492.640,00 336.640,00
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte 6.235.520,19 6.396.856,84
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 15.408.529,48 6.996.662,04
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 158.351,73 2.439.913,25
C. Rechnungsabgrenzungsposten 87.295,13 104.490,49
  35.057.051,53 30.606.659,30

Passiva

   
  31.12.2012 31.12.2011
 
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 2.048.000,00 2.048.000,00
Nennbetrag eigene Anteile -1.023.000,00 -1.023.000,00
ausgegebenes Kapital 1.025.000,00 1.025.000,00
II. Bilanzgewinn 9.935.516,50 8.939.649,25
B. Rückstellungen 2.867.236,94 3.688.283,71
C. Verbindlichkeiten 20.757.102,29 16.518.784,34
D. Rechnungsabgrenzungsposten 472.195,80 434.942,00
  35.057.051,53 30.606.659,30

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2011 bis 31. Dezember 2012

2012 2011
1. Rohergebnis 30.541.827,78 27.889.703,17
2. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -16.549.776,75 -15.914.565,39
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.732.781,17 -2.344.649,61
3. Abschreibungen    
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2.241.688,23 -1.416.913,45
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -7.487.189,17 -6.394.523,59
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 12.710,67 14.518,73
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -882.151,62 -966.873,44
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 660.951,51 866.696,42
8. außerordentliche Erträge 0,00 1.667.125,00
9. außerordentliche Aufwendungen 0,00 -772.795,75
10. außerordentliches Ergebnis 0,00 894.329,25
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 359.616,12 -604.723,13
12. sonstige Steuern -24.700,38 -23.649,63
13. Jahresüberschuss 995.867,25 1.132.652,91

Anhang für das Geschäftsjahr 2012

A. ALLGEMEINE ANGABEN

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012 ist nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie den einschlägigen Bestimmungen der Satzung aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft nimmt die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Angabenerleichterungen der §§ 276 Satz 1 und 288 Abs. 2 HGB teilweise in Anspruch.

Die im Vorjahr unter dem Posten "sonstige Steuern" dargestellten ausländische Quellensteuern sind im vorliegenden Abschluss unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" ausgewiesen. Die Vergleichszahlen des Vorjahres sind entsprechend angepasst.

Die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz werden im Anhang gemacht.

B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren planmäßig linear abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben.

Die Anschaffungskosten der Zugänge an beweglichen geringwertigen Anlagegegenständen mit Anschaffungskosten im Einzelnen von mehr als € 150,00 bis € 1.000,00 werden in den Sammelposten nach § 6 Abs. 2a EStG einbezogen und im Jahr des Zugangs und den folgenden vier Jahren linear abgeschrieben.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten einschließlich aktivierungspflichtiger Anschaffungsnebenkosten bewertet.

Ausleihungen an verbundene Unternehmen sind zum Nennwert bewertet.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse, die nicht die Voraussetzungen für eine Teilgewinnrealisierung nach der Completed-Contract-Methode mit vertraglicher Teilabnahme erfüllen, werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen neben den Material- und den Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den anteiligen Werteverzehr des Anlagevermögens.

Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen.

Von dem Wahlrecht zur Aktivierung von Fremdkapitalzinsen nach § 255 Abs. 3 HGB als Herstellungskosten wird kein Gebrauch gemacht.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden.

Unverzinsliche Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden abgezinst.

Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten bildet Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ab, die jedoch Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden bei ihrem Zugang mit dem Devisenkassamittelkurs am Entstehungstag bewertet.

Zum Abschlussstichtag sind auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Fremdwährungsforderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden zum Abschlussstichtag mit dem am Stichtag höheren Devisenkassamittelkurs mit der Folge eines niedrigeren und Fremdwährungsverbindlichkeiten mit dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs mit der Folge eines höheren Stichtagswertes bewertet.

C. ANGABEN ZU EINZELNEN POSTEN DER BILANZ

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs im Anlagenspiegel (Anlage A zum Anhang) dargestellt.

Umlaufvermögen

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr von € 75.672,85 (Vorjahr € 92.191,38).

Aktive latente Steuern

Differenzen aus abweichender Bewertung zwischen Handels- und Steuerbilanz betreffen den Bilanzposten Rückstellungen. Von dem Aktivierungswahlrecht aktiver latenter Steuern des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurde kein Gebrauch gemacht.

Eigenkapital

Das Stammkapital von € 2.048.000,00 ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Eigene Geschäftsanteile sind im Nennbetrag von € 1.023.000,00 vorhanden.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaubsverpflichtungen, drohende Verluste aus schwebenden Zinsswapgeschäften, Jubiläumszuwendungen und Gewährleistungsverpflichtungen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben in Höhe von € 12.412.212,29 eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Darin enthalten sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von € 9.973.623,74, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von € 1.567.243,72, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von € 32.986,67 und sonstige Verbindlichkeiten von € 838.358,16.

Im Vorjahr haben Verbindlichkeiten am Bilanzstichtag in Höhe von € 7.357.374,34 eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Darin enthalten sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von € 4.490.000,00, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von € 1.188.472,50 und sonstige Verbindlichkeiten von € 1.678.901,84.

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren bestehen in Höhe von € 2.500.000,00 gegenüber Kreditinstituten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von € 18.073.623,74 sind durch Grundschulden im Betrag von T€ 4.920 besichert. Darüber hinaus bestehen im üblichen Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten.

Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von € 129.958,00 (Vorjahr € 366.438,00) ausgewiesen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten und auch nicht nach den §§ 251, 285 Nr. 3 HGB anzugeben sind, betragen T€ 858. Sie bestehen aus Mietverträgen (T€ 350) und Leasingverträgen (T€ 508). Bei der Berechnung der Mietverpflichtungen wurden die frühestens möglichen Kündigungstermine bzw. das Ende der jeweiligen Vertragslaufzeit zugrunde gelegt.

Derivative Finanzinstrumente

Zur Absicherung der Kursrisiken auf der Grundlage geplanter Fremdwährungsgeschäfte werden Devisentermingeschäfte abgeschlossen.

Art und Umfang derivativer Finanzinstrumente Volumen Beizulegender Zeitwert, soweit verlässlich bestimmbar Bewertungsmethode Buchwert Bilanzposten
Währungsgeschäfte          
diverse JPY-Terminverkäufe (Kaufwährung: €) T€ 5.041 T€ 396 Marktwert Fehlanzeige Fehlanzeige

Des Weiteren bestehen derivative Finanzinstrumente in Form von Zinsderivaten, die nicht zum beizulegenden Zeitwert bilanziert sind:

Art und Umfang derivativer Finanzinstrumente Volumen Beizulegender Zeitwert, soweit verlässlich bestimmbar Bewertungsmethode Buchwert Bilanzposten
Zinsgeschäfte          
Swap T€ 3.000 -T€ 253 Marktwert Fehlanzeige Drohverlustrückstellung

D. ANGABEN ZU EINZELNEN POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Abschreibungen

Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert wegen dauernder Wertminderung nach § 253 Abs. 3 S. 3 HGB wurden auf das Anlagevermögen in Höhe von € 795.065,10 vorgenommen.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von T€ 16 (Vorjahr T€ 16).

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Rückerstattungen von ausländischer Quellensteuer für Vorjahre (T€ 633) führen zu einem positiven Steuerbetrag.

Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

Aperiodische Erträge sind im Wesentlichen Rückerstattungen von ausländischer Quellensteuer für Vorjahre (T€ 633).

E. SONSTIGE ANGABEN

Belegschaft

Im Jahresdurchschnitt waren beschäftigt

Technischer Bereich 224
Vertrieb 19
Verwaltung 27
  270

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr:

Manfred Jlg, Karlsruhe (bis Mai 2013) Dipl.-Ingenieur
Manfred Schmid, Oberstenfeld Dipl.-Ingenieur

Hinsichtlich der Angabe zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführer gemäß § 285 Nr. 9 Buchstabe a HGB wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Anteilsbesitz

An folgenden Unternehmen werden mindestens 20 % der Anteile gehalten:

Beteiligungsquote Eigenkapital 2012 Jahresergebnis 2012
Name und Sitz der Gesellschaft %
COMSOFT Satellite Services GmbH, Oberstenfeld 60,00 -97.406,38 165.335,60

Konzernverhältnisse

Die Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts unterbleibt, weil die Gesellschaft von der größenabhängigen Befreiungsmöglichkeit gemäß § 293 HGB Gebrauch macht.

 

Karlsruhe, den 28. Juni 2013

Manfred Schmid, Geschäftsführer

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012 wurde am 30. August 2013 festgestellt.

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2012

Anschaffen s- und Herstellungskosten
01. Jan 12 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31. Dez.2012
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.279.982,90 164.310,48 0,00 0,00 2.444.293,38
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.355.078,20 20.904,06 72.133,58 0,00 13.448.115,84
2. technische Anlagen und Maschinen 109.514,17 0,00 0,00 0,00 109.514,17
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.778.812,22 399.092,01 69.400,00 73.661,92 5.173.642,31
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 955.780,75 0,00 -141.533,58 0,00 814.247,17
  19.199.185,34 419.996,07 0,00 73.661,92 19.545.519,49
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 135.000,00 0,00 0,00 0,00 135.000,00
2. Ausleihungen an verbunden Unternehmen 201.640,00 156.000,00 0,00 0,00 357.640,00
  336.640,00 156.000,00 0,00 0,00 492.640,00
  21.815.808,24 740.306,55 0,00 73.661,92 22.482.452,87
Kumulierte Abschreibungen
01. Jan 12 Zugänge Abgänge 31. Dez.2012
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 997.130,90 599.957,48 261.638,64 1.597.088,38
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.502.388,20 372.110,64 0,00 2.874.498,84
2. technische Anlagen und Maschinen 55.717,17 6.802,00 0,00 62.519,17
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.572.653,22 467.753,01 73.661,92 3.966.744,31
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 19.182,07 795.065,10 0,00 814.247,17
  6.149.940,66 1.641.730,75 73.661,92 7.718.009,49
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbunden Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00
  7.147.071,56 2.241.688,23 73.661,92 9.315.097,87
Buchwerte
31. Dez.2012 31. Dez.2011
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 847.205,00 1.282.852,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.573.617,00 10.852.690,00
2. technische Anlagen und Maschinen 46.995,00 53.797,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.206.898,00 1.206.159,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 936.598,68
  11.827.510,00 13.049.244,68
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 135.000,00 135.000,00
2. Ausleihungen an verbunden Unternehmen 357.640,00 201.640,00
  492.640,00 336.640,00
  13.167.355,00 14.668.736,68

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der COMSOFT GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Karlsruhe, den 28. Juni 2013

dhmp GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Martin Fauth, Wirtschaftsprüfer

Stephan Kurz, Vereidigter Buchprüfer

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