Stammdaten

Register
Amtsgericht Oldenburg HRB 206031
Vorher
PT Intex Immobilien GmbHPolytec Immobilien Holding GmbH
Eingetragen
8.10.2007
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Entwicklung, Abwicklung, Erwerb, Veräußerung und Finanzierung von Werkzeugen und Werkzeutprojekten in der POLYTEC Gruppe

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Markus Huemer
seit 17.9.2025
Geschäftsführer
Christof Lammers
seit 18.9.2024
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
POLYTEC Holding AGAUT
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
POLYTEC Holding AG
Austria
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

POLYTEC Engineering GmbH

Lohne

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

Grundlagen des Unternehmens

Die POLYTEC Engineering GmbH, Lohne, (PEN) ist als 100%ige Tochter der POLYTEC Holding AG, Hörsching/Österreich, Teil der POLYTEC-Gruppe, einem börsennotierten österreichischen Automobilzulieferer und Kunststoffverarbeiter mit Sitz in Hörsching/Österreich.

Die PEN ist für Entwicklung, Abwicklung, Erwerb, Veräußerung und Finanzierung von Werkzeugen und Werkzeugprojekten in der POLYTEC-Gruppe verantwortlich.

Absatzmärkte

Das Kundenportfolio entstammt im Wesentlichen der Automobilindustrie. Weitere Märkte werden erschlossen oder erweitert.

Die Gesellschaft entwickelt Projekte als Sublieferant für diverse POLYTEC-Gesellschaften im Konzernverbund. Fertige Projekte werden über andere POLYTEC-Gesellschaften an den Endkunden verkauft oder nur an andere POLYTEC-Werke im Fall von Amortisationen über den Teilepreis.

Die Umsätze werden ausschließlich innerhalb des POLYTEC-Konzerns erwirtschaftet.

Innovation und Entwicklung

In Zusammenarbeit mit den Lieferanten entwickelt die Gesellschaft neue Materialien und Fertigungsverfahren, die den Kunden Lösungsmöglichkeiten bei ihren Produktanforderungen bieten.

Zur Entwicklung umweltfreundlicher Produkte wird kontinuierlich nach Substitutionsmöglichkeiten zur Reduzierung der Gefahrstoffe unter den verarbeiteten Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen gesucht.

Zur Einhaltung der ständig steigenden Sicherheitsanforderungen durch neue gesetzliche Bestimmungen ist es notwendig, neue Materialien zu erproben und in die Fertigungsprozesse zu implementieren.

Wirtschaftsbericht

Die PEN führt die Tätigkeiten zwischen Gate 3 und Gate 8 in der POLYTEC-Gruppe durch. Gate 3 entspricht der Auftragsannahme. Mit Zwischenschritten bzgl. technischer und kaufmännischer Bearbeitungsstufen (Gates) wird am Ende in Gate 8 das jeweilige Projekt final an das Produktionswerk der Teile vergeben.

Die PEN ist davon abhängig, dass die POLYTEC-Gruppe im Konzernverbund Neuaufträge akquiriert. Im Jahr 2023 konnten hohe Auftragseingänge verzeichnet werden. Generell ist die Gesellschaft mit Aufträgen versorgt, die ca. 2-3 Jahren bis zur Serienreife Gate 8 benötigen. Die Umsätze der PEN sind aufgrund des Projektgeschäfts Schwankungen ausgesetzt, da Umsätze erst mit Abschluss des jeweiligen Projektelements realisiert werden können.

Geschäftsverlauf

Projektgeschäft

In die PEN werden sämtliche Projektgeschäfte aus den operativen Teileproduktionswerken des POLYTEC-Konzerns gegliedert. Seit 2023 wird auch das Projekt- bzw. Vorseriengeschäft von den englischen Standorten in die PEN eingegliedert.

Aufgrund des Rekordniveaus der Auftragseingänge im Vorjahr und somit einer soliden Auslastung konnten die Erwartungen für das Geschäftsjahr übertroffen werden. Die Umsätze übersteigen mit TEUR 75.549 die Erwartungen. Insgesamt konnte das Geschäftsjahr mit einem positiven Jahresergebnis in Höhe von TEUR 1.108 abgeschlossen werden und lag damit leicht über der Erwartung.

Das Geschäftsjahr verlief insgesamt zufriedenstellend.

Ertragslage

Die wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren, die zur Steuerung verwendet werden, sind Umsatzerlöse und Ergebnisgrößen wie das Jahresergebnis. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren spielen eine untergeordnete Rolle.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 75.549 (Vorjahr: TEUR 74.484) erwirtschaftet.

Die Betriebsleistung hat sich um TEUR 2.883 auf TEUR 60.739 erhöht. Der Anstieg ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass immer mehr Projektgeschäfte der POLYTEC-Gruppe über die PEN abgewickelt werden.

Der Materialaufwand beträgt TEUR 49.068 (Vorjahr: TEUR 51.475). Er enthält insbesondere die für die Projekte benötigten Materialkosten sowie die eingekauften Personalleistungen. Die Quote zur Gesamtleistung hat sich von 89 % auf 81 % verbessert. Grund ist der Abschluss von Projekten mit guten Ergebnismargen.

Der Personalaufwand beträgt TEUR 892 (Vorjahr: TEUR 982).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 7.985 (Vorjahr: TEUR 6.565) beinhalten im Wesentlichen die Aufwendungen für Konzernumlagen TEUR 7.784 (Vorjahr: TEUR 6.467).

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen vor allem das von der Muttergesellschaft bereitgestellte Darlehen. In 2023 lag das Zinsniveau über dem Vorjahr, entsprechend haben sich die Zinsaufwendungen trotz rückläufiger Darlehen erhöht.

Das Jahresergebnis beläuft sich auf TEUR 1.108 (Vorjahr TEUR -1.509). Es hat sich um TEUR 2.617 verbessert.

Finanzlage

Die Kapitalstruktur der Gesellschaft ist insbesondere durch die Projektanzahlungen sowie die Finanzierung durch ein Gesellschafterdarlehen der Muttergesellschaft, das unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen ist, geprägt. Der Saldo des Darlehens zum Stichtag beträgt TEUR 31.035 (Vorjahr TEUR 43.736). Die Rückzahlung ist in den Finanzierungsrichtlinien der POLYTEC-Gruppe geregelt. Rechtlich hat das Darlehen keine fest bestimmte Laufzeit und ist damit als kurzfristig ausgewiesen. Es liegt ein Funding Agreement mit der POLYTEC Holding AG, Hörsching/Österreich, vor wonach zugesichert wird, die Verbindlichkeiten nur entsprechend des erwarteten Liquiditätsüberschusses der PEN zurückzufordern.

Der Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 1.776 ist stichtagsbedingt. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich leicht reduziert und betreffen wie im Vorjahr im Wesentlichen Umsatzsteuerbeträge aufgrund hoher Kundenabrechnungen von Werkzeugen vor dem Bilanzstichtag.

Eigenkapital

Die Gesellschaft ist in die Finanzstruktur der POLYTEC-Gruppe einbezogen und kann sich bei Bedarf innerhalb der Gruppe Liquidität beschaffen. Zum Bilanzstichtag weist die Gesellschaft ein negatives Eigenkapital in Höhe von TEUR 3.630 (Vorjahr: TEUR 4.739) aus. Bedingt durch das Projektgeschäft können Umsätze allerdings erst bei Projektabschluss realisiert werden. Die bewerteten, noch nicht realisierten Ergebnisanteile der unfertigen Projekte in Höhe von TEUR 6.334 (Vorjahr: TEUR 5.885) überkompensieren das negative Eigenkapital. Zudem hat die Alleingesellschafterin, die POLYTEC Holding AG, Hörsching/Österreich, in Höhe von EUR 4,4 Mio. einen Rangrücktritt erklärt.

Vermögenslage

Die Vermögenswerte betreffen im Wesentlichen unfertige Projekte in Höhe von TEUR 83.399 (Vorjahr: TEUR 98.283) sowie ausstehende Verbundforderungen aus abgerechneten Projektumsätzen in Höhe von TEUR 8.126 (Vorjahr TEUR 21.914).

Mitarbeiter

Zum Bilanzstichtag waren vier Mitarbeiter im kaufmännischen Bereich beschäftigt.

Chancen / Risiken

Das Risko der PEN besteht darin, dass Planbudgets auf der Kostenseite nicht eingehalten werden. Gründe können externe Einflüsse wie gestiegene Material- und Rohstoffpreise sein sowie nicht ausreichend budgetierte Personalressourcen.

Chancen und Risiken bestehen bezüglich Schwankungen des Projektauftragsvolumens. Hohe Volumen können durch externes (Leasing-) Personal aufgefangen werden. Geringes Volumen bedeutet Überkapazitäten in anderen POLYTEC-Gesellschaften. In der PEN fehlen dann aber Roherträge aus dem Kauf und Verkauf von Projekten.

Die PEN ist bei kurzfristigen Auftragsschwankungen aufgrund der niedrigen Mitarbeiterzahl von der Kapazitätsauslastung der anderen POLYTEC-Gesellschaften abhängig. Projektumsatzspitzen werden über externe Leasing- oder sonstigen Dienstleistungsfirmen abgefangen. Grundsätzlich besteht eine gute Planbarkeit des Geschäftsverlauf.

Bilanzierte Kundenforderungen beruhen auf konkreten Kundenbestellungen. Die Endkunden sind im namhafte OEM's der Automobilindustrie. Ein Ausfallrisiko von Forderungen wird daher als sehr gering eingeschätzt.

Die Gesellschaft ist bilanziell überschuldet. Ausweislich der Liquiditätsplanung besteht eine Liquiditätslücke im Prognosezeitraum, sodass die Gesellschaft auf die Aufrechterhaltung der Finanzierung durch die Gesellschafterin angewiesen ist. Die Gesellschafterin hat mit der PEN ein Funding Agreement abgeschlossen, wonach Verbindlichkeiten nur entsprechend des erwarteten Liquiditätsüberschusses der Gesellschaft zurückzuzahlen sind. Zudem ist in Höhe eines Teils der Verbindlichkeiten der Rangrücktritt erklärt worden. Diese Gegebenheiten zeigen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko darstellt. Aufgrund der beschriebenen Ergebnisnachholungen durch noch nicht abgeschlossene Projekte und die positive Planung sieht die Geschäftsführung jedoch kein akutes Risiko.

Die oben beschriebenen Risiken können in unterschiedlicher Ausprägung auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Unternehmens einwirken.

Als bedeutsamste Risiken werden zu geringe Auftragseingänge, Schwankungen in den Beschaffungskosten und mangelnde Personalkapazitäten betrachtet.

Prognosebericht

Der Auftragseingang in der POLYTEC-Gruppe erreichte mit 127 Mio. EUR im Jahr 2023 nach 145 Mio. EUR in 2022 ein sehr gutes Niveau. Das ist die Basis für zukünftige Projekte und Auslastung der PEN. Damit ist ein stabiler Geschäftsverlauf für die folgenden Jahre gesichert.

Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2024 Umsätze in der Größenordnung von EUR 63,3 Mio. sowie ein positives EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) in der Größenordnung von EUR 1,0 Mio und einen Jahresfehlbetrag von EUR 0,7 Mio. Für das Geschäftsjahr 2025 wird mit einem Umsatz in ähnlicher Größenordnung und einem positiven EBIT in Höhe von EUR 2,9 Mio sowie einem Jahresüberschuss von EUR 1,3 Mio gerechnet.

 

Lohne, den 19. Mai 2025

Markus Mühlböck

Peter Bernscher

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Unfertige Erzeugnisse 83.398.530,63 98.282.841,62
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 8.125.514,10 21.914.087,57
2. Sonstige Vermögensgegenstände 97.732,23 8.223.246,33 84.702,18 21.998.789,75
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 61.201,84 486.231,84
91.682.978,80 120.767.863,21
B. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 3.630.392,62 4.738.769,25
95.313.371,42 125.506.632,46

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Verlustvortrag -4.763.769,25 -3.254.741,44
III. Jahresüberschuss (i. Vj. Jahresfehlbetrag) 1.108.376,63 -1.509.027,81
IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 3.630.392,62 4.738.769,25
0,00 0,00
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 23.556,52 24.337,50
2. Sonstige Rückstellungen 1.476.510,44 1.225.825,41
1.500.066,96 1.250.162,91
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 52.506.865,22 73.931.596,01
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.730.432,12 2.954.822,53
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 34.139.975,61 44.674.712,87
4. Sonstige Verbindlichkeiten 2.436.031,51 2.695.338,14
- davon aus Steuern EUR 2.435.490,36 (i. Vj. EUR 2.695.338,14) -
93.813.304,46 124.256.469,55
95.313.371,42 125.506.632,46

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 75.549.017,56 74.484.488,02
2. Verminderung des Bestands an unfertigen Erzeugnissen 14.884.310,99 16.724.815,78
3. Sonstige betriebliche Erträge 74.019,21 95.841,70
4. Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 49.068.239,57 51.474.980,54
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 804.239,60 902.295,32
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 87.653,89 891.893,49 79.526,41 981.821,73
- davon für Altersvorsorge EUR 0,00 (i. Vj. EUR 0,00) -
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 7.985.052,91 6.565.402,78
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 120.340,00 153.260,00
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 120.086,00 (i. Vj. EUR 153.260,00) -
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.806.064,67 495.596,70
- davon an verbundene Unternehmen EUR 1.806.064,67 (i. Vj. EUR 495.106,00) -
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -561,49 0,00
10. Ergebnis nach Steuern/Jahresüberschuss (i. Vj. Jahresfehlbetrag) 1.108.376,63 -1.509.027,81

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

I. Allgemeine Angaben

Sitz der POLYTEC Engineering GmbH ist Lohne. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Oldenburg unter HRB 206031 eingetragen.

Der Jahresabschluss wird nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB sowie den Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft erfüllt die Größenkriterien einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Grundsätzen der Fortführung der Unternehmenstätigkeit i. S. d. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB. Hinsichtlich der Gegebenheiten, die zeigen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko darstellt, verweisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht im Abschnitt "Chancen und Risiken".

Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach den Vorschriften des § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden richten sich nach den handelsrechtlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung. Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen.

Die Vorräte werden mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. mit den am Stichtag niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen sind mit aus Einzelkalkulationen abgeleiteten Herstellungskosten bewertet.

Von dem Wahlrecht des § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB wurde kein Gebrauch gemacht.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden grundsätzlich durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit ihrem Nominalwert angesetzt.

Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen werden mit dem Betrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, die zugrunde liegenden Verpflichtungen zu erfüllen. Bei der Bemessung werden entsprechend der gesetzlichen Erfordernisse alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet.

III. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind in Höhe von TEUR 5.396 (Vorjahr: TEUR 16.116) solche aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig. In Höhe von TEUR 2.730 (Vorjahr: TEUR 5.797) handelt es sich um Finanzforderungen gegen Gesellschaften der Polytec-Gruppe. Diese sind in Höhe von TEUR 734 (Vorjahr: TEUR 3.068) innerhalb eines Jahres und in Höhe von TEUR 1.996 (Vorjahr: TEUR 2.729) nach mehr als einem Jahr fällig.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände belaufen sich auf TEUR 98 (Vorjahr: TEUR 85) und sind innerhalb eines Jahres fällig.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt TEUR 25. Auf der Aktivseite wird ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von TEUR 3.630 (Vorjahr: TEUR 4.739) ausgewiesen.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten Rückstellungen für Personalverpflichtungen (TEUR 87; Vorjahr: TEUR 181) und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 1.316; Vorjahr: TEUR 1.045).

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen

Die von Kunden erhaltenen Teilzahlungen auf Bestellungen sind in den erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen bilanziert. Es handelt sich um Teilrechnungen bezüglich Einzelleistungen in Gesamtprojekten.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Sämtliche Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Sicherheiten bestehen nicht.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig und enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 141 (Vorjahr: TEUR 939). Sie enthalten zudem Finanzverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 33.999 (Vorjahr: TEUR 43.736), die in Höhe von TEUR 31.036 (Vorjahr TEUR: 43.736) gegenüber der Gesellschafterin bestehen.

Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

IV. Erläuterungen zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse von insgesamt TEUR 75.549 wurden überwiegend im europäischen Raum erzielt (TEUR 74.860), dazu wurde Umsatz mit Südafrika generiert (TEUR 688). Die Umsätze in Europa verteilen sich wie folgt: Deutschland TEUR 48.796, Niederlande T€ 9.102 Slowakei TEUR 6.398, Österreich TEUR 4.482, England TEUR 3.002, Tschechien TEUR 1.603 und Ungarn TEUR 1.477.

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen ist ein periodenfremder Ertrag aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 16 (Vorjahr: TEUR 28) enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 2).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten.

V. Sonstige Pflichtangaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2023 bestanden keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz erscheinen.

Geschäftsführung

Geschäftsführer im Geschäftsjahr waren:

Herr Christian Waiss, Director Sales, POLYTEC COMPOSITES GERMANY GmbH & Co. KG

Herr Gerhard Augeneder, Director Sales, POLYTEC Holding AG

Herr Peter Bernscher, Vorstand CCO, POLYTEC Holding AG

Herr Markus Mühlböck, Vorstand CFO, POLYTEC Holding AG

Herr Waiss ist zum 31. März 2024 ausgeschieden, Herr Augeneder wurde zum 31. Juli 2024 abberufen.

Herr Mühlböck ist seit seiner Bestellung als Geschäftsführer im April 2022 einzelvertretungsberechtigt. Herr Bernscher war bis September 2024 ebenfalls einzelvertretungsberechtigt.

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da nur zwei Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhalten haben.

Durchschnittliche Zahl der während des Berichtszeitraumes beschäftigten Arbeitnehmer

2023 2022
Angestellte 4,75 5

Abschlussprüferhonorar

Für Abschlussprüfungsleistungen wurde ein Honorar in Höhe von TEUR 37 gezahlt. Andere Bestätigungsleistungen, Steuerberatungsleistungen oder sonstige Leistungen wurden vom Abschlussprüfer nicht in Anspruch genommen.

Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft ist eine Tochtergesellschaft der POLYTEC HOLDING AG, Hörsching/Österreich. Die POLYTEC HOLDING AG erstellt einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis der Unternehmen, in den die Gesellschaft einbezogen ist. Der Konzernabschluss ist im elektronischen Firmenbuch erhältlich.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss mit den bestehenden Verlustvorträgen zu verrechnen.

Nachtragsbericht

Nach Ablauf des Geschäftsjahres 2023 sind keine Ereignisse eingetreten, die für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von wesentlicher Bedeutung sind.

 

Lohne, den 19. Mai 2025

POLYTEC Engineering GmbH

Die Geschäftsführung

Markus Mühlböck

Peter Bernscher

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die POLYTEC Engineering GmbH, Lohne

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der POLYTEC Engineering GmbH, Lohne​, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der POLYTEC Engineering GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023​ geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften​​ und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB​​ erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB​​ unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung​​​ durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Wir verweisen auf die Angaben im Abschnitt "Allgemeine Angaben" im Anhang sowie die Angaben im Abschnitt "Chancen/Risiken" des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass ausweislich der Liquiditätsplanung der Gesellschaft im Prognosezeitraum eine Liquiditätslücke besteht, sodass die Gesellschaft auf die Aufrechterhaltung der Finanzierung durch die Gesellschafterin, die POLYTEC Holding AG, Hörsching, angewiesen ist. Die Gesellschafterin hat mit der Gesellschaft ein Funding Agreement abgeschlossen, wonach Verbindlichkeiten nur entsprechend des erwarteten Liquiditätsüberschusses der Gesellschaft zurückzuzahlen sind. Zudem ist in Höhe eines Teils der Verbindlichkeiten der Rangrücktritt erklärt worden. Wie in den allgemeinen Angaben im Anhang sowie die Angaben im Abschnitt "Chancen / Risiken" des Lageberichts dargelegt, zeigen diese Gegebenheiten, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter​​ für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften​​ in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB​​ unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung​ durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bremen, den 26. Mai 2025

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