Stammdaten

Register
Amtsgericht Mainz HRB 4988
Vorher
Congress Centrum Mainz GmbHmainzplus CITYMARKETING GmbH
Eingetragen
2.2.1993
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
(1) Die Betreibung und Vermarktung von Kongresseinrichtungen insbesondere der Rheingoldhalle und des Kurfürstlichen Schlosses, die Organisation und Durchführung kultureller Veranstaltungen u.a. im Frankfurter Hof und im KUZ, die Organisation und Durchführung von sonstigen Großveranstaltungen, insbesondere Messen, Kongresse, Events, Volksfeste und Märkte, sowie der touristischen Vermarktung der Stadt Mainz. (2) Die Gesellschaft kann die in Abs. 1 genannten Tätigkeiten außerhalb des Stadtgebietes Mainz ausüben, sofern die berechtigten Interessen aller hiervon unmittelbar betroffenen Gemeinden gewahrt sind. (3) Die Gesellschaft ist berechtigt, sich an anderen Unternehmen gleicher oder verwandter Art des Inlandes zu beteiligen, sowie solche Unternehmen zu gründen oder zu erwerben. (4) Die Regelungen in der Gemeindeordnung Rheinland-Pfalz bezüglich der kommunalen Einflussnahme auf die Organe der Gesellschaft sind, soweit nicht zwingende gesetzliche Bestimmungen des Gesellschaftsrechts entgegenstehen, vorrangig zu beachten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Katja Mailahn
seit 8.2.2022
Geschäftsführer
Marc André Glöckner
seit 13.9.2021
Geschäftsführer
Yvonne Högerich
seit 21.10.2019
Prokura
Henning Schildt
seit 21.10.2019
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Stadt Mainz
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Stadt Mainz
Germany
26.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

mainzplus CITYMARKETING GmbH

Mainz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Branchenentwicklung

Bereich Mainz Congress

Trotz der erschwerten Bedingungen erholte sich das Ökosystem um Veranstaltungen schneller als prognostiziert. Besucher:innen zeigten einen deutlichen Nachholbedarf, was zu einer steigenden Nachfrage nach Vor-Ort-Veranstaltungen führte. Hierbei sind Europa und insbesondere Deutschland bei Veranstaltenden und Teilnehmenden stark nachgefragt.

Dies bestätigen auch die Ergebnisse des Meeting- & EventBarometers 2022/23. Im Vergleich zu den internationalen Wettbewerbern kann Deutschland seine Position als Geschäftsreiseziel Nummer eins der Europäer mit 9,2 Mio. Geschäftsreisen weiter ausbauen. Auch die Zahl an Präsenzveranstaltungen ist deutlich gestiegen, während hybride und virtuelle Formate mit Ende der Pandemie abgenommen haben. Trotz multipler Herausforderungen, wie eine hohe Inflation und Preissteigerungen sowie dem derzeit herrschenden Fachkräftemangel , zeigt sich der deutsche Tagungs- und Kongressmarkt den Herausforderungen gegenüber resilient und zukunftsfähig. Basierend auf den Umsätzen 2023 sind die Aussichten bis 2024 überaus positiv. Sämtliche Anbieter bzw. Betriebsarten gehen von einer positiven Umsatzentwicklung von rund 20 Prozent aus.

Der positive Branchentrend spiegelte sich auch im Geschäftsverlauf des Bereichs Congress der mainzplus wider. So fand bspw. nach 13 Jahren der Ultraschallkongress, das wichtigste interdisziplinäre Expertentreffen für Ultraschall in der Medizin der deutschsprachigen Ultraschallgesellschaften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, wieder in der Mainzer Rheingoldhalle statt. 1.500 Kongressteilnehmer:innen trafen sich vom 11. bis 14. Oktober 2023 täglich zum sogenannten Dreiländertreffen der DEGUM (Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V.) in Zusammenarbeit mit ÖGUM (Österreichische Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin) und SGUM (Schweizerischen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin) und belegten die gesamte Veranstaltungsfläche der Rheingoldhalle.

Premiere feierte vom 28. bis 30. September 2023 "Mainz leuchtet - Das Late Light Festival". Gemeinsam mit der Landeshauptstadt Mainz und der Hochschule Mainz lies mainzplus als Veranstalter die Innenstadt in buntem Lichterglanz erstrahlen. Kreative Talente der Hochschule Mainz konzipierten Videoprojektionen, die mittels moderner Technologien Bewegtbilder und animierte Geschichten auf den Fassaden prominenter Gebäude erzählten. Das Spektrum reichte von bewegten Projektionen über interaktive Installationen bis hin zu typografischen Inszenierungen, die von emotionaler Musik begleitet wurden. Zahlreiche Betriebe aus den Bereichen Hotellerie, Gastronomie, Einzelhandel und Kultur entlang der Hauptachse rundeten die Veranstaltung mit Angeboten zum Thema "Licht" in ihren Häusern ab.

Ebenfalls zum ersten Mal verwandelte sich der Innenhof des Kurfürstlichen Schlosses im Rahmen der " Mainzer WinterZeit " -Märkte in eine Winterlandschaft, die die Kinderaugen glänzen ließ. Eine Eisstockschießbahn, die neue LUMEN-Alm sowie weitere Stände und ein Karussell tauchten das Kurfürstliche Schloss in eine weihnachtliche Atmosphäre fernab des Trubels.

Bereich Mainz Kultur

Hinter der Konzertbranche liegen schwierige Jahre. Das vergangene Konzertjahr hat für eine gewisse Erholung gesorgt, Kostensteigerungen, Publikumsschwund, Planungsunsicherheiten und Fachkräftemangel belasten jedoch nach wie vor die Veranstalter. So sind lt. Johannes Everke, Geschäftsführer des Bundes der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BDKV) insbesondere Produktions- und Lohnkosten sowie Künstlerhonorare stark gestiegen, im Durchschnitt über alles hinweg um 30 bis 40 Prozent. 2024 rechnet der BDKV jedoch mit einer zunehmenden Entspannung der Kosten und Situation auch für kleinere und mittlere Unternehmensgrößen.

" ZukunftsMucke - Good Vibes aus Mainz" setzt einen bedeutenden Schritt in Richtung Klimafreundlichkeit und Nachhaltigkeit in der Mainzer Veranstaltungsbranche. Die auf drei Jahre ausgelegte Veranstaltungsreihe bietet nicht nur musikalische Höhepunkte, sondern setzt auch einen klaren Fokus auf nachhaltige und umweltfreundliche Veranstaltungspraktiken. Durch viele kleine, klimafreundliche und zugleich niederschwellig umsetzbare Maßnahmen soll ein selbstverständlicher Umgang mit möglichen Alternativen im Umgang mit dem "großen Thema" Klimawandel geschaffen werden, CO 2-Emissionen vermieden und reduziert werden sowie eine Art "Blaupause" für die eigenen Veranstaltungen und für andere Veranstalter entwickelt werden. Begleitet wurde das Konzert des Künstlers Romano durch eine externe CO 2-Bilanzierung.

Mit einer Mischung aus internationalen und nationalen Größen wie Eros Ramazotti, The Hollywood Vampires, Simply Red, Alvaro Soler oder Clueso feierten knapp 56.000 Besucher:innen bei insgesamt 17 Konzerten das beliebte mehrwöchige Open-Air-Festival "Summer in the City". Neben Volkspark und Zitadelle diente zum ersten Mal das Rheinufer mit neuem Konzept "Summer in the City - at the river " als Konzertlocation. Erstmals gab es, neben der neuen Bühne am Rhein, einen Picknickbereich, als Ergänzung zu den klassischen Steh- und Sitzplätzen.

Auch das Veranstaltungsformat "Kultur verbindet - Mainz live!" fand zum vierten Mal in Folge statt und schaffte ein niederschwelliges Kulturangebot für alle. Die Veranstaltungsreihe unterstützt regionale Kulturschaffende und macht durch den meist kostenlosen Eintritt das Angebot für alle verfügbar.

Bereich Mainz Tourismus

Gemessen an den Übernachtungszahlen, hat die Tourismusbranche in Deutschland im Jahr 2023 die Coronakrise fast hinter sich gelassen. Gemäß vorläufigen Zahlen des statistischen Bundesamts lag die Zahl der Übernachtungen um nur 1,7 Prozent unter dem Vorpandemieniveau des Jahres 2019. 487,2 Mio. Gästeübernachtungen verzeichneten die Beherbergungsbetriebe 2023, 8,1 Prozent mehr gegenüber dem Vorjahr. Der Anteil ausländischer Gäste am Gesamtaufkommen lag mit 80,9 Mio. Übernachtungen bei 16,6 Prozent und nur 1,5 Prozent unter dem Vorpandemieniveau. Die Zahl inländischer Gäste erreichte mit 406,3 Mio. Übernachtungen bereits wieder das Vorkrisenniveau.

Auch in Rheinland-Pfalz ist der deutschlandweite Trend spürbar. Die rheinland-pfälzischen Tourismusbetriebe verzeichneten 2023 nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems 8,3 Prozent mehr Gäste gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der Übernachtungen betrug 1,2 Mio. was einem Zuwachs von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Für die Stadt Mainz war das Tourismusjahr 2023 ein voller Erfolg. Die "magische Grenze" von 1   Mio. Übernachtungen konnte in Mainz erstmals geknackt werden. Die insgesamt 1,066 Mio. Übernachtungen übertreffen alle bisherigen Tourismusjahre und bedeuten eine Steigerung von 10,5 Prozent gegenüber 2022 bzw. 8,7 Prozent gegenüber dem "Vor-Corona"-Jahr 2019.

2023 widmete sich mainzplus der Umsetzung der 2022 veröffentlichten Tourismusstrategie für Mainz. So haben mainzplus und gastronomische Partner ein mainzgefühliges Picknick-Paket mit kulinarischen Angeboten kreiert, um die "Stadt am Rhein" zusätzlich zu attraktiveren und die gesellige Mainzer Lebensart bei einem angenehmen Aufenthalt am Rheinufer und/ oder den städtischen Parks in den Mittelpunkt zu stellen.

Mit der "Weihnachtsstadt Mainz" als neuer Dachmarke haben sich mainzplus und die Landeshauptstadt Mainz 2023 als Ziel gesetzt, noch mehr Tourist:innen - aber auch Mainzer:innen für den Besuch der Märkte und den vielen ansprechenden Veranstaltungen zu bewegen. Die gebündelte Vermarktung unter der Dachmarke beinhaltete u. a. eine zentrale Online-Plattform, Plakatierungen, Aushänge, Flyer und den beliebten "GlühWeinWalk".

2. Umsatzentwicklung

Der Gesamtumsatz im Berichtsjahr 2023 liegt mit T€ 14.093 deutlich über den Umsätzen des Vorjahres (T€ 12.816). Der Bereich Congress verzeichnete im Berichtsjahr auf Grund der hohen Nachfrage nach der sanierten Rheingoldhalle einen Umsatzzuwachs von T€ 709 auf T€ 6.682 (Vorjahr T€ 5.973). Der Bereich Kultur konnte einen leichten Zuwachs von T€ 5.534 auf T€ 5.672 erzielen. Insbesondere auf Grund höherer Umsätze in den Stadtführungen (+ T€ 177) sowie des mainz STORES (+ T€ 222) liegt der Bereich Tourismus ebenfalls mit einem Umsatz von T€ 1.740 um T€ 431 besser gegenüber dem Vorjahr.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um T€ 273 auf T€ 913 im Berichtsjahr gestiegen. Ursächlich sind insbesondere T€ 80 höhere periodenfremde Erträge, resultierend aus ausgezahlten Zuschüssen betreffend die Vorjahre sowie um T€ 179 höhere Zuschüsse betreffend das Berichtsjahr.

3. Personal

Der Personalaufwand ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 363 auf T€ 4.578 gestiegen. Ursächlich sind insbesondere die tariflich verhandelte Zahlung des Inflationsausgleichs sowie höhere Aushilfskosten gegenüber dem Vorjahr.

4. Investitionen

Im Jahr 2023 wurden Neuinvestitionen in das Anlagevermögen in Höhe von T€ 207 getätigt, während sich die Abschreibungen auf T€ 368 belaufen.

Die Anschaffungen beinhalten im Wesentlichen mit T€ 19 immaterielle Vermögensgegenstände sowie mit T€ 118 Betriebs- und Geschäftsausstattung. T€ 33 entfallen auf technisches Equipment, T€ 18 auf Büro- und Geschäftsausstattung sowie T€ 19 auf Geringwertige Anlagengüter.

Insgesamt entfallen T€ 127 der Investitionen auf Anschaffungen für die sanierte Rheingoldhalle.

Der Abnutzungsgrad der Anlagegegenstände ist als angemessen anzusehen.

5. Kapital- und Finanzierungsmaßnahmen

Der Jahresfehlbetrag 2022 von T€ 2.983 wurde im Berichtsjahr 2023 gemäß dem Gesellschafterbeschluss mit der Kapitalrücklage verrechnet. Die Zentrale Beteiligungsgesellschaftder Stadt Mainz hat unterjährig zum Ausgleich des Verlustes des aktuellen Geschäftsjahres T€ 2.536 in die Kapitalrücklage eingezahlt.

Im Jahr 2019 wurde mit der ZBM (Zentrale Beteiligungsgesellschaft der Stadt Mainz mbH), eine Cash-Pooling Vereinbarung geschlossen. Darlehensaufnahmen waren im Jahr 2023 nicht notwendig gewesen.

II. Lage der Gesellschaft

Die Geschäftsanteile der mainzplus CITYMARKETING GmbH werden von der ZBM (Zentrale Beteiligungsgesellschaft der Stadt Mainz mbH), die eine hundertprozentige Tochter der Stadt Mainz ist, gehalten. Die ZBM ist alleinige Gesellschafterin. Wesentliche Steuerungsgröße (bedeutsamster finanzieller Leistungsindikator) der Gesellschaft ist der Jahresfehlbetrag.

1. Ertragslage

Die Gesellschaft weist im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ -2.536 (Vorjahr T€ -2.983) aus, der sich wie folgt errechnet:

2023
T€
2022
T€
Betriebsleistung 14.735 13.293
Betriebsaufwendungen -17.460 -16.274
operatives Ergebnis -2.725 -2.981
periodenfremdes Ergebnis 210 17
EBIT -2.515 -2.964
Steuern -21 -19
Jahresfehlbetrag -2.536 -2.983

Die Betriebsaufwendungen übersteigen die Betriebsleistung, sodass ein negatives operatives Ergebnis von T€ -2.725 (Vorjahr T€ -2.981) ausgewiesen wird.

Insbesondere auf Grund der hohen Nachfrage nach der sanierten Rheingoldhalle sowie dem Anstieg des Tourismus nach dem Ende der Pandemie, ist die Betriebsleistung um T€ 1.442 gestiegen. Analog zu den Erlösen sind die Betriebsaufwendungen durch das zunehmende Veranstaltungsgeschäft ebenfalls entsprechend um T€ 1.186 gestiegen. Es ergibt sich ein Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 2.536, welcher aufgrund der beschriebenen Effekte um T€ 1.061 geringer ist, als in der ursprünglichen Wirtschaftsplanung für 2023 erwartet.

2. Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme beträgt am 31. Dezember 2023 T€ 6.299. Das Anlagevermögen beläuft sich auf T€ 1.325 und ist somit um T€ 161 geringer gegenüber dem Vorjahr. Das Anlagevermögen ist vollständig durch das Eigenkapital gedeckt. Das Umlaufvermögen, das im Wesentlichen aus Vorräten, Liefer- und Leistungsforderungen, Forderungen aus Cashpooling, sonstigen Vermögensgegenständen sowie flüssigen Mitteln besteht, beläuft sich auf insgesamt T€ 4.950. Das Eigenkapital beträgt am 31. Dezember 2023 T€ 1.577 bei einer Eigenkapitalquote von 25,0 % (im Vorjahr 31,4 %). Das Fremdkapital (Rückstellungen und Verbindlichkeiten) umfasst am Bilanzstichtag 2023 insgesamt T€ 4.500 und entfällt vollständig auf Verpflichtungen mit kurzfristigen Laufzeiten .

Der Finanzmittelfonds in Form flüssiger Mittel in Höhe von T€ 1.897 hat sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt entwickelt:

T€
Stand am 01.01.2023 1.790
Mittelabfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit -2.222
Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit -207
Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit 2.536
Stand am 31.12.2023 1.897

III. Chancen - und Risikobericht

Im Folgenden werden die Risiken der Gesellschaft in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutsamkeit erläutert.

Nach wie vor kämpft die Konzertbranche mit Auslastungsproblemen und abgesagten Shows. Insbesondere hohe Produktions- und Lohnkosten sowie Künstlergagen sind stark gestiegen. Durch die hohe Inflation, welche auch die Privathaushalte betrifft, ist eine Weitergabe der Kostensteigerungen jedoch nicht vollumfänglich möglich. Auch generelle Planungsunsicherheiten und Probleme bei der Flächenvergabe und Bespielung (Lärmschutz, Behördliches) stellen eine Herausforderung und ein Risiko dar.

Auch Mitarbeitende zu gewinnen und langfristig zu binden, wird für die mainzplus hinsichtlich des derzeit herrschenden Fachkräftemangels weiterhin eine zentrale Zukunftsherausforderung sein. Um der Herausforderung zu begegnen, wurde bereits der Internetauftrifft und das Personalmarketing modernisiert sowie Arbeitskonzepte angepasst. Zudem werden neue Arten des Recruitings getestet. Zukünftig ist weiterhin mit steigenden Kosten für die Mitarbeitendengewinnung zu rechnen.

Ferner hat das Risiko durch Cyber-Angriffe in den letzten Jahren deutlich zugenommen, welches ebenfalls eine zentrale Herausforderung für die Gesellschaft darstellt und Investitionen in die Cybersicherheit notwendig macht.

Des Weiteren ist das künftige Chancen- und Risikospektrum der Gesellschaft vornehmlich durch die Emissionen (Baustelleneinrichtung, Dreck, Lärm …) der derzeitigen Sanierung des Außenbereichs sowie des Verwaltungstrakts der Rheingoldhalle, der zu erwartenden Beeinträchtigungen durch die geplante Sanierung des Jockel-Fuchs-Platzes sowie der Sanierung des Rathauses bestimmt. Ein weiterer Faktor sind die anstehenden Renovierungsarbeiten im Kurfürstlichen Schloss, deren Beginn (zunächst im Rheinflügel - ehemals Museumstrakt) einerseits nicht abschließend terminiert ist andererseits aber potenziellen Veranstaltungskunden als möglicher Einflussfaktor auf Kongresse, Konzerte und Events kommuniziert werden muss.

Chance und Risiko stellen die sich kontinuierlich veränderten Anforderungen des Marktes im Zuge der ökologischen Transformation dar. Die Bedeutung der Nachhaltigkeit für den Kunden wird immer wichtiger. Somit beeinflusst sie zunehmend Unternehmensentscheidungen und damit die gesamte Veranstaltungsplanung.

Bestandsgefährdende Sachverhalte liegen zum 31. Dezember 2023 nicht vor. Unter Berücksichtigung des Verlustausgleichs durch die ZBM gehen wir auch für 2024 nicht von einem bestandsgefährdenden Sachverhalt aus.

Der Erfolgsplan für die Jahre 2024 bis 2028 weist weiterhin negative Jahresergebnisse aus.

IV. Prognosebericht

Die Gesellschaft plant für das Jahr 2024 einen voraussichtlichen Jahresfehlbetrag in Höhe von rd. T€  3.972.Gründe für den geplanten Verlust sind die hohe Inflation sowie die steigenden Personalkosten und Pachtzahlungen.

 

Mainz, den 12. April 2024

mainzplus CITYMARKETING GmbH

Marc André Glöckner

Katja Mailahn

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

  31.12.2023 31.12.2022
 
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Nutzungsrechte 2.700,00 2.700,00
2. Entgeltlich erworbene EDV-Software 79.675,00 130.132,00
  82.375,00 132.832,00
II. Sachanlagen    
1. Bauten auf fremden Grundstücken 52.065,00 55.577,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 507.339,00 603.521,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 681.899,00 692.496,00
1.241.303,00 1.351.594,00
III. Finanzanlagen    
Beteiligungen 1.200,00 1.200,00
  1.324.878,00 1.485.626,00
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
Hilfs- und Betriebsstoffe 101.330,03 88.906,52
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 790.124,49 862.476,69
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.875.506,26 648.507,27
3. Sonstige Vermögensgegenstände 285.936,40 107.729,43
  2.951.567,15 1.618.713,39
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.896.984,38 1.790.268,46
  4.949.881,56 3.497.888,37
C. Rechnungsabgrenzungsposten 23.787,12 34.718,26
  6.298.546,68 5.018.232,63

Passiva

  31.12.2023 31.12.2022
 
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Kapitalrücklage 4.086.930,35 4.534.063,99
III. Jahresfehlbetrag -2.536.159,77 -2.983.333,64
  1.576.770,58 1.576.730,35
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse 120.219,36 17.614,43
C. Empfangene Ertragszuschüsse 34.797,82 34.797,82
D. Rückstellungen    
1. Steuerrückstellungen 33.244,10 33.244,10
2. Sonstige Rückstellungen 877.513,73 790.191,55
  910.757,83 823.435,65
E. Verbindlichkeiten    
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.193.701,44 1.056.153,88
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 627.566,01 729.360,40
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.552.242,53 452.429,14
4. Sonstige Verbindlichkeiten 215.639,55 174.283,98
(davon aus Steuern € 58.417,13; Vorjahr € 110.069,36)    
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 2.733,64; Vorjahr € 0,00)    
  3.589.149,53 2.412.227,40
F. Rechnungsabgrenzungsposten 66.851,56 153.426,98
  6.298.546,68 5.018.232,63

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

  2023 2022
 
1. Umsatzerlöse 14.093.123,65 12.816.271,76
2. Sonstige betriebliche Erträge 913.153,61 639.522,57
  15.006.277,26 13.455.794,33
3. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 1.045.213,75 753.192,82
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 9.285.613,63 8.627.020,79
  10.330.827,38 9.380.213,61
4. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 3.635.923,33 3.329.812,53
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 941.736,80 885.082,75
(davon für Altersversorgung € 225.099,02; Vorjahr € 211.035,74)    
  4.577.660,13 4.214.895,28
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 367.632,00 373.710,65
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.245.140,81 2.450.570,91
  2.612.772,81 2.824.281,56
7. Betriebsergebnis -2.514.983,06 -2.963.596,12
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6,20 5,09
9. Ergebnis nach Steuern -2.514.976,86 -2.963.591,03
10. Sonstige Steuern 21.182,91 19.742,61
11. Jahresfehlbetrag -2.536.159,77 -2.983.333,64

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben

Die mainzplus CITYMARKETING GmbH ist zum 31. Dezember 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Nach dem Gesellschaftsvertrag hat die Gesellschaft jedoch den Jahresabschluss in entsprechender Anwendung der für kommunale Eigenbetriebe geltenden Vorschriften nach den Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften aufzustellen. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Mainz und wird im Handelsregister des Amtsgerichtes Mainz unter der Nummer HRB 4988 geführt.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Soweit Angaben wahlweise im Anhang oder in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung erfolgen können, erfolgen sie teilweise im Anhang.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

II. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden

1. Allgemeine Angaben

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich beibehalten worden.

Verbundene Unternehmen sind alle Unternehmen, an denen die Gesellschafterin, die Zentrale Beteiligungsgesellschaft der Stadt Mainz mbH, eine Mehrheitsbeteiligung hält.

2. Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und, soweit abnutzbar, linear über eine Nutzungsdauer von drei und fünf Jahren abgeschrieben. Das Wahlrecht gemäß § 248 Abs. 2 HGB zur Aktivierung selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände wird nicht ausgeübt.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten, vermindert um nutzungsbedingte planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen ausschließlich linear "pro rata temporis" mit einer Nutzungsdauer von 33 Jahren bei Bauten auf fremden Grundstücken, durchschnittlich zwischen drei und 15 Jahren bei den technischen Anlagen und Maschinen sowie durchschnittlich zwischen drei und 15 Jahren bei den anderen Anlagen und der Betriebs- und Geschäftsausstattung. Geringwertige Anlagegüter im Einzelwert bis € 250,00 werden sofort als Aufwand erfasst. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten zwischen € 250,00 und € 800,00 werden im Zugangsjahr dem Anlagevermögen zugeführt und voll abgeschrieben. Sie werden im Anlagespiegel als Zugang und Abgang im Anschaffungsjahr gezeigt.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten und im Falle einer dauerhaften Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Bewertung der Vorräte (Hilfs- und Betriebsstoffe) erfolgt zu den durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. zu den letzten niedrigeren Einstandspreisen.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Allen erkennbaren Risiken wird durch ausreichende Wertberichtigungen Rechnung getragen. Für das allgemeine Kreditrisiko besteht eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2 %.

Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dienen, sind gem. § 246 Abs. 2 S.2 HGB mit diesen Schulden verrechnet.

Das Saldierungsgebot gilt auch für korrespondierende Aufwendungen und Erträge aus der Auf- bzw. Abzinsung der Schulden und aus der Bewertung dieser Vermögensgegenstände. Die zur Saldierung herangezogenen Vermögensgegenstände werden gemäß § 253 Abs. 1 S. 4 HGB vollständig zum beizulegenden Zeitwert auf der Basis von Marktwerten am Bilanzstichtag bewertet. Für die mit den Vermögensgegenständen verbundenen Verpflichtungen ist der § 253 Abs. 1 S. 3 HGB einschlägig.

Pensionsvereinbarungen bestehen für aktive und ausgeschiedene Geschäftsführer des Unternehmens. Die Pensionsverpflichtungen bestehen als kongruent rückgedeckte Pensionszusagen, bei der die zugesagten Versorgungsleistungen exakt mit den Leistungen aus der verpfändeten Rückdeckungsversicherung übereinstimmen. Es liegt eine Bewertungseinheit im Sinne des § 254 HGB vor. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgen daher gemäß § 253 Abs. 1 Satz 3 HGB zum beizulegenden Zeitwert des Deckungsvermögens. Der Zeitwert der Rückdeckungsversicherung entsprach zum 31. Dezember 2023 ihrem Buchwert von T€ 308.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

3. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Unter dem Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen sind bereitgestellte Zuschüsse zum Umbau und der Gestaltung des Ende 2021 eröffneten mainz STORE sowie Zuschüsse zur Produktion und Weiterentwicklung der Mainz-App ausgewiesen. Die Zuschüsse sind mit dem Nennwert angesetzt. Die ertragswirksame Auflösung erfolgt entsprechend der durchschnittlichen Nutzungsdauer des bezuschussten Vermögensgegenstandes.

Die empfangenen Ertragszuschüsse enthalten Zuschüsse zur Sanierung des Kurfürstlichen Schlosses Mainz und sind mit dem Nennwert angesetzt. Sie werden fortlaufend im Rahmen der Sanierung des Kurfürstlichen Schlosses Mainz verwendet.

Die Pensionsrückstellungen werden zum beizulegenden Zeitwert des bestehenden Deckungsvermögens angesetzt. Gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB wurde das am Bilanzstichtag bestehende Deckungsvermögen in Form einer Rückdeckungsversicherung in Höhe von T€ 308 mit der Pensionsverpflichtung von T€ 308 saldiert. Als beizuliegender Zeitwert der Rückdeckungsversicherung wird das Deckungskapital der Versicherung zum Bilanzstichtag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen tragen allen erkennbaren bilanzierungspflichtigen Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung. Sie sind in Höhe des voraussichtlich notwendigen Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen erfasst, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

III. Erläuterungen zu Bilanzposten

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt.

Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an Beteiligungen in Höhe von € 1.200 betreffen den Anteil an der Rheinhessen-Touristik GmbH, Nieder-Olm, mit 5,1 %.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 790 862
Forderungen gegen die Stadt Mainz 44 47
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.832 602
Sonstige Vermögensgegenstände 286 108
Gesamt 2.952 1.619

Die Forderungen gegen die Stadt Mainz mit ihren Eigenbetrieben und Anstalten des öffentlichen Rechts werden zu Vergleichszwecken gesondert ausgewiesen. Die Stadt Mainz gehört nicht zum Konsolidierungskreis der ZBM, sie wird jedoch wie ein verbundenes Unternehmen, aufgrund der hundertprozentigen Beteiligung an der ZBM, behandelt. Die Forderungen gegen die Stadt Mainz entfallen wie im Vorjahr in voller Höhe auf Lieferungen und Leistungen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen mit T€ 10 (Vorjahr T€ 8) auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie mit T€ 1.822 (Vorjahr T€ 594) auf Forderungen aus einer Cash-Pooling Vereinbarung mit der ZBM.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten mit T€ 221 (Vorjahr T€ 59) geleistete Anzahlungen im Bereich Mainz Kultur und betreffen die Gagen der Künstler. T€ 4 (Vorjahr T€ 36) entfallen auf sonstige Vermögensgegenstände sowie T€ 12 (Vorjahr T€ 13) auf debitorische Kreditoren. T€ 49 entfallen auf Forderungen gegenüber dem Finanzamt (Vorjahr T€ 0).

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Hierunter sind Kassenbestände von T€ 44 (Vorjahr T€ 47), Fest- und Tagesgelder von T€ 26 (Vorjahr T€ 26), Guthaben aus PayPal Zahlungen von 11 T€ (Vorjahr T€ 5) sowie laufende Geschäftskonten von T€ 1.816 (Vorjahr T€ 1.712) enthalten.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Der Abrechnungsposten enthält mit T€ 16 Gebühren der Gema, mit T€ 6 zu beziehende EDV-Leistungen, mit 1 T€ Mitgliedschaften sowie mit T€ 1 Schmutzwasserabrechnungen.

Eigenkapital

Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt € 26.000. Die Zentrale Beteiligungsgesellschaft der Stadt Mainz mbH, Mainz, ist alleinige Gesellschafterin.

Die Kapitalrücklage wurde im Jahr 1994 zur Kapitalverstärkung von der Stadt Mainz eingezahlt. Der Vorjahresverlust von T€ 2.983 wurde aus der Kapitalrücklage ausgeglichen. Des Weiteren hat die ZBM im Geschäftsjahr T€ 2.536 in die Kapitalrücklage eingezahlt.

Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen

Unter den Sonderposten für Investitionszuschüsse sind Zuschüsse zum Umbau und der Gestaltung des Ende mainz STORE mit T€ 112 sowie Zuschüsse zur Produktion und Weiterentwicklung der Mainz-App mit T€ 8 (Vorjahr T€ 17) ausgewiesen.

Empfangene Ertragszuschüsse

Die von Dritten erhaltenen zweckgebundenen Zuwendungen für die Sanierung des Kurfürstlichen Schlosses Mainz in Höhe von T€ 35 werden in Erweiterung des Bilanzgliederungsschemas entsprechend der EigAnVo Rheinland-Pfalz unter den empfangenen Ertragszuschüssen ausgewiesen.

Rückstellungen für Pensionen

Die Pensionsrückstellung betrifft wie im Vorjahr einen ausgeschiedenen und einen aktiven Geschäftsführer. Die Pensionsverpflichtung ergibt sich aus einer einzelvertraglichen Zusage. Aufgrund der Verrechnung mit dem Deckungsvermögen in gleicher Höhe erfolgt kein Ausweis in der Bilanz.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten:

31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
Rückabwicklungskosten Konzerttickets 63 68
Ausstehende Rechnungen 465 340
Übrige 137 139
Verpflichtungen aus dem Personalbereich (Urlaub, Überstunden etc.) 131 162
Abschluss und Prüfungskosten 61 54
Unterlassene Instandhaltungen 21 27
  878 790

Verbindlichkeiten

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen entfallen mit T€ 1.091 (Vorjahr T€ 857) insbesondere auf Ticketvorverkäufe im Bereich Kultur sowie mit T€ 69 (Vorjahr T€ 165)auf Abschlagszahlungen für Kongressveranstaltungen. T€ 34 (Vorjahr T€ 34) betreffen Anzahlungen für Gutscheine und Wertguthaben.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen T€ 628 (Vorjahr T€ 729).

Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden, aus den gleichen Gründen, wie bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen, auch die Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt Mainz und ihren Eigenbetrieben sowie Anstalten des öffentlichen Rechts, ausgewiesen.

Sie betreffen, soweit nicht anders vermerkt, wie im Vorjahr Leistungsverbindlichkeiten und setzen sich wie folgt zusammen:

Stadt Mainz

Stadt Mainz: T€ 25 (Vorjahr T€ 30)

Entsorgungsbetrieb der Stadt Mainz, Eigenbetrieb der Stadt Mainz: T€ 8 (Vorjahr T€ 9)

Kommunale Datenzentrale Mainz, Eigenbetrieb der Stadt Mainz: T€ 0 (Vorjahr T€ 2)

Verbundene Unternehmen

Mainzer Breitband GmbH T€ 20 (Vorjahr T€ 19)

Mainzer Fernwärme GmbH T€ 420 (Vorjahr T€ 244)

Mainzer Netze GmbH T€ 98 (Vorjahr T€ 133)

Mainzer Verkehrsgesellschaft mbH T€ 15 (Vorjahr T€ 15)

Mainzer Stadtwerke AG T€ 2 (Vorjahr T€ 0)

Des Weiteren enthalten die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen mit T€ 964 Verbindlichkeiten aus der Rückzahlung zu hoher Mittelzuschüsse.

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 216 (Vorjahr T€ 174) betreffen im Wesentlichen mit T€ 58 (Vorjahr T€ 60) Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer, mit T€ 35 (Vorjahr 28) Verbindlichkeiten aus Lohn- und Gehalt sowie mit T€ 3 (Vorjahr T€ 0) Verbindlichkeiten aus der Zusatzversorgungskasse. Auf kreditorische Debitoren entfallen T€ 102 (Vorjahr T€ 15) und auf ausstehende Rechnungen T€ 3 (Vorjahr T€ 9). Im Vorjahr waren noch Umsatzsteuerverbindlichkeiten in Höhe von T€ 50 enthalten.

Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der Passive Rechnungsabgrenzungsposten, enthält im Wesentlichen mit insgesamt T€ 61 (Vorjahr T€ 153) Zuschüsse für ausstehende Marketingkampagnen sowie eine ausstehende Erweiterung der Mainz App.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen enthalten die wesentlichen finanziellen Verpflichtungen des Unternehmens. Sie resultieren jährlich aus langfristigen Miet- und Pachtverträgen einschließlich Nebenkosten T€ 1.761 (davon gegenüber der Stadt Mainz T€ 40), Stromlieferungsverträgen T€ 344, EDV Dienstleistungen T€ 305 (davon gegen verbundene Unternehmen T€ 253) Versicherungen T€ 41, Internetkosten T€ 40 (in voller Höhe gegen verbundene Unternehmen) und der Miete der TK-Anlage T€ 51 (in voller Höhe gegen verbundene Unternehmen), sowie aus sonstigen Verpflichtungen aus Dienstleistungsverträgen in Höhe von T€ 213. Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen von insgesamt € 26,4 Mio. sind € 2,8 Mio. innerhalb eines Jahres, € 6,5 Mio. innerhalb von zwei bis fünf Jahren und € 17,1 Mio. nach fünf Jahren fällig.

Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen existieren keine wesentlichen außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die erzielten Umsatzerlöse gliedern sich nach den Geschäftsbereichen wie folgt auf:

2023 2022
T€ % T€ %
Mainz Congress 6.682 47,4 5.973 46,6
Mainz Kultur 5.672 40,2 5.534 43,2
Mainz Tourismus 1.740 12,4 1.309 10,2
  14.093 100,0 12.816 100,0

Insbesondere auf Grund der hohen Nachfrage nach dem neu eröffneten, sanierten Bereich der Rheingoldhalle, konnten die Umsätze im Bereich Congress erneut um T€ 709 deutlich gesteigert werden.

Auch die Umsätze des Bereich Kultur sind gegenüber dem Vorjahr leicht um T€ 138 gestiegen, liegen jedoch um T€ 1.109 unter dem Vorkrisenniveau im Jahr 2019.

Der Bereich Tourismus verzeichnet einen kräftigen Umsatzzuwachs von T€ 1.309 auf T€ 1.740. T€ 222 des Zuwachses entfallen auf die Umsätze des mainz STORES, T€ 177 auf den Bereich der Stadtführungen.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 913 (Vorjahr T€ 640) enthalten im Wesentlichen Zuschüsse in Höhe von T€ 551 (Vorjahr T€ 372), Erträge aus der Auflösung von Ertragszuschüssen in Höhe von T€ 47 (Vorjahr T€ 30), sowie Versicherungsentschädigungen in Höhe von T€ 24 (Vorjahr T€ 58). Des Weiteren sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen über T€ 56 (Vorjahr T€ 31) sowie sonstige periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 212 (Vorjahr T€ 132) ausgewiesen. T€ 23 (Vorjahr T€ 16) entfallen auf sonstige Erträge.

Von den Zuschüssen entfallen T€ 380 auf touristische Maßnahmen und Marketingkampagnen wie dem Umbau und der Gestaltung des mainz STORES, der Innenstadtkampagne, der Erweiterung der Mainz-App sowie zur Förderung des Projektes "Convention Bureau Bleisure Travel". 136 T€ betreffen Zuschüsse des Bereich Kultur.

Materialaufwand

Der Materialaufwand setzt sich wie folgt zusammen:

2023 2022
T€ T€
Aufwand für Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 1.045 753
Aufwendungen für bezogene Leistungen 9.286 8.627
  10.331 9.380

Korrespondierend zum Umsatz, steigen die Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren um T€ 292 sowie die Aufwendungen für bezogene Leistungen um T€ 659 an.

Im Bereich Congress betragen die Aufwendungen für bezogene Leistungen T€ 3.624 (Vorjahr T€ 3.303) und entfallen mit T€ 1.347 auf Pachten und Nebenkosten, mit T€ 534 auf fremdbezogene Veranstaltungskosten, mit T€ 757 auf Energie- und Gebäudekosten, mit T€ 510 auf Fremdarbeiten sowie mit T€ 364 auf fremdbezogene Technikleistungen.

Die Fremdleistungen für den Geschäftsbereich "Mainz Kultur" betragen T€ 5.393 (Vorjahr T€ 5.069). Diese beinhalten vorwiegend Honorare und Gagen für die Künstler des Bereichs Kultur von T€ 2.505, fremdbezogene Technikleistungen von T€ 576, Pachten und Nebenkosten über T€ 315, Fremdarbeiten von T€ 372, sowie Ticketing-Systemgebühren inklusive RMV-Gebühren von T€ 603.

Der Aufwand für Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren entfällt mit T€ 900 auf den Bereich Tourismus.

Personalaufwand

Der Personalaufwand gliedert sich wie folgt:

2023 2022
T€ T€
Löhne und Gehälter 3.636 3.330
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 942 885
(davon für Altersversorgung T€ 225; Vorjahr T€ 211)
  4.578 4.215

Die Steigerung des Personalaufwands in Höhe von T€ 363 begründet sich in der Auszahlung des tariflich verhandelten Inflationsausgleichs sowie höheren Aushilfskosten gegenüber dem Vorjahr.

Die Abschreibungen enthalten die planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 2.245 (Vorjahr T€ 2.451) enthalten im Wesentlichen Werbe- und Messekosten (T€ 1.185), EDV-Kosten (T€ 463), Personalnebenkosten (T€ 133), Instandhaltungen von Betriebs- und Geschäftsausstattung (T€ 50) sowie Prüf-, Rechts- und Beratungskosten (T€ 126). Auf den periodenfremden Aufwand entfallen T€ 58.

V. Sonstige Angaben

Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich beschäftigt:

Vollbeschäftigt 45
Teilzeitbeschäftigt 18
Summe 63

Darüber hinaus waren noch neben zwei Geschäftsführern, 9 Auszubildende (Vorjahr 9), beschäftigt.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unterhält die Gesellschaft neben den Beziehungen zur ZBM, Geschäftsbeziehungen mit verbundenen Unternehmen der Stadt Mainz, der Stadtwerke Mainz AG und der Kulturzentren Mainz GmbH.

Als nahestehende Personen gelten die Mitglieder der Geschäftsführung und die Mitglieder des Aufsichtsrats. Außer den Vergütungen für die Geschäftsführung und den Aufsichtsrat bestehen ausschließlich marktübliche Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Personen.

Gesellschafter und Konzernverhältnisse

Die mainzplus CITYMARKETING GmbH ist Tochterunternehmen der ZBM, Mainz, die alleinige Gesellschafterin ist, und wird in deren Konzernabschluss einbezogen. Die ZBM erstellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis der Unternehmen, der nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften erstellt und beim Unternehmensregister zur Veröffentlichung eingereicht wird.

Honorar des Abschlussprüfers

Auf die Angaben zu den Honoraren des Abschlussprüfers der Gesellschaft wurde gemäß § 285 Nr. 17 HGB verzichtet, da diese Angaben im Konzernabschluss der ZBM enthalten sind.

Nachtragsbericht

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag mit wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Gesellschaft sind nicht eingetreten.

Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat setzt sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt zusammen:

Manuela Matz, Wirtschaftsdezernentin der Stadt Mainz - Vorsitzende -

Günter Beck, Geschäftsführer ZBM, Bürgermeister der Stadt Mainz

Herbert Egner, Ortsbeiratsmitglied Weisenau,

Sabine Flegel, Stadtratsmitglied,

Klaus Hafner, Stadtratsmitglied,

Kamil Ivecen, Stadtratsmitglied,

Dr. Sacha Heerschop

Sylvia Köbler-Gross, Stadtratsmitglied - stellvertretende Vorsitzende-

Martina Kracht, Stadtratsmitglied,

Tupac Orellana, Stadtratsmitglied,

Im Berichtsjahr erhielten die Mitglieder des Aufsichtsrats für ihre Tätigkeit T€ 1.

Geschäftsführung

Als Geschäftsführer (hauptberuflich) waren im Geschäftsjahr 2023

Frau Katja Mailahn, Verwaltungsfachwirtin

Herr Marc André Glöckner, Diplom-Betriebswirt (FH) bestellt.

Die Geschäftsführer:innen erhielten im Berichtszeitraum eine fixe Vergütung von insgesamt T€ 260 sowie eine erfolgsbezogene Vergütung von T€ 26 und Sachleistungen von T€ 16. Darüber hinaus bestehen für die Geschäftsführer Pensionsverpflichtungen in Höhe von T€ 15.

Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresfehlbetrag für das Jahr 2023 in Höhe von T€ 2.536 durch Entnahmen aus der Kapitalrücklage auszugleichen.

 

Mainz, den 12. April 2024

mainzplus CITYMARKETING GmbH

Marc André Glöckner

Katja Mailahn

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2023

  Anschaffungs- und Herstellungskosten  
  Stand Zugänge Abgänge Stand
  1.1.2023     31.12.2023
  Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Nutzungsrechte 2.700,00 0,00 0,00 2.700,00
2. Entgeltlich erworbene EDV-Software 800.768,14 19.177,75 0,00 819.945,89
  803.468,14 19.177,75 0,00 822.645,89
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-,Betriebs- und anderen Bauten 116.278,88 0,00 0,00 116.278,88
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.532.147,61 33.246,23 0,00 1.565.393,84
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.765.526,94 154.460,02 0,00 2.919.986,96
  4.413.953,43 187.706,25 0,00 4.601.659,68
III. Finanzanlagen        
Beteiligungen 1.200,00 0,00 0,00 1.200,00
Insgesamt 5.218.621,57 206.884,00 0,00 5.425.505,57
  Abschreibungen    
  Stand Zugänge Abgänge Stand
  1.1.2023     31.12.2023
  Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Nutzungsrechte 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Entgeltlich erworbene EDV-Software 670.636,14 69.634,75 0,00 740.270,89
  670.636,14 69.634,75 0,00 740.270,89
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-,Betriebs- und anderen Bauten 60.701,88 3.512,00 0,00 64.213,88
2. Technische Anlagen und Maschinen 928.626,61 129.428,23 0,00 1.058.054,84
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.073.030,94 165.057,02 0,00 2.238.087,96
  3.062.359,43 297.997,25 0,00 3.360.356,68
III. Finanzanlagen        
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Insgesamt 3.732.995,57 367.632,00 0,00 4.100.627,57
  Buchwerte
  Stand Stand
  31.12.2023 31.12.2022
  Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Nutzungsrechte 2.700,00 2.700,00
2. Entgeltlich erworbene EDV-Software 79.675,00 130.132,00
  82.375,00 132.832,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-,Betriebs- und anderen Bauten 52.065,00 55.577,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 507.339,00 603.521,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 681.899,00 692.496,00
  1.241.303,00 1.351.594,00
III. Finanzanlagen    
Beteiligungen 1.200,00 1.200,00
Insgesamt 1.324.878,00 1.485.626,00

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die mainzplus CITYMARKETING GmbH, Mainz

Prüfungsurtei le

Wir haben den Jahresabschluss der mainzplus CITYMARKETING GmbH, Mainz, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der mainzplus CITYMARKETING GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

G rundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrat s f ür den Jahres abschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahres abschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 12. April 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Marc Krizaj, Wirtschaftsprüfer ppa. Michael Neutz, Wirtschaftsprüfer



Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 26.06.2024 festgestellt.

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