Stammdaten

Register
Amtsgericht Bad Homburg HRB 15707
Eingetragen
20.1.2022
Branche
Aufbereitung von KernbrennstoffenMetallbearbeitung a. n. g.Leichtmetallgießereien

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Heiko Zeuner
seit 20.1.2022
Vorstandsmitglied
Friedhelm Schuch
seit 20.1.2022
Vorstandsmitglied

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MLZ AG

Usingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ

AKTIVA

Einzelposten
Geschäftsjahr
EUR

Gesamt
Geschäftsjahr
EUR

Einzelposten
Vorjahr
EUR

Gesamt
Vorjahr
EUR

A. Anlagevermögen

1.453.121,50

1.384.322,50

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

0,00

0,00

II. Sachanlagen

711.669,42

655.370,42

III. Finanzanlagen

741.452,08

728.952,08

B. Umlaufvermögen

1.856.916,72

1.973.729,87

I. Vorräte

541.649,44

342.075,73

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

625.022,95

975.197,32

III. Wertpapiere

0,00

0,00

IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

690.244,33

656.456,82

C. Rechnungsabgrenzungsposten

9.132,30

4.409,70

Summe Aktiva

3.319.170,52

3.362.462,07



PASSIVA

Einzelposten
Geschäftsjahr
EUR

Gesamt
Geschäftsjahr
EUR

Einzelposten
Vorjahr
EUR

Gesamt
Vorjahr
EUR

A. Eigenkapital

1.522.616,57

1.394.275,77

I. Gezeichnetes Kapital

51.000,00

51.000,00

II. Kapitalrücklage

0,00

0,00

III. Gewinnrücklagen

0,00

0,00

IV. Gewinnvortrag/Verlustvortrag

1.343.275,77

1.148.610,10

V. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag

128.340,80

194.665,67

B. Rückstellungen

681.462,84

634.850,00

C. Verbindlichkeiten

1.115.091,11

1.333.336,30

D. Rechnungsabgrenzungsposten

0,00

0,00

Summe Passiva

3.319.170,52

3.362.462,07

Anhang / Kontennachweis

Die Kapitalgesellschaft ist eine "kleine Kapitalgesellschaft" im Sinne des § 267 HGB. Von dies-bezüglichen Erleichterungsvorschriften wird teilweise Gebrauch gemacht. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr nicht verändert.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Sachanlagevermögen sowie immaterielle, entgeltlich erworbene Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten bewertet und entsprechend der gewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind mit dem Depotwert auf den 31.12.21 ausgewiesen, weil abweichend vom Imparitätsprinzip die historischen Anschaffungskosten nicht zu ermitteln waren. Es handelt sich ausschließlich um Aktien aus Streubesitz. Der Depotbestand 31.12.2023 entspricht dem Bestand 31.12.21. Der Depotwert auf den Bilanzstichtag ist deutlich niedriger. Da die Kursveränderungen aber nicht von dauerhafter Natur sind, war eine Abschreibung nicht vorzunehmen. Der Depotwert ist bis zum Tag der Berichterstellung bereits wieder deutlich angewachsen.

Die Beteiligung an einer Einkaufs KG ist mit dem Kapitalkonto (einschließlich Gewinngutschriften) ausgewiesen. Die 50 %ige Beteiligung an der "Autarkie Helden GmbH" mit einem Stammkapital von 25.000 € ist mit den Anschaffungskosten bei /Gründung angesetzt.

Unter der Position Vorräte werden Untergruppen zusammengefasst.


· in Arbeit befindliche Bauaufträge - bewertet zu Herstellungskosten nach Fertigstellungsgrad


· der klassische Warenbestand, der durch körperliche Inventur ermittelt und zu Anschaffungskosten bewertet wurde


· ergänzend der Bestand der Tankstelle, ermittelt durch Ablesung und bewertet nach der FiFO-Methode und die


· geleistete Anzahlungen, berücksichtigt mit dem Zahlbetrag

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert verbucht. Bei den
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden sowohl Einzelwertberechtigungen als auch eine Pauschalwertberichtigung für den Restbestand vorgenommen.

Die Bankbestände sind durch Kontoauszüge dokumentiert.

Für Zahlungen, die bereits geleistet wurden, die aber künftigen Wirtschaftsjahren zuzuordnen sind, wurde eine Aktive Rechnungsabgrenzung durchgeführt, soweit die Beträge nicht von unter-geordneter Bedeutung waren.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen.
Sie sind in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen sind mit dem Zahlbetrag ausgewiesen. Dafür erbrachte Vorleistungen und Wareneinkäufe sind auf der Aktivseite ausgewiesen.

Alle anderen Verpflichtungen bzw. Verbindlichkeiten sind mit ihrem jeweiligen Erfüllungsbetrag
passiviert.

Sonstige Angaben z u Bilanzpositionen

Das Sachanlagevermögen ist im beigefügten Anlagespiegel einzeln aufgeführt. Das in 2009 er-worbene Betriebsgelände in Usingen, "An der Riedwiese 4" wurde im Jahr im April 2010 durch die MLZ bezogen. Teile des Geländes sind fremd vermietet. Das Gelände ist schuldenfrei.


Die MLZ AG hat eine Beteiligung bei der "SHK GmbH & Co KG" zur Generierung von Einkaufsvorteilen. Das Beteiligungsergebnis ist festgestellt und eingearbeitet.


Mit UR 396/23 des Notars Müller in Wetzlar hat die MLZ AG 50 % (= 12.500 €) des Stammkapitals an der "Autarkie Helden GmbH" bei Gründung übernommen. Gegenstand des Unternehmens ist die Planung, Vertrieb und Montage von PV-Anlagen. Zum Berichtszeitpunkt lag der JA 2023 noch nicht vor.


Um den Gesellschaftern eine Altersversorgung aufzubauen, wird ein Aktiendepot geführt. Die Mittel sind nicht zweckgebunden. Ziel ist aber ein Anlagevolumen, welches mindestens den Betrag der
handelsrechtlichen Pensionsrückstellung entspricht, da auf eine Rückdeckungsversicherung verzichtet wurde.


Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind durch OPOS-Liste einzeln nachgewiesen und bis zum Zeitpunkt der Berichterstellung überwiegend bezahlt. Soweit nötig, wurde eine Einzelwertberichtigung vorgenommen. Für die verbleibenden Beträge wurde zusätzlich für das allgemeine Ausfallrisiko eine Pauschalwertberichtigung mit 2 % der Nettoforderungen gebildet. Das Volumen war enorm gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Der Gesamtbetrag der Forderungen war innerhalb eines Jahres fällig.


Als "Sonstige Vermögensgegenstände" sind Steuerrückforderungen, Forderungen gegenüber der Bundesagentur für Arbeit, Bonusgutschriften und einige Kleinbeträge mit dem Nennwert
ausgewiesen, soweit sie am Bilanzstichtag noch nicht gutgeschrieben waren oder sich aus den
Berechnungen zum Abschluss ergeben. Außerdem hat ein Gesellschafter ein verzinsliches Darlehen in Höhe von 70 T€ erhalten, welches mit Zinsen zwischenzeitlich einen Rückforderungsanspruch iHv 74 T€ begründet.

Die Liquidität auf den Geldkonten ist absolut auskömmlich.

Zahlungen für Leistungen des Folgejahrs wurden als Aktive Rechnungsabgrenzung erfasst, soweit sie von nennenswerter Bedeutung waren, KFZ-Steuern sind wegen Geringfügigkeit des Betrages nicht abgegrenzt.

Das Eigenkapital ist wesentlich durch nicht ausgeschüttete Gewinne geprägt. Bezüglich der Ausschüttungsmöglichkeit gibt es wegen der Pensionsrückstellung eine Ausschüttungssperre zum Abschlussstichtag in Höhe von 575.940 € nach § 253 Abs. 6 HGB iV mit dem Gutachten der PBG für die Rückstellungsberechnung.

Für Aufwendungen, die dem Grunde nach aber nicht der Höhe nach feststehen, wurden Rückstellungen gebildet. Die Zusammensetzung ergibt sich aus dem Kontennachweis. Zu den Einzelpositionen folgende Hinweise:


Den 3 mitarbeitenden Gesellschaftern wurde eine Pensionszusage erteilt und hierfür eine Rückstellung für Pensionsverpflichtungen gebildet. Die Abwicklung und Wertermittlung erfolgte durch das unabhängige Institut PBG. Die Gutachten für die Berechnung der Ansätze nach Handels- und Steuerrecht liegen vor.

Die erwartete Gewerbesteuer- und Körperschaftsteuerabwicklung des Wirtschaftsjahres wurde
berechnet und in die Rückstellungen eingestellt.

Unter der Position "Sonstige Rückstellungen" sind kleine, dem Grunde nach aber bekannte Folge-kosten, zurückgestellt.

Die Rückstellung für Personalkosten betrifft Urlaubsansprüche des Personals für noch nicht ge-nommenen Jahresurlaub.

Für etwaige Gewährleistungsarbeiten wurde vorsorglich in Einschätzung der Erfahrungswerte und des Risikos eine Rückstellung iHv 0,25 % der risikobehafteten Nettoerlöse gebildet.

Für die Erstellung des Jahresabschlusses werden die in Anlehnung an das Vorjahr erwarteten Kosten eingestellt. Interne Kosten sind dabei nicht berücksichtigt, weil das Volumen als gering erachtet wird.

Für laufende Arbeiten und Projekte werden vom Kunden Abschlagszahlungen angefordert. Zum Ende des Berichtsjahres betrug das Volumen 533 T€. Dem Betrag stehen erbrachte, noch nicht abgerechnete Vorleistungen, von 357 T€ gegenüber.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen sind bis zum Berichtszeitpunkt sämtlich beglichen.

Die "Sonstigen Verbindlichkeiten" im Volumen von 329 T€ setzen sich aus zahlreichen Einzel­positionen gem. Kontennachweis zusammen. Die größten Positionen sind jahresüberlappende Steuerverbindlichkeiten iHv 71 T€ und Tantiemeansprüche der 3 mitarbeitenden Gesellschafter iHv 172 T€ (davon für das Wirtschaftsjahr 2023 zusammen 64.125€). Der Tantiemeanspruch wurde berechnet, entsteht mit Bilanzunterschrift und ist wirtschaftlich dem Wirtschaftsjahr 2023 zuzuordnen.

zu finanziellen Verpflichtungen

Da die Gesellschaft über ein eigenes Betriebsgelände verfügt, fallen keine Mietaufwendungen an. Das Grundstücksdarlehen aus der Anschaffungszeit ist bereits abgelöst. Darlehenszinsen sind daher nicht angefallen. Für die Berechnung der Pensionsrückstellung ergibt sich jährlich ein Erhöhungsbetrag, der als Zinsanteil bezeichnet wird. Er betrug im WJ iHv.10 T€.

Fahrzeuge und Kleingeräte sind zum Teil geleast bzw. gemietet. Das Jahresvolumen betrug 35 T€.

Für die Fertigstellung von Bauaufträgen wurden auf Verlangen Bürgschaften gewährt. Ein Risiko der Inanspruchnahme besteht für das Unternehmen aber nicht, da in dieser Höhe eine spezielle Rück-versicherung abgeschlossen wurde. Die Gesamtsumme aller Avale beträgt zum Abschlussstichtag 276 T€. Ein Versicherungsvolumen bis zu 425 T€ ist möglich.

Die Geschäftsführung wird der Aktionärsversammlung vorschlagen, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

Gem. gutachterlicher Berechnung beträgt die handelsrechtliche Rückstellungsverpflichtung für Pensionszusagen an die mitarbeitenden Gesellschafter 554 T€. Der Betrag ist nicht rückversichert. Ihm stehen Aktien im Anlagevermögen im Wert von rund 580 T€ (Depotwert 31.12.24) zusätzlich dem Stand des Depotverrechnungskontos auf dem Stichtag gegenüber. Es wird darauf hingewiesen, dass Aktiendepotwerte je nach Lage am Kapitalmarkt erheblich schwanken können.

zu Ertragssteuern

Das Ergebnis ist durch Steuern auf den Ertrag des laufenden Jahres in Höhe von 50,4 T€ belastet. Die Veränderungen zwischen den geleisteten Vorauszahlungen und den eingereichten Steuererklärungen sind dabei bereits berücksichtigt.

zu Mitarbeitern

Das Unternehmen beschäftigte im Berichtsjahr unter Berücksichtigung von Personalwechsel bis zu 21 Mitarbeiter*innen incl. Aushilfen, davon sind 4 zugleich Aktionäre.

zur Geschäftsführung / Vorstand

Die beiden geschäftsführenden Vorstände, Herr Heiko Zeuner und Herr Friedhelm Schuch vertreten die AG gemeinsam.

 

Usingen, den 01. April 2025

gez. Heiko Zeuner und Friedhelm Schuch - Geschäftsführer/Vorstand

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 01. April 2025

Nachrichten & Medien

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