AIRTEC Controls GmbH
Selbe AdresseHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Uwe Helmut Kühn seit 19.7.2023 | Geschäftsführer |
Ralf Rehmeier seit 12.2.2007 | Prokura |
Dirk Christian Friedrich Dammann seit 12.12.2003 | Geschäftsführer |
Jürgen Schnaubelt seit 12.12.2003 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Airtec Pneumatic GmbHKronberg im TaunusJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bescheinigung In dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden größenabhängige Erleichterungen in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "An die AIRTEC Pneumatic GmbH, Kronberg im Taunus Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der AIRTEC Pneumatic GmbH, Kronberg im Taunus, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AIRTEC Pneumatic GmbH, Kronberg im Taunus, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Kronberg, 31. Mai 2024 Spall
& Kölsch GmbH
Spall, Wirtschaftsprüfer Becker, Wirtschaftsprüfer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
PASSIVA
Kronberg im Taunus, den 08.07.2024 gez. Dirk C. Dammann GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Bei der Erstellung des Jahresabschlusses 2023 der AIRTEC Pneumatic GmbH, Kronberg im Taunus, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts von Königstein im Taunus unter der Nummer HRB 2802, wurden die handelsrechtlichen Bilanzierungsvorschriften (§§ 242 ff. HGB und § 42 GmbHG) ebenso beachtet wie die steuerlichen Vorschriften zur Buchführungspflicht und zur Gewinnermittlung (§ 140 ff. AO und § 5 EStG), sofern die steuerlichen Vorschriften den handelsrechtlichen Vorschriften nicht entgegenstehen. Der Jahresabschluss wurde gemäß § 244 HGB in deutscher Sprache und in EURO (€) aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die handelsrechtliche Jahresabschlussprüfung (§ 316 HGB) erfolgt durch einen von der Gesellschafterversammlung gewählten Abschlussprüfer. Das Geschäftsjahr 2023 umfasst die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023. Von der Darstellungsstetigkeit wurde nicht abgewichen. Die Vorjahresbeträge in Bilanz und GuV sind vergleichbar. Der Bilanzzusammenhang ist gewahrt. II. Angaben zu Bilanzierungsmethoden Die im vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden grundsätzlich beibehalten. Die Beträge sind mit den Beträgen des Vorjahres vergleichbar. Die Bilanz wird vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Angaben, die zulässigerweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, sind überwiegend im Anhang zu finden. Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter (§ 42 Abs. 3 GmbHG) bestehen in Höhe von 780 T€ (Vorjahr: 606 T€). Sie sind unter den "Sonstigen Verbindlichkeiten" ausgewiesen. III. Angaben zu Bewertungsmethoden Die Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden beibehalten. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Vermögensgegenstände sind gem. § 247 Abs. 2 HGB nur dann im Anlagevermögen auszuweisen, wenn sie dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Die Zugänge im Anlagevermögen werden pro rata temporis ab dem Monat der Anschaffung abgeschrieben. Für maschinengebundene Werkzeuge ist ein Festwert gemäß § 240 Abs. 3 HGB gebildet. Geringwertige Anlagegegenstände mit Einzelanschaffungswert von ≤ 800 € wurden entsprechend § 6 Abs. 2 EStG im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Diese Vorgehensweise wurde aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Wertminderungen haben sich nicht ergeben. Die einzelnen Gegenstände des Anlagevermögens sind in einer Anlagenbuchführung ordnungsgemäß erfasst. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB zum 31. Dezember 2023 ist dem Anhang als Anlage beigefügt. Die Bewertung der Vorräte erfolgte mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert. In den Herstellungskosten sind Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens enthalten. Nebenkosten und Lieferantenrabatte wurden berücksichtigt. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Für schwer verkäufliche / gängige Waren wurden Bewertungsabschläge vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihren Nennwerten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Zur Abdeckung des im Forderungsbestand ruhenden allgemeinen Ausfall- und Kreditrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung von 0,5% der nicht einzelwertberichtigten Außenstände (ohne Umsatzsteuer) gebildet. Währungsforderungen bestanden am Bilanzstichtag nicht. Die Pensionsrückstellung wurde mit dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Erfüllungsbetrag angesetzt. Zur Berechnung des Erfüllungsbetrags wurde die Projected Unit Credit Methode unter Zugrundelegung der Richttafel 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck angewandt. Hierbei wurde ein jährlicher Abzinsungssatz von 1,82% (10-Jahres-Durchschnitt) zu Grunde gelegt. Der Abzinsungszinssatz bei einer 7-Jahres-Durchschnittsbetrachtung beträgt 1,74%. Daraus resultiert ein Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von 1 T€. Gehaltstrends waren nicht zu berücksichtigen. Dieser Unterschiedsbetrag ist für Ausschüttungen gesperrt. Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Die übrigen Rückstellungen enthalten sämtliche erkennbaren Risiken und Verpflichtungen. Sie enthalten im Wesentlichen Urlaubsverpflichtungen, Abfindungsvereinbarungen, variable Vergütungsbestandteile, Aktenverwahrung, Beraterhonorare, Abschluss- und Prüfungskosten, ausstehende Eingangsrechnungen, Garantieverpflichtungen und Beiträge zur Berufsgenossenschaft. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Abzinsungen waren nicht vorzunehmen. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag und Währungsverbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag angesetzt. IV. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gestalten sich wie folgt:
Es sind Verbindlichkeiten wie im Vorjahr durch Grundschuldbestellungen in Höhe von 3.000 T€ und Sicherungsübereignungen gesichert. In den Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 387 T€ (Vorjahr: 325 T€) und im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 11 T€ (Vorjahr: 27 T€) enthalten. Bei der Verrechnung des Deckungsvermögens mit den Pensionsrückstellungen wurden Vermögensgegenstände mit einem beizulegenden Zeitwert in Höhe von 152 T€ mit einem Erfüllungsbetrag der Schulden in Höhe von 126 T€ saldiert. Es entstanden verrechnete Aufwendungen in Höhe von 5 T€. Es bestehen weitere Vermögensgegenstände aus Deckungsvermögen mit einem Zeitwert in Höhe von 13 T€. Es bestehen nachfolgende Eventualverbindlichkeiten bzw. Haftungsverhältnisse:
Die Inanspruchnahme aus den Bürgschaften ist unwahrscheinlich. V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren.
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von 22 T€ enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 2 T€ enthalten. VI. Sonstige Angaben Anteilsbesitz Das Unternehmen hält Anteile im Sinne § 285 Nr. 11 HGB
Angaben über Eigenkapital und Ergebnis werden unter Hinweis auf § 286 Abs. 3 HGB nicht genannt. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen resultieren aus Miet- und Leasingverpflichtungen der Gesellschaft und belaufen sich auf 461 T€ pro Jahr. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. Arbeitnehmerzahl Die Arbeitnehmerzahl nach § 285 Nr. 7 HGB beträgt im Berichtsjahr
* Inklusive 2 (Vorjahr: 1)
Geschäftsführer
Zum Geschäftsführer der Gesellschaft sind Herr Dirk Christian Dammann, Kaufmann, Bad Homburg v.d.H. und Herr Uwe Kühn, Dormagen, seit 1. Mai 2023, bestellt. Sie sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Beide Geschäftsführer üben berufsmäßig die Führung der Geschäfte der AIRTEC Pneumatic GmbH aus. Die in der Bilanz ausgewiesene Pensionsverpflichtung betrifft einen Geschäftsführer. Die Höhe der Bezüge der Geschäftsführer wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB nicht genannt. ErgebnisverwendungsvorschlagDas Ergebnis soll wie in den Vorjahren per Gesellschafterbeschluss auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Kronberg im Taunus, 31. Mai 2024 AIRTEC Pneumatic GmbH Dirk C. Dammann, Geschäftsführer Uwe Kühn, Geschäftsführer ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023
Lagebericht Geschäftsjahr 2023I. Geschäft und Rahmenbedingungen 1. Geschäftsmodell AIRTEC Pneumatic GmbH (im Folgenden kurz: AIRTEC) entwickelt, produziert und vertreibt seit 1975 Komponenten für die pneumatische Steuerungstechnik. Kundenorientierung und Flexibilität stehen bei AIRTEC ganz oben - nicht nur an den zwei deutschen Standorten (Kronberg und Reutlingen), sondern auch in den Tochtergesellschaften, Vertretungen und Servicestützpunkten, die weltweit die Unternehmensphilosophie mittragen. Beide Standorte der AIRTEC unterliegen konstanten Verbesserungsprozessen. Moderne Fertigungsmethoden, qualifizierte Mitarbeiter, aktuelle Technologie und eine lückenlose Qualitätssicherung sorgen für Bauteile von höchster Präzision und Güte. Von der Entwicklung über das Testlabor, Fertigung und Montage bis zum Versand verfügen wir dabei über spezialisierte Abteilungen, die kurze und perfekt aufeinander abgestimmte Fertigungs- und Logistikprozesse gewährleisten. Neben dem breiten Standardprogramm an pneumatischer Steuerungstechnik entwickeln und fertigen wir auch individuelle pneumatische Systeme, die in enger Kundenabstimmung höchste Ansprüche erfüllen. 2. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche Weltweite Konjunktur Die Entwicklung der Weltwirtschaft war, angesichts der multiplen Krisen, im Jahr 2023 solide. Die befürchteten Abwärtsrisiken zu Beginn des Jahres, mit Blick auf die hohe Inflation und einer straffen Geldpolitik sowie den geopolitischen Krisen, blieben weitestgehend aus. Wenngleich sich die einzelnen Volkswirtschaften unterschiedlich entwickelten, so konnte sich eine allgemeine Wachstumsdynamik nicht vollständig entfalten. Zu groß war die Unsicherheit über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die hohen Energiepreise, die fehlenden finanzpolitischen Impulse, die steigende Verschuldung und strukturelle Probleme einzelner Volkswirtschaften. Der Welthandel und die Industrieproduktion blieben, vor dem Hintergrund ungünstiger Finanzierungsbedingungen und einer schwachen weltweiten Nachfrage, ohne Schwung. Die Angriffe auf Schiffe im Roten Meer haben die Situation weiter verschärft und führten dazu, dass Containerschiffe lange Umwege fahren mussten, was die Transportkosten erhöhte und die Lieferzeiten verlängerte, wodurch Produktionspläne gestört wurden und der Preisdruck zunahm. In China erwies sich die Konsumbelebung zu Beginn des Jahres 2023 sowie weitere Konjunkturmaßnahmen wie Senkung der Zinssätze und der Einlagenanforderungen für Immobilienkäufe als stimulierend. Dennoch wuchsen die Investitionen in Immobilien und die Infrastrukturprojekte langsamer als die durchschnittlichen Raten vor der Pandemie. Man geht jedoch davon aus, dass trotz schwacher Auslandsnachfrage das Wachstumsziel der Regierung von 5% leicht übertroffen wird. In den Vereinigten Staaten blieb das Wachstum im letzten Jahr trotz steigender Zinsen und einer Verschärfung der Kreditbedingungen robust und stieg auf 2,5%. Die Wirtschaftstätigkeit wurde durch einen expansiven Impuls der Finanzpolitik unterstützt. Besonders gedämpft fiel das Wachstum im Euroraum aus, wo Verbraucherstimmung und Unternehmensinvestitionen unter den anhaltenden Auswirkungen der hohen Energiepreise und den erhöhten Zinsen mit erschwerten Bedingungen konfrontiert waren. Die europäische Konjunktur stagniert seit gut einem Jahr. Während das deutsche BIP leicht schrumpfte, stagnierte es in Frankreich und stieg leicht in Italien und Spanien. In den meisten Mitgliedsländern des Euroraums blieb die konjunkturelle Lage im vierten Quartal gedämpft. Gleichwohl verstärkte sich das Wirtschaftswachstum in einigen Mitgliedsländern deutlich. Ursächlich für diese gegensätzliche Entwicklung waren die Unterschiede in der Entwicklung der Kaufkraft der privaten Haushalte sowie die Stärke der Impulse aus öffentlichen Infrastrukturprojekten. Darüber hinaus waren die Länder in unterschiedlichem Maß von der Schwäche im Verarbeitenden Gewerbe betroffen. Besonders bemerkbar war dies in Deutschland. Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft, eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland sowie Effekte und Auswirkungen der geopolitischen Spannungen und Krisen. Die Industrieproduktion ist das zweite Jahr in Folge gesunken. Auch die Auftragsbestände im Verarbeitenden Gewerbe gingen spürbar zurück. Der Arbeitsmarkt blieb trotz schwacher Konjunktur stabil. Die deutsche Wirtschaft beendete das Jahr 2023 mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Die deutschen Unternehmen blicken zum Jahresende düster in die Zukunft. Ursächlich hierfür sind die geopolitischen Risiken, der Mangel an Arbeitskräften, Technologieumbrüche, Klimawandel und Energiepolitik. Dies führt dazu, dass viele Unternehmen ihre Investitionspläne und auch die Beschäftigungsabsichten nach unten korrigieren. Der Maschinen- und Anlagenbau gehört zu den wichtigsten Industriezweigen in Deutschland. Für die stark exportorientierte Branche war das vergangene Jahr ernüchternd, da die weltweite Nachfrage nach Maschinen Made in Germany ins Stocken geriet. Für das Jahr 2023 wird ein realer Produktionsrückgang von 1 Prozent erwartet. 3. Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses AIRTEC Pneumatic Für die AIRTEC Pneumatic GmbH war das Jahr 2023 ein weiteres Jahr voller Herausforderungen. Entwickelten sich Auftragseingang und Umsatz bis in die zweite Jahreshälfte recht positiv, so musste Ende des dritten Quartals ein Abflachen dieser Dynamik verzeichnet werden. Ursächlich hierfür war die zuvor beschriebene gesamtwirtschaftliche Entwicklung, wobei sich die Gesellschaft aufgrund ihrer strategischen Ausrichtung und ihres Kundenportfolios besser entwickeln konnte als die zuvor beschriebene Marktentwicklung. Aufgrund der strategischen Ausrichtung des Unternehmens und der damit verbundenen Gestaltung des Produktportfolios konnte das Umsatzniveau leicht ausgebaut und das Rohergebnis verbessert werden. Ebenso führten organisatorische Veränderungen zu einer Optimierung der Inanspruchnahme von Fremdleistungen. Diese Entwicklung führte bei AIRTEC zu einem Anstieg des Rohergebnisses um plus 6,8 Prozent von T€ 17.702 im Vorjahr auf T€ 18.899 im abgelaufenen Geschäftsjahr. Der Personalaufwand erhöhte sich von T€ 11.821 auf T€ 12.693 im Geschäftsjahr 2023. Ursächlich hierfür waren im Wesentlichen laufende Gehaltsanpassungen, der Einstellung eines weiteren Geschäftsführers, im Jahr 2023 gezahlte Inflationsausgleichsprämien sowie gestiegene variable Vergütungsbestandteile. Die Zahl der durchschnittlich Beschäftigten ist auf dem Niveau des Vorjahres. Der Rückgang der betrieblichen Aufwendungen von T€ 3.918 auf T€ 3.789 ist im Wesentlichen auf gesunkene Messekosten sowie Reparatur- und Instandhaltungsaufwendungen zurückzuführen. Die Gesellschaft verzeichnete für das Geschäftsjahr 2023 ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von T€ 1.721 (Vorjahr: T€ 1.192). Insbesondere durch die beschriebenen Effekte verzeichnete die Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss von T€ 1.243 (Vorjahr: T€ 832). Zusammenfassend beurteilen wir die Lage unseres Unternehmens als positiv. 4. Produktion, Beschaffung, Investition Im Produktionsbereich wurden im Jahr 2023, analog den Vorjahren, weitere Prozessabläufe durch getätigte Ausrüstungsinvestitionen optimiert. Mit diesen Maßnahmen und der gezielten Vergabe von Fremdleistungen sowie der Optimierung der Lagerbestände zur weiteren Verbesserung ihrer Leistungen hat AIRTEC flexibel den gestiegenen Marktanforderungen entsprochen. Die Prozessoptimierung und Digitalisierung im Bereich der Produktion und Logistik sowie die weitere Fokussierung auf leistungsstarke Partner auf der Beschaffungsseite wurden im Geschäftsjahr weiter forciert. Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in den Bereichen der Produktion, Logistik und IT vorgenommen. Im Rahmen unserer wirtschaftlichen Möglichkeiten, einer vernünftigen technischen Machbarkeit und orientiert an den Kundenforderungen stellen wir die benötigten Ressourcen für Personal, Infrastruktur und Arbeitsumgebung zur Verfügung. Gemäß den Vorgaben unserer Unternehmenspolitik haben Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter sowie die Kooperation mit Schulen und Hochschulen einen sehr hohen Stellenwert und sind ein wesentlicher Bestandteil unserer Personalentwicklungspolitik. Flexible Produktionsprozesse werden auch in Zukunft wesentliche Bausteine sein, um schnell auf sich verändernde Märkte und Kundenanforderungen eingehen zu können. II. Darstellung der Lage des Unternehmens 1. Ertragslage Die Gesellschaft steuert das Geschäft konsequent kunden- und ertragsorientiert mit dem Ziel, die Marktposition auszubauen. Zentrale Steuerungsgröße ist das Rohergebnis. Das Rohergebnis veränderte sich im Geschäftsjahr 2023 auf T€ 18.899 (Vorjahr: T€ 17.702). Diese Veränderung ist insbesondere auf das gestiegene Umsatzvolumen, die gezielte Vergabe von Fremdleistungen und einem veränderten Produktmix zurückzuführen. In den Zinsaufwendungen in Höhe von T€ 17 (Vorjahr: T€ 20) sind Zinsen aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 5 enthalten. Die Reduktion der Zinsaufwendungen ist auf die planmäßige Rückführung der bestehenden Darlehen zurückzuführen. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen beliefen sich im Geschäftsjahr auf T€ 801 (Vorjahr: T€ 907). 2. Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft reflektiert einen positiven Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit, ermittelt aus dem Jahresergebnis und den Abschreibungen, in Höhe von T€ 2.044 (Vorjahr: T€ 1.739). Die Gesellschaft hat ihre Netto-Investitionen in Höhe von T€ 775 aus eigenen Mitteln und Gesellschaftermitteln finanziert. Zur weiteren Erläuterung verweisen wir auf den Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang. Die liquiden Mittel erhöhten sich von T€ 2.132 um T€ 1.448 auf T€ 3.580 im abgelaufenen Geschäftsjahr. 3. Vermögenslage Das Anlagevermögen betrifft mit T€ 2.446 (Vorjahr: T€ 2.552) hauptsächlich Grundstücke und Bauten sowie technische Anlagen und Maschinen mit T€ 1.613 (Vorjahr: T€ 1.681). Den gesamten Zugängen des Anlagevermögens in Höhe von T€ 775 im Geschäftsjahr stehen Abschreibungen in Höhe von T€ 801 gegenüber. Wir verweisen auf unsere Darstellung im Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang. Die Vorräte veränderten sich von T€ 9.803 um T€ 234 auf T€ 10.037. Somit bleibt der Vorratsbestand wie im Vorjahr auf einem hohen Niveau, um die Lieferfähigkeit der Gesellschaft gewährleisten zu können. Die Forderungen aus Lieferung und Leistung veränderten sich von T€ 2.950 auf T€ 2.618. Die Veränderung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von T€ 673 auf T€ 440 ist vornehmlich auf die planmäßige Tilgung der bestehenden Darlehen zurückzuführen. Das Eigenkapital der Gesellschaft hat sich aufgrund des erzielten Jahresergebnisses von T€ 1.243 (Vorjahr: T€ 832) um 7,3 Prozent auf T€ 18.218 (Vorjahr: T€ 16.975) erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt 82,5 Prozent der Bilanzsumme (Vorjahr: 81,7 Prozent). Das Eigenkapital bildet mit dem Gesellschafterfremdkapital eine positive Vermögensstruktur, welche es der Gesellschaft auch in Zukunft ermöglicht, weiterhin unabhängig den Anforderungen des Marktes zu entsprechen. III. Forschung und Entwicklung Die Pneumatik liefert intelligente, vernetzte, nachhaltige Lösungen für die Smart Factory wie auch für mobile Arbeitsmaschinen und die Technologietrends der Industrie, wie Energieeffizienz, Sensorik und die damit verbundene Zustandsüberwachung. Sie werden mit zunehmender Digitalisierung den Markt in der Fluidtechnik - neben den klassischen Eigenschaften und Vorteilen wie: Robustheit, hohe Leistungsdichte, kleine Baugröße, flexible Einsatzmöglichkeiten, Sicherheit und Langlebigkeit - weiterhin prägen. Die pneumatischen Komponenten sind bereits heute eine wichtige Datenquelle im Bereich der Vernetzung von Maschinen und Komponenten. Das Zusammenwirken von Fluidtechnik und Elektronik / Informatik ist für die Digitalisierung und überall dort, wo künstliche Intelligenz eingesetzt wird, ein entscheidender Faktor. Die Optimierung von robusten und mit hoher Leistungsdichte versehenen pneumatischen Komponenten und Handhabungssystemen, unter dem Aspekt Daten zu generieren, mit Informationen aus anderen Systemen zu kombinieren, zu prüfen und auszuwerten und die hieraus gewonnenen Erkenntnisse direkt in den Produktionsprozess einfließen zu lassen, wird in der Fluidtechnik weiter zunehmen. Mehr Flexibilität und Individualität in der Produktion, direkte und einfache Reaktion auf Abweichungen im Produktionsprozess, führen schlussendlich zur Steigerung der Produktivität und Ressourceneffizienz und bieten weitere Möglichkeiten hinsichtlich des Lebenszyklusmanagements von Komponenten und Maschinen. Auch die Interaktion von Mensch und Maschine wird die Produktionsabläufe zukünftig weiter verändern. Die Bereitstellung von Daten und deren Nutzung durch Kl sowie die Datenhoheit werden zu bestimmenden Faktoren und Herausforderungen zugleich. Die damit verbundene Veränderung einzelner Berufsbilder erfordert eine zielgerichtete Weiterbildung auf diesem Sektor. Die AIRTEC wird, wie bereits im laufenden Berichtsjahr, weiterhin intensive Entwicklungstätigkeiten betreiben und die notwendigen Kapazitäten zur Steigerung der technischen und preislichen Wettbewerbsfähigkeit schaffen. Gezielte Prozessoptimierungen in allen Unternehmensbereichen und die ständige Verbesserung bestehender Produkte ist dabei ebenso wichtig wie die Entwicklung hochwertiger kundenspezifischer, auf langfristige Kundenbindung ausgelegte Sonderlösungen. IV. Bericht über die zukünftige Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken Da das Unternehmen international tätig ist, ist es den allgemeinen unternehmerischen und branchenspezifischen Chancen und Risiken ausgesetzt. Das Marktumfeld, in dem sich AIRTEC bewegt, ist durch allgemeine konjunkturelle Risiken und durch einen starken Wettbewerb, insbesondere im Bereich der Serienproduktion gekennzeichnet. Der dadurch immer kürzer werdende Lebenszyklus von Standardprodukten zwingt die Marktteilnehmer zur ständigen Optimierung und Weiterentwicklung ihrer Produktpaletten und gleichzeitig zu innovativen Neuentwicklungen. AIRTEC tritt diesem Trend durch intensive Entwicklungsleistungen entgegen. Die Forderung des Marktes, möglichst alle Produkte der pneumatischen Steuerungstechnik aus einer Hand zu beziehen, setzt sich im Marktumfeld weiterhin fort. Die Fähigkeit, diesen Anforderungen gerecht zu werden, erfordert ein hohes Maß an Flexibilität, qualifizierten Mitarbeitern, Unternehmensqualität und Innovation sowie die Bereitschaft zur Kooperation mit strategischen Partnern. Der hohe Qualitätsanspruch an unsere eigenen Produkte sowie die Flexibilität, auf Kundenanforderungen termingerecht reagieren zu können, ist neben einem großen Angebot von Standardprodukten die richtige Positionierung unseres Unternehmens. Das Zusammenspiel von modernen Produktionstechnologien und innovativen Komponenten sowie deren Vernetzung im Bereich der Fluidtechnik ist Grundlage für den weiteren Erfolg der Branche. Sämtliche Erwartungen und Annahmen, die hinsichtlich einer künftigen Unternehmensentwicklung getroffen werden, sind grundsätzlich aufgrund ihrer Zukunftsorientierung von einer gewissen Unsicherheit behaftet. Die folgenden Zukunftsprognosen wurden durch die Geschäftsführung nach bestem Wissen und Gewissen getroffen. Sämtliche Aussagen mit Prognosecharakter beziehen sich, falls nicht eindeutig deklariert, auf das Jahr 2024. Die Weltwirtschaft expandiert in moderatem Tempo, wobei die Dynamik in den einzelnen Regionen unterschiedlich ist. Während die Konjunktur in den USA sich stabil weiterentwickelt, befindet sich der Euroraum weiterhin in einer Stagnation. In China verstärkte sich die Konjunktur, auch dank wirtschaftspolitischer Stützungsmaßnahmen. Die konjunkturellen Unterschiede dürften im Laufe des Jahres 2024 geringer werden, jedoch ist ein kräftiger Aufschwung nicht in Sicht. Während die Expansion in den USA angesichts nachlassender fiskalischer Impulse sich etwas abschwächt, belebt sich die Konjunktur in Europa und Japan mit Abklingen des Inflationsschocks und den damit verbundenen Maßnahmen. Stimulierend wirkt auch die leichte Erholung im Welthandel. Dennoch belasten globale Krisen die Weltwirtschaft. In Deutschland müht sich die Wirtschaft aus der Stagnation. Die gestiegenen Finanzierungskosten sowie eine erhöhte wirtschaftspolitische Unsicherheit dämpfen die inländischen Investitionen in der Industrie und im Bauhauptgewerbe. Die privaten Verbraucher zeigen sich weiter verunsichert, daher bleibt der Konsum noch schwunglos, obwohl sich die Einkommenssituation dank eines stabilen Arbeitsmarktes und wieder steigender Reallöhne verbessert. Aufgrund der im Jahresverlauf 2023 rückläufigen Produktion startet das Verarbeitende Gewerbe mit trüben Aussichten in das Jahr 2024. Die deutsche Exportwirtschaft bekommt weiter die schwächelnde Weltwirtschaft zu Beginn des Jahres 2024 zu spüren und bewegt sich weiter in einem konjunkturellen Tal. Der Maschinenverband hatte angesichts der anhaltenden Auftragsflaute seine Produktionsprognose für das Jahr 2024 von bisher minus 2 auf minus 4 Prozent gesenkt. Klimawandel, geopolitische Verwerfungen und Kriege bestimmen unsere Zeit. Es gilt nun ein Umfeld zu schaffen, das Vertrauen und Zuversicht bietet, damit der Konsum weiter angeregt wird und Investitionen getätigt werden. Hierzu sind die politischen, aber auch fiskalische Voraussetzungen maßgebend und entscheidend dafür, dass Deutschland nicht weiter das Schlusslicht in der wirtschaftlichen Entwicklung in Europa im Jahr 2024 einnimmt. Trotz der schwachen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung bleibt der Arbeitsmarkt 2024 robust. Der demografische Wandel und der einhergehende Fachkräftemangel stellen die Unternehmen, neben den globalen Herausforderungen, vor eine weitere schwierige Aufgabe. Digitalisierung und Automatisierung mildern die Symptome, lösen jedoch nicht das Problem. Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sind mit den Themen Arbeitszeit, Renteneintrittsalter, Migration, Gesundheit, Familien- und Bildungspolitik, Aus- und Weiterbildung etc. gleichermaßen um Lösungen gefordert. Das Nachwuchsproblem bei den Maschinenbauern bleibt eine der größten Herausforderungen. Der Bereich Ausbildung und Personalentwicklung ist für AIRTEC von großer Bedeutung. Die AIRTEC widmet dem ihre besondere Aufmerksamkeit. Die Kooperation mit Lehranstalten verschiedener Ebenen ist ein wesentlicher Baustein im Bereich der Personalentwicklung. Die Konjunktur in Deutschland hat sich im ersten Quartal 2024 etwas aufgehellt. Eine große konjunkturelle Erholung ist aber nicht absehbar. Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft im Monat Mai 2024 verharrte auf dem Vormonatsniveau. Die Unternehmen zeigen sich weniger zufrieden mit der aktuellen Geschäftslage wohingegen die Erwartungen sich deutlich verbesserten. Man geht davon aus, dass die Talsohle erreicht ist. Die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland hat auch Auswirkung auf die Auftrags- und Umsatzentwicklung der AIRTEC in den ersten Monaten des Jahres 2024, wenngleich deutliche Unterschiede in den einzelnen Branchen zu verzeichnen sind. Die Gesellschaft rechnet aufgrund ihrer strategischen Ausrichtung trotz des schwierigen Marktumfelds mit einer positiven Entwicklung. Im Zuge der globalen zuvor genannten Herausforderungen und der aktuellen Entwicklung erwarten wir für das Jahr 2024 ein positives Jahresergebnis im Bereich des Durchschnitts der letzten vier Geschäftsjahre. Die Maßnahmen zur strategischen Ausrichtung des Unternehmens, wie Konzentration auf Kernbereiche, Ausbau der kundenspezifischen Lösungen und die damit verbundene Produktinnovation sowie die Erschließung weiterer Branchen und Märkte werden weiter vorangetrieben. Zusammenfassend beurteilen wir die Lage unseres Unternehmens als positiv. Damit verbinden wir das realistische Unternehmensziel unsere Marktposition zu stärken. V. Zweigniederlassungsbericht Die Gesellschaft unterhält eine Zweigniederlassung in Reutlingen.
Kronberg im Taunus, 31. Mai 2024 AIRTEC Pneumatic GmbH Dirk C. Dammann, Geschäftsführer Uwe Kühn, Geschäftsführer |
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