Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 258176
Vorher
Blitz 20-208 UG (haftungsbeschränkt)Vitolus UG (haftungsbeschränkt)
Eingetragen
28.7.2020
Branche
Forschung und Entwicklung im Bereich BiotechnologieErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von Dienstleistungen von medizinischen Laboratorien
Gegenstand
Durchführung von Maßnahmen sowie die Erbringung etwaiger Dienste, einschließlich Beratungsleistungen, im Bereich medizinisch- und biotechnologischer Anwendungen, insbesondere im Zusammenhang mit dem Aufbau von Corona-Testzentren sowie in verwandten und ähnlichen Bereichen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Frederic Lapatschek
seit 18.5.2021
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
NAIBAF GmbH
Germany
12.500 €
50.00%
favll UG (haftungsbeschränkt)
Germany
12.500 €
50.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Vitolus GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die Vitolus GmbH betreibt Corona Test- und Impfzentren im Auftrag von Regierungen und Unternehmen.

Im Geschäftsjahr 2023 hat sich die Unternehmenssituation erheblich verändert. Die Vitolus GmbH hat sich auf den Betrieb von Corona Test- und Impfzentren im Auftrag von Regierungen und Unternehmen spezialisiert. Nachdem aufgrund des abflachenden Pandemieverlaufs und den damit verbundenen stark sinkenden Corona-Fallzahlen die letzten Aufträge in diesem Bereich im ersten Quartal ausliefen, haben wir beschlossen, das bestehende Geschäft herunterzufahren und mögliche Neuausrichtungen zu prüfen.

Ziel ist es, neue Geschäftsfelder zu identifizieren, die besser zu den aktuellen Marktbedingungen passen und langfristiges Wachstum ermöglichen. Hierbei werden verschiedene Optionen in Betracht gezogen, darunter die Entwicklung neuer Produkte und Geschäftsmodelle - basierend auf unserem bestehenden Know-How und unserer Infrastruktur.

Die Abwicklung des vorangegangenen Geschäfts erfolgt in mehreren Phasen und wurde bereits in die Wege geleitet. Unser Ziel ist es, die Abwicklung so reibungslos wie möglich zu gestalten, um sowohl unsere Kunden als auch unsere Mitarbeiter bestmöglich zu unterstützen. Wir setzen alles daran, offene Verpflichtungen fristgerecht zu erfüllen und die Interessen aller Stakeholder zu wahren.

Die kommenden Monate werden entscheidend für die Neuausrichtung des Unternehmens sein. Wir sind zuversichtlich, dass wir durch eine sorgfältige Analyse und Planung neue Chancen identifizieren können, die uns helfen werden, gestärkt aus dieser Phase hervorzugehen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Geschäftsjahr 2023 von Herausforderungen geprägt war, die uns jedoch die Möglichkeit bieten, uns neu zu orientieren und zukunftsfähige Strategien zu entwickeln.

Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Ertragslage

Die nachfolgende Übersicht gibt einen Einblick in die Ertragslage der Gesellschaft im Jahr 2023 und Vorjahr:

in T€ 2023 2022
Rohergebnis -211 11.678
Personalaufwand -1.470 -6.162
Betriebliche Aufwendungen -1.074 -3.078
EBITDA -2.755 2.438
Abschreibungen -58 -133
EBIT -2.813 2.305
Finanzergebnis 4.393 8.653
EBT 1.580 10.958
Ertragsteuern 475 -715
Jahresergebnis 2.055 10.243

Das rückläufige Pandemie getriebene Geschäft hat sich im Geschäftsjahr 2023 in der Ertragslage niedergeschlagen. Der Wegfall des Testung Business hat zu negativen operativen Ergebniskennzahlen geführt. Durch die Beteiligungserträge von Tochtergesellschaften konnte ein positives Finanzergebnis erzielt werden, wodurch sich ein positives Vorsteuerergebnis im Jahr 2023 ergeben hat. Unter der Berücksichtigung eines Steuerertrags, der hauptsächlich auf Ertragsteuern für Vorjahre beruht, schließt das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 2.055 ab.

Finanzlage

Die nachfolgende zusammengefasste Kapitalflussrechnung gibt einen Einblick über die Quellen der Mittelherkunft und deren Verwendung im Geschäftsjahr 2023 und dem Vorjahr:

T€ zum 31.12. 2023 2022
Cash Flow aus lfd. Geschäftstätigkeit 9.687 -5.463
Cash Flow aus Investitionstätigkeit 4.388 8.467
Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit -25.008 -22
Veränderung Finanzmittelfonds -10.933 2.982
Finanzmittelfonds 1.380 12.313

Die Vornahme einer Gewinnausschüttung an die Gesellschafter und das Abflachen des Pandemiegeschäftes haben zu dem Rückgang der frei verfügbaren Liquidität zum Bilanzstichtag geführt.

Die Liquiditätslage im Geschäftsjahr 2023 wurde durch Beteiligungserträge n Höhe von T€ 4.375 positiv beeinflusst.

Vermögenslage

Die Vermögenslage zeigt folgende Struktur:

T€ zum 31.12. 2023 2022
Anlagevermögen 116 171
Umlaufvermögen 11.349 49.604
Rechnungsabgrenzungsposten 0 14
Eigenkapital 4.407 27.352
Rückstellungen 1.200 8.044
Verbindlichkeiten 5.858 14.393
Bilanzsumme 11.465 49.789

In der Veränderung der Vermögenslage zum Vorjahresstichtag zeigt sich das rückläufige pandemiegetriebene Geschäft im Bereich des Corona Testung Business. Nahezu sämtliche Bilanzwerte liegen deutlich unter dem Vorjahreswert.

Die Vermögenstruktur der Gesellschaft wird hauptsächlich durch das kurzfristige Vermögen geprägt. Die kurzfristig gebundenen Vermögenswerte betragen rd. 99 % der Bilanzsumme. Hauptbestandteile des kurzfristigen Vermögens stellen die Bilanzpositionen Forderungen gegen verbundene Unternehmen und kurzfristige Forderungen aus Steuererstattungsansprüchen dar.

Das Eigenkapital der Gesellschaft erreicht zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 einen Wert von T€ 4.407. Die Eigenkapitalquote liegt bei 38,4 %.

Die Rückstellungen sind für Steuernachzahlungen und übrige Rückstellungen gebildet worden.

Die Verbindlichkeiten enthalten als größere Einzelpositionen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und aus Lieferungen und Leistungen.

Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft betreibt keine eigenen Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten.

Risikobericht

Risikomanagement und internes Kontrollsystem

Das Risikomanagement gehört bei allen Entscheidungen der Geschäftsleitung zu einem unverzichtbaren Baustein innerhalb der Unternehmenskultur. Die Geschäftsführung hat ein für die Gesellschaft angepasstes System implementiert, das frühzeitig auf risikobehaftete Sachverhalte innerhalb des Unternehmens hinweist. Somit dienen die Managementstruktur, das Planungssystem sowie detaillierte Berichts- und Informationssysteme als Grundbasis für die organisatorische Einbindung dieses Risikomanagements in die täglichen Entscheidungen und Abläufe der Gesellschaft. Hierbei bilden Monatsberichte die wesentliche Basis des implementierten Risikomanagements. Ein Planzahlenabgleich gehört zusätzlich zu den monatlichen Überprüfungen. Zeitnahes Controlling unterstützt und optimiert dieses Berichtswesen.

Relevante Risiken werden bilanziell zurückgestellt und deren Angemessenheit in regelmäßigen Abständen überprüft.

Ziel des eingerichteten IKS (internes Kontrollsystems) ist es, mit den implementierten Methoden und Maßnahmen das Vermögen des Konzerns zu sichern und die betriebliche Effizienz zu steigern. Die Zuverlässigkeit des Rechnungs- und Berichtswesens sowie die Einhaltung der internen Vorgaben und gesetzlichen Vorschriften sollen durch das installierte IKS gewährleistet werden. Nach Analyse der verschiedenen Funktionsbereiche werden die Arbeitsabläufe an die gewonnenen Erkenntnisse angepasst. Unvereinbare Tätigkeiten werden konsequent getrennt und es bestehen angemessene Kontrollspannen. Auf überschneidungsfreie Verantwortlichkeiten wird geachtet. Die wesentlichen Merkmale des IKS finden in allen Funktionsbereichen Anwendung. Die Implementierung der rechnungslegungsbezogenen aufbau- und ablauforganisatorischen Kontrollen stellt die Datenintegrität der in die Finanzberichte eingehenden Angaben sicher.

Jedoch kann das installierte IKS keine absolute Sicherheit bezüglich des Erreichens der vorgegebenen Ziele geben. Wie alle Ermessensentscheidungen können auch solche zur Errichtung angemessener Systeme grundsätzlich fehlerhaft sein. Kontrollen können aufgrund von simplen Fehlern oder Irrtümern in Einzelfällen nicht funktionieren oder Veränderungen von Umgebungsvariablen können trotz entsprechender Überwachung verspätet erkannt werden.

Unternehmensspezifische Risikobetrachtung

Im Geschäftsjahr 2023 hat sich die Unternehmenssituation erheblich verändert. Die Vitolus GmbH hatte sich auf den Betrieb von Corona Testzentren im Auftrag von Regierungen und Unternehmen spezialisiert. Nachdem aufgrund des abflachenden Pandemieverlaufs und den damit verbundenen stark sinkenden Corona-Fallzahlen die letzten Aufträge in diesem Bereich im ersten Quartal 2023 ausliefen, haben wir beschlossen, das bestehende Geschäft herunterzufahren und mögliche Neuausrichtungen zu prüfen.

Die endende Corona Pandemie birgt eine Reihe an Risiken. Das Grundgeschäft der Vitolus GmbH basierte gleichzeitig auf dem Pandemie Geschehen. Für die Vitolus GmbH ergibt sich somit ein Risiko in der Erholung und dem Ende der Pandemie. Das etablierte Corporate Development Team arbeitet an der Erschließung von neuen Geschäftsmodellen. Die Konsequenz aus einem Ende der Pandemie liegt eindeutig in dem Auslaufen der öffentlichen Aufträge im Bereich der Corona Tests. Es ist nicht sicher, dass die Vitolus GmbH bis zu diesem Zeitpunkt aus eigenen Kräften ein neues nachhaltiges Geschäftsmodell zur Grundfinanzierung erschlossen hat.

Ziel ist es, neue Geschäftsfelder zu identifizieren, die besser zu den aktuellen Marktbedingungen passen und langfristiges Wachstum ermöglichen. Hierbei werden verschiedene Optionen in Betracht gezogen, darunter die Entwicklung neuer Produkte und Geschäftsmodelle - basierend auf unserem bestehenden Know-How und unserer Infrastruktur.

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation der Vitolus GmbH sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

Bei Betrachtung der einzelnen Risikopositionen kommen wir zu der Bewertung, dass das Geschäft der Gesellschaft derzeit keinen existenzgefährdenden Einflüssen unterliegt und ein Fortbestandsrisiko für die Gesellschaft nicht gegeben ist.

Prognosebericht

Für das Jahr 2024 sehen wir den Bedarf in neue Geschäftsfelder zu expandieren und hier zu investieren. So rechnen wir damit, dass das Umsatzniveau im Jahr 2024 weiter deutlich fällt und einen Tiefstand erreicht. Gleichzeitig werden die Kosten sich im Jahr 2024, insbesondere der Personalaufwand und sonstige Kosten, nicht entsprechend dem geringeren Umsatzniveau reduzieren lassen.

Entsprechend dieser Annahmen rechnen wir für die Vitolus GmbH mit folgender Entwicklung:

Plan in T€ 2024
Rohergebnis 850
Personalaufwand -1.300
Sonstige betriebliche Aufwendungen -700
Abschreibungen -30
Zinsergebnis 0
Vorsteuerergebnis -1.180

Das geplante Rohergebnis soll durch neue Dienstleistungen realisiert werden, wobei die Erzielung dieser Umsätze mit Unsicherheiten behaftet ist.

Chancenbericht

Die Vitolus GmbH hat seit dem Jahr 2021 einen tiefen Einblick in verschiedene Bereiche des Gesundheitswesens erhalten. Zusätzlich konnte sich eine Expertise in der Teilnahme von öffentlichen Ausschreibungen angeeignet werden. Hieraus ergeben sich verschiedene Chancen für die folgenden Jahre.

Für die Vitolus GmbH bietet die Etablierung als Pandemiedienstleister die Chance bei länger andauernder Pandemie oder bei zukünftigen Pandemien als Dienstleister bekannt zu sein. Aus den Erfahrungen lassen sich agil und schnell Angebote und Lösungen für die jeweiligen Anforderungen konzipieren.

Abseits des Pandemiegeschäfts hat sich die Vitolus GmbH verschiedene Geschäftsmodelle analysiert. Im Jahr 2024 soll dies weiter erfolgen. Hierbei wird auch die enge Zusammenarbeit mit Startups, jungen Unternehmen, gefördert. Aus dieser Förderung erhofft sich die Vitolus GmbH Ideen und einen Nukleus für ein eigenes neues Geschäftsfeld.

Mittelfristig ist zu erwarten, dass die Vitolus GmbH sich als Ideen Schmiede und im Aufbau neuer Geschäftsmodelle positionieren wird. Der Fokus hierbei liegt im Personal und Gesundheitsbereich.

Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen.

 

München, den 30. Dezember 2024

Fabian Höhne, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Vorj.:
T€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 20.000,00 50
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 48.429,00 74
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 47.250,00 47
115.679,00 171
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 0,00 7
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 122.274,07 3.162
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 497
3. Forderungen gegen Gesellschafter 5.140.919,61 31.208
4. Sonstige Vermögensgegenstände 4.705.742,71 2.417
9.968.936,39 37.284
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.380.112,43 12.313
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 14
11.464.727,82 49.789

PASSIVA

Vorj.:
T€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Bilanzgewinn 4.381.570,49 27.327
4.406.570,49 27.352
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 290.600,00 6.975
2. Sonstige Rückstellungen 909.136,00 1.069
1.199.736,00 8.044
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.617.098,34 496
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.068.884,46 12.010
3. Sonstige Verbindlichkeiten 172.438,53 1.887
- davon aus Steuern: € 161.043,10 (Vorj.: T€ 1.652) 5.858.421,33 14.393
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 0,00 (Vorj.: T€ 29)
11.464.727,82 49.789

Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Vorj.:
T€
1. Umsatzerlöse 1.119.116,47 13.699
2. Sonstige betriebliche Erträge 61.287,65 135
3. Materialaufwand
a) Roh-, Hilfs- und Betriebstoffe 3.994,13 -405
b) Aufwendungen für bezogene Waren -1.395.884,45 -1.751
-1.391.890,32
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.243.019,69 -5.125
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -226.982,39 -1.037
-1.470.002,08
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -57.978,52 -133
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.074.155,43 -3.078
7. Erträge aus Beteiligungen 4.375.000,00 8.675
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 26.130,42 1
- davon von verbundenen Unternehmen: € 9.361,81 (Vorj. T€ 0)
- davon von Gesellschafter: € 16.768,61 (Vorj. T€ 0)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -7.582,46 -22
- davon an verbundene Unternehmen: € 7.582,46 (Vorj. T€ 0)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 474.961,29 -716
11. Ergebnis nach Steuern 2.054.887,02 10.243
12. Jahresüberschuss 2.054.887,02 10.243
13. Gewinnvortrag 27.326.683,47 17.084
14. Gewinnausschüttungen -25.000.000,00 0
15. Bilanzgewinn 4.381.570,49 27.327

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben

Die Vitolus GmbH mit Sitz in München ist im Handelsregister B des Amtsgerichts München unter der Nummer 258176 eingetragen.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Damit sind die Vorschriften zur Rechnungslegung von mittelgroßen Kapitalgesellschaften uneingeschränkt anzuwenden. Sie erstellt die Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Alle Beträge einschließlich der Vorjahreszahlen werden in T€ angegeben.

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgten gemäß den gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 bzw. 275 HGB. Die in den Vorjahren angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind unverändert beibehalten worden.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu den Anschaffungskosten, vermindert um nutzungsbedingte planmäßige Abschreibungen. Die beweglichen Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen auf die Zugänge wurden unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis vorgenommen. Die Schätzungen der Nutzungsdauern erfolgt in Anlehnung an die steuerlich maßgeblichen Abschreibungstabellen.

Für abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung unterliegen und deren Anschaffungs- und oder Herstellungskosten unter € 800,00 liegen, werden im Jahre des Zuganges vollständig abgeschrieben und anschließend als Abgang behandelt.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungskosten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nominalwerten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag bilanziert, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennwert ausgewiesen.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden entsprechend § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB abgezinst. Der Ansatz erfolgt mit dem Erfüllungsbetrag.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Im Rahmen der Bewertung des Anlagevermögens sind im Geschäftsjahr 2023 keine außerplanmäßige Abschreibungen nach § 253 Abs. 3 Satz 3 und 4 HGB vorgenommen worden.

Die Zusammensetzung und Entwicklung der einzelnen Posten der Bilanz, aufgegliedert nach Anschaffungs- und Herstellungskosten sowie Abschreibungen (Bruttodarstellung) zeigt der Anlagespiegel (s. Anlage 3 / 6). Hierin sind als Anschaffungs- oder Herstellungskosten grundsätzlich die historischen Werte angesetzt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind, mit Ausnahme von T€ 83, innerhalb eines Jahres fällig.

3. Eigenkapital

Der Bilanzgewinn entwickelt sich wie folgt.

Vorj.:
T€ T€
Vortrag 1. Januar 27.327 17.084
Jahresüberschuss 2.055 10.243
Gewinnausschüttung -25.000 0
Stand 31. Dezember 4.382 27.327

4. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

Vorj.:
T€ TE
Erlösschmälerungen 801 700
Ausstehende Kosten 24 231
Jahresabschlusskosten und Steuerberatung 57 46
Personal 0 83
Übrige 27 9
909 1.069

5. Verbindlichkeiten

Die Gliederung nach Fristen ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitsspiegel:

bis zu 1 Jahr mehr als 1 Jahr mehr als 5 Jahre Gesicherte Beträge
T€ T€ T€ T€ T€
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.617 1.617 0 0 0
(im Vorjahr) (496) (496) (0) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.069 4.069 0 0 0
(im Vorjahr) (12.010) (12.010) (0) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 172 172 0 0 0
(im Vorjahr) (1.887) (1.887) (0) (0) (0)
Gesamt 5.858 5.858 0 0 0
(im Vorjahr) (14.393) (14.393) (0) (0) (0)

6. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse bestehen zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 keine.

Neben den Rückstellungen und Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen. Diese resultieren aus Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Die Höhe der Verpflichtungen beläuft sich auf rd. T€ 271 für das Jahr 2024 und auf insgesamt T€ 355 für die nächsten drei Geschäftsjahre.

Ausschlaggebend für den Abschluss dieser Geschäfte sind ausschließlich wirtschaftliche Gründe. Die Vorteile aus dem Abschluss der Leasingverträge sind die Liquiditätsschonung und die Vermeidung von Restwert- und Verwertungsrisiken. Risiken können sich aus den zukünftigen Zahlungsverpflichtungen und der fehlenden Veräußerungsmöglichkeit vor Ende der Leasing- bzw. Mietvertrags ergeben.

IV. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

Es sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 543 im Geschäftsjahr 2023 angefallen. Diese betreffen hauptsächlich Steuererstattungsansprüche und Gutschriften für frühere Geschäftsjahre. Periodenfremde Aufwendungen sind in Höhe von T€ 18 angefallen.

2. Sonstige betriebliche Erträge

Erträge aus Währungsdifferenzen sind keine angefallen.

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Aufwendungen aus Währungsdifferenzen sind keine angefallen.

4. Zinsergebnis

Es sind keine Zinsaufwendungen für die Abzinsung von längerfristigen Rückstellungen angefallen.

V. Sonstige Pflichtangaben

1. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

Vorj.
Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigte 37 163

2. Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Fabian Höhne, Berlin, Kaufmann.

Die Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

3. Anteilsbesitz

Name, Sitz Anteil am Kapital Eigenkapital Ergebnis des Geschäftsjahres
% T€ T€
Vitolus Impf GmbH 100,0 9.038 4.090
Vitolus Health GmbH 100,0 566 364

Die Angaben beziehen sich auf den letzten festgestellten Jahresabschluss (2022).

4. Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor den Jahresüberschuss in Höhe von T€ 2.037 auf neue Rechnung vorzutragen.

5. Nachtragsbericht

Nennenswerte Ereignisse nach dem Bilanzstichtag liegen keine vor.

 

München, den 30. Dezember 2024

Fabian Höhne, Geschäftsführer

Anlagenspiegel

Historische Anschaffungs-/Herstellungskosten
Vortrag 01.01.2023 Zugang Abgang Stand 31.12.2023
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 80.000,00 0,00 0,00 80.000,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 212.351,66 13.359,52 -94.520,61 131.190,57
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 47.250,00 0,00 0,00 47.250,00
Zusammen 339.601,66 13.359,52 -94.520,61 258.440,57
Kumulierte Abschreibungen
Vortrag 01.01.2023 Zugang Abgang Stand 31.12.2023
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 30.000,00 30.000,00 0,00 60.000,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 138.277,66 27.978,52 -83.494,61 82.761,57
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Zusammen 168.277,66 57.978,52 -83.494,61 142.761,57
Buchwert
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 20.000,00 50.000,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 48.429,00 74.074,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 47.250,00 57.000,00
Zusammen 115.679,00 181.074,00

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Vitolus GmbH, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Vitolus GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Vitolus GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 30. Dezember 2024

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