S + S Werkzeug-Vertrieb und Marketing GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Werkzeugen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ingo Seidel seit 18.12.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 42.86% | |
F**** S***** | 7.14% |
L**** S***** | 7.14% |
| Name | Anteil |
|---|---|
COMET Schleiftechnik GmbHEigenbeteiligung | 7.14% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
9 Gesellschafter
GmbH-Struktur
5 von 9 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
COMET Schleiftechnik GmbHSt. IngbertJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT 2023A) Wirtschaftsbericht I. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2023 1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Schleifmittelbranche Das gesamtwirtschaftliche Umfeld war für die Schleifmittelindustrie ein weiteres Mal herausfordernd. Die Lage auf den Beschaffungsmärkten hat sich beruhigt, so dass bei der Versorgung mit Energie und Rohstoffen keine Engpässe aufgetreten sind. Gleichzeitig haben sich jedoch die gesamtwirtschaftlichen Perspektiven kontinuierlich eingetrübt und die entsprechenden nationalen und internationalen Wachstumskenngrößen wurden Schritt für Schritt immer weiter nach unten korrigiert. 2. Geschäftsverlauf, Umsatz und Auftragsentwicklung Diese wirtschaftliche Eintrübung spiegelt sich im Auftragseingang und im Umsatz bei COMET wider. Nach einem starken Jahresauftakt, der auch von der Abarbeitung der Auftragsüberhänge des Vorjahres geprägt war, gingen Auftragseingänge und zeitverzögert auch die Bruttoumsätze kontinuierlich zurück, so dass am Ende ein Umsatzrückgang von 3,1 % zum Vorjahr zu verzeichnen war. Die Bruttoumsätze verteilen sich auf das Inland mit rd. 40 % (Vorjahr rd. 42 %) und den Export mit rd. 60 % (Vorjahr rd. 58 %). Die Exporte entfallen überwiegend auf den Euroraum. Auch sonstige Exporte werden in der Regel in Euro fakturiert, so dass kein Wechselkursrisiko besteht. 3. Ergebnisentwicklung Das EBIT stieg von 316 T€ auf 1.147 T€. Der Jahresüberschuss (finanzieller Leistungsindikator) erhöhte sich von 172 T€ auf 397 T€. Die Gründe für diese Ergebnisverbesserung liegen zum einen im Rückgang der Personalkosten. Hier hat die Investition in ein neues ERP-System eine weitere Steigerung der Produktivität ermöglicht. Zum anderen konnten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, insbesondere aufgrund von rückläufigen Instandhaltungsaufwendungen, signifikant reduziert werden. Der Preisanstieg für Energie wurde gestoppt. Ab Mitte des Jahres konnten Gas und Strom schrittweise günstiger bezogen werden. Die Umsatzentwicklung liegt unterhalb der Prognose im Lagebericht des Vorjahres, in der von mindestens stabilen Umsatzerlösen ausgegangen wurde. Die erwartete leichte Verbesserung des Jahresergebnisses wurde übertroffen. 4. Produktion und Entwicklung der Beschaffungspreise Nachdem sich das neue ERP-System bereits im Verwaltungsbereich bewährt hatte, wurde in 2023 auch die Produktionssteuerung auf die neue Software umgestellt. Von Beginn an konnten hierdurch Produktivitäts- und Qualitätsverbesserungen erzielt werden. Qualitätsrelevante Fertigungsdaten werden jetzt prozessbegleitend erfasst, wodurch die Kosten für nicht konforme Produkte erheblich reduziert werden. Die Beschaffungspreise haben im Laufe des Berichtsjahres ihren Höhepunkt überschritten. Rohstoffe sind wieder in ausreichender Menge verfügbar. Für Gas und Strom konnten für 2024 und die Folgejahre Lieferverträge zu Festpreisen abgeschlossen werden. 5. Investitionen und Finanzierung Die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen betrugen 288 T€. Neben Investitionen in die Energieeffizienz wurden zahlreiche Investitionen zur Verbesserung von Produktivität sowie Handling und Arbeitssicherheit getätigt. Zur Einführung der neuen ERP-Software in der Produktion wurden die einzelnen Fertigungsbereiche mit entsprechender Messtechnik zur Erfassung der relevanten Qualitätsparameter ausgerüstet. Die durchgeführten Investitionen wurden durch den laufenden Cashflow finanziert. 6. Personal- und Sozialbereich Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl im Bereich der Produktion ist mit 58 im Vergleich zum Vorjahr (62) leicht gesunken. Im Vertrieb und in der Verwaltung veränderte sich die durchschnittliche Mitarbeiterzahl von 45 auf 39. Die schon seit Jahrzehnten bestehende kaufmännische Ausbildung wurde fortgeführt, um die Unabhängigkeit vom immer schwieriger werdenden Arbeitsmarkt zu erhöhen. 7. Forschung und Entwicklung Nach Abschluss eines erfolgreichen Forschungsprojekts in Zusammenarbeit mit der Fraunhofer-Gesellschaft zur Reduzierung des Gasverbrauchs der keramischen Brennöfen wurde in 2023 ein Folgeprojekt gestartet. Ziel ist die Ofenabwärme noch stärker zu nutzen. Parallel dazu werden neue keramische Bindungen entwickelt, um die Brenntemperaturen der Schleifwerkzeuge zu reduzieren und im Brennzyklus weitere Primärenergie einzusparen. II. Lage des Unternehmens Die Lage des Unternehmens ist aus den nachfolgenden Aufstellungen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ersichtlich. Die Vermögenslage stellt sich wie folgt dar:
Das Anlagevermögen (5.727 T€) hat sich trotz der durchgeführten Investitionen abschreibungsbedingt und aufgrund einer teilweisen Abschreibung auf Anteile an verbundenen Unternehmen um insgesamt 934 T€ reduziert. Die Abnahme der Liefer- und Leistungsforderungen ist auf die im Vergleich zum Vorjahreszeitraum niedrigeren Umsätze im letzten Quartal zurückzuführen. Die flüssigen Mittel sind um 1.499 T€ auf 1.783 T€ gestiegen. Das Eigenkapital hat sich um 281 T€ erhöht. Die Eigenkapitalquote hat sich von 56,6 % auf 59,1 % verbessert. Die Bankdarlehen konnten durch planmäßige Tilgungen in Höhe von 419 T€ von 1.685 T€ auf 1.266 T€ zurückgeführt werden. Der starke Anstieg der übrigen Rückstellungen ist durch deutlich höhere Steuerrückstellungen (+ 334 T€) bedingt. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind insbesondere aufgrund von Darlehenstilgungen deutlich zurückgegangen. Bei der Ertragslage zeigt sich folgendes Bild:
Das Rohergebnis (finanzieller Leistungsindikator) ist bei gesunkenen Umsätzen um 334 T€ zurückgegangen. Der Personalaufwand liegt deutlich unter dem Niveau des Vorjahres. Den üblichen Gehaltsanpassungen und höheren Zuführungen bei den Pensionsrückstellungen steht eine deutlich rückläufige durchschnittliche Mitarbeiterzahl gegenüber. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind insbesondere aufgrund von rückläufigen Instandhaltungsaufwendungen für Gebäude und Maschinen stark gesunken. Das Finanzergebnis ist geprägt von Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von 300 T€ aufgrund einer voraussichtlich dauernden Wertminderung der Anteile an verbundenen Unternehmen. Bei der Finanzlage ergibt sich folgendes Bild:
Das Unternehmen war im Jahr 2023 jederzeit in der Lage, seine finanziellen Verpflichtungen zum Fälligkeitszeitpunkt zu begleichen. Darüber hinaus verfügt das Unternehmen über ausreichend freie Kreditlinien. Der Finanzmittelbestand entspricht dem in der Bilanz ausgewiesenen Posten "III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten" abzüglich der darin enthaltenen Festgelder in Höhe von 700 T€. B) Prognose-, Chancen- und Risikobericht I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Als mittelständisches Familienunternehmen hat COMET eine langfristig ausgerichtete Geschäftspolitik, die es erlaubt hat, die Marktposition über die letzten Jahre und Jahrzehnte hinweg kontinuierlich auszubauen und zu festigen. Es sind keine wesentlichen Änderungen dieser Geschäftspolitik geplant. II. Chancen- und Risikobericht 1. Chancenbericht Durch die Einführung einer neuen ERP-Software konnten bereits erste Produktivitätsgewinne erzielt werden. Bei konsequenter Nutzung der sich bietenden neuen technischen Möglichkeiten sind in den kommenden Jahren weitere positive Auswirkungen auf Produktqualität und Produktivität zu erwarten. Die Beratungsqualität durch die COMET-Anwendungstechniker ist weiterhin auf hohem Niveau. Dank enger Zusammenarbeit mit Herstellern von Schleifmaschinen und deren Kunden konnten zahlreiche Projekte positiv abgeschlossen werden, die für die Zukunft zusätzliche Wachstumspotentiale bieten. 2. Risikobericht Die Unsicherheiten auf der Beschaffungsseite konnten im vergangenen Jahr erheblich reduziert werden. Für Gas und Strom wurden feste Lieferverträge für 2024 und die nächsten Jahre abgeschlossen. Risiken auf der Beschaffungsseite im Rohstoffbereich sind durch hohe Lagerbestände minimiert. Wir greifen auf solide, qualitätsbewusste Unternehmen zurück, zu denen seit Jahren kontinuierliche Beziehungen bestehen. Für sämtliche wichtige Rohstoffe existiert neben dem üblichen Lieferanten jeweils mindestens ein Ersatzlieferant. Im Laufe des Jahres 2023 wurden weitere Lieferanten qualifiziert. Die Auftragseingänge waren in der zweiten Jahreshälfte 2023 rückläufig. Für 2024 ist aktuell eine Stabilisierung auf diesem niedrigeren Niveau absehbar. Die Indikatoren für die relevanten Märkte lassen keine Konjunkturbelebung erkennen. Durch eine breite regionale und branchenspezifische Streuung ist die Abhängigkeit von einzelnen Absatzmärkten sehr gering. Aufgrund fast ausschließlicher Fakturierung in Euro (> 99 %) besteht kein direktes Währungsrisiko. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Derivative Finanzinstrumente bestehen nicht. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Es besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Inkassobüro. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine durchaus konservative Risikopolitik. Langfristig finanziert sich die Gesellschaft über Bankkredite bei zwei regionalen Kreditinstituten, mit denen langjährige Geschäftsbeziehungen bestehen. Insgesamt sehen wir die Gesellschaft risikoarm finanziert. Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen gezahlt. Die aufgrund der steigenden Zinsen erwarteten verspäteten Zahlungseingänge sind bisher nicht eingetreten. Trotzdem wurden vorbeugende Maßnahmen zur Liquiditätssicherung getroffen. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Die Liquiditätslage ist weiterhin befriedigend. Gegenwärtig sehen wir keine bestandsgefährdenden Risiken. III. Prognosebericht Die geopolitische Lage ist weiterhin von hoher Unsicherheit gekennzeichnet. Zum russischen Angriffskrieg in der Ukraine ist als Risikofaktur der Krieg im Gazastreifen hinzugekommen. Bei beiden Konflikten ist eine Eskalation mit entsprechenden Auswirkungen auf die wirtschaftliche Lage nicht auszuschließen. Bereits jetzt kommt es zu ersten Störungen der Handelsroute von Asien nach Europa. Bei einem Ausbleiben geopolitischer Überraschungen wird für COMET eine Stabilisierung der Auftragseingänge leicht unter Niveau des Vorjahres und laut Umsatzplan ein leichter Rückgang der Umsatzerlöse erwartet. Dem Rückgang der Bruttoumsätze auf der einen Seite steht auf der anderen Seite eine angepasste Kostenstruktur gegenüber. Bei Rohstoff- und Energiekosten gibt es moderate Preisrückgänge, die Personalstruktur wurde angepasst. Das Rohergebnis ist auf Vorjahresniveau oder leicht unterhalb geplant, das Ergebnis wird auf Vorjahresniveau erwartet.
St. Ingbert, den 01. März 2024 Ingo Seidel Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDie COMET Schleiftechnik GmbH, St. Ingbert, eingetragen beim Amtsgericht Saarbrücken unter der Registernummer HRB 32045 ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des HGB und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz erfolgte nach § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Aus Gründen der Übersichtlichkeit erfolgte eine zusätzliche Aufgliederung des Materialaufwands in die Posten "Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe" sowie "Aufwendungen für bezogene Waren". II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden grundsätzlich beibehalten, soweit im Folgenden nicht auf Abweichungen hingewiesen wird. Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich linearer oder degressiver Abschreibungen bewertet. Zugänge wurden linear abgeschrieben. Die Vorjahresabschreibungen wurden planmäßig fortgeführt. Ein in 2009 entgeltlich erworbener Firmenwert wird planmäßig über die erwartete wirtschaftliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Ein in 2013 erworbener Firmenwert wurde über eine betriebliche Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Ein in 2018 erworbener Firmenwert wird über eine betriebliche Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Bewertung der Rohstoffe und Waren erfolgte zu Anschaffungskosten. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Unfertige und fertige Erzeugnisse wurden mit retrograd aus den tatsächlichen Verkaufspreisen abgeleiteten Herstellungskosten bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag oder zum Barwert angesetzt, wobei erkennbare Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt sind. Für nicht erkennbare Risiken in den Forderungen besteht eine Pauschalwertberichtigung von unverändert 1 % der nicht einzelwertberichtigten Forderungen. Die flüssigen Mittel sind mit dem Nennwert angesetzt. Die Pensionsverpflichtungen werden gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal mit einem Rechnungszinssatz von 1,82 % p.a. abgezinst. Es wird ein Rententrend von 2,0 % p.a. (im Vorjahr 1,5 % p.a.) sowie ein Gehalts- und Anwartschaftstrend von 2,5 % p.a. (im Vorjahr 2,0 % p.a.) zu Grunde gelegt. Die Bewertung wird durch versicherungsmathematische Gutachten belegt. Sie erfolgt nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sogenannten 'Projected-Unit-Credit-Methode' (PUC-Methode) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018G von Dr. Klaus Heubeck. Zum Zwecke der Insolvenzsicherung wurden Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen, deren Aktivwerte sich per 31. Dezember 2023 auf TEUR 672 belaufen. Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB werden diese mit der Pensionsverpflichtung in Höhe von TEUR 2.913 saldiert. Es erfolgt eine entsprechende Verrechnung der dazugehörigen Zinsaufwendungen von TEUR 46 und der Zinserträge von TEUR 7. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB ermittelt sich wie folgt:
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und werden mit ihrem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. III. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnunga) Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich. Die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden aufgrund einer voraussichtlich dauernden Wertminderung um TEUR 300 außerplanmäßig abgeschrieben. Forderungen gegen verbundene Unternehmen In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen i. H. v. EUR 3.432,80 (Vorjahr TEUR 3) enthalten. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten und die gewährten Sicherheiten: TEUR 357 (Vorjahr TEUR 420) der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind innerhalb eines Jahres fällig, TEUR 909 (Vorjahr TEUR 1.265) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und TEUR 167 (Vorjahr TEUR 278) eine Restlaufzeit länger als 5 Jahre. TEUR 75 (Vorjahr TEUR 117) der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind innerhalb eines Jahres fällig, TEUR- (Vorjahr TEUR 24) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Vom Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten haben TEUR 922 (Vorjahr TEUR 1.544) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, TEUR 909 (Vorjahr TEUR 1.289) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sowie TEUR 167 (Vorjahr TEUR 278) eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren. TEUR 1.559 sind durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern i. H. v. EUR 3.238,40 (Vorjahr TEUR 7) enthalten. b) Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungAbschreibungen auf Finanzanlagen Die Abschreibungen auf Finanzanlagen i. H. v. TEUR 300 aufgrund einer voraussichtlich dauernden Wertminderung sind von außergewöhnlicher Größenordnung und Bedeutung. IV. Sonstige Angaben Geschäftsführer der Gesellschaft war im Geschäftsjahr Herr Ingo Seidel, Gesamtgeschäftsführer, St. Avold/F. Die Angabe der Bezüge des Geschäftsführers sowie der früheren Geschäftsführer unterbleibt nach § 286 Abs. 4 HGB. Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres 2023 beschäftigten Arbeitnehmer:
Im Folgenden werden die Angaben zu Unternehmen zusammengefasst, an denen die COMET Schleiftechnik GmbH beteiligt ist:
1 Jahresabschluss zum 31.12.2022 (letzter
aufgestellter Jahresabschluss).
Die Elbe Schleiftechnik GmbH, Bietigheim-Bissingen, wurde mit Wirkung zum 02. Januar 2023 auf die Gesellschaft verschmolzen. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind und wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben, haben sich nicht ereignet. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, aus dem Bilanzgewinn eine Dividende in Höhe von TEUR 256 auszuschütten, TEUR 150 den Gewinnrücklagen zuzuführen und den verbleibenden Bilanzgewinn von TEUR 3 auf neue Rechnung vorzutragen.
St. Ingbert, den 01. März 2024 Ingo Seidel Die Entwicklung des Anlagevermögens
In dem vorstehenden zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die COMET Schleiftechnik GmbH, St. Ingbert Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der COMET Schleiftechnik GmbH, St. Ingbert, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der COMET Schleiftechnik GmbH, St. Ingbert, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Saarbrücken, den 01. März 2024 Gottschalk,
Becker & Partner
Prof. Dr. Gottschalk, Wirtschaftsprüfer Ansel, Wirtschaftsprüfer Sonstige Angaben: Der Jahresabschluss der COMET Schleiftechnik GmbH, St. Ingbert, zum 31. Dezember 2023 wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 25. März 2024 festgestellt. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
3 nahegelegene Organisationen
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Werkzeugen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Reparatur und Instandhaltung von elektrischen Ausrüstungen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen