Stammdaten

Register
Amtsgericht Saarbrücken HRB 32045
Vorher
Comet Schleifscheiben GmbH
Eingetragen
23.11.1949
Branche
Großhandel mit WerkzeugmaschinenHerstellung von Schleifkörpern und Schleifmitteln auf UnterlageGroßhandel mit Werkzeugen und Kleineisenwaren
Gegenstand
Fabrikation von Schleifscheiben, Schleifkörpern und Schleifmitteln aller Art sowie der Großhandel mit diesen und ähnlichen Werkzeugen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ingo Seidel
seit 18.12.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (8)

NameAnteil
42.86%
F**** S*****
7.14%
L**** S*****
7.14%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
7.14%

Gesellschafter
Beta

9 Gesellschafter

GmbH-Struktur

5 von 9 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Ingo Seidel
St. Avold/Frankreich
450.000 €
42.86%
F**** S*****
75.000 €
7.14%
L**** S*****
75.000 €
7.14%
N*** S*****
75.000 €
7.14%
C******* S*****
75.000 €
7.14%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

COMET Schleiftechnik GmbH

St. Ingbert

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT 2023

A) Wirtschaftsbericht

I. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2023

1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Schleifmittelbranche

Das gesamtwirtschaftliche Umfeld war für die Schleifmittelindustrie ein weiteres Mal herausfordernd. Die Lage auf den Beschaffungsmärkten hat sich beruhigt, so dass bei der Versorgung mit Energie und Rohstoffen keine Engpässe aufgetreten sind. Gleichzeitig haben sich jedoch die gesamtwirtschaftlichen Perspektiven kontinuierlich eingetrübt und die entsprechenden nationalen und internationalen Wachstumskenngrößen wurden Schritt für Schritt immer weiter nach unten korrigiert.

2. Geschäftsverlauf, Umsatz und Auftragsentwicklung

Diese wirtschaftliche Eintrübung spiegelt sich im Auftragseingang und im Umsatz bei COMET wider. Nach einem starken Jahresauftakt, der auch von der Abarbeitung der Auftragsüberhänge des Vorjahres geprägt war, gingen Auftragseingänge und zeitverzögert auch die Bruttoumsätze kontinuierlich zurück, so dass am Ende ein Umsatzrückgang von 3,1 % zum Vorjahr zu verzeichnen war.

Die Bruttoumsätze verteilen sich auf das Inland mit rd. 40 % (Vorjahr rd. 42 %) und den Export mit rd. 60 % (Vorjahr rd. 58 %).

Die Exporte entfallen überwiegend auf den Euroraum. Auch sonstige Exporte werden in der Regel in Euro fakturiert, so dass kein Wechselkursrisiko besteht.

3. Ergebnisentwicklung

Das EBIT stieg von 316 T€ auf 1.147 T€. Der Jahresüberschuss (finanzieller Leistungsindikator) erhöhte sich von 172 T€ auf 397 T€.

Die Gründe für diese Ergebnisverbesserung liegen zum einen im Rückgang der Personalkosten. Hier hat die Investition in ein neues ERP-System eine weitere Steigerung der Produktivität ermöglicht. Zum anderen konnten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, insbesondere aufgrund von rückläufigen Instandhaltungsaufwendungen, signifikant reduziert werden.

Der Preisanstieg für Energie wurde gestoppt. Ab Mitte des Jahres konnten Gas und Strom schrittweise günstiger bezogen werden.

Die Umsatzentwicklung liegt unterhalb der Prognose im Lagebericht des Vorjahres, in der von mindestens stabilen Umsatzerlösen ausgegangen wurde. Die erwartete leichte Verbesserung des Jahresergebnisses wurde übertroffen.

4. Produktion und Entwicklung der Beschaffungspreise

Nachdem sich das neue ERP-System bereits im Verwaltungsbereich bewährt hatte, wurde in 2023 auch die Produktionssteuerung auf die neue Software umgestellt. Von Beginn an konnten hierdurch Produktivitäts- und Qualitätsverbesserungen erzielt werden. Qualitätsrelevante Fertigungsdaten werden jetzt prozessbegleitend erfasst, wodurch die Kosten für nicht konforme Produkte erheblich reduziert werden.

Die Beschaffungspreise haben im Laufe des Berichtsjahres ihren Höhepunkt überschritten. Rohstoffe sind wieder in ausreichender Menge verfügbar. Für Gas und Strom konnten für 2024 und die Folgejahre Lieferverträge zu Festpreisen abgeschlossen werden.

5. Investitionen und Finanzierung

Die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen betrugen 288 T€.

Neben Investitionen in die Energieeffizienz wurden zahlreiche Investitionen zur Verbesserung von Produktivität sowie Handling und Arbeitssicherheit getätigt.

Zur Einführung der neuen ERP-Software in der Produktion wurden die einzelnen Fertigungsbereiche mit entsprechender Messtechnik zur Erfassung der relevanten Qualitätsparameter ausgerüstet.

Die durchgeführten Investitionen wurden durch den laufenden Cashflow finanziert.

6. Personal- und Sozialbereich

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl im Bereich der Produktion ist mit 58 im Vergleich zum Vorjahr (62) leicht gesunken. Im Vertrieb und in der Verwaltung veränderte sich die durchschnittliche Mitarbeiterzahl von 45 auf 39. Die schon seit Jahrzehnten bestehende kaufmännische Ausbildung wurde fortgeführt, um die Unabhängigkeit vom immer schwieriger werdenden Arbeitsmarkt zu erhöhen.

7. Forschung und Entwicklung

Nach Abschluss eines erfolgreichen Forschungsprojekts in Zusammenarbeit mit der Fraunhofer-Gesellschaft zur Reduzierung des Gasverbrauchs der keramischen Brennöfen wurde in 2023 ein Folgeprojekt gestartet. Ziel ist die Ofenabwärme noch stärker zu nutzen.

Parallel dazu werden neue keramische Bindungen entwickelt, um die Brenntemperaturen der Schleifwerkzeuge zu reduzieren und im Brennzyklus weitere Primärenergie einzusparen.

II. Lage des Unternehmens

Die Lage des Unternehmens ist aus den nachfolgenden Aufstellungen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ersichtlich.

Die Vermögenslage stellt sich wie folgt dar:

31.12.2023 31.12.2022 Diff.
T€ % T€ % T€
Aktiva
Anlagevermögen 5.727 45,5 6.661 52,7 -934
Umlaufvermögen
Vorräte 3.572 28,4 3.431 27,1 141
Liefer- und Leistungsforderungen 1.415 11,3 2.125 16,8 -710
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3 0,0 3 0,0 0
Sonstige Vermögensgegenstände 74 0,6 137 1,1 -63
Flüssige Mittel 1.783 14,2 284 2,3 1.499
6.847 54,5 5.980 47,3 867
12.574 100,0 12.641 100,0 -67
Passiva
Eigenkapital 7.434 59,1 7.153 56,6 281
Mittel- und Langfristiges Fremdkapital
Pensionsrückstellungen 2.241 17,8 1.955 15,5 286
Bankdarlehen 1.266 10,1 1.685 13,3 -419
3.507 27,9 3.640 28,8 -133
Kurzfristiges Fremdkapital
Übrige Rückstellungen 1.068 8,5 701 5,6 367
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 17 0,2 64 0,5 -47
Liefer- und Leistungsverbindlichkeiten 293 2,3 282 2,2 11
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 75 0,6 141 1,1 -66
Sonstige Verbindlichkeiten 180 1,4 660 5,2 -480
1.633 13,0 1.848 14,6 -215
12.574 100,0 12.641 100,0 -67

Das Anlagevermögen (5.727 T€) hat sich trotz der durchgeführten Investitionen abschreibungsbedingt und aufgrund einer teilweisen Abschreibung auf Anteile an verbundenen Unternehmen um insgesamt 934 T€ reduziert.

Die Abnahme der Liefer- und Leistungsforderungen ist auf die im Vergleich zum Vorjahreszeitraum niedrigeren Umsätze im letzten Quartal zurückzuführen.

Die flüssigen Mittel sind um 1.499 T€ auf 1.783 T€ gestiegen.

Das Eigenkapital hat sich um 281 T€ erhöht. Die Eigenkapitalquote hat sich von 56,6 % auf 59,1 % verbessert.

Die Bankdarlehen konnten durch planmäßige Tilgungen in Höhe von 419 T€ von 1.685 T€ auf 1.266 T€ zurückgeführt werden.

Der starke Anstieg der übrigen Rückstellungen ist durch deutlich höhere Steuerrückstellungen (+ 334 T€) bedingt.

Die sonstigen Verbindlichkeiten sind insbesondere aufgrund von Darlehenstilgungen deutlich zurückgegangen.

Bei der Ertragslage zeigt sich folgendes Bild:

Jahr Vorjahr Diff. 1
T€ T€ T€
Rohergebnis 11.723 12.057 -334
Personalaufwand -6.462 -6.724 262
Abschreibungen -884 -1.142 258
Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.202 -3.867 665
Finanzergebnis -353 -65 -288
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -397 -79 -318
Ergebnis nach Steuern 425 180 245
Sonstige Steuern -28 -8 -20
Jahresüberschuss 397 172 225

1 = Ergebnisauswirkung.

Das Rohergebnis (finanzieller Leistungsindikator) ist bei gesunkenen Umsätzen um 334 T€ zurückgegangen.

Der Personalaufwand liegt deutlich unter dem Niveau des Vorjahres. Den üblichen Gehaltsanpassungen und höheren Zuführungen bei den Pensionsrückstellungen steht eine deutlich rückläufige durchschnittliche Mitarbeiterzahl gegenüber.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind insbesondere aufgrund von rückläufigen Instandhaltungsaufwendungen für Gebäude und Maschinen stark gesunken.

Das Finanzergebnis ist geprägt von Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von 300 T€ aufgrund einer voraussichtlich dauernden Wertminderung der Anteile an verbundenen Unternehmen.

Bei der Finanzlage ergibt sich folgendes Bild:

Jahr
T€
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 2.653
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -949
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -905
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestands 799
Finanzmittelbestand am 1. Januar 284
Finanzmittelbestand am 31. Dezember 1.083

Das Unternehmen war im Jahr 2023 jederzeit in der Lage, seine finanziellen Verpflichtungen zum Fälligkeitszeitpunkt zu begleichen. Darüber hinaus verfügt das Unternehmen über ausreichend freie Kreditlinien. Der Finanzmittelbestand entspricht dem in der Bilanz ausgewiesenen Posten "III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten" abzüglich der darin enthaltenen Festgelder in Höhe von 700 T€.

B) Prognose-, Chancen- und Risikobericht

I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Als mittelständisches Familienunternehmen hat COMET eine langfristig ausgerichtete Geschäftspolitik, die es erlaubt hat, die Marktposition über die letzten Jahre und Jahrzehnte hinweg kontinuierlich auszubauen und zu festigen. Es sind keine wesentlichen Änderungen dieser Geschäftspolitik geplant.

II. Chancen- und Risikobericht

1. Chancenbericht

Durch die Einführung einer neuen ERP-Software konnten bereits erste Produktivitätsgewinne erzielt werden. Bei konsequenter Nutzung der sich bietenden neuen technischen Möglichkeiten sind in den kommenden Jahren weitere positive Auswirkungen auf Produktqualität und Produktivität zu erwarten.

Die Beratungsqualität durch die COMET-Anwendungstechniker ist weiterhin auf hohem Niveau. Dank enger Zusammenarbeit mit Herstellern von Schleifmaschinen und deren Kunden konnten zahlreiche Projekte positiv abgeschlossen werden, die für die Zukunft zusätzliche Wachstumspotentiale bieten.

2. Risikobericht

Die Unsicherheiten auf der Beschaffungsseite konnten im vergangenen Jahr erheblich reduziert werden.

Für Gas und Strom wurden feste Lieferverträge für 2024 und die nächsten Jahre abgeschlossen.

Risiken auf der Beschaffungsseite im Rohstoffbereich sind durch hohe Lagerbestände minimiert. Wir greifen auf solide, qualitätsbewusste Unternehmen zurück, zu denen seit Jahren kontinuierliche Beziehungen bestehen. Für sämtliche wichtige Rohstoffe existiert neben dem üblichen Lieferanten jeweils mindestens ein Ersatzlieferant. Im Laufe des Jahres 2023 wurden weitere Lieferanten qualifiziert.

Die Auftragseingänge waren in der zweiten Jahreshälfte 2023 rückläufig. Für 2024 ist aktuell eine Stabilisierung auf diesem niedrigeren Niveau absehbar. Die Indikatoren für die relevanten Märkte lassen keine Konjunkturbelebung erkennen.

Durch eine breite regionale und branchenspezifische Streuung ist die Abhängigkeit von einzelnen Absatzmärkten sehr gering. Aufgrund fast ausschließlicher Fakturierung in Euro (> 99 %) besteht kein direktes Währungsrisiko.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Derivative Finanzinstrumente bestehen nicht.

Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Es besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Inkassobüro.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine durchaus konservative Risikopolitik. Langfristig finanziert sich die Gesellschaft über Bankkredite bei zwei regionalen Kreditinstituten, mit denen langjährige Geschäftsbeziehungen bestehen. Insgesamt sehen wir die Gesellschaft risikoarm finanziert.

Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen gezahlt.

Die aufgrund der steigenden Zinsen erwarteten verspäteten Zahlungseingänge sind bisher nicht eingetreten. Trotzdem wurden vorbeugende Maßnahmen zur Liquiditätssicherung getroffen. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Die Liquiditätslage ist weiterhin befriedigend.

Gegenwärtig sehen wir keine bestandsgefährdenden Risiken.

III. Prognosebericht

Die geopolitische Lage ist weiterhin von hoher Unsicherheit gekennzeichnet. Zum russischen Angriffskrieg in der Ukraine ist als Risikofaktur der Krieg im Gazastreifen hinzugekommen. Bei beiden Konflikten ist eine Eskalation mit entsprechenden Auswirkungen auf die wirtschaftliche Lage nicht auszuschließen. Bereits jetzt kommt es zu ersten Störungen der Handelsroute von Asien nach Europa.

Bei einem Ausbleiben geopolitischer Überraschungen wird für COMET eine Stabilisierung der Auftragseingänge leicht unter Niveau des Vorjahres und laut Umsatzplan ein leichter Rückgang der Umsatzerlöse erwartet.

Dem Rückgang der Bruttoumsätze auf der einen Seite steht auf der anderen Seite eine angepasste Kostenstruktur gegenüber. Bei Rohstoff- und Energiekosten gibt es moderate Preisrückgänge, die Personalstruktur wurde angepasst. Das Rohergebnis ist auf Vorjahresniveau oder leicht unterhalb geplant, das Ergebnis wird auf Vorjahresniveau erwartet.

 

St. Ingbert, den 01. März 2024

Ingo Seidel

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 82.158,50 76
2. Geschäfts- oder Firmenwert 298.593,50 376
380.752,00 (452)
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 2.974.677,33 3.068
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.692.531,00 2.138
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 363.727,23 347
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 16
5.030.935,56 (5.569)
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 314.875,62 640
2. Beteiligungen 1,00 0
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1,00 0
4. Sonstige Ausleihungen 147,82 0
315.025,44 (640)
5.726.713,00 6.661
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 3.572.274,00 3.431
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.491.932,32 2.265
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 14.300,00 (Vorjahr: TEUR 17)
- davon gegen verbundene Unternehmen: EUR 3.432,80 (Vorjahr: TEUR 3)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.783.489,44 284
6.847.695,76 5.980
12.574.408,76 12.641

Passiva

Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.050.000,00 1.050
./. Nennbetrag eigener Anteile -75.000,00 -75
Ausgegebenes Kapital 975.000,00 (975)
II. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 6.050.000,00 6.500
III. Bilanzgewinn/-verlust 409.467,33 -322
- davon Gewinnvortrag aus dem Vorjahr: EUR 12.570,62 (Vorjahr: Verlustvortrag TEUR -494)
7.434.467,33 7.153
B. Rückstellungen 3.308.884,13 2.656
C. Verbindlichkeiten 1.831.057,30 2.832
- davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten: EUR 1.265.504,63 (Vorjahr TEUR 1.685)
- davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen: EUR 74.744,49 (Vorjahr TEUR 141)
12.574.408,76 12.641

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

Vorjahr
EUR EUR TEUR
1. Rohergebnis 11.722.621,36 12.057
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -5.065.240,91 -5.342
b) Soziale Abgaben -1.073.196,86 -1.143
c) Aufwendungen für Altersversorgung -323.830,46 -239
-6.462.268,23 (-6.724)
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -883.788,68 -1.011
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 0,00 -131
-883.788,68 (-1.142)
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.201.854,10 -3.867
5. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 1.799,40 2
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.328,95 0
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen -300.000,00 -
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -57.833,70 -67
- davon aus Aufzinsung: EUR -38.741,70; Vorjahr: TEUR -37 -352.705,35 (-65)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -396.912,87 -79
10. Ergebnis nach Steuern 425.092,13 180
11. Sonstige Steuern -28.195,42 -8
12. Jahresüberschuss 396.896,71 172
13. Gewinn-/Verlustvortrag aus dem Vorjahr 12.570,62 -494
14. Bilanzgewinn/-verlust 409.467,33 -322

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die COMET Schleiftechnik GmbH, St. Ingbert, eingetragen beim Amtsgericht Saarbrücken unter der Registernummer HRB 32045 ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des HGB und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz erfolgte nach § 266 Abs. 2 und 3 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Aus Gründen der Übersichtlichkeit erfolgte eine zusätzliche Aufgliederung des Materialaufwands in die Posten "Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe" sowie "Aufwendungen für bezogene Waren".

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden grundsätzlich beibehalten, soweit im Folgenden nicht auf Abweichungen hingewiesen wird. Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich linearer oder degressiver Abschreibungen bewertet. Zugänge wurden linear abgeschrieben. Die Vorjahresabschreibungen wurden planmäßig fortgeführt.

Ein in 2009 entgeltlich erworbener Firmenwert wird planmäßig über die erwartete wirtschaftliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Ein in 2013 erworbener Firmenwert wurde über eine betriebliche Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Ein in 2018 erworbener Firmenwert wird über eine betriebliche Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen angesetzt.

Die Bewertung der Rohstoffe und Waren erfolgte zu Anschaffungskosten. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Unfertige und fertige Erzeugnisse wurden mit retrograd aus den tatsächlichen Verkaufspreisen abgeleiteten Herstellungskosten bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag oder zum Barwert angesetzt, wobei erkennbare Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt sind. Für nicht erkennbare Risiken in den Forderungen besteht eine Pauschalwertberichtigung von unverändert 1 % der nicht einzelwertberichtigten Forderungen.

Die flüssigen Mittel sind mit dem Nennwert angesetzt.

Die Pensionsverpflichtungen werden gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal mit einem Rechnungszinssatz von 1,82 % p.a. abgezinst. Es wird ein Rententrend von 2,0 % p.a. (im Vorjahr 1,5 % p.a.) sowie ein Gehalts- und Anwartschaftstrend von 2,5 % p.a. (im Vorjahr 2,0 % p.a.) zu Grunde gelegt. Die Bewertung wird durch versicherungsmathematische Gutachten belegt. Sie erfolgt nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sogenannten 'Projected-Unit-Credit-Methode' (PUC-Methode) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018G von Dr. Klaus Heubeck. Zum Zwecke der Insolvenzsicherung wurden Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen, deren Aktivwerte sich per 31. Dezember 2023 auf TEUR 672 belaufen. Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB werden diese mit der Pensionsverpflichtung in Höhe von TEUR 2.913 saldiert. Es erfolgt eine entsprechende Verrechnung der dazugehörigen Zinsaufwendungen von TEUR 46 und der Zinserträge von TEUR 7.

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB ermittelt sich wie folgt:

Jahr
TEUR
Rückstellung unter Verwendung des 10-Jahres-Durchschnittszinssatzes 2.913
Rückstellung unter Verwendung des 7-Jahres-Durchschnittszinssatzes 2.958
Unterschiedsbetrag 45

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und werden mit ihrem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

III. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

a) Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden aufgrund einer voraussichtlich dauernden Wertminderung um TEUR 300 außerplanmäßig abgeschrieben.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen i. H. v. EUR 3.432,80 (Vorjahr TEUR 3) enthalten.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten und die gewährten Sicherheiten:

TEUR 357 (Vorjahr TEUR 420) der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind innerhalb eines Jahres fällig, TEUR 909 (Vorjahr TEUR 1.265) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und TEUR 167 (Vorjahr TEUR 278) eine Restlaufzeit länger als 5 Jahre.

TEUR 75 (Vorjahr TEUR 117) der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind innerhalb eines Jahres fällig, TEUR- (Vorjahr TEUR 24) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Vom Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten haben TEUR 922 (Vorjahr TEUR 1.544) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, TEUR 909 (Vorjahr TEUR 1.289) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sowie TEUR 167 (Vorjahr TEUR 278) eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren.

TEUR 1.559 sind durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern i. H. v. EUR 3.238,40 (Vorjahr TEUR 7) enthalten.

b) Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Abschreibungen auf Finanzanlagen

Die Abschreibungen auf Finanzanlagen i. H. v. TEUR 300 aufgrund einer voraussichtlich dauernden Wertminderung sind von außergewöhnlicher Größenordnung und Bedeutung.

IV. Sonstige Angaben

Geschäftsführer der Gesellschaft war im Geschäftsjahr Herr Ingo Seidel, Gesamtgeschäftsführer, St. Avold/F.

Die Angabe der Bezüge des Geschäftsführers sowie der früheren Geschäftsführer unterbleibt nach § 286 Abs. 4 HGB.

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres 2023 beschäftigten Arbeitnehmer:

Gewerbliche Arbeitnehmer 58
Angestellte 39
97

Im Folgenden werden die Angaben zu Unternehmen zusammengefasst, an denen die COMET Schleiftechnik GmbH beteiligt ist:

Höhe des Anteils am Kapital Währung Eigenkapital Ergebnis
(%) EUR EUR
Elbe Italiana SRL, Bosisio Parini/Italien 100 EUR 115.490,00 7.290,00 1
Comet Swiss Schleiftechnik AG, Lyss/Schweiz 100 EUR 308.802,16 204,59 1
Kraftblock GmbH, Sulzbach 9,9 EUR 1.724.299,21 -23.520,80 1

1 Jahresabschluss zum 31.12.2022 (letzter aufgestellter Jahresabschluss).

Die Elbe Schleiftechnik GmbH, Bietigheim-Bissingen, wurde mit Wirkung zum 02. Januar 2023 auf die Gesellschaft verschmolzen.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind und wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben, haben sich nicht ereignet.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, aus dem Bilanzgewinn eine Dividende in Höhe von TEUR 256 auszuschütten, TEUR 150 den Gewinnrücklagen zuzuführen und den verbleibenden Bilanzgewinn von TEUR 3 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

St. Ingbert, den 01. März 2024

Ingo Seidel

Die Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 472.136,37 65.120,00 0,00 0,00 537.256,37
2. Geschäfts- oder Firmenwert 845.236,90 0,00 0,00 0,00 845.236,90
1.317.373,27 65.120,00 0,00 0,00 1.382.493,27
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 5.078.725,34 0,00 0,00 0,00 5.078.725,34
2. Technische Anlagen und Maschinen 11.192.726,02 51.630,05 0,00 15.783,00 11.260.139,07
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.655.199,44 171.043,63 182.366,61 0,00 1.643.876,46
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 15.783,00 0,00 0,00 -15.783,00 0,00
17.942.433,80 222.673,68 182.366,61 0,00 17.982.740,87
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 639.875,62 0,00 25.000,00 0,00 614.875,62
2. Beteiligungen 550.000,00 0,00 0,00 0,00 550.000,00
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 50.000,00 0,00 0,00 0,00 50.000,00
4. Sonstige Ausleihungen 147,82 0,00 0,00 0,00 147,82
1.240.023,44 0,00 25.000,00 0,00 1.215.023,44
20.499.830,51 287.793,68 207.366,61 0,00 20.580.257,58
Abschreibungen
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 395.829,87 59.268,00 0,00 455.097,87
2. Geschäfts- oder Firmenwert 469.467,40 77.176,00 0,00 546.643,40
865.297,27 136.444,00 0,00 1.001.741,27
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 2.010.094,01 93.954,00 0,00 2.104.048,01
2. Technische Anlagen und Maschinen 9.055.158,02 512.450,05 0,00 9.567.608,07
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.308.183,21 140.940,63 168.974,61 1.280.149,23
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
12.373.435,24 747.344,68 168.974,61 12.951.805,31
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 300.000,00 0,00 300.000,00
2. Beteiligungen 549.999,00 0,00 0,00 549.999,00
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 49.999,00 0,00 0,00 49.999,00
4. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
599.998,00 300.000,00 0,00 899.998,00
13.838.730,51 1.183.788,68 168.974,61 14.853.544,58
Buchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 82.158,50 76.306,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 298.593,50 375.769,50
380.752,00 452.076,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 2.974.677,33 3.068.631,33
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.692.531,00 2.137.568,00
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 363.727,23 347.016,23
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 15.783,00
5.030.935,56 5.568.998,56
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 314.875,62 639.875,62
2. Beteiligungen 1,00 1,00
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1,00 1,00
4. Sonstige Ausleihungen 147,82 147,82
315.025,44 640.025,44
5.726.713,00 6.661.100,00

In dem vorstehenden zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die COMET Schleiftechnik GmbH, St. Ingbert

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der COMET Schleiftechnik GmbH, St. Ingbert, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der COMET Schleiftechnik GmbH, St. Ingbert, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Saarbrücken, den 01. März 2024

Gottschalk, Becker & Partner
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Prof. Dr. Gottschalk, Wirtschaftsprüfer

Ansel, Wirtschaftsprüfer

Sonstige Angaben:

Der Jahresabschluss der COMET Schleiftechnik GmbH, St. Ingbert, zum 31. Dezember 2023 wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 25. März 2024 festgestellt.

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