Windpark Emden West Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mark B Jörgers seit 28.12.2023 | Prokura |
Jens Gieselmann seit 20.2.2023 | Geschäftsführer |
Mark Börgers seit 10.12.2019 | Prokura |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 50.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Stadtwerke Emden GmbHEmdenJahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023STADTWERKE EMDEN GMBH, EMDENGrundlagen der Gesellschaft Geschäftsmodell Die Stadtwerke Emden GmbH (im Folgenden Stadtwerke oder Gesellschaft) sieht sich als einen verlässlichen, innovativen Versorger und Dienstleister für die Emder Bürgerinnen und Bürger. Die nachhaltige und sichere Versorgung mit Strom, Gas, Wasser und Wärme sowie der Ausbau des Glasfasernetzes tragen einen wichtigen Teil zur Daseinsfürsorge Emdens bei. Der Betrieb von regenerativen Erzeugungsanlagen und maßgebliche Beteiligungen an der Emder Hammrich Wind-Gruppe, welche in den einzelnen Gesellschaften jeweils Windkraftanlagen betreibt, lässt die Stadtwerke weiter gestärkt in den Wettbewerb treten. Mit einer soliden wirtschaftlichen Ausrichtung übernimmt die Gesellschaft Verantwortung für die Region. Als Versorger und Dienstleister stehen die Stadtwerke zu den Emder Bürgerinnen und Bürgern. Sie sind gleichzeitig ein wichtiger Arbeit- und Auftraggeber sowie über Bedarf ausbildender Betrieb. Steuerungssysteme Als wesentlicher finanzieller Leistungsindikator zur Unternehmensteuerung durch die Gesellschaftsorgane wird das Betriebsergebnis herangezogen. Wesentliche nichtfinanzielle Leistungsindikatoren sind unter anderem die Absatzmengen für Strom, Gas und Wasser. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 in einem nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die trotz der Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Das energiepolitische Handeln im Jahr 2023 war geprägt von einer ganzen Reihe an weitreichenden Gesetzen mit dem Ziel eines Übergangs zu einer nachhaltigen und klimafreundlichen Energieversorgung. Die entsprechenden nationalen politischen Handlungen sind eingebettet in europäische und außereuropäische Bemühungen den Einsatz erneuerbarer Energien zu fördern und den Umgang zu einer CO2 -armen Wirtschaft zu beschleunigen. In Deutschland wurde in diesem Zuge das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 2023 umfassend novelliert, um den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland deutlich zu beschleunigen. Bis 2030 soll ein Anteil von mindestens 80% erneuerbarer Energien am Bruttostromverbrauch erreicht werden. Die Energiebranche in Deutschland wird durch die ambitionierten Ziele, insbesondere im Hinblick auf die Umsetzung der politischen und gesetzlichen Vorgaben zur Energiewende, vor große Herausforderungen gestellt. Gleichzeitig eröffnen sich durch die Förderung erneuerbarer Energien, die Digitalisierung der Energiewende und die Anpassung an neue regulatorische Rahmenbedingungen vielfältige Chancen für die Branche. Für Energieversorger ist es entscheidend, diese Entwicklungen aktiv zu begleiten und durch Innovation und Anpassungsfähigkeit ihre Position im Markt zu stärken und auszubauen. Entwicklung des Energieverbrauchs in Deutschland Im Jahr 2023 ist der Energieverbrauch in Deutschland auf ein noch nie dagewesenes Niveau gesunken, wobei ein Rückgang von 7,9 Prozent auf 10.791 Petajoule (PJ) oder 368,2 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE) prognostiziert wird. Somit fällt der Primärenergieverbrauch um mehr als ein Viertel niedriger aus als der Spitzenwert im Jahr 1990. Ein wesentlicher Faktor für diese Entwicklung war die schrumpfende Wirtschaftsleistung Deutschlands. Insbesondere die Branchen mit hohem Energiebedarf erlebten Produktionsrückgänge, die sich deutlich auf den Verbrauch auswirkten. Laut Schätzungen der AG Energiebilanzen hatte die im Vergleich zum Vorjahr etwas mildere Witterung lediglich einen geringen Einfluss auf die Senkung des Energieverbrauchs. Ohne Berücksichtigung der Witterungseinflüsse wäre der Energieverbrauch um circa 7,4 Prozent gesunken. Als einziger Faktor, der den Energieverbrauch im Jahr 2023 erhöhte, stellte sich die demografische Entwicklung heraus. Regionale Wirtschaftsentwicklung Aus dem Jahresbericht 2023 der IHK für Ostfriesland und Papenburg geht hervor, dass die Wirtschaft in der Region auf ein durchwachsenes Jahr zurückblickt. Der aufgrund der Energiekrise ursprünglich erwartete starke Einbruch ist glücklicherweise ausgeblieben. Die IHK-Konjunkturumfragen zeigen, dass viele Unternehmen ihre aktuelle Geschäftslage noch befriedigend bewerten, aber für die Zukunft mit einer ungünstigen Entwicklung rechnen. Strukturelle Probleme bremsen aus. Dies betrifft insbesondere die weiterhin zu hohen Energiekosten, den Personalmangel und die Belastung durch Bürokratie. Die negativen Zukunftserwartungen wirken sich auch auf die Investitionsbereitschaft und die zukünftige Beschäftigtenzahl aus. Insgesamt sehen die Betriebe sowohl in der Investitionstätigkeit als auch bei der Beschäftigtenanzahl sinkende Werte. Beispielsweise gehen nur 12 Prozent der befragten Unternehmen von zunehmenden, aber 24 Prozent von sinkenden Beschäftigtenzahlen aus. Geschäftsverlauf Das Jahr 2023 wurde bei der Stadtwerke Emden GmbH besonders durch die energie- und die allgemeine weltwirtschaftliche Entwicklung geprägt. Neben den ohnehin dynamischen regulatorischen und gesetzlichen Anforderungen erfordert die Volatilität der, mit der Energiekrise zusammenhängenden, Rechtsänderungen von den Stadtwerken ein Höchstmaß an Schnelligkeit und Flexibilität. So mussten die Preisbremsengesetzte für Strom, Gas und Wärme in kürzester Zeit in die Systemlandschaft integriert und in den laufenden Betrieb überführt werden, ohne dass es zu einem wesentlichen Verzug im Abrechnungsrhythmus kam. Um auch für zukünftige Herausforderungen gut aufgestellt zu sein, hat die Gesellschaft im Geschäftsjahr bereits Organisationsanpassungen durchgeführt und weitere eingeleitet. Durch eine veränderte Aufbauorganisation sowie durch die begonnene Implementierung eines Prozessmanagements werden interne Abläufe optimiert und bessere Reaktionsfähigkeiten auf Veränderungen in der Energiebranche erreicht. Unterstützend wirkt hierbei, dass im Zuge der Digitalisierung der Geschäftswelt in verschiedenen Bereichen des Unternehmens vermehrt intelligente Automatisierungstechnologien Einzug halten. Hierdurch werden Ressourcen für neue Aufgabenfelder und Ad Hoc- Herausforderungen freigesetzt. Durch verstärkte und auch neue Kooperationen der Stadtwerke mit regionalen und überregionalen Partnern werden zukünftig nicht nur Kompetenzen ergänzt, sondern auch Synergieeffekte gehoben und Projekte gemeinsam umgesetzt. In diesem Kontext sind die Stadtwerke auch Mitglied in dem Vereinszusammenschluss „Die Netzwerkpartner“, eine strategische Kooperation von über 135 Stadtwerken und Energieversorgern. Die Gesellschaft sieht sich einem immer stärker werdenden Preis- und Ergebnisdrucks ausgesetzt. So erhöhten sich durch die, im Jahresdurchschnitt 2023 bei 5,9% liegende, Inflation nicht nur die Preise der verschiedenen Gewerke, sondern auch die Sensibilität der Kunden auf Preiserhöhungen. Aus einer starken Wettbewerbsposition kommend, sehen sich die Stadtwerke aber in einem immer intensiveren Wettbewerb. So konnte man mit dem auf Preisstabilität abzielenden Tarif „Sorgenfrei“ vielen Kunden die notwendige Sicherheit in der Energiekrise geben, aber auf die jüngsten Preisentwicklungen am Markt nicht reagieren. Der Nichteintritt des befürchteten Energieengpasses, führte zu einer nicht vorhersehbaren, schnellen Erholung am Energiebeschaffungsmarkt. Somit konnten verstärkt Mitbewerber durch kurzfristig beschaffte Energiemengen mit günstigeren Preisen um Kunden werben. Das bisher langfristige und auf Durchschnittspreise angelegte Beschaffungsmodell der Stadtwerke sorgt für Sicherheit in den Kundentarifen, bietet im Gegenzug aber wenig Flexibilität kurzfristig durch Tarifanpassungen auf Marktpreise zu reagieren. Eine strukturierte Anpassung des Beschaffungsmodells ist in Planung. Durch die kundenspezifische Beratungstätigkeit im zentral gelegenen Kundencenter vor Ort und das erweiterte Produktportfolio, wie z. B. Photovoltaikanlagen, Balkonkraftwerke und Wallboxen werden Mehrwerte geschaffen, die auch in Zeiten großer Preisdiskrepanzen für den Kunden zählen. So konnten trotz der starken Preisverwerfungen am Markt ca. 90 Prozent der treuen Stadtwerkekunden gehalten werden. Die vormals 100%ige Tochter EEG Emder Energie GmbH wurde im Geschäftsjahr mit der Stadtwerke Emden GmbH verschmolzen, so dass die durch die Gesellschaft betriebenen Photovoltaikanlagen das Portfolio der regenerativen Energien der Stadtwerke Emden strategisch sinnvoll ergänzen. Neben Photovoltaikanlagen betreiben die Stadtwerke sechs eigene Windkraftanlagen sowie weitere über Beteiligungen an den Emder Hammrich Wind Gesellschaften. Vereinfachte Ausschreibungsverfahren und Vorgaben zur Flächenbereitstellung durch Kommunen können zukünftig sicherlich weitere Möglichkeiten in dem Bereich darstellen. Eine Erweiterung im Rahmen des Portfolios der regenerativen Erzeugung bietet der geplante PV-Freiflächenpark. Geeignete Flächen hierfür sind gesichert und Kooperationsverträge bereits geschlossen. Wichtig wird es sein, die Abnahme der Ergebnisbeiträge von angestammten Produkten und Geschäftsfeldern zu minimieren, um in bereits teilweise identifizierte neue Geschäftsfelder investieren zu können, die zukünftig die entstehenden Ertragsminderungen auffangen sollen. Darüber hinaus ist das Augenmerk auf die Kostenseite gerichtet, um auch hier über mögliche Optimierungen zu einer Ergebnissicherung beizutragen. In diesem Zusammenhang ist die Transparenz der Zahlen über die in den letzten Jahren stetig weiterentwickelten Steuerungssysteme weiter essenziell. Lage Ertragslage Insgesamt konnte die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 Umsatzerlöse von T€ 110.963 (Vorjahr T€ 75.015) erwirtschaften. Der Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahr um 47,9 % gestiegen. Die Umsatzerlöse entfielen auf die Bereiche:
Strom In der Sparte Stromversorgung spiegelt sich die Zunahme der Umsatzerlöse aus der Stromlieferung preisbedingt wider (+ 31 %). Der Durchschnittserlös der Stromabgabe beträgt 28,57 Cent/kWh (VJ 23,10 Cent/kWh). Für das von der Gesellschaft angebotene Energieeinsparprogramm wurden Zuschüsse von rund T€ 20 an Kunden überwiesen. Die erwirtschaftete Konzessionsabgabe für die Stromversorgung liegt auf dem VJ-Niveau und beträgt T€ 1.252 (VJ T€ 1.280). Maßstab für die Bezugspreise ist weiterhin die Entwicklung an der Strombörse EEX. Für das Geschäftsjahr 2024 wurde die gesamte Strommenge nach Börsenpreisen eingekauft. Für das Jahr 2025 wurden bereits Teilmengen eingekauft. Das Betriebsergebnis verringerte sich ggü. dem Vorjahr um T€ -3.023 auf T€ 1.566, vornehmlich durch geringere Umsatzerlöse aus Stromerzeugung T€ -1.859, gestiegenen Personalaufwand T€ +244 und höheren Abschreibungen T€ +184. Gas In der Sparte Gasversorgung kam es preisbedingt zu einer Zunahme der Erlöse (+172%). Die erwirtschaftete Konzessionsabgabe beträgt T€ 260 (VJ T€ 270). Der Durchschnittserlös der Gasabgabe beträgt 15,14 Cent/kWh (VJ 6,49 Cent/kWh). Für das Geschäftsjahr 2024 wurde die gesamte Gasmenge bereits eingekauft. Für das Jahr 2025 Teilmengen. Das Betriebsergebnis erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um T€ +4.277 auf T€ 6.870. Hauptgrund dafür ist eine aufgelöste Rückstellung in Höhe von T€ 1.747 für Drohverluste aus der Preisanpassung Gas sowie gestiegene Umsatzerlöse bei ebenso gestiegenen Materialaufwand. Das Rohergebnis ist um T€ +4.812 auf T€ 13.355 gestiegen. Wasser Die Wassererlöse sind leicht gestiegen +2,4 %. Die erwirtschaftete Konzessionsabgabe stieg ebenfalls leicht um T€ 12 und beträgt T€ 624. Das Betriebsergebnis verschlechterte sich gegenüber dem Vorjahr um T€ -237 auf T€ -915, vornehmlich durch gestiegenen Personalaufwand T€ +259 sowie erhöhtem Zinsaufwand T€ +174. Wärme Die Zunahme der Wärmeerlöse ist preisbedingt zu erklären (+1,9 %). Der Durchschnittserlös der Wärmeabgabe beträgt 20,20 Cent/kWh (VJ 12,28 Cent/kWh). Das Betriebsergebnis erhöhte sich zum Vorjahr um T€ +344 und beträgt T€ +843. Grund hierfür sind gestiegene Umsatzerlöse bei gestiegenem Materialaufwand, die sich im Rohergebnis mit T€ +378 auswirken. Parkhaus Die Erlöse aus dem Parkscheinverkauf sind trotz rückläufiger Parkhauseinfahrten mit T€ 277 (Vorjahr T€ 276) auf gleichem Niveau geblieben. Das Betriebsergebnis verschlechterte sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 106 auf T€ -347 (Vorjahr T€ -241). Der Parkhausbetrieb wurde zum 31.12.2023 abgegeben. Andere aktivierte Eigenleistungen betragen T€ 1.265 (Vorjahr T€ 1.320). Die sonstigen betrieblichen Erträge stellen sich mit T€ 3.155 um T€ 1.650 höher gegenüber dem Vorjahr dar. Hierfür verantwortlich ist vornehmlich die Zunahme der Erträge aus Auflösungen von Rückstellungen (T€ +1.352). Die Materialaufwendungen haben sich um 77,32 % auf T€ 80.098 (Vorjahr T€ 45.172) erhöht. Ursächlich sind hierfür im Wesentlichen erhöhte Bezugskosten für Strom und Gas. Die höchstzulässige Konzessionsabgabe errechnete sich auf insgesamt T€ 2.135 (Vorjahr T€ 2.162). Somit ist bei einem Rohergebnis von T€ 35.286 eine Zunahme um 8,01 % zum Vorjahr (T€ 32.668) zu verzeichnen. Der Personalaufwand beträgt T€ 15.376 (Vorjahr T€ 14.231). Die Erhöhung begründet sich im Wesentlichen durch eine Tariferhöhung. Die Abschreibungen betragen T€ 7.033 und liegen um 10,17 % über dem Vorjahr (T€ 6.384). Die Erhöhung ist insbesondere durch den voranschreitenden Glasfaserausbau begründet. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich leicht um 1,73 % von T€ 5.792 auf T€ 5.892 erhöht. Das Geschäftsergebnis des Jahres 2023 ist mit der Abdeckung der Defizite aus der Wassersparte sowie dem City-Parkhaus am Wasserturm, und dem Verlustausgleich der Tochtergesellschaften Flugplatz Emden GmbH, Emden, Stadtverkehr Emden GmbH, Emden, sowie der Emden Digital GmbH, Emden, belastet. Das Tochterunternehmen Flugplatz Emden GmbH, Emden, erwirtschaftete aus dem Betrieb des Flugplatzes einen Verlust in Höhe von T€ 296 (Vorjahr T€ 281). Das Tochterunternehmen Stadtverkehr Emden GmbH, Emden, erwirtschaftete aus dem Betrieb des Stadtbusverkehrs in Emden einen Verlust in Höhe von T€ 2.112 (Vorjahr T€ 2.461). Das Tochterunternehmen Emden Digital GmbH, Emden, erwirtschaftete aus dem Betrieb der Breitbandversorgung in Emden einen Verlust von T€ 126 (Vorjahr T€ 511). Das Finanzergebnis zeigt sich mit T€ -3.890 um 32,16 % negativer als im Vorjahr (T€ -2.944). Wesentlicher Faktor sind die um T€ 1.045 erhöhten Zinsaufwendungen. Die vertragliche Gewinnabführung beläuft sich für das Geschäftsjahr 2023 auf insgesamt T€ 1.837. Davon erhalten die Wirtschaftsbetriebe Emden GmbH T€ 1.743 sowie der Betrieb gewerblicher Art Bäder der Stadt Emden einen Ausgleichsbetrag von T€ 94. Die Gesellschaft hat in ihrer Vorjahresplanung ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von T€ 432 geplant. In Anbetracht eines EBT i.H.v. T€ 3.094 kam es zu einer deutlichen Verbesserung. Die Abweichung zur Planung resultiert insbesondere durch die geringeren Personal- und sonstigen betrieblichen Aufwendungen (T€ -1.264) sowie die höheren Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ +2.148). Das Geschäftsergebnis sowie die Ertragslage sind insgesamt als zufriedenstellend einzuschätzen. Finanzlage Kapitalstruktur Das Stammkapital beträgt T€ 16.850 (Vorjahr T€ 16.850). Der prozentuale Anteil des Eigenkapitals bezogen auf die Bilanzsumme ist von 15,3 % auf 13,6 % gesunken. Die Finanzierung der Investitionen erfolgte aus dem Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit sowie vornehmlich durch langfristige Kredite aus der Konzernfinanzierung des Gesellschafters Stadt Emden. Die Kapitalstruktur der Stromverteilung i. S. d. § 6b EnWG ist geprägt durch Eigenkapital (T€ 7.868), Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (T€ 13.147) und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (T€ 894). Die Kapitalstruktur der Gasverteilung i. S. d. § 6b EnWG ist geprägt durch Eigenkapital (T€ 3.599), Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen (T€ 7.019) und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (T€ 405). Investitionen Investitionen und Finanzierungsmaßnahmen: Die Investitionen belaufen sich auf insgesamt rd. T€ 16.266. Davon entfallen auf
Die Investitionen umfassen in der Stromsparte u. a. Gewinnungs-, Bezugs-, Erzeugung- u. Verkehrsanlagen (T€ 796) und Verteilungsanlagen (T€ 761). In den Anlagen im Bau befanden sich Maßnahmen i. H. v. T€ 1.442. In der Gassparte wurden u. a. Investitionen i. H. v. T€ 801 in das Netz und in Gaszähler sowie Regeleinrichtungen (T€ 44) getätigt. Die Anlagen im Bau beliefen sich auf T€ 505. Investitionen in der Wassersparte wurden hauptsächlich in Hauptleitungen (T€ 569), Hausanschlüssen (T€ 427) und Wasserzähler (T€ 421) vorgenommen. Die Anlagen im Bau betrugen T€ 875. In der Wärmesparte wurde u. a. in Wärme Plus Anlagen T€ 524 investiert. Die Anlagen im Bau weisen eine Höhe von T€ 325 auf. Die Investitionen in die Telekommunikationssparte betreffen das Glasfasernetz mit T€ 7.456. Die Anlagen im Bau weisen eine Höhe von T€ 64 auf. Liquidität Nachfolgende Cashflows haben sich im Geschäftsjahr ergeben:
Im Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit sind Einzahlungen aus der Aufnahme von Mitteln bei der Stadt Emden in Höhe von 15,0 Mio. € (Vorjahr 24,0 Mio. €) enthalten. Es bestehen zugesagte, nicht genutzte Kreditlinien i. H. v. 17,00 Mio. €. Der Finanzmittelfonds ist um 8.520 T€ auf 16.713 T€ gestiegen und umfasst zum 31. Dezember 2023 flüssige Mittel, Kontokorrentverbindlichkeiten und Cash-Pool Forderungen. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war während des Geschäftsjahres jederzeit gewährleistet. Vermögenslage Die Vermögenslage ist durch den hohen Anteil des Sachanlagevermögens (im Wesentlichen Versorgungsanlagen und -netze) von 70,3 % geprägt. Vom Sachanlagevermögen (109,0 Mio. €) entfallen 20,26 % auf die Sparte Stromverteilung. Die Vermögenslage der Stromverteilung i. S. d. § 6b EnWG ist vor allem geprägt durch die Versorgungsanlagen, die rund T€ 17.073 ausmachen. Die Vermögenslage des grundzuständigen Messstellenbetriebs i. S. d. § 6b EnWG ist geprägt durch die Versorgungsanlagen, die rund T€ 248 ausmachen. 10,64 % des Sachanlagevermögens entfallen auf die Sparte Gasverteilung. Die Vermögenslage der Gasversorgung i. S. d. § 6b EnWG ist geprägt durch Versorgungsanlagen in Höhe von T€ 8.565. Die Finanzierungsstruktur zeigt folgendes Bild:
Die Gesellschaft verfügt zum Stichtag über T€ 207 flüssige Mittel und stellt über die Teilnahme am Cash-Pooling über die Gesellschafterin Stadt Emden jederzeit die Zahlungsfähigkeit sicher. Liquiditätsengpässe sind aufgrund des kommunalen Hintergrundes somit nicht zu erwarten. Die Vermögenslage ist geordnet. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsfaktoren Als wesentlicher finanzieller Leistungsindikator wird das EBT herangezogen. Wesentliche nichtfinanzielle Leistungsindikatoren sind die Absatzmengen für Strom, Gas und Wasser. Energie und Wasserabgabe
Strom Im Strombereich verringerte sich die Abgabemenge an eigene Kunden insgesamt um -3,8 % von 94.539 Tsd. kWh auf 90.980 Tsd. kWh. Davon wurden 66.323 Tsd. kWh an Tarifkunden und 24.657 Tsd. kWh an Sondervertragskunden geliefert. Hauptgrund sind die Absatzveränderungen einzelner Sondervertragskunden des Handels und produzierenden Gewerbes sowie öffentlicher Einrichtungen als auch geringerer Verbrauch bei Tarifkunden. Die Netzdurchleitung ist von 76.805 Tsd. kWh auf 70.369 Tsd. kWh gesunken. Davon wurden 11.857 Tsd. kWh an Tarifkunden (-7,6 %) und 58.512 Tsd. kWh (-8,5%) an Sondervertragskunden durchgeleitet. Die gesamte Netznutzung sank insgesamt um rund 10 GWh auf 156 GWh. Gas Im Gasbereich verringerte sich die gesamte Abgabemenge im Wesentlichen witterungsbedingt um -4,3 % von 332.154 Tsd. kWh auf 317.747 Tsd. kWh. An eigene Tarifkunden in der Grundversorgung verminderte sich die Abgabemenge um -5,3 % auf 60.128 Tsd. kWh und an eigene Sondervertragskunden um -4,1 % auf 257.619 Tsd. kWh. Die Netzdurchleitung durch fremde Vertriebe verringerte sich ebenfalls witterungsbedingt von 172.524 Tsd. kWh auf 128.658 Tsd. kWh. Davon wurden 56.353 Tsd. kWh an Tarifkunden (- 13%) und 72.305 Tsd. kWh an Sondervertragskunden (-32,9 %) durchgeleitet. Die gesamte Netznutzung sank somit um 57 GWh und beträgt 480 GWh. Wasser Im Wasserbereich erhöhte sich die Abgabemenge bei den Tarifkunden um +2,8 % von 2.253 Tsd. m3 auf 2.317 Tsd. m3 , bei den Sondervertragskunden verringerte sich diese um -6,4 % von 641 Tsd. m3 auf 600 Tsd. m3. Grund für den Rückgang sind die Absatzveränderungen einzelner Sondervertragskunden im produzierenden Gewerbe. Die Wasserabgabe erhöhte sich von 2.894 Tsd. m3 auf 2.917 Tsd. m3. Wärme Im Wärmebereich verringerte sich die Abgabemenge um -5,4 %, im Wesentlichen witterungsbedingt (analog zu Gas) und beträgt 36.783 Tsd. KWh. Davon wurden 16.165 (VJ 16.627) Tsd. kWh an Haushalte & Gewerbe und 20.618 (VJ 22.273) Tsd. kWh an öffentliche Einrichtungen und städtische Gebäude geliefert. Die Kundenanzahl ging leicht zurück. Von den Blockheizkraftwerken in der Berufsbildenden Schule II, im Klinikum Emden sowie Neuer Delft wurden 4.2 GWh Strom erzeugt und in unser Netz eingespeist. Übrige Leistungsbereiche Die erzeugte Energie aus Windkraft beläuft sich auf 73,2 Mio. kWh und erhöhte sich um +3,6% gegenüber dem Vorjahr. Das City-Parkhaus am Wasserturm liegt mit 74.813 Parkvorgängen um 8,9 % unter dem Vorjahresniveau (82.089 Parkvorgänge). Die Einfahrten unterteilen sich in 30.586 Einfahrten von Dauerparkern (Vorjahr 32.694) und 44.227 Einfahrten von Kurzparkern (Vorjahr 49.395). Die Auslastung des Parkhauses nimmt tendenziell ab. Dem Bundestrend folgend konnte der Flugplatz Emden GmbH, Emden, teilweise an der allgemeinen Erholung der Luftverkehrsnachfrage im Jahre 2023 partizipieren. Die Fluggastzahlen stiegen im Berichtszeitraum um +6,1% auf 21.348 Fluggäste. Das Tochterunternehmen Stadtverkehr Emden GmbH, Emden, verzeichnete mit ca. 1,72 Millionen beförderten Personen (Vorjahr 1,45 Millionen) eine Steigerung der Fahrgastzahlen. Die Emden Digital GmbH, Emden, hat im Berichtsjahr die Anzahl der aktiven Kunden auf 3.920 gesteigert (Vorjahr 2.430). Daneben sind bereits 1.604 Verträge abgeschlossen, die auf einen Hausanschluss warten. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ergeben. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Prognosebericht Als Netzbetreiber erwarten die Stadtwerke in den Bereichen Elektrizitäts- und Gasnetzverteilung bedingt durch die Entscheidungen der Regulierungsbehörde grundsätzlich einen fortbestehenden Ergebnisdruck. Die Erlösobergrenzen für die Netznutzungsentgelte Strom und Gas werden seit 2015 durch die Landesregulierungsbehörde beschieden. Diese ist somit auch für die Stadtwerke zuständig. Zum aktuellen Zeitpunkt liegen die Bescheide für die 4. Regulierungsperiode im Strom- und Gasbereich noch nicht vor. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet die Gesellschaft im Strombereich mit einer höheren Absatzmenge. Im Gasbereich gehen die Stadtwerke von einer im Wesentlichen witterungsbedingt sinkenden Absatzmenge aus. Im Wärmebereich geht das Unternehmen für das laufende Geschäftsjahr analog zu Gas ebenfalls von sinkenden Absatzmengen aus. Im Wasserbereich wird von einer etwas geringeren Verbrauchsmenge, zum Teil bedingt durch Reduzierung der Verbräuche im Sondervertragskundenbereich ausgegangen. Das Wasserpreismodell wird im nächsten Geschäftsjahr angepasst. In den übrigen Bereichen wird von allgemeinen Kostensteigerungen, u.a. bedingt durch höhere Inflation ausgegangen. Insgesamt ist ein EBT für das Geschäftsjahr 2024 mit T€ 1.429 im Rahmen des Wirtschaftsplans vom Aufsichtsrat verabschiedet worden. Festzuhalten bleibt, dass die vorherrschenden Verhältnisse in der Energiebranche und die hohe Inflationsrate das Konsumverhalten der Bürger und Bürgerinnen massiv beeinflussen und voraussichtlich auch noch einige Zeit beeinflussen werden. Künftige Investitionen betreffen neben den Ersatzinvestitionen in die Versorgungsnetze, vornehmlich in Stromnetze, im Wesentlichen den Ausbau des Glasfasernetzes. Im Wasserbereich wird u. a. in den Wasserturm und das Verteilnetz investiert. Die Finanzierung der geplanten Investitionen wird aus dem Cashflow und durch Kreditaufnahme im Rahmen einer Konzernfinanzierung mit der Stadt Emden auch in 2024 sichergestellt. Risikobericht Risikomanagementsystem Die Vorschriften des AktG greifen aufgrund der so genannten „Ausstrahlungswirkung“ auch für die Stadtwerke Emden GmbH. Als Risikomanagement wird dabei die Gesamtheit aller organisatorischen Regelungen und Maßnahmen zur Risikoerkennung und Risikosteuerung bezeichnet. Die Geschäftsbereichsleiter, ab 2024 die Bereichsleiter, sind verantwortlich für das Risikomanagement und die Risikosteuerung in ihren Funktionsbereichen. Sie beurteilen die Risikosituation, schlagen Maßnahmen zur Risikosteuerung vor und legen die Verantwortlichkeit sowie den zeitlichen Rahmen für die Beachtung und Durchführung der Steuerungsmaßnahmen fest. Sie sind gehalten, im Rahmen der täglichen Praxis, kontinuierlich die Risikosituation zu überprüfen. Die Überwachung des Risikomanagements sowie die konzeptionelle Entwicklung und Pflege des Risikomanagementsystems ist dem Bereich Zentrale Dienste, ab 2024 dem Bereich Finanzen und Controlling, zugeordnet. Spartenübergreifende Risiken sind von den zuständigen Stellen im Rahmen der ihnen übertragenen Verantwortung zu identifizieren. Risiken können grundsätzlich in allen betrieblichen Bereichen und Prozessen auftreten. Aus der Gesamtzahl der Risiken werden diejenigen herausgefiltert, die sich bestandsgefährdend auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft auswirken können. Die Risikobewertung erfolgt nach Eintrittswahrscheinlichkeit und potenziellem Schadenvolumen. Im Zuge einer kontinuierlichen Optimierung unseres Unternehmensmanagements und einer verstärkten Fokussierung auf eine nachhaltige Risikosteuerung, wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr ein ergänzendes Risikokomitee etabliert. Die Einführung eines Risikokomitees soll nicht nur die Dringlichkeit und Notwendigkeit dieses Schrittes verdeutlichen, sondern auch die grundlegenden Prinzipien und Ziele eines operativ ausgerichteten, risikoorientierten Ansatzes unterstreichen. Die Geschäftsführung trägt mit der Durchführung des Risikomanagementsystems den gesetzlichen Anforderungen Rechnung. Risiken Der besonderen Beobachtung durch die Geschäftsführung unterliegen regulatorische Risiken, die die mögliche Nichterreichung der geplanten Netzentgelte in den Bereichen Strom und Gas betreffen. Beispielhaft sind die Risiken einer verminderten Eigenkapitalverzinsung, Neuerungen im Bereich Messstellenbetrieb, Auswirkungen der ARegV-Novelle zu nennen. Technischen Risiken aus dem Netzbetrieb begegnen die Stadtwerke mit angemessenen Instandhaltungsleistungen der erforderlichen Versorgungsanlagen. Im Gasbereich wird verstärkt auf Investitionstätigkeit in die Infrastruktur zu achten sein, insbesondere im Hinblick auf den „Generationenvertrag für das Klima“, der mit verschärften gesetzlichen Vorgaben im Klimaschutzgesetz einhergeht und einen Ausstieg fossiler Brennstoffe spätestens in 2045 vorsieht. Die Gesellschaft befindet sich in den strategischen Planungen zu diesen Herausforderungen. Risiken im Zuge des Energiegeschäftes entstehen im Wesentlichen durch veränderte Marktverhältnisse. Sie betreffen vornehmlich Beschaffungs-, Absatz- und Preisrisiken im Strom-, Gas- und Wärmebereich. Die verschärft volatile Marktlage birgt Risiken und bedarf einer Neuorientierung im Rahmen der Energiebeschaffung und der Kundenbindung. Insgesamt bestimmt eine wesentlich höhere Dynamik mit kürzeren Reaktionszeiten und zunehmenden Preisanpassungen den Markt. Zudem ist die Nachfrage nach Heizgas und Wärme witterungsabhängig. Ebenso unterliegt die Stromerzeugung aus Windkraft und Photovoltaik witterungsbedingten Schwankungen. Unsere Umsätze und operativen Ergebnisse können bei ungewöhnlich warmen oder kalten Wetterperioden insbesondere während des ersten und vierten Quartals eines Geschäftsjahres negativ oder positiv beeinflusst werden. Energiemengen für das laufende Jahr und teilweise für das Folgejahr sind bereits eingekauft. Hier werden aktuell Vertragslaufzeiten geprüft und angepasst. Wasserförderungsrechte sind aktuell überwiegend durch mittelfristige Verträge gesichert. Steigende Einkaufspreise und die hohe Inflationsrate stellen insgesamt ein Risiko für die Ergebnissituation der Stadtwerke dar. Die Entwicklung der Kapitalmärkte hat in den letzten Jahren eine deutliche Erhöhung der Zinssätze erfahren, die weitere Entwicklung kann bei der Gesellschaft im Rahmen von Darlehensaufnahmen zu Ergebnisrisiken führen. Erhöhte Risiken sind auch mittelbar durch die Übernahme der über den Plan hinausgehenden Verluste der Tochtergesellschaften möglich. Bestandsgefährdende Risiken bezüglich der Fortführung des Unternehmens wurden nicht festgestellt. Die Risiken sind insgesamt ausgeprägter als in den Vorjahren aber branchenüblich und beherrschbar. Chancen Die größte Herausforderung und gleichzeitig die große Chance für die Stadtwerke besteht mittel bis langfristig in der Dekarbonisierung, hier insbesondere in der Wärmewende. Mit dem European Green Deal auf europäischer Ebene sowie dem Bundes-Klimaschutzgesetz mit dem Ziel der Dekarbonisierung bis 2045 und den daraus abgeleiteten marktwirtschaftlichen Maßnahmen, wie beispielsweise die nationale C02-Bepreisung nach dem Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) werden die Leitplanken für die Abkehr von fossilen Energieträgern gesetzt. Die Stadtwerke Emden GmbH, Emden, ist zum Thema Dekarbonisierung frühzeitig in die Zukunftsplanung eingestiegen, um sich bietende Chancen zu nutzen. So sieht die Gesellschaft u. a. Chancen in der dezentralen Wärmeversorgung durch Minderung von Ressourcenabhängigkeiten und vorgelagerten Versorgungsengpässen sowie durch die Möglichkeit zur Bildung eines nachhaltigen Preisniveaus. Aber nicht allein der Preis ist entscheidend, sondern vielmehr gilt es ein positives Image auszubauen und Markenwerte auch im Kontext eines „Employer Branding“ zu steigern. Dies führt zu gesteigerter Identifikation mit den Stadtwerken Emden, sowohl bei den eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als auch im Werben um neue Mitarbeitende sowie nicht zuletzt auch bei den Kundinnen und Kunden. Die Gesellschaft wird den bereits langfristig beschrittenen „grünen Weg“ zukünftig noch verstärkter im Einklang mit übergeordneten ökologischen, aber auch unternehmerischen ökonomischen Zielen weitergehen. Das Produktportfolio der Stadtwerke wird stetig erweitert, so werden beispielsweise auch Photovoltaikanlagen, Speicher sowie Wallboxen mit zunehmender Nachfrage vertrieben. Für eine Margenerhaltung im Strom- und Gasbereich wirkt die Stadtwerke durch Prozessoptimierungen und Kosteneffizienz weiter drohenden Absatzrückgängen entgegen. Als Netzbetreiber und Versorger investieren die Stadtwerke laufend in die Infrastruktur, im Geschäftsjahr 2023 rund 16,0 Mio. €. So sehen die Stadtwerke sich auch in naher Zukunft für das Kerngeschäft gut aufgestellt. Chancen sieht die Gesellschaft in der regenerativen Energieerzeugung. Die bisher tragende Säule in dem Zusammenhang ist die Erzeugung mittels Windkraft, wo die Stadtwerke selbst gut aufgestellt ist und über Beteiligungen in der Emder-Hammrich-Wind-Gruppe partizipiert. Ein weiter Ausbau im Rahmen der Winderzeugung ist in Planung und könnte die ökologische Ausrichtung der Gesellschaft verstärken sowie zur Sicherung der ökonomischen Ergebnisse beitragen. Eine Erweiterung im Rahmen des Portfolios der regenerativen Erzeugung bietet die Photovoltaik (PV). Ziel ist es hier weiterhin eine Multimegawatt PV-Freiflächenanlage zu bauen. Geeignete Flächen sind gesichert und Kooperationen geschlossen. In Abhängigkeit von Marktgeschehen und gesetzlicher Lage sieht man die Aussichten für das Vorhaben weiterhin positiv. Eine weiterhin große Chance bietet der Ausbau des Glasfasernetzes und ein Fundament für die digitale Ausrichtung in der Stadt Emden darstellt. Die Vermarktungs- und Vertriebstätigkeiten werden durch das verbundene Unternehmen Emden Digital GmbH durchgeführt. Die Emden Digital GmbH bedient sich im Rahmen eines Pachtvertrags an dem Netz der Stadtwerke. Zwischen beiden Gesellschaften ist ein Gewinnabführungsvertrag geschlossen, der zunehmend, immer im Kontext der Akzeptanz durch die Emder Gesellschaft für den Breitbandausbau, zu Ergebnisabführungen an die Stadtwerke Emden GmbH führt. Die Aufbau- und die Ablauforganisation im Unternehmen wird weiter kontinuierlich verbessert und die strategischen Vorgaben gehen in operative Umsetzungen über. Gerade auch in diesem Bereich sieht sich die Stadtwerke in einem schnelllebigen und vielfältigen Markt für die Zukunft gut aufgestellt. Verstärkt werden Digitalisierungs- und Automatisierungsprozesse im Unternehmen zur Schaffung freier Personalressourcen und Kostenreduktionen eingeführt. Insgesamt stimmen die Anzahl und Qualität der sich ergebenden Chancen positiv. Die Gesellschaft wird sich aktiv den Herausforderungen stellen, um auch zukünftig erfolgreich im Markt zu bestehen.
Emden, den 30.04.2024 Stadtwerke Emden GmbH gez. Jens Gieselmann, Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023STADTWERKE EMDEN GMBH, EMDENAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023STADTWERKE EMDEN GMBH, EMDENI. Angaben zur Form und Darstellung von Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung 1. Die Stadtwerke Emden GmbH, Emden, ist beim Amtsgericht Aurich unter der Handelsregisternummer HRB 100001 gemeldet. 2. Der Jahresabschluss ist nach den für große Kapitalgesellschaften maßgeblichen Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches, des GmbH-Gesetzes und des EnWG aufgestellt. 3. Besonderheiten der Versorgungswirtschaft wurden durch die Erweiterung der Gliederung von Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. 4. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz oder der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke werden teilweise im Anhang aufgeführt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Ausweis und Bewertung blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert, die Vorjahreszahlen wurden ebenso unverändert übernommen. 2. Die entgeltlich von Dritten erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten und die Sachanlagen zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, abzüglich planmäßiger Abschreibungen, bewertet worden, wobei auf die eigenen Leistungen neben den Einzelkosten die zurechenbaren Lohn- und Materialgemeinkostenzuschläge berechnet wurden. Die Anlagen im Bau werden zum Nennbetrag angesetzt. 3. Erhaltene Zuschüsse wurden von den Anschaffungs- und Herstellungskosten abgesetzt. 4. Nach § 253 Abs. 3 HGB notwendige Abschreibungen wurden grundsätzlich in Anlehnung an die steuerliche Abschreibungstabelle vorgenommen. Den planmäßigen Abschreibungen liegen die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern von 3 bis 50 Jahren zugrunde. Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden grundsätzlich linear abgeschrieben. Die Sachanlagen werden teilweise linear und teilweise degressiv (bis 2010) abgeschrieben, wobei von der degressiven Methode zur linearen gewechselt wird, sobald sich hierdurch höhere Abschreibungsraten ergeben. Unter den Finanzanlagen ausgewiesene Beteiligungen wurden bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung auf den beizulegenden Wert abgeschrieben. Die Abschreibung der geringwertigen Wirtschaftsgüter erfolgt gem. §6 Abs. 2a EStG durch Bildung eines Sammelpostens mit Poolabschreibung über 5 Jahre. 5. Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen zu Anschaffungskosten bewertet. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Wertpapiere des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Bei Vorliegen von voraussichtlich dauernder Wertminderung werden die Finanzanlagen zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Bestehen die Gründe für eine dauernde Wertminderung nicht mehr, erfolgt eine Zuschreibung. 6. Die sonstigen Ausleihungen sind mit dem Nominalwert ausgewiesen. 7. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden in Beachtung des Niederstwertprinzips zu durchschnittlichen fortgeschriebenen Einstandspreisen am Bilanzstichtag angesetzt. Der Warenbestand wird zu Anschaffungskosten angesetzt und betrifft den Wasserbestand im Speicherbecken der Pumpstation Borssumer Schleuse und im Wasserturm. Erworbene Emissionszertifikate werden zu den Anschaffungskosten oder zum niedrigeren Marktpreis bewertet. 8. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Berücksichtigung des erkennbaren Ausfallrisikos bewertet. 9. Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt Emden werden in den Forderungen gegen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen und im Anhang separat dargestellt. 10. Die unter dem Posten Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten ausgewiesenen flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. 11. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. 12. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. 13. Die Berechnungen der Pensionsrückstellungen erfolgen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) gemäß IAS 19 unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck mit einem Rechnungszins von 1,82 % p.a. (Vorjahr: 1,78%) (10-Jahres-Durchschnitts-Zinssatz), einem Gehaltstrend von 0,0 % sowie einer Rentendynamik von 0,0 - 3,0 %. Die Verpflichtungen aus Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. 14. Bei den sonstigen Rückstellungen sind alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt. Die Abzinsungsvorschrift des § 253 Abs. 2 HGB ist berücksichtigt worden. 15. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag passiviert. III. Erläuterungen zu Posten der Bilanz A. Aktivseite 1. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist als Anlage 1 zum Anhang in einer gesonderten Übersicht dargestellt. Nachfolgende Tabelle zeigt die Anteilsbesitzliste:
* Werte beziehen sich auf den Jahresabschluss 2022 Wegen bestehender Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge mit der Stadtwerke Emden GmbH betragen die Ergebnisse bei den verbundenen Unternehmen Flugplatz Emden GmbH, Stadtverkehr Emden GmbH sowie der Emden Digital GmbH 0,00 EUR. Die EEG Emder Energie GmbH wurde zum 01.01.2023 mit der Stadtwerke Emden GmbH verschmolzen. 2. Der Ausweis des Bestandes an Emissionszertifikaten erfolgt zum Bilanzstichtag mit T€ 2.178 (Vorjahr T€ 2.186) unter dem Posten „Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe“. 3. Der Verbrauch für Strom, Gas und Wärme wird einmal jährlich rollierend abgelesen und abgerechnet. Für die Abgrenzung und Bewertung des Verbrauchs zum Zeitpunkt der Ablesung bis zum Bilanzstichtag erfolgt eine Schätzung. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten die auf den Bilanzstichtag hochgerechnete Verbrauchsabgrenzung für den Energie- und Wasserverbrauch, gekürzt um die hierauf entfallenden Abschlagszahlungen der Kunden. Alle Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. 4. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen gegen Gesellschafter i. H. v. T€ 16.576, davon aus Cashpooling T€ 16.561 sowie gegen die Tochtergesellschaften Flugplatz Emden GmbH und Emden Digital GmbH (T€ 2.573; Vorjahr T€ 1.771). Die Forderungen betreffen sonstige Vermögensgegenstände (T€ 1.347; Vorjahr T€ 1.549) und Ansprüche aus Lieferungen und Leistungen (T€ 133; Vorjahr T€ 1.347). Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen wie im Vorjahr ausschließlich sonstige Vermögensgegenstände. B. Passivseite 1. Für die Pensionen ergeben sich im Rahmen der Anwendung des 7-Jahres-Durchschnitts-Zinssatzes von 1,74 % Unterschiedsbeträge gemäß § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von T€ 70. Es wird eine Duration von 15 Jahren unterstellt. Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags ist die Ausschüttungssperre nicht anzuwenden. 2. Gemäß § 246 Abs. 2 HGB wurden Vermögengegenstände und Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen saldiert. Sonstige Vermögensgegenstände bestehen aus Wertpapieren in Höhe von T€ 22 Rückdeckungsversicherungen von T€ 2.419, diese wurden mit den Pensionsverpflichtungen verrechnet. Bei den Wertpapieren handelt es sich um die zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzten Wertpapiere zur Absicherung der Altersversorgungsverpflichtungen. Den zugehörigen Aufwendungen aus Abzinsung und aus dem zu verrechneten Vermögen standen keine Erträge gegenüber, somit erfolgte keine Saldierung. 3. Weiterhin werden unter den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen insbesondere Verpflichtungen aus der betrieblichen Altersversorgung (T€ 4.832), sowie Rückstellungen für Deputate (T€ 1.066), Einzelzusagen (T€ 1.477) und ZVK (T€ 65) gezeigt. Von den Zuführungen zur betrieblichen Altersversorgung (T€ 390) stammen T€ 263 aus Entgeltumwandlung sowie dem Arbeitgeberbeitrag und -zuschuss. 4. Die sonstigen Rückstellungen enthalten u.a. mit T€ 2.049 Personalrückstellungen, hauptsächlich Altersteilzeitverpflichtungen von T€ 1.486. Es bestehen Zusagen für 18 Personen zum Bilanzstichtag. Die Berechnung der Alterszeitverpflichtungen erfolgt unter Verwendung eines Rechnungszinses in Abhängigkeit der Duration pro Person. Weiterhin wurde eine zukünftige Gehaltsanpassung von jährlich 3,0 % p.a. und eine Steigerung der Aufstockungsbeträge von 3,0 % p.a. berücksichtigt. Der Rechnungszins wurde in Abhängigkeit von der Duration personenindividuell gem. Rückstellungsabzinsungsverordnung bestimmt, sofern die Duration am Stichtag kleiner als ein Jahr ist, wurde keine Abzinsung vorgenommen. 5. Zudem bestehen wesentliche Rückstellungen für Verpflichtungen zum Rückbau der Windkraftanlagen (T€ 5.749) sowie Drohverlustrückstellungen für Mindererlöse aus dem dauerdefizitären Nahwärmegeschäft (T€ 929). 6. Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sowie deren Aufschlüsselung ergeben sich aus einer gesonderten Übersicht in der Anlage 2 zum Anhang. 7. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen die Gesellschafterin Wirtschaftsbetriebe Emden GmbH mit T€ 3.379 (Vorjahr T€ 4.196) und resultieren aus Gewinnabführungen und Steuerumlagen. Ferner sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Stadt Emden mit Krediten von insgesamt T€ 85.938 (Vorjahr T€ 75.372), Verbindlichkeiten aus Konzessionsabgaben von T€ 574 (Vorjahr T€ 717) wesentlich. IV. Erläuterungen zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Gewinn- und Verlustrechnung 1. Die Umsatzerlöse entfielen auf die Bereiche:
Davon sind T€ 383 periodenfremde Umsatzerlöse, vornehmlich aus Ertragsausfallerstattungen der Windenergieanlagen. 2. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 3.155 enthalten unter anderem Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 2.507), Erträge aus der Herabsetzung der Wertberichtigungen von Forderungen (T€ 177) und Erträge aus Schadenserstattungen von Versicherungen (T€ 66). 3. Der Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthält unter anderem Aufwendungen von T€ 260 aus der Aufzinsung von Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie aus sonstigen Rückstellungen. Außerdem Zinsen für Dauerschulden i. H. v. T€ 2.223. 4. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen die dem Minderheitengesellschafter zuzurechnenden Beträge und den Ausweis einer Steuerumlage. Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages mit der Wirtschaftsbetriebe Emden GmbH werden sowohl die Steuerumlage als auch abschließend das Jahresergebnis abgeführt. 5. Zwischen der Wirtschaftsbetriebe Emden GmbH und der Stadtwerke Emden GmbH wurde am 22. September 2005 ein Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Am Stammkapital der Stadtwerke Emden GmbH sind die Wirtschaftsbetriebe Emden GmbH zu 94,9 % und die Stadt Emden zu 5,1 % beteiligt. Die vertragliche Gewinnabführung beläuft sich für das Geschäftsjahr 2023 auf insgesamt T€ 1.837 (ohne Steuerumlage). Davon erhalten die Wirtschaftsbetriebe Emden GmbH T€ 1.743 sowie der Betrieb gewerblicher Art Bäder der Stadt Emden einen Ausgleichsbetrag von T€ 94. V. Sonstige Angaben 1. Im Geschäftsjahr wurden Geschäfte größerem Umfangs nach § 6b Abs. 2 EnWG mit der Muttergesellschaft Wirtschaftsbetriebe Emden GmbH (T€ 177) sowie den Tochtergesellschaften, der Flugplatz Emden GmbH (T€ 290), der Stadtverkehr Emden GmbH (T€ 148) und der Emden Digital GmbH (T€ 619) in Form von Personalgestellungen, Service Level Agreements und Portmieten getätigt. 2. Der Aufsichtsrat erhielt für seine Tätigkeit insgesamt T€ 5. 3. Für Einzelzusagen an ehemalige Geschäftsführer wurden T€ 1.477 (Vorjahr: T€ 1.565) zurückgestellt. 4. Dem Personalaufwand liegt eine durchschnittliche Beschäftigtenzahl von 180 Mitarbeitern (Vorjahr 178) zugrunde, davon 91 (Vorjahr 89) kaufmännische und 89 (Vorjahr 89) technische Angestellte. 5. Auf die Angaben der individualisierten Bezüge der Geschäftsführung gem. § 285 Nr. 9 HGB wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 6. Für die Angaben betreffend das Gesamthonorar des Abschlussprüfers gem. § 285 Nr. 17 HGB verweisen wir auf den Anhang des Konzerns. 7. Die Gesellschaft bedient sich zur Erfüllung der betrieblichen Altersversorgung gegenüber ihren Mitarbeitern der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL), Karlsruhe. Im Sinne der betrieblichen Altersversorgung handelt es sich um eine Versorgungszusage bei einer umlagefinanzierten Pensionskasse. Gegenüber den Arbeitnehmern besteht für den Fall, dass die Versorgungskasse ihren Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann, eine Einstandspflicht der Gesellschaft. Da die Finanzierung der Versorgungsleistungen der VBL im so genannten Umlageverfahren erfolgt, bestehen Unterdeckungen für zukünftige Versorgungslasten. Nach Auffassung des HFA des IDW liegt bei dieser Art der Zusatzversorgung eine mittelbare Pensionsverpflichtung vor, für die nach Art. 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB ein Passivierungswahlrecht besteht. 8. Der Gesamtumlagesatz der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL) betrug im Berichtsjahr 7,3 % des versorgungsfähigen Entgelts. Davon trug der Arbeitgeber einen Anteil von 5,49 %, der Eigenanteil der Arbeitnehmer lag bei 1,81 %. Ferner übernahm der Arbeitgeber die darauf entfallende pauschale Lohnsteuer zzgl. Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer bis zu einem steuerlichen Höchstbetrag von € 92,03 monatlich. Die Zuweisungen an die VBL betragen im Geschäftsjahr 2022 T€ 575 (Vorjahr T€ 662). 9. Aus dem Leasingvertrag über die Windkraftanlage E-126 mit einer Laufzeit bis 31. Mai 2024 bestehen jährliche Verpflichtungen von T€ 936 sowie für die Räumlichkeiten in den Neutorarkaden i. H. v. T€ 119. Weiterhin bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Energiebezugsverträgen:
10. Für die angeführten zu Nominalwerten angesetzten Eventualschulden wurden keine Rückstellungen gebildet, da die zugrundeliegenden Verbindlichkeiten voraussichtlich erfüllt werden können und daher mit einer Inanspruchnahme oder Belastung der Gesellschaft nicht zu rechnen ist. 11. Die Mitglieder des Aufsichtsrates, der Geschäftsführung und die Prokuristen sind in der nachstehenden Übersicht namentlich aufgeführt. Zusammensetzung der Geschäftsführung, der Prokuristen und des Aufsichtsrates Geschäftsführung Jens GIESELMANN, Geschäftsführer Stadtwerke Emden GmbH (ab 01.01.2023) Olaf SCHMIDT, Geschäftsführer Stadtwerke Emden GmbH (bis 13.04.2023) Prokuristen Gunnar KIELMANN, Bereichsleiter Technisches Management Mark BÖRGERS, Bereichsleiter Finanzen und Controlling Dr. Stefan VOLKMER, Geschäftsbereichsleiter Märkte und Innovationen (bis 20.11.2023) Aufsichtsrat Stimmberechtigte Mitglieder Tim KRUITHOFF, Oberbürgermeister der Stadt Emden, Vorsitzender Aloys KIEPE, Gewerkschaftssekretär, stellv. Vorsitzender Ingo TUITJE, Mitarbeiter Materialwirtschaft Karsten RABENSTEIN, Bereichsleiter Strategie und Innovation Harald HEMKEN, Rechtsanwalt, Ratsherr Stadt Emden Reinhard HEGEWALD, Abteilungsleiter, Ratsherr Stadt Emden Volkmar MEYER, Mitarbeiter im Energiedatenmanagement Bernd RENKEN, Pensionär, Ratsherr Stadt Emden Erich BOLINIUS, Pensionär, Ratsherr Stadt Emden Elmar KIRCHHOFF, Mitarbeiter Portfolio- und Erzeugungsmanagement Carsten GILBERG, Mitarbeiter Facility Management Maria WINTER, Vorstandssekretärin, Ratsfrau Stadt Emden Andreas TEN HOVE, Technischer Kaufmann, Ratsherr Stadt Emden Nicht stimmberechtigte, beratende Mitglieder Irina KRANTZ, Stadtbaurätin Stadt Emden Horst JAHNKE, Erster Stadtrat Stadt Emden Bernd JANSSEN, Sicherheitsbeauftragter, Ratsherr Stadt Emden Lars MENNENGA, Industrieelektroniker, Ratsherr Stadt Emden Konzernabschluss Die Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der Wirtschaftsbetriebe Emden GmbH, Emden. Die Wirtschaftsbetriebe Emden GmbH, Emden, hat als Mutterunternehmen der Stadtwerke Emden GmbH einen befreienden Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis der Unternehmen aufzustellen. Der Konzernabschluss ist beim Betreiber des Bundesanzeigers einzureichen und im Bundesanzeiger bekannt machen zu lassen.
Emden, 31. März 2024 Stadtwerke Emden GmbH gez. Jens Gieselmann
Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten
Tätigkeits-Bilanz für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 gemäß § 6b Abs. 3 EnWGElektrizitätsverteilungAktiva
Tätigkeits-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 gemäß § 6b Abs. 3 EnWGElektrizitätsverteilung
Tätigkeits-Bilanz für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 gemäß § 6b Abs. 3 EnWGStrom grundzuständiger MessstellenbetriebAktiva
Tätigkeits-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 gemäß § 6b Abs. 3 EnWGStrom grundzuständiger Messstellenbetrieb
Tätigkeits-Bilanz für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 gemäß § 6b Abs. 3 EnWGEntwicklung, Verwaltung oder Betrieb von Ladepunkten für ElektromobileAktiva
Tätigkeits-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 gemäß § 6b Abs. 3 EnWGEntwicklung, Verwaltung oder Betrieb von Ladepunkten für Elektromobile
Tätigkeits-Bilanz für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 gemäß § 6b Abs. 3 EnWGGasverteilungAktiva
Tätigkeits-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 gemäß § 6b Abs. 3 EnWGGasverteilung
Tätigkeitsentwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 gemäß § 6b Abs. 3 EnWGElektrizitätsverteilung
Tätigkeitsentwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 gemäß § 6b Abs. 3 EnWGMessstellenbetrieb
Tätigkeitsentwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 gemäß § 6b Abs. 3 EnWGEntwicklung, Verwaltung oder Betrieb von Ladepunkten für Elektromobile
Tätigkeitsentwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 gemäß § 6b Abs. 3 EnWGGasverteilung
Tätigkeitsabschlüsse - Angaben über die Zuordnungsregeln gemäß § 6b EnWG, § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG Am 29.04.1998 ist das neue Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) zur Umsetzung der europäischen Elektrizität - Binnenmarktrichtlinie in Kraft getreten. Für das Rechnungswesen integrierter Energieversorgungsunternehmen sieht Teil 2, §§ 6 bis 10 unter anderem die Verpflichtung zum Unbundling (Entflechtung) vor. Hierunter ist die buchhalterische Entflechtung des Unternehmens in die Aktivitäten Elektrizitätsund Gasverteilung sowie die sonstigen Elektrizitäts- und Gasaktivitäten (Handel) und übrigen Aktivitäten außerhalb des Elektrizitäts- und Gasbereiches zu verstehen. Die Katalogtätigkeit Entwicklung, Verwaltung oder Betrieb von Ladepunkten für Elektromobile wurde auf Grundlage des § 6b Abs. 3 S. 1 und 2 EnWG innerhalb der sonstigen Elektrizitätsaktivitäten entflechtet und im Rahmen des Tätigkeitsabschlusses als separate Tätigkeit aufgenommen. Die Gesellschaft hat für die Katalogtätigkeiten nach § 6b Abs. 3 S. 1 und 2 EnWG und für den grundzuständigen Messstellenbetrieb nach § 3 Abs. 4 S. 2 MsbG i.V.m. § 6b Abs. 3 S. 6 EnWG Tätigkeitsabschlüsse (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Erläuterungen) erstellt. Die Systematik zur Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse für diese Katalogtätigkeiten ist im Folgenden erläutert: In den Tätigkeitsabschlüssen (Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung) erfolgt im Regelfall eine direkte Zuordnung zu den einzelnen Aktivitäten. Lediglich in Fällen, in denen nur ein mittelbarer Sachbezug zu den einzelnen Aktivitäten vorliegt oder die weitere Aufteilung der Konten mit unvertretbar hohem Aufwand verbunden gewesen wäre, wird die Zuordnung durch Schlüsselung auf der Basis sachgerechter Bezugsgrößen vorgenommen. Dabei wurden folgende Schlüssel verwendet: • Anzahl der Zähler • Umsätze der Tätigkeitsbereiche • Mitarbeiterzuordnung • Sachanlagen zu Anschaffungs- und Herstellungskosten (bzw. Restbuchwerten) • Verwaltungsschlüssel (Mix der vorgenannten Bezugsgrößen) • Investitions- und Instandhaltungsvolumen Die Zuordnungen blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert. Ausgangspunkt für die Kontentrennung aller Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG bzw. § 3 Abs. 4 S. 2 MsbG und die Erstellung der Tätigkeitsabschlüsse bildet der Jahresabschluss der Stadtwerke Emden GmbH. Der Tätigkeitsabschlüsse wurden unter Berücksichtigung der im Anhang der Gesellschaft dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Verwendung von Schlüsseln in der Bilanz In der Bilanz wurden folgende Positionen mit Hilfe von Schlüsseln verteilt: • Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände • Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten • Gezeichnetes Kapital • Kapitalrücklage • Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen • Sonstige Rückstellungen • Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten • Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen • Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen • Sonstige Verbindlichkeiten Die Zuordnungen blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert. Verwendung von Schlüsseln in der Gewinn- und Verlustrechnung In der GuV wurden folgende Positionen mit Hilfe von Schlüsseln verteilt: • Sonstige betriebliche Erträge • Personalaufwand • Abschreibungen • Sonstige betriebliche Aufwendungen • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge • Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zuordnungen blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert. Verwendung im Einzelnen Das Anlagevermögen und die Vorräte wurden getrennt für die Bereiche geführt und direkt den Tätigkeitsbereichen zugeordnet. Soweit Vermögensgegenstände für gemeinsame Tätigkeiten genutzt werden, werden diese Anlagen analog der Zuordnungen im kalkulatorischen Anlagevermögen berücksichtigt. Die Finanzanlagen wurden den sonstigen Aktivitäten zugeordnet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden im Wesentlichen direkt zugeordnet. Allgemeine die Gesellschaft insgesamt betreffende Forderungen wurden im Verhältnis der Umsatzerlöse zueinander verteilt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wurden im Wesentlichen mit Hilfe des Verwaltungsschlüssels aufgegliedert. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden direkt zugeordnet. Das Eigenkapital wurde entsprechend den Anschaffungswerten des Anlagevermögens den jeweiligen Aktivitäten zugeordnet. Die Ertragszuschüsse wurden für die Aktivitäten getrennt geführt. Die Rückstellungen wurden im Wesentlichen direkt zugeordnet. Personenbezogene Rückstellungen wurden nach dem Mitarbeiterschlüssel verteilt, allgemeine die Gesellschaft insgesamt betreffende Rückstellungen wurden mit Hilfe des Verwaltungsschlüssels den jeweiligen Aktivitäten zugeordnet. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden z.T. direkt bzw. entsprechend den Anschaffungskosten des Anlagevermögens den jeweiligen Aktivitäten zugeordnet. Im Zusammenhang mit der Entflechtung der Bilanz entstanden auch interne Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den jeweiligen Verteilungs- und Vertriebsaktivitäten (brutto-Darstellung), die in den Tätigkeitsbilanzen ausgewiesen sind. Wie im Vorjahr wurde zwischen den jeweiligen Verteilungs- und Vertriebsaktivitäten eine Simulation von Abschlägen als Ausgleich der Forderungen/Verbindlichkeiten aus Netzentgelten untereinander durchgeführt. Die im Wege der Zuordnung entstehenden Forderungen und Verbindlichkeiten werden als solche im Tätigkeitsabschluss ausgewiesen. In der Elektrizitätsverteilung betragen diese Forderungen gegen den Stromhandel 774.728,00 € (Vorjahr 763.736,00 €). In der Gasverteilung betragen diese Forderungen gegen den Gashandel 581.056 € (Vorjahr 537.804,00 €). Der entsprechende Gegenposten für die unterschiedliche Schlüsselung von Bestandskonten ist ein Ausgleichsposten im Eigenkapital. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden im Wesentlichen direkt zugeordnet. Allgemeine die Gesellschaft insgesamt betreffende Verbindlichkeiten wurden im Verhältnis der Tätigkeiten zueinander verteilt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stellen im Wesentlichen Darlehen dar. Diese wurden analog zu den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zugeordnet. Verbindlichkeiten gegenüber Beteiligungsunternehmen wurden den sonstigen Aktivitäten zugeordnet. Verbindlichkeiten aus Konzessionsabgaben wurden im Verhältnis der Sparten auf die Tätigkeiten geschlüsselt. Sonstige Verbindlichkeiten wurden unter Berücksichtigung des Sachverhaltes z.T. mit Hilfe des Personal- oder Verwaltungsschlüssels aufgegliedert. Die Erträge und Aufwendungen in der GuV werden anhand der Geschäftsvorfälle bereits über Kostenstellen möglichst direkt den Tätigkeiten zugeordnet. Verbleibende in den gemeinsamen Organisationseinheiten anfallende Erträge und Aufwendungen werden mittels Schlüsselung auf Basis von Leistungsbeziehungen zu den Tätigkeiten auf diese zugeordnet. Umsatzerlöse, aktivierte Eigenleistungen, Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Leistungen konnten weitgehend den getrennten Konten der Buchführung zugeordnet werden. Abschreibungen konnten weitgehend den getrennten Konten der Buchführung entnommen werden. Für Beträge im gemeinsamen Bereich, erfolgte eine Verteilung gemäß den Zuordnungen im kalkulatorischen Anlagevermögen. Personalaufwendungen, sonstige betriebliche Erträge und sonstige betriebliche Aufwendungen wurden entsprechend der Leistungsbeziehungen mittels den oben aufgeführten Schlüsseln zugeordnet. Die Zinsaufwendungen wurden z.T. direkt, bzw. entsprechend den Zuordnungen in der Bilanz zu den jeweiligen Aktivitäten ermittelt. Sonstige Angaben Alle Forderungen in der Gas- und Elektrizitätsverteilung, Entwicklung, Verwaltung oder Betrieb von Ladepunkten für Elektromobile sowie beim grundzuständigen Messstellenbetrieb haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Verbindlichkeiten der Tätigkeit Elektrizitätsverteilung mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr betragen 2.560.462,46 € (Vorjahr 2.419.553,04€), über 1 Jahr 12.861.096,32 € (Vorjahr 12.039.729,75 €) und davon mit mehr als 5 Jahren 9.590.382,93 € (Vorjahr 9.079.601,53 €). Die Verbindlichkeiten der Tätigkeit Gasverteilung mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr betragen 1.082.718,59 € (Vorjahr 811.972,72 €) über 1 Jahr 6.912.730,38 € (Vorjahr 6.175.727,12 €) und davon mit mehr als 5 Jahren 5.183.895,65 € (Vorjahr 4.675.151,38 €). Die Verbindlichkeiten der Tätigkeit grundzuständiger Messstellenbetrieb mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr betragen 51.886,03 € (Vorjahr 43.030,79 €) über 1 Jahr 149.400€ (Vorjahr 157.700,00 €) und davon mit mehr als 5 Jahren 116.200,00 € (Vorjahr 124.500,00 €). Die Verbindlichkeiten der Tätigkeit Entwicklung, Verwaltung oder Betrieb von Ladepunkten für Elektromobile mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr betragen 72.304,69 € (Vorjahr 7.470,24 €) über 1 Jahr 66.600,00 € (Vorjahr 70.300,00 €) und davon mit mehr als 5 Jahren 51.800,00 € (Vorjahr 55.500,00 €). Von den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen 39 T€ (Vorjahr 39 T€) die Aufzinsung von Rückstellungen der Tätigkeit Elektrizitätsverteilung und 25 T€ (Vorjahr 22 T€) die Tätigkeit Gasverteilung.
Emden, den 13. Mai 2024 gez. Jens Gieselmann, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Stadtwerke Emden GmbH, Emden Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Stadtwerke Emden GmbH, Emden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Stadtwerke Emden GmbH, Emden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG Prüfungsurteile Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeiten Gasverteilung, andere Tätigkeiten innerhalb des Elektrizitätssektors, andere Tätigkeiten innerhalb des Gassektors und Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG sowie § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG - bestehend jeweils aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie die als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse - geprüft. Nach unserer Beurteilung - wurden die Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten. - aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entsprechen die beigefügten Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung nach § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG sowie nach § 3 Abs. 4 MsbG i. V. m. § 6b Abs. 3 EnWG“ sowie im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ weitergehend beschrieben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile hierzu zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 En- WG sowie nach § 3 Abs. 4 MsbG Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und nach § 3 Abs. 4 MsbG i. V. m. § 6b Abs. 3 EnWG sowie für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie zur Einhaltung dieser Pflichten als notwendig erachtet haben. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG sowie nach § 3 Abs. 4 MsbG Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob die Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG und nach § 3 Abs. 4 MsbG i. V. m. § 6b Abs. 3 EnWG in allen wesentlichen Belangen erfüllt wurden sowie einen Vermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG und nach § 3 Abs. 4 MsbG i. V. m. § 6b Abs. 3 EnWG beinhaltet. Die Prüfung umfasst die Beurteilung, ob die Wertansätze und die Zuordnung der Konten nach § 6b Abs. 3 EnWG und nach § 3 Abs. 4 MsbG i. V. m. § 6b Abs. 3 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt sind und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.
Oldenburg, 24. Mai 2024 MKM Menke & Kollegen gez. Reimond Menke, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jarhesabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 13. Dezember 2024 von der Gesellschafterversammlung festgestellt. |
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