Stammdaten

Register
Amtsgericht Aurich HRB 100001
Eingetragen
9.5.1963
Branche
Betrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich OmnibusbahnhöfenTätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklernSpeichern von Gas zu Versorgungszwecken
Gegenstand
Versorgung mit Elektrizität, Gas, Wasser und Wärme und die Übernahme von sonstigen Dienstleistungen für Dritte. Die Ausdehnung des Unternehmens auf andere Energiearten, auf andere Orte und auf Erzeugung von Energie ist zulässig. Gegenstand des Unternehmens ist weiterhin die Durchführung des öffentlichen Personennahverkehrs und der Betrieb von Verkehrsanlagen und Einrichtungen aller Art. Die Gesellschaft ist zu allen Maßnahmen und Geschäften berechtigt, durch die der Gesellschaftszweck gefördert werden kann. Die Gesellschaft kann sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben anderer Unternehmen bedienen, sich an ihnen beteiligen, ihnen Beteiligungen einräumen oder solche Unternehmen sowie Hilfs- und Nebenbetriebe erwerben, errichten, pachten oder betreiben.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Mark B Jörgers
seit 28.12.2023
Prokura
Jens Gieselmann
seit 20.2.2023
Geschäftsführer
Mark Börgers
seit 10.12.2019
Prokura

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Stadtwerke Emden GmbH

Emden

Jahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

STADTWERKE EMDEN GMBH, EMDEN

Grundlagen der Gesellschaft

Geschäftsmodell

Die Stadtwerke Emden GmbH (im Folgenden Stadtwerke oder Gesellschaft) sieht sich als einen verlässlichen, innovativen Versorger und Dienstleister für die Emder Bürgerinnen und Bürger. Die nachhaltige und sichere Versorgung mit Strom, Gas, Wasser und Wärme sowie der Ausbau des Glasfasernetzes tragen einen wichtigen Teil zur Daseinsfürsorge Emdens bei.

Der Betrieb von regenerativen Erzeugungsanlagen und maßgebliche Beteiligungen an der Emder Hammrich Wind-Gruppe, welche in den einzelnen Gesellschaften jeweils Windkraftanlagen betreibt, lässt die Stadtwerke weiter gestärkt in den Wettbewerb treten.

Mit einer soliden wirtschaftlichen Ausrichtung übernimmt die Gesellschaft Verantwortung für die Region. Als Versorger und Dienstleister stehen die Stadtwerke zu den Emder Bürgerinnen und Bürgern. Sie sind gleichzeitig ein wichtiger Arbeit- und Auftraggeber sowie über Bedarf ausbildender Betrieb.

Steuerungssysteme

Als wesentlicher finanzieller Leistungsindikator zur Unternehmensteuerung durch die Gesellschaftsorgane wird das Betriebsergebnis herangezogen. Wesentliche nichtfinanzielle Leistungsindikatoren sind unter anderem die Absatzmengen für Strom, Gas und Wasser.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 in einem nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die trotz der Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort.

Das energiepolitische Handeln im Jahr 2023 war geprägt von einer ganzen Reihe an weitreichenden Gesetzen mit dem Ziel eines Übergangs zu einer nachhaltigen und klimafreundlichen Energieversorgung. Die entsprechenden nationalen politischen Handlungen sind eingebettet in europäische und außereuropäische Bemühungen den Einsatz erneuerbarer Energien zu fördern und den Umgang zu einer CO2 -armen Wirtschaft zu beschleunigen.

In Deutschland wurde in diesem Zuge das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 2023 umfassend novelliert, um den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland deutlich zu beschleunigen. Bis 2030 soll ein Anteil von mindestens 80% erneuerbarer Energien am Bruttostromverbrauch erreicht werden.

Die Energiebranche in Deutschland wird durch die ambitionierten Ziele, insbesondere im Hinblick auf die Umsetzung der politischen und gesetzlichen Vorgaben zur Energiewende, vor große Herausforderungen gestellt. Gleichzeitig eröffnen sich durch die Förderung erneuerbarer Energien, die Digitalisierung der Energiewende und die Anpassung an neue regulatorische Rahmenbedingungen vielfältige Chancen für die Branche. Für Energieversorger ist es entscheidend, diese Entwicklungen aktiv zu begleiten und durch Innovation und Anpassungsfähigkeit ihre Position im Markt zu stärken und auszubauen.

Entwicklung des Energieverbrauchs in Deutschland

Im Jahr 2023 ist der Energieverbrauch in Deutschland auf ein noch nie dagewesenes Niveau gesunken, wobei ein Rückgang von 7,9 Prozent auf 10.791 Petajoule (PJ) oder 368,2 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE) prognostiziert wird. Somit fällt der Primärenergieverbrauch um mehr als ein Viertel niedriger aus als der Spitzenwert im Jahr 1990.

Ein wesentlicher Faktor für diese Entwicklung war die schrumpfende Wirtschaftsleistung Deutschlands. Insbesondere die Branchen mit hohem Energiebedarf erlebten Produktionsrückgänge, die sich deutlich auf den Verbrauch auswirkten.

Laut Schätzungen der AG Energiebilanzen hatte die im Vergleich zum Vorjahr etwas mildere Witterung lediglich einen geringen Einfluss auf die Senkung des Energieverbrauchs. Ohne Berücksichtigung der Witterungseinflüsse wäre der Energieverbrauch um circa 7,4 Prozent gesunken. Als einziger Faktor, der den Energieverbrauch im Jahr 2023 erhöhte, stellte sich die demografische Entwicklung heraus.

Regionale Wirtschaftsentwicklung

Aus dem Jahresbericht 2023 der IHK für Ostfriesland und Papenburg geht hervor, dass die Wirtschaft in der Region auf ein durchwachsenes Jahr zurückblickt. Der aufgrund der Energiekrise ursprünglich erwartete starke Einbruch ist glücklicherweise ausgeblieben. Die IHK-Konjunkturumfragen zeigen, dass viele Unternehmen ihre aktuelle Geschäftslage noch befriedigend bewerten, aber für die Zukunft mit einer ungünstigen Entwicklung rechnen. Strukturelle Probleme bremsen aus. Dies betrifft insbesondere die weiterhin zu hohen Energiekosten, den Personalmangel und die Belastung durch Bürokratie.

Die negativen Zukunftserwartungen wirken sich auch auf die Investitionsbereitschaft und die zukünftige Beschäftigtenzahl aus. Insgesamt sehen die Betriebe sowohl in der Investitionstätigkeit als auch bei der Beschäftigtenanzahl sinkende Werte. Beispielsweise gehen nur 12 Prozent der befragten Unternehmen von zunehmenden, aber 24 Prozent von sinkenden Beschäftigtenzahlen aus.

Geschäftsverlauf

Das Jahr 2023 wurde bei der Stadtwerke Emden GmbH besonders durch die energie- und die allgemeine weltwirtschaftliche Entwicklung geprägt.

Neben den ohnehin dynamischen regulatorischen und gesetzlichen Anforderungen erfordert die Volatilität der, mit der Energiekrise zusammenhängenden, Rechtsänderungen von den Stadtwerken ein Höchstmaß an Schnelligkeit und Flexibilität.

So mussten die Preisbremsengesetzte für Strom, Gas und Wärme in kürzester Zeit in die Systemlandschaft integriert und in den laufenden Betrieb überführt werden, ohne dass es zu einem wesentlichen Verzug im Abrechnungsrhythmus kam.

Um auch für zukünftige Herausforderungen gut aufgestellt zu sein, hat die Gesellschaft im Geschäftsjahr bereits Organisationsanpassungen durchgeführt und weitere eingeleitet. Durch eine veränderte Aufbauorganisation sowie durch die begonnene Implementierung eines Prozessmanagements werden interne Abläufe optimiert und bessere Reaktionsfähigkeiten auf Veränderungen in der Energiebranche erreicht.

Unterstützend wirkt hierbei, dass im Zuge der Digitalisierung der Geschäftswelt in verschiedenen Bereichen des Unternehmens vermehrt intelligente Automatisierungstechnologien Einzug halten. Hierdurch werden Ressourcen für neue Aufgabenfelder und Ad Hoc- Herausforderungen freigesetzt.

Durch verstärkte und auch neue Kooperationen der Stadtwerke mit regionalen und überregionalen Partnern werden zukünftig nicht nur Kompetenzen ergänzt, sondern auch Synergieeffekte gehoben und Projekte gemeinsam umgesetzt.

In diesem Kontext sind die Stadtwerke auch Mitglied in dem Vereinszusammenschluss „Die Netzwerkpartner“, eine strategische Kooperation von über 135 Stadtwerken und Energieversorgern.

Die Gesellschaft sieht sich einem immer stärker werdenden Preis- und Ergebnisdrucks ausgesetzt. So erhöhten sich durch die, im Jahresdurchschnitt 2023 bei 5,9% liegende, Inflation nicht nur die Preise der verschiedenen Gewerke, sondern auch die Sensibilität der Kunden auf Preiserhöhungen.

Aus einer starken Wettbewerbsposition kommend, sehen sich die Stadtwerke aber in einem immer intensiveren Wettbewerb. So konnte man mit dem auf Preisstabilität abzielenden Tarif „Sorgenfrei“ vielen Kunden die notwendige Sicherheit in der Energiekrise geben, aber auf die jüngsten Preisentwicklungen am Markt nicht reagieren.

Der Nichteintritt des befürchteten Energieengpasses, führte zu einer nicht vorhersehbaren, schnellen Erholung am Energiebeschaffungsmarkt. Somit konnten verstärkt Mitbewerber durch kurzfristig beschaffte Energiemengen mit günstigeren Preisen um Kunden werben. Das bisher langfristige und auf Durchschnittspreise angelegte Beschaffungsmodell der Stadtwerke sorgt für Sicherheit in den Kundentarifen, bietet im Gegenzug aber wenig Flexibilität kurzfristig durch Tarifanpassungen auf Marktpreise zu reagieren. Eine strukturierte Anpassung des Beschaffungsmodells ist in Planung. Durch die kundenspezifische Beratungstätigkeit im zentral gelegenen Kundencenter vor Ort und das erweiterte Produktportfolio, wie z. B. Photovoltaikanlagen, Balkonkraftwerke und Wallboxen werden Mehrwerte geschaffen, die auch in Zeiten großer Preisdiskrepanzen für den Kunden zählen. So konnten trotz der starken Preisverwerfungen am Markt ca. 90 Prozent der treuen Stadtwerkekunden gehalten werden.

Die vormals 100%ige Tochter EEG Emder Energie GmbH wurde im Geschäftsjahr mit der Stadtwerke Emden GmbH verschmolzen, so dass die durch die Gesellschaft betriebenen Photovoltaikanlagen das Portfolio der regenerativen Energien der Stadtwerke Emden strategisch sinnvoll ergänzen.

Neben Photovoltaikanlagen betreiben die Stadtwerke sechs eigene Windkraftanlagen sowie weitere über Beteiligungen an den Emder Hammrich Wind Gesellschaften. Vereinfachte Ausschreibungsverfahren und Vorgaben zur Flächenbereitstellung durch Kommunen können zukünftig sicherlich weitere Möglichkeiten in dem Bereich darstellen. Eine Erweiterung im Rahmen des Portfolios der regenerativen Erzeugung bietet der geplante PV-Freiflächenpark. Geeignete Flächen hierfür sind gesichert und Kooperationsverträge bereits geschlossen.

Wichtig wird es sein, die Abnahme der Ergebnisbeiträge von angestammten Produkten und Geschäftsfeldern zu minimieren, um in bereits teilweise identifizierte neue Geschäftsfelder investieren zu können, die zukünftig die entstehenden Ertragsminderungen auffangen sollen. Darüber hinaus ist das Augenmerk auf die Kostenseite gerichtet, um auch hier über mögliche Optimierungen zu einer Ergebnissicherung beizutragen. In diesem Zusammenhang ist die Transparenz der Zahlen über die in den letzten Jahren stetig weiterentwickelten Steuerungssysteme weiter essenziell.

Lage

Ertragslage

Insgesamt konnte die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 Umsatzerlöse von T€ 110.963 (Vorjahr T€ 75.015) erwirtschaften. Der Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahr um 47,9 % gestiegen.

Die Umsatzerlöse entfielen auf die Bereiche:

2023
T€
2022
T€
Stromversorgung 43.720 38.416
Gasversorgung 56.482 26.061
Wasserversorgung 6.258 6.111
Wärmeversorgung 2.802 2.750
Energiedienstleistungen 81 188
Parkhaus 277 275
Beteiligungen 1.343 1.214
Summe 110.963 75.015

Strom

In der Sparte Stromversorgung spiegelt sich die Zunahme der Umsatzerlöse aus der Stromlieferung preisbedingt wider (+ 31 %). Der Durchschnittserlös der Stromabgabe beträgt 28,57 Cent/kWh (VJ 23,10 Cent/kWh). Für das von der Gesellschaft angebotene Energieeinsparprogramm wurden Zuschüsse von rund T€ 20 an Kunden überwiesen. Die erwirtschaftete Konzessionsabgabe für die Stromversorgung liegt auf dem VJ-Niveau und beträgt T€ 1.252 (VJ T€ 1.280). Maßstab für die Bezugspreise ist weiterhin die Entwicklung an der Strombörse EEX. Für das Geschäftsjahr 2024 wurde die gesamte Strommenge nach Börsenpreisen eingekauft. Für das Jahr 2025 wurden bereits Teilmengen eingekauft. Das Betriebsergebnis verringerte sich ggü. dem Vorjahr um T€ -3.023 auf T€ 1.566, vornehmlich durch geringere Umsatzerlöse aus Stromerzeugung T€ -1.859, gestiegenen Personalaufwand T€ +244 und höheren Abschreibungen T€ +184.

Gas

In der Sparte Gasversorgung kam es preisbedingt zu einer Zunahme der Erlöse (+172%). Die erwirtschaftete Konzessionsabgabe beträgt T€ 260 (VJ T€ 270). Der Durchschnittserlös der Gasabgabe beträgt 15,14 Cent/kWh (VJ 6,49 Cent/kWh). Für das Geschäftsjahr 2024 wurde die gesamte Gasmenge bereits eingekauft. Für das Jahr 2025 Teilmengen. Das Betriebsergebnis erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um T€ +4.277 auf T€ 6.870. Hauptgrund dafür ist eine aufgelöste Rückstellung in Höhe von T€ 1.747 für Drohverluste aus der Preisanpassung Gas sowie gestiegene Umsatzerlöse bei ebenso gestiegenen Materialaufwand. Das Rohergebnis ist um T€ +4.812 auf T€ 13.355 gestiegen.

Wasser

Die Wassererlöse sind leicht gestiegen +2,4 %.

Die erwirtschaftete Konzessionsabgabe stieg ebenfalls leicht um T€ 12 und beträgt T€ 624. Das Betriebsergebnis verschlechterte sich gegenüber dem Vorjahr um T€ -237 auf T€ -915, vornehmlich durch gestiegenen Personalaufwand T€ +259 sowie erhöhtem Zinsaufwand T€ +174.

Wärme

Die Zunahme der Wärmeerlöse ist preisbedingt zu erklären (+1,9 %). Der Durchschnittserlös der Wärmeabgabe beträgt 20,20 Cent/kWh (VJ 12,28 Cent/kWh). Das Betriebsergebnis erhöhte sich zum Vorjahr um T€ +344 und beträgt T€ +843. Grund hierfür sind gestiegene Umsatzerlöse bei gestiegenem Materialaufwand, die sich im Rohergebnis mit T€ +378 auswirken.

Parkhaus

Die Erlöse aus dem Parkscheinverkauf sind trotz rückläufiger Parkhauseinfahrten mit T€ 277 (Vorjahr T€ 276) auf gleichem Niveau geblieben. Das Betriebsergebnis verschlechterte sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 106 auf T€ -347 (Vorjahr T€ -241).

Der Parkhausbetrieb wurde zum 31.12.2023 abgegeben.

Andere aktivierte Eigenleistungen betragen T€ 1.265 (Vorjahr T€ 1.320).

Die sonstigen betrieblichen Erträge stellen sich mit T€ 3.155 um T€ 1.650 höher gegenüber dem Vorjahr dar. Hierfür verantwortlich ist vornehmlich die Zunahme der Erträge aus Auflösungen von Rückstellungen (T€ +1.352).

Die Materialaufwendungen haben sich um 77,32 % auf T€ 80.098 (Vorjahr T€ 45.172) erhöht. Ursächlich sind hierfür im Wesentlichen erhöhte Bezugskosten für Strom und Gas.

Die höchstzulässige Konzessionsabgabe errechnete sich auf insgesamt T€ 2.135 (Vorjahr T€ 2.162).

Somit ist bei einem Rohergebnis von T€ 35.286 eine Zunahme um 8,01 % zum Vorjahr (T€ 32.668) zu verzeichnen.

Der Personalaufwand beträgt T€ 15.376 (Vorjahr T€ 14.231). Die Erhöhung begründet sich im Wesentlichen durch eine Tariferhöhung.

Die Abschreibungen betragen T€ 7.033 und liegen um 10,17 % über dem Vorjahr (T€ 6.384). Die Erhöhung ist insbesondere durch den voranschreitenden Glasfaserausbau begründet.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich leicht um 1,73 % von T€ 5.792 auf T€ 5.892 erhöht.

Das Geschäftsergebnis des Jahres 2023 ist mit der Abdeckung der Defizite aus der Wassersparte sowie dem City-Parkhaus am Wasserturm, und dem Verlustausgleich der Tochtergesellschaften Flugplatz Emden GmbH, Emden, Stadtverkehr Emden GmbH, Emden, sowie der Emden Digital GmbH, Emden, belastet.

Das Tochterunternehmen Flugplatz Emden GmbH, Emden, erwirtschaftete aus dem Betrieb des Flugplatzes einen Verlust in Höhe von T€ 296 (Vorjahr T€ 281).

Das Tochterunternehmen Stadtverkehr Emden GmbH, Emden, erwirtschaftete aus dem Betrieb des Stadtbusverkehrs in Emden einen Verlust in Höhe von T€ 2.112 (Vorjahr T€ 2.461).

Das Tochterunternehmen Emden Digital GmbH, Emden, erwirtschaftete aus dem Betrieb der Breitbandversorgung in Emden einen Verlust von T€ 126 (Vorjahr T€ 511).

Das Finanzergebnis zeigt sich mit T€ -3.890 um 32,16 % negativer als im Vorjahr (T€ -2.944). Wesentlicher Faktor sind die um T€ 1.045 erhöhten Zinsaufwendungen.

Die vertragliche Gewinnabführung beläuft sich für das Geschäftsjahr 2023 auf insgesamt T€ 1.837. Davon erhalten die Wirtschaftsbetriebe Emden GmbH T€ 1.743 sowie der Betrieb gewerblicher Art Bäder der Stadt Emden einen Ausgleichsbetrag von T€ 94.

Die Gesellschaft hat in ihrer Vorjahresplanung ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von T€ 432 geplant. In Anbetracht eines EBT i.H.v. T€ 3.094 kam es zu einer deutlichen Verbesserung. Die Abweichung zur Planung resultiert insbesondere durch die geringeren Personal- und sonstigen betrieblichen Aufwendungen (T€ -1.264) sowie die höheren Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ +2.148).

Das Geschäftsergebnis sowie die Ertragslage sind insgesamt als zufriedenstellend einzuschätzen.

Finanzlage

Kapitalstruktur

Das Stammkapital beträgt T€ 16.850 (Vorjahr T€ 16.850). Der prozentuale Anteil des Eigenkapitals bezogen auf die Bilanzsumme ist von 15,3 % auf 13,6 % gesunken.

Die Finanzierung der Investitionen erfolgte aus dem Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit sowie vornehmlich durch langfristige Kredite aus der Konzernfinanzierung des Gesellschafters Stadt Emden.

Die Kapitalstruktur der Stromverteilung i. S. d. § 6b EnWG ist geprägt durch Eigenkapital (T€ 7.868), Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (T€ 13.147) und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (T€ 894).

Die Kapitalstruktur der Gasverteilung i. S. d. § 6b EnWG ist geprägt durch Eigenkapital (T€ 3.599), Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen (T€ 7.019) und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (T€ 405).

Investitionen

Investitionen und Finanzierungsmaßnahmen:

Die Investitionen belaufen sich auf insgesamt rd. T€ 16.266. Davon entfallen auf

T€
Strom 3.046
Gas 1.373
Wasser 2.484
Wärme 874
Telekommunikation 7.577
Sonstige 912

Die Investitionen umfassen in der Stromsparte u. a. Gewinnungs-, Bezugs-, Erzeugung- u. Verkehrsanlagen (T€ 796) und Verteilungsanlagen (T€ 761). In den Anlagen im Bau befanden sich Maßnahmen i. H. v. T€ 1.442.

In der Gassparte wurden u. a. Investitionen i. H. v. T€ 801 in das Netz und in Gaszähler sowie Regeleinrichtungen (T€ 44) getätigt. Die Anlagen im Bau beliefen sich auf T€ 505.

Investitionen in der Wassersparte wurden hauptsächlich in Hauptleitungen (T€ 569), Hausanschlüssen (T€ 427) und Wasserzähler (T€ 421) vorgenommen. Die Anlagen im Bau betrugen T€ 875.

In der Wärmesparte wurde u. a. in Wärme Plus Anlagen T€ 524 investiert. Die Anlagen im Bau weisen eine Höhe von T€ 325 auf.

Die Investitionen in die Telekommunikationssparte betreffen das Glasfasernetz mit T€ 7.456. Die Anlagen im Bau weisen eine Höhe von T€ 64 auf.

Liquidität

Nachfolgende Cashflows haben sich im Geschäftsjahr ergeben:

T€
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 21.643
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -18.294
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 5.171

Im Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit sind Einzahlungen aus der Aufnahme von Mitteln bei der Stadt Emden in Höhe von 15,0 Mio. € (Vorjahr 24,0 Mio. €) enthalten.

Es bestehen zugesagte, nicht genutzte Kreditlinien i. H. v. 17,00 Mio. €.

Der Finanzmittelfonds ist um 8.520 T€ auf 16.713 T€ gestiegen und umfasst zum 31. Dezember 2023 flüssige Mittel, Kontokorrentverbindlichkeiten und Cash-Pool Forderungen.

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war während des Geschäftsjahres jederzeit gewährleistet.

Vermögenslage

Die Vermögenslage ist durch den hohen Anteil des Sachanlagevermögens (im Wesentlichen Versorgungsanlagen und -netze) von 70,3 % geprägt.

Vom Sachanlagevermögen (109,0 Mio. €) entfallen 20,26 % auf die Sparte Stromverteilung. Die Vermögenslage der Stromverteilung i. S. d. § 6b EnWG ist vor allem geprägt durch die Versorgungsanlagen, die rund T€ 17.073 ausmachen.

Die Vermögenslage des grundzuständigen Messstellenbetriebs i. S. d. § 6b EnWG ist geprägt durch die Versorgungsanlagen, die rund T€ 248 ausmachen.

10,64 % des Sachanlagevermögens entfallen auf die Sparte Gasverteilung. Die Vermögenslage der Gasversorgung i. S. d. § 6b EnWG ist geprägt durch Versorgungsanlagen in Höhe von T€ 8.565.

Die Finanzierungsstruktur zeigt folgendes Bild:

T€
Langfristiges Vermögen
Nettoanlagevermögen 122.977
Langfristiges Kapital:
Eigenkapital 21.049
Langfristige Rückstellungen 18.593
Langfristige Darlehen 89.282
Mittelüberdeckung 5.947

Die Gesellschaft verfügt zum Stichtag über T€ 207 flüssige Mittel und stellt über die Teilnahme am Cash-Pooling über die Gesellschafterin Stadt Emden jederzeit die Zahlungsfähigkeit sicher.

Liquiditätsengpässe sind aufgrund des kommunalen Hintergrundes somit nicht zu erwarten.

Die Vermögenslage ist geordnet.

Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsfaktoren

Als wesentlicher finanzieller Leistungsindikator wird das EBT herangezogen. Wesentliche nichtfinanzielle Leistungsindikatoren sind die Absatzmengen für Strom, Gas und Wasser.

Energie und Wasserabgabe

Strom Gas Wasser
Jahr 2023
Mio. kWh
2022
Mio. kWh
2023
Mio. kWh
2022
Mio. kWh
2023 Tsd. m3 2022 Tsd. m3
Abgabe:
(Eigen-/Fremdnetz)
Tarifkunden/Grundversorgung 66 68 60 63 2.317 2.253
Sondervertragskunden 25 27 258 269 600 641
91 95 318 332 2.917 2.894
Netzdurchleitung:
(Fremde Kunden)
Tarifkunden 12 13 56 65
Sondervertragskunden 59 64 72 108
70 77 129 173
Gesamt 161 172 446 505 2.917 2.894
Wärme
Jahr 2023
Mio. kWh
2022
Mio. kWh
Abgabe:
(Eigen-/Fremdnetz)
Tarifkunden/Grundversorgung
Sondervertragskunden 37 39
37 39
Netzdurchleitung:
(Fremde Kunden)
Tarifkunden
Sondervertragskunden
Gesamt 37 39

Strom

Im Strombereich verringerte sich die Abgabemenge an eigene Kunden insgesamt um -3,8 % von 94.539 Tsd. kWh auf 90.980 Tsd. kWh. Davon wurden 66.323 Tsd. kWh an Tarifkunden und 24.657 Tsd. kWh an Sondervertragskunden geliefert.

Hauptgrund sind die Absatzveränderungen einzelner Sondervertragskunden des Handels und produzierenden Gewerbes sowie öffentlicher Einrichtungen als auch geringerer Verbrauch bei Tarifkunden.

Die Netzdurchleitung ist von 76.805 Tsd. kWh auf 70.369 Tsd. kWh gesunken. Davon wurden 11.857 Tsd. kWh an Tarifkunden (-7,6 %) und 58.512 Tsd. kWh (-8,5%) an Sondervertragskunden durchgeleitet.

Die gesamte Netznutzung sank insgesamt um rund 10 GWh auf 156 GWh.

Gas

Im Gasbereich verringerte sich die gesamte Abgabemenge im Wesentlichen witterungsbedingt um -4,3 % von 332.154 Tsd. kWh auf 317.747 Tsd. kWh. An eigene Tarifkunden in der Grundversorgung verminderte sich die Abgabemenge um -5,3 % auf 60.128 Tsd. kWh und an eigene Sondervertragskunden um -4,1 % auf 257.619 Tsd. kWh.

Die Netzdurchleitung durch fremde Vertriebe verringerte sich ebenfalls witterungsbedingt von 172.524 Tsd. kWh auf 128.658 Tsd. kWh. Davon wurden 56.353 Tsd. kWh an Tarifkunden (- 13%) und 72.305 Tsd. kWh an Sondervertragskunden (-32,9 %) durchgeleitet.

Die gesamte Netznutzung sank somit um 57 GWh und beträgt 480 GWh.

Wasser

Im Wasserbereich erhöhte sich die Abgabemenge bei den Tarifkunden um +2,8 % von 2.253 Tsd. m3 auf 2.317 Tsd. m3 , bei den Sondervertragskunden verringerte sich diese um -6,4 % von 641 Tsd. m3 auf 600 Tsd. m3. Grund für den Rückgang sind die Absatzveränderungen einzelner Sondervertragskunden im produzierenden Gewerbe.

Die Wasserabgabe erhöhte sich von 2.894 Tsd. m3 auf 2.917 Tsd. m3.

Wärme

Im Wärmebereich verringerte sich die Abgabemenge um -5,4 %, im Wesentlichen witterungsbedingt (analog zu Gas) und beträgt 36.783 Tsd. KWh.

Davon wurden 16.165 (VJ 16.627) Tsd. kWh an Haushalte & Gewerbe und 20.618 (VJ 22.273) Tsd. kWh an öffentliche Einrichtungen und städtische Gebäude geliefert. Die Kundenanzahl ging leicht zurück.

Von den Blockheizkraftwerken in der Berufsbildenden Schule II, im Klinikum Emden sowie Neuer Delft wurden 4.2 GWh Strom erzeugt und in unser Netz eingespeist.

Übrige Leistungsbereiche

Die erzeugte Energie aus Windkraft beläuft sich auf 73,2 Mio. kWh und erhöhte sich um +3,6% gegenüber dem Vorjahr.

Das City-Parkhaus am Wasserturm liegt mit 74.813 Parkvorgängen um 8,9 % unter dem Vorjahresniveau (82.089 Parkvorgänge). Die Einfahrten unterteilen sich in 30.586 Einfahrten von Dauerparkern (Vorjahr 32.694) und 44.227 Einfahrten von Kurzparkern (Vorjahr 49.395).

Die Auslastung des Parkhauses nimmt tendenziell ab.

Dem Bundestrend folgend konnte der Flugplatz Emden GmbH, Emden, teilweise an der allgemeinen Erholung der Luftverkehrsnachfrage im Jahre 2023 partizipieren. Die Fluggastzahlen stiegen im Berichtszeitraum um +6,1% auf 21.348 Fluggäste.

Das Tochterunternehmen Stadtverkehr Emden GmbH, Emden, verzeichnete mit ca. 1,72 Millionen beförderten Personen (Vorjahr 1,45 Millionen) eine Steigerung der Fahrgastzahlen.

Die Emden Digital GmbH, Emden, hat im Berichtsjahr die Anzahl der aktiven Kunden auf 3.920 gesteigert (Vorjahr 2.430). Daneben sind bereits 1.604 Verträge abgeschlossen, die auf einen Hausanschluss warten.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ergeben.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognosebericht

Als Netzbetreiber erwarten die Stadtwerke in den Bereichen Elektrizitäts- und Gasnetzverteilung bedingt durch die Entscheidungen der Regulierungsbehörde grundsätzlich einen fortbestehenden Ergebnisdruck. Die Erlösobergrenzen für die Netznutzungsentgelte Strom und Gas werden seit 2015 durch die Landesregulierungsbehörde beschieden. Diese ist somit auch für die Stadtwerke zuständig. Zum aktuellen Zeitpunkt liegen die Bescheide für die 4. Regulierungsperiode im Strom- und Gasbereich noch nicht vor.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet die Gesellschaft im Strombereich mit einer höheren Absatzmenge.

Im Gasbereich gehen die Stadtwerke von einer im Wesentlichen witterungsbedingt sinkenden Absatzmenge aus.

Im Wärmebereich geht das Unternehmen für das laufende Geschäftsjahr analog zu Gas ebenfalls von sinkenden Absatzmengen aus.

Im Wasserbereich wird von einer etwas geringeren Verbrauchsmenge, zum Teil bedingt durch Reduzierung der Verbräuche im Sondervertragskundenbereich ausgegangen. Das Wasserpreismodell wird im nächsten Geschäftsjahr angepasst.

In den übrigen Bereichen wird von allgemeinen Kostensteigerungen, u.a. bedingt durch höhere Inflation ausgegangen.

Insgesamt ist ein EBT für das Geschäftsjahr 2024 mit T€ 1.429 im Rahmen des Wirtschaftsplans vom Aufsichtsrat verabschiedet worden.

Festzuhalten bleibt, dass die vorherrschenden Verhältnisse in der Energiebranche und die hohe Inflationsrate das Konsumverhalten der Bürger und Bürgerinnen massiv beeinflussen und voraussichtlich auch noch einige Zeit beeinflussen werden.

Künftige Investitionen betreffen neben den Ersatzinvestitionen in die Versorgungsnetze, vornehmlich in Stromnetze, im Wesentlichen den Ausbau des Glasfasernetzes. Im Wasserbereich wird u. a. in den Wasserturm und das Verteilnetz investiert. Die Finanzierung der geplanten Investitionen wird aus dem Cashflow und durch Kreditaufnahme im Rahmen einer Konzernfinanzierung mit der Stadt Emden auch in 2024 sichergestellt.

Risikobericht

Risikomanagementsystem

Die Vorschriften des AktG greifen aufgrund der so genannten „Ausstrahlungswirkung“ auch für die Stadtwerke Emden GmbH. Als Risikomanagement wird dabei die Gesamtheit aller organisatorischen Regelungen und Maßnahmen zur Risikoerkennung und Risikosteuerung bezeichnet.

Die Geschäftsbereichsleiter, ab 2024 die Bereichsleiter, sind verantwortlich für das Risikomanagement und die Risikosteuerung in ihren Funktionsbereichen. Sie beurteilen die Risikosituation, schlagen Maßnahmen zur Risikosteuerung vor und legen die Verantwortlichkeit sowie den zeitlichen Rahmen für die Beachtung und Durchführung der Steuerungsmaßnahmen fest. Sie sind gehalten, im Rahmen der täglichen Praxis, kontinuierlich die Risikosituation zu überprüfen.

Die Überwachung des Risikomanagements sowie die konzeptionelle Entwicklung und Pflege des Risikomanagementsystems ist dem Bereich Zentrale Dienste, ab 2024 dem Bereich Finanzen und Controlling, zugeordnet. Spartenübergreifende Risiken sind von den zuständigen Stellen im Rahmen der ihnen übertragenen Verantwortung zu identifizieren.

Risiken können grundsätzlich in allen betrieblichen Bereichen und Prozessen auftreten. Aus der Gesamtzahl der Risiken werden diejenigen herausgefiltert, die sich bestandsgefährdend auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft auswirken können. Die Risikobewertung erfolgt nach Eintrittswahrscheinlichkeit und potenziellem Schadenvolumen.

Im Zuge einer kontinuierlichen Optimierung unseres Unternehmensmanagements und einer verstärkten Fokussierung auf eine nachhaltige Risikosteuerung, wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr ein ergänzendes Risikokomitee etabliert. Die Einführung eines Risikokomitees soll nicht nur die Dringlichkeit und Notwendigkeit dieses Schrittes verdeutlichen, sondern auch die grundlegenden Prinzipien und Ziele eines operativ ausgerichteten, risikoorientierten Ansatzes unterstreichen.

Die Geschäftsführung trägt mit der Durchführung des Risikomanagementsystems den gesetzlichen Anforderungen Rechnung.

Risiken

Der besonderen Beobachtung durch die Geschäftsführung unterliegen regulatorische Risiken, die die mögliche Nichterreichung der geplanten Netzentgelte in den Bereichen Strom und Gas betreffen. Beispielhaft sind die Risiken einer verminderten Eigenkapitalverzinsung, Neuerungen im Bereich Messstellenbetrieb, Auswirkungen der ARegV-Novelle zu nennen.

Technischen Risiken aus dem Netzbetrieb begegnen die Stadtwerke mit angemessenen Instandhaltungsleistungen der erforderlichen Versorgungsanlagen. Im Gasbereich wird verstärkt auf Investitionstätigkeit in die Infrastruktur zu achten sein, insbesondere im Hinblick auf den „Generationenvertrag für das Klima“, der mit verschärften gesetzlichen Vorgaben im Klimaschutzgesetz einhergeht und einen Ausstieg fossiler Brennstoffe spätestens in 2045 vorsieht. Die Gesellschaft befindet sich in den strategischen Planungen zu diesen Herausforderungen.

Risiken im Zuge des Energiegeschäftes entstehen im Wesentlichen durch veränderte Marktverhältnisse. Sie betreffen vornehmlich Beschaffungs-, Absatz- und Preisrisiken im Strom-, Gas- und Wärmebereich. Die verschärft volatile Marktlage birgt Risiken und bedarf einer Neuorientierung im Rahmen der Energiebeschaffung und der Kundenbindung. Insgesamt bestimmt eine wesentlich höhere Dynamik mit kürzeren Reaktionszeiten und zunehmenden Preisanpassungen den Markt.

Zudem ist die Nachfrage nach Heizgas und Wärme witterungsabhängig. Ebenso unterliegt die Stromerzeugung aus Windkraft und Photovoltaik witterungsbedingten Schwankungen. Unsere Umsätze und operativen Ergebnisse können bei ungewöhnlich warmen oder kalten Wetterperioden insbesondere während des ersten und vierten Quartals eines Geschäftsjahres negativ oder positiv beeinflusst werden.

Energiemengen für das laufende Jahr und teilweise für das Folgejahr sind bereits eingekauft. Hier werden aktuell Vertragslaufzeiten geprüft und angepasst. Wasserförderungsrechte sind aktuell überwiegend durch mittelfristige Verträge gesichert.

Steigende Einkaufspreise und die hohe Inflationsrate stellen insgesamt ein Risiko für die Ergebnissituation der Stadtwerke dar.

Die Entwicklung der Kapitalmärkte hat in den letzten Jahren eine deutliche Erhöhung der Zinssätze erfahren, die weitere Entwicklung kann bei der Gesellschaft im Rahmen von Darlehensaufnahmen zu Ergebnisrisiken führen.

Erhöhte Risiken sind auch mittelbar durch die Übernahme der über den Plan hinausgehenden Verluste der Tochtergesellschaften möglich.

Bestandsgefährdende Risiken bezüglich der Fortführung des Unternehmens wurden nicht festgestellt.

Die Risiken sind insgesamt ausgeprägter als in den Vorjahren aber branchenüblich und beherrschbar.

Chancen

Die größte Herausforderung und gleichzeitig die große Chance für die Stadtwerke besteht mittel bis langfristig in der Dekarbonisierung, hier insbesondere in der Wärmewende.

Mit dem European Green Deal auf europäischer Ebene sowie dem Bundes-Klimaschutzgesetz mit dem Ziel der Dekarbonisierung bis 2045 und den daraus abgeleiteten marktwirtschaftlichen Maßnahmen, wie beispielsweise die nationale C02-Bepreisung nach dem Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) werden die Leitplanken für die Abkehr von fossilen Energieträgern gesetzt.

Die Stadtwerke Emden GmbH, Emden, ist zum Thema Dekarbonisierung frühzeitig in die Zukunftsplanung eingestiegen, um sich bietende Chancen zu nutzen. So sieht die Gesellschaft u. a. Chancen in der dezentralen Wärmeversorgung durch Minderung von Ressourcenabhängigkeiten und vorgelagerten Versorgungsengpässen sowie durch die Möglichkeit zur Bildung eines nachhaltigen Preisniveaus. Aber nicht allein der Preis ist entscheidend, sondern vielmehr gilt es ein positives Image auszubauen und Markenwerte auch im Kontext eines „Employer Branding“ zu steigern. Dies führt zu gesteigerter Identifikation mit den Stadtwerken Emden, sowohl bei den eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als auch im Werben um neue Mitarbeitende sowie nicht zuletzt auch bei den Kundinnen und Kunden. Die Gesellschaft wird den bereits langfristig beschrittenen „grünen Weg“ zukünftig noch verstärkter im Einklang mit übergeordneten ökologischen, aber auch unternehmerischen ökonomischen Zielen weitergehen.

Das Produktportfolio der Stadtwerke wird stetig erweitert, so werden beispielsweise auch Photovoltaikanlagen, Speicher sowie Wallboxen mit zunehmender Nachfrage vertrieben.

Für eine Margenerhaltung im Strom- und Gasbereich wirkt die Stadtwerke durch Prozessoptimierungen und Kosteneffizienz weiter drohenden Absatzrückgängen entgegen. Als Netzbetreiber und Versorger investieren die Stadtwerke laufend in die Infrastruktur, im Geschäftsjahr 2023 rund 16,0 Mio. €. So sehen die Stadtwerke sich auch in naher Zukunft für das Kerngeschäft gut aufgestellt.

Chancen sieht die Gesellschaft in der regenerativen Energieerzeugung. Die bisher tragende Säule in dem Zusammenhang ist die Erzeugung mittels Windkraft, wo die Stadtwerke selbst gut aufgestellt ist und über Beteiligungen in der Emder-Hammrich-Wind-Gruppe partizipiert. Ein weiter Ausbau im Rahmen der Winderzeugung ist in Planung und könnte die ökologische Ausrichtung der Gesellschaft verstärken sowie zur Sicherung der ökonomischen Ergebnisse beitragen.

Eine Erweiterung im Rahmen des Portfolios der regenerativen Erzeugung bietet die Photovoltaik (PV). Ziel ist es hier weiterhin eine Multimegawatt PV-Freiflächenanlage zu bauen. Geeignete Flächen sind gesichert und Kooperationen geschlossen. In Abhängigkeit von Marktgeschehen und gesetzlicher Lage sieht man die Aussichten für das Vorhaben weiterhin positiv.

Eine weiterhin große Chance bietet der Ausbau des Glasfasernetzes und ein Fundament für die digitale Ausrichtung in der Stadt Emden darstellt. Die Vermarktungs- und Vertriebstätigkeiten werden durch das verbundene Unternehmen Emden Digital GmbH durchgeführt. Die Emden Digital GmbH bedient sich im Rahmen eines Pachtvertrags an dem Netz der Stadtwerke. Zwischen beiden Gesellschaften ist ein Gewinnabführungsvertrag geschlossen, der zunehmend, immer im Kontext der Akzeptanz durch die Emder Gesellschaft für den Breitbandausbau, zu Ergebnisabführungen an die Stadtwerke Emden GmbH führt.

Die Aufbau- und die Ablauforganisation im Unternehmen wird weiter kontinuierlich verbessert und die strategischen Vorgaben gehen in operative Umsetzungen über. Gerade auch in diesem Bereich sieht sich die Stadtwerke in einem schnelllebigen und vielfältigen Markt für die Zukunft gut aufgestellt. Verstärkt werden Digitalisierungs- und Automatisierungsprozesse im Unternehmen zur Schaffung freier Personalressourcen und Kostenreduktionen eingeführt.

Insgesamt stimmen die Anzahl und Qualität der sich ergebenden Chancen positiv. Die Gesellschaft wird sich aktiv den Herausforderungen stellen, um auch zukünftig erfolgreich im Markt zu bestehen.

 

Emden, den 30.04.2024

Stadtwerke Emden GmbH

gez. Jens Gieselmann, Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

STADTWERKE EMDEN GMBH, EMDEN

AKTIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. ANLAGEVERMÖGEN 122.976.862,73 112.643.665,59
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 603.423,93 654.615,94
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 603.423,93 654.615,94
II. Sachanlagen 109.180.753,71 99.968.975,56
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.305.588,85 8.338.195,12
2. Gewinnungs-, Bezugs-, Erzeugungs- und Verkehrsanlagen 16.648.833,17 17.212.988,05
3. Verteilungsanlagen 77.880.663,16 70.209.018,32
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.503.202,97 1.162.351,71
5. Anlagen im Bau 4.842.465,56 3.046.422,36
III. Finanzanlagen 13.192.685,09 12.020.074,09
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 9.716.078,37 10.139.078,37
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.600.000,00 0,00
3. Beteiligungen 1.865.964,19 1.865.964,19
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 659,03 659,03
5. Sonstige Ausleihungen 9.983,50 14.372,50
B. UMLAUFVERMÖGEN 32.180.232,29 20.478.826,59
I. Vorräte 4.097.455,13 3.850.025,82
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.752.899,98 3.842.770,59
2. Geleistete Anzahlungen 308.625,51 0,00
3. Waren 35.929,64 7.255,23
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 27.875.898,45 16.401.190,76
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.181.564,45 3.534.082,71
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 17.681.686,11 9.786.713,88
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.107.322,20 1.976.951,51
4. Sonstige Vermögensgegenstände 1.905.325,69 1.103.442,66
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten 206.878,71 227.610,01
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 124.076,93 352.056,65
155.281.171,95 133.474.548,83

PASSIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. EIGENKAPITAL 21.049.425,67 20.444.671,45
I. Gezeichnetes Kapital 16.850.000,00 16.850.000,00
II. Kapitalrücklage 4.199.425,67 3.594.671,45
B. RÜCKSTELLUNGEN 21.321.950,71 19.975.391,35
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 5.000.284,72 5.112.438,92
2. Steuerrückstellungen 3.461,00 0,00
3. Sonstige Rückstellungen 16.318.204,99 14.862.952,43
C. VERBINDLICHKEITEN 112.909.795,57 93.054.486,03
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.397.540,65 3.900.502,32
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 15.280.865,72 4.957.445,73
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 90.735.888,13 80.732.255,73
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 51.436,10 0,00
5. Sonstige Verbindlichkeiten 3.444.064,97 3.464.282,25
155.281.171,95 133.474.548,83

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
2022
1. Umsatzerlöse 110.963.221,55 75.015.215,72
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 1.265.417,46 1.319.970,77
3. Sonstige betriebliche Erträge 3.155.069,12 1.504.872,10
4. Materialaufwand 80.097.903,17 45.172.141,95
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 70.457.364,52 34.731.690,15
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 9.640.538,65 10.440.451,80
5. Personalaufwand 15.376.054,96 14.231.445,68
a) Löhne und Gehälter 12.146.969,10 10.922.337,19
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.229.085,86 3.309.108,49
- davon für Altersversorgung: € 958.198,18 (Vorjahr: € 1.139.476,81)
6. Abschreibungen 7.033.171,65 6.383.950,10
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.891.970,85 5.791.955,77
8. Erträge aus Beteiligungen 883.582,43 1.788.764,95
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 366.760,84 30.301,80
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 366.760,84 (Vorjahr: € 30.301,80)
10. Aufwendungen aus Verlustübernahme 2.585.784,01 3.252.462,01
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.554.761,08 1.510.120,50
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.214.135,23 1.740.220,99
13. Ergebnis nach Steuern 1.880.270,45 1.576.828,34
14. Sonstige Steuern 43.044,67 162.084,96
15. Ausgleichszahlungen an den außenstehenden Gesellschafter -93.978,38 -55.649,01
16. Aufgrund von Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsverträgen abgeführte Gewinne 1.743.247,40 1.359.094,37
17. Jahresüberschuss 0,00 0,00

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

STADTWERKE EMDEN GMBH, EMDEN

I. Angaben zur Form und Darstellung von Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung

1. Die Stadtwerke Emden GmbH, Emden, ist beim Amtsgericht Aurich unter der Handelsregisternummer HRB 100001 gemeldet.

2. Der Jahresabschluss ist nach den für große Kapitalgesellschaften maßgeblichen Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches, des GmbH-Gesetzes und des EnWG aufgestellt.

3. Besonderheiten der Versorgungswirtschaft wurden durch die Erweiterung der Gliederung von Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

4. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz oder der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke werden teilweise im Anhang aufgeführt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Ausweis und Bewertung blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert, die Vorjahreszahlen wurden ebenso unverändert übernommen.

2. Die entgeltlich von Dritten erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten und die Sachanlagen zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, abzüglich planmäßiger Abschreibungen, bewertet worden, wobei auf die eigenen Leistungen neben den Einzelkosten die zurechenbaren Lohn- und Materialgemeinkostenzuschläge berechnet wurden. Die Anlagen im Bau werden zum Nennbetrag angesetzt.

3. Erhaltene Zuschüsse wurden von den Anschaffungs- und Herstellungskosten abgesetzt.

4. Nach § 253 Abs. 3 HGB notwendige Abschreibungen wurden grundsätzlich in Anlehnung an die steuerliche Abschreibungstabelle vorgenommen. Den planmäßigen Abschreibungen liegen die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern von 3 bis 50 Jahren zugrunde. Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden grundsätzlich linear abgeschrieben. Die Sachanlagen werden teilweise linear und teilweise degressiv (bis 2010) abgeschrieben, wobei von der degressiven Methode zur linearen gewechselt wird, sobald sich hierdurch höhere Abschreibungsraten ergeben. Unter den Finanzanlagen ausgewiesene Beteiligungen wurden bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung auf den beizulegenden Wert abgeschrieben.

Die Abschreibung der geringwertigen Wirtschaftsgüter erfolgt gem. §6 Abs. 2a EStG durch Bildung eines Sammelpostens mit Poolabschreibung über 5 Jahre.

5. Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen zu Anschaffungskosten bewertet. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Wertpapiere des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Bei Vorliegen von voraussichtlich dauernder Wertminderung werden die Finanzanlagen zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Bestehen die Gründe für eine dauernde Wertminderung nicht mehr, erfolgt eine Zuschreibung.

6. Die sonstigen Ausleihungen sind mit dem Nominalwert ausgewiesen.

7. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden in Beachtung des Niederstwertprinzips zu durchschnittlichen fortgeschriebenen Einstandspreisen am Bilanzstichtag angesetzt. Der Warenbestand wird zu Anschaffungskosten angesetzt und betrifft den Wasserbestand im Speicherbecken der Pumpstation Borssumer Schleuse und im Wasserturm.

Erworbene Emissionszertifikate werden zu den Anschaffungskosten oder zum niedrigeren Marktpreis bewertet.

8. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Berücksichtigung des erkennbaren Ausfallrisikos bewertet.

9. Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt Emden werden in den Forderungen gegen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen und im Anhang separat dargestellt.

10. Die unter dem Posten Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten ausgewiesenen flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

11. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

12. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

13. Die Berechnungen der Pensionsrückstellungen erfolgen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) gemäß IAS 19 unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck mit einem Rechnungszins von 1,82 % p.a. (Vorjahr: 1,78%) (10-Jahres-Durchschnitts-Zinssatz), einem Gehaltstrend von 0,0 % sowie einer Rentendynamik von 0,0 - 3,0 %. Die Verpflichtungen aus Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert.

14. Bei den sonstigen Rückstellungen sind alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt. Die Abzinsungsvorschrift des § 253 Abs. 2 HGB ist berücksichtigt worden.

15. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag passiviert.

III. Erläuterungen zu Posten der Bilanz

A. Aktivseite

1. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist als Anlage 1 zum Anhang in einer gesonderten Übersicht dargestellt. Nachfolgende Tabelle zeigt die Anteilsbesitzliste:

Anteile
Anteile
%
Eigenkapital
Ergebnis
Anteile an verbundenen Unternehmen
Stadtverkehr Emden GmbH, Emden (SVE) 2.378.000,00 100,00 2.425.284,96 0,00
Flugplatz Emden GmbH, Emden (FPE) 5.338.078,37 100,00 5.673.243,43 0,00
Emden Digital GmbH, Emden (ED) 2.000.000,00 100,00 86.796,30 0,00
Summe 9.716.078,37 8.185.324,69
Beteiligungen
SmartOPTIMO GmbH & Co. KG, Osnabrück* 4.020,00 0,02 9.839.527,35 -364.306,81
Emder Hammrich Wind Verwaltungs GmbH, Emden 12.500,00 50,00 59.398,01 6.607,76
Emder Hammrich Wind GmbH & Co. Borssum KG, Emden 243.353,00 36,36 669.000,00 391.786,01
Emder Hammrich Wind GmbH & Co. Petkum KG, Emden 188.130,00 30,00 627.000,00 203.053,91
Emder Hammrich Wind GmbH & Co. Widdelswehr KG, Emden 472.500,00 50,00 945.000,00 567.706,21
Emder Hammrich Wind GmbH & Co. Uphusen I KG, Emden 919.061,19 36,44 2.522.400,00 1.076.815,31
Windpark Emden West GmbH & Co. KG* 26.400,00 26,40 56.877,98 0,00
Summe 1.865.964,19 14.719.203,34 1.881.662,39

* Werte beziehen sich auf den Jahresabschluss 2022

Wegen bestehender Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge mit der Stadtwerke Emden GmbH betragen die Ergebnisse bei den verbundenen Unternehmen Flugplatz Emden GmbH, Stadtverkehr Emden GmbH sowie der Emden Digital GmbH 0,00 EUR.

Die EEG Emder Energie GmbH wurde zum 01.01.2023 mit der Stadtwerke Emden GmbH verschmolzen.

2. Der Ausweis des Bestandes an Emissionszertifikaten erfolgt zum Bilanzstichtag mit T€ 2.178 (Vorjahr T€ 2.186) unter dem Posten „Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe“.

3. Der Verbrauch für Strom, Gas und Wärme wird einmal jährlich rollierend abgelesen und abgerechnet. Für die Abgrenzung und Bewertung des Verbrauchs zum Zeitpunkt der Ablesung bis zum Bilanzstichtag erfolgt eine Schätzung. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten die auf den Bilanzstichtag hochgerechnete Verbrauchsabgrenzung für den Energie- und Wasserverbrauch, gekürzt um die hierauf entfallenden Abschlagszahlungen der Kunden.

Alle Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

4. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen gegen Gesellschafter i. H. v. T€ 16.576, davon aus Cashpooling T€ 16.561 sowie gegen die Tochtergesellschaften Flugplatz Emden GmbH und Emden Digital GmbH (T€ 2.573; Vorjahr T€ 1.771). Die Forderungen betreffen sonstige Vermögensgegenstände (T€ 1.347; Vorjahr T€ 1.549) und Ansprüche aus Lieferungen und Leistungen (T€ 133; Vorjahr T€ 1.347).

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen wie im Vorjahr ausschließlich sonstige Vermögensgegenstände.

B. Passivseite

1. Für die Pensionen ergeben sich im Rahmen der Anwendung des 7-Jahres-Durchschnitts-Zinssatzes von 1,74 % Unterschiedsbeträge gemäß § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von T€ 70. Es wird eine Duration von 15 Jahren unterstellt. Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags ist die Ausschüttungssperre nicht anzuwenden.

2. Gemäß § 246 Abs. 2 HGB wurden Vermögengegenstände und Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen saldiert. Sonstige Vermögensgegenstände bestehen aus Wertpapieren in Höhe von T€ 22 Rückdeckungsversicherungen von T€ 2.419, diese wurden mit den Pensionsverpflichtungen verrechnet. Bei den Wertpapieren handelt es sich um die zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzten Wertpapiere zur Absicherung der Altersversorgungsverpflichtungen. Den zugehörigen Aufwendungen aus Abzinsung und aus dem zu verrechneten Vermögen standen keine Erträge gegenüber, somit erfolgte keine Saldierung.

3. Weiterhin werden unter den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen insbesondere Verpflichtungen aus der betrieblichen Altersversorgung (T€ 4.832), sowie Rückstellungen für Deputate (T€ 1.066), Einzelzusagen (T€ 1.477) und ZVK (T€ 65) gezeigt. Von den Zuführungen zur betrieblichen Altersversorgung (T€ 390) stammen T€ 263 aus Entgeltumwandlung sowie dem Arbeitgeberbeitrag und -zuschuss.

4. Die sonstigen Rückstellungen enthalten u.a. mit T€ 2.049 Personalrückstellungen, hauptsächlich Altersteilzeitverpflichtungen von T€ 1.486. Es bestehen Zusagen für 18 Personen zum Bilanzstichtag. Die Berechnung der Alterszeitverpflichtungen erfolgt unter Verwendung eines Rechnungszinses in Abhängigkeit der Duration pro Person. Weiterhin wurde eine zukünftige Gehaltsanpassung von jährlich 3,0 % p.a. und eine Steigerung der Aufstockungsbeträge von 3,0 % p.a. berücksichtigt. Der Rechnungszins wurde in Abhängigkeit von der Duration personenindividuell gem. Rückstellungsabzinsungsverordnung bestimmt, sofern die Duration am Stichtag kleiner als ein Jahr ist, wurde keine Abzinsung vorgenommen.

5. Zudem bestehen wesentliche Rückstellungen für Verpflichtungen zum Rückbau der Windkraftanlagen (T€ 5.749) sowie Drohverlustrückstellungen für Mindererlöse aus dem dauerdefizitären Nahwärmegeschäft (T€ 929).

6. Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sowie deren Aufschlüsselung ergeben sich aus einer gesonderten Übersicht in der Anlage 2 zum Anhang.

7. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen die Gesellschafterin Wirtschaftsbetriebe Emden GmbH mit T€ 3.379 (Vorjahr T€ 4.196) und resultieren aus Gewinnabführungen und Steuerumlagen. Ferner sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Stadt Emden mit Krediten von insgesamt T€ 85.938 (Vorjahr T€ 75.372), Verbindlichkeiten aus Konzessionsabgaben von T€ 574 (Vorjahr T€ 717) wesentlich.

IV. Erläuterungen zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Gewinn- und Verlustrechnung

1. Die Umsatzerlöse entfielen auf die Bereiche:

2023
T€
2022
T€
Stromversorgung 43.720 38.416
Gasversorgung 56.482 26.061
Wasserversorgung 6.258 6.111
Wärmeversorgung 2.802 2.750
Energiedienstleistungen 81 188
Parkhaus 277 275
Beteiligungen 1.343 1.214
Summe 110.963 75.015

Davon sind T€ 383 periodenfremde Umsatzerlöse, vornehmlich aus Ertragsausfallerstattungen der Windenergieanlagen.

2. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 3.155 enthalten unter anderem Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 2.507), Erträge aus der Herabsetzung der Wertberichtigungen von Forderungen (T€ 177) und Erträge aus Schadenserstattungen von Versicherungen (T€ 66).

3. Der Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthält unter anderem Aufwendungen von T€ 260 aus der Aufzinsung von Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie aus sonstigen Rückstellungen. Außerdem Zinsen für Dauerschulden i. H. v. T€ 2.223.

4. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen die dem Minderheitengesellschafter zuzurechnenden Beträge und den Ausweis einer Steuerumlage. Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages mit der Wirtschaftsbetriebe Emden GmbH werden sowohl die Steuerumlage als auch abschließend das Jahresergebnis abgeführt.

5. Zwischen der Wirtschaftsbetriebe Emden GmbH und der Stadtwerke Emden GmbH wurde am 22. September 2005 ein Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Am Stammkapital der Stadtwerke Emden GmbH sind die Wirtschaftsbetriebe Emden GmbH zu 94,9 % und die Stadt Emden zu 5,1 % beteiligt. Die vertragliche Gewinnabführung beläuft sich für das Geschäftsjahr 2023 auf insgesamt T€ 1.837 (ohne Steuerumlage). Davon erhalten die Wirtschaftsbetriebe Emden GmbH T€ 1.743 sowie der Betrieb gewerblicher Art Bäder der Stadt Emden einen Ausgleichsbetrag von T€ 94.

V. Sonstige Angaben

1. Im Geschäftsjahr wurden Geschäfte größerem Umfangs nach § 6b Abs. 2 EnWG mit der Muttergesellschaft Wirtschaftsbetriebe Emden GmbH (T€ 177) sowie den Tochtergesellschaften, der Flugplatz Emden GmbH (T€ 290), der Stadtverkehr Emden GmbH (T€ 148) und der Emden Digital GmbH (T€ 619) in Form von Personalgestellungen, Service Level Agreements und Portmieten getätigt.

2. Der Aufsichtsrat erhielt für seine Tätigkeit insgesamt T€ 5.

3. Für Einzelzusagen an ehemalige Geschäftsführer wurden T€ 1.477 (Vorjahr: T€ 1.565) zurückgestellt.

4. Dem Personalaufwand liegt eine durchschnittliche Beschäftigtenzahl von 180 Mitarbeitern (Vorjahr 178) zugrunde, davon 91 (Vorjahr 89) kaufmännische und 89 (Vorjahr 89) technische Angestellte.

5. Auf die Angaben der individualisierten Bezüge der Geschäftsführung gem. § 285 Nr. 9 HGB wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

6. Für die Angaben betreffend das Gesamthonorar des Abschlussprüfers gem. § 285 Nr. 17 HGB verweisen wir auf den Anhang des Konzerns.

7. Die Gesellschaft bedient sich zur Erfüllung der betrieblichen Altersversorgung gegenüber ihren Mitarbeitern der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL), Karlsruhe. Im Sinne der betrieblichen Altersversorgung handelt es sich um eine Versorgungszusage bei einer umlagefinanzierten Pensionskasse. Gegenüber den Arbeitnehmern besteht für den Fall, dass die Versorgungskasse ihren Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann, eine Einstandspflicht der Gesellschaft.

Da die Finanzierung der Versorgungsleistungen der VBL im so genannten Umlageverfahren erfolgt, bestehen Unterdeckungen für zukünftige Versorgungslasten. Nach Auffassung des HFA des IDW liegt bei dieser Art der Zusatzversorgung eine mittelbare Pensionsverpflichtung vor, für die nach Art. 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB ein Passivierungswahlrecht besteht.

8. Der Gesamtumlagesatz der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL) betrug im Berichtsjahr 7,3 % des versorgungsfähigen Entgelts. Davon trug der Arbeitgeber einen Anteil von 5,49 %, der Eigenanteil der Arbeitnehmer lag bei 1,81 %. Ferner übernahm der Arbeitgeber die darauf entfallende pauschale Lohnsteuer zzgl. Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer bis zu einem steuerlichen Höchstbetrag von € 92,03 monatlich. Die Zuweisungen an die VBL betragen im Geschäftsjahr 2022 T€ 575 (Vorjahr T€ 662).

9. Aus dem Leasingvertrag über die Windkraftanlage E-126 mit einer Laufzeit bis 31. Mai 2024 bestehen jährliche Verpflichtungen von T€ 936 sowie für die Räumlichkeiten in den Neutorarkaden i. H. v. T€ 119. Weiterhin bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Energiebezugsverträgen:

Strom - fixierte Menge
Lieferjahr
2024 14.459.900,00
2025 8.519.165,10
Gas - fixierte Menge
Lieferjahr
2024 31.498.896,00
2025 16.924.772,00
Gesamtbetrag 71.392.733,00

10. Für die angeführten zu Nominalwerten angesetzten Eventualschulden wurden keine Rückstellungen gebildet, da die zugrundeliegenden Verbindlichkeiten voraussichtlich erfüllt werden können und daher mit einer Inanspruchnahme oder Belastung der Gesellschaft nicht zu rechnen ist.

11. Die Mitglieder des Aufsichtsrates, der Geschäftsführung und die Prokuristen sind in der nachstehenden Übersicht namentlich aufgeführt.

Zusammensetzung der Geschäftsführung, der Prokuristen und des Aufsichtsrates

Geschäftsführung

Jens GIESELMANN, Geschäftsführer Stadtwerke Emden GmbH (ab 01.01.2023)

Olaf SCHMIDT, Geschäftsführer Stadtwerke Emden GmbH (bis 13.04.2023)

Prokuristen

Gunnar KIELMANN, Bereichsleiter Technisches Management

Mark BÖRGERS, Bereichsleiter Finanzen und Controlling

Dr. Stefan VOLKMER, Geschäftsbereichsleiter Märkte und Innovationen (bis 20.11.2023)

Aufsichtsrat

Stimmberechtigte Mitglieder

Tim KRUITHOFF, Oberbürgermeister der Stadt Emden, Vorsitzender

Aloys KIEPE, Gewerkschaftssekretär, stellv. Vorsitzender

Ingo TUITJE, Mitarbeiter Materialwirtschaft

Karsten RABENSTEIN, Bereichsleiter Strategie und Innovation

Harald HEMKEN, Rechtsanwalt, Ratsherr Stadt Emden

Reinhard HEGEWALD, Abteilungsleiter, Ratsherr Stadt Emden

Volkmar MEYER, Mitarbeiter im Energiedatenmanagement

Bernd RENKEN, Pensionär, Ratsherr Stadt Emden

Erich BOLINIUS, Pensionär, Ratsherr Stadt Emden

Elmar KIRCHHOFF, Mitarbeiter Portfolio- und Erzeugungsmanagement

Carsten GILBERG, Mitarbeiter Facility Management

Maria WINTER, Vorstandssekretärin, Ratsfrau Stadt Emden

Andreas TEN HOVE, Technischer Kaufmann, Ratsherr Stadt Emden

Nicht stimmberechtigte, beratende Mitglieder

Irina KRANTZ, Stadtbaurätin Stadt Emden

Horst JAHNKE, Erster Stadtrat Stadt Emden

Bernd JANSSEN, Sicherheitsbeauftragter, Ratsherr Stadt Emden

Lars MENNENGA, Industrieelektroniker, Ratsherr Stadt Emden

Konzernabschluss

Die Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der Wirtschaftsbetriebe Emden GmbH, Emden. Die Wirtschaftsbetriebe Emden GmbH, Emden, hat als Mutterunternehmen der Stadtwerke Emden GmbH einen befreienden Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis der Unternehmen aufzustellen. Der Konzernabschluss ist beim Betreiber des Bundesanzeigers einzureichen und im Bundesanzeiger bekannt machen zu lassen.

 

Emden, 31. März 2024

Stadtwerke Emden GmbH

gez. Jens Gieselmann

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1. Jan. 2023
Zugänge
Umbuchungen
Abgänge
31. Dez. 2023
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.759.981,37 126,50 0,00 0,00 2.760.107,87
2.759.981,37 126,50 0,00 0,00 2.760.107,87
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.571.337,09 254.277,60 29.276,00 0,00 13.854.890,69
2. Gewinnungs-, Bezugs-, Erzeugungs- und Verkehrsanlagen 70.217.896,81 1.450.219,70 282.267,61 1.493.314,59 70.457.069,53
3. Verteilungsanlagen 154.830.700,02 10.503.359,81 1.083.006,17 142.014,36 166.275.051,64
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.878.908,78 846.850,18 20.460,96 274.973,29 7.471.246,63
5. Anlagen im Bau 3.046.422,36 3.211.053,94 -1.415.010,74 0,00 4.842.465,56
248.545.265,06 16.265.761,23 0,00 1.910.302,24 262.900.724,05
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 10.139.078,37 0,00 0,00 423.000,00 9.716.078,37
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 1.600.000,00 0,00 0,00 1.600.000,00
3. Beteiligungen 1.980.493,57 0,00 0,00 0,00 1.980.493,57
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 659,03 0,00 0,00 0,00 659,03
5. Sonstige Ausleihungen 14.372,50 0,00 0,00 4.389,00 9.983,50
12.134.603,47 1.600.000,00 0,00 427.389,00 13.307.214,47
263.439.849,90 17.865.887,73 0,00 2.337.691,24 278.968.046,39
Abschreibungen
1. Jan. 2023
Zugänge
Abgänge
31. Dez. 2023
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.105.365,43 51.318,51 0,00 2.156.683,94
2.105.365,43 51.318,51 0,00 2.156.683,94
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.233.141,97 316.159,87 0,00 5.549.301,84
2. Gewinnungs-, Bezugs-, Erzeugungs- und Verkehrsanlagen 53.004.908,76 2.224.512,25 1.421.184,65 53.808.236,36
3. Verteilungsanlagen 84.621.681,70 3.914.721,14 142.014,36 88.394.388,48
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.716.557,07 526.459,88 274.973,29 5.968.043,66
5. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
148.576.289,50 6.981.853,14 1.838.172,30 153.719.970,34
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 114.529,38 0,00 0,00 114.529,38
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
5. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
114.529,38 0,00 0,00 114.529,38
150.796.184,31 7.033.171,65 1.838.172,30 155.991.183,66
Restbuchwerte
31. Dez. 2023
31. Dez. 2022
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 603.423,93 654.615,94
603.423,93 654.615,94
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.305.588,85 8.338.195,12
2. Gewinnungs-, Bezugs-, Erzeugungs- und Verkehrsanlagen 16.648.833,17 17.212.988,05
3. Verteilungsanlagen 77.880.663,16 70.209.018,32
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.503.202,97 1.162.351,71
5. Anlagen im Bau 4.842.465,56 3.046.422,36
109.180.753,71 99.968.975,56
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 9.716.078,37 10.139.078,37
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.600.000,00 0,00
3. Beteiligungen 1.865.964,19 1.865.964,19
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 659,03 659,03
5. Sonstige Ausleihungen 9.983,50 14.372,50
13.192.685,09 12.020.074,09
122.976.862,73 112.643.665,59

Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten

Jahr Gesamt
davon Restlaufzeit bis zu einem Jahr
größer ein Jahr
davon über fünf Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2023 3.397.540,65 397.084,06 3.000.456,59 2.029.995,95
2022 3.900.502,32 573.069,61 3.327.432,71 2.245.054,70
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2023 15.280.865,72 15.280.865,72 0,00 0,00
2022 4.957.445,73 4.957.445,73 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2023 90.735.888,13 9.527.640,70 81.208.247,43 62.289.639,43
2022 80.732.255,73 9.498.522,97 71.233.732,76 54.681.791,48
aus Lieferungen und Leistungen
2023 574.263,10
2022 717.217,14
aus sonstigen Verbindlichkeiten
2023 90.161.625,03
2022 80.015.038,59
davon:
gegenüber Gesellschaftern
2023 90.161.625,03
2022 80.340.976,47
aus Lieferungen und Leistungen
2023 574.263,10
2022 717.217,14
aus sonstigen Verbindlichkeiten
2023 89.587.361,93
2022 79.623.759,33
Verbindlichkeiten gegenüber Beteiligungsunternehmen 2023 51.436,10 51.436,10 0,00 0,00
2022 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 2023 3.444.064,97 3.444.064,97 0,00 0,00
2022 3.464.282,25 3.464.282,25 0,00 0,00
davon: aus Steuern
2023 143.787,01
2022 265.508,85
im Rahmen der sozialen Sicherheit
2023 3.519,76
2022 0,00
Summe Verbindlichkeiten 2023 112.909.795,57 28.701.091,55 84.208.704,02 64.319.635,38
2022 93.054.486,03 18.493.320,56 74.561.165,47 56.926.846,18

Tätigkeits-Bilanz für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 gemäß § 6b Abs. 3 EnWG

Elektrizitätsverteilung

Aktiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 152.129 168.846
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.880.651 2.913.663
2. Gewinnungs-, Bezugs-, Erzeugungs- und Verkehrsanlagen 57.586 68.819
3. Verteilungsanlagen 17.152.311 17.169.343
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 539.760 417.901
5. Anlagen im Bau 1.486.578 807.372
22.116.886 21.377.099
III. Finanzanlagen
1. Anteile an Verbundenen Unternehmen 0 0
2. Beteiligungen 0 0
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0 0
4. Sonstige Ausleihungen 0 0
22.269.014 21.545.945
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 668.700 511.735
2. Waren 0 0
668.700 511.735
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.891.815 1.749.389
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0 0
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0
4. Sonstige Vermögensgegenstände 532.838 0
2.424.653 1.749.389
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 9.374 3.512
3.102.727 2.264.636
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0
25.371.741 23.810.581

Passiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
Zugeordnetes Eigenkapital 7.867.516 7.736.363
B. Baukostenzuschüsse 0 0
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen u.ä. Verpflichtungen 1.365.691 1.409.877
2. Steuerrückstellungen 0 0
3. Sonstige Rückstellungen 716.976 221.021
2.082.667 1.630.898
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 893.587 1.035.315
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.302.716 1.038.936
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 13.147.333 12.251.183
4. Verbindlichkeiten gegenüber beteiligten Unternehmen 0 0
5. Sonstige Verbindlichkeiten 77.923 133.849
15.421.559 14.459.283
E. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0
25.371.741 23.826.543

Tätigkeits-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 gemäß § 6b Abs. 3 EnWG

Elektrizitätsverteilung

2023
2022
1. Umsatzerlöse 19.286.700 16.990.549
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 367.273 359.172
3. Sonstige betriebliche Erträge 73.126 248.332
19.727.099 17.598.053
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe -10.610.156 -8.369.694
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.691.834 -1.635.202
-12.301.990 -10.004.896
5. Rohergebnis 7.425.109 7.593.157
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -4.085.566 -3.853.827
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.095.993 -1.173.785
-5.181.559 -5.027.612
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.482.690 -1.419.404
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.554.062 -1.617.604
-3.036.751 -3.037.007
9. Betriebsergebnis -793.201 -471.462
10. Erträge aus Beteiligungen 0 0
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0
12. Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -375.027 -282.147
-375.027 -282.147
14. Finanzergebnis -375.027 -282.147
15. Steuern von Einkommen und vom Ertrag 470.289 434.288
16. Ergebnis nach Steuern -697.939 -319.320
17. Sonstige Steuern -13.701 -33.742
18. Aufgrund von Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- oder Teilabführungsverträgen abgeführte Gewinne 711.640 353.062
19. Bilanzgewinn /-verlust 0 0

Tätigkeits-Bilanz für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 gemäß § 6b Abs. 3 EnWG

Strom grundzuständiger Messstellenbetrieb

Aktiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0 0
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0 0
2. Gewinnungs-, Bezugs-, Erzeugungs- und Verkehrsanlagen 0 0
3. Verteilungsanlagen 248.118 145.497
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0 133
5. Anlagen im Bau 0 0
248.118 145.630
III. Finanzanlagen
1. Anteile an Verbundenen Unternehmen 0 0
2. Beteiligungen 0 0
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0 0
4. Sonstige Ausleihungen 0 0
248.118 145.630
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 0 0
2. Waren 0 0
0 0
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 216.864 60.091
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0 0
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0
4. Sonstige Vermögensgegenstände 0 0
216.864 60.091
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 0 0
216.864 60.091
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0
464.983 205.721

Passiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
Zugeordnetes Eigenkapital 263.697 4.990
B. Baukostenzuschüsse 0 0
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen u.ä. Verpflichtungen 0 0
2. Steuerrückstellungen 0 0
3. Sonstige Rückstellungen 0 0
0 0
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 43.586 34.731
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 157.700 166.000
4. Verbindlichkeiten gegenüber beteiligten Unternehmen 0 0
5. Sonstige Verbindlichkeiten 0 0
201.286 200.731
E. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0
464.983 205.721

Tätigkeits-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 gemäß § 6b Abs. 3 EnWG

Strom grundzuständiger Messstellenbetrieb

2023
2022
1. Umsatzerlöse 222.542 94.911
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0
3. Sonstige betriebliche Erträge 2.417 1.251
224.959 96.162
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe -181 -859
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -30 -4
-211 -863
5. Rohergebnis 224.747 95.299
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -60.956 -40.165
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -16.707 -12.760
-77.664 -52.925
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -79.749 -56.779
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -86.620 -33.547
-166.370 -90.325
9. Betriebsergebnis -19.286 -47.952
10. Erträge aus Beteiligungen 0 0
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0
12. Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -7.296 -1.757
-7.296 -1.757
14. Finanzergebnis -7.296 -1.757
15. Steuern von Einkommen und vom Ertrag 10.619 27.562
16. Ergebnis nach Steuern -15.962 -22.147
17. Sonstige Steuern -106 -260
18. Aufgrund von Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- oder Teilabführungsverträgen abgeführte Gewinne 16.068 22.407
19. Bilanzgewinn /-verlust 0 0

Tätigkeits-Bilanz für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 gemäß § 6b Abs. 3 EnWG

Entwicklung, Verwaltung oder Betrieb von Ladepunkten für Elektromobile

Aktiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0 0
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0 0
2. Gewinnungs-, Bezugs-, Erzeugungs- und Verkehrsanlagen 151.245 181.421
3. Verteilungsanlagen 0 0
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0 0
5. Anlagen im Bau 16.780 0
168.025 181.421
III. Finanzanlagen
1. Anteile an Verbundenen Unternehmen 0 0
2. Beteiligungen 0 0
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0 0
4. Sonstige Ausleihungen 0 0
168.025 181.421
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 0 0
2. Waren 0 0
0 0
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 14.046 345
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0 0
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0
4. Sonstige Vermögensgegenstände 0 0
14.046 345
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 0 0
14.046 345
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0
182.070 181.766

Passiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
Zugeordnetes Eigenkapital 43.166 63.853
B. Baukostenzuschüsse 0 0
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen u.ä. Verpflichtungen 0 0
2. Steuerrückstellungen 0 0
3. Sonstige Rückstellungen 0 40.142
0 40.142
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 68.605 3.770
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 70.300 74.000
4. Verbindlichkeiten gegenüber beteiligten Unternehmen 0 0
5. Sonstige Verbindlichkeiten 0 0
138.905 77.770
E. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0
182.070 181.766

Tätigkeits-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 gemäß § 6b Abs. 3 EnWG

Entwicklung, Verwaltung oder Betrieb von Ladepunkten für Elektromobile

2023
2022
1. Umsatzerlöse 192.777 161.536
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.080 5.000
193.857 166.536
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe -71.748 -48.723
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -7.522 -1.971
-79.270 -50.695
5. Rohergebnis 114.587 115.842
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -14.470 -13.075
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -3.632 -3.543
-18.102 -16.617
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -23.814 -24.241
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -27.518 -71.472
-51.333 -95.714
9. Betriebsergebnis 45.152 3.511
10. Erträge aus Beteiligungen 0 0
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0
12. Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -3.018 -615
-3.018 -615
14. Finanzergebnis -3.018 -615
15. Steuern von Einkommen und vom Ertrag -16.765 -1.597
16. Ergebnis nach Steuern 25.369 1.298
17. Sonstige Steuern 0 0
18. Aufgrund von Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- oder Teilabführungsverträgen abgeführte Gewinne -25.369 -1.298
19. Bilanzgewinn /-verlust 0 0

Tätigkeits-Bilanz für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 gemäß § 6b Abs. 3 EnWG

Gasverteilung

Aktiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 71.054 78.809
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.936.966 1.957.641
2. Gewinnungs-, Bezugs-, Erzeugungs- und Verkehrsanlagen 43.297 51.744
3. Verteilungsanlagen 8.624.553 7.973.403
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 395.796 323.330
5. Anlagen im Bau 621.521 451.882
11.622.133 10.757.999
III. Finanzanlagen
1. Anteile an Verbundenen Unternehmen 0 0
2. Beteiligungen 0 0
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0 0
4. Sonstige Ausleihungen 0 0
11.693.188 10.836.808
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 252.096 283.804
2. Waren 0 0
252.096 283.804
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 633.400 331.792
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0 0
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0
4. Sonstige Vermögensgegenstände 0 0
633.400 331.792
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 8.954 4.906
894.450 620.502
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0
12.587.638 11.457.310

Passiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
Zugeordnetes Eigenkapital 3.598.760 3.540.777
B. Baukostenzuschüsse 0 0
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen u.ä. Verpflichtungen 809.298 835.483
2. Steuerrückstellungen 0 0
3. Sonstige Rückstellungen 184.131 93.350
993.429 928.832
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 404.935 469.027
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 529.466 243.733
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.019.454 6.199.165
4. Verbindlichkeiten gegenüber beteiligten Unternehmen 0 0
5. Sonstige Verbindlichkeiten 41.595 75.775
7.995.449 6.987.700
E. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0
12.587.638 11.457.310

Tätigkeits-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 gemäß § 6b Abs. 3 EnWG

Gasverteilung

2023
2022
1. Umsatzerlöse 12.220.384 9.986.786
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 140.700 157.656
3. Sonstige betriebliche Erträge 120.889 83.465
12.481.973 10.227.908
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe -6.403.388 -4.566.605
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -650.449 -637.255
-7.053.837 -5.203.860
5. Rohergebnis 5.428.136 5.024.047
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.531.395 -2.172.663
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -678.903 -661.197
-3.210.298 -2.833.860
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -778.277 -714.246
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.147.305 -1.054.284
-1.925.582 -1.768.530
9. Betriebsergebnis 292.256 421.658
10. Erträge aus Beteiligungen 0 0
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0
12. Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -218.490 -139.650
-218.490 -139.650
14. Finanzergebnis -218.490 -139.650
15. Steuern von Einkommen und vom Ertrag -25.547 -146.011
16. Ergebnis nach Steuern 48.219 135.997
17. Sonstige Steuern -9.561 -17.296
18. Aufgrund von Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- oder Teilabführungsverträgen abgeführte Gewinne -38.658 -118.702
19. Bilanzgewinn /-verlust 0 0

Tätigkeitsentwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 gemäß § 6b Abs. 3 EnWG

Elektrizitätsverteilung

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Vortrag 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 785.292 25 0 0 785.317
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 785.292 25 0 0 785.317
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.067.410 55.529 0 11.682 4.134.621
2. Gewinnungs-, Bezugs-, Erzeugungs- und Verkehrsanlagen 135.989 39.094 2.375 57.829 230.537
3. Verteilungsanlagen 46.671.973 578.881 99.851 474.375 47.625.378
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.627.406 305.067 89.480 5.364 2.848.357
5. Anlagen im Bau 807.372 1.224.418 0 -545.212 1.486.578
Summe Sachanlagen 54.310.150 2.202.989 191.706 4.038 56.325.471
Summe Anlagevermögen 55.095.442 2.203.014 191.706 4.038 57.110.788
Kumulierte Abschreibungen
Vortrag 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 616.446 16.742 0 0 633.188
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.153.747 100.223 0 0 1.253.970
2. Gewinnungs-, Bezugs-, Erzeugungs- und Verkehrsanlagen 78.403 15.949 2.375 1.292 93.269
3. Verteilungsanlagen 29.491.397 1.161.204 99.852 0 30.552.749
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.209.505 188.572 89.480 0 2.308.597
5. Anlagen im Bau 0 0 0 0 0
Summe Sachanlagen 32.933.052 1.465.948 191.707 1.292 34.208.585
Summe Anlagevermögen 33.549.498 1.482.690 191.707 1.292 34.841.773
Buchwerte
31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 152.129 168.846
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 152.129 168.846
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.880.651 2.913.663
2. Gewinnungs-, Bezugs-, Erzeugungs- und Verkehrsanlagen 137.268 57.586
3. Verteilungsanlagen 17.072.629 17.180.576
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 539.760 417.901
5. Anlagen im Bau 1.486.578 807.372
Summe Sachanlagen 22.116.886 21.377.098
Summe Anlagevermögen 22.269.015 21.545.944

Tätigkeitsentwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 gemäß § 6b Abs. 3 EnWG

Messstellenbetrieb

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Vortrag 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0 0 0 0 0
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 0 0
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0 0 0 0 0
2. Gewinnungs-, Bezugs-, Erzeugungs- und Verkehrsanlagen 0 0 0 0 0
3. Verteilungsanlagen 284.338 182.237 0 0 466.575
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.798 0 0 0 4.798
5. Anlagen im Bau 0 0 0 0 0
Summe Sachanlagen 289.136 182.237 0 0 471.373
Summe Anlagevermögen 289.136 182.237 0 0 471.373
Kumulierte Abschreibungen
Vortrag 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0 0 0 0 0
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 0 0
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0 0 0 0 0
2. Gewinnungs-, Bezugs-, Erzeugungs- und Verkehrsanlagen 0 0 0 0 0
3. Verteilungsanlagen 138.841 79.616 0 0 218.457
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.665 133 0 0 4.798
5. Anlagen im Bau 0 0 0 0 0
Summe Sachanlagen 143.506 79.749 0 0 223.255
Summe Anlagevermögen 143.506 79.749 0 0 223.255
Buchwerte
31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0 0
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0 0
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0 0
2. Gewinnungs-, Bezugs-, Erzeugungs- und Verkehrsanlagen 0 0
3. Verteilungsanlagen 248.118 145.497
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0 133
5. Anlagen im Bau 0 0
Summe Sachanlagen 248.118 145.630
Summe Anlagevermögen 248.118 145.630

Tätigkeitsentwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 gemäß § 6b Abs. 3 EnWG

Entwicklung, Verwaltung oder Betrieb von Ladepunkten für Elektromobile

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Vortrag 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0 0 0 0 0
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 0 0
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0 0 0 0 0
2. Gewinnungs-, Bezugs-, Erzeugungs- und Verkehrsanlagen 241.383 0 0 -9.600 231.783
3. Verteilungsanlagen 0 0 0 0 0
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0 0 0 0 0
5. Anlagen im Bau 0 16.780 0 0 16.780
Summe Sachanlagen 241.383 16.780 0 -9.600 248.563
Summe Anlagevermögen 241.383 16.780 0 -9.600 248.563
Kumulierte Abschreibungen
Vortrag 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0 0 0 0 0
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 0 0
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0 0 0 0 0
2. Gewinnungs-, Bezugs-, Erzeugungs- und Verkehrsanlagen 59.961 23.814 0 -3.238 80.537
3. Verteilungsanlagen 0 0 0 0 0
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0 0 0 0 0
5. Anlagen im Bau 0 0 0 0 0
Summe Sachanlagen 59.961 23.814 0 -3.238 80.537
Summe Anlagevermögen 59.961 23.814 0 -3.238 80.537
Buchwerte
31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0 0
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0 0
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0 0
2. Gewinnungs-, Bezugs-, Erzeugungs- und Verkehrsanlagen 151.245 181.421
3. Verteilungsanlagen 0 0
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0 0
5. Anlagen im Bau 16.780 0
Summe Sachanlagen 168.025 181.421
Summe Anlagevermögen 168.025 181.421

Tätigkeitsentwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 gemäß § 6b Abs. 3 EnWG

Gasverteilung

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Vortrag 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 518.007 0 0 0 518.007
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 518.007 0 0 0 518.007
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.680.263 41.751 0 8.782 2.730.796
2. Gewinnungs-, Bezugs-, Erzeugungs- und Verkehrsanlagen 102.247 29.393 1.786 43.481 173.335
3. Verteilungsanlagen 36.946.483 844.471 21.132 282.310 38.052.132
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.785.144 211.958 95.487 3.841 1.905.456
5. Anlagen im Bau 451.882 505.019 0 -335.380 621.521
Summe Sachanlagen 41.966.019 1.632.592 118.405 3.034 43.483.240
Summe Anlagevermögen 42.484.026 1.632.592 118.405 3.034 44.001.247
Kumulierte Abschreibungen
Vortrag 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 439.198 7.755 0 0 446.953
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 439.198 7.755 0 0 446.953
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 722.622 71.208 0 0 793.830
2. Gewinnungs-, Bezugs-, Erzeugungs- und Verkehrsanlagen 58.950 11.991 1.786 971 70.126
3. Verteilungsanlagen 28.964.633 543.990 21.132 0 29.487.491
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.461.814 143.333 95.487 0 1.509.660
5. Anlagen im Bau 0 0 0 0 0
Summe Sachanlagen 31.208.019 770.522 118.405 971 31.861.107
Summe Anlagevermögen 31.647.217 778.277 118.405 971 32.308.060
Buchwerte
31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 71.054 78.809
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 71.054 78.809
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.936.966 1.957.641
2. Gewinnungs-, Bezugs-, Erzeugungs- und Verkehrsanlagen 103.209 43.297
3. Verteilungsanlagen 8.564.641 7.981.850
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 395.796 323.330
5. Anlagen im Bau 621.521 451.882
Summe Sachanlagen 11.622.133 10.757.999
Summe Anlagevermögen 11.693.187 10.836.808

Tätigkeitsabschlüsse - Angaben über die Zuordnungsregeln gemäß § 6b EnWG, § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG

Am 29.04.1998 ist das neue Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) zur Umsetzung der europäischen Elektrizität - Binnenmarktrichtlinie in Kraft getreten. Für das Rechnungswesen integrierter Energieversorgungsunternehmen sieht Teil 2, §§ 6 bis 10 unter anderem die Verpflichtung zum Unbundling (Entflechtung) vor. Hierunter ist die buchhalterische Entflechtung des Unternehmens in die Aktivitäten Elektrizitätsund Gasverteilung sowie die sonstigen Elektrizitäts- und Gasaktivitäten (Handel) und übrigen Aktivitäten außerhalb des Elektrizitäts- und Gasbereiches zu verstehen.

Die Katalogtätigkeit Entwicklung, Verwaltung oder Betrieb von Ladepunkten für Elektromobile wurde auf Grundlage des § 6b Abs. 3 S. 1 und 2 EnWG innerhalb der sonstigen Elektrizitätsaktivitäten entflechtet und im Rahmen des Tätigkeitsabschlusses als separate Tätigkeit aufgenommen.

Die Gesellschaft hat für die Katalogtätigkeiten nach § 6b Abs. 3 S. 1 und 2 EnWG und für den grundzuständigen Messstellenbetrieb nach § 3 Abs. 4 S. 2 MsbG i.V.m. § 6b Abs. 3 S. 6 EnWG Tätigkeitsabschlüsse (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Erläuterungen) erstellt. Die Systematik zur Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse für diese Katalogtätigkeiten ist im Folgenden erläutert:

In den Tätigkeitsabschlüssen (Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung) erfolgt im Regelfall eine direkte Zuordnung zu den einzelnen Aktivitäten. Lediglich in Fällen, in denen nur ein mittelbarer Sachbezug zu den einzelnen Aktivitäten vorliegt oder die weitere Aufteilung der Konten mit unvertretbar hohem Aufwand verbunden gewesen wäre, wird die Zuordnung durch Schlüsselung auf der Basis sachgerechter Bezugsgrößen vorgenommen. Dabei wurden folgende Schlüssel verwendet:

• Anzahl der Zähler

• Umsätze der Tätigkeitsbereiche

• Mitarbeiterzuordnung

• Sachanlagen zu Anschaffungs- und Herstellungskosten (bzw. Restbuchwerten)

• Verwaltungsschlüssel (Mix der vorgenannten Bezugsgrößen)

• Investitions- und Instandhaltungsvolumen

Die Zuordnungen blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Ausgangspunkt für die Kontentrennung aller Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG bzw. § 3 Abs. 4 S. 2 MsbG und die Erstellung der Tätigkeitsabschlüsse bildet der Jahresabschluss der Stadtwerke Emden GmbH.

Der Tätigkeitsabschlüsse wurden unter Berücksichtigung der im Anhang der Gesellschaft dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt.

Verwendung von Schlüsseln in der Bilanz

In der Bilanz wurden folgende Positionen mit Hilfe von Schlüsseln verteilt:

• Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

• Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

• Gezeichnetes Kapital

• Kapitalrücklage

• Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

• Sonstige Rückstellungen

• Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

• Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

• Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

• Sonstige Verbindlichkeiten

Die Zuordnungen blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Verwendung von Schlüsseln in der Gewinn- und Verlustrechnung

In der GuV wurden folgende Positionen mit Hilfe von Schlüsseln verteilt:

• Sonstige betriebliche Erträge

• Personalaufwand

• Abschreibungen

• Sonstige betriebliche Aufwendungen

• Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

• Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zuordnungen blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Verwendung im Einzelnen

Das Anlagevermögen und die Vorräte wurden getrennt für die Bereiche geführt und direkt den Tätigkeitsbereichen zugeordnet. Soweit Vermögensgegenstände für gemeinsame Tätigkeiten genutzt werden, werden diese Anlagen analog der Zuordnungen im kalkulatorischen Anlagevermögen berücksichtigt.

Die Finanzanlagen wurden den sonstigen Aktivitäten zugeordnet.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden im Wesentlichen direkt zugeordnet. Allgemeine die Gesellschaft insgesamt betreffende Forderungen wurden im Verhältnis der Umsatzerlöse zueinander verteilt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wurden im Wesentlichen mit Hilfe des Verwaltungsschlüssels aufgegliedert.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden direkt zugeordnet.

Das Eigenkapital wurde entsprechend den Anschaffungswerten des Anlagevermögens den jeweiligen Aktivitäten zugeordnet.

Die Ertragszuschüsse wurden für die Aktivitäten getrennt geführt.

Die Rückstellungen wurden im Wesentlichen direkt zugeordnet. Personenbezogene Rückstellungen wurden nach dem Mitarbeiterschlüssel verteilt, allgemeine die Gesellschaft insgesamt betreffende Rückstellungen wurden mit Hilfe des Verwaltungsschlüssels den jeweiligen Aktivitäten zugeordnet.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden z.T. direkt bzw. entsprechend den Anschaffungskosten des Anlagevermögens den jeweiligen Aktivitäten zugeordnet.

Im Zusammenhang mit der Entflechtung der Bilanz entstanden auch interne Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den jeweiligen Verteilungs- und Vertriebsaktivitäten (brutto-Darstellung), die in den Tätigkeitsbilanzen ausgewiesen sind. Wie im Vorjahr wurde zwischen den jeweiligen Verteilungs- und Vertriebsaktivitäten eine Simulation von Abschlägen als Ausgleich der Forderungen/Verbindlichkeiten aus Netzentgelten untereinander durchgeführt. Die im Wege der Zuordnung entstehenden Forderungen und Verbindlichkeiten werden als solche im Tätigkeitsabschluss ausgewiesen. In der Elektrizitätsverteilung betragen diese Forderungen gegen den Stromhandel 774.728,00 € (Vorjahr 763.736,00 €). In der Gasverteilung betragen diese Forderungen gegen den Gashandel 581.056 € (Vorjahr 537.804,00 €). Der entsprechende Gegenposten für die unterschiedliche Schlüsselung von Bestandskonten ist ein Ausgleichsposten im Eigenkapital.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden im Wesentlichen direkt zugeordnet. Allgemeine die Gesellschaft insgesamt betreffende Verbindlichkeiten wurden im Verhältnis der Tätigkeiten zueinander verteilt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stellen im Wesentlichen Darlehen dar. Diese wurden analog zu den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zugeordnet. Verbindlichkeiten gegenüber Beteiligungsunternehmen wurden den sonstigen Aktivitäten zugeordnet. Verbindlichkeiten aus Konzessionsabgaben wurden im Verhältnis der Sparten auf die Tätigkeiten geschlüsselt.

Sonstige Verbindlichkeiten wurden unter Berücksichtigung des Sachverhaltes z.T. mit Hilfe des Personal- oder Verwaltungsschlüssels aufgegliedert.

Die Erträge und Aufwendungen in der GuV werden anhand der Geschäftsvorfälle bereits über Kostenstellen möglichst direkt den Tätigkeiten zugeordnet. Verbleibende in den gemeinsamen Organisationseinheiten anfallende Erträge und Aufwendungen werden mittels Schlüsselung auf Basis von Leistungsbeziehungen zu den Tätigkeiten auf diese zugeordnet.

Umsatzerlöse, aktivierte Eigenleistungen, Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Leistungen konnten weitgehend den getrennten Konten der Buchführung zugeordnet werden.

Abschreibungen konnten weitgehend den getrennten Konten der Buchführung entnommen werden. Für Beträge im gemeinsamen Bereich, erfolgte eine Verteilung gemäß den Zuordnungen im kalkulatorischen Anlagevermögen.

Personalaufwendungen, sonstige betriebliche Erträge und sonstige betriebliche Aufwendungen wurden entsprechend der Leistungsbeziehungen mittels den oben aufgeführten Schlüsseln zugeordnet.

Die Zinsaufwendungen wurden z.T. direkt, bzw. entsprechend den Zuordnungen in der Bilanz zu den jeweiligen Aktivitäten ermittelt.

Sonstige Angaben

Alle Forderungen in der Gas- und Elektrizitätsverteilung, Entwicklung, Verwaltung oder Betrieb von Ladepunkten für Elektromobile sowie beim grundzuständigen Messstellenbetrieb haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten der Tätigkeit Elektrizitätsverteilung mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr betragen 2.560.462,46 € (Vorjahr 2.419.553,04€), über 1 Jahr 12.861.096,32 € (Vorjahr 12.039.729,75 €) und davon mit mehr als 5 Jahren 9.590.382,93 € (Vorjahr 9.079.601,53 €).

Die Verbindlichkeiten der Tätigkeit Gasverteilung mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr betragen 1.082.718,59 € (Vorjahr 811.972,72 €) über 1 Jahr 6.912.730,38 € (Vorjahr 6.175.727,12 €) und davon mit mehr als 5 Jahren 5.183.895,65 € (Vorjahr 4.675.151,38 €).

Die Verbindlichkeiten der Tätigkeit grundzuständiger Messstellenbetrieb mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr betragen 51.886,03 € (Vorjahr 43.030,79 €) über 1 Jahr 149.400€ (Vorjahr 157.700,00 €) und davon mit mehr als 5 Jahren 116.200,00 € (Vorjahr 124.500,00 €).

Die Verbindlichkeiten der Tätigkeit Entwicklung, Verwaltung oder Betrieb von Ladepunkten für Elektromobile mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr betragen 72.304,69 € (Vorjahr 7.470,24 €) über 1 Jahr 66.600,00 € (Vorjahr 70.300,00 €) und davon mit mehr als 5 Jahren 51.800,00 € (Vorjahr 55.500,00 €).

Von den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen 39 T€ (Vorjahr 39 T€) die Aufzinsung von Rückstellungen der Tätigkeit Elektrizitätsverteilung und 25 T€ (Vorjahr 22 T€) die Tätigkeit Gasverteilung.

 

Emden, den 13. Mai 2024

gez. Jens Gieselmann, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Stadtwerke Emden GmbH, Emden

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Stadtwerke Emden GmbH, Emden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Stadtwerke Emden GmbH, Emden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen

Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG

Prüfungsurteile

Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeiten Gasverteilung, andere Tätigkeiten innerhalb des Elektrizitätssektors, andere Tätigkeiten innerhalb des Gassektors und Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG sowie § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG - bestehend jeweils aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie die als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse - geprüft.

Nach unserer Beurteilung

- wurden die Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten.

- aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entsprechen die beigefügten Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung nach § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG sowie nach § 3 Abs. 4 MsbG i. V. m. § 6b Abs. 3 EnWG“ sowie im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ weitergehend beschrieben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile hierzu zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 En- WG sowie nach § 3 Abs. 4 MsbG

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und nach § 3 Abs. 4 MsbG i. V. m. § 6b Abs. 3 EnWG sowie für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie zur Einhaltung dieser Pflichten als notwendig erachtet haben.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG sowie nach § 3 Abs. 4 MsbG

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob die Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG und nach § 3 Abs. 4 MsbG i. V. m. § 6b Abs. 3 EnWG in allen wesentlichen Belangen erfüllt wurden sowie einen Vermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG und nach § 3 Abs. 4 MsbG i. V. m. § 6b Abs. 3 EnWG beinhaltet. Die Prüfung umfasst die Beurteilung, ob die Wertansätze und die Zuordnung der Konten nach § 6b Abs. 3 EnWG und nach § 3 Abs. 4 MsbG i. V. m. § 6b Abs. 3 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt sind und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.

 

Oldenburg, 24. Mai 2024

MKM Menke & Kollegen
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Reimond Menke, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jarhesabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 13. Dezember 2024 von der Gesellschafterversammlung festgestellt.

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