Stammdaten

Register
Amtsgericht Kassel HRB 13461
Vorher
LBZ Leitungsbau und Bohrtechnik GmbH
Eingetragen
20.5.2005
Branche
Spezialisierte Bautätigkeiten im TiefbauRohrleitungstiefbau, Brunnenbau und KläranlagenbauTest- und Suchbohrung
Gegenstand
Die Durchführung von Horizontalbohrungen und von Erd- und Abbrucharbeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Wladimir Galjard
seit 20.5.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

5 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 5 angezeigt

Wladimir Galjard
Fuldabrück
155.800 €
38.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Galjard Bau GmbH

Fuldabrück

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1. Geschäftsmodell

Die Galjard Bau GmbH ist ein familiengeführtes, mittelständisches und bundesweit tätiges Unternehmen im Bereich der Verlegung von Versorgungsleitungen in grabenloser Bauweise. Die Versorgungsleitungen werden mittels Horizontalspülbohrverfahren unter Straßen, Autobahnen, Gewässern und Bahngleisen umweltschonend verlegt.

Für die Verlegung werden Horizontalspülbohranlagen mit verschiedenen Schub- und Zugkräften von 3,5 t - 100 t eingesetzt. Versorgungsleitungen vom Außendurchmesser DA 50 mm bis 900 mm sowie bis zu 700 m Länge können am Stück verlegt werden. Zum Fuhr- und Gerätepark gehören ebenso Bagger von 1,2 t - 16 t, um die Tiefbauarbeiten ergänzend zu den Horizontalspülbohrungen ausführen zu können. Weiterhin wird mit 3 Saug- und Spülfahrzeugen die überschüssige Bohrsuspension aus den Gruben abgesaugt und auf Deponien ordnungsgemäß entsorgt.

Zwei vollständig ausgerüstete Montagefahrzeuge, um die Rohrstränge mittels Stumpf- oder Muffenschweißung zu verbinden, gehören ebenso zur Ausrüstung.

Die Galjard Bau GmbH ist die ausführende Einheit der Besitzgesellschafft der LBK - Hessen E. Galjard e. Kfr.. Die LBK investiert in neue Maschinen und Fahrzeuge und vermietet diese an die Galjard Bau GmbH.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Unternehmensentwicklung

Die Galjard Bau GmbH wurde von Herrn Wladimir Galjard in 2007 als Leitungsbau und Bohrtechnik Zwickau GmbH mit 20 Mitarbeitern und einem kleinen Fuhr- und Maschinenpark erworben. In 2009 erfolgte die Umbenennung in die Galjard Bau GmbH.

Die Mitarbeiterzahlen sind bis Ende 2023 auf über 70 angestiegen und der Maschinenpark hat sich komplett erneuert und wesentlich erweitert sowie refinanziert.

In 2011 wurde ein Grundstück in Fuldabrück-Bergshausen erworben. Bereits im Januar 2013 ist der Betrieb aus den gemieteten Büro-, Lager- und Werkstatträumen von Niestetal nach Fuldabrück-Bergshausen in das neue errichtete Betriebsgebäude eingezogen. In 2018 wurde

durch das stetige Wachstum des Maschinenparks und der Mitarbeiter eine weitere Halle mit Lager- und Büroräumen errichtet.

Seit 2011 ist das Unternehmen im Bereich DVGW GW 301 und DVGW GW 302 zertifiziert. Die Mitarbeiter werden laufend in den Bereichen Messverfahren, Geologie, Bohren, Schweißen sowie Sicherheit geschult und unterwiesen, um den fachlichen und sicherheitstechnischen Anforderungen gerecht zu werden.

2.2. Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 wurden Umsatzerlöse von 17,0 Mio. EUR (Vorjahr: 15,8 Mio. EUR) erzielt. Dabei wurden in den einzelnen Bereichen folgende Umsatzzahlen umgesetzt:

2023
TEUR
2022
TEUR
Veränderung
in %
Horizontalspülbohren 13.825 12.143 13,85
Tiefbau 1.457 2.382 -38,83
Schweißen 806 242 233,06
Entsorgung Bohrschlamm 1.096 1.173 -6,56
abzgl. Skonti - 108 - 63 -71,43
Gesamt 17.076 15.877 7,55

Die Umsatzerlöse konnten im Berichtsjahr um 1,2 Mio. EUR zu 2022 gesteigert werden. Das bedeutet ein Zuwachs an Erlösen von 7,55 % zum Vorjahr.

Der Materialaufwand beträgt im Berichtsjahr 2,5 Mio. EUR (Vorjahr: 2,4 Mio. EUR) und die Fremdleistungen 4,0 Mio. EUR (Vorjahr: 3,2 Mio. EUR). Die Fremdleistungen setzen sich hauptsächlich zusammen aus Mieten für Maschinen von der LBK von 3,5 Mio. EUR (Vorjahr: 2,9 Mio. EUR) und Entsorgungsaufwendungen für Deponien 0,3 Mio. EUR (Vorjahr: 0,2 Mio. EUR).

Durchschnittlich waren 71 Mitarbeiter (Vorjahr: 75 Mitarbeiter) beschäftigt und haben einen Personalaufwand von 5,2 Mio. EUR (Vorjahr: 4,5 Mio. EUR) verursacht.

Die Abschreibungen auf Sachanlagen betragen im Berichtsjahr 0,4 Mio. EUR (Vorjahr: 0,2 Mio. EUR) und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen 7,9 Mio. EUR (Vorjahr: 7,1 Mio. EUR). Davon entfallen auf Reparaturen/Instandhaltungen 2,2 Mio. EUR (Vorjahr: 2,0 Mio. EUR).

Das Betriebsergebnis beträgt im Berichtsjahr 1,2 Mio. EUR (Vorjahr: 1,7 Mio. EUR).

2.3. Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme beträgt zum 31.12.2023 6,2 Mio. EUR (Vorjahr: 5,4 Mio. EUR). Das Anlagevermögen ist mit einem Wert von 1,7 Mio. EUR (Vorjahr: 1,6 Mio. EUR) bilanziert.

Das Eigenkapital ist mit einem Wert von 3,8 Mio. EUR (Vorjahr: 3,1 Mio. EUR) ausgewiesen. Die bilanzielle Eigenkapitalquote liegt somit bei 61,4 % (Vorjahr: 57,0 %).

2.4. Gesamtaussage zur Lage des Unternehmens

Die Galjard Bau GmbH erzielte im Berichtsjahr einen sehr guten Gewinn, der in das Unternehmen in Form von Investitionen in den Maschinen- und Fuhrpark wieder zurückfließen wird. Es ist zu erwarten, dass der Umsatz und der Gewinn für das Jahr 2024 aufgrund der positiven Auftragslage weiter steigen wird.

3. Prognosebericht

Der Ausbau des Glasfasernetzes ist in Deutschland mittelfristig noch nicht abgeschlossen und wird weiterhin durch die bundesweit tätigen sowie regional ansässigen Internetprovider ausgeschrieben und ausgebaut. Langfristig wird der Ausbau des Gasnetzes zurück gehen. Hingegen wird die Versorgung des Fernwärmenetzes langsam aber stetig zunehmen. Der Ausbau der Stromtrassen hat in den letzten Jahren stark zugenommen und wird auch weiterhin zunehmen, um der Umstellung auf die erneuerbaren Energien standhalten zu können. In allen Bereichen wird sich um Aufträge beworben.

Die Umsatzerlöse für 2024 liegen über dem Jahreswert von 2023 bei ca. 18 Mio. EUR. Das Jahresergebnis 2024 wird höher sein als 2023.

4. Chancen- und Risikobericht

Die Chancen auf dem Markt für die Galjard Bau GmbH stehen sehr gut, um weiterhin die hervorragende Auftragslage zu erhalten. In den letzten 10 Jahren wurden Investitionen in den Maschinen- und Fuhrpark kontinuierlich getätigt sowie die Mitarbeiter geschult, um den fachlichen und gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden. Dies bildet die Basis, um die gleichbleibenden und sogar besseren Leistungen erbringen zu können.

Ein Risiko liegt in der weltpolitischen Lage, die dem Unternehmen momentan keine stabile Prognose für die Zukunft bietet.

 

Fuldabrück, den 10.04.2025

Geschäftsführung

Wladimir Galjard

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.780.831,00 1.669.373,70
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5,00 5,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 5,00 5,00
II. Sachanlagen 1.627.826,00 1.516.368,70
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.064,00 5.527,00
2. technische Anlagen und Maschinen 735.138,00 717.243,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 887.624,00 790.559,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 3.039,70
III. Finanzanlagen 153.000,00 153.000,00
1. sonstige Finanzanlagen 153.000,00 153.000,00
B. Umlaufvermögen 4.410.110,67 3.800.153,75
I. Vorräte 160.080,00 225.674,76
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.420.792,09 1.744.717,44
1. sonstige Vermögensgegenstände 1.420.792,09 1.744.717,44
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.829.238,58 1.829.761,55
C. Rechnungsabgrenzungsposten 32.238,14 27.168,16
Bilanzsumme, Summe Aktiva 6.223.179,81 5.496.695,61

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.821.064,05 3.132.103,85
I. gezeichnetes Kapital 410.000,00 410.000,00
II. Gewinnvortrag 2.722.103,85 1.591.244,62
III. Jahresüberschuss 688.960,20 1.130.859,23
B. Rückstellungen 822.860,82 749.437,62
C. Verbindlichkeiten 1.579.254,94 1.615.154,14
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 335.734,45 340.708,70
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.243.520,49 1.274.445,44
Bilanzsumme, Summe Passiva 6.223.179,81 5.496.695,61

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 14.902.248,33 13.658.564,80
2. Personalaufwand 5.287.584,30 4.506.709,08
a) Löhne und Gehälter 3.921.100,49 3.248.313,01
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.366.483,81 1.258.396,07
3. Abschreibungen 436.418,10 292.887,25
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 436.418,10 292.887,25
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 7.963.151,55 7.137.930,09
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.582,26 10.957,42
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 13.376,43 11.681,43
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 485.948,01 561.526,44
8. sonstige Steuern 29.392,00 27.928,70
Jahresüberschuss 688.960,20 1.130.859,23

Anhang

I. Allgemeine Angaben

1. Sitz der Galjard Bau GmbH ist Fuldabrück. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Kassel unter der Nummer HRB 13461 eingetragen.

2. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend wurden die Vorschriften des GmbH-Gesetzes beachtet.

3. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. des § 267 HGB. Dementsprechend ist der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 nach den handelsrechtlichen Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt worden.

4. Der Ausweis der Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt unter Anwendung der Gliederungsschemata der §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB zutreffend.

5. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Abschlussstichtag einzeln bewertet. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen.

II. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

6. Die Aufgliederung und die Bewegungen des Anlagevermögens sind dem Anlagespiegel zu entnehmen. Die Abschreibungen auf das zu Anschaffungskosten angesetzte Anlagevermögen werden (nach Vorjahresgrundsätzen) linear berechnet.

7. Die Vorräte, Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Bei der Bewertung werden alle erkennbaren Ausfallrisiken beachtet.

8. Der Kassenbestand und die Bankguthaben sind zum Nennwert bilanziert.

9. Der Rechnungsabgrenzungsposten wurde nach § 250 HGB ermittelt und beinhaltet Ausgaben für das Geschäftsjahr 2024.

10. Die Rückstellungen werden gemäß § 249 HGB unter Beachtung des Vorsichtsprinzips in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (Erfüllungsbetrag). Dabei wurden alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt.

11. Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten werden mit ihrem jeweiligen Erfüllungsbetrag angesetzt.

12. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Gewährleistungsrückstellungen (T€ 211), Tantiemen (T€ 166) sowie Jahresabschlusskosten (T€ 50).

13. Verbindlichkeitenspiegel

Gesamtbetrag
T€
Restlaufzeit bis 1 Jahr
T€
Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre
T€
Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 336 193 143 0
(Vorjahr) (341) (116) (225) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 735 735 0 0
(Vorjahr) (895) (895) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 508 508 0 0
(Vorjahr) (379) (379) (0) (0)
davon aus Steuern: T€ 69 (Vorjahr: T€ 62)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: T€ 100 (Vorjahr: T€ 63)
1.579 1.436 143 0

14. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 1 (Vorjahr: T€ 1) enthalten.

15. In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 36 (Vorjahr: T€ 0) enthalten.

III. Sonstige Pflichtangaben

16. Mitglieder der Unternehmensorgane

Die Geschäfte wurden im Berichtsjahr durch den Geschäftsführer, Herrn Wladimir Galjard, geführt.

17. Zahl der Mitarbeiter (Durchschnitt):

Angestellte: 16,5
Gewerbliche Arbeitnehmer: 54,5
Auszubildende: 1
Gesamt: 72

18. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB für Mietaufwendungen Maschinen betragen T€ 331 p.a. (unbefristete Verträge) und für Mietaufwendungen Gebäude T€ 322 p.a. (unbefristeter Vertrag). Darüber hinaus bestehen Leasingverpflichtungen aus Kfz-Verträgen in Höhe von T€ 13.

19. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsleitung schlägt vor, den vollständigen Jahresüberschuss 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Fuldabrück, 10. April 2025

Wladimir Galjard, Geschäftsführer

Anlagespiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
31.12.2023
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 26.229,59 0,00 0,00 0,00 26.229,59
26.229,59 0,00 0,00 0,00 26.229,59
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.225,01 0,00 0,00 0,00 6.225,01
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.407.686,25 229.186,86 26.470,00 0,00 1.610.403,11
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.663.822,45 320.056,54 130.841,31 3.039,70 1.856.077,38
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.039,70 0,00 0,00 -3.039,70 0,00
3.080.773,41 549.243,40 157.311,31 0,00 3.472.705,50
Finanzanlagen
1. Sonstige Ausleihungen 153.000,00 0,00 0,00 0,00 153.000,00
153.000,00 0,00 0,00 0,00 153.000,00
3.260.003,00 549.243,40 157.311,31 0,00 3.651.935,09
Abschreibungen
01.01.2023
Abschreibungen des Geschäftsjahres
Entnahme für Abgänge
Umbuchungen
31.12.2023
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 26.224,59 0,00 0,00 0,00 26.224,59
26.224,59 0,00 0,00 0,00 26.224,59
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 698,01 463,00 0,00 0,00 1.161,01
2. Technische Anlagen und Maschinen 690.443,25 211.008,86 26.187,00 0,00 875.265,11
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 873.263,45 224.946,24 129.756,31 0,00 968.453,38
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
1.564.404,71 436.418,10 155.943,31 0,00 1.844.879,50
Finanzanlagen
1. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
1.590.629,30 436.418,10 155.943,31 0,00 1.871.104,09
Buchwerte
31.12.2023
31.12.2022
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5,00 5,00
5,00 5,00
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.064,00 5.527,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 735.138,00 717.243,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 887.624,00 790.559,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 3.039,70
1.627.826,00 1.516.368,70
Finanzanlagen
1. Sonstige Ausleihungen 153.000,00 153.000,00
153.000,00 153.000,00
1.780.831,00 1.669.373,70

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 09.05.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

An die Galjard Bau GmbH, Fuldabrück:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Galjard Bau GmbH, Fuldabrück, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Galjard Bau GmbH, Fuldabrück, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können,

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben,

• beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben,

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann,

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt,

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft,

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Marburg, den 22. April 2025

GBZ Revisions und Treuhand AG
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Dr. Rausch, Wirtschaftsprüfer

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