Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 6167
Eingetragen
27.2.2007
Branche
Wärme- und KältehandelElektrizitätshandelGroßhandel mit Installationsbedarf für Gas, Wasser und Heizung
Gegenstand
Errichten und Betrieb von Energieversorgungsanlagen sowie Erwerb und Handel von Wärme und Energie.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Christian Vogel
seit 29.4.2021
Prokura
Kai Uwe Krauel
seit 29.4.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

3.00% identifiziert97.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
3.00%

Ungelöste Beteiligungen (2)

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Danpower GmbH
Germany
250.000 €
50.00%
Chemiepark Bitterfeld-Wolfen GmbH
Germany
250.000 €
50.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

PD energy GmbH

Bitterfeld-Wolfen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024

1. Allgemeine Angaben

Die PD energy GmbH, Bitterfeld-Wolfen (im Folgenden „PD energy“), wurde am 29. Dezember 2006 gegründet. Die Chemiepark Bitterfeld-Wolfen GmbH, Bitterfeld-Wolfen, und die Danpower GmbH, Potsdam, halten jeweils 50,0 % der Geschäftsanteile.

Die Gesellschaft betreibt auf dem Gelände des Chemieparks Bitterfeld-Wolfen eine thermische Restabfallbehandlungsanlage (auch „TRB“ genannt). Mit einem Investitionsvolumen von rund EUR 65 Millionen entstand eine moderne Verwertungsanlage, die Anfang des Jahres 2010 den Regelbetrieb aufnahm. Die TRB hat einen genehmigten jährlichen Durchsatz an Reststoffen - sortierte Siedlungs- und Gewerbeabfälle - in Höhe von 146.400 t bei einem Heizwert von 11 MJ/kg. Damit wird eine elektrische Leistung von ca. 10 MW bei einer gleichzeitigen Wärmeauskopplung von etwa 15 MW (Dampf- und Fernwärme) erzielt.

Die Geschäftstätigkeit ist ausgerichtet auf die Annahme von Restabfall und die wirtschaftliche Versorgung von Drittunternehmen mit Strom, Wärme und Prozessdampf am Standort Chemiepark Bitterfeld-Wolfen (im Folgenden „Chemiepark“). Als Restabfall werden aufbereitete Siedlungs- und Gewerbeabfälle aus der Region sowie aus dem Bundesgebiet entsprechend dem Abfallwirtschaftskreislaufgesetz zur Verwertung angenommen. Diese wurden früher auch als Ersatzbrennstoff - EBS bezeichnet. Der produzierte Strom wird in das Netz des örtlichen Netzbetreibers eingespeist. Die Wärme wird über das Dampfnetz im Chemiepark durch ortansässige Unternehmen abgenommen bzw. über eine Trasse in das Fernwärmenetz der Bitterfelder Fernwärme GmbH, Bitterfeld-Wolfen geleitet.

Die TRB erfüllt in vollem Umfang die Vorgaben der Bundesimmissionsschutzverordnung (17. BImSchV) und entspricht damit den strengsten Umweltstandards. Die installierte Rauchgasreinigung garantiert die Einhaltung aller Emissionsgrenzwerte. Die Emissionswerte werden vom Landesverwaltungsamt online überwacht.

Die Gesellschaft ist als Entsorgungsfachbetrieb zertifiziert. Des Weiteren erfolgte die Zertifizierung Energiemanagementsystem nach DIN ISO 50001.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Geschäftsverlauf

Die Wirtschaftsleistung Deutschlands ging im Jahr 2024 erneut zurück. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank um 0,2 %. Damit setzte sich der negative Trend des Vorjahres fort. Das BIP lag im Jahr 2024 lediglich 0,3 % über dem Niveau von 2019, dem Jahr vor der Corona-Pandemie.

Mehrere konjunkturelle und strukturelle Belastungen bremsten eine bessere wirtschaftliche Entwicklung:

Rückgang der Exporte: Trotz eines Anstiegs des Welthandels sah sich die deutsche Exportwirtschaft auf wichtigen Auslandsmärkten einer stärkeren internationalen Konkurrenz ausgesetzt, insbesondere aus der Volksrepublik China. Die deutschen Exporte sanken entsprechend.

Hohe Energiekosten: Diese stellten weiterhin eine erhebliche Belastung für die Wettbewerbsfähigkeit des Verarbeitenden Gewerbes dar.

Zurückhaltender Konsum: Private Haushalte hielten sich trotz steigender Einkommen mit Käufen zurück, bedingt durch Unsicherheiten über die weitere wirtschaftliche Entwicklung.

Geringere Investitionen: Ein erhöhtes Zinsniveau sowie unsichere wirtschaftliche Aussichten hemmten die Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge.

Hinzu kamen die Belastungen durch hohe Baupreise, die die Bauinvestitionen negativ belasteten.

In diesem schwierigen Umfeld schrumpfte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2024 weiter, was insbesondere für exportorientierte und energieintensive Branchen eine Herausforderung darstellte.

Die Verfügbarkeit der TRB-Anlage im Berichtsjahr liegt bei 93,3 % (Vj. 92,7 %). Die geplante Verfügbarkeit lag bei 91,0 %.

Bisher traten im Jahr 2024 nur kleinere Störungen (ca. 21 h) (Lagerschaden Seiltrommel Kran und Klemmer Brennstoffzuführung durch Wurzel) auf. Die Verbrennungsleistung war im Berichtsjahr auf einem guten Niveau. Im Jahr 2024 wurden wie immer zwei Kesselrevisionen (April und Oktober) durchgeführt. Zusätzlich wurde im Berichtsjahr eine große Revision der Turbine durchgeführt, beginnend mit der Kesselrevision im April. Die Turbine wurde ausgebaut und im MAN Service Center Hamburg instandgesetzt. Die Inbetriebnahme der Turbine erfolgte am 19.06.2024.

Gemäß der Planung sollten 135.000 t Restabfall im Geschäftsjahr 2024 in der Anlage thermisch verwertet werden; tatsächlich wurde ein Durchsatz von 133.944 t (Vj. 135.838 t) erreicht. Der dabei erzielte durchschnittliche Heizwert betrug 12,66 MJ/kg (Vj. 12,43 MJ/Kg).

Die Brennstoffversorgung im Berichtsjahr ist über Jahresverträge gesichert. Die Brennstoffversorgung lief im Jahr 2024 ohne Probleme. Es waren keine Lieferengpässe zu verzeichnen. Aber es sind erste Zeichen, insbesondere auf dem Gewerberestabfallmarkt, durch Produktionsminderung bzw. -schließungen erkennbar. Seit dem 01.01.2024 ist die PD energy nach BEHG zur Abgabe von CO2 -Zertifikaten verpflichtet. Ca. 90 % der anfallenden Kosten werden durch die Inverkehrbringer bezahlt (eine Ausnahme RAB Halle für 2024 - ausschreibungsbedingt).

Der Restabfall wurde zu ca. 60 % aus Sachsen-Anhalt geliefert. Die restlichen 40 % verteilen sich auf weitere sechs Bundesländer, davon mit ca. 30 % aus dem angrenzenden Land Sachsen. Die PD energy unterstreicht damit ihre Bestrebungen, den anfallenden Restabfall einer standortnahen Verwertung zuzuführen.

Beim Restabfall konnten leicht steigende Preise verzeichnet werden. Im Vergleich zum Vorjahresniveau stieg der durchschnittliche Erlös von 77,82 EUR/t auf 83,80 EUR/t (ohne CO2 -Bepreisung) bzw. 100,01 EUR/t (inklusive CO2 -Bepreisung). Der Umsatz aus der Annahme von Restabfall (ohne CO2 -Bepreisung in Höhe von TEUR 2.172) stieg um TEUR 521 bzw. 4,9 % auf TEUR 11.224 (Vj. TEUR 10.703). Die mit TEUR 11.070 geplanten Restabfall-Umsätze (ohne CO2 -Bepreisung) wurden damit übertroffen.

Unter anlagentechnischen Gesichtspunkten erfolgte die Stromerzeugung kontinuierlich. Der Umsatz aus der Stromerzeugung sank um TEUR 1.478 bzw. 25,6 % auf TEUR 4.294 (Vj. TEUR 5.772). Damit ist das Preisniveau an der EEX-Börse wieder auf dem Niveau vor dem russischen Angriffskrieg. Die Strompreise sind von der Gesellschaft nicht beeinflussbar. Der Strompreis 2024 lag kumulativ bei 83,80 EUR/MWh. Im Plan 2024 wurde mit einem Durchschnittspreis von 85 EUR/MWh kalkuliert. Der geplante Umsatz der Stromerlöse für 2024 betrug TEUR 3.835.

Die Fahrweise der Gas- und Dampf-Anlage des am Standort ansässigen Energieversorgers hat Auswirkungen auf die Dampferzeugung im Kraftwerk. Die Niederdruck-Dampfabnahme erfolgte nach Fahrplan. Der Dampf-Umsatz sank um TEUR 396 auf TEUR 3.654 (Vj. TEUR 4.049). Der Planumsatz 2024 für Dampf belief sich auf TEUR 4.053.

Die Umsatzerlöse aus Fernwärmelieferungen sind gegenüber dem Vorjahr um 13,2 % auf TEUR 787 (Vj. TEUR 695) gestiegen. Die geplanten Fernwärmeerlöse lagen bei TEUR 800.

2.2 Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2024 hat die Gesellschaft gegenüber dem Vorjahr ein um 62,0 % gesunkenes Jahresergebnis von TEUR 1.420 (Vj. TEUR 3.741) erzielt.

Die Umsatzerlöse steigen um 2,9 % auf TEUR 24.161 (Vj. TEUR 23.487). Der Materialaufwand ist um 74,3 % auf TEUR 9.159 gestiegen (Vj. TEUR 5.255), getrieben im Wesentlichen durch CO2 -Kosten aufgrund BEHG. Das Betriebsergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um 60,0 % von TEUR 5.722 auf TEUR 2.291 gesenkt.

Bei den Personalaufwendungen ist ein Anstieg von 13,1% auf TEUR 3.743 (Vj. TEUR 3.308) zu verzeichnen. Die Abschreibungen haben sich um 6,6 % im Vergleich zum Vorjahr auf TEUR 3.613 verringert.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verzeichnen eine Verringerung um TEUR 122 bzw. 2,2 % auf TEUR 5.372.

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen haben sich um TEUR 152 bzw. 20,1 % auf TEUR 603 verringert. Die Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens liegen wie im Vorjahr bei TEUR 545, bedingt durch die Gewährung von Darlehen gegenüber KSR. Das Finanzergebnis ist infolgedessen um 72,5 % auf TEUR -58 gestiegen.

Da das Ergebnis der Gesellschaft gesunken ist, fielen Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEUR 658 (Vj. TEUR 1.620) um TEUR 962 geringer an.

Das Geschäftsjahr 2024 wurde insgesamt mit einem Jahresüberschuss TEUR 1.420 (Vj. TEUR 3.741) abgeschlossen. Das für das Geschäftsjahr 2024 von ursprünglich T€ 3.081 auf T€ 2.058 aufgrund der gesunkenen Strompreise korrigierte geplante Jahresergebnis wurde damit nicht erreicht.

2.3 Vermögenslage

Die Vermögenslage der PD energy ist durch den Betrieb der TRB geprägt. Die Struktur des kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und die Verbindlichkeiten der Gesellschaft trägt diesem Sachverhalt Rechnung.

Die Aktivseite wird vom Anlagevermögen dominiert. So bestehen 32,6 % (Vj. 34,1%) der Bilanzsumme aus dem Sachanlage- und 49,5 % (Vj. 47,3 %) aus Finanzanlagevermögen. Im Geschäftsjahr 2024 wurden Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 2.334 getätigt, bei denen es sich im Wesentlichen um Grundstücke und Bauten (TEUR 2.000), Anlagen in Bau (TEUR 105), Technische Anlagen und Maschinen (TEUR 184) und der Betriebs- und Geschäftsausstattung (TEUR 45) handelt.

Die planmäßigen Abschreibungen betrugen im Geschäftsjahr 2024 TEUR 3.613 (Vj. TEUR 3.869). Durch die Investitionen in Sachanlagen und die die gegenläufigen Abschreibungen hat sich der Buchwert des Sachanlagevermögens um TEUR 1.276 gegen- über dem Vorjahr verringert. Die Anlagedeckung II (= [Wirtschaftliches Eigenkapital + mittel- und langfristiges Fremdkapital] / Anlagevermögen) beträgt 101,3 % (Vj. 115,11 %).

Die unter den Vorräten ausgewiesenen Hilfsstoffe haben sich stichtagsbedingt um 4,2 % auf TEUR 78 gesenkt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um 13,3 % auf TEUR 3.675 gestiegen. Die Guthaben bei Kreditinstituten und der Kassenbestand sind ebenfalls um 46,2 % gesunken und betragen zum 31. Dezember 2024 TEUR 2.138 (Vj. TEUR 3.971).

Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2024 senkte sich gegenüber dem Vorjahr um 10,5 % von TEUR 21.785 auf TEUR 19.505. Die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2024 beträgt 48,3 % (Vj. 51,5 %).

Wesentlicher Bestandteil der Verbindlichkeiten sind neben den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 14.319 (Vj. TEUR 14.317) die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.576 (Vj. TEUR 10).

Der Rückgang der Bilanzsumme um TEUR 1.909 resultiert im Wesentlichen aus einem geringeren Jahresüberschuss bzw. Bilanzgewinn, dem auf der Aktivseite die entsprechenden geringeren Guthaben bei Kreditinstituten gegenüberstehen.

2.4 Finanzlage

Die PD energy hat im Geschäftsjahr 2024 einen operativen Cashflow von TEUR 6.018 (Vj. TEUR 7.294) erzielt. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit belief sich auf TEUR 212 (Vj. TEUR 405). Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit belief sich auf TEUR -8.062 (Vj. TEUR -11.540) und beinhaltete die planmäßige Tilgung der Bankdarlehen und der zugehörigen Zinszahlungen sowie die Ausschüttung an die Gesellschafter. Insgesamt kam es damit zu einer Verminderung der flüssigen Mittel auf TEUR 2.138 (Vj. TEUR 3.971).

Die Liquidität des Unternehmens war im Berichtszeitraum jederzeit gesichert. Eingangsrechnungen werden überwiegend unter Ausnutzung von Skonti bezahlt.

Die Finanzierung der Investition in den Geschäftsjahren 2007 bis 2009 erfolgte durch Kapitaleinlagen der Gesellschafter von EUR 12 Millionen (davon EUR 11,5 Millionen als Kapitalrücklage) und durch Fremdkapital (Kreditrahmen für Investitionskredite EUR 52,5 Millionen).

Zum 31. Dezember 2024 waren insgesamt TEUR 2.138 (Vj. TEUR 3.971) an flüssigen Mitteln vorhanden. Darüber hinaus besteht ein Kontokorrentkredit in Höhe von TEUR 3.000, der zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2024 nicht in Anspruch genommen wurde.

2.5 Personal

Im Geschäftsjahr 2024 beschäftigte die Gesellschaft durchschnittlich 48 Mitarbeiter (Vj. 49 Mitarbeiter). Die Personalaufwandsquote im Verhältnis zur Betriebsleistung erhöhte sich von 14,0 % im Vorjahr auf 15,5 % im Geschäftsjahr 2024.

3. Bericht über die künftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

3.1 Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Die Geschäftsführung geht davon aus, dass sich die positive Geschäftsentwicklung in den Folgejahren fortsetzen wird.

Die Umsatzentwicklung hängt im Wesentlichen von der Mengen- und Preisentwicklung auf dem Abfallmarkt in Deutschland und damit auf die Versorgung der Verbrennungsanlage mit Ersatzbrennstoffen sowie den Strompreisen am Großhandelsmarkt ab. In den Unternehmensplanungen gehen wir aufgrund der derzeitigen Marktsituation - insbesondere bei den Ersatzbrennstoffen - davon aus, dass auch weiterhin Jahresüberschüsse erzielt werden können. Positiv werden sich hierbei auch die aufgrund der hohen Tilgungsraten zurückgehenden Zinsaufwendungen auswirken.

Wir rechnen für die kommenden Geschäftsjahre mit positiven Jahresergebnissen von TEUR 5.715 im Geschäftsjahr 2025 bis TEUR 4.742 im Geschäftsjahr 2028. Für das Geschäftsjahr 2025 werden Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 26.349 geplant.

Für das Geschäftsjahr 2025 wurden Vorkehrungen getroffen, damit eine geplante Verfügbarkeit von über 91,0 % erreicht werden kann.

3.2 Chancen und Risiken

Die Wirtschaft stagnierte im Jahr 2024. Die wesentlichen Treiber dafür waren hohe Preise auf allen Wirtschaftsstufen, gestiegene Finanzierungskosten durch gestiegene Zinsen und geringe Nachfrage im In- und Ausland. Für 2025 rechnet der Sachverständigenrat der Bundesregierung mit einem Wachstum von 2,6 %.

Die Gesellschaft ist zahlreichen Risiken ausgesetzt, denen, soweit möglich, durch Maßnahmen des Risikomanagements begegnet wird.

Preisänderungsrisiken werden, soweit möglich, durch langfristige Lieferverträge begrenzt.

Ausfallrisiken beim Forderungsbestand werden reduziert, indem die Bonität und das Zahlungsverhalten der Kunden laufend überwacht werden. Das Zahlungsausfallrisiko wird als marginal eingeschätzt. Für das Geschäftsjahr 2025 ist keine Verschlechterung der Bonität der Kunden zu erwarten.

Die Gesellschaft war in der Vergangenheit in Folge des negativen Cashflows insbesondere dem Risiko eines Liquiditätsengpasses ausgesetzt. Die Sicherung der Zahlungsfähigkeit erfolgte durch Gesellschafterdarlehen. Durch den seit 2016 positiven Cashflow wurde das Liquiditätsrisiko weiter reduziert. Die Gesellschafter haben ungeachtet dessen weiterhin erklärt, dass sie die PD energy, wenn notwendig, weiter mit liquiden Mitteln ausstatten bzw. diese in der Gesellschaft belassen werden.

Der Absatz von Fernwärme ist unmittelbar von den Witterungsbedingungen abhängig. Bei milden Wintern werden dementsprechend geringere Umsatzerlöse realisiert.

Die Auslastung des Kraftwerkes soll durch ein dezidiertes Inputmanagement für Brennstoffe gewährleistet werden. Gleichwohl kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich die Lage auf diesem Beschaffungsmarkt zu Ungunsten der Gesellschaft entwickelt.

Das monetäre Risiko aus einer Betriebsunterbrechung wird von der Geschäftsführung als gering eingeschätzt, da dieses u. a. durch eine Versicherung abgedeckt wird.

Zum Bilanzstichtag gab es keine nennenswerten Rechtstreitigkeiten, so dass die Geschäftsführung hier entsprechend auch kein Risiko sieht.

Durch die fundamentalen Änderungen im Strommarkt, insbesondere durch weiter steigende Preise für CO2 -Zertifikate und Erdgas, kann es auch in Zukunft zu signifikant höheren Strompreisen als in der Ursprungsplanung kommen.

Chancen sieht die Gesellschaft in der zielgerichteten Versorgung der Ansiedler mit Strom, Wärme und Dampf. Dazu konnten im Geschäftsjahr 2018 Folgelieferverträge mit einer Laufzeit von 10 Jahren ab 2020 abgeschlossen werden.

Es bestehen derzeit keine wirtschaftlichen und rechtlichen Risiken mit Bestandsgefährdungspotential. Im Hinblick auf die wirtschaftlichen Verhältnisse der Gesellschaft besteht für die nächsten Jahre kein Anlass zur Vermutung einer eintretenden Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit.

Der Lagebericht enthält Aussagen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft sowie allgemein wirtschaftliche Entwicklungen beziehen. Diese Aussagen stellen subjektive Einschätzungen dar, die wir auf Basis der uns aktuell zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die zu Grunde liegenden Annahmen nicht eintreten oder andere Risiken wirksam werden, können die tatsächlichen Ergebnisse von den derzeitigen Prognosen abweichen.

 

Bitterfeld-Wolfen, 31. Januar 2025

Kai Uwe Krauel, Geschäftsführer

Patrick Dierichsweiler, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2024

AKTIVA

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31.12.2024 31.12.2023
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 6.487,00 10.025,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 11.380.623,13 9.899.367,13
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.486.274,91 4.342.947,00
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 126.758,00 132.205,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 173.660,50 68.989,60
13.167.316,54 14.443.508,73
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.000.000,00 1.000.000,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 19.000.000,00 19.000.000,00
20.000.000,00 20.000.000,00
33.173.803,54 34.453.533,73
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
Hilfsstoffe 78.482,47 81.893,67
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.674.593,08 3.243.771,27
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 598.147,63 479.950,81
3. Forderungen gegen Gesellschafter 6.431,09 0,00
4. Sonstige Vermögensgegenstände 715.624,29 380,67
4.994.796,09 3.724.102,75
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.138.044,28 3.971.323,26
7.211.322,84 7.777.319,68
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 0,00 63.586,08
40.385.126,38 42.294.439,49

PASSIVA

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31.12.2024 31.12.2023
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Kapitalrücklage 11.500.000,00 11.500.000,00
III. Gewinnvortrag 6.084.818,75 6.043.469,94
IV. Jahresüberschuss 1.420.387,04 3.741.348,81
19.505.205,79 21.784.818,75
B. SONDERPOSTEN FÜR INVESTITIONSZUSCHÜSSE 101.965,00 112.906,00
C. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 330.116,00 330.116,00
2. Sonstige Rückstellungen 2.916.116,87 1.826.401,03
3.246.232,87 2.156.517,03
D. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.670,19 3.765.276,21
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.575.645,79 9.722,51
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 14.318.880,03 14.316.766,23
4. Sonstige Verbindlichkeiten 631.526,71 148.432,76
17.531.722,72 18.240.197,71
40.385.126,38 42.294.439,49

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2024

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2024 2023
1. Umsatzerlöse 24.160.755,03 23.486.595,99
2. Sonstige betriebliche Erträge 31.356,51 160.196,98
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 4.752.143,82 1.918.938,22
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.407.157,97 3.335.825,90
9.159.301,79 5.254.764,12
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.119.163,56 2.748.810,45
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 623.458,63 559.248,30
davon für Altersversorgung: € 613,55 (Vorjahr: € 613,55)
3.742.622,19 3.308.058,75
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3.613.457,37 3.869.138,44
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.371.560,17 5.493.247,78
7. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 545.000,02 545.000,00
davon aus verbundenen Unternehmen: € 545.000,02 (Vorjahr: € 545.000,00)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 602.766,93 754.684,52
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 657.947,77 1.619.562,55
10. Ergebnis nach Steuern 1.589.455,34 3.892.336,81
11. Sonstige Steuern 169.068,30 150.988,00
12. Jahresüberschuss 1.420.387,04 3.741.348,81

Anhang für das Geschäftsjahr 2024

A. Allgemeine Angaben

Die PD energy GmbH hat ihren Sitz in Bitterfeld-Wolfen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Stendal unter HRB 6167 eingetragen.

B. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft in Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Gemäß Gesellschaftsvertrag sind jedoch die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften anzuwenden, deshalb wurde die Aufstellung des Jahresabschlusses ohne größenabhängige Erleichterungen vorgenommen.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorgaben des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes erstellt. Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 Abs. 2 und 3 HGB, die Postenbezeichnungen wurden den Bedürfnissen der Gesellschaft angepasst. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 265 ff. HGB) aufgestellt worden.

C. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und soweit abnutzbar über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben.

Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten (in Vorjahren mit Fremdkapitalzinsen) abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen, im Zugangsjahr zeitanteilig, über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer bewertet.

Geringwertige Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten EUR 800,00 nicht übersteigen, werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bilanziert.

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips bewertet.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt. Sie werden wertberichtigt, wenn ihr Ausgleich am Abschlussstichtag ungewiss oder gefährdet ist. Eine Pauschalwertberichtigung wurde gebildet.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nennwerten bilanziert.

Rechnungsabgrenzungsposten sind zu Nominalwerten bewertet.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Öffentliche Zuschüsse zu den Baukosten werden als Sonderposten für Investitionszuschüsse erfasst und entsprechend der Abschreibungsdauer der bezuschussten Anlagegegenstände ertragswirksam aufgelöst.

Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden zum Stichtag mit dem von der Deutschen Bundesbank bekanntgegebenen Zinssatz abgezinst, soweit die hieraus resultierenden Abzinsungsbeträge wesentlich sind.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

D. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel als Anlage zum Anhang dargestellt.

Die Gesellschaft hält die folgenden Anteile:

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Name der Gesellschaft Höhe der Beteiligung in % Eigenkapital zum 31.12.2024 Ergebnis 2024 in TEUR
in TEUR
KSR Klärschlammrecycling Bitterfeld-Wolfen GmbH, Bitterfeld-Wolfen 100 -3.066 -325

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen aus sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 598 (Vj. TEUR 480).

Die Forderungen gegen Gesellschafter sind in voller Höhe gleichzeitig Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, und bestehen in voller Höhe aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen mit TEUR 2.715.

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

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Restlaufzeiten
innerhalb 1 Jahr Zwischen 1 und 5 Jahren größer 5 Jahre größer 1 Jahre
EUR EUR EUR EUR EUR
1 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.670,19 5.670,19 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 3.765.276,21 3.765.276,21 0,00 0,00 0,00
2 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.575.645,79 2.575.645,79 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 9.722,51 9.722,51 0,00 0,00 0,00
3 Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 14.318.880,03 318.880,03 0,00 14.000.000,00 14.000.000,00
Vorjahr 14.316.766,23 316.766,23 0,00 14.000.000,00 14.000.000,00
4 sonstige Verbindlichkeiten 631.526,71 631.526,71 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 148.432,76 148.432,76 0,00 0,00 0,00
Gesamt 17.531.722,72 3.531.722,72 0,00 14.000.000,00 14.000.000,00
Vorjahr 18.240.197,71 4.240.197,71 0,00 14.000.000,00 14.000.000,00

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch geschäftsübliche Sicherheiten (Sicherungsübereignungen, Eigentumsvorbehalte) besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind - wie im Vorjahr - gleichzeitig Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, und bestehen aus sonstigen Verbindlichkeiten (TEUR 14.000, Vj. TEUR 14.000) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 319, Vj. TEUR 317).

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 476 (Vj. TEUR 148) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 1 (Vj. TEUR 0) enthalten.

E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen ergaben sich im Geschäftsjahr 2024 wie folgt:

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2024 2023
TEUR TEUR
Annahme von Ersatzbrennstoffen 13.396 10.703
Verkauf von Strom 4.534 6.382
Verkauf von Dampf 3.654 4.049
Umsatzerlöse mit verbundenen Unternehmen 1.482 1.525
Verkauf von Wärme 787 695
Übrige 308 132
24.161 23.487

In den Umsatzerlöse sind Erträge außergewöhnlicher Größenordnung aus Weiterbelastung der CO2 -Kosten aufgrund BEHG in Höhe von TEUR 2.172 enthalten.

In den Aufwendungen für Roh-, Hilfs und Betriebsstoffe sind Aufwendungen außergewöhnlicher Größenordnung von CO2 -Kosten aufgrund BEHG in Höhe von TEUR 2.825 enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen außergewöhnlicher Größenordnung für eine große Revision der Turbine in Höhe von TEUR 1.198 enthalten.

F. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus vier Dienstleistungsverträgen mit der Gesellschafterin Chemiepark Bitterfeld-Wolfen GmbH, Bitterfeld-Wolfen. Hieraus ergeben sich jährlich Verpflichtungen von TEUR 478. Die Verträge laufen unbefristet.

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus IT-Wartungs- und Dienstleistungsverträgen mit der Gesellschafterin Danpower GmbH, Potsdam. Hieraus ergeben sich jährliche Verpflichtungen von TEUR 396. Ein Vertrag (TEUR 77) hat eine Laufzeit bis 31. Dezember 2025. Ein weiterer Vertrag (TEUR 72) läuft unbefristet. Weiterhin bestehen finanzielle Verpflichtungen aus einem Vertrag zum Stoffstrommanagement mit der Gesellschafterin Danpower GmbH, Potsdam in Höhe von TEUR 248. Der Vertrag verlängert sich automatisch um ein weiteres Jahr, sofern er nicht drei Monate vor Jahresende gekündigt wird.

Arbeitnehmer

Im Berichtsjahr waren durchschnittlich beschäftigt (nach Gruppen):

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2024
Anzahl
Arbeiter 43
Meister, Sachbearbeiter 5
48

Geschäftsführung

Herr Kai Uwe Krauel, Kaufmännischer Geschäftsführer

Herr Dr. Dietmar Rötsch, Technischer Geschäftsführer (bis 31.12.2024)

Herr Patrick Dierichsweiler, Technischer Geschäftsführer (ab 01.01.2025)

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird in Übereinstimmung mit § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Abschlussprüferhonorar

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Honorare für unseren Abschlussprüfer in Gesamthöhe von TEUR 35 für

Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von TEUR 23 sowie

Steuerberatungsleistungen in Höhe von TEUR 12

enthalten.

Vorschlag für die Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.420.387,04 nicht auszuschütten und ihn zusammen mit dem Überschussvortrag aus dem Vorjahr (EUR 6.084.818,75) auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Bitterfeld-Wolfen, 31. Januar 2025

Kai Uwe Krauel, Geschäftsführer

Patrick Dierichsweiler, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2024

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ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2024 Zugänge Abgänge 31. Dez. 2024
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Software 60.334,00 0,00 0,00 60.334,00
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke und Bauten 17.181.734,70 2.000.000,00 0,00 19.181.734,70
2. Technische Anlagen und Maschinen 50.916.424,10 183.629,91 0,00 51.100.054,01
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 526.026,44 45.426,37 11.848,92 583.301,73
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 68.989,60 104.670,90 0,00 173.660,50
68.693.174,84 2.333.727,18 11.848,92 71.038.750,94
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.000.000,00 0,00 0,00 1.000.000,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 19.000.000,00 0,00 0,00 19.000.000,00
20.000.000,00 0,00 0,00 20.000.000,00
88.753.508,84 2.333.727,18 11.848,92 91.099.084,94
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ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2024 Zugänge Abgänge 31. Dez. 2024
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Software 50.309,00 3.538,00 0,00 53.847,00
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke und Bauten 7.282.367,57 518.744,00 0,00 7.801.111,57
2. Technische Anlagen und Maschinen 46.573.477,10 3.040.302,00 0,00 49.613.779,10
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 393.821,44 50.873,37 11.848,92 456.543,73
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
54.249.666,11 3.609.919,37 11.848,92 57.871.434,40
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
54.299.975,11 3.613.457,37 11.848,92 57.925.281,40
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BUCHWERTE
31. Dez. 2024 31. Dez. 2023
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Software 6.487,00 10.025,00
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke und Bauten 11.380.623,13 9.899.367,13
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.486.274,91 4.342.947,00
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 126.758,00 132.205,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 173.660,50 68.989,60
13.167.316,54 14.443.508,73
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.000.000,00 1.000.000,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 19.000.000,00 19.000.000,00
20.000.000,00 20.000.000,00
33.173.803,54 34.453.533,73

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 20.03.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die PD energy GmbH, Bitterfeld-Wolfen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der PD energy GmbH, Bitterfeld-Wolfen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PD energy GmbH, Bitterfeld-Wolfen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, den 31. Januar 2025

AIOS GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Marco Schneider, Wirtschaftsprüfer

Sebastian Motzkus, Wirtschaftsprüfer

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