Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 75294
Vorher
Packwell Rhein-Ruhr Beteiligungs-GmbH
Eingetragen
26.4.2013
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Wellpapier und -pappe sowie von Verpackungsmitteln aus Papier, Karton und PappeHerstellung von Verpackungsmitteln aus Holz und von Böttcherwaren
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Wellpappe und daraus hergestellten Verpackungen, insbesondere unter der Bezeichnung "Packwell", sowie der Handel mit Verpackungsmaterial.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marina Dr. Palm
seit 8.11.2024
Geschäftsführer
Gero Hempel
seit 2.2.2018
Geschäftsführer
Franz Gayer
seit 3.11.2017
Prokura
Andreas Ehrentraut
seit 31.7.2015
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Papierfabrik Palm GmbH & Co.KG
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Packwell GmbH

Monheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Inhaltsverzeichnis

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Rechnungslegung

Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt

Allgemeine Auftragsbedingungen

Hinweis:

Den nachfolgenden Bestätigungsvermerk haben wir, unter Beachtung der gesetzlichen und berufsständischen Bestimmungen, nach Maßgabe der in der Anlage "Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt" beschriebenen Bedingungen erteilt.

Falls das vorliegende Dokument in elektronischer Fassung für Zwecke der Offenlegung gemäß § 325 HGB verwendet wird, sind für diesen Zweck daraus nur die Dateien zur Rechnungslegung und im Falle gesetzlicher Prüfungspflicht der Bestätigungsvermerk resp. der diesbezüglich erteilte Vermerk bestimmt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Packwell GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Packwell GmbH, Monheim am Rhein - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Packwell GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, 4. April 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Maxim Orlov, Wirtschaftsprüfer

Fabian Scharfenstein, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2022
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 69.917,00 40
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 200.601,00 300
2. Technische Anlagen und Maschinen 38.544,00 108
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.399.366,22 1.549
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 687.342,59 410
2.325.853,81 2.367
2.395.770,81 2.407
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.930.820,48 3.504
2. Unfertige Erzeugnisse 0,00 9
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 3.880.580,18 6.675
5.811.400,66 10.188
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.372.090,76 6.167
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.781.985,10 290
3. Sonstige Vermögensgegenstände 156.379,80 260
8.310.455,66 6.717
III. Guthaben bei Kreditinstituten
Guthaben bei Kreditinstituten 0,00 1.185
14.121.856,32 18.089
C. Rechnungsabgrenzungsposten 338.044,18 555
- 16.855.671,31 21.050

Passiva

31.12.2022
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.000.000,00 2.000
II. Bilanzgewinn 11.281,71 11
2.011.281,71 2.011
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 5.459.691,00 5.402
2. Sonstige Rückstellungen 1.900.810,48 2.682
7.360.501,48 8.084
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.912.182,89 7.906
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.101.605,93 1.245
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 74.019,26 1.143
4. Sonstige Verbindlichkeiten 396.080,04 660
7.483.888,12 10.955
16.855.671,31 21.050

Gewinn- und Verlustrechnung für 2023

2022
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 75.916.281,28 96.384
2. Verminderung des Bestands (Vorjahr Erhöhung des Bestandes) an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -2.737.170,33 626
73.179.110,95 97.010
3. Sonstige betriebliche Erträge 167.984,06 127
73.347.095,01 97.137
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 34.742.822,97 55.769
b) Aufwendungen für Energiekosten und bezogene Leistungen 2.778.127,17 5.574
37.520.950,14 61.343
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 14.606.421,54 15.333
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung
davon für Altersversorgung EUR 108.012,14 (Vj. TEUR 215) 3.038.557,75 2.979
17.644.979,29 18.312
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.501.300,92 4.475
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 11.932.256,07 13.180
4.747.608,59 -173
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 22.030,60 (Vj. TEUR 99) 22.030,60 99
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen EUR 46.917,00 (Vj. TEUR 184)
davon an verbundenen Unternehmen EUR 0,00 (Vj. TEUR 143) 214.413,77 505
-192.383,17 -406
10. Ergebnis nach Steuern 4.555.225,42 -579
11. Sonstige Steuern 47.956,68 46
12. Jahresüberschuss vor Gewinnabführung (Vorjahr: Jahresfehlbetrag vor Verlustübernahme) 4.507.268,74 -624
13. Aufwand aus der Gewinnabführung (Vorjahr: Ertrag aus Verlustübernahme) -4.507.268,74 624
14. Jahresergebnis 0,00 0
15. Gewinnvortrag 11.281,71 11
16. Bilanzgewinn 11.281,71 11

Anhang für 2023

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht.

Registerinformation

Die Gesellschaft ist unter der Firma Packwell GmbH mit Sitz in Monheim im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter der Nummer HRB 75294 eingetragen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen über drei bis fünf Jahre abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze abgeschrieben. Die betriebsgewöhnlich Nutzungsdauer beträgt 3-15 Jahre. Für mehrschichtige Nutzung werden Zuschläge auf die linearen Abschreibungssätze vorgenommen. Für Klischees und Stanzwerkzeuge wurde ein Festwert übernommen.

Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Die unfertigen und die fertigen Erzeugnisse wurden nach der retrograden Methode, ausgehend von den Verkaufspreisen nach Abzug von Erlösschmälerungen, noch anfallenden Fertigungs- und Vertriebskosten sowie kalkulatorischem Gewinn, angesetzt.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Die Pensionsrückstellung ist nach den Grundsätzen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) ermittelt worden. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten 10 Jahre bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,83 % (Vorjahr 1,78 %) verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 3,0 % und erwartete Rentensteigerungen mit 1,5 % berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit 0,00 % angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz abgezinst.

Bei der Ermittlung der Rückstellung für Altersteilzeitguthaben wurde eine jährliche Gehaltssteigerung von 3 % angenommen. Die Rückstellung wurde unter Verwendung der von der Bundesbank veröffentlichten Zinssätzen gemäß § 253 HGB unter Berücksichtigung der individuellen Laufzeiten abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Zinsaufwendungen und Zinserträge werden entsprechend ihrer Entstehung erfasst.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegenüber dem Gesellschafter i. H. v. TEUR 2.610 enthalten. Die Gesellschaft wies im Vorjahr eine Verbindlichkeit i. H. v. TEUR 1.069 gegenüber dem Gesellschafter aus.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Den Rückstellungen für Pensionen liegt ein finanzmathematisches Gutachten zugrunde. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 66.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für den Personalbereich (Berufsgenossenschaftsbeiträge, Jubiläen, Resturlaub, Gleitzeitguthaben, Altersteilzeit) und Kundenboni, Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, unterlassene Instandhaltung, drohende Verluste aus schwebenden Geschäften sowie für Jahresabschlusskosten gebildet.

Die Rückstellungen für Altersteilzeit enthalten das Entgelt für die geleistete Mehrarbeit, Sozialversicherungsbeiträge und zusätzliche Rentenbeiträge des Arbeitgebers, Abfindungen für Rentenabschläge sowie die Aufstockungsbeträge. Deckungsvermögen in Form von verpfändeten Rückdeckungsversicherungen wurde mit dem beizulegenden Zeitwert von TEUR 945 angesetzt und mit dem Erfüllungsbetrag der entsprechenden Altersteilzeitverpflichtung in Höhe von TEUR 292 verrechnet. Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens betragen TEUR 0. Im Geschäftsjahr 2023 sind wie im Vorjahr keine wesentlichen Erträge aus Deckungsvermögen angefallen.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

31.12.2023 Restlaufzeit
bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre Gesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR
Art der Verbindlichkeit
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.756 2.156 0 5.912
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.102 0 0 1.102
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 74 0 0 74
4. Sonstige Verbindlichkeiten 396 0 0 396
davon aus Steuern (130) (0) (0) (130)
31.12.2022 Restlaufzeit
bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre Gesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR
Art der Verbindlichkeit
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.875 5.031 0 7.906
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.245 0 0 1.245
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.143 0 0 1.143
4. Sonstige Verbindlichkeiten 660 0 0 660
davon aus Steuern (138) (0) (0) (138)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignung des Inventars (Maschinen und technische Anlagen) gesichert.

Im Vorjahr sind in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter i. H. v. TEUR 1.069 enthalten. Im aktuellen Geschäftsjahr wird eine Forderung gegenüber dem Gesellschafter bilanziert.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von Schwestergesellschaften in Höhe von TEUR 74 (Vorjahr TEUR 75).

Haftungsverhältnisse

Es bestehen Haftungsverhältnisse aus Gewährleistungsverträgen im Rahmen einer gesamtschuldnerischen Haftung nach § 251 HGB mit der Seyfert GmbH, Reichenbach, zugunsten von Gläubigern der Schwestergesellschaft in Höhe von EUR 3.718.750,00.

Nach § 73 AO haftet die Gesellschaft als Organgesellschaft für die Gewerbe- und Umsatzsteuer des Organkreises der Papierfabrik Palm GmbH & Co. KG, Aalen. Der Organträger ist seinen jeweiligen Verpflichtungen bisher uneingeschränkt nachgekommen.

Das aus den Verpflichtungen aus Gewährleistungsverträgen, sowie nach § 73 AO wird von der Geschäftsführung aufgrund des bisherigen Zahlungsverhaltens der betreffenden verbundenen Unternehmen als nicht wahrscheinlich eingeschätzt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 1.351 (davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 804). Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen jährliche Zahlungsverpflichtungen aus Pacht-, Miet- und Wartungsverträgen und eine Investition in einen Dampfkessel für das Werk Andernach.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse (in TEUR) 2023 % 2022 %
Wellpappe 74.930 98,7 94.630 98,2
Altpapier 991 1,3 2.162 2,2
Klischees und Stanzwerkzeuge 566 0,8 471 0,4
Handelsware 1.046 1,4 1.422 1,5
Sonstige Erlöse 857 1,1 827 0,9
./. Erlösschmälerungen -2.474 -3,3 -3.128 -3,2
75.916 100,0 96.384 100,0
nach Regionen (in TEUR)
Inland 52.057 68,6 66.928 69,4
Ausland 26.333 34,7 32.584 33,8
./. Erlösschmälerungen -2.474 -3,3 -3.128 -3,2
75.916 100,0 96.384 100,0

Sonstige Erlöse

Bei den sonstigen Erlösen in Höhe von TEUR 857 (Vorjahr TEUR 827) handelt es sich im Wesentlichen um Verrechnungen von Paletten und Frachtdienstleistungen an Kunden.

Sonstige betriebliche Erträge

Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 168 (Vorjahr TEUR 127) handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen mit TEUR 88 (Vorjahr TEUR 26) und der Herabsetzung der Einzel- und Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen mit TEUR 35 (Vorjahr TEUR 32)

Außerdem sind folgende Vorgänge enthalten: Erträge aus Versicherungsleistungen mit TEUR 8 (Vorjahr TEUR 9) sowie Erträge aus Schadenersatz in Höhe von TEUR 15 (Vorjahr TEUR 17). Im Vorjahr waren außerdem Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen i. H. v. TEUR 12 enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 11.932 (Vorjahr TEUR 13.180) setzen sich zusammen aus Betriebskosten TEUR 5.382 (Vorjahr TEUR 5.284), Vertriebskosten TEUR 5.174 (Vorjahr TEUR 6.618), Verwaltungskosten TEUR 1.031 (Vorjahr TEUR 956) und übrigen Aufwendungen TEUR 344 (Vorjahr TEUR 322). Die Minderung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen i. H. v. TEUR 1.248 ist insbesondere auf die Reduzierung der Vertriebskosten in den Frachten und Versandkosten zurückzuführen (./. TEUR 1.403). Die Betriebskosten des diesjährigen Geschäftsjahres enthalten TEUR 100 periodenfremde Aufwendungen.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Für das Geschäftsjahr 2023 besteht unverändert zum Vorjahr die ertragsteuerliche Organschaft mit der Papierfabrik Palm GmbH & Co. KG.

Aufwand aus Gewinnabführung

Auf der Grundlage des in 2015 abgeschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages wurde der Gewinn des Berichtsjahres an die Papierfabrik Palm GmbH & Co. KG, Aalen, in Höhe von TEUR 4.857 übertragen.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Geschäftsführer sind:

Dr. Wolfgang Palm, Diplom-Kaufmann Aalen-Unterkochen (einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit)
Gero Hempel, Diplom-Kaufmann Düren (gesamtvertretungsberechtigt)

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird unter Inanspruchnahme von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Honorar für Leistungen des Abschlussprüfers

Die Packwell GmbH hat im Berichtsjahr folgende Dienstleistungen des Abschlussprüfers in Anspruch genommen:

TEUR
Abschlussprüfung 34
Steuerberatung 16
50

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

2023 2022
Gewerbliche 203 202
Angestellte 83 80
286 282
Auszubildende 12 13
298 295

Die Angabe Mitarbeiterzahl 2022 wurde im Vergleich zur Angabe im Vorjahresbericht um +16 Mitarbeiter (Gewerbliche) korrigiert.

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Palm Papier GmbH & Co. KG, Aalen, einbezogen. Die Palm Papier GmbH & Co. KG erstellt lediglich einen Konzernabschluss, der den kleinsten und größten Kreis der Unternehmen umfasst.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.

 

Monheim am Rhein, 4. April 2024

Die Geschäftsführung

Dr. Wolfgang Palm

Gero Hempel

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.558.565,81 43.992,44 9.321,60 0,00 1.611.879,85
III. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.073.614,56 0,00 0,00 0,00 1.073.614,56
2. Technische Anlagen und Maschinen 27.821.452,82 0,00 0,00 0,00 27.821.452,82
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.076.509,01 1.159.942,88 0,00 1.703.184,40 9.533.267,49
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 409.638,34 287.025,85 -9.321,60 0,00 687.342,59
39.381.214,73 1.446.968,73 -9.321,60 1.703.184,40 39.115.677,46
40.939.780,54 1.490.961,17 0,00 1.703.184,40 40.727.557,31
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.518.241,81 23.721,04 0,00 1.541.962,85
III. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 773.632,56 99.381,00 0,00 873.013,56
2. Technische Anlagen und Maschinen 27.713.918,82 68.990,00 0,00 27.782.908,82
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.527.876,79 1.309.208,88 1.703.184,40 8.133.901,27
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
37.015.428,17 1.477.579,88 1.703.184,40 36.789.823,65
38.533.669,98 1.501.300,92 1.703.184,40 38.331.786,50
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 69.917,00 40
III. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 200.601,00 300
2. Technische Anlagen und Maschinen 38.544,00 108
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.399.366,22 1.549
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 687.342,59 410
2.325.853,81 2.366
2.395.770,81 2.406

Lagebericht für 2023

1. Grundlagen

Die Packwell GmbH mit Sitz im Monheim am Rhein ist mit ihren Standorten in Monheim und Andernach in der Entwicklung, der Produktion und dem Vertrieb von Verpackungslösungen aus Wellpappe tätig. Sie verfügt über einen umfangreich modernisierten Maschinenpark mit Rotationsstanzen, Flachstanzen, Inline-Maschinen und Falt-Klebe- Anlagen. Die Standorte sind ausgestattet, um Verpackungen mit bis zu 7-farbigem Flexo-Druck und mit einer Arbeitsbreite von bis zu 2,5 m herzustellen - auch in schweren, dreiwelligen Qualitäten.

Seit dem Jahr 2014 gehört die Packwell GmbH zur Palm Gruppe, Aalen. Das inhabergeführte Familienunternehmen gehört im Bereich Wellpappenverpackungen zu den führenden Herstellern in Europa.

2. Wirtschaftsbericht

2a. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge immer noch hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland.

Das reale Bruttoinlandsprodukt ist nach Angabe des statistischen Bundesamtes in Deutschland im Jahr 2023 um - 0,3 % gesunken. Absolut lag das Bruttoinlandsprodukt damit um 0,7 % über dem Niveau des Jahres 2019 vor dem Ausbruch der Corona- Pandemie. Die Entwicklung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen stark unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt um - 2,0 % zurück. Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar.

Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um - 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab. Er lag damit um 1,5 % unter dem Vorkrisenniveau des Jahres 2019. Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (- 6,2 %).

Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2023 nach vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsdefizit von EUR 82,7 Milliarden. Das waren etwa EUR 14 Milliarden weniger als im Jahr 2022 (EUR 96,9 Milliarden). Vor allem der Bund konnte sein Finanzierungsdefizit gegenüber dem Vorjahr erheblich verringern. Im Jahr 2022 hatten die Entlastungspakete der Bundesregierung zur Abmilderung der Energiekrise und Stabilisierung der Wirtschaft zu hohen Ausgaben geführt. Im Jahr 2023 erfolgten zwar ebenfalls umfangreiche Zahlungen für die Gas- und Strompreisbremsen, die Ausgaben zur Bekämpfung der Corona-Pandemie entfielen aber.

Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt - 3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt - 1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag.

Die preisbereinigten Bruttoanlageinvestitionen sind in 2023 um - 0,3 % gesunken. Die Verbraucherpreise erhöhten sich im Jahresvergleich um 5,9 %. Die Inflation fiel damit geringer aus als im Jahr zuvor, lag jedoch weiterhin auf einem hohen Niveau. Die Teuerung für das Jahr 2023 wurde wie im vorangegangenen Jahr von den Auswirkungen der Kriegs- und Krisensituation beeinflusst, die die Preisentwicklung auf allen Wirtschaftsstufen prägte. Nahrungsmittel verteuerten sich im Jahresdurchschnitt 2023 mit 12,4 % besonders stark. Energieprodukte verteuerten sich im Vergleich zum Vorjahr um 5,3 %. Preisrückgänge gab es beim Heizöl (- 22,2 %) und mit durchschnittlich - 5,8 % bei Kraftstoffen. Die Preise für Dienstleistungen stiegen im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr mit 4,4 % unterdurchschnittlich. Die Nominallöhne lagen im 3. Quartal 2023 um 6,3 % über dem Vorjahresquartal. Aufgrund des Anstiegs der Verbraucherpreise um 5,7 % im gleichen Zeitraum stiegen die Reallöhne erstmals seit drei Jahren wieder um 0,6 %.

Auch auf dem Arbeitsmarkt zeigten sich erste Auswirkungen der konjunkturellen Eintrübung. Die Arbeitslosenquote stieg von 5,3 % im Jahr 2022 auf durchschnittlich 5,7 % im Jahr 2023. Sie liegt damit über dem Vorkrisen-Niveau des Jahres 2019 und ist nach einem zwischenzeitlichen Rückgang im Vorjahr erneut angestiegen.

Verbandsstatistiken zeigen für 2023 einen Absatzrückgang für Wellpappenverpackungen in Deutschland von rund 8 %. Die Papierpreise sanken insbesondere zu Beginn des Jahres sehr stark. Nachdem die Papierpreise in der Jahresmitte stabil blieben, gab es im November einen weiteren merklichen Rückgang, insbesondere für braune, altpapierbasierte Sorten. Das gewichtete Gesamtpreisniveau nach EUWID sank von Januar bis Dezember 2023 um - 16,2 %. Zusätzlich zu den nach wie vor hohen Rohstoffkosten rechnen die Mitglieder des deutschen Verbands der Wellpappenindustrie mit einem durchschnittlichen Anstieg der übrigen Kosten von 4,8 % im Jahr 2024. Die erheblichen Preissteigerungen des letzten Jahres konnten über die Verkaufspreise kompensiert werden. Die Durchschnittserlöse sanken jedoch im Jahresverlauf stetig bis auf 67,3 Cent/m 2 im September 2023 und lagen damit mit - 15,2 % unter dem Wert aus dem Vorjahresmonat.

2b. Ertragslage

Im Jahr 2023 hat das Unternehmen einen Absatz von 103 Mio. m 2 Wellpappe erzielt (Vorjahr 121 Mio. m 2 ). Der Umsatz fiel um 21,2 % auf 75,9 Mio. EUR; 68,6 % der Umsätze wurden im Inland erwirtschaftet.

Die Materialeinsatzquote der Packwell GmbH ist aufgrund erheblicher Preissenkungen bei den Rohstoffen und im Bereich Energie im Vergleich zum Vorjahr gefallen und betrug im Berichtsjahr 51,3 % (Vorjahr 63,2 %) der Gesamtleistung.

Der Personalaufwand liegt mit TEUR 17.645 um TEUR 667 unter dem Vorjahreswert. Der Anteil der Personalkosten an der Gesamtleistung hat sich auf 24,1 % erhöht (Vorjahr 18,9 %).

Die Abschreibungen haben sich um TEUR 2.974 auf TEUR 1.501 verringert und belaufen sich auf 2,0 % (Vorjahr 4,6 %) der Gesamtleistung. Ursächlich für die Verringerung der Abschreibungen ist der in 2016 weitgehend erneuerte Maschinenpark im Werk Monheim, dessen Abschreibung ausgelaufen ist.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um TEUR 1.248 auf TEUR 11.932 verringert. Sie belaufen sich auf 16,3 % der Gesamtleistung (Vorjahr 13,6 %). Der Rückgang ist vor allem auf die Reduzierung der Vertriebskosten (./. TEUR 1.444) zurückzuführen.

Die Kapazitäten der Werke in Monheim und Andernach waren im Jahresverlauf gut ausgelastet.

Der Jahresergebnis vor Gewinnabführung beträgt im Berichtsjahr TEUR 4.507 und hat sich damit im Verglich zum Vorjahr deutlich verbessert (Vorjahr ./. TEUR 624).

Das EBITDA hat sich positiv entwickelt und liegt im Berichtsjahr bei TEUR 6.248 (Vorjahr TEUR 4.303). Die EBITDA-Marge betrug 8,5 % (Vorjahr 4,4 %).

Der erwartete deutliche Absatzrückgang ist eingetreten. Die Prognose, im Jahr 2023 ein Ergebnis leicht über dem Vorjahresniveau zu erreichen, wurde dennoch deutlich übertroffen.

2c. Finanz- und Vermögenslage

Das Unternehmen erwirtschaftete 2023 einen Cashflow im engeren Sinne (Jahresergebnis zzgl. Abschreibungen) in Höhe von TEUR 6.008 (Vorjahr TEUR 3.851).

Weiterhin hat der Cashflow aus Finanzierungstätigkeiten einen nennenswerten Einfluss auf die Finanzlage der Gesellschaft. Im Geschäftsjahr betrug der Mittelabfluss zur Tilgung bestehender Kredite TEUR 2.875 (Vorjahr TEUR 2.875).

Das Unternehmen verfügt weiterhin über Kreditlinien in Höhe von 2,5 Mio. EUR.

Die Finanzausstattung und Liquidität werden gruppenweit durch die Muttergesellschaft Papierfabrik Palm GmbH & Co. KG gesteuert. Die Finanzierung der Gesellschaft ist nach Einschätzung der Geschäftsführung durch die Erwirtschaftung positiver Cashflows im engeren Sinne und die bestehenden Kreditlinien gesichert. Das Unternehmen verfügt über ausreichende Liquidität.

Die Bilanzsumme ist um 19,9 % auf TEUR 16.856 zurückgegangen. Ursächlich für den Rückgang sind im Wesentlichen die Verringerung des Anlagevermögens.

Das Anlagevermögen des Unternehmens beträgt TEUR 2.396, was 14,2 % der Bilanzsumme (Vorjahr 11,4 %) entspricht.

Die Vorräte entsprechen 34,5 % (Vorjahr 48,4 %) der Bilanzsumme. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände liegen bei 49,3 % (Vorjahr 31,9 %) der Bilanzsumme.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten saldierte Verbindlichkeiten aus dem Verrechnungskonto mit der Papierfabrik Palm, auf dem u. a. auch die Verbindlichkeiten aus der vertraglich vereinbarten Gewinnabführung ausgewiesen werden.

Die Eigenkapitalquote beträgt 11,9 % (Vorjahr 9,6 %).

Die Verbindlichkeiten sind insgesamt um TEUR 3.471 auf TEUR 7.484 gesunken und betragen 44,4 % der Bilanzsumme. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten um TEUR 809 zurückgeführt werden.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3a. Chancen und Risiken

Für die Verpackungs- und Wellpappenindustrie sehen wir mittel- und langfristig überwiegend Chancen für eine positive Weiterentwicklung. Die Verpackungs- und Wellpappenbranche profitiert vom starken Konsum der Bürger und damit von einem dynamisch nachfragenden, breiten Kundenkreis, der unabhängig von der Entwicklung einzelner Branchen und Märkte eine wenig konjunkturanfällige Absatzentwicklung ermöglicht. Der wachsende Internet-Handel hat dabei einen maßgeblichen Einfluss auf die Mengenentwicklung der Wellpappenbranche. Auch die Umweltverträglichkeit der Wellpappenverpackungen, die bei Unternehmen und Verbrauchern einen immer größeren Stellenwert erhält, ist eine Stärke und Chance der Branche. Die Wellpappenverpackungen bestehen zu 100 % aus nachwachsenden Rohstoffen und werden nach Gebrauch nahezu vollständig recycelt. Wir erwarten deshalb eine insgesamt steigende Nachfrage nach Verpackungen.

Kurzfristig bestehen Risiken für die Wellpappenbranche aus der aktuellen Konjunkturentwicklung. Die Steigerung der Verbraucherpreise drückte bis zuletzt auf die Konsumneigung der Verbraucher. Der nun wieder eingetretene Anstieg der Reallöhne sollte sich jedoch positiv auf die Absatzentwicklung auswirken. Risiken bestehen weiterhin in möglicherweise schwankenden Rohstoffpreisen sowie in dem intensiven Wettbewerb zwischen den Anbietern.

Die Packwell GmbH verkauft an etwa 900 Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen. Viele der Kundenbeziehungen sind langjährig gewachsen. Eine kritische Konzentration auf wenige Kunden besteht nicht.Wichtigster Rohstofflieferant des Unternehmens sind die gruppeneigenen Papiermaschinen, deren Wellpappenrohpapiere auf den Wellpappenanlagen des Unternehmens zu Wellpappe verarbeitet werden. Diese vertikale Integration stellt eine weitere Chance für das Unternehmen dar, denn sie sichert die permanente Versorgung der eigenen Werke mit Rohpapieren. Da die Herstellung der Wellpappenrohpapiere auf drei verschiedenen Papiermaschinen und an drei unterschiedlichen Standorten erfolgt, ist selbst bei Produktionsproblemen einer Papiermaschine die permanente Versorgung gesichert.

Das Unternehmen und die Führung der Palm Verpackungswerke stehen in permanentem Austausch, um Risiken und Chancen laufend neu zu bewerten und um entsprechende Maßnahmen festzulegen. Die Risiken und Chancen erscheinen insgesamt ausgewogen. Auch bei Eintreten der hier genannten Risiken sehen wir den Fortbestand des Unternehmens als gesichert.

3b. Prognosebericht

Der Sachverständigenrat geht davon aus, dass sich die schleppende Erholung der Weltwirtschaft, insbesondere Chinas, fortsetzt und auch im Jahr 2024 die deutschen Exporte bremst. Auch wenn davon ausgegangen wird, dass sich der private Konsum durch wieder steigende reale Einkommen bis Ende 2024 erholt, rechnet der Sachverständigenrat aufgrund des negativen Außenbeitrags nur mit einem leichten Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,7 %. Die Verbraucherpreisinflation schätzt der Sachverständigenrat für das Jahr 2024 auf 2,6 %.

Der Verband der Wellpappenindustrie rechnet für das Jahr 2024 mit einer arbeitstäglichen Absatzsteigerung im Vergleich zu 2023 von 1,4 %. Der Verband geht aufgrund der erwarteten geringeren Inflation und der daraus resultierenden Steigerung der Reallöhne von einer allmählichen Erholung der Nachfrage aus.

Die Marktstellung des Unternehmens ist unverändert gut. Durch die kontinuierliche Modernisierung und Erweiterung unserer Anlagen erwarten wir eine kontinuierliche Verbesserung unserer Produktqualität sowie eine Erweiterung unseres Produktprogramms.

Aufgrund der im Vergleich zum Vorjahr zu erwartenden niedrigeren durchschnittlichen Verkaufspreise rechnen wir für 2024 mit einem preisbedingten leichten Umsatzrückgang. Davon ausgehend, dass dieser nicht vollumfänglich durch Kosteneinsparungen kompensiert werden kann, erwarten wir für 2024 ein Ergebnis leicht unter dem Vorjahresniveau.

 

Monheim, 4. April 2024

Die Geschäftsführung

Dr. Wolfgang Palm

Gero Hempel

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