Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 230271
Eingetragen
27.12.2016
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieUnternehmensberatungErbringung von allen anderen wirtschaftlichen Dienstleistungen für Unternehmen und Privatpersonen a. n. g.
Gegenstand
Erbringung strategischer und operativer Beratungsleistungen für Unternehmen einschließlich aller damit verbundenen Tätigkeiten, mit Ausnahme von Beratungsdienstleistungen, die ausdrücklich gesetzlich verboten sind oder eine rechtliche Erlaubnis erfordern, sowie die Planung, Organisation und Durchführung von Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Samuel Schössel
seit 6.5.2025
Prokura
Geschäftsführer
Timur Nurdogan
seit 7.6.2021
Geschäftsführer
Alexander Bartels
seit 7.6.2021
Geschäftsführer
Florian Gehring
seit 27.12.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (8)

Ungelöste Beteiligungen (3)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Salesfive Holding GmbH
Germany
57.132 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

salesfive GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT

1 GRUNDLAGE DES UNTERNEHMENS

Unternehmenszweck

Die Salesfive GmbH («Salesfive») ist ein Technologie- und Softwareunternehmen, das auf die Planung, Entwicklung und Bereitstellung kundenindividueller Lösungen im Kontext der digitalen Transformation mit speziellem Fokus auf das CRM-System Salesforce spezialisiert ist. Mit mehr als 1.000 erfolgreichen Projekten steht Salesfive in der DACH-Region für Salesforce-Beratung sowie Beratung im Rahmen der Digitalisierung. Das Spektrum der Leistungen reicht von der Beratung, über die technische Implementierung bis hin zur Erhöhung des digitalen Reifegrads durch Workshops und Trainings.

Unternehmensstruktur & Standorte

2015 in München gegründet, beschäftigt die Salesfive derzeit rund 187 festangestellte Mitarbeiter*innen und 13 Studierende. Neben dem Unternehmenssitz in München umfasst dies Niederlassungen in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Stuttgart und Hamburg sowie mittelbar in einer österreichischen und einer schweizerischen Landesgesellschaft in Wien respektive Zürich, an der die Salesfive beteiligt ist. Unternehmenszweck der ausländischen Landesgesellschaften ist die Akquise und Betreuung von lokal ansässigen Kunden.

Die Geschäftsleitung der Salesfive GmbH wird durch die Muttergesellschaft, die Salesfive Holding GmbH mit Sitz in München gestellt, welche 100% der Anteile hält. Alle operativen Mitarbeiter*innen von Salesfive sind bei der GmbH angestellt.

Externe Rahmenbedingungen

Als eine der führenden Salesforce-Beratungen im DACH-Raum ist die Entwicklung von Salesfive eng an die Entwicklung von Salesforce gekoppelt. Dabei konnten wir in den letzten Jahren deutlich vom starken Wachstum von Salesforce Inc. profitieren. Als offizieller Salesforce Partner und Authorized Cloud Reseller können wir unsere Marktposition dabei kontinuierlich behaupten und weiter festigen. Gepaart mit der Qualität unserer mehr als 160 Berater*innen, ausgezeichnet mit mehr als 1200 Zertifikaten und einer durchweg, aus Sicht der Geschäftsführung, hohen Kundenzufriedenheit können wir uns fortwährend als eine der marktführenden Salesforce-Beratungen im DACH-Raum bewähren.

Des Weiteren sind die aktuellen wirtschaftlichen Bedingungen von Bedeutung für Salesfive. In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit sind Unternehmen häufig vorsichtiger bei ihren Investitionen. Dies kann dazu führen, dass Kunden preissensibler werden und ihre Ausgaben für Technologieprojekte, einschließlich CRM-Lösungen, vorübergehend minimieren oder sogar zurückstellen. Es ist daher erforderlich, auf diese Marktschwankungen zu reagieren und geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um die Kundenbindung aufrechtzuerhalten.

Der Wettbewerb in der CRM-Branche bleibt ein entscheidender Faktor für Salesfive. Es gibt eine Vielzahl von Anbietern, die ähnliche Leistungen anbieten, und die Wettbewerbssituation kann sich im Laufe der Zeit verändern. Um sich von der Konkurrenz abzuheben, ist es wichtig, die Angebote von Salesfive entsprechend den spezifischen Anforderungen der Fokusbranchen weiter zu spezialisieren. Durch die Konzentration auf die individuellen Bedürfnisse dieser Branchen kann Salesfive einen Mehrwert bieten und die Positionierung im Markt stärken.

Segmente & Absatzmärkte

Salesfive hat sich als Lösungsanbieter positioniert und bedient eine breite Palette von Kunden, darunter Startups, Unternehmen des Mittelstands sowie renommierte DAX-Konzerne. Dabei liegt der Schwerpunkt des Unternehmens auf dem Mittelstand mit einer Mitarbeitendenzahl zwischen 500 und 10.000.

Salesfive hat sich geografisch auf die DACH-Region konzentriert, in der es eine starke Präsenz etabliert und fundierte Kenntnisse der lokalen Geschäftspraktiken und Anforderungen erworben hat. Mit acht Standorten in der DACH-Region hat Salesfive sich als einer der drei größten Salesforce Partner strategisch und kundennah platziert. Trotz des Schwerpunkts auf der DACH-Region hat Salesfive erfolgreich Kunden außerhalb dieses Marktes gewonnen und unterstützt zunehmend internationale Rollouts. Dies zeigt die Fähigkeit des Unternehmens, sich an verschiedene Märkte anzupassen.

Salesfive hat sich strategisch auf bestimmte Branchen spezialisiert, in denen es über umfangreiche Expertise und Erfahrung verfügt. Zu den branchenspezifischen Schwerpunkten zählen insbesondere Fertigungsbetriebe, Automobilunternehmen, Handels- und Konsumgüterunternehmen sowie Energie- und Versorgungsunternehmen. Durch diese spezialisierte Ausrichtung ist Salesfive in der Lage, Best-Practice-Lösungen anzubieten, die spezifisch auf die Anforderungen und Prozesse dieser Branchen zugeschnitten sind.

Produkte & Dienstleistungen

Salesfive bietet im Rahmen ihrer ganzheitlichen Beratung eine breite Palette von Dienstleistungen an, die darauf abzielen, Unternehmen bei ihrer digitalen Transformation und der Optimierung ihrer Geschäftsprozesse umfassend zu unterstützen. Darunter zählen Strategie- & Digitalisierungsberatung, Change-Management, Cloud-Implementierungen, Custom Development, Integrationen, Migrationen, Trainings sowie Service-Level-Agreement-Pakete.

Zudem bietet Salesfive branchenspezifische Salesforce-Module an, die speziell auf die Anforderungen bestimmter Branchen zugeschnitten sind. Diese Module können im Plug-and-Play-Verfahren zeit- und kosteneffizient installiert werden.

2 WIRTSCHAFTSBERICHT

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

2.1.1 Gesamtbetrachtung deutscher Wirtschaft 2023

Die wirtschaftliche Lage in Deutschland war im Geschäftsjahr stark durch die Folgen des Kriegs in der Ukraine sowie den extremen Energiepreiserhöhungen geprägt. Darüber hinaus stellten die weltweit zu beobachtende Inflation und die damit verbundenen Anstiege der Preise, insbesondere für Nahrungsmittel, sowie der Fachkräftemangel wesentliche Herausforderungen dar. Einhergehend sorgt die Inflation für steigende Zinsen und damit auch für ungünstige Finanzierungsbedingungen. Die deutsche Wirtschaft konnte ihre Erholung von den Folgen der Corona Pandemie im Jahr 2023 nicht fortsetzen und bewegt sich leicht unter dem Vorjahresniveau.

Die deutsche Wirtschaft ist gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Vergleich zum Vorjahr um 0,3% gefallen und liegt somit 2,1 Prozentpunkte hinter dem Wachstum, welches noch in 2022 erreicht wurde. Trotz der schwächeren Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr, liegt das BIP und damit die deutsche Wirtschaftsleistung um 0,7 Prozentpunkte über dem Vor-Corona-Jahr 2019.

Der Abschwung im Jahr 2023 zeigt sich in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich. Insbesondere der Dienstleistungssektor stütz die Wirtschaft und fängt den Rückgang in anderen Branchen ab. Hierbei haben die Bereiche Information und Kommunikation mit 2,6%, Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit mit 1,0% sowie Unternehmensdienstleister mit 0,3% den größten Einfluss. Gegenläufig wirkt sich der Rückgang im Bereich Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) aus. Diese Brache verzeichnet mit -2,0% einen deutlichen Einbruch.

Zu den wesentlichen Gründen für das ausbleibende Wachstum zählt neben dem Rückgang von privaten Investitionen auch die erstmals seit 20 Jahren gesunkenen staatlichen Investitionen. Private Haushalte reduzieren Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände sowie für Produkte, die besonders stark im Vorjahr im Preis gestiegen sind und dieses Niveau im Jahr 2023 gehalten oder noch weiter erhöht haben. Die gesunkenen staatlichen Investitionen gehen insbesondere auf den Wegfall von Subventionen zur Abschwächung der Corona Pandemie im Jahr 2020 zurück.

Der Anstieg der Verbraucherpreise aus dem Vorjahr setzt sich auch im Jahr 2023 fort. Die Inflationsrate liegt mit 5,9% jedoch unter dem Rekordjahr 2022 (6,9%). Hier zeigen insbesondere die gesetzlichen Entlastungspakte Wirkung, welche besonders bei den stark gestiegenen Energiepreisen für Entlastung sorgen.

Die Zahl der Erwerbstätigen erreichte in Deutschland in 2023 ein neues Höchstniveau. Dabei wurde die Wirtschaftsleistung im Geschäftsjahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7% oder 333.000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 sowohl durch eine Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte als auch durch eine gestiegene inländische Erwerbsbeteiligung statt.

Insgesamt lässt sich an der oben beschriebenen wirtschaftlichen Gesamtentwicklung in Deutschland erkennen, dass der Markt im Jahr 2023 den starken Aufschwung aus dem Vorjahr nicht halten kann, den Abschwung der Corona-Pandemie jedoch überwunden hat. Neue Herausforderungen wie Kriege und Inflation machen der deutschen Wirtschaft weiterhin zu schaffen und bremsen das Wachstum fortwährend aus.

2.1.2 Gesamtbetrachtung deutsche ITK-Branche und Softwaremarkt 2023

Laut Statistik des Branchenverbandes BITKOM steigerte sich der Gesamtumsatz der ITK-Branche gegenüber 2022 um 3,8% (Vj.: 4,0%) auf ca. EUR 203,4 Mrd., womit sich der positive Trend des Vorjahres auch im Jahr 2023 fortsetzte. Erstmals übersteigt der Umsatz in Deutschland die Marke von EUR 200 Mrd. Der leichte Rückgang im Wachstum ist insbesondere auf den deutlichen Abschwung im Bereich Consumer Electronics zurückzuführen. Dahingegen wuchs der Bereich IT-Services, das Segment, in welchem das Leistungsangebot von Salesfive weitgehend liegt, um 4,7%.

Gemäß einer Studie des BITKOM verschärft sich der Fachkräftemangel im IT-Sektor im Vergleich zum Vorjahr weiter. Fehlten im Vorjahr noch 137.000 IT-Expertinnen und -Experten durch alle Branchen, so blieben im Jahr 2023 insgesamt 149.000 Stellen unbesetzt, was einem Anstieg von 8,7% entspricht.

"Der Mangel an IT-Fachkräften besteht in Deutschland unabhängig von Konjunkturzyklen und ist ein systemisches Problem der deutschen Wirtschaft."; sagt Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst. In der Studie stellt sich auch heraus, dass lediglich 2% der Unternehmen das Angebot an Fachkräften für ausreichend erachten (Vj.: 8%). Zusätzlich erwarten 77% eine weitere Verschärfung der Situation in den kommenden Jahren (Vj.: 70%).

2.2 Geschäftsverlauf und Lage

2.2.1 Unternehmensentwicklung

Salesfive wächst seit der Gründung im Jahr 2016 kontinuierlich und erwirtschaftet seitdem fast jedes Jahr operative Gewinne. Die positive wirtschaftliche Entwicklung konnte im Berichtsjahr trotz gesamtwirtschaftlicher Krisen fortgeschrieben werden. So wurde ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR 1.694,3 erzielt, das um TEUR 490,4 unter dem Vorjahr liegt. Die Abnahme resultiert im Wesentlichen aus gestiegenen Gesamtaufwänden für Material, Personal, Abschreibung und sonstige betriebliche Aufwände um etwa 33,9% wohingegen die Gesamtleistung um 27,6% gestiegenen ist.

Die Höhe des Wachstums ist dabei in erster Linie auf die Steigerung der Auslastung und die Akquisition von Neu- und Folgeprojekten zurückzuführen.

Trotz eines zunehmenden Wettbewerbs durch andere größere Systemhäuser und von Anwenderunternehmen hat sich die Mitarbeitendenakquisition im Berichtsjahr erfolgreich gestaltet.

Darüber hinaus konnte der Personalbedarf, welcher aus den Projekten hervorging, stets angemessen bedient werden, sodass es auch grundsätzlich zu keinen wesentlichen Ineffizienzen bezüglich der Beraterauslastung gekommen ist.

2.2.2 Vermögenslage

Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2023 beträgt TEUR 7.307,1 (Vj.: TEUR 8.460,3). Der Rückgang ist auf ein niedrigeres Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von TEUR 732,2 zurückzuführen. Bei der Bilanzsumme entfallen TEUR 1.603,4 (Vj.: TEUR 1.576,0) auf das Anlagevermögen, TEUR 5.234,8 (Vj.: TEUR 5.769,9) auf das Umlaufvermögen sowie TEUR 468,9 (Vj.: TEUR 183,7) auf die Rechnungsabgrenzung. Das Verhältnis des Anlagevermögens zur Bilanzsumme liegt bei ca. 21,9% (Vj.: 18,6%). Das Verhältnis des Umlaufvermögens zur Bilanzsumme liegt bei ca. 71,6% (Vj.: 68,2%).

Die Investitionen in das Anlagevermögen beliefen sich im Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 342,2 (Vj.: TEUR 1.522,2). Wesentliche Treiber für den Rückgang sind Rückzahlungen von Ausleihungen, die im Vorjahr in Höhe von TEUR 500 getätigt wurden, sowie Investition in neu geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 385,7 im Vorjahr.

Die Passivseite setzt sich neben dem Eigenkapital von TEUR 706,2 (Vj.: TEUR 0,0) aus Gesellschafterverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 3.674,9 (Vj.: TEUR 5.864,0), sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 517,5 (Vj.: TEUR 995,0), Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 369,8 (Vj.: TEUR 13,9) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 329,8 (Vj.: TEUR 449,5), zusammen. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern handelt es sich um ein Darlehen gegenüber der Muttergesellschaft, der Salesfive Holding GmbH. Dieses Darlehen steht im Zusammenhang mit Zahlungsverpflichtungen, welche im Rahmen der Abwicklung eines Mitarbeiterbeteiligungsprogrammes entstanden sind. Von den Rückstellungen entfallen TEUR 181,8 (Vj.: TEUR 124,6) auf Steuerrückstellungen und TEUR 1.132,2 (Vj.: TEUR 940,7) auf sonstige Rückstellungen. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag beläuft sich auf TEUR 0 (Vj.: TEUR 930,8). Im Wesentlichen ist der Rückgang der passiven Bilanzsumme auf die Rückzahlung der Gesellschafterverbindlichkeit in Höhe von TEUR 2.189,2 sowie die Erhöhung des Eigenkapitals durch Beseitigung des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrags in Höhe von TEUR 930,8 zurückzuführen. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 2023 9,7% (Vj.: 0,0%).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und erhaltenen Anzahlungen in Höhe von TEUR 329,8 (Vj.: TEUR 449,5) belaufen sich auf 4,5% (Vj.: 5,3%) der Bilanzsumme und sind vollständig durch flüssige Mittel abgedeckt.

Im Vergleich zum Vorjahr ist das Working Capital in 2023 um TEUR 986,5 auf TEUR 3.196,0 gesunken. Dabei spielen das Forderungsmanagement sowie Mahnwesen eine zentrale Rolle. Im Rahmen dieser Prozesse werden Fälligkeiten von Kundenrechnungen stets genauestens überwacht, um die Einholung von offenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sicherzustellen. Somit begegnet die Salesfive GmbH dem Risiko kurzfristige Verbindlichkeiten nicht bedienen zu können.

2.2.3 Finanzlage

Die Gesellschaft verfügt über ausreichend liquide Mittel. Der Finanzmittelbestand beträgt TEUR 1.132,2 gegenüber TEUR 1.864,3 im Vorjahr. Der Finanzmittelbestand beinhaltet u.A.

Zahlungsmittelzuflüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 1.049,9 (Vj.: TEUR 2.446,8), Zahlungsmittelabflüsse aus der Investitionstätigkeit in Höhe von TEUR 62,1 (Vj.: TEUR 1.227,2) sowie Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR -1.962,7 (Vj.: TEUR -791,2). Der Rückgang des Finanzmittelbestand im Vergleich zum Vorjahr ist auf ein niedrigeres Guthaben bei Kreditinstituten zurückzuführen, welches in Zusammenhang mit einer höheren Rückzahlung eines Darlehens mit der Muttergesellschaft Salesfive Holding GmbH steht.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten betragen mit TEUR 1.217,0 (Vj.: TEUR 1.458,4) 16,7% der Bilanzsumme und 107,5% des Bankguthabens. Das Verhältnis wird ebenso von einer erhöhten Rückzahlung eines Darlehens mit der Muttergesellschaft beeinflusst. Bei den kurzfristigen Verbindlichkeiten handelt es sich im Wesentlichen um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 329,8 (Vj.: TEUR 449,5) und um sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 517,5 (Vj.: TEUR 995,0). Diese setzen sich hauptsächlich aus Verbindlichkeiten für Umsatzsteuer sowie Lohn- und Kirchensteuer zusammen. Der Rückgang der kurzfristigen Verbindlichkeiten lässt sich vor allem auf eine verminderte Umsatzsteuerzahllast um TEUR 530,4 im Vergleich zum Vorjahr zurückführen. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben für die laufende Geschäftstätigkeit liegen nicht vor.

Die Eigenkapitalquote betrug zum Bilanzstichtag 9,7% (Vj.: 0,0%). Damit verbessert sich die Quote wie im Vorjahr weiter. Vor dem Hintergrund der zukünftig geplanten Entwicklung des Geschäftsbetriebes bleibt die angemessene Ausstattung mit Eigenkapital ein Ziel der Gesellschafter. Bedingt durch die fortwährend positive Entwicklung der Ertragslage und dem im Geschäftsjahr 2023 erwirtschafteten Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.636,5 (Vj.: TEUR 2.059,5). Der nicht durch das Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag aus dem Vorjahr wurde vollständig beseitigt.

2.2.4 Ertragslage

2023 betrugen die Umsatzerlöse TEUR 23.782,0 gegenüber TEUR 18.636,0 im Jahr 2022, was einem Anstieg von 27,6% entspricht. Die positive Umsatzentwicklung ist mit der Akquise von Projekten mit hohem Auftragswert mit Neukunden zu begründen. Auch mit Bestandskunden konnten im Geschäftsjahr 2023 unter anderem wesentliche Folgeprojekte abgeschlossen werden. Das starke Umsatzwachstum entspricht den Prognosen aus dem Vorjahr. Analog zum Umsatzwachstum stieg der Rohertrag um 25,8% auf TEUR 22.613,7 (Vj.: TEUR 17.975,9) an. Entscheidend für die Umsatzentwicklung waren die Brachen Manufacturing, Professional Services, Energy & Utilities, Hightech und Healthcare & Life Science.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag belaufen sich auf TEUR 57,2 gegenüber TEUR 124,6 im Jahr 2022.

Analog zum Anstieg der Umsatzerlöse, bedingt durch das deutliche Unternehmenswachstum im abgelaufenen Geschäftsjahr, sind auch die Aufwendungen im Vergleich zum Vorjahr gewachsen. Beispielweise sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 1.225,2 auf TEUR 5.065,1 angestiegenen, was einer Veränderung in Höhe von 31,1% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Wesentliche Faktoren hierfür sind der Anstieg der Lizenzkosten um TEUR 370,8 auf TEUR 471,2, der Raumkosten um TEUR 219,8 auf TEUR 1.295,8 sowie der geschäftlich veranlassten Reisekosten um TEUR 137,2 auf TEUR 506,2. Im Vergleich zu 2022 sind die Personalkosten um TEUR 3.840,0 auf TEUR 15.820,5 gestiegen. Dies hängt im Wesentlichen damit zusammen, dass im Zuge des Wachstums mehr Mitarbeiter*innen eingestellt wurden. Die Abschreibungen sind im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 223,7 um TEUR 91,0 auf TEUR 314,7 angestiegen. Bedingt durch den im Geschäftsjahr 2023 erwirtschafteten Jahresüberschuss betragen die Aufwendungen bezüglich Steuern vom Einkommen und Ertrag für den Betrachtungszeitraum TEUR 57,2 (Vj.: TEUR 124,6).

Im Berichtsjahr wurde darüber hinaus ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.637,0 erzielt. Dieser liegt um TEUR 422,6 unter dem des Vorjahres und leicht unter den Erwartungen aus dem Vorjahr. Die EBITDA-Quote beträgt in 2023 9,0% gegenüber 13,9% in 2022.

Die Umsatzrentabilität im Geschäftsjahr 2023 beträgt 6,9% und liegt somit unter dem Wert des Vorjahres in Höhe von 11,1%. Dies hängt im Wesentlichen mit den oben genannten stärker gestiegenen Aufwänden im Verhältnis zu den gestiegenen Umsatzerlösen. Die Personalaufwandsquote betrug dabei in 2023 66,5% im Vergleich zu 64,3% im Geschäftsjahr 2022.

Das Finanzergebnis beträgt TEUR 263,8 (Vj.: TEUR 109,8). Insbesondere die Erträge aus Beteiligungen an verbundenen Unternehmen sind um TEUR 109,2 auf TEUR 404,3 gestiegen.

Aufgrund des weiteren Umsatzwachstums und der verfügbaren liquiden Mittel beurteilt die Geschäftsführung die Lage der Gesellschaft als geordnet. Den Geschäftsverlauf beurteilen wir trotz der gesunkenen Rentabilität weiterhin als positiv.

2.3 Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

2.3.1 Risikobericht

- Risiken aus der allgemeinen Marktsituation

Die wirtschaftliche Lage in Deutschland war im Geschäftsjahr stark durch die Folgen des Kriegs in der Ukraine sowie den extremen Energiepreiserhöhungen geprägt. Darüber hinaus stellten die weltweit zu beobachtende Inflation und die damit verbundenen Anstiege der Preise sowie der Fachkräftemangel wesentliche Herausforderungen dar. Einhergehend sorgt die Inflation für steigende Zinsen und damit auch für ungünstige Finanzierungsbedingungen. Die deutsche Wirtschaft konnte ihre Erholung von den Folgen der Corona Pandemie im Jahr 2023 nicht fortsetzen und bewegt sich immer noch leicht unter dem Vorjahresniveau.

Laut aktueller Marktdatenanalyse der BITKOM (Stand Januar 2024) wird das Marktvolumen im Bereich Informationstechnik in 2024 trotz der allgemeinen Marktlage um 4,4% im Vergleich zum Vorjahr auf EUR 224 Mrd. wachsen. Davon wird der Bereich der IT-Services, in welchen auch die Salesfive fällt, voraussichtlich um 4,8% wachsen.

Entscheidend für die Entwicklung des ITK-Markts ist die Entwicklung der Branchen und Unternehmen, für die die IT-Dienstleistungen erbracht werden, und wie diese wiederum aus der Corona-Krise bzw. Rezession herauskommen.

Als IT-Beratungsunternehmen ist Salesfive nicht an eine bestimmte Branche gebunden, da der Bedarf an Digitalisierung branchenübergreifend in Deutschland besteht. Daher stammen die Kunden von Salesfive, wie bereits beschrieben, aus einem breitgefächerten Portfolio an Branchen, sodass das Ausfallrisiko diesbezüglich reduziert werden kann und keine Abhängigkeit bezüglich einer spezifischen Branche besteht.

- Operatives Risiko

Als Digitalisierungsberatung mit Fokus auf die CRM-Lösung Salesforce, obliegt der Unternehmenserfolg der Salesfive GmbH zu einem nicht unerheblichen Anteil dem Unternehmenserfolg und der Marktposition der Salesforce-Gruppe. Um dem etwaigen Risiko einer potenziellen Abhängigkeit von Salesforce entgegenzuwirken, ist Salesfive bereit das Leistungsspektrum zu diversifizieren. Speziell in den letzten drei Jahren bestanden konkrete Maßnahmen unter anderem darin, sich erfolgreich als holistischer Digitalisierungspartner auf dem Markt zu positionieren. Hierzu gehören Dienstleistungen wie Coachings, Unterstützung bei Change-Management Prozessen sowie auch das Reselling von Software-Lizenzen. Darüber hinaus soll durch anorganisches Wachstum in Form von Unternehmenszukäufen das Leistungsportfolio erweitert werden.

Salesfive gewinnt im Wettbewerb keine Projektaufträge über den Preis, sondern über die höhere Kompetenz, Zuverlässigkeit und Qualität der Dienstleistung. Um möglichen Risiken in den Verkaufspreisen zu begegnen, muss dieser Wettbewerbsvorteil weiter ausgebaut werden und es müssen noch mehr Projektchancen im Vertrieb herbeigeführt werden. Die Stärkung des Vertriebs sowie die weitere Investition in Kompetenzen in zukunftsfähigen Technologien und Innovation sind die Hauptmaßnahmen, um diesem Risiko entgegenzuwirken.

Dies sind im Folgenden:

Verstärkte Investitionen in Marketing und Vertrieb

Aufbau interner Vertriebsstrukturen mit adäquaten Kompetenzen, Prozessen und Werkzeugen

Aufbau von automatisierten Marketingprozessen

Erweiterung der Akquisition in neuen Branchen und Fokus auf Kunden aus dem Enterprise Segment (EBU)

Erweiterungen des Geschäftsbereiches durch anorganisches Wachstum in Form von M&A

Regelmäßige Statusmeetings über Geschäftsveränderungen und Maßnahmen in der Geschäftsleitung, dadurch

Bessere Koordination der gegenseitigen Hilfe in der Akquisition und Personaldisposition

Bessere Planbarkeit kurzfristiger Projektrisiken und operativer Geschäftsrisiken

Regelmäßige Informationen über Neuigkeiten und Diskussion / Austausch mit der gesamten Firma (Meetings, intensive Nutzung der internen Kollaboration und Kommunikationswerkzeuge)

Investition in die interne IT-Infrastruktur, um die erfolgreiche Projektdurchführung in hybriden standortübergreifenden Teams noch besser zu unterstützen

Kosteneinsparung:

Vermeidung von Geschäftsreisen

Verringerung der anteiligen internen Verwaltungskosten durch zunehmende IT-Prozessunterstützung

- Personalrisiken

Laut Analyse der IT-Marktbranche der BITKOM aus dem Juni 2024 bleiben die Beschäftigungsaussichten in der digitalen Wirtschaft positiv. Dies zeigt sich dadurch, dass 29.000 neu Stellen in der IT- und Telekommunikationsbranche in Deutschland erwartet werden. Diese Zahl soll sich für das Jahr 2025 nochmals um zusätzliche 47.000 neue Arbeitsplätze erhöhen. Insgesamt stellte der ITK-Sektor in Deutschland rund 1,34 Mio. Arbeitsplätze. Dieser Wert soll sich Prognosen der BITKOM und der Bundesagentur für Arbeit zufolge auf rund 1,37 Mio. Arbeitsplätze erhöhen, was einem Wachstum von 2,2% entspricht. «Auch wenn einzelne Unternehmen zuletzt Arbeitsplätze abbauen mussten: Die Digitalbranche ist Deutschlands stärkster Job Motor. Die Beschäftigung könnte sogar noch höher sein, wenn es ausreichende Fachkräfte gäbe, denn vielfach sind Unternehmen nicht in der Lage, freie Stellen zu besetzen» laut Dr. Ralf Wintergerst, Bitkom Präsident. Prognosen der BITKOM zufolge werden bis zum Jahr 2040 rund 663.000 IT-Fachleute fehlen, sollte die Politik nicht mit entsprechenden Maßnahmen entgegensteuert. Hervorzuheben ist hierbei der geringe Altersdurchschnitt in den IT-Berufen. Daher werden anders als in anderen Branchen weniger Mitarbeitende aufgrund der demografischen Entwicklung bis 2040 aus den Berufen ausscheiden.

Daher darf der erwähnte Personalmangel nicht aus den Augen verloren werden. Salesfive hat große Wachstumsambitionen. Diese Ambitionen stehen und fallen jedoch mit der Suche und der Auswahl der richtigen Talente, welche wir langfristig an das Unternehmen binden können. Talente zu finden, zu gewinnen und zu halten ist daher eine der Kernherausforderungen für Salesfive. Die Grundlage für den Erfolg und das stetige Wachstum der Salesfive ist das exzellente Team und die mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur.

Bestehende Maßnahmen werden daher nochmals erweitert bzw. konsequent weitergeführt. Dazu gehört u. A.:

Weitere Stärkung des Employer-Brandings

Stärkere aktive Präsenz in digitalen Medien (insbesondere Twitter, Facebook, XING, LinkedIn, kununu, ...)

Zunehmende Darstellung der internen Unternehmenskultur nach außen (z. B. Salesfive Webseite: "About Salesfive")

Erweiterte Präsenz auf Absolventenkongressen

Kooperationen mit renommierten Hochschulen/Universitäten

Erhöhung der Attraktivität der Salesfive als Arbeitgeber

Attraktives Projektportfolio

Aufbau klarer interner Führungsstrukturen, die es ermöglichen, Kolleginnen und Kollegen Perspektiven zu bieten und sie gezielt in ihrem beruflichen Werdegang zu fördern

Angemessene und gerechte Gehaltsmodelle

Ausschöpfung von Leistungen an Mitarbeitende (z. B. eGym Wellpass, Zuschuss zu Mahlzeiten, JobRad, JobTicket, betriebliche Altersvorsorge)

Stärkere Verlagerung von Entwicklungsprojekten in virtuelle Teams an verschiedenen Salesfive Standorten

Nutzung verschiedener Recruiting Methoden (Active Sourcing, Soziale Medien, Empfehlungen durch Kolleginnen und Kollegen etc.)

Konsequente Anwendung eines stringenten Bewerber-Auswahlverfahrens

Intensivierung der Zusammenarbeit mit Universitäten und Forschungseinrichtungen sowie Einstellung von Werkstudenten und Praktikanten bzw. Vergabe und Betreuung von Diplomarbeiten

- Finanzierungsrisiko

Im Rahmen der operativen Tätigkeit der Gesellschaft ergibt sich kein Fremdkapitalbedarf zur Finanzierung. Die bisherige Geschäftsentwicklung ermöglicht es, sämtliche Investitionen und laufenden Kosten aus eigener Liquidität zu decken. Infolgedessen besteht kein Risiko im Hinblick auf Fremdkapitalverpflichtungen.

2.3.2 Chancenbericht

Als Salesforce-Experte sind wir nicht in einem unwesentlichen Umfang von der Unternehmensentwicklung des Salesforce-Konzerns abhängig. Mit einem Jahresumsatz von USD 31,4 Billionen konnte Salesforce im Geschäftsjahr 2023 seinen Umsatz um 18% im Vergleich zum Vorjahr steigern und seine Marktführerschaft als größter CRM-Anbieter weltweit ausbauen. Davon können wir als Digitalisierungs- und Implementierungsberater direkt profitieren, da ein größerer Salesforce-Anwenderkreis für uns entsprechend einen größeren Kreis an potenziellen Kunden bedeutet.

Mit Blick auf die Investitionen in die Digitalisierung in Deutschland ist festzustellen, dass 21% der Unternehmen im Jahr 2024 mehr in Digitalisierung investieren wollen als noch im Jahr 2023. Rund die Hälfte will ihre Investitionen in Digitalisierungsprojekte konstant halten. "Überwiegend stabile oder sogar steigende Digitalinvestitionen sind angesichts der konjunkturell schwierigen Situation und der zahlreichen Regulierungseingriffe unter dem Strich ein positives Signal" äußerte sich Wintergerst, Präsident der BITKOM.

Trotz der globalen wirtschaftlichen Entwicklung konnte der Salesforce Konzern sein Wachstum beibehalten. Aufgrund dieser Entwicklung sehen wir kein Risiko in der Abhängigkeit von Salesforce Produkten sowie in einem wirtschaftlichen Rückgang. Ebenso akquiriert unsere sehr gut geschulte Personalabteilung, trotz angespannter Arbeitsmarktsituation weiterhin gut ausgebildete Mitarbeitende, weshalb wir hier nur ein geringes Risiko für die zukünftige Entwicklung von Salesfive sehen.

Die weiterhin leicht positive Stimmung in der Digitalbranche, der fortwährende Bedarf an Digitalisierungsmaßnahmen im DACH-Raum, die konstante und in manchen Bereichen ansteigende Investitionsbereitschaft im Markt sowie die aussichtsreiche Unternehmensentwicklung von Salesforce stellen für uns allesamt wesentliche Chancen für das kommende Geschäftsjahr dar. Diese Chancen sollen im Geschäftsjahr 2024 das Fundament dafür bilden, den größtmöglichen Unternehmenserfolg sicherzustellen. Die darüber hinaus durchgeführten internen Restrukturierungsmaßnahmen - wie die Einführung einer agilen Organisationsstruktur sowie der weitere Ausbau und die Optimierung des Vertriebs, schüren Zuversicht für das kommende Geschäftsjahr.

2.3.3 Prognosebericht

Angesichts der andauernden Kriegssituation in der Ukraine, der unter anderem daraus resultierenden Inflation sowie Energiekrise und der damit verbundenen Folgen für unsere Kunden und deren Investitionsbereitschaft, sind zuverlässige und zutreffende Einschätzungen über eine Geschäftsentwicklung 2024 nur bedingt möglich. Zwar ist die Inflation in Deutschland abgeschwächt im Vergleich zum Vorjahr, aber auch der Geldpolitische Kurs der europäischen Zentralbank ist weiterhin restriktiv. Die Konjunkturprognose für das Jahr 2024 ist positiver als für das Jahr 2023, das Wachstum fällt jedoch geringer aus als dies die Prognosen des IFO-Institutes vermutet haben.

Die Bedeutung und Notwendigkeit digitaler Geschäftsmodelle sind auf der anderen Seite unvermindert hoch. Das Geschäftsklima im Bereich Informationstechnik ist im Verhältnis zur Gesamtwirtschaft noch relativ stabil. Hier sehen wir für das kommende Geschäftsjahre unsere große Chance. Dennoch sind auch hier die Folgen der bereits genannten Einflussfaktoren noch nicht wirklich absehbar. Die Geschäftsentwicklung von Salesforce im Geschäftsjahr 2023 stimmt uns jedoch zuversichtlich.

Insgesamt können wir aufgrund der bestehenden Auftragslage sowie der unternehmensweiten Personalplanung in Verbindung mit kurzfristigen Anpassungen in der Personalbeschaffung erneut mit einem moderaten Wachstum des Umsatzvolumens rechnen. Bedingt durch den internen Kostenfokus und eine bewusste Kostenpolitik erwarten wir ein moderates Wachstum des Vorsteuerergebnisses.

 

München, 15.11.2024

Jan Alexander Bartels, Geschäftsführer

Florian Gehring, Geschäftsführer

Timur Nurdogan, Geschäftsführer

Bernd Meier, Geschäftsführer

Bilanz zum 31.12.2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 333.718,47 402.549,47
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 48.528,00 47.402,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 754.259,00 392.215,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 25.000,00 106.745,96
827.787,00 546.362,96
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 127.080,65 127.080,65
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 314.842,94 500.000,00
441.923,59 627.080,65
Summe Anlagevermögen 1.603.429,06 1.575.993,08
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.853.023,89 3.598.747,57
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 27.270,99 8.667,30
3. sonstige Vermögensgegenstände 222.317,19 298.098,94
4.102.612,07 3.905.513,81
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.132.174,77 1.864.342,85
Summe Umlaufvermögen 5.234.786,84 5.769.856,66
C. Rechnungsabgrenzungsposten 468.901,12 183.674,08
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 930.761,94
7.307.117,02 8.460.285,76

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 57.132,00 57.132,00
II. Kapitalrücklage 475.000,00 475.000,00
III. Verlustvortrag 1.462.893,94 3.522.431,62
IV. Jahresüberschuss 1.636.972,28 2.059.537,68
nicht gedeckter Fehlbetrag 0,00 930.761,94
Summe Eigenkapital 706.210,34 0,00
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 181.761,63 124.608,63
2. sonstige Rückstellungen 1.132.249,75 940.657,63
1.314.011,38 1.065.266,26
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 329.797,50 449.475,55
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 369.758,64 13.902,11
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 3.884.353,05 5.864.046,43
4. sonstige Verbindlichkeiten 307.981,73 994.986,69
- davon aus Steuern € 243.056,88 (€ 917.552,08)
4.891.890,92 7.322.410,78
D. Rechnungsabgrenzungsposten 395.004,38 72.608,72
7.307.117,02 8.460.285,76

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Geschäftsjahr Vorjahr
1. Umsatzerlöse 23.782.004,43 18.636.020,00
2. Gesamtleistung 23.782.004,43 18.636.020,00
3. sonstige betriebliche Erträge 17.231,47 143.246,10
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 509,81- 59,00-
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.168.774,33 660.200,14
1.168.264,52 660.141,14
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 13.305.328,89 10.085.015,78
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.515.213,56 1.895.571,45
- davon für Altersversorgung € 72.092,12 (€ 52.778,47)
15.820.542,45 11.980.587,23
6. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 314.731,25 223.743,91
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.065.127,89 3.839.893,70
8. Erträge aus Beteiligungen 404.263,24 295.017,20
- davon aus verbundenen Unternehmen € 404.263,24 (€ 295.017,20)
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.107,09 2.376,78
- davon aus verbundenen Unternehmen € 6.973,97 (€ 2.079,45)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 147.603,84 187.594,79
- davon an verbundene Unternehmen € 4.348,75 (€ 0,00)
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 57.153,00 124.608,63
12. Ergebnis nach Steuern 1.637.183,28 2.060.090,68
13. sonstige Steuern 211,00 553,00
14. Jahresüberschuss 1.636.972,28 2.059.537,68

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften sowie der einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Die salesfive GmbH (im Folgenden kurz "Gesellschaft") hat ihren Sitz in München und ist beim Amtsgericht München unter der HRB 230271 eingetragen.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S. von § 267 Abs. 2 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Gesellschaft nimmt die Erleichterungsvorschriften nach § 276 und § 288 Abs. 2 HGB teilweise in Anspruch.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss wird unter Beachtung der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches erstellt. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet.

2. Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer der Website liegt bei vier Jahren. Die übrigen aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände unterliegen keiner Abschreibung.

3. Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Den Abschreibungen unterliegt im Wesentlichen die Büroeinrichtung und wird über 13 Jahre vorgenommen. Die übrigen Anlagen werden ihrer Nutzungsdauer entsprechend linear zwischen 1 und 15 Jahren abgeschrieben.

Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt.

Selbständig nutzbare Vermögensgegenstände (insbesondere auch Trivialprogramme) mit Anschaffungskosten zwischen 250 € (netto) und bis einschließlich 800 € (netto) wurden Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten 250 € (netto) nicht übersteigen, werden im Jahr des Erwerbs aufwandswirksam erfasst.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Im Geschäftsjahr waren keine außerplanmäßigen Abschreibungen notwendig.

4. Finanzanlagen

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

Ausleihungen zum Nennwert

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Im Geschäftsjahr waren keine außerplanmäßigen Abschreibungen notwendig.

5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden alle erkennbaren Risiken durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Ausfallrisiko/Kreditrisiko wird bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % berücksichtigt.

6. Liquide Mittel

Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennwert angesetzt.

7. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nachdiesem Tage darstellen.

8. Eigenkapital

Das Eigenkapital ist zum Nominalwert angesetzt.

9. Rückstellungen

Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

10. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

11. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Unter dem Passiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden Einnahmen des Geschäftsjahres abgegrenzt, die Erträge für das folgende Geschäftsjahr darstellen.

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände ist im nachfolgenden Anlagespiegel dargestellt. Dort werden auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres vermerkt.

2. Angaben zu Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 243,48 € (Vorjahr: 55.800,24 €).

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 430.920,96 37.050,00 467.970,96
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 430.920,96 37.050,00 467.970,96
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 50.684,00 5.000,00 55.684,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 765.326,10 424.738,48 142.281,77 1.332.346,35
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 106.745,96 62.410,81 1.875,00 142.281,77- 25.000,00
Summe Sachanlagen 922.756,06 492.149,29 1.875,00 0,00 1.413.030,35
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 127.080,65 127.080,65
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 500.000,00 35.157,06- 150.000,00 314.842,94
Summe Finanzanlagen 627.080,65 35.157,06- 150.000,00 441.923,59
Summe Anlagevermögen 1.980.757,67 494.042,23 151.875,00 0,00 2.322.924,90
kumulierte Abschreibung 01.01.2023 Abschreibung Geschäftsjahr Abgänge Umbuchungen kumulierte Abschreibung 31.12.2023
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 28.371,49 105.881,00 134.252,49
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 28.371,49 105.881,00 134.252,49
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.282,00 3.874,00 7.156,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 373.111,10 204.976,25 578.087,35
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 376.393,10 208.850,25 585.243,35
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 404.764,59 314.731,25 719.495,84
Zuschreibung Geschäftsjahr Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023 Buchwert Vorjahr 31.12.2022
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 333.718,47 402.549,47
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 333.718,47 402.549,47
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 48.528,00 47.402,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 754.259,00 392.215,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 25.000,00 106.745,96
Summe Sachanlagen 827.787,00 546.362,96
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 127.080,65 127.080,65
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 314.842,94 500.000,00
Summe Finanzanlagen 441.923,59 627.080,65
Summe Anlagevermögen 1.603.429,06 1.575.993,08

3. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Art der Forderung zum 31.12.2023 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
kleiner 1 Jahr größer 1 Jahr
T€ T€ T€
aus Lieferungen und Leistungen 3.853,0 3.853,0 0,0
Vorjahr 3.607,4 3.607,4 0,0
gegenüber verbundenen Unternehmen 27,3 27,3 0,0
Vorjahr 8,7 8,7 0,0
sonstige Vermögensgegenstände 222,3 167,0 55,3
Vorjahr 101,3 54,5 46,8
Summe 4.102,6 4.047,3 55,3
Vorjahr 3.717,4 3.670,6 46,8

In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 27.270,99 € (Vorjahr: 8.667,30 €) sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 27.270,99 € (Vorjahr: 8.667,30 €) enthalten.

4. Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 329.797,50 € (Vorjahr: 449 T€) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2023 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr zwischen mehr als einem und fünf Jahren1 Jahr von mehr als fünf Jahren
T€ T€ T€ T€
aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen 329,8 329,8 0,0 0,0
Unternehmen 369,8 369,8 0,0 0,0
(Vorjahr) 13,9 13,9 0,0 0,0
gegenüber Gesellschaftern 3.884,1 209,3 3.674,8 0,0
(Vorjahr) 5.864,0 0,00 0,0 5.864,0
sonstige Verbindlichkeiten 307,9 307,9 0,0 0,0
(Vorjahr) 995,0 995,0 0,0 0,0
Summe 4.891,6 887,0 3.674,8 0,0
(Vorjahr) 7.322,4 1.458,4 0,0 5.864,0

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren beträgt 3.674.849,27 € (Vorjahr: 0,00 €). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 € (Vorjahr: 5.864,0 T€).

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 369.758,64 € (Vorjahr: 13.902,11 €) sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 153.915,77 € (Vorjahr: 13.902,11 €) enthalten.

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 3.884.353,05 € (Vorjahr: 5.864.046,43 €). Davon haben Verbindlichkeiten in Höhe von 209.502,69 € (Vorjahr: 0,00 €) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Davon resultieren 209.502,69 € (Vorjahr: 0,00€) aus umsatzsteuerlicher Organschaft. Die Verbindlichkeiten aus umsatzsteuerlicher Organschaft gegenüber dem Gesellschafter im Vorjahr (739,94 T€) ist im Vorjahr unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 3.674.849,27 € (Vorjahr: 0,00 €) haben eine Restlaufzeit von einem bis fünf Jahre. Verbindlichkeiten in Höhe von 0,00 € (Vorjahr: 5.864.046,43 €) haben eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.

5. Latente Steuern

Zum Bilanzstichtag errechneten sich insgesamt aktive latente Steuern aus abweichenden Wertansätzen zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz und gewerbe- und körperschaftsteuerlichen Verlustvorträgen. Die Gesellschaft hat von dem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht und aktiviert aktive latenten Steuern nicht.

6. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB

Zum Bilanzstichtag lagen keine Eventualverbindlichkeiten und keine aus der Bilanz nicht ersichtlichen Haftungsverhältnisse vor.

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 9.989.234,82 €.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Mietverträge der Bürogebäude in Höhe von 9.961.349,28 €

Operatives Leasing von KfZ in Höhe von 27.885,54 €.

Operatives Leasing wird zur Finanzierung von KfZ in Anspruch genommen. Vorteile ergeben sich aus der Verteilung des Zahlungsstroms. Risiken bestehen in der zukünftigen Zahlungsbelastung.

Daneben bestehen Mietkautionsbürgschaften in Höhe von 182.994,20 €.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Erträge und Aufwendungen aus Währungsumrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 46,50 € (Vorjahr: 20,94 €).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 19.356,26 € (Vorjahr: 644,68 €).

2. Zinsen und ähnliche Erträge

In den Zinserträgen sind Zinsen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 6.973,97 €

(Vorjahr: 2.079,45 €) enthalten.

3. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsaufwendungen sind Zinsen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 4.348,75 €

(Vorjahr: 0,00 €) und gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 143.255,09 € enthalten (Vorjahr: 0,00 €).

V. Sonstige Angaben

1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte 184
leitende Angestellte 3
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 187

2. Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Florian Gehring
Weitere Geschäftsführer: Alexander Bartels
Weitere Geschäftsführer: Timur Nurdogan

Die Gesamtleitung hatten die nachfolgenden Personen:

Bartels, Alexander ausgeübter Beruf: CEO
Gehring, Florian ausgeübter Beruf: CEO
Nurdogan, Timur ausgeübter Beruf: CEO

Dem Geschäftsführer Florian Gehring wurde am 01.12.2023 ein Darlehen in Höhe von 35.000,00 € ausgezahlt, welches zum 31.12.2024 zurückzuzahlen und mit 4,25 % endfällig zu verzinsen ist.

Dem Geschäftsführer Timur Nurdogan wurde am 01.12.2023 ein Darlehen in Höhe von 20.000,00 € ausgezahlt, welches zum 31.12.2024 zurückzuzahlen und mit 4,25 % endfällig zu verzinsen ist.

Die Eintragung des neuen Geschäftsführers Bernd Meier wurde am 25.07.2024 im Handelsregister vorgenommen.

3. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis Eigenkapital
Salesfive Consulting AG / Zürich, Schweiz 100 % 185.462,09 408.019,04
salesfive Digital Services GmbH / Wien, Österreich 100 % -31.702,40 -120.643,18

4. Konzernzugehörigkeit

Die salesfive GmbH wurde in den Konzernabschluss der Salesfive Holding GmbH einbezogen.

Die Salesfive Holding GmbH, München stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Konzernkreis auf.

Da es sich um eine freiwillige Erstellung gem. § 293 Abs. 1 HGB handelt, wird dieser nicht offengelegt.

5. Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, eingetreten.

6. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung:

Der Jahresüberschuss in Höhe von 1.636.972,28 € wird festgestellt und auf neue Rechnung vorgetragen.

7. Unterschrift der Geschäftsführung

 

München, den 15.11.2024

Alexander Bartels

Florian Gehring

Bernd Meier

Timur Nurdoğan

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die salesfive GmbH, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der salesfive GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der salesfive GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß§ 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 15. November 2024

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