Bauträger für Wohngebäude
Smith Meter GmbH
Regentstraße 1, 25474 Ellerbek, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stephan Frieds seit 12.10.2022 | Geschäftsführer |
Christian Unger seit 1.10.2019 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Guidant Corp. | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Smith Meter GmbHEllerbekJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. ALLGEMEINE HINWEISE Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt. Abweichend zum Jahresabschluss des Vorjahres werden die geleisteten Anzahlungen auf Vorräte in Höhe von EUR 453.851,67 (Vj.: EUR 643.941,28) unter der Bilanzposition B. I. 4. Geleistete Anzahlungen ausgewiesen. Im Jahresabschluss des Vorjahres erfolgte der Ausweis unter der Bilanzposition B. I. 3. Fertige Erzeugnisse und Waren. Eine Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr ist daher nur eingeschränkt gegeben. Abweichend zum Jahresabschluss des Vorjahres wird die Übernahme des Jahresfehlbetrages der F.A. Sening GmbH in Höhe von EUR 174.772,14 (Vj.: EUR 182.480,94) aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages in der Gewinn- und Verlustrechnung unter der Position "Aufwendungen aus Verlustübernahme" gesondert ausgewiesen. Die Aufwendungen aus der Verlustübernahme wurden im Vorjahr unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Insofern ist eine Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr nur eingeschränkt möglich. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davon-Vermerke statt in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung teilweise an dieser Stelle gemacht. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma Smith Meter GmbH mit Sitz in Ellerbek im Handelsregister des Amtsgerichts Pinneberg unter der Nummer HRB 17 PI eingetragen. II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu historischen Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen bilanziert. Die Abschreibungen werden planmäßig entsprechend der linearen Methode über die voraussichtliche Nutzungsdauer über einen Zeitraum zwischen 1 und 50 Jahren vorgenommen. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen werden mit den Anschaffungskosten oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag bewertet. Unfertige und fertige Erzeugnisse werden entsprechend § 253 Abs. 4 und § 255 Abs. 2 HGB bilanziert. Bei Beständen mit eingeschränkter Verwertbarkeit hat die Gesellschaft entsprechende Abschläge vorgenommen. Eine Abgrenzung zwischen fertigen und unfertigen Erzeugnissen sowie Waren ist nicht bei sämtlichen Beständen gegeben, da die Erzeugnisse teilweise in unterschiedlichen Verarbeitungsstadien und teilweise unverarbeitet veräußert werden. Der Ausweis dieser Bestände erfolgt unter den fertigen Erzeugnissen. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h., es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden unter Berücksichtigung angemessener Wertberichtigungen ausgewiesen. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der 10-Jahresdurchschnittszins bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,83 % (Vj. 1,79 %) p. a. gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 2,80 % (Vj. 2,80 %) p. a. und erwartete Rentensteigerungen mit 2,30 % (Vj. 2,30 %) p. a. berücksichtigt. Unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird der sich aus der Änderung der Rückstellungsbilanzierung nach §§ 249 Abs. 1 Satz 1, 253 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 HGB durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ergebende Zuführungsbetrag über den Höchstzeitraum von 15 Jahren gleichmäßig verteilt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ 1. Anlagevermögen Die Veränderungen des Anlagevermögens sind im Anlagenspiegel dargestellt, der dem Anhang als Anlage beigefügt ist. 2. Anteile an verbundenen Unternehmen Die Gesellschaft hält 100 % der Anteile der F.A. Sening GmbH, Ellerbek. Das Eigenkapital beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 1.558. Im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 betrug das Jahresergebnis wegen des am 11. April 1994 mit der F.A. Sening GmbH geschlossenen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages, aufgrund dessen das Ergebnis der F.A. Sening GmbH an die Smith Meter GmbH abgeführt bzw. von der Smith Meter GmbH ausgeglichen wird, wie im Vorjahr TEUR 0. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Cashpooling in Höhe von TEUR 38.699 (Vj. TEUR 36.912) sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 348 (Vj.: TEUR 1.531). 4. Latente Steuern Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 27,73 % zugrunde gelegt. Die aktiven latenten Steuern resultieren aus einer Bilanzdifferenz bei den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen. Die aktiven latenten Steuern wurden nicht aktiviert. 5. Rückstellungen Der in künftigen Perioden noch anzusammelnde Fehlbetrag aus Pensionsrückstellungen gemäß Art. 67 Abs. 2 EGHGB beträgt TEUR 120. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 254 und unterliegt einer Ausschüttungssperre. In den sonstigen Rückstellungen sind überwiegend Rückstellungen für Urlaub, ausstehende Lieferantenrechnungen, Lizenzgebühren, Mitarbeiterboni, Rechts- und Beratungskosten und Garantieverpflichtungen enthalten. 6. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind wie im Vorjahr den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in voller Höhe mitzugehörig. 7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat insgesamt sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 3.510 (Vorjahr: TEUR 3.140). Diese bestehen aus Leasingverpflichtungen für Fahrzeuge, Faxgeräte/Kopierer und aus Mieten für Gebäudeanlagen in Höhe von TEUR 313 (Vorjahr: TEUR 223) sowie einem Bestellobligo in Höhe von TEUR 3.197 (Vorjahr: TEUR 2.917). 8. Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen Es wurden keine wesentlichen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen vorgenommen. IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 1. Umsatzerlöse Nachfolgend wird eine Aufteilung der Umsatzerlöse nach geografischen Märkten und Tätigkeitsbereichen bzw. Produkten dargestellt:
2. Materialaufwand
3. Personalaufwand
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen in Höhe von TEUR 121 (Vorjahr: TEUR 121) aus der Anwendung von Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EG- HGB enthalten. 5. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Aufwendungen aus Steuern für frühere Perioden sind in Höhe von TEUR 104 (Vorjahr: TEUR -26) entstanden. 6. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von TEUR 2.969 auf neue Rechnung vorzutragen. V. SONSTIGE ANGABEN 1. Arbeitnehmerzahl Die Gesellschaft beschäftigte im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich 123 Arbeitnehmer (Vorjahr: 128), davon 73 (Vorjahr: 76) Gehalts- und 50 (Vorjahr: 52) Lohnempfänger. 2. Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft: Stephan Frieds, Buchholz, Geschäftsführer. Auf die Angabe der Bezüge für die Geschäftsführung wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 3. Konzernverhältnisse Die Gesellschaft war bis zum 11. März 2024 zu 100 % ein Tochterunternehmen der FMC Technologies B.V., Den Haag, Niederlande, die ihrerseits indirekt ein Tochterunternehmen der TechnipFMC plc, London, UK, ist. Der Jahresabschluss der Smith Meter GmbH wird in den Konzernabschluss der FMC Technologies B.V., Den Haag, Niederlande einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten Konsolidierungskreis aufstellt, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Der Konzernabschluss der FMC Technologies B.V., Den Haag, wird im bei der Handelskammer Den Haag geführten Handelsregister veröffentlicht. Die TechnipFMC plc, London, UK, die den Konzernabschluss für den größten Konsolidierungskreis aufstellt, in den die Gesellschaft einbezogen wird, erstellt ihren Konzernabschluss sowohl nach den Vorschriften der Securities and Exchange Commission, Washington D.C., U.S.A., (Form 10-K) als auch nach International Financial Reporting Standards (IFRS). Die Form 10-K wird an der New York Stock Exchange (NYSE), New York, USA, und der Abschluss nach IFRS an der EURONEXT, Paris, Frankreich, veröffentlicht. 4. Nachtragsbericht Am 11. März 2024 hat One Equity Partners, New York (ein mittelständisches Private- Equity-Unternehmen), den Geschäftsbereich Measurement Solutions, zu dem auch die Smith Meter GmbH und die F.A. Sening GmbH gehören, von Technip FMC übernommen. Der Geschäftsbereich wurde nachfolgend in Guidant umbenannt.
Ellerbek, 19. Dezember 2024 Smith Meter GmbH Die Geschäftsführung gez. Stephan Frieds ANLAGENSPIEGEL ZUM 31. DEZEMBER 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen der Gesellschaft Die Gesellschaft ist auf den Gebieten der Mess- und Regelungstechnik für die Mineralöl- und Gasindustrie tätig. Als führender Hersteller mechanischer Armaturen und elektronischer Systeme für den gesamten Up- und Downstreambereich liefert das Unternehmen Produkte und kundenbezogene Lösungen von der Quelle bis zum Endverbraucher. Die Kernkompetenzen umfassen sowohl traditionelle als auch neue Technologien der Gas- und Mineralöldurchflussmessung. Die F.A. Sening GmbH ist eine 100-prozentige Tochter der Smith Meter GmbH und konzentriert sich auf die Entwicklung und Produktion von Lösungen für die Tank- Lkw-Industrie. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Geschäftsverlauf- und Rahmenbedingungen Die weltweite Rohölproduktion hatte im Jahr 2022 ein Wachstum von 5 % und im Jahr 2023 von 1 % jeweils im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Bei der Smith Meter GmbH sind die Auftragseingänge im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken. Dies ist im Wesentlichen auf einen Timing-Effekt zurückzuführen. Der Zeitpunkt der jährlichen Preisanpassung ist vom 01.04. auf den 01.01. umgestellt worden. In der Folge haben zahlreiche Kunden Aufträge in den Dezember des Vorjahres vorgezogen. Somit startete das Geschäftsjahr bereits mit einem erhöhten Auftragsbestand. Die Umsatzerlöse lagen vor diesem Hintergrund deutlich über dem Vorjahres-Niveau. Der Smith-Geschäftsbereich hatte dabei den größten absoluten Anstieg zu verzeichnen, aber auch das Sening-Geschäft und das Volumen mit Konzernunternehmen konnten sich verbessern. Die Smith Meter GmbH nutzt für die betriebswirtschaftliche Steuerung klassische Instrumente des Controllings und Risikomanagements, die durch eine ERP-Software zentralisiert werden. Hierbei werden insbesondere Umsatzerlöse und EBIT als Steuerungsgrößen verwendet. 2.2 Ertragslage Der Jahresumsatz in Höhe von EUR 33,6 Mio. liegt deutlich über dem Vorjahres- Niveau. Vor allem der Geschäftsbereich Smith konnte ein besonders starkes Umsatzwachstum vorweisen. Hier sorgten die Produktlinien Elektroniken und Ersatzteile für die außerordentlich positive Entwicklung. Der Geschäftsbereich Sening erzielte ein moderates Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahr. Die Erhöhung der Umsatzerlöse ist sowohl auf moderate Preis- als auch Absatzsteigerungen zurückzuführen. Die Gesamtumsätze beinhalten in Höhe von TEUR 16.495 (Vorjahr TEUR 16.220) Lieferungen an die F.A. Sening GmbH, die die "Sening"-Produkte vertreibt und eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Smith Meter GmbH ist. Das Jahresergebnis in Höhe von TEUR 2.969 verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3.689. Dies ist im Wesentlichen auf das aufgrund der Umsatzausweitung verbesserte Bruttoergebnis zurückzuführen. Auf der Kostenseite sind die Vertriebskosten aufgrund von gesunkenen Personalaufwendungen in diesem Bereich deutlich zurückgegangen, wobei die Steuern vom Einkommen und Ertrag ergebnisabhängig gestiegen sind. Die Zinserträge konnten sich durch gestiegene Zinssätze im Konzernumfeld ebenfalls deutlich erhöhen. In Bezug auf die Prognose für das Geschäftsjahr 2023 liegen die Umsätze mit EUR 33,6 Mio. knapp unterhalb des erwarteten Korridors von EUR 34 Mio. bis EUR 36 Mio., da insbesondere der Sening-Bereich hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist. Auch das EBIT liegt mit EUR 3,6 Mio. leicht unter dem Plan von EUR 4,0 Mio. bis EUR 5,0 Mio. 2.3 Finanzlage Die Eigenkapitalquote beläuft sich am Stichtag auf 61,2 % (Vorjahr 57,8 %). Der operative Cashflow beträgt TEUR 2.547 (Vorjahr TEUR -475), der Cashflow aus Investitionstätigkeit beträgt TEUR -1.088 (Vorjahr TEUR -927) und der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beträgt TEUR 0 (Vorjahr TEUR -182). Die Gesellschaft ist in einen Cash-Pool eingebunden, der durch die Konzernmuttergesellschaft, der zugleich auch das Finanzierungsmanagement obliegt, geführt wird. Darüber hinaus verfügt die Smith Meter GmbH über Bankkonten, die nicht in das Cash-Pooling einbezogen werden. Dies führt dazu, dass am Bilanzstichtag Guthaben bei Kreditinstituten sowie zum Bilanzstichtag des Vorjahres Guthaben bei und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ausgewiesen werden. Die Gesellschaft verfügt über liquide Mittel inklusive Cash-Pooling abzüglich kurzfristiger Bankverbindlichkeiten von TEUR 38.789 (Vorjahr TEUR 37.330). 2.4 Vermögenslage Im Anlagenbereich sind Investitionen von insgesamt TEUR 360 für Maschinen und Vorrichtungen sowie Werkzeuge und Computer Hardware und Software getätigt worden. Dem standen planmäßige Abschreibungen von TEUR 672 entgegen. Im Umlaufvermögen stehen deutlich gestiegenen Vorräten und Forderungen im Verbundbereich leicht zurückgegangene Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber. Mit dem erhöhten Vorratsbestand wird auf Engpässe im Beschaffungsbereich reagiert, insbesondere bei Elektroniken. Die positive Entwicklung bei den Forderungen ist das Resultat eines stärkeren Fokus auf ein effektives Forderungsmanagement. Auf der Passivseite wurden Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 4,1 Mio. bezahlt und somit reduziert. Dem standen gestiegene Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie höhere Pensionsrückstellungen und Steuerrückstellungen gegenüber. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1 Prognosebericht Für das Jahr 2024 wird mit einer erneut nur leichten Steigerung der weltweiten Roh- ölproduktion von rd. 1 % gerechnet, nachdem sich diese bereits im Jahr 2023 auf 1 % verlangsamt hatte. Diese Rate entspricht dem Durchschnitt von 2010 bis 2019, nachdem im Jahr 2022 ein Wachstum von 5 % verzeichnet worden war, mit einem deutlichen Rückgang in den OPEC+-Ländern und einem starken Wachstum in anderen Ländern. Wir erwarten für das kommende Jahr eine positive Geschäftsentwicklung und rechnen mit einem leicht steigenden Umsatz von zwischen EUR 34 Mio. und EUR 36 Mio. und einem steigenden EBIT von zwischen EUR 4,0 Mio. und EUR 5,0 Mio. Es wird ein konsequentes Kostencontrolling in allen Abteilungen durchgeführt, um die Profitabilität für die folgenden Jahre zu sichern. Des Weiteren wird der Fokus auf die Sicherstellung der Supply Chain gelegt sowie ein effektives Forderungsmanagement betrieben. 3.2 Chancen- und Risikobericht Die Ölindustrie, in der die Smith Meter GmbH operiert, wird stark von der Entwicklung der Weltwirtschaft beeinflusst, was zu Auswirkungen bei der Auftragsvergabe führen kann, da infolge eines sinkenden Ölpreises geplante Projekte und damit verbundene Aufträge verschoben oder storniert werden können. Diesen Risiken begegnet die Smith Meter GmbH, indem sie verstärkt im Ausland neue Produkte auf den Markt bringen und dabei ihren Globalisierungsplan fortsetzen wird. Bislang konnten Preissteigerungen aufgrund der steigenden Inflation bei den Lohn-, Material- und Betriebskosten an die Kunden weitergegeben werden. Es besteht jedoch das Risiko, dass dies künftig nicht mehr möglich sein könnte. Das Risikomanagementsystem der Smith Meter GmbH erfolgt überwiegend in Zusammenarbeit mit der Konzernmutter. Neben Monatsabschlüssen sind wöchentliche Meldungen mit den wichtigsten Kennzahlen abzugeben. Lassen sich hieraus Risiken ableiten, so werden diese mit den Verantwortlichen diskutiert und entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet.
Ellerbek, 19. Dezember 2024 Smith Meter GmbH Die Geschäftsführung gez. Stephan Frieds BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Smith Meter GmbH, Ellerbek Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Smith Meter GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Smith Meter GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 19. Dezember 2024 Baker
Tilly GmbH & Co. KG
Michael Esser, Wirtschaftsprüfer Julia Rosenberger, Wirtschaftsprüferin |
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