Computer-Works GmbH Soft- und Hardware
Lörrach
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
für das Geschäftsjahr 2023
der Computer-Works GmbH Soft- und Hardware
Lörrach
I. Grundlagen des Unternehmens
Geschäftsmodell
Die Computer-Works GmbH ist im
Software-Distributionsgeschäft tätig und kann als
sogenannter Value Added Distributor (VAD) bezeichnet werden.
Im Gegensatz zum regulären Großhandel bietet ein
VAD Leistungen an, die über die klassische Vermarktung
von Produkten hinausgehen. In unserem Fall sind das z.B. die
Übersetzung von Software aus dem amerikanischen ins
deutsche, die Entwicklung von zusätzlicher
Funktionalität für unser Hauptprodukt Vectorworks,
das tiefe Fach- und Produktwissen in der Firma oder die sehr
enge Mitarbeit mit dem Hersteller im Bereich
Weiterentwicklung der Software und dem Marketing.
Unsere Hauptprodukte (Vectorworks, Bluebeam) werden als
sogenannte "Abonnements" (Subscriptionen) mit
unterschiedlichen Laufzeiten verkauft. Für Bluebeam
wurde das Lizenzmodell bereits im September 2022 komplett auf
Abonnements umgestellt. Für Vectorworks zum 01.01.2024.
Die Einnahmen aus diesen Abonnements sorgen, zusammen mit den
bis zum 31.12.2023 verkauften Wartungsverträgen,
für konstante wiederkehrende Einnahmen.
Hauptzielgruppe des geführten Produkteportfolios
ist die Baubranche, genauer gesagt die Zielgruppen der
Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten,
Schreiner, Garten- und Landschaftsgärtner sowie die
Unterbereiche der Unterhaltungsindustrie (Lichtdesigner,
Bühnen- und Event Design, Theater, Messebau etc.).
Organisatorische Struktur
Die Firma ist klassisch aufgestellt, mit einer
kaufmännischen Verwaltung (Marketing, Vertrieb) und
einer technischen Achse (Entwicklung, Übersetzung,
Kundensupport, IT). Das Branchenwissen für die
adressierten Zielgruppen ist in der Abteilung
"Fachingenieure" zusammengefasst und steht beiden Bereichen
projektbezogen zur Verfügung.
Der Vertrieb der Produkte erfolgt zum einen über
ein Netz hochspezialisierter Vertriebspartner (Value Added
Reseller - VARs). Das Vertriebspartnernetz von derzeit 14
VAR´s deckt DE und AT ab und sorgt für
hochqualifizierte Fachhändler in der Nähe von
potentiellen oder bestehenden Anwendern. Die von VAR´s
angebotenen Leistungen decken die Beratung,
Produktpräsentationen, den technischen Support,
Schulungen und wenn gewünscht, auch Projektbegleitung
ab. Weiterhin hat ein Interessent jederzeit die
Möglichkeit sich auf unserer Homepage zu den Produkten
zu informieren und auch ein Abonnement direkt
abzuschließen.
Rechtliche Struktur
Hauptsitz der Computer-Works GmbH ist Lörrach. Die
Gesellschaft ist eigenständig und daher nicht in eine
Konzernstruktur eingebunden.
II. Wirtschaftsbericht
1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene
Rahmenbedingungen
Überblick Markt, Branche, Konjunktur
Die Baubranche ist einer der wichtigsten
Größen der Wirtschaft und ist in der Zeit nach der
Pandemie und bedingt durch steigende Zinsen, Ukraine Krise
und hohe Materialkosten nicht mehr in allen Bereichen der
Branche einheitlich gewachsen. Dieses wirtschaftliche Umfeld
trägt im Moment dazu bei, dass zurückhaltender und
spezifischer investiert wird. Die Personalsuche spiegelt dies
noch nicht wider - die Anzahl offener, unbesetzter Stellen
bleibt auf einem sehr hohen Niveau.
Wir unterscheiden zwischen drei Hauptbereichen, die wir
mit unseren Produkten adressieren: Hochbau, grüne
Branche und die Unterhaltungsindustrie.
Computerunterstütztes Zeichnen/Planen (CAD) hat
sich spätestens in 2000er Jahren etabliert, der Einsatz
von spezialisierter Planungssoftware gehört seit Jahren
zum Standard in allen von uns adressierten Branchen - das
Handwerk muss hier noch ein bisschen nachholen, was wir bei
Schreinern, GaLaBauern und ähnlichen Berufen
feststellen.
In den Bereichen Hochbau und in der grünen Branche
vollzieht sich weiterhin der Wechsel von einer reinen oder
gemischten zwei-/dreidimensionalen Arbeitsweise in eine
mehrheitlich Modellbasierte (3D) und mit Daten angereicherten
Arbeitsweise (Building Information Modelling - BIM).
Angetrieben von leistungsstärkerer Hardware und neuen
Technologien wie z.B. Augmented Reality/AR, Virtual
Reality/VR, Real Time Rendering uvm. öffnen sich neue
Möglichkeiten für die Stakeholder im Bauumfeld.
Dazu gehören z.B. virtuelle Umgehungen, bessere
Kontrolle der Kosten, Reduktion der Planungsfehler (und somit
der Kosten) sowie die Planungs- und Kostensicherheit.
In der Unterhaltungsindustrie wird dieser Wandel
ebenfalls vollzogen, mit der Möglichkeit Shows bis ins
Detail virtuell vorzuplanen und somit Kosten zu sparen bei
gleichzeitiger Qualitätssteigerung und Erhöhung des
Outputs.
2. Geschäftsverlauf und Lage
Die Computer-Works GmbH gehört zu den
langjährigen Playern im Markt der Bausoftwareanbieter.
Unser Hauptprodukt Vectorworks ist in sämtlichen
Branchen, die adressiert werden, etabliert und verfügt
über unterschiedliche Marktanteile.
Das Geschäftsjahr 2023 präsentierte sich auf
sehr hohem Niveau. Unsere Gesellschaft investiert weiterhin
in das Team und optimiert Abläufe, um an weiterer
Schlagkraft zu gewinnen, sowie der größeren Anzahl
von Anwendern einen besseren und schnelleren Service
anzubieten.
Trotz Unsicherheit in einigen Bereichen des Hochbaus
gelingt es uns weiterhin die Anzahl Kunden zu steigern. Dabei
kommt es uns zugute durch eine permanente Weiterentwicklung
des Produkts stets eine moderne, branchengerechte Lösung
anbieten zu können.
Die grüne Branche hat erneut das Potential,
welches in ihr steckt, gezeigt, sowohl der Bereich
Landschaftsarchitektur, GIS (Geographic Information Systems)
wie auch der klassische Gartenbau. Vectorworks baut in diesem
Markt seine führende Position weiter aus und hat einzig
mit DataFlor / Autodesk einen nennenswerten Mitbewerber.
Vectorworks ist weltweit der Marktführer im
Bereich Unterhaltungsindustrie. Deutschland und
Österreich bieten noch viel Potenzial für das
Neukundengeschäft. Wir profitieren hier auch von
Betätigungsfeldern in der Branche, welche wir mit neuen
Vectorworks Funktionalitäten zusätzlich bedienen
können.
a) Ertragslage
Ergebnisquellen
|
Geschäftsjahr
|
Vorjahr
|
Veränderung
|
|
T€
|
T€
|
T€
|
%
|
Rohergebnis
|
13.895,7
|
11.879,8
|
2.015,9
|
17,0
|
Betriebsergebnis
|
4.374,8
|
2.737,9
|
1.636,9
|
59,8
|
Zinsergebnis
|
20,6
|
0,0
|
20,6
|
|
Ertragssteuern
|
1.284,7
|
801,2
|
483,5
|
60,3
|
Jahresergebnis
|
3.110,7
|
1.936,7
|
1.174,0
|
60,6
|
Die Computer-Works GmbH konnte gegenüber dem
Vorjahr ein um sehr erfreuliche 17,0 % höheres
Rohergebnis erwirtschaften. Anders als im Vorjahr haben sich
die Kosten nicht ganz so stark erhöht, sodass sich das
Betriebsergebnis gegenüber dem Vorjahr um sehr
erfreuliche 59,8 % verbessert hat. Ziel ist, durch
aufmerksame und kluge Marketingstrategien langfristig Kunden
zu gewinnen und diese durch die bedarfsgerechte Anpassung der
Produkte zu halten. Neben guten und motivierten Mitarbeitern
soll mit begleitenden Marketing- und Vertriebsmaßnahmen
die Grundlage geschaffen werden, um mit zufriedenen Kunden
auch in Zukunft weiter qualifiziert wachsen zu können.
Das Zinsergebnis ist wie in den Vorjahren in unserer
Gesellschaft von untergeordneter Bedeutung.
Aufgrund der deutlich gestiegenen Erträge ergab
sich im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr
ein um 60,6 % höherer Jahresüberschuss.
b) Vermögens- und Finanzlage
Das Anlagevermögen hat sich im Vergleich zum
Vorjahr um T€ 42,0 auf T€ 329,2 vermindert.
Investitionen in neue Wirtschaftsgüter in Höhe von
T€ 92,3 standen Abschreibungen in Höhe von T€
134,3 gegenüber. Investiert wurde im Berichtsjahr vor
allem in neue Betriebsausstattung und in einen neuen
Internetauftritt.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um
T€ 1.227,3 auf T€ 2.229,7 gestiegen. Dies
hängt vor allem mit hohen Umsätzen zum Jahresende
zusammen. Die Einzel- und Pauschalwertberichtigungen konnten
aufgrund eines aktiven Debitorenmanagements auch im
Geschäftsjahr niedrig gehalten werden.
Der Bestand an liquiden Mitteln ist im Berichtsjahr um
T€ 2.143,9 auf erfreuliche T€ 9.664,2 gestiegen.
Damit verfügen wir über einen sehr soliden Bestand
an liquiden Mitteln, um sämtlichen Verpflichtungen
zeitnah nachkommen zu können.
Bedeutende Bilanzpositionen stellen bei unserer
Gesellschaft die Rechnungsabgrenzungsposten dar.
Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten haben sich um
T€ 35,6 auf T€ 5.510,3 erhöht. Diese
resultieren aus den Zahlungen an unsere Lieferanten für
deren Leistungen im Zusammenhang mit Wartungsverträgen,
mit welchen wir i.d.R. für ein Jahr zum Abruf diverser
Dienstleistungen berechtigt sind. Der abgegrenzte Betrag
betrifft den Teil der Zahlungen, welche erst im kommenden
Geschäftsjahr zu Aufwand werden. Diese Zahlungen
für die jeweils abgeschlossenen Verträge werden
gleichmäßig über die jeweilige
Vertragslaufzeit abgegrenzt.
Das Eigenkapital beläuft sich zum Ende des
Geschäftsjahrs auf T€ 3.055,8. Der
Jahresüberschuss 2023 wird nach dem Beschluss der
Gesellschafterversammlung teilweise ausgekehrt und
teilweise in die Gewinnrücklagen eingestellt. Die
Eigenkapitalquote liegt bei 15,8 %.
Unsere Gesellschaft kommt ohne
Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
aus.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
haben sich im Berichtsjahr um T€ 1.010,5 auf
T€ 2.848,0 erhöht.
Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten haben sich um
T€ 759,7 auf T€ 9.148,1 erhöht. Diese
resultieren aus den Zahlungen unserer Kunden für die
Wartungsverträge, mit welchen wir uns gegenüber
unseren Kunden i.d.R. für ein Jahr zur Erbringung
diverser Dienstleistungen verpflichten. Aus diesem Grund
werden die Zahlungen über diesen Bilanzposten
gleichmäßig über die jeweiligen
Vertragslaufzeiten abgegrenzt.
Unsere Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr
gemäß unserer Planung entwickelt.
Die Finanzlage wird als gut eingeschätzt. Das
vorhandene Eigenkapital ist ausreichend und bietet eine sehr
gesunde Grundausstattung. Mit den
Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen
Geschäftstätigkeit können die notwendigen
Investitionen finanziert und alle fälligen Zahlungen
innerhalb der Fristen bedient werden.
3. Finanzielle Leistungsindikatoren
Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser
Fokus auf:
Umsatzentwicklung, Betriebsergebnis und
Branchenentwicklung.
Wir ziehen für unsere interne
Unternehmenssteuerung die Anzahl der Wartungsverträge
und Abonnements heran. Die Gesamtzahl der
Wartungsverträge und Abonnements ist gegenüber dem
Vorjahr gestiegen.
4. Gesamtaussage
Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
schätzen wir als gut ein.
Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist konstant.
Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet,
Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu
begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu
vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen
Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen
Skontoabzüge realisieren.
Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die
Rückstellungen sind durch liquide Mittel und
kurzfristige Vermögenswerte gedeckt.
III. Prognosebericht
Das Geschäftsjahr 2024 präsentiert sich
bislang stabil. Umsatz und Betriebsergebnis werden durch die
Umstellung des Lizenzmodells von perpetual/Wartungsvertrag
auf Abonnement geplant geringer ausfallen. Der
Digitalisierungsdruck in den von uns bedienten Branchen nimmt
kontinuierlich weiter zu. Hierin sehen wir eine große
Chance, durch gezielte Maßnahmen die Bestandskunden zu
halten und weitere Neukunden zu gewinnen.
Unsere Kunden sind offen für das Nutzen moderner
Möglichkeiten, um sich zum Produkt weiterzubilden. So
verzeichnen wir ein stark gestiegenes Interesse an
Onlineformaten zur Weiterbildung, welche unseren Kunden zur
Verfügung stehen. Das Angebot der Abonnements
stößt auf eine positive Akzeptanz sowohl bei den
Bestandskunden wie auch bei den Interessenten.
Wir rechnen für das Jahr 2024 unter
Berücksichtigung des wirtschaftlichen Umfelds mit einer
möglichen Verlangsamung des Neukundengeschäfts im
Hochbau. Es ist nicht auszuschließen, dass sich
Bauprojekte aufgrund schnell steigender Kosten verzögern
können oder Planungen erst später
weitergeführt werden. Dem gegenüber steht eine
weiterhin konstant positive Entwicklung in der grünen
Branche. Die Veranstaltungstechnik, welche sich nach der
Pandemie rasch erholt hatte, wächst konstant.
IV. Chancen- und Risikobericht
Aufgrund eines relativ hohen Bestandes an liquiden
Mitteln verfügen wir über Reserven, auf welche wir
im Falle einer Krise jederzeit zurückgreifen
können. Bislang sind wir allerdings von der Krise
weitgehend verschont geblieben, da unsere Kunden aktuell in
vielen Fällen noch über eine vergleichsweise gute
Auftragslage verfügen und auch weiterhin in eine gute
Softwareausstattung investieren. So haben sich bei uns durch
die Ukrainekrise und steigende Bauzinsen keine
Umsatzeinbußen ergeben, wenngleich das mögliche
Wachstum sicherlich etwas gebremst wurde.
Allerdings ist aufgrund der nicht vorhersehbaren
Entwicklungen und weiteren Auswirkungen der Ukraine Krise auf
Volkswirtschaft und Unternehmen eine zukünftige
Einschränkung des Geschäftsbetriebes nicht
kategorisch auszuschließen. Im Moment herrscht aufgrund
der Unsicherheiten am Markt eine vorsichtige Atmosphäre,
die sich auf mittel- oder langfristige Investitionen
niederschlagen könnte.
Wir sind zuversichtlich das wir die Teilnahme an
mittlerweile etablierten Onlineformaten weiter ausbauen und
diese für unsere Zielgruppen noch stärker nutzen
können. Diese Entwicklung hat sich im Frühjahr 2024
bei der Neukundenakquirierung bestätigt.
Wir führen ein breit gefächertes
Produktportfolio, mit dem wir neben der Baubranche als
Hauptzielgruppe auch z.B. die Architektur- und Design- sowie
die Landschaftsarchitektur- und Unterhaltungsbranche zu
unseren Kunden zählen.
Damit sind wir nicht von einer einzelnen Branche
abhängig, was zusätzliche Sicherheit gibt. Aktuell
sind wir mit der Auftragslage zufrieden.
Lörrach, den 3. Mai 2024
---------------------------------- ----------------------------------
Alexander Meier und Jörg Weber
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
329.168,00 |
371.165,00 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
93.685,00 |
87.380,00 |
| II.
Sachanlagen |
230.483,00 |
278.785,00 |
| 1.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
230.483,00 |
278.785,00 |
| III.
Finanzanlagen |
5.000,00 |
5.000,00 |
| 1.
Beteiligungen |
5.000,00 |
5.000,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
13.543.803,45 |
9.798.019,19 |
| I.
Vorräte |
1.512.630,44 |
1.186.237,55 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
2.367.022,14 |
1.091.501,55 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
55.800,00 |
54.600,00 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
9.664.150,87 |
7.520.280,09 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
5.510.293,65 |
5.474.674,98 |
| Aktiva |
19.383.265,10 |
15.643.859,17 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
3.055.765,87 |
1.945.070,01 |
| I.
eingefordertes Kapital |
12.782,29 |
12.782,29 |
| 1.
Gezeichnetes Kapital |
25.564,59 |
25.564,59 |
| 2.
nicht eingeforderte ausstehende Einlagen |
-12.782,30 |
-12.782,30 |
| II.
Gewinnrücklagen |
3.042.983,58 |
1.932.287,72 |
| III.
Bilanzgewinn / Bilanzverlust |
0,00 |
0,00 |
| B.
Rückstellungen |
1.289.359,16 |
1.042.914,85 |
| C.
Verbindlichkeiten |
5.889.990,40 |
4.267.488,14 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
|
45,28 |
| 2.
sonstige Verbindlichkeiten |
5.889.990,40 |
4.267.442,86 |
| D.
Rechnungsabgrenzungsposten |
9.148.149,67 |
8.388.386,17 |
| Passiva |
19.383.265,10 |
15.643.859,17 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
13.895.663,56 |
11.879.809,56 |
| 2.
Personalaufwand |
4.397.754,84 |
4.362.989,62 |
| a)
Löhne und Gehälter |
3.747.270,95 |
3.694.614,60 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
650.483,89 |
668.375,02 |
| davon
für Altersversorgung |
31.879,64 |
60.077,25 |
| 3.
Abschreibungen |
134.321,18 |
147.305,84 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
134.321,18 |
147.305,84 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
4.988.736,50 |
4.631.586,23 |
| davon
Aufwendungen aus der Währungsumrechnung |
188.559,56 |
189.447,91 |
| 5.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
20.767,01 |
|
| 6.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
189,48 |
|
| 7.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
1.284.732,71 |
801.240,15 |
| 8.
Ergebnis nach Steuern |
3.110.695,86 |
1.936.687,72 |
| 9.
Jahresüberschuss |
3.110.695,86 |
1.936.687,72 |
| 10.
Einstellungen in Gewinnrücklagen |
1.110.695,86 |
436.687,72 |
| a)
in andere Gewinnrücklagen |
1.110.695,86 |
436.687,72 |
| 11.
Ausschüttung |
2.000.000,00 |
1.500.000,00 |
| 12.
Bilanzgewinn / Bilanzverlust |
0,00 |
0,00 |
Anhang
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut
Registergericht
| Firmenname laut
Registergericht: |
Computer-Works GmbH Soft-
und Hardware |
| Firmensitz laut
Registergericht: |
Lörrach |
| Registereintrag: |
Handelsregister |
| Registergericht: |
Freiburg |
| Register-Nr.: |
HRB 411648 |
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu
Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung
unterlagen, um planmäßige Abschreibungen
vermindert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach
der voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände linear vorgenommen.
Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens
bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs
voll abgeschrieben.
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am
Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.
Forderungen und Wertpapiere wurden unter
Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet und
wo nötig, wertberichtigt.
Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte
gemäß der beschlossenen Ergebnisverwendung.
Die Steuerrückstellungen beinhalten die das
Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden, noch nicht
veranlagten Steuern.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle
weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden
alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie wurden mit
dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig
ist. Eine Abzinsung gemäß §253 Abs. 2 HGB
konnte unterbleiben, da die Laufzeit ein Jahr nicht
überschreitet.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
Der Jahresabschluss enthält auf fremde
Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet
wurden.
Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder
Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am
Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des
Geschäftsvorfalls bei langfristigen Forderungen darunter
bzw. bei langfristigen Verbindlichkeiten darüber lag,
ist dieser angesetzt.
Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden
Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen
übernommen werden.
Angaben zur Bilanz
Anlagespiegel für die einzelnen Posten des
Anlagevermögens
Zur Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir
auf den Anlagespiegel.
Auf die Benennung der Beteiligung wird n. §286 III
HGB wegen untergeordneter Bedeutung verzichtet.
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit
größer einem Jahr
Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit
größer einem Jahr beträgt 55.800,00 EUR
(Vorjahr: 54.600,00 EUR).
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen
Die Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen
Rückstellungen für Resturlaub und Tantiemen,
Cashback für Fachhandelspartner sowie
Rückstellungen für Abschluss u.
Prüfungskosten, Berufsgenossenschaft und
Aufbewahrungskosten.
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5
Jahre und der Sicherungsrechte
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als
einem Jahr sind in der vorliegenden Bilanz nicht enthalten.
Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr beträgt EUR 5.889.990,40 (Vorjahr: EUR
4.267.488,14).
Angaben zu Verbindlichkeiten und Forderungen
gegenüber Gesellschaftern
Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber
Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 1.472.500,00
(Vorjahr: EUR 1.104.375,00).
Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr.
3a HGB
Aus Mietverträgen ergibt sich ein jährlicher
Aufwand von EUR 71.940,-. Die Mietverträge gelten
unbefristet bzw. werden automatisch jeweils um ein Jahr
verlängert.
Sonstige Angaben
Durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Die Gesamtzahl der beschäftigten Arbeitnehmer nach
HGB beträgt 54,25.
Namen der Geschäftsführer
Geschäftsführer:
Jörg Weber, Unternehmer, CH Witterswil Alexander
Meier, Certified IT Business Manager, Rheinfelden
Die Angabe der Geschäftsführergehälter
unterblieb wegen der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4
HGB.
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem
Abschlussstichtag
Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine
Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.
Ergebnisverwendung
Mit Beschluss vom 22. April 2024 wurde über die
Ergebnisverwendung für 2023 entschieden.
Unterschrift der Geschäftsführung
Lörrach, 29.04.2024
gez.
Jörg Weber
gez.
Alexander Meier
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
01.01.2023
EUR
|
Zugänge
EUR
|
Abgänge
EUR
|
Umbuchungen
EUR
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
31.12.2023
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
311.981,17
|
52.450,00
|
6.698,06
|
0,00
|
357.733,11
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
311.981,17
|
52.450,00
|
6.698,06
|
0,00
|
357.733,11
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
andere Anlagen, Betriebs-
und Geschäftsausstattung
|
847.970,87
|
39.874,18
|
167.994,97
|
0,00
|
719.850,08
|
Summe Sachanlagen
|
847.970,87
|
39.874,18
|
167.994,97
|
0,00
|
719.850,08
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
Beteiligungen
|
5.000,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
5.000,00
|
Summe Finanzanlagen
|
5.000,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
5.000,00
|
Summe Anlagevermögen
|
1.164.952,04
|
92.324,18
|
174.693,03
|
0,00
|
1.082.583,19
|
|
kumulierte
Abschreibung
01.01.2023
EUR
|
Abschreibung
Geschäftsjahr
EUR
|
Abgänge
EUR
|
Umbuchungen
EUR
|
kumulierte
Abschreibung
31.12.2023
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
224.601,17
|
46.145,00
|
6.698,06
|
0,00
|
264.048,11
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
224.601,17
|
46.145,00
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6.698,06
|
0,00
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264.048,11
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II. Sachanlagen
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|
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andere Anlagen, Betriebs-
und Geschäftsausstattung
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569.185,87
|
88.176,18
|
167.994,97
|
0,00
|
489.367,08
|
Summe Sachanlagen
|
569.185,87
|
88.176,18
|
167.994,97
|
0,00
|
489.367,08
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III. Finanzanlagen
|
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Beteiligungen
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0,00
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0,00
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0,00
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0,00
|
0,00
|
Summe Finanzanlagen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Anlagevermögen
|
793.787,04
|
134.321,18
|
174.693,03
|
0,00
|
753.415,19
|
|
Zuschreibung
Geschäftsjahr
EUR
|
Buchwert
Geschäftsjahr
31.12.2023
EUR
|
Buchwert
Vorjahr
31.12.2022
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
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I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
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entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
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0,00
|
93.685,00
|
87.380,00
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
0,00
|
93.685,00
|
87.380,00
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II. Sachanlagen
|
|
|
|
andere Anlagen, Betriebs-
und Geschäftsausstattung
|
0,00
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230.483,00
|
278.785,00
|
Summe Sachanlagen
|
0,00
|
230.483,00
|
278.785,00
|
III. Finanzanlagen
|
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|
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Beteiligungen
|
0,00
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5.000,00
|
5.000,00
|
Summe Finanzanlagen
|
0,00
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5.000,00
|
5.000,00
|
Summe Anlagevermögen
|
0,00
|
329.168,00
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371.165,00
|
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 28.11.2024 festgestellt.
Der
Bestätigungsvermerk
An die Computer-Works GmbH, Lörrach
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Computer-Works GmbH
Soft- und Hardware, Lörrach, - bestehend aus der Bilanz
zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung
für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum
31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich
der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden -
geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht
der Computer-Works GmbH Soft- und Hardware, Lörrach,
für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis
zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum
31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31.
Dezember 2023 und
· vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser
Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht
den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und
des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB
unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen
Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt
"Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen
Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen
Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen
Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die
von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht
zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für
die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und
dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung
und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben
sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern
einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie
dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft
vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem
Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen
Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als
notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines
Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden
deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und
um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen
mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung
gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen
gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen,
der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum
Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine
wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche
Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder
Irrtümern resultieren und werden als wesentlich
angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden
könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der
Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts
getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir
die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen
Handlungen oder Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch
sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen
Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen
nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass
aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen
kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen
bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen
beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis
von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses
relevanten internen Kontrollsystem und den für die
Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit
der von den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den
gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte
und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen
über die Angemessenheit des von den gesetzlichen
Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben
unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu
modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der
Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks
erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse
oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass
die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau
und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt
einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss
die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und
Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft
vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der
Lage der Gesellschaft.
· führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im
Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter
Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die
den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden
Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung
Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die
Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame
Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger
bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir
während unserer Prüfung feststellen.
Lahr/Schw., den 8. August
2024
B
T G Badische Treuhand Gesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Jens
Rhode, Wirtschaftsprüfer
Patrick
Schilli, Wirtschaftsprüfer
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