Computer-Works GmbH Soft- und Hardware

Schwarzwaldstraße 67, 79539 Lörrach, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 411648
Eingetragen
26.9.1989
Branche
Großhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareEinzelhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareGroßhandel mit Werkzeugmaschinen
Gegenstand
Handel und Herstellung von Computern und Software aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Alexander Meier
seit 19.10.2020
Geschäftsführer
Jörg Adrian Weber
seit 8.6.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Allplan GmbH
Germany
50.000 DM
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Computer-Works GmbH Soft- und Hardware

Lörrach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der Computer-Works GmbH Soft- und Hardware Lörrach

I. Grundlagen des Unternehmens

 Geschäftsmodell

Die Computer-Works GmbH ist im Software-Distributionsgeschäft tätig und kann als sogenannter Value Added Distributor (VAD) bezeichnet werden. Im Gegensatz zum regulären Großhandel bietet ein VAD Leistungen an, die über die klassische Vermarktung von Produkten hinausgehen. In unserem Fall sind das z.B. die Übersetzung von Software aus dem amerikanischen ins deutsche, die Entwicklung von zusätzlicher Funktionalität für unser Hauptprodukt Vectorworks, das tiefe Fach- und Produktwissen in der Firma oder die sehr enge Mitarbeit mit dem Hersteller im Bereich Weiterentwicklung der Software und dem Marketing.

Unsere Hauptprodukte (Vectorworks, Bluebeam) werden als sogenannte "Abonnements" (Subscriptionen) mit unterschiedlichen Laufzeiten verkauft. Für Bluebeam wurde das Lizenzmodell bereits im September 2022 komplett auf Abonnements umgestellt. Für Vectorworks zum 01.01.2024. Die Einnahmen aus diesen Abonnements sorgen, zusammen mit den bis zum 31.12.2023 verkauften Wartungsverträgen, für konstante wiederkehrende Einnahmen.

Hauptzielgruppe des geführten Produkteportfolios ist die Baubranche, genauer gesagt die Zielgruppen der Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten, Schreiner, Garten- und Landschaftsgärtner sowie die Unterbereiche der Unterhaltungsindustrie (Lichtdesigner, Bühnen- und Event Design, Theater, Messebau etc.).

Organisatorische Struktur

Die Firma ist klassisch aufgestellt, mit einer kaufmännischen Verwaltung (Marketing, Vertrieb) und einer technischen Achse (Entwicklung, Übersetzung, Kundensupport, IT). Das Branchenwissen für die adressierten Zielgruppen ist in der Abteilung "Fachingenieure" zusammengefasst und steht beiden Bereichen projektbezogen zur Verfügung.

Der Vertrieb der Produkte erfolgt zum einen über ein Netz hochspezialisierter Vertriebspartner (Value Added Reseller - VARs). Das Vertriebspartnernetz von derzeit 14 VAR´s deckt DE und AT ab und sorgt für hochqualifizierte Fachhändler in der Nähe von potentiellen oder bestehenden Anwendern. Die von VAR´s angebotenen Leistungen decken die Beratung, Produktpräsentationen, den technischen Support, Schulungen und wenn gewünscht, auch Projektbegleitung ab. Weiterhin hat ein Interessent jederzeit die Möglichkeit sich auf unserer Homepage zu den Produkten zu informieren und auch ein Abonnement direkt abzuschließen.

Rechtliche Struktur

Hauptsitz der Computer-Works GmbH ist Lörrach. Die Gesellschaft ist eigenständig und daher nicht in eine Konzernstruktur eingebunden.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Überblick Markt, Branche, Konjunktur

Die Baubranche ist einer der wichtigsten Größen der Wirtschaft und ist in der Zeit nach der Pandemie und bedingt durch steigende Zinsen, Ukraine Krise und hohe Materialkosten nicht mehr in allen Bereichen der Branche einheitlich gewachsen. Dieses wirtschaftliche Umfeld trägt im Moment dazu bei, dass zurückhaltender und spezifischer investiert wird. Die Personalsuche spiegelt dies noch nicht wider - die Anzahl offener, unbesetzter Stellen bleibt auf einem sehr hohen Niveau.

Wir unterscheiden zwischen drei Hauptbereichen, die wir mit unseren Produkten adressieren: Hochbau, grüne Branche und die Unterhaltungsindustrie.

Computerunterstütztes Zeichnen/Planen (CAD) hat sich spätestens in 2000er Jahren etabliert, der Einsatz von spezialisierter Planungssoftware gehört seit Jahren zum Standard in allen von uns adressierten Branchen - das Handwerk muss hier noch ein bisschen nachholen, was wir bei Schreinern, GaLaBauern und ähnlichen Berufen feststellen.

In den Bereichen Hochbau und in der grünen Branche vollzieht sich weiterhin der Wechsel von einer reinen oder gemischten zwei-/dreidimensionalen Arbeitsweise in eine mehrheitlich Modellbasierte (3D) und mit Daten angereicherten Arbeitsweise (Building Information Modelling - BIM). Angetrieben von leistungsstärkerer Hardware und neuen Technologien wie z.B. Augmented Reality/AR, Virtual Reality/VR, Real Time Rendering uvm. öffnen sich neue Möglichkeiten für die Stakeholder im Bauumfeld. Dazu gehören z.B. virtuelle Umgehungen, bessere Kontrolle der Kosten, Reduktion der Planungsfehler (und somit der Kosten) sowie die Planungs- und Kostensicherheit.

In der Unterhaltungsindustrie wird dieser Wandel ebenfalls vollzogen, mit der Möglichkeit Shows bis ins Detail virtuell vorzuplanen und somit Kosten zu sparen bei gleichzeitiger Qualitätssteigerung und Erhöhung des Outputs.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Die Computer-Works GmbH gehört zu den langjährigen Playern im Markt der Bausoftwareanbieter. Unser Hauptprodukt Vectorworks ist in sämtlichen Branchen, die adressiert werden, etabliert und verfügt über unterschiedliche Marktanteile.

Das Geschäftsjahr 2023 präsentierte sich auf sehr hohem Niveau. Unsere Gesellschaft investiert weiterhin in das Team und optimiert Abläufe, um an weiterer Schlagkraft zu gewinnen, sowie der größeren Anzahl von Anwendern einen besseren und schnelleren Service anzubieten.

Trotz Unsicherheit in einigen Bereichen des Hochbaus gelingt es uns weiterhin die Anzahl Kunden zu steigern. Dabei kommt es uns zugute durch eine permanente Weiterentwicklung des Produkts stets eine moderne, branchengerechte Lösung anbieten zu können.

Die grüne Branche hat erneut das Potential, welches in ihr steckt, gezeigt, sowohl der Bereich Landschaftsarchitektur, GIS (Geographic Information Systems) wie auch der klassische Gartenbau. Vectorworks baut in diesem Markt seine führende Position weiter aus und hat einzig mit DataFlor / Autodesk einen nennenswerten Mitbewerber.

Vectorworks ist weltweit der Marktführer im Bereich Unterhaltungsindustrie. Deutschland und Österreich bieten noch viel Potenzial für das Neukundengeschäft. Wir profitieren hier auch von Betätigungsfeldern in der Branche, welche wir mit neuen Vectorworks Funktionalitäten zusätzlich bedienen können.

a) Ertragslage

Ergebnisquellen
Geschäftsjahr
Vorjahr
Veränderung

T€
T€
T€
%
Rohergebnis
13.895,7
11.879,8
2.015,9
17,0
Betriebsergebnis
4.374,8
2.737,9
1.636,9
59,8
Zinsergebnis
20,6
0,0
 20,6

Ertragssteuern
1.284,7
801,2
483,5
60,3
Jahresergebnis
3.110,7
1.936,7
1.174,0
60,6



Die Computer-Works GmbH konnte gegenüber dem Vorjahr ein um sehr erfreuliche 17,0 % höheres Rohergebnis erwirtschaften. Anders als im Vorjahr haben sich die Kosten nicht ganz so stark erhöht, sodass sich das Betriebsergebnis gegenüber dem Vorjahr um sehr erfreuliche 59,8 % verbessert hat. Ziel ist, durch aufmerksame und kluge Marketingstrategien langfristig Kunden zu gewinnen und diese durch die bedarfsgerechte Anpassung der Produkte zu halten. Neben guten und motivierten Mitarbeitern soll mit begleitenden Marketing- und Vertriebsmaßnahmen die Grundlage geschaffen werden, um mit zufriedenen Kunden auch in Zukunft weiter qualifiziert wachsen zu können.

Das Zinsergebnis ist wie in den Vorjahren in unserer Gesellschaft von untergeordneter Bedeutung.

Aufgrund der deutlich gestiegenen Erträge ergab sich im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr ein um 60,6 % höherer Jahresüberschuss.

b) Vermögens- und Finanzlage

Das Anlagevermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 42,0 auf T€ 329,2 vermindert. Investitionen in neue Wirtschaftsgüter in Höhe von T€ 92,3 standen Abschreibungen in Höhe von T€ 134,3 gegenüber. Investiert wurde im Berichtsjahr vor allem in neue Betriebsausstattung und in einen neuen Internetauftritt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um T€ 1.227,3 auf T€ 2.229,7 gestiegen. Dies hängt vor allem mit hohen Umsätzen zum Jahresende zusammen. Die Einzel- und Pauschalwertberichtigungen konnten aufgrund eines aktiven Debitorenmanagements auch im Geschäftsjahr niedrig gehalten werden.

Der Bestand an liquiden Mitteln ist im Berichtsjahr um T€ 2.143,9 auf erfreuliche T€ 9.664,2 gestiegen. Damit verfügen wir über einen sehr soliden Bestand an liquiden Mitteln, um sämtlichen Verpflichtungen zeitnah nachkommen zu können.

Bedeutende Bilanzpositionen stellen bei unserer Gesellschaft die Rechnungs­abgrenzungsposten dar.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten haben sich um T€ 35,6 auf T€ 5.510,3 erhöht. Diese resultieren aus den Zahlungen an unsere Lieferanten für deren Leistungen im Zusammenhang mit Wartungsverträgen, mit welchen wir i.d.R. für ein Jahr zum Abruf diverser Dienstleistungen berechtigt sind. Der abgegrenzte Betrag betrifft den Teil der Zahlungen, welche erst im kommenden Geschäftsjahr zu Aufwand werden. Diese Zahlungen für die jeweils abgeschlossenen Verträge werden gleichmäßig über die jeweilige Vertragslaufzeit abgegrenzt.

Das Eigenkapital beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahrs auf T€ 3.055,8. Der Jahresüberschuss 2023 wird nach dem Beschluss der Gesell­schafter­versammlung teilweise ausgekehrt und teilweise in die Gewinnrücklagen eingestellt. Die Eigenkapitalquote liegt bei 15,8 %.

Unsere Gesellschaft kommt ohne Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Berichtsjahr um T€ 1.010,5 auf T€ 2.848,0 erhöht.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten haben sich um T€ 759,7 auf T€ 9.148,1 erhöht. Diese resultieren aus den Zahlungen unserer Kunden für die Wartungsverträge, mit welchen wir uns gegenüber unseren Kunden i.d.R. für ein Jahr zur Erbringung diverser Dienstleistungen verpflichten. Aus diesem Grund werden die Zahlungen über diesen Bilanzposten gleichmäßig über die jeweiligen Vertragslaufzeiten abgegrenzt.

Unsere Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr gemäß unserer Planung entwickelt.

Die Finanzlage wird als gut eingeschätzt. Das vorhandene Eigenkapital ist ausreichend und bietet eine sehr gesunde Grundausstattung. Mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit können die notwendigen Investitionen finanziert und alle fälligen Zahlungen innerhalb der Fristen bedient werden.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

Umsatzentwicklung, Betriebsergebnis und Branchenentwicklung.

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Anzahl der Wartungsverträge und Abonnements heran. Die Gesamtzahl der Wartungsverträge und Abonnements ist gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein.

Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist konstant.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt.

III. Prognosebericht

Das Geschäftsjahr 2024 präsentiert sich bislang stabil. Umsatz und Betriebsergebnis werden durch die Umstellung des Lizenzmodells von perpetual/Wartungsvertrag auf Abonnement geplant geringer ausfallen. Der Digitalisierungsdruck in den von uns bedienten Branchen nimmt kontinuierlich weiter zu. Hierin sehen wir eine große Chance, durch gezielte Maßnahmen die Bestandskunden zu halten und weitere Neukunden zu gewinnen.

Unsere Kunden sind offen für das Nutzen moderner Möglichkeiten, um sich zum Produkt weiterzubilden. So verzeichnen wir ein stark gestiegenes Interesse an Onlineformaten zur Weiterbildung, welche unseren Kunden zur Verfügung stehen. Das Angebot der Abonnements stößt auf eine positive Akzeptanz sowohl bei den Bestandskunden wie auch bei den Interessenten.

Wir rechnen für das Jahr 2024 unter Berücksichtigung des wirtschaftlichen Umfelds mit einer möglichen Verlangsamung des Neukundengeschäfts im Hochbau. Es ist nicht auszuschließen, dass sich Bauprojekte aufgrund schnell steigender Kosten verzögern können oder Planungen erst später weitergeführt werden. Dem gegenüber steht eine weiterhin konstant positive Entwicklung in der grünen Branche. Die Veranstaltungstechnik, welche sich nach der Pandemie rasch erholt hatte, wächst konstant.

IV. Chancen- und Risikobericht

Aufgrund eines relativ hohen Bestandes an liquiden Mitteln verfügen wir über Reserven, auf welche wir im Falle einer Krise jederzeit zurückgreifen können. Bislang sind wir allerdings von der Krise weitgehend verschont geblieben, da unsere Kunden aktuell in vielen Fällen noch über eine vergleichsweise gute Auftragslage verfügen und auch weiterhin in eine gute Softwareausstattung investieren. So haben sich bei uns durch die Ukrainekrise und steigende Bauzinsen keine Umsatzeinbußen ergeben, wenngleich das mögliche Wachstum sicherlich etwas gebremst wurde.

Allerdings ist aufgrund der nicht vorhersehbaren Entwicklungen und weiteren Auswirkungen der Ukraine Krise auf Volkswirtschaft und Unternehmen eine zukünftige Einschränkung des Geschäftsbetriebes nicht kategorisch auszuschließen. Im Moment herrscht aufgrund der Unsicherheiten am Markt eine vorsichtige Atmosphäre, die sich auf mittel- oder langfristige Investitionen niederschlagen könnte.

Wir sind zuversichtlich das wir die Teilnahme an mittlerweile etablierten Onlineformaten weiter ausbauen und diese für unsere Zielgruppen noch stärker nutzen können. Diese Entwicklung hat sich im Frühjahr 2024 bei der Neukundenakquirierung bestätigt.

Wir führen ein breit gefächertes Produktportfolio, mit dem wir neben der Baubranche als Hauptzielgruppe auch z.B. die Architektur- und Design- sowie die Landschaftsarchitektur- und Unterhaltungsbranche zu unseren Kunden zählen.

Damit sind wir nicht von einer einzelnen Branche abhängig, was zusätzliche Sicherheit gibt. Aktuell sind wir mit der Auftragslage zufrieden.

Lörrach, den 3. Mai 2024
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Alexander Meier und  Jörg Weber

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 329.168,00 371.165,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 93.685,00 87.380,00
II. Sachanlagen 230.483,00 278.785,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 230.483,00 278.785,00
III. Finanzanlagen 5.000,00 5.000,00
1. Beteiligungen 5.000,00 5.000,00
B. Umlaufvermögen 13.543.803,45 9.798.019,19
I. Vorräte 1.512.630,44 1.186.237,55
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.367.022,14 1.091.501,55
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 55.800,00 54.600,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 9.664.150,87 7.520.280,09
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.510.293,65 5.474.674,98
Aktiva 19.383.265,10 15.643.859,17

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.055.765,87 1.945.070,01
I. eingefordertes Kapital 12.782,29 12.782,29
1. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
2. nicht eingeforderte ausstehende Einlagen -12.782,30 -12.782,30
II. Gewinnrücklagen 3.042.983,58 1.932.287,72
III. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 0,00
B. Rückstellungen 1.289.359,16 1.042.914,85
C. Verbindlichkeiten 5.889.990,40 4.267.488,14
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten   45,28
2. sonstige Verbindlichkeiten 5.889.990,40 4.267.442,86
D. Rechnungsabgrenzungsposten 9.148.149,67 8.388.386,17
Passiva 19.383.265,10 15.643.859,17

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 13.895.663,56 11.879.809,56
2. Personalaufwand 4.397.754,84 4.362.989,62
a) Löhne und Gehälter 3.747.270,95 3.694.614,60
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 650.483,89 668.375,02
davon für Altersversorgung 31.879,64 60.077,25
3. Abschreibungen 134.321,18 147.305,84
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 134.321,18 147.305,84
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.988.736,50 4.631.586,23
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 188.559,56 189.447,91
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 20.767,01  
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 189,48  
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.284.732,71 801.240,15
8. Ergebnis nach Steuern 3.110.695,86 1.936.687,72
9. Jahresüberschuss 3.110.695,86 1.936.687,72
10. Einstellungen in Gewinnrücklagen 1.110.695,86 436.687,72
a) in andere Gewinnrücklagen 1.110.695,86 436.687,72
11. Ausschüttung 2.000.000,00 1.500.000,00
12. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 0,00

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Computer-Works GmbH Soft- und Hardware
Firmensitz laut Registergericht: Lörrach
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Freiburg
Register-Nr.: HRB 411648

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet und wo nötig, wertberichtigt.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte gemäß der beschlossenen Ergebnisverwendung.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie wurden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Eine Abzinsung gemäß §253 Abs. 2 HGB konnte unterbleiben, da die Laufzeit ein Jahr nicht überschreitet.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet wurden.
Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bei langfristigen Forderungen darunter bzw. bei langfristigen Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Zur Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den Anlagespiegel.

Auf die Benennung der Beteiligung wird n. §286 III HGB wegen untergeordneter Bedeutung verzichtet.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 55.800,00 EUR (Vorjahr: 54.600,00 EUR).

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Resturlaub und Tantiemen, Cashback für Fachhandelspartner sowie Rückstellungen für Abschluss u. Prüfungskosten, Berufsgenossenschaft und Aufbewahrungskosten.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind in der vorliegenden Bilanz nicht enthalten.

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 5.889.990,40 (Vorjahr: EUR 4.267.488,14).

Angaben zu Verbindlichkeiten und Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 1.472.500,00 (Vorjahr: EUR 1.104.375,00).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB

Aus Mietverträgen ergibt sich ein jährlicher Aufwand von EUR 71.940,-. Die Mietverträge gelten unbefristet bzw. werden automatisch jeweils um ein Jahr verlängert.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die Gesamtzahl der beschäftigten Arbeitnehmer nach HGB beträgt 54,25.

Namen der Geschäftsführer

Geschäftsführer:  
Jörg Weber, Unternehmer, CH Witterswil Alexander Meier, Certified IT Business Manager, Rheinfelden
Die Angabe der Geschäftsführergehälter unterblieb wegen der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag
Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

Ergebnisverwendung
Mit Beschluss vom 22. April 2024 wurde über die Ergebnisverwendung für 2023 entschieden.

Unterschrift der Geschäftsführung



 

Lörrach, 29.04.2024


gez. Jörg Weber

gez. Alexander Meier


Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
31.12.2023
EUR
Anlagevermögen





I. Immaterielle Vermögensgegenstände





entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
311.981,17
52.450,00
6.698,06
0,00
357.733,11
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
311.981,17
52.450,00
6.698,06
0,00
357.733,11
II. Sachanlagen





andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
847.970,87
39.874,18
167.994,97
0,00
719.850,08
Summe Sachanlagen
847.970,87
39.874,18
167.994,97
0,00
719.850,08
III. Finanzanlagen





Beteiligungen
5.000,00
0,00
0,00
0,00
5.000,00
Summe Finanzanlagen
5.000,00
0,00
0,00
0,00
5.000,00
Summe Anlagevermögen
1.164.952,04
92.324,18
174.693,03
0,00
1.082.583,19

kumulierte
Abschreibung
01.01.2023
EUR
Abschreibung
Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte
Abschreibung
31.12.2023
EUR
Anlagevermögen





I. Immaterielle Vermögensgegenstände





entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
224.601,17
46.145,00
6.698,06
0,00
264.048,11
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
224.601,17
46.145,00
6.698,06
0,00
264.048,11
II. Sachanlagen





andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
569.185,87
88.176,18
167.994,97
0,00
489.367,08
Summe Sachanlagen
569.185,87
88.176,18
167.994,97
0,00
489.367,08
III. Finanzanlagen





Beteiligungen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Finanzanlagen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Anlagevermögen
793.787,04
134.321,18
174.693,03
0,00
753.415,19

Zuschreibung
Geschäftsjahr
EUR
Buchwert
Geschäftsjahr
31.12.2023
EUR
Buchwert
Vorjahr
31.12.2022
EUR
Anlagevermögen



I. Immaterielle Vermögensgegenstände



entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
0,00
93.685,00
87.380,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
0,00
93.685,00
87.380,00
II. Sachanlagen



andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
0,00
230.483,00
278.785,00
Summe Sachanlagen
0,00
230.483,00
278.785,00
III. Finanzanlagen



Beteiligungen
0,00
5.000,00
5.000,00
Summe Finanzanlagen
0,00
5.000,00
5.000,00
Summe Anlagevermögen
0,00
329.168,00
371.165,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 28.11.2024 festgestellt.

Der Bestätigungsvermerk


An die Computer-Works GmbH, Lörrach
Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Computer-Works GmbH Soft- und Hardware, Lörrach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, ein­schließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Computer-Works GmbH Soft- und Hardware, Lörrach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
·  entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom  1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und
·  vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durch­geführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Ab­schnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handels­recht­lichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegen­stehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
·  identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

·  gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

·  beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

·  ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

·  beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

·  beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

·  führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Lahr/Schw., den 8. August 2024

B T G Badische Treuhand Gesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Jens Rhode, Wirtschaftsprüfer

Patrick Schilli, Wirtschaftsprüfer

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