DuPont Industrials Holding Germany GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Brigitte Hedwig Raps seit 16.9.2025 | Prokura |
Karl Hans Holger Krugg seit 16.9.2025 | Prokura |
Catherine Anna William seit 16.9.2025 | Geschäftsführer |
Bahar Buket Abakan Süren seit 16.9.2025 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Laird Limited | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 0.40% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DSP Germany GmbHNeu-IsenburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Unternehmens1.1 Rechtliche und wirtschaftliche Grundlagen Die Gesellschaft DSP Germany GmbH, nachfolgend auch DSP genannt, wurde durch Gesellschaftsvertrag vom 11. Januar 2017 unter der Firma Blitz F17-309 GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main gegründet. Durch Gesellschafterbeschluss vom 23. Oktober 2018 wurde die Sitzverlegung von Schwalbach am Taunus nach Neu-Isenburg beschlossen. Nach der Fusion mit Dow Chemicals und der anschließenden Aufspaltung in drei unabhängige börsennotierte Geschäftsbereiche wird die DSP seit dem 1. April 2019 in den Konzernabschluss der DuPont de Nemours Inc. (DuPont) mit Sitz in Wilmington einbezogen. Am 15. Dezember 2019 gab DuPont die Absicht der Abspaltung für die Geschäftssparte N&B (Nutrition & Biosciences) und Verschmelzung für diesen Geschäftsbereich mit IFF bekannt. Am 1. Februar 2021 erfolgte dann die Abspaltung und Verschmelzung von N&B mit IFF. Zum 1. Juli 2021 wurde Laird Performance Materials von Advent International übernommen. Die Geschäftsaktivitäten von Laird wurden dem Geschäftsbereich Electronics und Industrial (E&I) zugeordnet. Mit der Bekanntgabe der Akquisition von Rogers Corporation am 2. November 2021 wurde zeitgleich die geplante Trennung des Geschäftsbereiches Mobility & Materials (M&M) bekanntgegeben. Am 1. November 2022 erfolgte zeitgleich mit dem erfolgreichen Verkauf der Geschäftsaktivitäten des Bereiches Mobility & Materials (M&M) an die Celanese Corporation, die Bekanntgabe, dass die Vereinbarung zum Kauf der Rogers Corporation aufgehoben wurde, da eine fristgerechte Genehmigung durch alle Regulierungsbehörden nicht erreicht werden konnte. DuPont beschäftigte zum 31. Dezember 2023 global ungefähr 24.000 Mitarbeiter in ca. 50 Ländern und produziert in rund 24 Ländern. Die Aktien von DuPont werden an der New Yorker Börse (NYSE) gehandelt. Die Vertriebsaktivitäten in der DSP sind dem Geschäftsbereich Electronics und Industrial (E&I) zuzuordnen. 1.2 Geschäftsfelder Die Gesellschaft ist als Vertriebspartner für die Specialty Electronic Materials Switzerland GmbH, Luzern/Schweiz (Specialty EM Switzerland) auf dem deutschen Markt für den Bereich Electronics & Industrial im eigenen Namen und auf eigene Rechnung tätig. Der Vertrieb umfasst im Wesentlichen Produkte aus den Bereichen Semiconductor Technologies, Interconnect Solutions und Industrial Solutions. Die zum Verkauf bestimmten Waren wurden bis zum 31. März 2019 gemäß Distribution and Promotion Agreement (DPA) und seit dem 01. April 2019 entsprechend dem DuPont-Distribution Agreement von der Specialty EM Switzerland bezogen. Neben dem Vertriebsvertrag, welcher die wesentliche Geschäftstätigkeit der DSP regelt, bestehen weitere Verträge mit verbundenen Unternehmen über konzerninterne Dienstleistungen. 1.3 Forschung und Entwicklung Die DSP betreibt keine Forschung und Entwicklung. 1.4 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Bei der DSP wird der Geschäftserfolg eines Geschäftszweiges auf Basis verschiedener Kennzahlen bewertet. Die wichtigsten Kennzahlen für die Bewertung sind die Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Ertragsteuern, Zinsen und Beteiligungsergebnis (EBIT) im Verhältnis zu den Umsatzerlösen. Neben den finanziellen Kennzahlen sind auch die nicht-finanziellen Kennzahlen und hier insbesondere der Personalbestand (Headcount) und die Total Recordable Incident Rate (TRIR) im Fokus der Unternehmensführung. Die TRIR misst das Verhältnis von meldepflichtigen Arbeitsunfällen bezogen auf die Anzahl von 200.000 Arbeitsstunden. 2. Wirtschaftsbericht2.1. Branchenspezifisches Umfeld 1 Ein schwieriges Jahr geht für die chemisch-pharmazeutische Industrie zu Ende. Die Hoffnungen auf eine Belebung der Konjunktur haben sich nicht erfüllt. "Wir befinden uns mitten in einem tiefen, langen Tal. Und noch ist unklar, wie lange wir es durchschreiten müssen", kommentiert der Präsident des Verbandes der Chemischen Industrie, Markus Steilemann, die Lage. Ein schneller Aufschwung sei nicht in Sicht. Deutschland steckt in einer Krise, die nicht nur die Chemieindustrie betrifft. Die gesamte deutsche Wirtschaft leidet unter der schwachen Konjunktur und strukturellen Problemen. Um den Standort Deutschland zurück in die Erfolgsspur zu bringen, braucht es aus Sicht des Verbandes dringend einen tiefgreifenden Politikwechsel und einen Fokus auf eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Denn sie sichert die Basis für eine nachhaltige Zukunft. "Die endlose Diskussion und das Ergebnis der Haushaltseinigung unterstreichen dramatisch: Die Politik muss endlich aufwachen, damit das Wohlstandsmodell Deutschland keinen Schiffbruch erleidet", betont Steilemann. Für die Branche war 2023 ein schlechtes Jahr. Insgesamt ging die Chemie- und Pharmaproduktion um 8 Prozent zurück. Rechnet man das Pharmageschäft heraus, liegt der Rückgang bei 11 Prozent. Den Unternehmen fehlten zunehmend die Aufträge. Die Kapazitäten der Branche waren mit durchschnittlich rund 77 Prozent nicht ausgelastet. Damit liegt die Produktion seit neun Quartalen unterhalb der wirtschaftlich notwendigen Grundauslastung von 82 Prozent. Mit rund 230 Milliarden Euro lag der Branchenumsatz 12 Prozent niedriger als im Vorjahr. Besonders kräftig fiel der Rückgang im Inlandsgeschäft aus. Die Verkäufe sanken um 16 Prozent auf 86 Milliarden Euro. Der Auslandsumsatz lag mit 144 Milliarden Euro 10 Prozent niedriger als im Vorjahr. Zum Umsatzrückgang haben auch rückläufige Chemikalienpreise beigetragen. Die Erzeugerpreise für chemisch-pharmazeutische Produkte waren 2023 durchschnittlich rund 1 Prozent günstiger als im Vorjahr. Zum Jahresende herrscht in der Branche weiterhin Rezessionsstimmung. Sowohl die aktuelle Geschäftslage als auch die Erwartungen für die kommenden Monate sind negativ. Damit dürften weiter Aufträge im Chemiegeschäft fehlen. Der VCI geht deshalb für das kommende Jahr nicht davon aus, dass die Chemieproduktion wieder ansteigt. Beim Branchenumsatz wird ein Minus von 3 Prozent erwartet. 2.2 Geschäftsverlauf Die DSP blickt insgesamt auf ein sehr schwieriges Geschäftsjahr 2023 zurück. Das Geschäftsjahr war geprägt durch eine stark nachlassende Nachfrage aus der Halbleiterindustrie, insbesondere für die Bereiche Consumer Electronics sowie für den Bereich der Industrie. Nach einem sehr erfolgreichen Jahr 2022 wurde für 2023 eine ähnliche Nachfrage erwartet, welche sich jedoch aufgrund von verschiedenen externen Einflussfaktoren, wie hohe Inflation und gestiegenen Zinsraten im Laufe des Jahres 2023 entsprechend abschwächte und die Nachfrage einbrechen ließ. Die Halbleiterindustrie fokussierte sich daher auf den Bereich Automotive, welche noch eine höhere Nachfrage nach Halbleitern verzeichnete, jedoch konnten die Umsätze des Vorjahres aufgrund des Abbaus von Vorräten und einer gleichzeitig nachlassenden Nachfrage nicht kompensiert werden. Der Bereich Interconnect Solutions verzeichnete aufgrund des Verkaufs des Geschäftsbereiches "Palladium" welcher zum Bereich Precious Metals gehörte, den höchsten Rückgang. Neben den Rückgängen im Bereich Precious Metals sanken die Umsätze auch für die Bereiche Industrial Finishing und PCB, was im Wesentlichen mit der rückläufigen Nachfrage aus dem Bereich Automotive sowie der nachlassenden Industrienachfrage zusammenhängt. Im Bereich Electronic Finishing hingegen blieben die Umsätze stabil. Die Umsätze für Interconnect Solutions sanken in 2023 um TEUR 6.516, was einem Umsatzrückgang von 54,1 Prozent entspricht. Im Bereich Semiconductor Technologies führte die nachlassende Nachfrage nach Consumer Electronic sowie aus der Industrie zu einem Umsatzrückgang. Der stärkste Umsatzrückgang resultierte aus dem Bereich CMPT (Chemical mechanical planarization technologies) sowie für den Bereich LITHO-Materialien für die Lithographie. Insgesamt ergab sich ein Umsatzrückgang von TEUR 2.660 gegenüber dem Vorjahr, was einem Rückgang von 6,6 % entspricht. Die prognostizierten Umsatzzuwächse für 2023 für den Bereich Semiconductor Technologies von 0 bis 5 % konnten aufgrund einer ausgeprägten Konsumschwäche im privaten Bereich sowie in der Industrie - ausgelöst durch eine insgesamt gestiegene Inflation, gestiegene Zinsen sowie den Abbau von Vorratsbeständen - nicht erzielt werden. Insbesondere die Erwartung einer erhöhten Nachfrage im 2. Halbjahr im Bereich Semiconductor Technologies hatte sich nicht erfüllt. Im Bereich Interconnect Solutions dagegen wurde die Prognose, welche von einem Rückgang von 50 bis 60 % ausging, erfüllt. Der Umsatzrückgang lag im Bereich Interconnect Solutions bei -54,1 %. Insgesamt für die DSP GmbH betrachtet sank der Umsatz in 2023 um Mio. EUR 9,6 Mio, was einem prozentualen Rückgang von -17,6 % entspricht. In der Prognose für 2023 war die DSP von einem Rückgang von 12 % im schlechtesten Fall ausgegangen. Das Ergebnis nach Steuern reduzierte sich um Mio. EUR 1,4 auf einen Jahresüberschuss in Höhe von Mio. EUR 1,6 (Vorjahr Jahresüberschuss Mio. EUR 3,0) im Wesentlichen bedingt durch den Umsatzrückgang sowie gestiegenen Kosten. Das EBIT bezogen auf die Erlöse betrug 4,1 % (Vorjahr 8,0 %) und übertrifft damit die Vorjahresprognose. Die Erwartung eines positiven Jahresergebnisses nach Steuern zu erzielen wurde erfüllt. Die Mitarbeiterzahl liegt mit 42 Mitarbeiter im Rahmen des Prognosewertes von 40 bis 45 Mitarbeitern. 2.3 Lage des Unternehmens 2.3.1 Ertragslage Umsatzentwicklung Die Umsatzerlöse der DSP betragen für das Geschäftsjahr insgesamt Mio. EUR 44,8 (Vorjahr Mio. EUR 54,4). Die Umsatzerlöse verteilten sich auf die folgenden Geschäftsfelder:
Die gesunkenen Erlöse aus dem Handel und Vertrieb mit Semiconductor Technologies im Vergleich zum Vorjahr sind insbesondere auf die nachlassende Nachfrage aus dem Automobilsektor und der Industrie im Bereich Halbleiter zurückzuführen. Ursächlich für die nachlassende Nachfrage war zum einen, dass die Kunden in 2022 Vorräte aufgebaut hatten und diese im 1. Und 2. Halbjahr 2023 kontinuierlich reduziert haben. Zum anderen verschlechterten sich die allgemeinen Konjunkturaussichten durch die gestiegene Inflation, die gestiegenen Zinsen und damit die Nachfrage der Endkunden nach elektronischen Geräten und Investitionsgütern. Die rückläufigen Umsätze betreffend Interconnect Solutions sind im Wesentlichen auf den Verkauf des Geschäftes "Palladium" zurückzuführen. Zudem verzeichnete Interconnect Solutions eine nachlassende Industrienachfrage sowie eine schwächere Nachfrage aus dem Bereich Automotive. Die gesunkenen Umsätze aus Konzernumlagen und Dienstleistungen stehen im Zusammenhang mit den gesunkenen Kosten. Sonstige betriebliche Erträge Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von Mio. EUR 1,0 (Vorjahr Mio. EUR 1,1) resultiert der Rückgang gegenüber Vorjahr hauptsächlich aus den gesunkenen Erträgen aus der Währungsumrechnung von Mio. EUR 0,4. Einen gegenläufigen Effekt bilden Erstattungen für zu viel gezahlte Zölle, welche in Höhe von Mio. EUR 0,2 enthalten sind. Materialaufwand Der Materialaufwand der DSP beträgt Mio. EUR 36,9 (Vorjahr Mio. EUR 43,9 und betrifft hauptsächlich Aufwendungen für Handelswaren in Höhe von Mio. EUR 36,3 (Vorjahr Mio. EUR 43,4) Aufgrund des gesunkenen Umsatzes verringerte sich der Materialaufwand entsprechend. Personalaufwand Die Personalaufwendungen in Höhe von Mio. EUR 5,5 (Vorjahr Mio. EUR 5,3) betreffen Aufwendungen für Löhne und Gehälter von Mio. EUR 4,1 (Vorjahr Mio. EUR 3,9) sowie soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung in Höhe von Mio. EUR 1,4 (Vorjahr Mio. EUR 1,4). Der Anstieg der Personalaufwendungen resultiert im Wesentlichen aus höheren Aufwendungen für personelle Restrukturierungsmaßnahmen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich auf Mio. EUR 1,2 im Geschäftsjahr (Vorjahr Mio. EUR 1,6). Die gesunkenen Aufwendungen resultieren aus gesunkenen Reisekosten, gesunkenen Kosten für Zeitarbeitskräfte und Beratung. Ein gegenläufiger Effekt resultiert aus den gestiegenen Aufwendungen für die Umrechnung von Fremdwährungspositionen. Finanzergebnis Das Finanzergebnis beläuft sich auf Mio. EUR 1,0 (Vorjahr Mio. EUR 0,1) und resultiert im Wesentlichen aus der höheren Verzinsung der Forderungen aus dem Cash Pooling . Der Zinsaufwand aus der Aufzinsung der Rückstellungen für Pensionen und weiteren langfristigen Rückstellungen belief sich auf Mio. EUR 0,1. Ergebnis Das Geschäftsjahr 2023 wurde mit einem Jahresüberschuss von Mio. EUR 1,6 (Vorjahr Mio. EUR 3,0) abgeschlossen. 2.3.2 Vermögens- und Finanzlage Vermögen Die Bilanzsumme beläuft sich auf Mio. EUR 45,1 (Vorjahr Mio. EUR 45,1). Die gegenüber dem Vorjahr nahezu unveränderte Bilanzsumme steht im Wesentlichen im Zusammenhang mit dem abschreibungsbedingten Rückgang des Anlagevermögens von Mio. EUR 0,3 sowie dem Anstieg der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände von Mio. EUR 0,3. Auf der Passivseite verzeichnen die Verbindlichkeiten den höchsten Rückgang, was sich im Wesentlichen auf die gesunkenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von Mio. EUR 0,9 zurückführen lässt. Die Rückstellungen sanken um Mio. EUR 0,2. Bedingt durch den Jahresüberschuss stieg das Eigenkapital um Mio. EUR 1,6. Auf der Aktivseite werden unter den immateriellen Vermögensgegenständen der Geschäfts- und Firmenwert in Höhe von Mio. EUR 1,5 (Vorjahr Mio. EUR 1,9) ausgewiesen. Im Umlaufvermögen sind die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von Mio. EUR 43,6 gegenüber dem Vorjahr um Mio. EUR 0,3 angestiegen. Im Wesentlichen resultiert der Anstieg aus den sonstigen Forderungen Mio. EUR 0,7 bei gleichzeitigem Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von Mio. EUR 0,3 sowie den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von Mio. EUR 0,1. Ursächlich für den Anstieg der sonstigen Forderungen sind Steuerforderungen gegenüber dem Finanzamt aufgrund von zu hohen Vorauszahlungen. Kapitalstruktur Das Eigenkapital beträgt Mio. EUR 6,9 (Vorjahr Mio. EUR 5,3). Die Eigenkapitalquote beläuft sich damit auf 15,3 % (Vorjahr 11,9 %). Die Zunahme der Eigenkapitalquote resultiert aus dem Jahresüberschuss 2023 in Höhe von Mio. EUR 1,6 bei einer nahezu gleichbleibenden Bilanzsumme. Das langfristige Fremdkapital entfällt insbesondere auf Pensionsrückstellungen in Höhe von Mio. EUR 24,6 (Vorjahr Mio. EUR 24,5). Die kurzfristigen Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von Mio. EUR 7,3 (Vorjahr Mio. EUR 8,2). Liquidität Eine ausreichende Liquiditätsausstattung der Gesellschaft wird durch die Einbindung der Gesellschaft in das Treasury System des DuPont Konzerns gesichert. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt im Geschäftsjahr Mio. EUR -1,1 (Vorjahr Mio. EUR 4,6). Der negative Cashflow steht im Zusammenhang mit den hohen Vorauszahlungen für Steuern aus Einkommen und Ertrag. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beträgt im Geschäftsjahr Mio. EUR 1,0 und resultiert aus den Zinszahlungen. Die enthaltenen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen aus Cash Pooling belaufen sich auf Mio. EUR 35,7 (Vorjahr Mio. EUR 35,8). Zusammenfassung Als Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage lässt sich festhalten, dass die Eigenkapitalquote um 3,4 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr gestiegen ist. Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr nahezu nicht verändert. Auf der Aktivseite bilden die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von Mio. EUR 35,8 den größten Vermögenswert während auf der Passivseite die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen mit Mio. EUR 24,6 den höchsten Wert verzeichnen. Eine ausreichende Liquiditätsausstattung der Gesellschaft ist durch die Teilnahme am Cash Pooling gesichert. 2.3.3 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die TRIR Total Recordable Incident Rate für das Geschäftsjahr 2023 weist den Wert 0,0 auf und entspricht dem Zielwert. Sollten Unfälle auftreten, dann werden diese einzeln nach Ursache und Maßnahmen im Hinblick auf die zukünftige Vermeidung untersucht. Jedes Jahr finden verpflichtende Sicherheitsworkshops für die Mitarbeiter statt, welche unterschiedliche Themen aus dem Bereich Sicherheit behandeln. Ziel dieser Veranstaltungen ist es, sicherheitsbewusstes Verhalten sowie die Vermeidung von Gefahrenpotentialen und Unfällen zu trainieren. Im Geschäftsjahr waren für die Gesellschaft im Durchschnitt 43 (Vorjahr: 41 Mitarbeiter) tätig. Zum Ende des Geschäftsjahres belief sich die Mitarbeiterzahl auf 42 (Vorjahr 42). Im Vergleich zum Vorjahr blieb somit die Mitarbeiterzahl konstant. Die Vorjahresprognose von 40 - 45 Beschäftigten am Jahresende wurde erfüllt. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht3.1 Risikobericht Risikomanagement Die Gesellschaft ist in das interne Kontrollsystem der DuPont Gruppe integriert und damit in das interne Kontrollgefüge der Konzernobergesellschaft eingebunden und unterliegt den Anforderungen des Sarbanes-Oxley Act der Vereinigten Staaten von Amerika. Das Risikomanagement innerhalb des Unternehmens wird daher durch geeignete Planungs- und Kontrollprozesse im Unternehmen sichergestellt. Die internen Kontrollen sind integraler Bestandteil der gesamten Finanz- und Geschäftsprozesse des Unternehmens und enthalten Vorgaben zum Schutz der Ressourcen gegen Betrug, Verschwendung und Unwirtschaftlichkeit, zur Zuverlässigkeit und korrekten Darstellung von rechnungslegungsbezogenen und operativen Daten, der Einhaltung von Gesetzen und Unternehmensrichtlinien sowie Vorgaben zur Bewertung des Unternehmensergebnisses. Die internen Kontrollen setzen sich aus fünf zusammenhängenden Komponenten und Prinzipien wie folgt zusammen: Kontrollumgebung, Risikobewertung, Kontrollaktivitäten, Information und Kommunikation sowie die Überwachung der internen Kontrollen. Der "DuPont Code of Conduct" ist eine der wichtigsten Leitlinien des internen Kontrollsystems und beschreibt die ethischen Grundsätze für Mitarbeiter im Umgang mit Kunden, Lieferanten und anderen Geschäftspartnern. Dieses interne Kontrollsystem wird regelmäßig internen und externen Revisionen unterzogen. Die Risiken sind nachfolgend entsprechend Ihrer relativen Bedeutung aufgelistet, so dass zunächst die Risiken mit hoher relativer Bedeutung und zuletzt die Risiken mit niedriger relativer Bedeutung dargestellt werden. Für die Bewertung der Chancen und Risiken wird ein Betrachtungszeitraum von 12 Monaten ab Konzernabschlussstichtag zugrunde gelegt. Konjunkturelle Risiken Die weitere Entwicklung wird durch die allgemeine wirtschaftliche Konjunktursituation beeinflusst. Für das Jahr 2024 ist davon auszugehen, dass sich die in den letzten Monaten gesunkenen Inflationsraten, die Erwartung einer Zinssenkung innerhalb der EU, eine insgesamt stabile Beschäftigungssituation sowie in einzelnen Branchen gestiegene Löhne und Gehälter einen positiven Einfluss auf die allgemeine wirtschaftliche Situation ausüben werden. Dennoch sind die insgesamt hohen Rohstoff-, Lohn- und Gehaltskosten sowie die Energiepreise kritisch zu beurteilen, denn die gestiegenen Kosten führen zu niedrigen Investitionen und gegebenenfalls auch zu Abwanderung von Unternehmen ins Ausland, da die Standortbedingungen und gegenwärtigen Energiepreise in Deutschland für energieintensive Unternehmen im globalen Wettbewerb immer noch vergleichsweise zu hoch sind. Die Eskalation des russisch-ukrainischen Konfliktes und der Ausbruch des Krieges am 24. Februar 2022 belasten die wirtschaftliche Konjunktur in Deutschland und in anderen Regionen auch in 2024, denn der Konflikt besteht weiterhin und eine Beendigung des Krieges ist derzeit nicht absehbar. Mit dem Ausbruch des Krieges sind die Weltmarktpreise für Rohstoffe und Energien - wie Erdöl und Gas - drastisch gestiegen. Infolge des Krieges in der Ukraine sind in vielen Bereichen des täglichen Lebens durch die gestiegenen Energie- und Rohstoffkosten - die Preise ebenfalls drastisch angestiegen. Die Preise für Rohstoffe und Energien sind zwar zum Vorjahr gesunken, jedoch belasten die insgesamt gestiegenen Kosten sowie die gestiegenen Kreditzinsen Unternehmen, aber auch private Haushalte und führen zu geringeren Konsum- und Investitionsausgaben. Der Krieg und Konflikt im Gazastreifen zwischen Israel und der Hamas, welcher im Oktober 2023 durch den Terrorangriff der Hamas begonnen hat, kann ebenfalls weiterhin für gestiegene Energie- und Rohstoffkosten sorgen, da Lieferketten gestört, das Angebot verknappt oder die Nachfrage ansteigt. Es ist davon auszugehen, dass sich die allgemeinen Konjunkturaussichten im Laufe des Jahres 2024 nur leicht verbessern werden, da die Nachfrage nach Investitions- und Konsumgütern sowohl bei den Unternehmen als auch den privaten Haushalten aufgrund von Unsicherheiten und hohen Ausgaben verhalten bleiben wird. Der technologische Wandel, die Digitalisierung und der Einfluss der künstlichen Intelligenz, die Engpässe bei Rohmaterialien, Energien und anderen wichtigen Ressourcen werden weiterhin die künftige Entwicklung in vielen Bereichen tiefgreifend verändern. Finanzielle Risiken Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte sowie gegen verbundene Unternehmen werden regelmäßig überwacht. Es könnte sein, dass sich die Forderungsausfälle bei der Gesellschaft erhöhen, allerdings sehen wir aktuell nur ein moderates Risiko, da die Gesellschaft diesem durch ein aktives Forderungsmanagement entgegenwirkt. Die Gesellschaft vertreibt ihre Produkte nur an Kunden in Deutschland. Ein Ausfallrisiko aufgrund von Geschäftsaktivitäten mit Russland, Belarus, der Ukraine oder anderen Staaten kommt nicht zum Tragen. Die Sicherung der Zahlungsfähigkeit der DSP wird durch die Einbindung der Gesellschaft in das Treasury-System des DuPont-Konzerns gewährleistet. Die DSP finanziert sich im Wesentlichen über den konzerninternen Cash Pool. Zum Bilanzstichtag bilanziert die Gesellschaft eine Forderung aus dem Cash Pool von Mio. EUR 35,7. Ein wesentlicher Teil der finanziellen Verpflichtungen der Gesellschaft besteht aus Pensionszusagen gegenüber Mitarbeitern. Die Zinsentwicklung beeinflusst ganz maßgeblich die Höhe der Verpflichtung am Bilanzstichtag sowie das Zinsergebnis, welches somit einen signifikanten Einfluss auf das Gesamtergebnis hat. Im Berichtszeitraum liegen keine erkennbaren Risiken vor, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden würden. Die Risiken werden unverändert gegenüber dem Vorjahr eingeschätzt. Aktuell gehen wir jedoch von einem moderaten Risiko aus, dass die beschriebenen Risiken eintreffen werden. 3.2 Prognose- und Chancenbericht Chancen ergeben sich im Geschäftsfeld von Electronics & Imaging im Zusammenhang mit wachsenden Märkten für Chips in der Industrie (Industrie 4.0). Das Wachstum des Halbleiterinhaltes eines Automobils wird dabei durch die Trends zu Autonomem Fahren, Elektrifizierung und Premium-Infotainment angetrieben. Neben den Chancen gibt es für den Bereich Electronics auch Risiken, welche im Wesentlichen mit den Lieferketten und Rohstoffen zusammenhängen. Produkte im Bereich Electronics werden größtenteils in Asien produziert. Aufgrund der Zunahme von handels- und geopolitischen Spannungen zwischen USA, Taiwan und China sowie der Einführung von Importzöllen in der EU und USA auf chinesische E-Fahrzeuge könnte China ebenfalls auf importierte Waren, Importzölle erheben oder durch Sanktionen oder Restriktionen den freien Handel beschränken und bestimmte Waren oder Materialien verteuern. Dies würde sich negativ auf die Umsätze der DSP GmbH auswirken. Die zugrunde liegenden Wachstumstrends der Elektronikindustrie (Mobilität, Kommunikation, Industrie) bleiben mittel- und langfristig stark. Der Halbleiteranteil in der Automobilindustrie wächst weiter, da die Anforderungen an eine Elektrifizierung, autonomes Fahren und Infotainment weiter zunehmen. Das Internet der Dinge (IdD) wird unserer Meinung nach zusammen mit der industriellen Digitalisierung und den diversen Anwendungen der künstlichen Intelligenz ebenfalls zum Wachstumsmotor werden, da hier großes Entwicklungspotential hinsichtlich neuer und innovativer Geschäftsmodelle besteht. Die Investitionen in den Standort Deutschland für die Ausweitung von Produktionskapazitäten im Halbleiterbereich können zu erhöhter Produktion in Deutschland und damit zu mehr Nachfrage für den Bereich Semiconductor führen. Für 2024 werden diese Investitionen noch zu keinem signifikanten Umsatzwachstum in Deutschland führen. Aufgrund der insgesamt schwachen wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland, der geringeren Nachfrage nach Halbleitern aus der Automobil- und Elektronikindustrie, Verlagerung von Geschäftsaktivitäten bei den Kunden erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 im besten Fall eine Stagnation und im schlechtesten Fall einen moderaten Rückgang der Umsätze im niedrigeren einstelligen Prozentbereich. Wir gehen aktuell davon aus, dass sich im 2. Halbjahr die Lage in der Halbleiterindustrie verbessern wird. Die Prognosen basieren auf USD und können daher aufgrund von Wechselkursschwankungen zu einem geringeren/höheren Umsatzwachstum führen. Mit der Verkündung des Planes der Aufspaltung von DuPont in drei selbständige börsennotierte Unternehmen am 22. Mai 2024 können sich für die DSP Chancen und Risiken ergeben. Das Produktportfolio der DSP konzentriert sich auf den Bereich Electronics. Eine Abwägung der Chancen und Risiken sind um derzeitigen Zeitpunkt nicht möglich, da die Konditionen der Aufspaltung noch nicht festgelegt sind. Die weiteren Annahmen sind, dass der Krieg zwischen Russland und der Ukraine, der Krieg im Gazastreifen sowie die Handelsbeziehungen zwischen den USA, China und EU in 2024 keine weiteren negativen Auswirkungen auf die Lieferketten, die Energiepreise, die Inflation und das Konsumverhalten der Verbraucher haben werden - ausgenommen hiervon sind die Märkte in Russland, der Ukraine, im Gazastreifen und Israel. Eine weitere Annahme beruht darauf, dass sich die Halbleiterindustrie in 2024 positiv entwickeln und daher die Nachfrage nach Halbleitern und Materialien für den Elektronik- und Industriebereich verbessern wird. Insgesamt gehen wir für das Geschäftsjahr 2024 von einem EBIT von 2 bis 4 Prozent bezogen auf die Umsatzerlöse aus. Zum Ende des Jahres 2023 waren in der Gesellschaft 42 Mitarbeiter beschäftigt. Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir mit einem stabilen Personalbestand, der sich nur geringfügig verändern wird. Wir gehen davon aus, dass zum Ende des Geschäftsjahres 40 bis 45 Mitarbeiter in der Gesellschaft beschäftigt sind. Unser Ziel ist es die TRIR von 0,0 zu erreichen.
Neu-Isenburg, den 04. Juli 2024 Die Geschäftsführung Marion Weigand
1 Quelle: Pressemitteilung des Verbands der
Chemischen Industrie e.V. vom 15.12.2023
Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss 20231.1 Vorbemerkung Die DSP Germany GmbH, nachfolgend auch kurz bezeichnet als DSP GmbH, hat ihren Sitz in Neu-Isenburg und ist eingetragen in das Handelsregister des Amtsgerichts Offenbach am Main unter der Nummer HRB 51353. Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung, der Vertrieb, die Anwendung von und der Handel mit Chemikalien, Kunststoffen und Metallen jeder Beschreibung und Art, sowie die Einfuhr und Ausfuhr dieser Erzeugnisse und die Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet dieser Erzeugnisse und alle damit zusammenhängenden Tätigkeiten in Deutschland und im Ausland. Der Jahresabschluss wurde auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der aktuellen Fassung und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Die Gliederung der Bilanz entspricht den Vorschriften des § 266 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Der Abschluss ist in Euro aufgestellt. 1.2 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Geschäfts- oder Firmenwert besteht insbesondere aus dem Kundenstamm, der zum 01. August 2017 im Rahmen der Übertragung des Vertriebs- und Handelsgeschäfts des Elektronic Materials Business auf dem deutschen Markt von der Dow Deutschland Anlagengesellschaft mbH, Stade (DDA) in Höhe von TEUR 3.491 entgeltlich erworben wurde. Die Abschreibung erfolgte ab Erwerb planmäßig linear über 15 Jahre und ist seit dem 01. Januar 2020 auf die voraussichtliche betriebliche Nutzungsdauer von 10 Jahren reduziert. Diese Nutzungsdauer entspricht unserer Auffassung, dass wesentliche strukturelle Veränderungen in den bedienten Märkten und damit bei den betroffenen Kunden kurz- bis mittelfristig nicht zu erwarten sind. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- und - soweit vorliegend - zu Herstellungskosten oder zum Zeitwert eingelegter Vermögensgegenstände angesetzt und um planmäßige Abschreibungen entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer gemindert. Die planmäßigen Abschreibungen auf das Anlagevermögen erfolgen nach der linearen Methode. Bei den Abschreibungen auf Maschinen und technische Anlagen wird eine Nutzungsdauer zwischen 3 und 33 Jahren zugrunde gelegt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert, längerfristige Forderungen zum Barwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen auf Forderungen angemessen berücksichtigt. Das unter dem Eigenkapital ausgewiesene gezeichnete Kapital und der Gewinnvortrag sind zu Nennwerten angesetzt. Bei der Bildung von Rückstellungen werden alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgt nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren auf der Grundlage versicherungsmathematischer Gutachten unter Verwendung eines prognostizierten Rechnungszinssatzes von 1,82 % p.a., zum 31. Dezember 2023, welcher von der Deutschen Bundesbank ermittelt und veröffentlicht wird. Es handelt sich dabei um einen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Der Bewertung liegen die "Richttafeln RT 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde. Zukünftig jährlich erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen sind mit 2,5 % berücksichtigt, Rentensteigerungen mit 2,5 %. Ferner ist eine alters- und geschlechtsabhängige Fluktuationsrate unterstellt. Gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB sind Altersversorgungsverpflichtungen (Rückstellungen für Pensionen) im Jahresabschluss für das Geschäftsjahr unter Zugrundelegung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Geschäftsjahre bewertet worden. Im Vergleich zum Marktzinssatz von 1,74 % p.a. der vergangenen sieben Geschäftsjahre ergibt sich ein Effekt (Unterschiedsbetrag) in Höhe von TEUR 445. Soweit für die Pensionsverpflichtungen Rückdeckungsversicherungsverträge existieren, welche an die Pensionäre verpfändet sind, werden die Verpflichtungen und der Aktivwert der Rückdeckungsversicherungen nach § 246 Abs. 2 HGB verrechnet. Die Bewertung des Rückdeckungswertes erfolgt nach dem Deckungskapitalverfahren, d.h. der Berechnung liegen die Heubeck Tafeln sowie ein Zinssatz von 1,82 % p.a. zugrunde. Der Zeitwert des Deckungsvermögen zum 31.12.2023 beläuft sich auf TEUR 6.129, der Erfüllungsbetrag der verrechneten Verpflichtungen auf TEUR 30.741. Der Saldo aus Zinsaufwendungen aus der Bewertung der Pensionsrückstellung (inklusive des Zinsänderungseffekts) von T€ 314 (Vorjahr T€ 1.024) über den Zinsertrag aus der Bewertung des Deckungsvermögens in Höhe von T€ 172 (Vorjahr T€ 922) wurde im Zinsaufwand erfasst. Die Rückstellungen für Jubiläen wurden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze auf Basis der "Richttafeln RT 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Die Bewertung erfolgt unter Anwendung eines Rechnungszinssatzes von 1,74 % p.a., der erwarteten Lohn- und Gehaltssteigerungen mit 2,5 % p.a. sowie der jährlichen Steigerung der Beitragsbemessungsgrenze mit 2,5 %. Rückstellungen für Jubiläen wurden nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Als Passiver Rechnungsabgrenzungsposten werden erhaltene Zahlungen im Zuge eines Abspaltungs- und Übernahmevertrags mit der DDP Specialty Products Germany GmbH & Co. KG vom 17. November 2020, in welchem der Übergang von Pensionsverpflichtungen auf die DSP Germany GmbH festgelegt wurde, abgegrenzt. Die Auflösung des passiven Rechnungsabgrenzungsposten erfolgt linear über eine Laufzeit von 15 Jahren. Währungsumrechnung Forderungen und Verbindlichkeiten werden zu den Konzernumrechnungskursen des Entstehungszeitpunktes gebucht. Zum Bilanzstichtag sind die ausschließlich kurzfristige Fremdwährungsbeträge zum Konzernumrechnungskurs des Bilanzstichtages bewertet, der nur unwesentlich vom Devisenkassamittelkurs abweicht. Gewinne und Verluste aus Kursänderungen werden bei nicht kursgesicherten Währungspositionen berücksichtigt. Latente Steuern Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Dabei resultieren zeitliche Unterschiede insbesondere aus handels- und steuerrechtlich abweichenden Wertansätzen bei Pensionsrückstellungen sowie sonstigen Rückstellungen. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragssteuersatzes (Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, Solidaritätszuschlag) von ca. 27,4 % für das Geschäftsjahr 2023. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Falle einer Steuerentlastung würde vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht werden. Zum 31. Dezember 2023 ergibt sich ein Aktivüberhang. Vom Wahlrecht zum Ansatz des aktiven latenten Steuerüberhangs aufgrund der sich ergebenden Steuerentlastung nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. 2. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz2.1 Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Entwicklung der kumulierten Abschreibungen sind in der Anlage zum Anhang dargestellt. 2.2 Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten insbesondere sonstige Forderungen gegen die
2.3 Eigenkapital Das Gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt EUR 25.000. 2.4 Rückstellungen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die ausgewiesenen Beträge betreffen im Wesentlichen Versorgungsansprüche der aktiven und ehemaligen Mitarbeiter. Sonstige Rückstellungen
Die personalbezogenen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Restrukturierung TEUR 178 (Vorjahr TEUR 165), Bonuszahlungen TEUR 148 (Vorjahr TEUR 320), Jubiläumszahlungen TEUR 95 (Vorjahr TEUR 92) sowie ausübbare Aktienoptionen TEUR 46 (Vorjahr TEUR 155). Für ausstehende Rechnungen wurden TEUR 46 (Vorjahr TEUR 119) zurückgestellt. 2.5 Verbindlichkeiten Besicherungen zu ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen nicht.
3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung3.1 Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich in folgende Tätigkeitsbereiche.
Die Umsatzerlöse wurden, wie im Vorjahr, im Inland erzielt 3.2 Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 996 (Vorjahr TEUR 1.128) resultieren im Wesentlichen aus Erstattungen von zu viel gezahlten Zöllen in Höhe von TEUR 223 (Vorjahr TEUR 0) sowie der anteiligen Auflösung des passiven Rechnungsabgrenzungspostens TEUR 485 (Vorjahr TEUR 485). Periodenfremde Erträge sind im Geschäftsjahr TEUR 223 (Vorjahr TEUR 53) angefallen und resultieren im Geschäftsjahr aus Erstattungen zu viel gezahlter Zölle. Erträge aus Fremdwährungsumrechnung betrugen im Geschäftsjahr TEUR 73 (Vorjahr TEUR 426). 3.3 Personalaufwand gemäß § 275 Abs. 2 Nr. 6 HGB
3.4 Sonstige betriebliche Aufwendungen Sonstige betrieblichen Aufwendungen sind in Höhe von TEUR 1.245 (Vorjahr TEUR 1.607) angefallen. Aufwendungen aus Fremdwährungsumrechnung betrugen im Geschäftsjahr TEUR 236 (Vorjahr TEUR 166). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten wie schon im Vorjahr keine wesentlichen periodenfremden Aufwendungen. 3.5 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge und Aufwendungen In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen von TEUR 1.182 (Vorjahr TEUR 143) sind Zinserträge von verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 1.182 (Vorjahr TEUR 143) enthalten. Unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensions- und längerfristigen Personalrückstellungen in Höhe von TEUR 141 (Vorjahr TEUR 102) enthalten. 3.6 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die ausgewiesenen Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEUR 1.310 (Vorjahr TEUR 1.420) betreffen die Körperschaft- und Gewerbsteuer für den Veranlagungszeitraum 2023 sowie Steueranpassungen für die Vorjahre in Höhe von T€ 327. In Deutschland wurde im Jahr 2023 das Mindeststeuergesetz (MindStG) verabschiedet, welches der Umsetzung der Richtlinie der (EU) 2022 / 25234 des Rates zur Gewährleistung einer globalen Mindestbesteuerung dient, die auf dem OECD Pillar Two Model basiert. Nach dem derzeitigen Stand der Analysen hinsichtlich der möglichen Auswirkungen der Pillar 2 Regelungen auf die Gesellschaft werden keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erwartet. 4. Sonstige Angaben4.1 Mitglieder der Geschäftsführung
4.2 Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Mitglieder der Geschäftsführung sind nicht bei der Gesellschaft angestellt und erhalten daher keine Bezüge von dieser. 4.3 Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 43 Mitarbeiter (Vorjahr: 41 Mitarbeiter) beschäftigt.
4.4 Unbeschränkt haftender Gesellschafter Die DSP GmbH ist unbeschränkt haftender Gesellschafter (ohne Kapitaleinlage) der DuPont Specialty Products Germany GmbH & Co. KG, Neu-Isenburg. 4.5 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Am Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Sie betragen für die Jahre:
Die Miet- und Leasingverträge betreffen den Fuhrpark. In allen Fällen handelt es sich um sogenannte Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt. 4.6 Konzernzugehörigkeit Der kleinste und größte Kreis der verbundenen Unternehmen der DSP GmbH umfasst das oberste Mutterunternehmen, die DuPont de Nemours, Inc., Wilmington, Delaware/USA (nachfolgend "DP"), und sämtliche Tochterunternehmen dieses Mutterunternehmens. Dieser Konzernabschluss der DP wird im Unternehmensregister unter der DuPont Deutschland Holding GmbH & Co. KG, Neu-Isenburg, veröffentlicht. 4.7 Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen Da alle Geschäfte mit und zwischen mittelbar- oder unmittelbar in hundertprozentigem Anteilsbesitz stehenden, in den Konzernabschluss der DP einbezogen Unternehmen getätigt werden, entfällt gemäß § 285 Nr. 21 HGB eine weitere Angabe. 4.8 Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 33.5 und beinhaltet ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. 4.9 ErgebnisverwendungsvorschlagDer Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von EUR 1.553.235 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Am 22. Mai 2024 wurde durch den Vorstand der DuPont de Nemours, Inc. bekanntgegeben, dass DuPont plant, die Geschäftsbereiche New DuPont, Electronics und Water in drei eigenständige börsennotierte Unternehmen aufzuspalten. Die DSP GmbH vertreibt im Wesentlichen Materialien des Bereiches Electronics und wird von der Aufspaltung betroffen sein.
Neu-Isenburg, den 4. Juli 2024 Die Geschäftsführung Marion Weigand Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die DSP Germany GmbH, Neu-Isenburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DSP Germany GmbH, Neu-Isenburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DSP Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 4. Juli 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Georg Rogowski, Wirtschaftsprüfer ppa. Benedict Siller, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 22. Juli 2024 festgestellt. |
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