FORTAS AGLiquidiert

51503 Rösrath, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 52949
Eingetragen
25.8.2000
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
der Erwerb, die Verwaltung und die Veräußerung von Beteiligungen an mittelständischen Unternehmen, auch Aktiengesellschaften und Handelsgesellschaften sowie deren wirtschaftliche Beratung.

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Büchner
seit 19.1.2017
Prokura
Bernd Holger Priske
seit 17.4.2015
Vorstandsmitglied
Manfred Erich Heim
seit 12.2.2009
Vorstandsmitglied

Konzern- und Jahresabschlüsse

FORTAS AG

Rösrath

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Lagebericht

1. Grundlagen des Konzerns

1.1. Geschäftsmodell / strategische Positionierung

Die Fortas AG ist eine private, unternehmerorientierte Beteiligungsgesellschaft für den Mittelstand. Sitz der Gesellschaft ist Rösrath, bei Köln. Die Fortas AG verfügt über ein hohes Eigenkapital und einen von Unternehmerpersönlichkeiten geprägten kleinen Aktionärskreis, handelt unabhängig und frei von übergeordneten Interessen Dritter.

Die langfristige Wertentwicklung der operativen Tochterunternehmen ist das vorrangige Unternehmensziel der Fortas AG. Im Akquisitionsfokus stehen dabei mittelständische Unternehmen in den Bereichen Intralogistik und Maschinenbau, die als führende Technologieanbieter bei Nischenprodukten auf globalen Wachstumsmärkten tätig sind.

Die Fortas AG fungiert als Führungsgesellschaft der Gruppe und ist für die strategische und finanzielle Steuerung des Konzerns verantwortlich. Zudem bestimmt und überwacht sie geeignete strategische und operative Maßnahmen, um die mit den Tochtergesellschaften vereinbarten Ziele erreichen zu können.

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Fortas AG wird wesentlich von der Geschäftsentwicklung der Tochtergesellschaften bestimmt. Die Geschäftsführungen der operativen Tochtergesellschaften berichten an den Vorstand der Fortas AG. Der Vorstand führt den Konzern eigenverantwortlich und wird vom Aufsichtsrat bestellt, kontrolliert und beraten. Der Aufsichtsrat hält einen engen Kontakt mit dem Vorstand und wird in sämtliche Geschäftsvorfälle einbezogen, die von wesentlicher Bedeutung für die Fortas AG oder den Konzern sind.

Die operativen Tochtergesellschaften sind schwerpunktmäßig im Automotive-Markt und in der Intralogistik tätig:

Reutter Gruppe (seit Januar 2006)

Reutter ist ein international führender Hersteller von innovativen Lösungen für die Verschlusstechnik im Automotive-Markt. Durch die Entwicklung, Produktion und den Vertrieb von Kühler-, Tank- und Ölverschlussdeckeln sowie neuartigen Systemlösungen für die Tank- und Kühlerperipherie ist die Reutter Gruppe zu einem der Branchenführer aufgestiegen. Speziell im Bereich der Dieselschadstoffreduzierung besitzt Reutter eigene Patente und stellt gesamte SCR-Systeme her. Die Reutter Gruppe unterhält Standorte in Deutschland (Leutenbach), Österreich (St. Johann i. P.), Slowakei (Myjava), USA/Mexiko (Salem/Cuautla) und Indien (Chennai).

ITIB S. r. l. (seit April 2015)

ITIB ist ein technologischer Pionier im Bereich von Blow-Moulding- und Extrusions-Lösungen im Kunststoffmarkt. ITIB entwickelt, produziert und vertreibt Spezialrohrsysteme für den Automotive-Markt und Schläuche für den Weiße-Ware-Markt. Die ITIB S. r. l. hat ihren Sitz in Italien (Paderno Franciacorta) mit einer Tochtergesellschaft in Polen (Międzyrzecze Górne).

plastic concept GmbH (seit April 2008)

Der in Neusalza-Spremberg bei Dresden ansässige Zulieferer für Systeme aus Kunststoff entwickelt Baugruppen aus thermo- und duroplastischen Teilen für den Automotive-Innenbereich. Es handelt sich um dekorative bzw. kinematische Bauteile, die teils inkl. der dazu benötigten Werkzeuge direkt für den OEM entwickelt und produziert werden.

Euroroll GmbH & Co. KG (seit Dezember 2014)

EUROROLL gehört zu den führenden Anbietern von antriebslosen Rollenbahnsystemen, insbesondere für die Lager- und Fördertechnik. Das im westfälischen Ascheberg beheimatete Unternehmen beliefert überwiegend internationale Kunden der Logistikbranche, aber auch Unternehmen aus der Nahrungsmittelbranche, des Pharma-, Buch- und Drogeriegroßhandels, der Chemie und der Automobilindustrie.

Helmerding hiw Maschinen GmbH (seit März 2016)

Das Maschinenbauunternehmen mit Sitz in Bad Oeynhausen entwickelt und fertigt Pressensysteme für die metallverarbeitende Industrie. Zum Kundenkreis zählen Automobilzulieferer und Unternehmen aus der Energie. Elektro- und Hausgeräteindustrie. Der strategische Fokus liegt auf der Ausweitung des Produkt- und Leistungsportfolios auf die Bereiche Anlagenautomation und Sondermaschinenbau.

Genius GmbH (seit 2002)

Die GENIUS GmbH ist ein Experte für Fensterbau aus dem Rhein-Sieg-Kreis, der nicht nur beim Neubau, sondern auch bei der Sanierung am Standort führend ist. Und zwar dank seiner qualitativ hochwertigen und aus besten Werkstoffen gefertigten Produkte. Moderne Sicherheitstechnik, Wärme- und Schallschutz runden das Produktportfolio der Fenster- und Haustürfertigung am Standort Troisdorf ab.

1.2. Steuerungssystem

Die Fortas AG nutzt zur Steuerung und Bewertung der operativen Tochtergesellschaften finanzielle Steuerungskennzahlen, mit dem Ziel die langfristige Ertragskraft zu sichern und damit eine nachhaltige Wertsteigerung des Portfolios zu erzielen.

Zu den finanziellen Leistungsindikatoren gehören unter anderem:

Auftragseingang und Auftragsbestand

Rentabilitätskennzahlen

Kapital- und Liquiditätskennzahlen

1.3. Forschung und Entwicklung

Eine zielgerichtete Forschung und Entwicklung mit Fokus auf den jeweiligen Kundenbedarf ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor des Fortas-Konzerns. Es obliegt daher den Tochtergesellschaften eigene Forschungs- und Entwicklungskapazitäten zu unterhalten um entsprechend den individuellen Anforderungen der Kunden innovative Produkte zu marktfähigen Preisen anbieten zu können. So werden Produkte je nach Marktlage und Bedarf der Kunden entwickelt und vorhandene technologische Kompetenzen erweitert.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

2.1.1. Gesamtwirtschaftliches Umfeld

Die Weltwirtschaft entwickelte sich im Jahr 2016 positiv, blieb aber hinter den Erwartungen zurück. Das Wachstum betrug nach Angaben des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) im Jahr 2016 3,1% und zeigte sich damit hinsichtlich der vielfältigen politischen Unsicherheiten relativ widerstandsfähig. Insbesondere im 2. Halbjahr gewann die Weltkonjunktur an Fahrt. Wesentlich war hierfür ein Anziehen der Produktion in den USA. Auch in den Schwellenländern verbesserte sich zuletzt die Lage, auch wenn die Probleme in einzelnen Ländern nach wie vor groß sind. So expandierte die chinesische Wirtschaft im Sommerhalbjahr wieder deutlich stärker als zuvor und erzielte ein Wachstum von 6,6%. Zudem schwächte sich das Tempo des Konjunkturrückgangs in Russland merklich ab.

In den fortgeschrittenen Ländern konnte insgesamt ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,7% erzielt werden. Dabei verzeichnete der Euroraum eine Steigerung von 1,7% und die USA von 1,6%.

Die deutsche Wirtschaft konnte 2016 ihren Expansionskurs halten. Das BIP stieg insgesamt um 1,9%, wesentlich getragen durch den Privatkonsum und den Wohnungsbau.

2.1.2. Entwicklung relevanter Branchen

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) berichtet für seine Mitgliederunternehmen von einer verhaltenen Entwicklung im Geschäftsjahr 2016. Bei der Produktion erwartet der Verband für 2016 eine Stagnation. Der Umsatz nahm gegenüber dem Vorjahr um 1% auf rd. 220 Mrd. € zu

Auf den internationalen Automobilmärkten setzt sich der positive Trend aus dem Vorjahr auch in 2016 fort. Ausgehend vom Rekordniveau des Vorjahres legten die weltweitern Pkw-Verkäufe um gut 5% zu. Laut dem Verband der Automobilindustrie (VDA) konnten die Neuzulassungen auf dem westeuropäischen Markt um 5% auf rund 14 Mio. Fahrzeuge gesteigert werden. Der US-Markt erreichte mit rund 17 Mio. Fahrzeugen das Rekordniveau des Vorjahres.

Dynamisch entwickelte sich der chinesische Markt mit einem Wachstum von 15% auf rund 23 Mio. Neufahrzeuge.

Nach Angaben des VDMA-Fachverbandes Fördertechnik und Intralogistik haben die deutschen Intralogistikanbieter in 2016 ein geschätztes Produktionsvolumen von 20,8 Mrd. € erreicht, ein Plus von 1% gegenüber dem Vorjahr. Nach Aussagen des Verbandes sind die internationalen politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nach wie vor unbeständig, der Bedarf an Industrie-4.0-fähigen Lösungen steige jedoch deutlich an. Vor allem im europäischen Binnenmarkt ist der Bedarf an moderner und zukunftssicherer Intralogistik hoch. Fast 60% des Gesamtexportvolumens deutscher Intralogistikanbieter geht ins europäische Ausland. Die deutschen Hersteller steigerten ihre Exporte um 6% auf 8,5 Mrd. €.

2.2. Geschäftsverlauf

Der Fortas-Konzern hat sich im Jahr 2016 insgesamt sehr positiv entwickelt. Zum Teil wurden die Planwerte für Umsatz und EBIT bei einzelnen Tochtergesellschaften deutlich übertroffen. Aufgrund der Einbeziehung der Mitte März 2016 akquirierten Gesellschaft Helmerding hiw Maschinen GmbH, Bad Oeynhausen, in den Konzernabschluss sind die Vorjahreszahlen nur bedingt vergleichbar.

Bei einer Gesamtleistung von 153.387 T€ und einem EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) von 15.516 T€ wurden die entsprechenden Vorjahreswerte (GL: 115.957 T€; EBIT: 6.301 T€) deutlich verbessert. Dementsprechend erhöhte sich das EBT (Ergebnis vor Steuern) auf 14.731 T€ (Vorjahr: 5.532 T€) und das Konzernjahresergebnis vor Gewinnanteilen Dritter auf 11.296 T€ (Vorjahr: 3.106 T€).

Unter Berücksichtigung der auf die anderen Gesellschafter entfallenden Gewinnanteile und Ausschüttungen wurde ein Bilanzgewinn von 38.158 T€ (Vorjahr: 27.303 T€) ausgewiesen.

2.3. Wirtschaftliche Lage

2.3.1. Ertragslage

Die Gesamtleitung des Fortas-Konzerns stieg im Jahr 2016 auf 153.387 T€. Gegenüber dem Vorjahreswert von 115.957 T€ entspricht dies einem Wachstum von 37.430 T€ bzw. 32,3 %. 15.088 T€ der Steigerung entfielen auf das erstmalig in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung einbezogene Unternehmen Helmerding (seit März), 22.342 T€ auf die teils deutliche Verbesserung der bestehenden Portfoliounternehmen, die sich im Vergleich zum Vorjahr um 19,3% verbessern konnten.

Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich von 1.510 T€ auf 10.304 T€. Darin enthalten ist ein im Zusammenhang mit dem Anteilserwerb Helmerding hiw Maschinen GmbH, Bad Oeynhausen, entstandener Lucky Buy i.H.v. 8.824 T€.

Der Materialaufwand erhöhte sich auf 85.472 T€ (Vorjahr: 62.220 T€). Die Materialaufwandsquote - bezogen auf die Gesamtleistung - erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr von 53,7 % auf 55,7 %. Diese Entwicklung ist wesentlich auf eine Änderung des Produktportfolios mit einem höheren Anteil an bezogenen Leistungen zurückzuführen.

Der Personalaufwand nahm proportional um 32,3 % auf 37.534 T€ zu (Vorjahr: 28.372 T€) Die Personalaufwandsquote - bezogen auf die Gesamtleistung - blieb damit unverändert bei 24,5 %.

Die Abschreibungen betrugen 6.797 T€ und lagen damit investitionsbedingt 27,7 % über dem Vorjahreswert von 5.322 T€. Investitionen in die Erweiterung von Büro- und Fertigungsgebäuden, den Maschinenpark sowie in EDV-Systeme machten hierbei den Großteil aus.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen von 15.234 T€ auf 18.372 T€. Bezogen auf die Gesamtleistung ergab sich jedoch eine leicht reduzierte Aufwandsquote auf 12,0 % (Vorjahr: 13,1 %).

Unter Berücksichtigung des Finanzergebnisses von -785 T€ konnte ein positives Ergebnis vor Steuern von 14.731 T€ erwirtschaftet werden. Bei Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von 3.357 T€ und sonstigen Steuern in Höhe von 77 T€ ergab sich ein Jahresüberschuss in Höhe von 11.296 T€. Dies entspricht einem Anstieg von 8.191 T€ gegenüber dem Vorjahreswert von 3.106 T€.

Die Umsatzrentabilität, hier als prozentualer Anteil der Vorsteuerergebnisse und vor Zinsen (EBIT) der operativen Beteiligungen, bezogen auf die Gesamtleistung dieser Gesellschaften übertraf im Wirtschaftsjahr 2016, nach Bereinigung der aufwandsbedingten Einmaleffekte aus der Verlagerung der Fertigung bei der Reutter-Gruppe von St. Johann (Österreich) nach Myjava (Slowakei) in Höhe von 1,2 Mio.€, mit 8,8 % den Vorjahreswert von 8,6 %. Nicht berücksichtigt wurden bei dieser Berechnung die ertragswirksamen Effekte des Lucky Buy in Höhe von 8,8 Mio. € aus der Transaktion Helmerding.

Die Eigenkapitalrentabilität auf Konzernebene - hier als prozentualer Anteil des Konzern-EBIT zum Eigenkapital - konnte im Geschäftsjahr auf 26,1 % (Vorjahr 13,2 %) und die Gesamtkapitalrentabilität auf Konzernebene - als prozentualer Anteil des Konzern-EBIT zur Bilanzsumme - auf 12,1 % (Vorjahr: 6,3 %) signifikant gesteigert werden und dies trotz der deutlichen investitionsbedingten Verlängerung der Bilanzsumme um 27.886 T€ auf 127.980 T€.

2.3.2. Finanzlage

Auf den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von 2.320 T€ (Vorjahr 9.736 T€) wirkten sich erhöhend im Wesentlichen der Jahresüberschuss von 11.296 T€, die Abschreibungen auf Anlagevermögen, die Zunahme der Rückstellungen sowie die Aufwendungen für Zinsen und Ertragssteuern (jeweils saldiert) aus. Gegenläufig wirkte sich der unter den zahlungsunwirksamen Erträgen erfasste Lucky Buy aus der Erstkonsolidierung Helmerding sowie die Zunahme der Aktiva unter anderem bedingt durch die Akquisition Helmerding (Vorratsbestände, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und gegen Tochterunternehmen), die Abnahme der Passiva (Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, sonstigen Verbindlichkeiten), sowie der Zahlungen für Ertragssteuern aus.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit im Geschäftsjahr 2016 resultierte überwiegend aus Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagevermögen i.H.v 10.874 T€.

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit war gekennzeichnet durch Kreditaufnahmen von 11.783 T€, übliche Tilgungen von 3.331 T€ sowie Zinszahlungen.

Der Finanzmittelbestand betrug am Ende des Geschäftsjahres 18.940 T€. Die Liquidität war und ist jederzeit vollumfänglich gesichert.

2.3.3. Vermögenslage

Das langfristig gebundene Vermögen erhöhte sich zum 31. Dezember 2016 im Stichtagsvergleich um 4.903 T€ auf 46.374 T€ (Vorjahr 41.471 T€). Die planmäßige Firmenwertabschreibung betrug insgesamt 2.020 T€. Der Zuwachs des Sachanlagevermögens (+6.554 T€) ist Wesentlich auf Investitionen in Bauten, technische Anlagen und Maschinen und sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung zurückzuführen.

Das kurzfristig gebundene Vermögen erhöhte sich um 22.862 T€ auf 81.255 T€. Dabei war das Vorratsvermögen (+5.097 T€) die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (+11.175 T€) und die sonstigen Vermögensgegenstände (+3.169 T€) - insbesondere wegen Umsatzzuwächsen und der Erstkonsolidierung der Helmerding - angestiegen. Die Guthaben bei Kreditinstituten erhöhten sich um 2.256 T€.

Das Eigenkapital des Konzerns verbesserte sich im Geschäftsjahr 2016 um 11.782 T€ auf 59.395 T€. Erhöhend wirkte sich der Jahresüberschuss, vermindernd der Ausgleichsposten für Währungsumrechnung aus.

Die Eigenkapitalquote des Konzerns erreichte trotz der wachstums- und akquisitionsbedingten Verlängerung der Bilanzsumme mit 46,4 % (Vorjahr 47,6 %) unverändert einen sehr soliden Wert.

Das Langfristige Fremdkapital erhöhte sich im Wesentlichen auf Grund der Neuaufnahme von Bankkrediten im Zusammenhang mit der Neuakquisition Helmerding sowie für Investitionen in das Anlagevermögen.

Der Anstieg des kurzfristigen Fremdkapitals war im Wesentlichen auf die Erstkonsolidierung der Helmerding zurückzuführen. Dies beinhaltet die Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (+900 T€) und der sonstigen Verbindlichkeiten (+2.151 T€).

2.3.4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Der Fortas-Konzern ist zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernlageberichts in einer unverändert guten wirtschaftlichen Verfassung.

Die Bilanzierungspolitik und die Handhabung von Wahlrechten oder Sachverhaltsgestaltungen haben sich nicht geändert. Die Rechnungslegungs- und Bewertungsmethoden sind im Einzelnen im Konzernanhang wiedergegeben.

Der Konzern ist nach wie vor sehr gut kapitalisiert und verfügte im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit über einen ausreichenden Bestand an Liquidität.

Nach unserer Einschätzung verfügen die Tochtergesellschaften insgesamt über eine gute Marktstellung und haben das Potenzial auch zukünftig profitables Wachstum zu erzielen und damit an Wert zu gewinnen.

3. Chancen- und Risikobericht

3.1. Allgemeines Chancen- und Risikomanagementsystem

Das Chancen- und Risikomanagement im Fortas-Konzern dient neben der frühzeitigen Erkennung und Steuerung von Risiken, der gezielten Wahrnehmung und Sicherung bestehender und künftiger Erfolgspotenziale.

Grundlage des Risikomanagements ist die Sicherung der mittel- und langfristigen Unternehmensziele. Oberstes Ziel ist es, durch ein vollständiges und angemessenes Chancen- und Risikomanagement die Wert- und Risikotreiber zu identifizieren und angemessen zu handhaben.

Das Risikomanagementsystem besteht aus verschiedenen Komponenten:

Basis des Risikomanagementsystems stellt der jährliche Planungsprozess dar. Die Geschäftsführungen der Tochtergesellschaften erstellen zum Ende eines jeden Kalenderjahres auf Basis des aktuellen Geschäftsjahres eine Dreijahresplanung. Sie definieren die quantitativen und qualitativen Unternehmensziele einschließlich der Geschäfts-, Personal, Investitions- und Liquiditätsentwicklung. Im Rahmen von Planungsgesprächen werden diese Planungen gemeinsam mit dem Vorstand intensiv besprochen und vom Vorstand dem Aufsichtsrat der Fortas AG zur Genehmigung vorgelegt.

Eine weitere wesentliche Komponente des internen Kontrollsystems stellt das unterjährige Berichtswesen dar, das stetig von der Fortas AG im Rahmen des wertorientierten Reporting weiterentwickelt wird.

Im monatlichen Rhythmus berichten die Geschäftsführungen über die Entwicklung des abgelaufenen Monats und des laufenden Geschäftsjahres sowie sonstige Themen wie Markt- und Wettbewerbsbedingungen, Investitionen, Finanzierung; kommentieren Planabweichungen und informieren über Maßnahmen zur Planerfüllung. Alle Berichte werden von der Holding einer kritischen Soll/Ist-Analyse unterzogen.

Es finden regelmäßige Treffen zwischen den Geschäftsführern und dem Vorstand statt, um sich über die aktuelle Entwicklung der jeweiligen Tochtergesellschaften auszutauschen und, sofern erforderlich, geeignete Maßnahmen zur Erreichung der vereinbarten Unternehmensziele zu verabschieden.

Zusätzlich und völlig unabhängig vom monatlichen Berichtswesen werden kurzfristig auftretende Veränderungen der Chancen-/Risikoposition einzelner Tochtergesellschaften direkt von den jeweiligen Geschäftsführern an den Vorstand kommuniziert, so dass Chancen und Risiken kontinuierlich neu bewertet und entsprechende Handlungsoptionen besprochen werden.

In den Satzungen, Gesellschaftsverträgen, Geschäftsordnungen und Geschäftsführer-dienstverträgen sind im Sinne einer Reduzierung der Einzelrisiken jene Geschäfte detailliert und umfassend geregelt, welche der Zustimmung des Vorstands und/oder des Aufsichtsrates der Fortas AG bedürfen.

Zur Sicherstellung von einheitlicher Behandlung und Bewertung rechnungslegungsrelevanter Themen ist allen Gesellschaften der Bilanzierungsleitfaden der Fortas AG zugänglich.

Im Fortas-Konzern wird seit Mitte 2008 einheitlich die Konsolidierungssoftware LucaNet verwendet, die auch für die Erstellung der gruppenweiten Mittelfristplanung genutzt wird.

3.2. Chancen und Risiken

Im Einzelnen bestehen für den Fortas-Konzern folgende Chancen- und Risikofelder:

3.2.1. Konjunktur und Marktentwicklung

Trotz gestiegener politischen Unsicherheiten wird für 2017 ein globales Wirtschaftswachstum von 3,5% erwartet. Gleichwohl lastet eine Reihe von Faktoren auf der weiteren wirtschaftlichen und politischen Entwicklung. Neben den Austrittverhandlungen zwischen Großbritanien und der EU nach dem BREXIT-Votum, sorgt der künftige Kurs der neuen US-Regierung für Ungewissheit. Hinzu kommt, dass sich die bestehenden Risiken für die Finanzstabilität durch eine zu hohe Staatsverschuldung einzelner Euro-Länder und in Japan, eine restriktive Geldpolitik in den USA und die Verschuldungssituation der Unternehmen in China, gegenüber dem Vorjahr nicht verringert haben.

Da unsere Tochtergesellschaften schwerpunktmäßig für Kunden aus der Automobil- und Intralogistikindustrie tätig sind, kommt der Entwicklung dieser Märkte eine besondere Bedeutung zu. Veränderungen können einen großen Einfluss auf Umsatz und Ertrag der in diesem Bereich tätigen Tochtergesellschaften haben. Gerade im Automobilsektor ist es in der Vergangenheit gelungen, die Abhängigkeit von einzelnen Fahrzeugherstellern und Fahrzeugtypen zu reduzieren. Auch im Bereich der Intralogistik konnte die Kunden- und Produktbasis verbreitert werden.

Die in der Automobilindustrie unverändert stattfindende Verlagerung der Projekt- und Entwicklungsrisiken auf Zulieferfirmen sowie der anhaltende Preisdruck stellen auch unsere Tochtergesellschaften vor Herausforderungen. Diese setzen daher bei allen Entwicklungsprojekten sorgfältige und umfassende Prüfroutinen ein, die in regelmäßigen Projektbesprechungen und Audits münden, und die Chance eröffnen, im Bedarfsfalle frühzeitig gegensteuern zu können. Entwicklungsrisiken werden hierdurch minimiert.

Dem anhaltenden Preisdruck wird durch Kostensenkungsprogramme, laufende Prozessoptimierungen und der stetigen Verbesserung der Einkaufskonditionen begegnet, was insbesondere bei steigenden Rohstoffpreisen eine große Herausforderung ist.

Grundsätzlich besteht die Gefahr, dass wesentliche Kunden entfallen oder die Technologie vom Markt nicht mehr akzeptiert wird, bei größeren Aufträgen technische Fehleinschätzungen oder Verzögerungen eintreten oder Wettbewerber aggressiv am Markt auftreten mit entsprechenden Konsequenzen für die erzielbaren Preise. Zudem besteht die Möglichkeit, dass Kunden Produkte nicht abnehmen oder Mitbewerber bestehende Patente oder Schutzrecht streitig machen. Dies kann zu Ertragseinbrüchen sowie Kapazitätsanpassungskosten führen.

Durch intensive und systematische Markt- und Wettbewerbsbeobachtungen sowie regelmäßige Gespräche mit Kunden, Lieferanten und Verbänden werden mögliche Marktentwicklungen in Szenarien erfasst, um das Risiko von Fehleinschätzungen zu minimieren. Gleichwohl sind alle Tochtergesellschaften in ihren Branchen speziellen Marktrisiken ausgesetzt.

Kontinuierliche Produktinnovationen und die laufende Optimierung der Prozesse sollen den steigenden Anforderungen von Kunden und Märkten Rechnung tragen und die Marktstellung sowie die Wettbewerbsfähigkeit verbessern. Eine stetige Steigerung der Lieferperformance soll die Kundenbindung festigen und die Chance auf neue Aufträge erhöhen.

Um die Chancen der internationalen Märkte besser nutzen zu können und von globalen Entwicklungen zu profitieren treibt der Fortas-Konzern seine Internationalisierung weiter voran.

3.2.2. Investitionsstrategie

Grundsätzlich besteht das Risiko, dass im Rahmen von Neuakquisitionen zu positiv erwartete Ertragspotenziale zu einem zu hohen Kaufpreis führen. Mit entsprechend negativen Auswirkungen auf die Fortas AG sowie den Konzern auf Grund möglicher außerplanmäßigen Firmenwertabschreibungen bis hin zu einem Totalverlust.

Grundlage einer Akquisitionsentscheidung ist eine umfassende Analyse und Prüfung des Chancen- und Risikoprofils unter Einbeziehung interner und externer Spezialisten. Die Gremien der Fortas AG verfügen darüber hinaus über eine langjährige und breite Erfahrung im Beteiligungsgeschäft.

3.2.3. Finanzierung und Liquidität

Zur Finanzierung setzen die Fortas AG und ihre Tochterunternehmen auch Fremdkapital von Kreditinstituten ein.

Im Rahmen der abgeschlossenen Kreditverträge wurden auch übliche Covenant-Regelungen hinsichtlich Eigenkapitalquote und Nettoverschuldungsgrad vereinbart.

Eine angemessene Eigenkapitalausstattung und -quote sowie die Zugriffsmöglichkeit auf alternative Finanzierungsquellen verhindern die Abhängigkeit von einzelnen Banken und sollen die zukünftige Finanzierung auch vor dem Hintergrund möglicher Krisen an den Finanzmärkten sichern.

Dem Ausfallrisiko bei Kundenforderungen wird durch eine möglichst breite Kundenstreuung in den Einzelgesellschaften, durch den Einsatz risikominimierender Verkaufskonditionen, mitunter detaillierte Vorprüfungen der Kunden sowie in Einzelfällen auch durch den Einsatz von Kreditversicherungen begegnet.

Bei der Geschäftstätigkeit außerhalb der Eurozone und mit der Erschließung neuer Märkte können Wechselkursrisiken entstehen.

3.2.4. Personal

Für die Realisierung der strategischen und operativen Ziele ist der Fortas-Konzern auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Mögliche Risiken können sich durch den Weggang von Mitarbeitern in Schlüsselpositionen und der Verzögerung bei der Gewinnung neuer Mitarbeiter ergeben.

Die Unternehmen des Fortas-Konzerns begegnen diesen Risiken mit einer qualifizierten Aus- und Weiterbildung sowie einer leistungsorientierten, marktgerechten Vergütung mit erfolgsabhängigen Anreizsystemen.

Um potentiellen Personalbedarf zeitnah decken zu können, halten wir Kontakt zu Personalberatern, Verbänden sowie Fach- und Hochschulen.

3.2.5. Rechtlichen Rahmenbedingungen

Die Fortas AG und ihre Tochtergesellschaften sind einer Vielzahl von steuerrechtlichen und rechtlichen Risiken ausgesetzt, da sie ihm Spannungsfeld unterschiedlichster gesetzlicher Normen und Regeln agieren. Diese ergeben sich u.a. aus dem Steuerrecht, dem Wettbewerbsrecht sowie zahlreichen anderen gesetzlichen Normen und Verordnungen, die zunehmend umfangreicher, auslegungsbedürftiger und interpretationsfähiger werden.

Um hier die Risiken zu minimieren, bedient sich die Fortas AG und ihre Tochtergesellschaften laufender und intensiver Beratung durch ausgewiesene Spezialisten in den einzelnen Fachbereichen.

In den operativen Einheiten bestehen zudem Produkthaftungs- und Gewährleistungsrisiken. Das praktizierte, effiziente Qualitätsmanagement, das laufend fortentwickelt wird, minimiert hier das Risiko, auch wenn es keine absolute Sicherheit garantieren kann.

Zur Risikovorsorge werden angemessene Rückstellungen in den Einzelgesellschaften gebildet und soweit möglich entsprechende Versicherungen abgeschlossen.

3.3. Gesamtaussage zur Chancen- und Risikosituation

Auf Basis der heute zur Verfügung stehenden Informationen sehen wir derzeit keine Risiken, die einzeln oder in Kombination eine Gefahr für den Fortbestand der Fortas AG oder des Konzerns darstellen. Diese Aussage beruht auf der Analyse und Beurteilung der zuvor genannten wesentlichen Einzelrisiken sowie dem bestehenden Risikomanagementsystem.

Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Chancen- und Risikosituation nicht wesentlich verändert und wir beurteilen sie als nach wie vor ausgewogen.

4. Prognosebericht

Bei den getroffen zukunftsbezogenen Aussagen und Planwerten ist zu beachten, dass diese inhärenten Unsicherheiten unterliegen. Sie verlangen Schätzungen, Annahmen und die Berücksichtigung von Erfahrungswerten. Durch das nicht Eintreten von erwarteten bzw. das Eintreten von unvorhergesehenen Ereignissen können die tatsächlichen Ergebnisse abweichen.

4.1. Erwartete Entwicklung der Rahmenbedingungen

Insgesamt soll sich das globale Wirtschaftswachstum im weiteren Verlauf dieses Jahres positiv entwickeln. Das Institut für Weltwirtschaft (IfW) erwartet ein Wachstum der Weltwirtschaft in 2017 von 3,5%.

Die konjunkturelle Erholung im Euroraum bleibt insgesamt mit einem Wachstum des BIP um 1,8% moderat aber stabil, wenngleich es erst Hinweise für eine zusätzliche Belebung gibt.

Für die Vereinigten Staaten wird mit einem Produktionsanstieg um 2,5% gerechnet. Das Tempo der wirtschaftlichen Expansion in China soll in 2017 wieder nachlassen und mit einer Steigerung von 6,4% hinter dem Wachstum des Vorjahres zurückbleiben.

Für Deutschland wird ein BIP-Zuwachs von 1,7% erwartet. Verschiedene Frühindikatoren zeigen deutlich nach oben. Zudem geht Deutschland mit reichlich Schwung ins Jahr 2017, die Auftragsbücher der Industrie sind voll. Treibende Kraft ist nicht mehr nur der Konsum, der an Dynamik verliert, sondern auch Exporte und Investitionen.

Quellen:

Institut für Weltwirtschaft, Medieninformation, 09. März 2017

Institut für Weltwirtschaft, Konjunkturberichte Nr. 25

4.2. Erwartete Geschäftsentwicklung

Die ersten Monate des laufenden Jahres zeigen eine relativ stabile Fortführung der Nachfrageentwicklung in den operativen Gesellschaften.

Unter Berücksichtigung der relevanten konjunkturellen Rahmenbedingungen rechnen die Tochterunternehmen für das Jahr 2017 insgesamt mit steigenden Umsätzen und Erträgen.

4.3. Gesamtprognose

Der Vorstand ist aus heutiger Sicht für die weitere Entwicklung der Vermögens- Finanz- und Ertragslage des Konzerns im Jahr 2017 und darüber hinaus grundsätzlich optimistisch.

Aufgrund der in 2017 erfolgten Unternehmensverkäufe wird sich der Konzernumsatz verringern, das Konzern-EBT aber deutlich erhöhen.

Grundsätzlich wird sich die künftige Akquisitionsstrategie auf den Ausbau der Marktbereiche Intralogistik und Maschinenbau fokussieren.

 

Rösrath, 13. April 2017

gez. Manfred Heim Vorstand

gez. Bernd Priske Vorstand

Konzernbilanz

Aktiva

31.12.2016
EUR
31.12.2015
EUR
A. Anlagevermögen 46.374.422,59 41.471.098,38
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 15.046.735,18 16.617.588,02
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.447.982,72 814.778,59
2. Geschäfts- oder Firmenwert 13.548.489,59 15.568.219,81
3. geleistete Anzahlungen 50.262,87 234.589,62
II. Sachanlagen 31.233.185,41 24.678.731,36
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.180.085,12 8.322.928,88
2. technische Anlagen und Maschinen 12.180.938,91 9.345.461,84
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.158.697,04 5.383.409,45
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.713.464,34 1.626.931,19
III. Finanzanlagen 94.502,00 174.779,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 50.277,00
2. Beteiligungen 2,00 2,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 2.000,00 2.000,00
4. Sonstige Ausleihungen 92.500,00 122.500,00
B. Umlaufvermögen 81.255.009,48 58.392.551,13
I. Vorräte 22.785.083,43 17.687.773,27
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 8.558.629,49 6.561.942,37
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 18.451.631,49 5.087.157,58
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 3.337.540,90 4.738.829,08
4. geleistete Anzahlungen 3.838.352,34 6.468.080,20
5. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen (offen aktivisch abgesetzt) 11.401.070,79 5.168.235,96
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 39.526.063,28 24.017.192,01
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 28.621.118,40 17.446.441,65
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 3.134.928,01 24.164,73
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 28.492,12 0,00
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 4.042.468,41 2.906.187,19
4. sonstige Vermögensgegenstände 6.833.984,35 3.664.563,17
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 2.020,10 14.394,87
III. Wertpapiere 4.019,00 4.019,00
1. sonstige Wertpapiere 4.019,00 4.019,00
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 18.939.843,77 16.683.566,85
C. Rechnungsabgrenzungsposten 343.964,11 217.482,70
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 6.195,53 12.766,86
Summe Aktiva 127.979.591,71 100.093.899,07

Passiva

   
  31.12.2016
EUR
31.12.2015
EUR
A. Eigenkapital 59.394.872,88 47.613.262,45
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 12.456.545,00 12.456.545,00
1. gezeichnetes Kapital 12.954.185,00 12.954.185,00
2. Eigene Anteile - offen vom Gezeichneten Kapital abgesetzt 497.640,00 497.640,00
II. Kapitalrücklage 6.521.123,75 6.521.123,75
III. Gewinnrücklagen/Ergebnisrücklagen 42.104,25 42.104,25
IV. Bilanzgewinn 38.157.666,35 27.303.368,60
davon Gewinnvortrag 27.303.368,60 24.663.221,63
V. Währungsumrechnungsdifferenzen -192.212,13 -141.037,10
VI. Ausgleichsposten für nicht beherrschende Anteile 2.409.645,66 1.431.157,95
B. Sonstige Sonderposten 39.540,00 50.951,00
I. Sonderposten für Investitionszulagen und für Zuschüsse Dritter 39.540,00 50.951,00
C. Rückstellungen 12.403.092,49 7.300.277,64
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 898.177,19 794.705,66
2. Steuerrückstellungen 2.202.076,06 1.457.658,30
3. sonstige Rückstellungen 9.302.839,24 5.047.913,68
D. Verbindlichkeiten 55.449.571,45 43.948.253,70
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 39.320.558,79 30.850.493,06
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 14.829.574,46 14.427.341,64
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 9.823.222,76 8.922.674,75
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 9.823.222,76 8.922.674,75
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 20.451,68
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 20.451,68
4. sonstige Verbindlichkeiten 6.305.789,90 4.154.634,21
davon aus Steuern 1.205.651,33 796.243,60
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 457.367,71 377.549,16
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 6.196.548,44 3.244.171,80
E. Rechnungsabgrenzungsposten 692.514,89 1.181.154,28
Summe Passiva 127.979.591,71 100.093.899,07

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2016 - 31.12.2016
EUR
1.1.2015 - 31.12.2015
EUR
1. Umsatzerlöse 151.753.406,20 114.538.224,31
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1.603.072,77 1.419.078,84
3. andere aktivierte Eigenleistungen 30.480,00 0,00
4. sonstige betriebliche Erträge 10.303.929,49 1.509.534,60
5. Materialaufwand 85.471.511,13 62.219.675,22
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 66.753.255,37 48.731.568,83
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 18.718.255,76 13.488.106,39
6. Personalaufwand 37.534.494,35 28.371.727,19
a) Löhne und Gehälter 30.441.104,40 23.089.201,52
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 7.093.389,95 5.282.525,67
davon für Altersversorgung 233.847,59 190.192,99
7. Abschreibungen 6.796.975,93 5.322.348,52
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 6.796.667,53 5.322.348,52
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 308,40 0,00
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 18.372.017,04 15.233.721,23
9. Erträge aus Beteiligungen 0,00 -18.682,95
davon aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0,00 -18.682,95
10. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 24,36 141,84
11. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 220.838,54 260.444,73
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.006.066,51 1.029.309,97
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3.357.077,21 2.342.441,90
14. Ergebnis nach Steuern 11.373.609,19 3.189.517,34
15. sonstige Steuern 77.111,86 83.835,23
Konzern-Jahresüberschuss 11.296.497,33 3.105.682,11
anderen Gesellschaftern zustehender Gewinn -442.199,58 -465.535,14

Konzernkapitalflussrechnung nach DRS 21

2016
TEUR
2015
TEUR
-/+ Jahresüberschuss/-fehlbetrag 11.296 3.106
- Erträge aus dem Verkauf von Anteilen an assoziierten Unternehmen 0 0
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 6.797 5.322
+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 2.959 1.301
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge -6.931 74
+/- Abnahme/Zunahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -9.137 -799
Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -1.721 15
+/- Verlust/Gewinn aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 0 -54
+/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 785 769
- Sonstige Beteiligungserträge 0 19
+/- Aufwendungen/Erträge aus außerordentlichen Posten 0 -17
+/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 3.357 2.342
+ Einzahlungen aus außerordentlichen Posten 0 17
- Auszahlungen aus außerordentlichen Posten 0 0
+/- Ertragsteuerzahlungen -5.085 -2.359
= Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 2.320 9.736
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 0 0
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -682 -571
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 503 135
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -10.874 -6.222
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 80 30
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen 0 0
+ Einzahlungen aus Abgängen aus dem Konsolidierungskreis 0 0
- Auszahlungen für Zugänge aus dem Konsolidierungskreis 0 -9.396
+ Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 0 0
- Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 0 0
+ Erworbene liquide Mittel 3.523 493
+ Einzahlungen aus außerodentlichen Posten 0 0
- Auszahlungen aus außerordentlichen Posten 0 0
+ Erhaltene Zinsen 221 111
+ Erhaltene Dividenden 0 0
= Cashflow aus der Investitionstätigkeit -7.229 -15.420
+ Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens 0 0
+ Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von anderen Gesellschaftern 34 4
- Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an Gesellschafter des Mutterunternehmens 0 0
- Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an andere Gesellschafter 0 -104
+ Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 11.783 7.868
- Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten -3.331 -6.083
+ Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen/Zuwendungen 0 0
+ Einzahlungen aus außerordentlichen Posten 0 0
- Gezahlte Zinsen -1.006 -1.029
- Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens 0 0
- Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter -262 -122
= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 7.218 534
= Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes 2.309 -5.150
+/- Wechselkursbedingte Wertänderungen -53 -110
+ Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 16.684 21.944
= Finanzmittelbestand am Ende der Periode 18.940 16.684

Konzerneigenkapitalspiegel

kumuliertes übriges Konzernergebnis
Stammkapital
EUR
Kapitalrücklage
EUR
Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital
EUR
Ausgleichsposten Fremdwährungsumrechnung
EUR
andere neutrale Transaktionen
EUR
Stand am 31.12.2014 12.456.545,00 6.521.123,75 24.663.221,63 -43.998,33 42.104,25
Zugang Kapitalerhöhung 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Erwerb eigene Anteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Abgang Endkonsolidierung 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Veränderung Kapitalrücklage          
Minderheitenanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Hinzuerwerb Minderheitenanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Umgliederung negative          
Minderheitenanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Umgliederung passiver          
Unterschiedsbetrag 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Gezahlte Dividenden 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Änderungen des          
Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Kapitalveränderungen Mutter 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  12.456.545,00 6.521.123,75 24.663.221,63 -43.998,33 42.104,25
Konzernergebnis 0,00 0,00 2.640.146,97 0,00 0,00
Währungsergebnis 0,00 0,00 0,00 -97.038,77 0,00
Passiver Unterschiedsbetrag 0,00 0,00 0,00 0,00  
Konzerngesamtergebnis 0,00 0,00 2.640.146,97 -97.038,77 0,00
Stand am 31.12.2015 12.456.545,00 6.521.123,75 27.303.368,60 -141.037,10 42.104,25
Zugang Kapitalerhöhung 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Zugang Erstkonsolidierung 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Abgang Endkonsolidierung 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Veränderung Kapitalrücklage          
aufgrund Verschmelzung 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Hinzuerwerb Minderheitenanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Umgliederung negative          
Minderheitenanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Umgliederung passiver          
Unterschiedsbetrag 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Gezahlte Dividenden 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Änderungen des          
Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Kapitalveränderungen Mutter 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  12.456.545,00 6.521.123,75 27.303.368,60 -141.037,10 42.104,25
Konzernergebnis 0,00 0,00 10.854.297,75 0,00 0,00
Währungsergebnis 0,00 0,00 0,00 -51.175,03 0,00
Passiver Unterschiedsbetrag 0,00 0,00 0,00 0,00  
Konzerngesamtergebnis 0,00 0,00 10.854.297,75 -51.175,03 0,00
Stand am 31.12.2016 12.456.545,00 6.521.123,75 38.157.666,35 -192.212,13 42.104,25
Minderheitsgesellschafter
Eigenkapital gemäß Konzernbilanz
EUR
Minderheitenkapital
EUR
Eigenkapital
EUR
Konzerneigenkapital
EUR
Stand am 31.12.2014 43.638.996,30 909.780,25 909.780,25 44.548.776,55
Zugang Kapitalerhöhung 0,00 3.839,05 3.839,05 3.839,05
Erwerb eigene Anteile 0,00 0,00 0,00 0,00
Abgang Endkonsolidierung 0,00 0,00 0,00 0,00
Veränderung Kapitalrücklage        
Minderheitenanteile 0,00 -104.000,00 -104.000,00 -104.000,00
Hinzuerwerb Minderheitenanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
Umgliederung negative        
Minderheitenanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
Umgliederung passiver        
Unterschiedsbetrag 0,00 0,00 0,00 0,00
Gezahlte Dividenden 0,00 -121.920,00 -121.920,00 -121.920,00
Änderungen des        
Konsolidierungskreises 0,00 290.385,95 290.385,95 290.385,95
Kapitalveränderungen Mutter 0,00 0,00 0,00 0,00
  43.638.996,30 978.085,25 978.085,25 44.617.081,55
Konzernergebnis 2.640.146,97 465.535,14 465.535,14 3.105.682,11
Währungsergebnis -97.038,77 -12.462,44 -12.462,44 -109.501,21
Passiver Unterschiedsbetrag 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzerngesamtergebnis 2.543.108,20 453.072,70 453.072,70 2.996.180,90
Stand am 31.12.2015 46.182.104,50 1.431.157,95 1.431.157,95 47.613.262,45
Zugang Kapitalerhöhung 0,00 34.165,11 34.165,11 34.165,11
Zugang Erstkonsolidierung 0,00 766.439,05 766.439,05 766.439,05
Abgang Endkonsolidierung 0,00 0,00 0,00 0,00
Veränderung Kapitalrücklage        
aufgrund Verschmelzung 0,00 0,00 0,00 0,00
Hinzuerwerb Minderheitenanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
Umgliederung negative        
Minderheitenanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
Umgliederung passiver        
Unterschiedsbetrag 0,00 0,00 0,00 0,00
Gezahlte Dividenden 0,00 -262.010,00 -262.010,00 -262.010,00
Änderungen des        
Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00 0,00
Kapitalveränderungen Mutter 0,00 0,00 0,00 0,00
  46.182.104,50 1.969.752,11 1.969.752,11 48.151.856,61
Konzernergebnis 10.854.297,75 442.199,58 442.199,58 11.296.497,33
Währungsergebnis -51.175,03 -2.306,03 -2.306,03 -53.481,06
Passiver Unterschiedsbetrag 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzerngesamtergebnis 10.803.122,72 439.893,55 439.893,55 11.243.016,27
Stand am 31.12.2016 56.985.227,22 2.409.645,66 2.409.645,66 59.394.872,88

Konzernanhang

I. Vorbemerkungen

Der Konzern hat zum Abschlussstichtag die in § 290 HGB dargelegten Voraussetzungen erfüllt, unter denen eine inländische Kapitalgesellschaft einen Konzernabschluss aufstellen muss. Entscheidendes Merkmal ist die Ausübung eines beherrschenden Einflusses (§ 290 Abs. 1 HGB).

Der Konzernabschluss wurde in der Währung Euro aufgestellt.

Die FORTAS AG hat ihren Sitz in Rösrath und ist eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Köln unter HRB 52949.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 wird nach den handelsrechtlichen Vorschriften in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRuG) aufgestellt.

Die Gliederung der konsolidierten Bilanz und der konsolidierten Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Erfordernissen der §§ 298 i. V. m. 265 ff. HGB, wobei auch die Tochtergesellschaften in den Einzelabschlüssen für die Gliederung, Bilanzierung und Bewertung die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften beachten. Für die konsolidierte Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewandt.

Die Bewertung erfolgt im konsolidierten Konzernabschluss der FORTAS AG gemäß § 308 HGB einheitlich nach den für den Einzelabschluss der Muttergesellschaft angewandten Methoden. Eine Neubewertung war somit durch die Anwendung einer konzerneinheitlichen Bewertung nicht erforderlich. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden grundsätzlich beibehalten.. Der Ansatz und die Bewertung der einzelnen Bilanzposten erfolgte nach den für alle Kaufleute geltenden Vorschriften der §§ 246 - 256a HGB und den besonderen Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften.

Anlagevermögen

Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungskosten - und soweit abnutzbar - vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt.

Abschreibungen werden linear auf der Basis der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Hierbei beträgt die Bandbreite bei den immateriellen Wirtschaftsgütern 3 bis 15 und bei den Sachanlagen 3 bis 33 Jahre. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Nettowert von 410,00 € wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Für die in den Vorjahren zugegangenen beweglichen Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens von einem Wert ab 150,00 € bis zu 1.000,00 wurde ein Sammelposten gebildet und auf 5 Jahre linear abgeschrieben.

Die unter dem Finanzanlagevermögen ausgewiesenen sonstigen Ausleihungen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die ebenfalls unter dem Finanzanlagevermögen ausgewiesenen Beteiligungen an assoziierten Unternehmen wurden mit dem Buchwert gem. § 312 HGB angesetzt.

Die Beteiligungen haben sich zum 31. Dezember 2016 wie folgt entwickelt:

Reutter LLC, USA
Imperial Sauermann, Indien
Summe
Stand 1.1. 1,00 1,00 2,00
Zukäufe/Nachbuchung 0,00 0,00 0,00
anteilige(s) Jahresergebnis(se) -408.466,62 -15.660,86 -424.127,48
DRS 8 Tz. 27 BW mind. € 1 404.887,61 13.503,38 418.390,99
Währungsdifferenz 3.579,01 2.157,48 5.736,49
Ausschüttungen 0,00 0,00 0,00
Abschreibungen 0,00 0,00 0,00
Abgang 0,00 0,00 0,00
Stand 31.12. 1,00 1,00 2,00

Die Beteiligung am assoziierten Unternehmen Reutter LLC, USA, wurde im Jahr 2010 erstmals gem. § 312 HGB zum Buchwert angesetzt; notwendige Wertanpassungen wurden im Berichtsjahr vorgenommen. Der sich aus Anteilserwerben an der Reutter LLC, USA, ergebende aktive Unterschiedsbetrag wurde als Geschäfts- oder Firmenwert berücksichtigt und über eine Laufzeit von 5 Jahren abgeschrieben. Der Jahresabschluss für das Jahr 2016 liegt vor. Differenzen aus der Währungsumrechnung wurden berücksichtigt.

Die Beteiligung am assoziierten Unternehmen Imperial Sauermann Rotomoulding Private Ltd., Indien, wurde im Jahr 2011 erstmals gem. § 312 HGB zum Buchwert angesetzt. Der sich aus Anteilserwerben der Beteiligung ergebende aktive Unterschiedsbetrag wurde als Geschäfts- oder Firmenwert zum 31.12.2011 berücksichtigt und über eine Laufzeit von 5 Jahren abgeschrieben. Ein in deutsches Handelsrecht transformierter Jahresabschluss für 2016 liegt vor. Differenzen aus der Währungsumrechnung wurden berücksichtigt.

Umlaufvermögen

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, fertige und unfertige Erzeugnisse und Leistungen sowie Waren sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder, soweit nach dem Niederstwertprinzip niedrigere tatsächliche Werte zum Bilanzstichtag zu berücksichtigen waren, mit diesen bewertet. Die Ermittlung der Herstellungskosten erfolgte mit Material- und Fertigungseinzelkosten, anteiligen Material- und Fertigungsgemeinkosten und Sonderkosten der Fertigung. Eine abweichende Bewertung unter Anwendung von Verbrauchsfolgeverfahren oder eine Gruppenbewertung wurde nicht vorgenommen.

Die in den Vorräten enthaltenen Bestandsrisiken aus langer Lagerdauer und mangelnder Verwendbarkeit sind durch entsprechende Abschläge berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Risikobehaftete und uneinbringliche Forderungen werden einzeln wertberichtigt bzw. abgeschrieben. Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind berücksichtigt.

Liquide Mittel sind mit dem Nominalbetrag des Kassenbestandes und der Bankguthaben angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten

Die Abgrenzungen beinhalten im Wesentlichen vorausbezahlte Versicherungsbeiträge, Reise-, Werbe- und Wartungskosten. Darüber hinaus sind Leasing-Sonderzahlungen abgegrenzt.

Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Aus der Verrechnung des Deckungsvermögens von TEUR 34 (Vj. TEUR 73) für die Verpflichtungen im Hinblick auf Altersteilzeitmodelle mit den Rückstellungen für Altersteilzeit von TEUR 28 (Vj. TEUR 60) ergibt sich ein aktiver Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 6 (Vj. TEUR 13).

Sonderposten für Investitionszuschüsse

Unter diesem Posten sind Investitionszuschüsse ausgewiesen, die nach handelsrechtlichen Grundsätzen unter Berücksichtigung entsprechender Abschreibungen, Übertragung und Einstellung angesetzt und bewertet werden.

Rückstellungen

Die Pensionsrückstellungen sind nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der Projected-Unit-Credit-Methode (Barwert-Methode) errechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2005G" von Dr. Klaus Heubeck verwendet. Der Rechnungszins beträgt 4,03 % (Vj. 3,94 %) p.a. Der Unterschiedsbetrag zwischen der Bewertung der Pensionsrückstellung mit dem 10-Jahresdurchschnittszinssatz und dem 7-Jahresdurchschnittszinssatz liegt bei TEUR 16 und ist gem. 253 Abs. 6 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrt. Rentenanpassungen waren laut Gutachten nicht zu berücksichtigen.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erlöse und Aufwendungen

Umsatzerlöse werden realisiert, wenn die Leistungen erbracht worden sind und die maßgeblichen Risiken und Chancen auf den Leistungsempfänger übergehen und es hinreichend wahrscheinlich ist, dass dem Konzern der wirtschaftliche Nutzen aus der Leistungserbringung zufließen wird. Die Umsatzerlöse werden vermindert um Rabatte, Kundenskonti und Kundenboni ausgewiesen.

Die Veränderung unfertiger Erzeugnisse und unfertiger Leistungen sowie der fertigen Erzeugnisse wirkt sich erfolgswirksam unter den Bestandsveränderungen aus.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden in der Periode als Aufwand erfasst, in der sie angefallen sind.

Fremdkapitalkosten werden in der Periode als Aufwand erfasst, in der sie angefallen sind.

Ertragsteuern werden gemäß den steuerrechtlichen Bestimmungen der Länder, in denen der Konzern tätig ist, ermittelt.

2. Währungsumrechnung

Der Konzernabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

Die Bilanzen der konsolidierten ausländischen Unternehmen wurden insgesamt mit dem jeweiligen Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die Währungsumrechnung der Gewinn- und Verlustrechnungen erfolgte zum Jahresdurchschnittskurs. Das Ergebnis der Gewinn- und Verlustrechnungen wurde zur Vermeidung von Kursdifferenzen mit dem Stichtagskurs umgerechnet. Das Eigenkapital wurde gem. § 308a Satz 1 HGB zum historischen Kurs umgerechnet.

3. Schätzungsunsicherheiten / Ermessensentscheidungen

Im Konzernabschluss wurden Schätzungen vorgenommen und Annahmen getroffen, die Auswirkungen auf Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögensgegenstände haben. Obwohl diese Schätzungen nach bestem Wissen der Konzerngesellschaften erfolgen, können die tatsächlichen Werte von den Schätzungen abweichen. Die Schätzungen beziehen sich im Wesentlichen auf den Ansatz der Abwertungen bei den Vorräten und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie auf die Bemessung der Rückstellungen.

Bei der Anwendung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden hat der Konzern folgende Ermessensentscheidungen, die die Beträge im Konzernabschluss wesentlich beeinflussen, getroffen. Nicht berücksichtigt werden dabei Entscheidungen, die Schätzungen beinhalten. Der Aufwand für Pensionsverpflichtungen wird anhand von versicherungsmathematischen Berechnungen ermittelt. Die versicherungsmathematische Bewertung erfolgt auf der Grundlage von Annahmen in Bezug auf Abzinsungssätze, erwarteten Erträgen aus Planvermögen, künftigen Lohn- und Gehaltssteigerungen, Sterblichkeit und künftige Rentensteigerungen. Entsprechend der langfristigen Ausrichtung dieser Pläne unterliegen solche Schätzungen wesentlichen Unsicherheiten.

III. Angaben zum Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 wurden die FORTAS AG, Rösrath, (Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt) und die mit ihr verbundenen Unternehmen einbezogen.

Gemäß § 294 HGB sind in den konsolidierten Jahresabschluss (mit einer Ausnahme aufgrund von § 296 Abs.2 HGB) sämtliche verbundenen Unternehmen im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen. Das Mutter - Tochter - Verhältnis resultiert für alle Unternehmen aus der bestehenden und ausgeübten einheitlichen Leitung.

Es erfolgte daher eine Einbeziehung der nachfolgend aufgeführten verbundenen Unternehmen:

Genius Türen und Fenster GmbH, Troisdorf / Deutschland

AURELIA Holding GmbH, Salzburg / Österreich (Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt)

Reutter GmbH, Leutenbach / Deutschland

Reutter GmbH, St. Johann im Pongau / Österreich

Reutter SK s.r.o., Myjava / Slowakei

AURELIA PLASTIC TECHNOLOGY GmbH, Salzburg / Österreich

Jost Automotive GmbH Kfz-Teile Vertriebsgesellschaft, Leutenbach / Deutschland

plastic concept gmbh Systemteile aus Kunststoff, Neusalza-Spremberg / Deutschland

SBV Sächsische Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH, Neusalza-Spremberg / Deutschland

TPK Technoplast GmbH, Großröhrsdorf / Deutschland

Reutter Corp., Delaware / USA

Reutter Innovative Closure Technology Private Ltd. / Indien

GWS - Gesellschaft für wärme- und schalldämmende Bauelemente mbH, Rösrath / Deutschland

Euroroll Invest GmbH, Rösrath / Deutschland

Euroroll GmbH, Ascheberg / Deutschland

NL 15 Verwaltung Objekt Ascheberg GmbH & Co. KG, Hamburg / Deutschland

ITIB S.R.L., Paderno Franciacorta / Italien

ITIB Poland SP. z.o.o, Miedzyrzecze Gorne / Polen

Strongfield GmbH, Rösrath / Deutschland

Helmerding hiw Maschinen GmbH, Bad Oeynhausen / Deutschland

Veränderungen ergaben sich wie folgt:

Aufgrund Vertrages vom 25.08.2016 vor dem Notar Wolfgang Grundkowski, Köln, wurde die (bislang voll konsolidierte) EUROROLL Dipl.-Ing. K.-H. Beckmann GmbH & Co. KG auf deren persönlich haftende Gesellschafterin, die Euroroll Verwaltungs GmbH, die bislang wegen Geringfügigkeit nicht dem Konsolidierungskreis angehörte, mit Wirkung zum 01.01.2016 zu Buchwerten verschmolzen. Die Firma der Euroroll Verwaltungs GmbH wurde in EUROROLL GmbH geändert. Die Eintragung der Firmenänderung im Handelsregister erfolgte am 15.09.2016.

EUROROLL GmbH, Ascheberg / Deutschland (vormals - vor Verschmelzung mit der Euroroll Verwaltungs GmbH - EUROROLL Dipl.-Ing. K.-H. Beckmann GmbH & Co. KG, Ascheberg / Deutschland )

Erstmalig wurden einbezogen:

Helmerding hiw Maschinen GmbH

Die Helmerding hiw Maschinen GmbH, Bad Oeynhausen / Deutschland wurde erstmalig zum 31.3.2016 einbezogen. Die Fortas AG hält 90 % der Anteile. Das Jahresergebnis 2016 wurde anteilig in das Konzernergebnis einbezogen.

Als ein Technologieführer bei Pressen liefert Fa. Helmerding Maschinen und Anlagen für die gesamte metallverarbeitende Industrie. Zum Kundenkreis gehören Automobilzulieferer sowie Unternehmen aus der Hausgeräte-, Energie- und Elektroindustrie. Darüber hinaus werden die Maschinen in der Kunststoff- und Pharmaindustrie eingesetzt. Die Herstellung von mechanischen Pressen mit unterschiedlichen Antriebssystemen gehört zu Helmerdings Kernkompetenzen.

Nicht mit einbezogen wurde wegen Geringfügigkeit (§ 296 Abs. 2 HGB):

Reutter Sales and Engineering Corp., Delaware / USA. Es handelt sich um eine 100 %ige Tochtergesellschaft der Reutter Corp., die im September 2016 gegründet worden ist. Aufgrund ihrer bilanziellen und ergebnismäßigen Geringfügigkeit ist die Gesellschaft nicht konsolidiert worden (§ 296 Abs. 2 HGB).

Hinsichtlich Art und Umfang des Anteilsbesitzes wird zudem auf das als Anlage 2 zum Konzernanhang beigefügte Verzeichnis des Anteilsbesitzes verwiesen.

Die EUROROLL GmbH, Ascheberg macht von den Erleichterungsvorschriften des § 264 Abs. 3 HGB und von der Befreiung der Offenlegung ihres Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2016 Gebrauch. Die FORTAS AG veröffentlicht befreiend ihren Konzernjahresabschluss sowie Konzernlagebericht beim Bundesanzeiger.

IV. Angaben zu den Konsolidierungsmethoden

1. Kapitalkonsolidierung

Die Gesellschaft hat im Rahmen der Kapitalkonsolidierung die Buchwerte der Anteile an den vollkonsolidierten Tochtergesellschaften mit dem auf der Basis der Buchwerte ermittelten Eigenkapital verrechnet (Buchwertmethode nach § 301 Abs. 1 HGB). Die Verrechnung erfolgte auf der Grundlage der Wertansätze zum Stichtag der erstmaligen Einbeziehung in den konsolidierten Konzernabschluss bzw. zum Stichtag der erstmaligen Anwendung des § 301 HGB.

Der sich bei der Anwendung der Buchwertmethode ergebende Unterschiedsbetrag wird grundsätzlich den Wertansätzen der in der Konzernbilanz angesetzten bzw. anzusetzenden Vermögensgegenständen und Schulden des jeweiligen Tochterunternehmens zugeschrieben oder mit diesen verrechnet, falls deren Wert von dem bisherigen Wertansatz bei der Tochtergesellschaft abweicht. Ein danach verbleibender Unterschiedsbetrag wird entweder auf der Aktivseite als Firmenwert ausgewiesen bzw. dem die stille Reserve aufweisenden Vermögensgegenstand zugeschlagen oder auf der Passivseite als Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung angesetzt. Soweit diesem Posten Eigenkapitalcharakter beizulegen ist, erfolgt ein Ausweis unter den Gewinnrücklagen (Konzernrücklagen). Bei geringfügigen Beträgen werden diese als sonstiger Aufwand verrechnet. Die im Vorjahr angewandte Methode der Kapitalkonsolidierung wurde damit unverändert beibehalten.

Die aus der Kapitalkonsolidierung der folgenden Gesellschaften entstandenen aktiven Unterschiedsbeträge, die zum Erstkonsolidierungszeitpunkt als Firmenwert aktiviert wurden, werden grundsätzlich planmäßig über eine voraussichtliche Nutzungsdauer zwischen 5 und 15 Jahren abgeschrieben:

AURELIA Holding GmbH, Salzburg / Österreich

Reutter GmbH, St. Johann im Pongau / Österreich

Reutter GmbH, Leutenbach / Deutschland

Reutter SK s.r.o., Myjava / Slowakei

Jost Automotive GmbH Kfz-Teile Vertriebsgesellschaft, Leutenbach / Deutschland

plastic concept gmbh Systemteile aus Kunststoff, Neusalza-Spremberg / Deutschland

SBV Sächsische Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH, Neusalza-Spremberg / Deutschland

Reutter Corp., Salem, Delaware / USA

GWS - Gesellschaft für wärme- und schalldämmende Bauelemente mbH, Rösrath / Deutschland

EUROROLL GmbH, Ascheberg / Deutschland (vormals EUROROLL Verwaltungs GmbH auf die die EUROROLL Dipl.-Ing. K.-H. Beckmann GmbH & Co. KG, Ascheberg / Deutschland verschmolzen worden ist)

ITIB S.R.L., Paderno Franciacorta / Italien

Derzeit bestehen bei den ausgewiesenen Firmenwerten keine Anhaltspunkte dafür, dass der im Rahmen der Erstkonsolidierung zugrunde gelegte Zeitraum nicht der voraussichtlichen Nutzungsdauer entspricht und die ausgewiesenen Firmenwerte deshalb über einen kürzeren Zeitraum abzuschreiben wären. Alle Akquisitionen wurden im Rahmen einer langfristigen Unternehmensstrategie getätigt, deren Ziel es ist, die Beteiligungsunternehmen langfristig und erfolgreich weiterzuentwickeln. Für diese Sichtweise sprechen auch die Art und die voraussichtliche Bestandsdauer der erworbenen Unternehmen, die Stabilität und die voraussichtliche Bestandsdauer der Branche sowie der Lebenszyklus der Produkte der erworbenen Unternehmen.

Hingegen wurde der Firmenwert der Aurelia Holding in 2010 außerplanmäßig in Höhe von

TEUR 92 abgeschrieben, da für eine längere Nutzungsdauer keine hinreichenden Anhaltspunkte vorlagen. In 2013 erfolgte aus einer nachträglichen Kaufpreisanpassung eine weitere Firmenwertabschreibung in Höhe von TEUR 33.

Die Reutter Corp., Salem, Delaware / USA, wurde durch Bargründung errichtet. Die Erstkonsolidierung erfolgte auf den 1.1.2010. Die Anschaffungskosten betragen TEUR 13, woraus sich ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 5 ergibt. Der ausgewiesene Firmenwert der Reutter Corp., Delaware / USA, wird über 5 Jahre abgeschrieben.

Die Erstkonsolidierung der GWS - Gesellschaft für wärme- und schalldämmende Bauelemente mbH erfolgte auf den 31.05.2014. Der ermittelte Unterschiedsbetrag aus der Erstkonsolidierung beträgt TEUR 145 und wird als Firmenwert über 5 Jahre abgeschrieben.

Die Erstkonsolidierung der Euroroll Invest GmbH erfolgte auf den 31.12.2014. Der ermittelte Unterschiedsbetrag aus der Erstkonsolidierung beträgt TEUR 16 und wird sofort ergebniswirksam in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen verrechnet, da es sich um Aufwand im Zusammenhang mit dem Erwerb einer Vorratsgesellschaft handelt und keine stillen Reserven vorhanden sind.

Der Kauf der Anteile an der ehemaligen EUROROLL Dipl.-Ing. K.-H. Beckmann GmbH & Co. KG führte im Rahmen der Erstkonsolidierung auf den 31.12.2014 zu einem Unterschiedsbetrag aus der Erstkonsolidierung von TEUR 3.212. In 2015 erfolgte eine nachträgliche Kaufpreiserhöhung von TEUR 38. Der Unterschiedsbetrag nach Kaufpreisanpassung wird mit TEUR 3.195 als Firmenwert über 10 Jahre abgeschrieben. Der verbleibende Betrag in Höhe von TEUR 55 entfällt auf zwei Warenzeichen, die ebenfalls über 10 Jahre abgeschrieben werden. Die Nutzungsdauer des Firmenwerts liegt voraussichtlich bei mindestens 10 Jahren. Einerseits handelt es sich um ein langfristiges Investment in einer gewachsenen Branche. Zudem liegt ein langjähriger Kundenstamm ebenso vor wie Produkte mit einem langen Lebenszyklus. Überdies soll durch Investitionen in das erworbene Unternehmen die Marktstellung gefestigt bzw. ausgebaut werden und das Unternehmen für die Mitarbeiter zukunftssicher bleiben.

Der Kauf der Anteile an der NL 15. Verwaltung Objekt Ascheberg GmbH & Co. KG führte im Rahmen der Erstkonsolidierung auf den 31.12.2014 zu einem Unterschiedsbetrag aus der Erstkonsolidierung von TEUR 8. Dieser wurde als stille Reserve dem Grundvermögen zugeschlagen und nicht abgeschrieben.

Der Kauf der Anteile an der ITIB S.R.L., Poderno Franciacorta / Italien führte im Rahmen der Erstkonsolidierung auf den 30.04.2015 zu einem Unterschiedsbetrag aus der Erstkonsolidierung von TEUR 6.782. Der Unterschiedsbetrag wird mit TEUR 6.782 in voller Höhe als Firmenwert über 10 Jahre abgeschrieben, da keine stillen Reserven in den übrigen übernommenen Vermögensgegenständen erkennbar sind. Im Jahr 2016 erfolgte eine Abschreibung in Höhe von TEUR 678. Die Nutzungsdauer des Firmenwerts liegt voraussichtlich bei mindestens 10 Jahren. Einerseits handelt es sich um ein langfristiges Investment in einer gewachsenen Branche. Überdies soll durch Investitionen in das erworbene Unternehmen die Marktstellung gefestigt bzw. ausgebaut werden und das Unternehmen für die Mitarbeiter zukunftssicher bleiben.

Der Kauf der Anteile an der Helmerding hiw Maschinen GmbH, Bad Oeynhausen / Deutschland führte im Rahmen der Erstkonsolidierung zu einem Lucky Buy von TEUR 8.824. Aufgrund von Vertragsverletzungen kam es zu Kaufpreisanpassungen und Schadensersatzzahlungen.

Anteile konzernfremder Gesellschafter am Eigenkapital und am Gewinn einbezogener Unternehmen sind zum Bilanzstichtag im "Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter' ausgewiesen. Von dem dort ausgewiesenen Gesamtbetrag von EUR 2.409.645,66 (VJ EUR 1.431.157,95) entfallen EUR 442.199,58 auf Gewinnanteile 2016 (VJ EUR 465.535,14).

2. Schuldenkonsolidierung

Entsprechend der Vorschrift des § 303 HGB wurden alle zwischen den in den konsolidierten Jahresabschluss einbezogenen Unternehmen bestehenden Ausleihungen, Forderungen, Rückstellungen und Verbindlichkeiten sowie Rechnungsabgrenzungsposten gegeneinander aufgerechnet. Eine Drittschuldenkonsolidierung wurde in Ausübung des bestehenden Wahlrechts nicht vorgenommen. Differenzen infolge unterschiedlicher Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten waren zum Bilanzstichtag nicht zu vermerken.

Eventualverbindlichkeiten und sonstige finanzielle Verpflichtungen i. S. v. § 285 Nr. 3 HGB wurden - erforderlichenfalls - konsolidiert.

3. Eliminierung von Zwischenergebnissen

Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen wurden eliminiert.

4. At-Equity Bewertung

Die Beteiligungen an den assoziierten Unternehmen Imperial Sauermann Rotomoulding Private Ltd., Indien, sowie Reutter LLC, Salem, Delaware, USA, wurden im Konzernabschluss gem. § 312 HGB bewertet. Dabei wurden die Beteiligungsbuchwerte zum 1. Januar 2016 um anteilige Jahresergebnisse fortentwickelt.

Für die Reutter LLC, Delaware / USA, lagen Finanzbuchhaltungsunterlagen vor, so dass der Beteiligungsbuchwert zum 1. Januar 2016 um das anteilige Jahresergebnis unter Berücksichtigung einer Währungsdifferenz fortentwickelt werden konnte. Gem. DRS 8 Tz. 27 darf ein anteiliges negatives Jahresergebnis nicht zu einem negativen Buchwert führen. Mithin ist mindestens ein Buchwert von EUR 1,00 auszuweisen und der noch nicht verrechnete Verlust in einer Nebenrechnung fortzuschreiben. Zum Bilanzstichtag beträgt der noch zu verrechnende Verlust rd. TEUR 568.

Für die in 2011 erworbenen Anteile an der Imperial Sauermann Rotomoulding Private Ltd. / Indien, wurde eine At-Equity Bewertung durchgeführt. Der in diesem Zusammenhang ausgewiesene Firmenwert in Höhe von rd. TEUR 118 wurde über 5 Jahren (bis einschl. 2015) abgeschrieben. Für diese Gesellschaft lag ein ins deutsche Handelsrecht transformierter Jahresabschluss 2016 vor, so dass der Beteiligungsbuchwert zum 1. Januar 2016 um das anteilige Jahresergebnis unter Berücksichtigung einer Währungsdifferenz fortentwickelt werden konnte. Dabei wurden auch weitere Einzahlungen in die Kapitalrücklage (in 2012 und in 2014) beachtet. Gem. DRS 8 Tz. 27 darf ein anteiliges negatives Jahresergebnis nicht zu einem negativen Buchwert führen. Mithin ist mindestens ein Buchwert von EUR 1,00 auszuweisen und der noch nicht verrechnete Verlust in einer Nebenrechnung fortzuschreiben. Zum Bilanzstichtag beträgt der noch zu verrechnende Verlust rd. TEUR 16.

Insgesamt stellen sich die Erträge aus assoziierten Unternehmen wie folgt dar:

Reutter LLC, USA
Imperial Sauermann, Indien
Summe
anteilige(s) Jahresergebnis(se) 2016 -408.466,62 -15.660,86 -424.127,48
DRS 8 Tz 27 BW mind. € 1 404.887,61 13.503,38 418.390,99
Währungsdifferenz 3.579,01 2.157,48 5.736,49
Erträge aus assoziierten Unternehmen 0,00 0,00 0,00

5. Konsolidierungsmaßnahmen in der Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung

In der Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung werden entsprechend der Vorschrift des § 305 HGB sowohl Umsatzerlöse als auch andere Erträge mit den auf sie entfallenden Aufwendungen verrechnet.

Des Weiteren wurden im Rahmen der Aufwands- und Ertragskonsolidierung die gebuchten Beteiligungserträge eliminiert. Zinsaufwendungen und Zinserträge aus Ausleihungen und Darlehen wurden miteinander verrechnet.

6. Steuerabgrenzung

Für die Steuerabgrenzung sind gem. § 306 HGB Unterschiede zwischen den Wertansätzen in der Handels- und Steuerbilanz der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften maßgebend.

Auf bestehende steuerliche Verlustvorträge werden keine aktiven latenten Steuern gebildet, da nicht mit hinreichender Sicherheit von einer zukünftigen Nutzung ausgegangen werden kann.

Die Identifikation der übrigen Abweichungen zwischen den Wertansätzen in Handels- und Steuerbilanz aller Unternehmen des Konsolidierungskreises hat ergeben, dass keine wesentlichen Unterschiede bestehen, die eine Bildung aktiver oder passiver latenter Steuern erfordern.

V. Erläuterungen zur Konzernbilanz

Anlagevermögen

Zur Aufgliederung der Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den als Anlage zum Konzernanhang beigefügten Konzern-Anlagenspiegel verwiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich nach Restlaufzeiten gegliedert wie folgt dar:

Restlaufzeiten
Bilanzposition 31. Dezember 2016 Gesamt
EUR
bis 1 Jahr
EUR
über 1 Jahr
EUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 28.621.118,40 25.486.190,39 3.134.928,01
  (VJ: 17.446.441,65) (VJ: 17.422.276,92) (VJ: 24.164,73)
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 28.492,12 28.492,12 0,00
  (Vj: 0,00) (Vj: 0,00) (Vj: 0,00)
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 4.042.468,41 4.042.468,41 0,00
  (VJ: 2.906.187,19) (VJ: 2.906.187,19) (VJ: 0,00)
Sonstige Vermögensgegenstände 6.833.984,35 6.831.964,25 2.020,10
  (VJ: 3.664.563,17) (VJ: 3.650.168,30) (VJ: 14.394,87)
Gesamt 39.526.063,28 36.389.115,17 3.136.948,11
  (VJ: 24.017.192,01) (VJ: 23.978.632,41) (VJ: 38.559,60)

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht beinhalten insbesondere Darlehensforderungen.

Wertpapiere

Die sonstigen Wertpapiere wurden zum niedrigeren Wert aus Anschaffungskosten und Kurswert angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten

Die Abgrenzungen beinhalten im Wesentlichen vorausbezahlte Versicherungsbeiträge, Reise-, Werbe- und Wartungskosten. Darüber hinaus sind Leasing-Sonderzahlungen abgegrenzt.

Eigenkapital

Als gezeichnetes Kapital ist das Grundkapital in Höhe des Nennbetrages ausgewiesen. Laut Satzung wurde dabei das Grundkapital auf EUR 12.954.185 (VJ EUR 12.954.185) festgesetzt. Das Grundkapital wurde eingeteilt in Stück 12.954.185 (VJ Stück 12.954.185) auf den Namen lautende Stammaktien.

a) Die Hauptversammlung hat am 8. Juli 2014 beschlossen, die Satzung in § 4 (Vorstand, Vertretung) Ziffern 6 und 7 unter Aufhebung der bisherigen Fassung neu zu fassen und damit unter Aufhebung der bisherigen Kapitalia I und II ein neues genehmigtes Kapital I und ein neues genehmigtes Kapital II zu schaffen.

b) Der Vorstand ist ermächtigt bis zum 7. Juli 2019 mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft einmalig oder mehrfach um bis zu insgesamt EUR 3.200.000,00 durch Ausgabe neuer stimmberechtigter, auf den Namen lautender Stammaktien ohne Nennwert (Stückaktien) zu erhöhen (Genehmigtes Kapital I). Die Kapitalerhöhungen können gegen Bar- und/oder Sacheinlagen erfolgen. Der Vorstand ist ermächtigt mit Zustimmung des Aufsichtsrates das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen, um Spitzenbeträge vom Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen. Der Vorstand ist weiter ermächtigt mit Zustimmung des Aufsichtsrats einen vom Gesetz abweichenden Beginn der Gewinnberechtigung zu bestimmen sowie die weiteren Einzelheiten einer Kapitalerhöhung und ihrer Durchführung, insbesondere den Ausgabebetrag und das für die neuen Aktien zu leistende Entgelt festzusetzen sowie die Einräumung des Bezugsrechts im Wege eines mittelbaren Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 5 AktG zu bestimmen.

Der Vorstand ist ermächtigt in der Zeit bis zum 7. Juli 2019 mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft einmalig oder mehrfach um bis zu insgesamt EUR 3.200.000,00 durch Ausgabe neuer stimmberechtigter auf den Namen lautender Stammaktien ohne Nennwert (Stückaktien) zu erhöhen (Genehmigtes Kapital II). Die Kapitalerhöhungen können gegen Bar- und/oder Sacheinlagen erfolgen. Der Vorstand ist weiter ermächtigt mit Zustimmung des Aufsichtsrats das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre in bestimmten Fällen auszuschließen.

Der Vorstand ist weiter ermächtigt mit Zustimmung des Aufsichtsrats einen vom Gesetz abweichenden Beginn der Gewinnberechtigung zu bestimmen sowie die weiteren Einzelheiten einer Kapitalerhöhung und ihrer Durchführung, insbesondere den Ausgabebetrag und das für die neuen Aktien zu leistende Entgelt festzusetzen sowie die Einräumung des Bezugsrechts im Wege eines mittelbaren Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 5 AktG zu bestimmen.

Der aus der Erstkonsolidierung der TPK Technoplast GmbH resultierende passive Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung in Höhe von EUR 41.210,42 wird mit den Gewinnrücklagen verrechnet und damit im Eigenkapital ausgewiesen. In 2012 wurden die restlichen Anteile an der Gesellschaft erworben. Der hieraus entstandene passive Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung in Höhe von EUR 8.298,93 wurde mit der Kapitalrücklage verrechnet und damit im Eigenkapital ausgewiesen.

In 2014 wurden 497.640 eigene Anteile erworben. In Höhe des Nennbetrags von EUR 497.640,00 erfolgte die offene Absetzung vom Gezeichneten Kapital. In Höhe von EUR 1.293.864,00 erfolgte in 2014 aufgrund nicht vorhandener freier Gewinnrücklagen die Verrechnung mit dem Bilanzgewinn.

Rückstellungen

Die Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen in angemessener Höhe ab. Alle Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. Die Steuerrückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme gebildet. Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich hauptsächlich um Personalkostenrückstellungen (Urlaubsrückstand, Überstunden, Altersteilzeit, Tantiemen, latente Abfindungsansprüche sowie Rückstellung für Berufsgenossenschaftsbeiträge und Schwerbehindertenabgaben) von TEUR 5.300 (VJ TEUR 3.137), Gewährleistungsrückstellungen von TEUR 1.944 (VJ TEUR 635), Berater- und Aufsichtsratsvergütungen in Höhe von TEUR 1.005 (VJ TEUR 510), Kosten der externen Jahresabschlusserstellungen und Jahresabschlussprüfungen von insgesamt TEUR 256 (VJ TEUR 253), sowie sonstige von TEUR 786 (VJ TEUR 331).

Verbindlichkeiten

Nach Restlaufzeiten gliedern sich die Verbindlichkeiten wie folgt:

Restlaufzeiten
Bilanzposition 31. Dezember 2016 Gesamt
EUR
bis 1 Jahr
EUR
Zwischen 1 und 5 Jahren
EUR
über 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 39.320.558,79 14.829.574,46 20.834.576,89 3.656.407,44
  (VJ: 30.850.493,06) (VJ: 14.427.341,64) (VJ: 11.117.471,42) (VJ: 5.305.680,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 9.823.222,76 9.823.222,76 0,00 0,00
  (VJ: 8.922.674,75) (VJ: 8.922.674,75) (VJ: 0,00) (VJ: 0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
  (VJ: 20.451,68) (VJ: 20.451,68) (VJ: 0,00) (VJ: 0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 6.305.789,90 6.196.548,44 109.241,46 0,00
  (VJ: 4.154.634,21) (VJ: 3.244.171,80) (VJ: 910.462,41) (VJ: 0,00)
Gesamt 55.449.571,45 30.849.345,67 20.943.818,35 3.656.407,44
  (VJ: 43.948.253,70) (VJ: 26.614.639,88) (VJ: 12.027.933,82) (VJ: 5.305.680,00)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen TEUR 39.321. Teilbeträge hieraus sind besichert durch Pfandrechte (TEUR 8.437), Grundschulden (TEUR 2.600) sowie Hypotheken auf ein Fabrikgebäude (TEUR 8.564). Ferner bestehen Sicherungsübereignungen von Maschinen und maschinellen Anlagen sowie Forderungsabtretungen.

Rechnungsabgrenzungsposten

Der Posten entfällt im Wesentlichen auf noch zu erbringenden Leistungsverpflichtungen, die bereits im Geschäftsjahr bezahlt worden sind.

Haftungsverhältnisse

Bürgschaften bestehen im Berichtsjahr nicht (VJ. TEUR 0).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Diese bestehen im Wesentlichen aus Leasing- und Mietverträgen. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen über bewegliche Vermögensgegenstände und sonstige Leistungen und für Immobilien betragen für 2017 TEUR 2.718 (VJ TEUR 2.586), für die nächsten fünf Geschäftsjahre voraussichtlich TEUR 5.664 (VJ TEUR 5.514). Ein Bestellobligo wurde nicht gemeldet.

Die außerbilanziellen Verpflichtungen dienen insbesondere dem Zweck positiver Liquiditätsvorteile. Hinsichtlich ihrer Art wird auf die vorangegangene Aufstellung verwiesen.

Weitere Verträge mit nicht erfüllbaren Abnahmeverpflichtungen oder Rücknahmeverpflichtungen bestehen nicht.

VI. Erläuterungen zur Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereiche sowie nach geographisch bestimmten Märkten

Tätigkeitsbereich 2016
TEUR
2015
TEUR
Automotive 99.217 84.573
Maschinenbau 11.512 0,00
Lagerlogistik 21.883 13.980
Fenster- und Türelemente 10.041 9.882
Sonstige 9.100 6.103
Gesamt 151.753 114.538

Von den oben dargestellten Umsatzerlösen des Geschäftsjahres 2016 aus dem Bereich Automotive entfallen rd. 42,0 % (Vj. rd. 28,9 %) auf den deutschen Markt, rd. 51,7 % (Vj. rd. 63,2 %) auf Umsätze mit dem europäischen Ausland und rd. 6,3 % (Vj. rd. 7,9 %) auf das übrige Ausland.

Für den Bereich Maschinenbau ergibt sich folgende regionale Umsatzverteilung. Hier entfallen rd. 87,2 % (Vj. 0 %) auf den deutschen Markt, rd. 11,8 % (Vj. 0 %) auf Umsätze mit dem europäischen Ausland und rd. 1 % (Vj. 0 %) auf das übrige Ausland.

Von den oben dargestellten Umsatzerlösen des Geschäftsjahres 2016 aus dem Bereich Lagerlogistik entfallen rd. 34,2 % (Vj. rd. 41,1 %) auf den deutschen Markt, rd. 44,8 % (Vj. rd. 32,7 %) auf Umsätze mit dem europäischen Ausland und rd. 21,0 % (Vj. rd. 26,2 %) auf das übrige Ausland.

Die oben dargestellten Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2016 aus dem Bereich Fenster- und Türelemente entfallen - wie im Vorjahr - nahezu ausschließlich auf das Inland.

Von den oben dargestellten sonstigen Umsatzerlösen des Geschäftsjahres 2016 entfallen rd. 1,7 % (VJ. rd. 11,1 %) auf den deutschen Markt, rd. 98,3 % (Vj. rd. 88,8 %) auf Umsätze mit dem europäischen Ausland und rd. 0,0 % (Vj. rd. 0,1 %) auf das übrige Ausland.

Es bestehen keine wesentlichen Geschäftsbeziehungen zwischen den einzelnen Tätigkeitsbereichen.

VII. Kapitalflussrechnung (Cash Flow Rechnung)

Die Kapitalflussrechnung nach DRS 21, zeigt wie sich der Finanzmittelfonds (Kassenbestände, Guthaben bei Kreditinstituten) der FORTAS AG im Berichtsjahr verändert haben. Die Zahlungsströme wurden nach der betrieblichen Tätigkeit, der Investitionstätigkeit sowie der Finanzierungstätigkeit gegliedert. Die Darstellung des Cash Flows aus der betrieblichen Tätigkeit erfolgt nach der indirekten Methode. Der Finanzmittelfonds zum 31. Dezember 2016 in Höhe von EUR 18.939.843,77 setzt sich wie im Vorjahr (EUR 16.683.566,85) aus den Kassenbeständen und den Guthaben bei Kreditinstituten zusammen.

In den zahlungsunwirksamen Aufwendungen und Erträgen sind im Wesentlichen Erträge aus dem Lucky Buy im Zusammenhang mit der Akquisition Helmerding enthalten.

Gem. DRS 21 Tz. 31 sind keine ergänzenden Angaben zur Kapitalflussrechnung zum Erwerb vollkonsolidierter Tochterunternehmen mehr erforderlich.

VIII. Sonstige Angaben

Umgliederungen

Die im Vorjahr ausgewiesenen außerordentlichen Erträge wurden mit EUR 16.735,70 in die sonstigen betrieblichen Erträge umgegliedert.

Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Aus der Verrechnung des Deckungsvermögens für die Verpflichtungen im Hinblick auf Altersteilzeitmodelle mit den Rückstellungen für Altersteilzeit ergibt sich ein aktiver Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 6 (Vj. TEUR 13).

Anzahl der Arbeitnehmer

Während des Geschäftsjahres 2016 wurden im Durchschnitt insgesamt 971 (VJ: 805) Mitarbeiter beschäftigt. Diese untergliedern sich in 338 (VJ: 255) Angestellte und 633 (VJ: 550) gewerbliche Mitarbeiter.

Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers

Honorar im Jahr 2016 für TEUR
(Konzern-)Abschlussprüfungsleistungen 65
Andere Bestätigungsleistungen 1
Steuerberatungsleistungen 9
Sonstige Leistungen 5
Gesamthonorar 80

Gesellschaftsorgane

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres waren Herr Manfred Heim, Kaufmann, Köln, und Herr Bernd Priske, Dipl.-Betriebswirt, Willich, zum Vorstand der FORTAS AG, Rösrath, bestellt.

Auf Angaben hinsichtlich der den Mitgliedern des Geschäftsführungsorgans für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge sowie früheren Geschäftsführern und ihren Hinterbliebenen gewährte Bezüge wird unter Hinweis auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Dem Aufsichtsrat der FORTAS AG, Rösrath, gehörten im Geschäftsjahr 2016 folgende Personen

an:

1.

Herr Dr. Frank Stangenberg-Haverkamp als Vorsitzender, Vorsitzender des Vorstandes des Familienrates und stellvertretender Vorsitzender des Gesellschafterrates der E. Merck KG

2.

Herr Hans W. Bönninghausen als stellvertretender Vorsitzender, Industriekaufmann, Geschäftsführer der PHOENIX Beteiligungs-GmbH

3.

Herr Norman Kaufmann, Betriebsökonom, Geschäftsführer der Joseph Wohlwend Treuhand AG, Vaduz/Liechtenstein

Den Mitgliedern des Aufsichtsrates wurden im Geschäftsjahr Bezüge von insgesamt TEUR 1.002 (VJ TEUR 474) gewährt, davon TEUR 942 (VJ. TEUR 414) als gewinnabhängige Vergütung.

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2016 sind folgende Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten:

- Im März 2017 verkaufte die Fortas AG ihren Geschäftsanteil an Genius Fenster und Türen GmbH, Troisdorf. Der konsolidierte Umsatz der Genius Fenster und Türen GmbH, Troisdorf, im Geschäftsjahr 2016 beläuft sich auf EUR 10,0 Mio. bei einem Ergebnisanteil von EUR 0,1 Mio.

- Im April 2017 verkaufte die Fortas AG ihre Geschäftsanteile an der Reutter-Gruppe und der ITIB-Gruppe und beteiligte sich anschließend minderheitlich an der Käuferholding.

- Der konsolidierte Umsatz der veräußerten Gesellschaften im Geschäftsjahr 2016 beläuft sich auf rd. EUR 69,5 Mio. bei einem operativen Ergebnisanteil von ca. EUR 5,1 Mio.

Die Vorstände der Fortas AG schlagen der Hauptversammlung vor, das Ergebnis des Mutterunternehmens auf neue Rechnung vorzutragen.

Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der FORTAS AG werden beim Betreiber des Bundesanzeigers elektronisch eingereicht.

 

Rösrath, 13. April 2017

gez. Manfred Heim Vorstand

gez. Bernd Priske Vorstand

Konzern-Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2016

Anschaffungs- und Herstellungskosten Stand 01.01.2016
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Währungsdifferenzen
EUR
Stand 31.12.2016
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände            
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.950.221,26 712.230,23 3.423,02 204.771,75 367,00 2.864.167,22
Geschäfts- oder Firmenwerte 25.611.147,49 0,00 0,00 0,00 0,00 25.611.147,49
geleistete Anzahlungen 234.589,62 20.445,00 0,00 -204.771,75 0,00 50.262,87
  27.795.958,37 732.675,23 3.423,02 0,00 367,00 28.525.577,58
Sachanlagen            
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. Bauten auf fremden            
Grundstücken 9.790.176,89 2.264.069,51 139.400,33 203.722,94 0,00 12.118.569,01
technische Anlagen und Maschinen 14.716.549,67 4.540.755,58 303.602,82 355.444,03 -21.170,00 19.287.976,46
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.875.957,23 2.397.109,07 310.918,34 372.520,83 467,00 12.335.135,79
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.626.931,19 2.368.545,83 350.324,88 -931.687,80 0,00 2.713.464,34
  36.009.614,98 11.570.479,99 1.104.246,37 0,00 -20.703,00 46.455.145,60
Finanzanlagen            
Anteile an verbundenen Unternehmen 50.277,00 0,00 50.277,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 91.832,35 0,00 5.736,49 0,00 5.736,49 91.832,35
Wertpapiere des Anlagevermögens 2.000,00 0,00 0,00 0,00 0,00 2.000,00
sonstige Ausleihungen 122.500,00 0,00 30.000,00 0,00 0,00 92.500,00
  266.609,35 0,00 86.013,49 0,00 5.736,49 186.332,35
  64.072.182,70 12.303.155,22 1.193.682,88 0,00 -14.599,51 75.167.055,53
Abschreibungen Stand 01.01.2016
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge Stand 31.12.2016
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände        
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.135.442,67 284.163,85 3.422,02 1.416.184,50
Geschäfts- oder Firmenwerte 10.042.927,68 2.019.730,22 0,00 12.062.657,90
geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  11.178.370,35 2.303.894,07 3.422,02 13.478.842,40
Sachanlagen        
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. Bauten auf fremden Grundstücken 1.467.248,01 581.343,16 110.107,28 1.938.483,89
technische Anlagen und Maschinen 5.371.087,83 1.942.206,82 206.257,10 7.107.037,55
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.492.547,78 1.969.223,48 285.332,51 6.176.438,75
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  11.330.883,62 4.492.773,46 601.696,89 15.221.960,19
Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 91.830,35 0,00 0,00 91.830,35
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  91.830,35 0,00 0,00 91.830,35
  22.601.084,32 6.796.667,53 605.118,91 28.792.632,94
Buchwerte Stand 31.12.2016
EUR
Stand 01.01.2016
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände    
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.447.982,72 814.778,59
Geschäfts- oder Firmenwerte 13.548.489,59 15.568.219,81
geleistete Anzahlungen 50.262,87 234.589,62
  15.046.735,18 16.617.588,02
Sachanlagen    
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. Bauten auf fremden Grundstücken 10.180.085,12 8.322.928,88
technische Anlagen und Maschinen 12.180.938,91 9.345.461,84
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.158.697,04 5.383.409,45
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.713.464,34 1.626.931,19
  31.233.185,41 24.678.731,36
Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 50.277,00
Beteiligungen 2,00 2,00
Wertpapiere des Anlagevermögens 2.000,00 2.000,00
sonstige Ausleihungen 92.500,00 122.500,00
  94.502,00 174.779,00
  46.374.422,59 41.471.098,38

Aufstellung des Anteilsbesitzes

Anhangangabe gem. § 313 Abs. 2 HGB
Name der Gesellschaft, Sitz Nennkapital insgesamt
in T€
Anteil
in %
Eigenkapital des Unternehmens
in T€
Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag
in T€
1) Verbundene Unternehmen        
GENIUS Fenster u. Türen GmbH, Troisdorf 610 59,02 808 118
AURELIA HOLDING GmbH, Salzburg, Österreich 500 100,00 821 -74
AURELIA PLASTIC TECHNOLOGY GmbH, Salzburg, Österreich 35 100,00 3.632 -6
Jost Automotive GmbH Kfz-Teile Vertriebsgesellschaft, Leutenbach 26 100,00 2.724 632
Plastic Concept GmbH, Neusalza-Spremberg 500 100,00 9.384 1.953
SBV-GmbH, Neusalza-Spremberg 25 100,00 114 8
TPK GmbH, Großröhrsdorf 25 100,00 -385 -146
Reutter GmbH, St. Johann, Österreich 35 100,00 3.340 127
Reutter GmbH, Leutenbach 30 100,00 7.640 2.111
Reutter SK s.r.o., Myjava / Slovakei 7 100,00 327 -581
Reutter Corp., Delaware, USA 0,1 100,00 4 -2
Reutter Innovative Closure Private Ltd., Indien 484 80,00 380 69
Reutter Sales & Engineering Corp., Delaware, USA * 0,0 100,00 0 0
GWS - Ges. für wärme- und schalldäm. Bauelemente mbH, Rösrath 205 53,12 235 29
Euroroll Invest GmbH, Rösrath 25 87,00 3.133 -77
EUROROLL Dipl.-Ing. K.-H. Beckmann GmbH & Co. KG, Ascheberg ** 511 87,00 0 0
Euroroll GmbH (vorm. Euroroll Verwaltungs-GmbH), Ascheberg *** 500 87,00 6.597 k.A.
NL 15. Verwaltung Objekt Ascheberg GmbH & Co. KG, Hamburg 5 81,78 27 6
ITIB S.r.l. Paderno Franciacorta, Italien 520 90,00 3.103 970
ITIB Poland Sp. Z.o.o., Miedzyrzecze Gorne, Polen 868 90,00 2.779 660
Strongfield GmbH, Rösrath 100 100,00 18 0
Helmerding hiw GmbH, Bad Oeynhausen **** 256 90,00 7.720 -366
2) Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht        
Imperial Sauermann Rotomoulding Privat LTD., Indien 3 20,00 162 -78
Reutter LLC, Salem, USA 35 50,00 -1.594 -817
Reutter FG, S. De R.L. De C.V., Cuautla, Morelos, Mexiko 478 50,00 592 343

* Die Anteile wurden in 2016 erworben und nicht konsolidiert.

** Die Anteile wurden in 2016 auf die Euroroll GmbH (vorm. Euroroll Verwaltungs-GmbH) verschmolzen.

*** Die Anteile wurden in 2014 erworben und bis 2015 nicht konsolidiert. Sie wurden in 2016 erstmalig konsolidiert. Die Angabe des Jahresergebnisses

unterbleibt aufgrund von § 286 Abs. 3 HGB, § 313 Abs. 3 HGB

****Die Anteile wurden in 2016 erworben und erstmalig konsolidiert.

Bericht des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat hat sich im Geschäftsjahr 2016 gemäß ihm nach Gesetz und Satzung auferlegten Aufgaben und Zuständigkeiten, laufend mit der Lage und Entwicklung des Unternehmens befasst.

Dies geschah sowohl in diversen persönlichen Gesprächen der Aufsichtsratsmitglieder mit dem Vorstand der FORTAS AG und den Geschäftsführern von Tochterunternehmen, als auch im Rahmen von fünf Aufsichtsratssitzungen am 22.02.2016, 19.04.2016, 07.07.2016, 10.10.2016 und 15.12.2016, an denen alle Aufsichtsratsmitglieder persönlich oder per telefonischer Zuschaltung teilgenommen haben.

Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat regelmäßig in schriftlicher und mündlicher Form über die Lage und Entwicklung der FORTAS AG und des Konzerns sowie über die wirtschaftliche und finanzielle Lage der verschiedenen Beteiligungsunternehmen. Ebenso wurden zwischen Aufsichtsrat und Vorstand mögliche Akquisitionen und Desinvestitionen sowie grundsätzliche Fragen zur Strategie des Konzerns ausführlich besprochen. Des Weiteren wurden die strategischen Ziele und die Planungsrechnungen der Tochtergesellschaften, die Entwicklung im Finanzierungsbereich sowie wichtige Einzelvorgänge intensiv erörtert und durch den Aufsichtsrat geprüft. Der Informations- und Meinungsaustausch zwischen Aufsichtsrat und Vorstand war stets sicher gestellt.

Die Jahresabschlüsse der AG und des Konzerns sowie der Lagebericht des Konzerns für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 wurden unter Einbeziehung der Buchführung gemäß dem vom Aufsichtsrat erteilten Auftrag von dem Abschlussprüfer, der Lohr + Company GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf geprüft. Die Prüfung führte zu keinerlei Einwendungen. Danach vermitteln der Jahresabschluss und der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der FORTAS AG und des FORTAS Konzerns.

Der Abschlussprüfer nahm am 26.04.2017 an der 77. Aufsichtsratssitzung teil, erörterte die wesentlichen Prüfungshandlungen, die Ergebnisse der Prüfung und stand für Fragen zur Verfügung.

Dem Aufsichtsrat lagen die Entwürfe der Prüfungen mit ausreichend langem zeitlichem Vorlauf vor, sodass die gründliche Prüfung durch den Aufsichtsrat gegeben war. Der Aufsichtsrat hat nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung keine Einwände gegen den Jahresabschluss und den Konzernabschluss und den Lagebericht des Konzerns und schließt sich dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer an.

Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss und der Konzernabschluss der FORTAS AG zum 31. Dezember 2016 wurden gebilligt, der Jahresabschluss ist damit festgestellt.

Der Aufsichtsrat dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und dem Vorstand für ihre Einsatzbereitschaft und ihre Leistungen, die ausschlaggebend für den Erfolg des Konzerns im abgelaufenen Geschäftsjahr gewesen sind.

 

Rösrath, 27. April.2017

gez. Dr. Frank Stangenberg-Haverkamp, Vorsitzender des Aufsichtsrates

sonstige Berichtsbestandteile

Gem. § 325 Abs. 1 bis Abs. 1b HGB offenzulegende Unterlagen umfassen auch:

- Patronatserklärung gem. § 264 Abs. 3 Nr. 2 HGB. Diese lautet wie folgt:

Die FORTAS AG (HRB 52949, Amtsgericht Köln) steht für alle von der EUROROLL GmbH mit Sitz in Ascheberg-Herbern (HRB 7288, Amtsgericht Coesfeld) bis zum 31.12.2016 eingegangenen Verpflichtungen ein. Die Einstandspflicht gilt für das gesamte Geschäftsjahr 2017.

Bestätigungsvermerk des Konzernabschlussprüfers

Wir haben den von der FORTAS AG, Rösrath, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Düsseldorf, 18. April 2017

LOHR + COMPANY GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Prof. Dr. Jörg-Andreas Lohr, Wirtschaftsprüfer

Dr. Frank Otto, Wirtschaftsprüfer

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