Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 290381
Vorher
Lohengrin GmbHbadenova Netz GmbHbadenova Netz-GmbHbnNETZE GmbH
Eingetragen
11.11.1999
Branche
BeteiligungsgesellschaftenSpeichern von Gas zu VersorgungszweckenTätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklern
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: a) Tätigkeit als Netzbetreiber gemäß dem Gesetz über die Elektrizitäts-, Gas- und Wasserstoffversorgung (Energiewirtschaftsgesetz - EnWG) für eigene und/oder fremde Netze sowie für sonstige Netze (z.B. der Ver- und Entsorgung, Kommunikation); b) Gewinnung, Förderung, Speicherung, Beschaffung, Nutzung, Fortleitung, Verteilung, Transport und Vertrieb von Wasser; c) Planung, Errichtung, Betrieb, Unterhaltung, Ausbau, Verpachtung, Vermietung und sonstige Überlassung von Anlagen für die in lit. a) und b) beschriebenen Zwecke; d) öffentliche Infrastrukturmaßnahmen zum Zwecke der Umsetzung und nachhaltigen Implementierung der Energiewende.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jan Henning Kircher
seit 27.10.2025
Geschäftsführer
Lars Fischer
seit 12.11.2024
Prokura
Daniel Weller
seit 12.11.2024
Prokura
Geschäftsführer
Robin Grey
seit 10.6.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
5.000.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

badenovaNETZE GmbH

Freiburg im Breisgau

Jahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

1.1 Grundlagen der badenovaNETZE GmbH

Die badenovaNETZE GmbH (nachfolgend: badenovaNETZE) betreibt das eigene Gas-, Strom- und Wassernetz, das Gasnetz der Hafenverwaltung in Kehl, der Netzgesellschaft Tuttlingen GmbH & Co. KG, der Stadtwerke MüllheimStaufen GmbH, der Gemeindewerke Umkirch GmbH und der Energieversorgung Oberes Wiesental GmbH sowie die Stromnetze der Regionalwerk Hochrhein GmbH & Co. KG, der Gemeindewerke Umkirch GmbH und der Stadtwerke MüllheimStaufen GmbH. Aufgabe des Netzbetreibers ist die Umsetzung der regulierten Vorgaben aus dem Energiewirtschaftsgesetz (nachfolgend: EnWG), dessen Verordnungen, dem Erneuerbaren- Energien- und Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz (nachfolgend: EEG und KWKG) sowie die Einhaltung der Festsetzungen der Bundesnetzagentur (nachfolgend: BNetzA). Die Netzlänge beträgt zum 31. Dezember 2023 im Gasnetz 8.275,1 km und im Stromnetz 6.712,1 km (inkl. Netzanschlussleitungen). In den jeweiligen Netzen sind zum 31. Dezember 2023 180.639 (Gas) bzw. 224.968 (Strom) Zähler installiert. Die Netzlänge des Wassernetzes beträgt 1.379 km bei 36.719 installierten Wasserzählern.

1.2 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Als Netzbetreiber, der überwiegend in Mittel- und Südbaden seine Produkte und Leistungen anbietet, bestimmen insbesondere die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Bundeslandes die Marktparameter für die badenovaNETZE.

Für das Jahr 2023 zeigt das Tübinger Institut für angewandte Wirtschaftsforschung (nachfolgend: IAW) eine negative Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts von etwa -0,4 Prozent an. Hintergrund ist das negative Wirtschaftswachstum in den ersten beiden Quartalen des Jahres, dem ein nur schwach positiver Wert im dritten und vierten Quartal gegenüberstand. Für das erste Halbjahr 2024 sind laut IAW keine dynamischen Impulse zu erwarten. Es wird jedoch eine Wachstumsrate über der Nulllinie prognostiziert.

1.3 Witterungseinflüsse

Die Geschäftsentwicklung der badenovaNETZE ist in hohem Maße von den Wetterverhältnissen abhängig. Der verwendete Indikator für den Heizenergiebedarf ist die Gradtagzahl.

Bezogen auf Freiburg lag diese Kennzahl in Summe im Geschäftsjahr 2023 mit 3.365 Gradtagen um 1,2 Prozent unter dem Vorjahreswert. Gemessen an den Gradtagen war das abgeschlossene Geschäftsjahr somit wärmer als das vorherige.

1.4 Energiepolitik und Regulierung

Regulierung:

Im Segment Strom liegt badenovaNETZE der Kostenprüfungsbescheid der dritten Regulierungsperiode vor. Darin wird ein verbindliches Ausgangsniveau für die Erlösobergrenzen der Jahre 2019 bis 2023 mitgeteilt. Darüber hinaus wurden die Regulierungskontosalden bis einschließlich 2020, die Kapitalkostenaufschläge und die Qualitätselemente bis einschließlich 2023 beschieden. Für die vierte Regulierungsperiode Strom, 2024–2028, hat die badenovaNETZE das Kostenniveau verbindlich von der Regulierungsbehörde mitgeteilt bekommen. Jedoch fehlt für die finale Bescheidung des Kostenniveaus noch der unternehmensindividuelle Effizienzwert, der sich aus dem Benchmarkverfahren der Bundesnetzagentur (BNetzA) ergibt.

Im Segment Gas hat die badenovaNETZE für die vierte Regulierungsperiode, 2023–2027, das Kostenniveau verbindlich von der Regulierungsbehörde mitgeteilt bekommen. Jedoch fehlt auch hier für die finale Bescheidung des Kostenniveaus noch der unternehmensindividuelle Effizienzwert, der sich aus dem Benchmarkverfahren der BNetzA ergibt. Darüber hinaus wurden die Regulierungskontosalden bis einschließlich 2018 und die Kapitalkostenaufschläge bis einschließlich 2022 beschieden.

Der generelle sektorale Produktivitätsfaktor (Xgen), der die Abweichung des netzwirtschaftlichen vom gesamtwirtschaftlichen Produktivitätsfortschritt misst, muss gemäß § 9 ARegV ab der dritten Regulierungsperiode erstmals durch die Regulierungsbehörde ermittelt werden. Entgegen der Auffassung von badenovaNETZE hat der Bundesgerichtshof (BGH) hier die ursprüngliche Festlegung der BNetzA im Bereich Gas bestätigt. Im Jahr 2018 wurde durch die BNetzA der ermittelte Xgen für die Stromverteilung festgelegt. Gegen diesen Wert hat badenovaNETZE ebenfalls Rechtsmittel eingelegt. Das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf hat in den geführten Musterverfahren bezüglich des „Genereller sektoraler Produktivitätsfaktor dritte Regulierungsperiode Strom“ die BNetzA zur Neubescheidung verpflichtet. Die BNetzA hat gegen alle Beschlüsse des OLG daraufhin Rechtsbeschwerde beim BGH eingelegt. Der BGH hat mit Beschluss vom 27.06.2023 der Rechtsauffassung des OLG Düsseldorf hinsichtlich Xgen Strom widersprochen und dessen Urteil aufgehoben.

Die BNetzA hat im Jahr 2021 zur vierten Regulierungsperiode den Eigenkapitalzins für Alt- und Neuanlagen für Betreiber von Strom- und Gasversorgungsnetzen festgelegt. Gegen diesen Beschluss der BNetzA hat badenovaNETZE Rechtsbeschwerde beim OLG Düsseldorf eingelegt. Laut OLG Düsseldorf sind die festgelegten Eigenkapitalzinssätze für Strom- und Gasnetzbetreiber rechtswidrig. Die Gerichtsentscheidung ist noch nicht rechtskräftig, da die BNetzA am 29.09.2023 beim BGH gegen diese Entscheidung Rechtsbeschwerde eingelegt hat.

Die badenovaNETZE hat nach § 29 Abs. 2 EnWG Anträge auf Anpassung der Eigenkapitalzinssätze für das Strom- und das Gasnetz für die vierte Regulierungsperiode bei der BNetzA gestellt.

Messstellenbetrieb:

badenovaNETZE ist in ihrem Netzgebiet Strom nach dem Messstellenbetriebsgesetz grundzuständig für den Messstellenbetrieb und somit zur Einführung von modernen Messeinrichtungen und intelligenten Messsystemen (Smart Meter) beauftragt. Der Einbau und Betrieb der modernen und intelligenten Messeinrichtungen ist vollumfänglich in das Tagesgeschäft integriert, wobei der Betrieb konventioneller Messeinrichtungen weiterhin - bis zu deren Austausch mit einem intelligenten Messsystem oder einer modernen Messeinrichtung - zuverlässig ausgeführt wird.

Zum 31. Dezember 2023 sind bereits 51 Prozent aller Messeinrichtungen im Netz moderne Messeinrichtungen, was über 114.000 Zählern entspricht.

1.5 Wasser

Die Städte Freiburg und Lahr haben badenovaNETZE als Konzessionsnehmerin beauftragt, die Trinkwasserversorgung sicherzustellen. Darüber hinaus werden von den Wasserwerken in Hausen an der Möhlin und in Freiburg-Ebnet weitere Kommunen im Umland ganz oder teilweise mit Wasser versorgt. Das Jahr 2023 war nach den klimawandelbedingt trockeneren Jahren 2018, 2020 und 2022 nun wieder ein durchschnittliches Jahr, vergleichbar mit den Jahren 2019 und 2021. Dennoch bleibt festzuhalten, dass der Klimawandel seine deutlichen Auswirkungen auf die Wasserabgabe im langjährigen Trend zeigt. Zwar steigt der Wasserverbrauch nicht mehr signifikant an, sondern erreicht vielmehr eine Beharrung auf hohem Niveau, insbesondere beeinflusst durch lange Trockenphasen oder Zeiten ergiebiger Niederschläge. Ausreichend Grundwasser sollte für die nächsten Jahrzehnte aus dem wasserreichen Grundwasserspeicher der Rheinebene vorhanden sein. Jedoch werden besonders in höheren Lagen lokale Wasserreservoire nicht mehr zur Verfügung stehen. Die Herausforderung wird somit die bedarfsgerechte Verteilung darstellen. Es wird zu weiteren Nutzungskonkurrenzen kommen, da immer mehr Beregnungswasser für die landwirtschaftliche Produktion benötigt wird. Aus diesem Grund müssen interkommunal Lösungen zur regionalen und überregionalen Wasserverteilung gefunden werden.

Das neue Wasserrecht für das Wasserwerk Hausen an der Möhlin ist bei den Behörden beantragt, aber weiterhin nicht bewilligt. Von Seiten badenovaNETZE sind alle Anforderungen im Jahr 2022 erfüllt und nachgewiesen worden. Es wird damit gerechnet, dass der Antrag im Laufe des Jahres 2024 bewilligt wird.

Als Großinvestition steht ab Januar 2024 der Neubau des Wasserwerks Ebnet zur Umsetzung an, nachdem die aufwendigen Genehmigungsverfahren durchlaufen wurden und die europaweite Ausschreibung der Bauleistungen abgeschlossen ist. Mit einer Inbetriebnahme ist im Jahr 2026 zu rechnen.

Die Anstrengungen im Gewässer- und Grundwasserschutz sind weiter intensiviert worden. Neben dem Hochwasserschutz wird das Thema Risikomanagement immer wichtiger. Die Umsetzung der EU-Trinkwasserrichtlinie in nationales Recht ist erfolgt. Insbesondere das neue Thema Risikomanagement als fester Bestandteil der neuen EU-Trinkwasserrichtlinie wird zusätzliche Kapazitäten erfordern.

Immer mehr Gemeinden beauftragen die badenovaNETZE mit der technischen Betriebsführung ihrer Wasserversorgung oder nehmen den Kontakt für Kooperations- und Betreuungslösungen auf. Damit setzt badenovaNETZE konsequent die geplante Wachstumsstrategie im Segment Trinkwasser um und baut ihre Marktführerrolle in der Region stetig aus. Auch im Jahr 2024 verfolgt badenovaNETZE dabei ambitionierte Ziele. Neben dem weiteren Wachstum im Segment Trinkwasser wird zukünftig auch ein Dienstleistungsportfolio für die Abwasserentsorgung für die Kommunen angeboten.

1.6 Konzessionen und Netzübergänge

Das Marktgebiet erstreckt sich im Segment Gas unverändert zum Vorjahr auf 158 Verträge mit Städten und Gemeinden in zwei Regierungspräsidien und 11 Land- und Stadtkreisen.

Im Strom- und Wasserkonzessionsbereich gibt es gegenüber dem Vorjahr ebenfalls keine Veränderung. Es sind unverändert 21 Stromkonzessionen und zwei Wasserkonzessionen in der Verantwortung von badenovaNETZE.

Im Segment Strom wurden 10 Konzessionsverfahren im Jahr 2019 insoweit gewonnen, als positive Gemeinderatsbeschlüsse herbeigeführt wurden. Diese befinden sich aktuell jedoch noch im Rechtsstreit, weshalb die Vertragsunterzeichnungen und die Netzübergänge noch nicht erfolgt sind.

2. Umsatz- und Absatzentwicklung

2.1. Absatz

Segment Gas

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> Netzabsatz Erdgas
in Mio. kWh
2023 2022 Abw. absolut Abw. %
Privat- und Gewerbekunden 4.643,5 4.893,4 -249,9 -5,1
Geschäftskunden 8.591,4 9.327,2 -735,8 -7,9
Netzabsatz Erdgas 13.234,9 14.220,6 -985,7 -6,9

Klimarelevante Faktoren haben auf den Gasabsatz, insbesondere zu Heizzwecken, nach wie vor einen erheblichen Einfluss. Für 2023 lag die Gradtagzahl als Maß der Veränderung des Temperaturniveaus mit 3.365 Gradtagen 1,2 Prozent unter dem Wert für 2022 mit 3.406 Gradtagen. Dementsprechend ist der Rückgang des Absatzes bei den Privat- und Gewerbekunden von insgesamt 5,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zum einen auf die geringeren Gradtage zurückzuführen. Zum anderen haben vermutlich weiterhin anhaltende Energieeinsparungen als Folge der Energiekrise ebenfalls zu diesem Rückgang beigetragen. Auf den Geschäftskundenbereich haben die Gradtage eine geringere Auswirkung. Der Rückgang in Höhe von 7,9 Prozent lässt sich vor allem auf konjunkturelle Aspekte zurückführen.

Segment Strom

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Netzabsatz Strom
in Mio. kWh
2023 2022 Abw. absolut Abw. %
Privat- und Gewerbekunden 608,9 640,6 -31,7 -4,9
Geschäftskunden 864,2 892,5 -28,3 -3,2
Netzabsatz Strom 1.473,1 1.533,1 -60,0 -3,9

Der Netzabsatz im Segment Strom liegt im Jahr 2023 mit 1.473,1 Mio. kWh um ca. 3,9 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Bei den Privat- und Gewerbekunden sinken die Absatzmengen im Vergleich zu 2022 deutlich um ca. 4,9 Prozent. Der Rückgang im laufenden Geschäftsjahr ist insbesondere beim Heizstrom festzustellen, wofür neben den Gradtagen auch Energiesparmaßnahmen aufgrund der hohen Energie- und Verbraucherpreise verantwortlich sind. Auch der Geschäftskundenabsatz hat unter den herrschenden Energiepreisen und wirtschaftlichen Bedingungen zu leiden und liegt ebenfalls spürbar unter dem Vorjahresniveau.
Die Entwicklung des Netzabsatzes spiegelt den deutschlandweiten Trend für das Jahr 2023 wider.

Segment Wasser

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Wasserabsatz
in Mio. m3
2023 2022 Abw. absolut Abw. %
Tarifkunden 15,2 15,5 -0,3 -1,9
Tarifkunden monatl. Abrechnung 0,2 0,2 0,0 0,0
weiterverteilende Kunden 5,0 5,3 -0,3 -5,7
Wasserabsatz 20,4 21,0 -0,6 -2,9

Der Wasserabsatz sinkt gegenüber dem Vorjahr um 2,9 Prozent auf 20,4 Mio. m³. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf die Witterung zurückzuführen.

2.2. Umsatz

Die Umsatzerlöse der badenovaNETZE belaufen sich im Geschäftsjahr 2023 auf 476,9 Mio. EUR (Vorjahr: 390,3 Mio. EUR). Diese teilen sich auf in Umsatzerlöse im Segment Gas von 200,3 Mio. EUR (Vorjahr: 132,2 Mio. EUR), Umsatzerlöse im Segment Strom von 192,9 Mio. EUR (Vorjahr: 174,9 Mio. EUR) und Umsatzerlöse im Segment Wasser von 37,9 Mio. EUR (Vorjahr: 38,6 Mio. EUR) sowie sonstige Erlöse von 45,8 Mio. EUR (Vorjahr: 44,6 Mio. EUR).

3. Vermögens- und Finanzlage

3.1. Vermögenslage

Die Vermögens- und Kapitalstruktur stellt sich zum 31. Dezember 2023 wie folgt dar:

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Vermögens- und Kapitalstruktur
in Mio. EUR (kann zu Rundungsdifferenzen führen)
Vermögen 2023 % 2022 %
Anlagevermögen (ohne Ausleihungen) 458,5 84,3 448,8 82,6
langfristige Forderungen 1,6 0,3 1,8 0,3
Vorräte 11,3 2,1 10,5 1,9
kurzfristige Forderungen 72,4 13,3 82,4 15,2
Rechnungsabgrenzungsposten 0,1 0,0 0,0 0,0
543,9 100,0 543,4 100,0
Kapital
Eigenkapital 419,6 77,2 421,3 77,5
langfristige Verbindlichkeiten 50,8 9,3 53,5 9,9
kurzfristige Verbindlichkeiten 73,5 13,5 68,7 12,6
543,9 100,0 543,4 100,0

Von dem insgesamt gebundenen Vermögen sind 86,5 Prozent (Vorjahr: 87,4 Prozent) durch Eigenkapital sowie langfristige Verbindlichkeiten finanziert. Hierbei wurden die erhaltenen Ertragszuschüsse mit 86 Prozent dem Eigenkapital zugerechnet.

Das Anlagevermögen und die langfristigen Forderungen umfassen 84,6 Prozent (Vorjahr: 82,9 Prozent) der Bilanzsumme.

Die Kapitalstruktur spiegelt die langfristige Finanzierung des gebundenen Vermögens wider und kann somit als weiterhin stabil bezeichnet werden.

Mit der badenova AG & Co. KG (nachfolgend: badenova) besteht eine Vereinbarung zur Einbeziehung in das Konzern-Cashpooling sowie zum Schuldbeitritt mit Erfüllungsübernahme.

3.2. Finanzlage

3.2.1. Investitionen

Die Investitionen betrugen im Geschäftsjahr 2023 im Segment Gas 17,7 Mio. EUR, im Segment Strom 27,9 Mio. EUR, im Bereich des grundzuständigen Messtellenbetriebs 2,3 Mio. EUR, im Segment Wasser 8,5 Mio. EUR und im allgemeinen Bereich 5,3 Mio. EUR. In Finanzanlagen wurden im Geschäftsjahr 2023 0,3 Mio. EUR investiert. Den Brutto-Investitionen standen in Summe Investitionszuschüsse von 0,8 Mio. EUR gegenüber.
Im Segment Strom lag der Schwerpunkt der Investitionstätigkeit in der Erneuerung und Erweiterung der Verteilnetze. Im Gas konzentrierten sich die Investitionen vorwiegend auf die Erneuerung von Anlagen und Leitungen. Zur Aufrechterhaltung der hohen Netzsicherheit im Bereich Wasser wurden auch hier vermehrt Erneuerungsmaßnahmen von Anlagen und Netzkomponenten umgesetzt.

3.2.2. Finanzierung

Zum 31. Dezember 2023 bestehen festverzinsliche Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 24,1 Mio. EUR (Vorjahr 28,0 Mio. EUR).
Sämtliche Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten weisen eine den Risiken der badenovaNETZE adäquate Zinsstruktur auf. Bei den festverzinslichen Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beträgt die durchschnittliche Restzinsbindungsdauer 7,3 Jahre (Vorjahr 7,2 Jahre).

4. Ertragslage

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> Ertragslage Abweichung
in Mio. EUR 2023 2022 absolut
Gesamtleistung 496,0 408,0 88,0
Materialaufwand -301,8 -201,1 -100,7
Personalaufwand -66,9 -60,5 -6,4
Abschreibungen -50,9 -49,1 -1,8
sonstige betriebliche Aufwendungen ./. Erträge -53,8 -52,0 -1,8
Zinsergebnis - 1,9 -1,5 -0,4
sonstiges Finanzergebnis 0,7 0,9 -0,2
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -3,6 -8,0 4,4
Ergebnis nach Steuern 17,8 36,7 -18,9
sonstige Steuern -0,4 -0,4 0,0
Aufwand aus Gewinnabführung -17,4 -36,3 18,9
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,0 0,0 0,0

Die badenovaNETZE erwirtschaftet ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von 17,8 Mio. EUR (Vorjahr: 36,7 Mio. EUR). Entsprechend des Ergebnisabführungsvertrages wird der Jahresüberschuss an die Gesellschafterin abgeführt.

Höhere Erlöse aus der Verrechnung von Mehr-/Mindermengen im Segment Gas führten zu einem deutlichen Anstieg der Gesamtleistung. Daneben spiegelt sich der Anstieg der aktivierten Eigenleistung im Strom hier wider. Gegenläufig wirkten die Rückgänge der Netzmengen in allen drei Sparten.

Der Anstieg des Materialaufwands resultiert aus den erhöhten vorgelagerten Netzkosten sowie den höheren Verrechnungen von Mehr-/Mindermengen in den Segmenten Gas und Strom. Auch der Anstieg des Energieverbrauchs wirkt sich in dieser Position aus.

Bedingt durch die tarifliche Inflationsausgleichzahlung, die gestiegene Anzahl der Mitarbeitenden sowie höhere personalbezogene Rückstellungen liegt der Personalaufwand im Geschäftsjahr 2023 über dem Vorjahr.

Auch die Abschreibungen verzeichnen im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg. Hintergrund ist die hohe Investitionstätigkeit v. a. im Strom, aber auch in den Sparten Wasser und Gas sowie im allgemeinen Bereich.

Der negative Saldo aus den sonstigen betrieblichen Aufwendungen und den sonstigen betrieblichen Erträgen liegt unterhalb des Vorjahres. Hierbei wird der Entfall des positiven Effekts aus der Auflösung von regulatorischen Rückstellungen im Gas in 2022 nur teilweise durch die Auflösung energiewirtschaftlicher Rückstellungen im Strombereich in 2023 kompensiert.

Insbesondere erhöhte Aufwendungen sowohl für den IT-Betrieb als auch IT-Projekte sowie ein Anstieg der Kosten aus Messung und Abrechnung sorgen für einen Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Gegenläufig sind die vereinnahmten Energiezuschüsse, die nach § 3 Erdgaswärmepreisbremsengesetz und § 4 Strompreisbremsengesetz vereinnahmt wurden, auf der Ertragsseite verbucht.

Der Anstieg des Zinsniveaus wirkt sich in Verbindung mit der Inanspruchnahme des Cash-Poolings innerhalb des Konzerns in einem weiteren Anstieg des negativen Zinsergebnisses aus. Der Ertrag aus der Aufzinsung von Rückstellung, ebenfalls bedingt durch das höhere Zinsniveau, kann diese erhöhten Zinsaufwendungen nicht ausgleichen.

Geringere Erträge aus den Beteiligungen an der regioDATA GmbH sowie an der Netzgesellschaft Tuttlingen GmbH & Co. KG zeigen sich im Rückgang des sonstigen Finanzergebnisses.

Der Rückgang der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ist weitestgehend durch das niedrigere handelsrechtliche Ergebnis sowie durch Ergebniseffekte in der abweichenden Steuerbilanz im Bereich sonstige Rückstellungen begründet. Zudem mindert die Berücksichtigung einer Korrektur der GewSt-Umlage für 2021 den Steueraufwand im Geschäftsjahr 2023.

Die sonstigen Steuern liegen im Geschäftsjahr 2023 auf dem Niveau des Vorjahres.

Das Ergebnis vor Gewinnabführung für das Geschäftsjahr 2023 liegt im Wesentlichen aufgrund der deutlichen witterungs- und konjunkturbedingten Mindererlöse im Strom- und Gasnetz unter dem geplanten Wert von 29,4 Mio. EUR.

5. Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289f Abs. 4. HGB

Entsprechend den Anforderungen des Gesetzes für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen ist die badenova als Gesellschafterin der badenovaNETZE verpflichtet, Zielgrößen für den Anteil von Frauen im Aufsichtsrat und der Geschäftsführung festzulegen. Die Geschäftsführung hatte im Jahr 2015 entsprechende Zielgrößen für die beiden Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung festgelegt, die nach wie vor gültig sind:

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Festgelegte Zielgröße Istgröße 2023
Aufsichtsrat 0,00 Prozent 33,3 Prozent
Geschäftsführung 0,00 Prozent 66,7 Prozent
Erste und zweite Führungsebene 12,12 Prozent 12,5 Prozent

Erfreulicherweise konnte die von Gesellschafterversammlung und Geschäftsführung festgelegte Zielgröße für den Aufsichtsrat deutlich übertroffen werden. Zum 31. Dezember 2023 war der Aufsichtsrat zu einem Drittel mit Frauen besetzt. Durch den Eintritt der kaufmännischen Geschäftsführerin stieg der Frauenanteil auf dieser Ebene auf 66,7 Prozent. Die Zielgröße für die erste und zweite Führungsebene wurde im Geschäftsjahr 2023 mit 12,5 Prozent ebenfalls übererfüllt.

6. Risikobericht

6.1. Risikomanagementsystem

Die badenovaNETZE ist als verbundenes Unternehmen in das Risikomanagementsystem des badenova-Konzerns eingebunden. Das somit auch bei badenovaNETZE implementierte Risikomanagementsystem soll gewährleisten, dass sämtliche Einflüsse, die sich negativ auf die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens auswirken könnten, frühzeitig als Risiko erkannt, systematisch erfasst und bewertet werden.
In der für die badenova-Gruppe aktuell gültigen Risikomanagement-Richtlinie sind die systematischen Grundlagen, die Konzepte und Methoden zur Risikoidentifikation und -bewertung, die Informations-, Steuerungs- und Überwachungsmechanismen sowie die Risikomanagementorganisation einheitlich geregelt.
Die Sicherstellung, Ausgestaltung und Weiterentwicklung des konzernweiten Risikomanagementsystems erfolgt durch die direkt dem Vorstand zugeordnete zentrale Risikomanagementfunktion. Für das kontinuierliche Risiko-Controlling sind die operativen Geschäftseinheiten verantwortlich. Im Rahmen der regelmäßig durchzuführenden Analysen der relevanten wirtschaftlichen Sachverhalte werden eventuelle Risiken identifiziert, ggf. mittels mathematisch-statistischer Methoden bewertet und schließlich zu einem Gesamt-Risikoprofil aggregiert. Die Ergebnisse dieser Risikoinventur werden IT-seitig erfasst und verarbeitet.
Die durch die regelmäßigen Risikoanalysen gewonnenen Erkenntnisse bilden eine Informationsgrundlage für die internen (Risiko-)Steuerungsprozesse, die mittel- und langfristigen Unternehmensplanungen sowie für die erforderlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmaßnahmen im Rahmen der Jahresabschlusserstellung.
Die Risikosituation der badenovaNETZE ergibt sich danach im Wesentlichen aus den nachfolgenden Sachverhalten und Aspekten.

6.2. Strategische Risiken

6.2.1. Politik und rechtliche Rahmenbedingungen

Marktliberalisierung/Regulierung

Von besonderer Relevanz sind die Risiken, die sich aus regulatorischen Entscheidungen und den prozessualen Vorgaben der BNetzA ergeben.
Das System der Anreizregulierung bietet den Netzbetreibern aufgrund der Trennung von Kosten und Erlösen während der fünfjährigen Regulierungsperioden die Möglichkeit, ihre Gewinne bzw. ihre Wirtschaftlichkeit durch Kostensenkungen zu steigern. Allerdings besteht das Risiko reduzierter Gewinne, falls die Kostensenkungen nicht im Einklang mit den Effizienzvorgaben realisiert werden können. Innerhalb einer Regulierungsperiode ist das Netzgeschäft durch eine hohe Planungssicherheit gekennzeichnet, da die Erlösobergrenze einer festgelegten Formel folgt. Zu Beginn jeder neuen Regulierungsperiode werden sowohl der Effizienzwert als auch die Erlösobergrenze neu ermittelt, wodurch im Wesentlichen das Ergebnis des Netzgeschäfts neu bestimmt wird.

Im Strombereich liegt das Geschäftsjahr 2023 im fünften Jahr der dritten Regulierungsperiode (2019 bis 2023), wobei die wesentlichen Einflussgrößen für die Erlösobergrenze bekannt sind und die vorgegebenen Effizienzabschmelzungen umgesetzt werden müssen. Das Geschäftsjahr 2021 dient als Basisjahr für die vierte Regulierungsperiode (2024 bis 2028) im Strombereich. Die Festlegung der Kostenprüfung für diese Periode liegt vor, wodurch das verbindliche Ausgangsniveau für die Erlösobergrenzen der Jahre 2024 bis 2028 feststeht. Im Gasbereich befinden wir uns 2023 im ersten Jahr der vierten Regulierungsperiode (2023 bis 2027), wobei das Geschäftsjahr 2020 als Basisjahr diente. Die Festlegung der Kostenprüfung für diese Periode liegt ebenfalls vor, wodurch das verbindliche Ausgangsniveau für die Erlösobergrenzen der Jahre 2023 bis 2027 feststeht. Aufgrund von Verzögerungen bei der Durchführung des Effizienzvergleichs im Gasbereich begann die vierte Regulierungsperiode für die Verteilnetzbetreiber, einschließlich badenovaNETZE, ohne eine von der BNetzA festgelegten Erlösobergrenze. Nicht bekannte Einflussgrößen für die Erlösobergrenze 2023 der vierten Regulierungsperiode mussten daher bestmöglich geschätzt werden, wobei Abweichungen zur endgültigen Erlösobergrenze 2023 über das Regulierungskonto ausgeglichen werden.

Für die vierte Regulierungsperiode hat die BNetzA den Zinssatz für Neuanlagen um etwa ein Viertel auf 5,07 Prozent abgesenkt (siehe Beschluss zur Festlegung von Eigenkapitalzinssätzen von Altund Neuanlagen BK4-21-056/55). Aufgrund dieser Absenkung droht den Verteilnetzbetreibern ab der vierten Regulierungsperiode (Strom ab 2024, Gas ab 2023) eine Unterdeckung ihrer Kapitalkosten, da diese nicht mehr vollständig zurückverdient werden können. Allerdings hat die BNetzA in ihrem Beschluss vom 17. Januar 2024 (BK4-23-002) eine höhere Eigenkapitalverzinsung für Neuinvestitionen in den Jahren 2024 bis 2028 für Stromnetzbetreiber und 2024 bis 2027 für Gasnetzbetreiber beschlossen, die im Rahmen des Kapitalkostenaufschlags für relevante Investitionen beantragt werden können. badenovaNETZE stellte im Jahr 2023 sowohl für Strom als auch für Gas einen Kapitalkostenantrag mit einer geschätzten höheren Eigenkapitalverzinsung für Neuinvestitionen. Abweichungen zwischen den geplanten Ansätzen im Antrag von 2023 und den realisierten Istwerten werden über das Regulierungskonto ausgeglichen.

badenovaNETZE ist in ihrem Netzgebiet nach dem Messstellenbetriebsgesetz grundzuständig für den Messstellenbetrieb und somit zur Einführung von modernen Messeinrichtungen (mME) und intelligenten Messsystemen (iMSys) verpflichtet. Der Betrieb konventioneller Messeinrichtungen wird weiterhin - bis zu deren Austausch mit einer mME oder einem iMSys - zuverlässig ausgeführt.

Für den Rollout intelligenter Messsysteme wurde frühzeitig ein Plan erstellt, um die Zielvorgaben des Messstellenbetriebsgesetzes (MsbG) zu erfüllen. Die Einführung dieser neuen Technologie stellt eine erhebliche Herausforderung dar, da alle Prozesse hochautomatisiert und für Massenprozesse geeignet sein müssen. Da nicht alle Funktionen diesen Reifegrad erreicht haben, konzentriert sich der Rollout weiterhin auf einfache Installationsfälle. Die wirtschaftliche Darstellung des iMSys-Rollouts ist derzeit nicht möglich, da die gesetzlich festgelegten Preisobergrenzen unzureichend sind. Daher begrüßen wir die laufende Analyse gemäß § 48 Abs. 1 MsbG.

Im Mai 2023 wurde das Messstellenbetriebsgesetz geändert, was zwar viele Unsicherheiten beseitigte, aber auch neue Herausforderungen mit sich brachte, insbesondere in Bezug auf den gesetzlich verankerten Einbau von iMSys nach Kundenwunsch, dessen Umfang schwer abzuschätzen ist. Dies entzieht dem Messstellenbetreiber jegliche Planbarkeit für einen zielgerichteten iMSys-Rollout und wirft Fragen der Priorisierung auf. Darüber hinaus beeinträchtigt der Mangel an Fachkräften in den Bereichen Montage und IT (Systemintegration) den Fortschritt des Rollouts und die Implementierung neuer Funktionen. Die umfangreichen und bepreisten Zusatzleistungen im MsbG stellen ebenfalls eine große Herausforderung dar und werfen Fragen auf, da viele von ihnen noch nicht umsetzbar sind (Technik, Interoperabilität, Standards, Prozesse, Marktkommunikation, etc.).

Wir begrüßen die Festlegungen der BNetzA zum § 14a EnWG, auf deren Grundlage wir als badenovaNETZE unsere Planungen aufbauen können. Der vorgesehene Zeitplan für das Schalten über das iMSys ist jedoch sehr eng und es fehlen noch definierte Standards. Dies gilt auch für Untermessungen wie Mieterstrom oder Mehrspartenmessung, in denen noch viele Hindernisse für eine massentaugliche Praxisumsetzung bestehen.

In Bezug auf die Wide Area Network (WAN) -Kommunikation ist die badenovaNETZE gut aufgestellt. Neben LTE nutzen wir auch ein Breitband-Powerline-Netz und planen die Nutzung von 450 MHz (sobald verfügbar). Trotz dieser breiten Nutzung von WAN-Kommunikationsarten ist es fraglich, ob die geforderte Ausstattungsverpflichtung von 95 Prozent iMSys im Jahr 2030/2032 erreicht werden kann.

Transformation der Netzinfrastruktur

Deutschland hat sich das rechtsverbindliche Ziel gesetzt, bis 2045 klimaneutral zu werden. Am 1. Februar 2023 hat der Landtag von Baden-Württemberg das Klimaschutz- und Klimawandelanpassungsgesetz Baden-Württemberg verabschiedet, wodurch das Land das Ziel verfolgt, die Netto-Treibhausgasneutralität bis zum Jahr 2040 schrittweise zu erreichen. Die umweltverträgliche und treibhausgasneutrale Versorgung der Kommunen mit Elektrizität, Nah-/ Fernwärme und Biogas führt zu Veränderungen in der Strom- und Gasnetzinfrastruktur. badenovaNETZE arbeitet aktiv daran, die Energie- und Wärmewende voranzutreiben, auch und gerade mit der Schwestergesellschaft badenovaWÄRMEPLUS.

Die badenova-Gruppe entwickelte im Jahr 2023 in Zusammenarbeit mit namhaften Instituten einen Masterplan zur Klimaneutralität. Die Ergebnisse dieses Plans ermöglichten in der ersten Phase fundiertere Simulationen der möglichen Bandbreiten und entsprechend an die Szenarien angepasste Aussagen über die zukünftige Veränderung und Transformation der Strom-, Gas- und Fernwärmenetze. Dadurch sind unsere infrastrukturellen und wettbewerbsorientierten Lösungen auf diese Transformation ausgerichtet und berücksichtigen die gesetzlichen Verpflichtungen sowie technologische, ökologische und betriebswirtschaftliche Aspekte. Im Jahr 2024 wird der Masterplan um Regionalszenarien erweitert und mit der Kommunalen Wärmeplanung in Einklang gebracht. Dabei erfolgt eine integrierte und hochdigitalisierte Energieinfrastrukturplanung unter Verwendung des Planungstools DELP (Digitale Energieleitplanung (badenova.de)).

Des Weiteren arbeitet badenovaNETZE unter dem Dach des DVGW und dessen Initiative H2vorOrt mit rund 180 anderen Gasverteilnetzbetreibern in der Bundesrepublik intensiv an der Erstellung des Gasnetztransformationsplans, der die Transformation der fossilen Gasverteilung hin zu synthetischen Gasen in den jeweiligen teilnehmenden Netzgebieten zum Inhalt hat. Ferner werden lokale Pilot-Wasserstoffprojekte konzipiert und umgesetzt.

Der Transformationsprozess im Gasnetzbereich erfordert eine geeignete Anpassung gesetzlicher Normen und Rechtsverordnungen, um unbillige Härten zu mildern und Anreize für betroffene Verbraucher und Unternehmen zu setzen. Die Festlegung der Beschlusskammer 9 (Gas) der BNetzA vom 8. November 2022, die die kalkulatorischen Nutzungsdauern von Gasleitungsinfrastrukturen für ab 1.1.2023 aktivierte Neuinvestitionen bis zum Jahr 2045 begrenzt („KANU“, BK9-22/614), ist ein erster Schritt in diese Richtung. Diese Festlegung ist eine Kann- Regelung, die den Gasverteilnetzbetreibern die Option einräumt, in Abhängigkeit der regulatorisch vorgesehenen Nutzungsdauer je Anlagengruppe als Nutzungsdauer die Differenz des Jahres 2045 zum jeweiligen Jahr der Aktivierung zu wählen. Dies bedeutet eine vollständige Refinanzierung dieser Investitionen durch die Netznutzungsentgelte bis zum Jahr 2045. In 2023 hat sich badenovaNETZE dafür entschieden, „KANU“ regulatorisch anzuwenden.

Das Europäische Gerichtshof (EuGH) stellte in 2021 fest, dass Deutschland Vorgaben der EUElektrizitätsrichtlinie und der EU-Erdgasrichtlinie nicht ordnungsgemäß umgesetzt hat und entschied, dass Deutschland das Energierecht entsprechend anzupassen hat. Die Regulierungsbehörden in Deutschland bekommen damit eine größere Verantwortung. Die Bundesnetzagentur hat erste Überlegungen zu möglichen Anpassungen an der Regulierung in einem Eckpunktepapier zu Nachfolgeregelungen für ARegV, StromNEV und GasNEV formuliert, das am 18. Januar 2024 veröffentlicht wurde. Das Eckpunktepapier macht in Teilen konkrete Vorschläge zur Anpassung der Regulierung, stellt teilweise aber auch verschiedene Optionen vor. Die Neuausgestaltung der Regulierung wird im Dialog mit der Branche und der breiten Öffentlichkeit diskutiert und erarbeitet, wobei die Auswirkungen für den Endkunden schwer abzuschätzen sind.

Kommunalpolitisches Umfeld und Konzessionsverträge

Die badenovaNETZE weist derzeit einen Vertragsbestand von 158 Gaskonzessionen, 21 Stromkonzessionen und zwei Wasserkonzessionen auf. Nach wie vor besteht ein enormer Wettbewerb im Konzessionsbereich. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in den neuen Konzessionsverträgen wider, welche den kommunalen Vertragspartnern umfangreichere Zusagen sowie strengere Informations- und Sanktionsrechte zugestehen.
Abhängig von den Beratern, die Kommunen bei der Konzessionsneuvergabe unterstützen, ist eine erhöhte Flexibilität in der Vertragsgestaltung sowie strategische Änderungen bei der Erstellung der Angebotsunterlagen mit Hinzunahme eines Netzbetriebskonzepts/Bewirtschaftungskonzepts und weiteren umfangreichen Angebotsbestandteilen notwendig.
Bei allen bisherigen Erfolgen sollte nicht unterschätzt werden, dass es weiterhin in einigen Kommunen Tendenzen gibt, die Energiepolitik und hier insbesondere die Energieinfrastruktur in die eigene Verantwortung zu nehmen. Neben der erhofften wirtschaftlichen Besserstellung ist der Wunsch nach energiepolitischer Eigenverantwortung gewachsen. Insbesondere für die einwohnerstarken Kommunen oder Kommunen in Kooperationen kommt dies in Betracht.
Erschwerend kommt hinzu, dass die Konzessionsvergabeverfahren im Allgemeinen von großer Rechtsunsicherheit geprägt sind und dies durch aktuelle Gerichtsurteile noch weiter verstärkt wird, weshalb die Kommunen zur Einhaltung eines rechtssicheren und diskriminierungsfreien Vergabeverfahrens nahezu flächendeckend Berater beauftragen, die im Auftrag der Kommune die Konzessionsverfahren inhaltlich und formal steuern. Entsprechend werden solche Verfahren auch zeitlich nicht mehr kalkulierbar und erstrecken sich in der Regel über mehrere Jahre.
So befinden sich aktuell sechs ausgelaufene badenovaNETZE-Verträge längere Zeit im Bewerbungs- und Verhandlungsprozess. Weitere vier Verträge, welche in 2023 ausgelaufen sind, befinden sich ebenfalls in rechtlicher Klärung. Darüber hinaus sind zehn durch Gemeinderatsbeschluss (bereits im Sommer 2019 erfolgt) neu hinzu gewonnene Stromkonzessionen noch immer im Rechtsstreit und können somit nicht abgeschlossen und umgesetzt werden. In der aktuell stark polarisierten Marktsituation ist es deshalb kaum mehr abzuschätzen, wann und mit welchem rechtsgültigen Ergebnis die entsprechenden Verfahren abgeschlossen werden können.

6.2.2. Strategieentwicklung / Strategische Entscheidungen

Veränderte Rahmenbedingungen

Externe Einflussfaktoren wirken weiterhin in Richtung einer erheblichen Veränderung der Energiewirtschaft und stellen für diese eine besondere Herausforderung dar. Zu nennen sind im Wesentlichen:

Entwicklung neuer und Verbesserung bestehender Technologien

zunehmende Digitalisierung der Geschäftsmodelle

weiterhin erhebliche Unsicherheit bezüglich der gesetzlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der sich daraus unmittelbar und mittelbar ergebenden Konsequenzen, insbesondere vor dem Hintergrund der staatlichen Zielsetzungen zur Treibhausgasneutralität bis 2045 durch gesetzliche Maßnahmen

Veränderung der klimatischen Bedingungen einschl. der Zunahme von Extremwetterereignissen

Der voranschreitende Klimawandel und die gesellschaftlichen Forderungen zur Umsetzung der Energiewende bestärken die badenova-Gruppe und mithin somit auch badenovaNETZE, weiterhin die Energie- und Wärmewende regional voranzutreiben, die Digitalisierung konsequent zu stärken und die Strategien der Geschäftseinheiten nachhaltig und kundenorientiert weiterzuentwickeln. Große Chancen liegen in der Weiterentwicklung der nachhaltigen Ausrichtung der badenova- Gruppe als Energie- und Umweltdienstleister. Dazu gehören beispielsweise ein wachsendes Dienstleistungsspektrum, um die Energie- und Wärmewende für Privatkunden in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen, der Ausbau und die Dekarbonisierung unserer Wärmenetze, die Transformation der Netzinfrastruktur sowie die Weiterentwicklung des Nachhaltigkeitsmanagements, welches als wirksames Instrument zur Verminderung von Risiken und zur Aktivierung von Chancen gesehen wird. Ein Instrument wird dabei die nicht-finanzielle Berichterstattung zu den wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen sein, welche das Monitoring der nachhaltigen Entwicklung und eine nachhaltige Unternehmenssteuerung unterstützt. Wir möchten diese Chancen nutzen und entwickeln ein transparentes und einheitliches Auftreten nach außen. Als Leitplanken dieser Transformation dient hierbei unter anderem unsere Nachhaltigkeitsstrategie und unser Masterplan Klimaneutralität. Der Plan zeigt mögliche Szenarien der politisch gewollten, technisch machbaren und im Markt eintretenden Transformation für das badenova Netzgebiet auf und gibt Orientierung für die nachhaltige Entwicklung unseres Unternehmens.
Die Konzernstrategie der badenova trägt den oben genannten Entwicklungen Rechnung. Die Weiterentwicklung erfolgt im Rahmen der Erarbeitung und Verabschiedung spezifischer Geschäftsfeldstrategien, welche die Basis für die weitere strategische Planung und den mittelfristigen Wirtschaftsplan darstellen.

6.3. Operative Risiken der leistungswirtschaftlichen Unternehmensbereiche und Querschnittsfunktionen

Das operative Geschäft ist geprägt von den leistungswirtschaftlichen Aktivitäten in den Bereichen Energietransport, Netzbau, -betrieb und -unterhaltung. Diese Aktivitäten werden unterstützt durch betriebliche Querschnittsfunktionen.

6.3.1. Risiken der leistungswirtschaftlichen Bereiche

Energietransport

Wesentliche Einflussgrößen auf die Transportmengen im Strom und Gasbereich sind Konjunktur und Temperatur. Bei Veränderungen dieser Parameter besteht die Möglichkeit einer ungeplanten Verminderung von Transportmengen, die sich ergebnissenkend auswirkt. Da diese Faktoren naturgemäß Schwankungen unterliegen, ist dieses Risiko unter Liquiditätsgesichtspunkten – insbesondere im Gasbereich – nicht zu vernachlässigen. Da absatzmengenbedingte Mindererlöse jedoch in der Zukunft über das Regulierungskonto ausgeglichen werden können, sind die möglichen wirtschaftlichen Auswirkungen zeitlich begrenzt.

Produktion, Netzbau, -betrieb und -unterhaltung

Die bestehenden Produktions- und Verteilnetzanlagen der Energie- und Wasserversorgung unterliegen dem allgemeinen Risiko von Betriebsstörungen und technischen Ausfällen. Diesen Risiken wird gezielt mit der systematischen Durchführung von Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen begegnet. Darüber hinaus werden alle betrieblichen Abläufe unter Einsatz von prozessintegrierten organisatorischen Sicherungs- und Kontrollmaßnahmen vollzogen (Anlagen-, Bau- und Arbeitsstellensicherungsmaßnahmen sowie Bereitschaftsdienste, Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsmaßnahmen). Die Organisationssicherheit wird durch regelmäßige Überprüfungen des Technischen Sicherheits-Managements (TSM) gewährleistet.

Einspeiseanlagen

Durch die Markt- und Preisentwicklung im Ukrainekrieg hat sich die Nachfrage von Kunden zur energetischen Selbstversorgung seit 2020 zunächst stetig, dann deutlich erhöht. Im Jahr 2023 verzeichnete badenovaNETZE einen Anstieg der Anmeldungen neuer Einspeiseanlagen von 100 Prozent. Bei den Inbetriebnahmen steht vor allem die Sicherstellung der Versorgungssicherheit und die Erhaltung der Netzstabilität im Fokus. Ergänzend sind die rechtlichen und technischen Normen und Rahmenbedingungen einzuhalten, die durch den Gesetzgeber in immer kürzeren Zeitabständen angepasst werden. Diese Dynamik im Markt führt zu organisatorischen Herausforderungen. badenovaNETZE hat bereits diverse Maßnahmen zur Digitalisierung der Prozesse vorgenommen. Im Jahr 2024 wird ergänzend ein Qualitätsmanagementsystem eingeführt, das zum Jahresende nach ISO 9001 zertifiziert werden soll.

6.3.2. Risiken der Querschnittsbereiche

Personalwirtschaftliche Risiken

Die Arbeitswelt befindet sich in einem grundlegenden Wandel: Unternehmen investieren massiv in Digitalisierung und Automatisierung, bestehende Jobs fallen weg, neue Berufsbilder entstehen. Geschäftsmodelle und Strategien ändern sich kurzzyklisch, Transformation ist an der Tagesordnung.
Unternehmen stecken mitten auf ihrem Weg hin zu „New Work“ mit mehr Freiraum für Kreativität, selbstbestimmtem Handeln, Flexibilität in der Arbeitsorganisation und Zeit. Gleichzeitig mangelt es an ausreichend qualifizierten Fachkräften. Das gilt auch für uns bei badenova. Für die badenova- Gruppe gehören gut ausgebildete Mitarbeiter/-innen mit den geforderten Fachkenntnissen und Erfahrungswerten zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren.
Der hart umkämpfte Arbeitsmarkt birgt für die Unternehmensgruppe in vielen Fachbereichen das Risiko, dass Stellen nicht in der adäquaten Zeit bzw. der entsprechenden Qualität besetzt werden können. Intensive Maßnahmen in den Bereichen Aus- und Weiterbildung sowie Bindungsmanagement sind unerlässlich. Die demographische Entwicklung führt zudem auch bei der badenova-Gruppe zu einem Altersstrukturrisiko; in kurzer Zeit wird viel Erfahrungswissen die Unternehmensgruppe verlassen. Darüber hinaus besteht aufgrund des derzeitigen Mangels an geeigneten Fachkräften aktuell auch ein Stellenbesetzungsrisiko. Durch gezielte Maßnahmen wird diesen Risiken entgegengewirkt.
Das Durchschnittsalter ist in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken, gleichzeitig steigen Investitionen in Nachwuchskräfte. Außerdem ist der „kununu-Zufriedenheitsindex“ überdurchschnittlich gut (4,2 bei knapp 82 Prozent Weiterempfehlungsquote). In den vergangenen Pandemiejahren hat sich die badenova-Gruppe nicht nur als stabiler und verlässlicher, sondern auch als flexibler und veränderungsbereiter Arbeitgeber gezeigt:
Eine hohe und schnell erreichte Homeoffice-Quote, hybride Arbeitsmodelle – begleitet durch diverse Personalentwicklungsmaßnahmen und unterstützt von moderner IT-Ausstattung – und ein Vertrauensvorschuss in die Selbstorganisation der Mitarbeitenden sind durchweg positiv erlebt worden. Mithilfe neu eingeführter agiler Arbeitsmethoden wie beispielsweise der implementierten OKR-Methode werden den Mitarbeitenden eine erhöhte Fokussierung sowie stärkere Zielorientierung ermöglicht.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Korrespondierend zu den jeweils eingegangenen Netznutzungskontrakten bestehen entsprechende Adressausfallrisiken, die mit geeigneten präventiven sowie nachgelagerten Maßnahmen reduziert werden. Dies beinhaltet insbesondere Bonitätsprüfungen, die Überwachung der Zahlungseingänge durch die Nebengeschäftsbuchhaltung und den Abrechnungsdienstleister sowie ein automatisiertes Mahnverfahren.
Die zu Finanzierungszwecken derzeit aufgenommenen Kredite unterliegen einem variablen Zinssatz. Zur Eliminierung dieses Zinsänderungsrisikos kommen Zinsswap-Geschäfte zum Einsatz. Diese bewirken eine Fixierung der den Basis-Kreditgeschäften zugrunde liegenden variablen Zinssatz-Komponenten.
Zur Deckung ggf. kurzfristiger Liquiditätsbedarfe stehen hinreichende Kreditlinien zur Verfügung. Die Investitionen der badenovaNETZE werden sich aufgrund der Energiewende in den nächsten Jahren auf einem hohen Niveau bewegen. Die weitere Umsetzung wird im Rahmen einer gesunden Kapitalstruktur und stabilen Ergebnisentwicklung erfolgen. Die Auswirkungen der Zinswende werden in den weiteren Investitionsplanungen entsprechend berücksichtigt.

6.3.3. Informationsmanagement

Das Informationsmanagement ist eine Querschnittsfunktion zur Unterstützung der Geschäftsprozesse der leistungswirtschaftlichen Unternehmensbereiche. Die Auswirkungen von Risiken der Informationstechnik werden daher stets aus Sicht der Geschäftsprozesse und deren Bedeutung bemessen. In der Regel sind die Anforderungen der Unternehmensbereiche bzgl. der ihre Geschäftsprozesse unterstützenden IT-Services in Service Level Agreements mit den Dienstleistern definiert.
Im Jahr 2023 wurde der Fokus auf die unterstützende IT-Governance gelegt und diverse Felder ausgebaut. Besonders der neu gestaltete Prozess um das Thema Technologie-Scouting ist ein wichtiger strategischer und operativer Prozess. Dieser hat die Aufgabe passende Technologien mit dem Business zu verknüpfen. Die finale Gestaltung der IT-Strategie versetzt uns in die Lage, abgeleitet aus den Strategien der Geschäftseinheiten, konkrete IT-Maßnahmen zu definieren. Dies sind unter anderem Themen wie Cloud-Strategie, Generative AI-Rahmenwerk und weitere Maßnahmen. Ein weiteres Schwerpunktthema ist der Ausbau einer Datenstrategie, um mehrfach verwendete Daten einfacher zur Verfügung zu stellen.

Informationssicherheit

Um die Geschäftsprozesse, Informationen, Business Applikationen und Daten angemessen zu schützen, betreibt die badenova-Gruppe für den Bereich Kritische Infrastruktur (KRITIS) ein Informationssicherheitssystem (ISMS), aber ebenso für die Bereiche IT-Infrastruktur, IT-Arbeitsplatz sowie für arbeitsplatzbezogene Anwendungen. Darüber hinaus führt die badenova-Gruppe ein ISMS-System für den Bereich Geschäftsprozesse und Geschäftsanwendungen ein und formuliert somit Vorgaben bzw. Anforderungen für die IT (IT-Abteilungen, interne und externe ITDienstleister), die zukünftig regelmäßig überwacht werden.
Die zunehmende Digitalisierung, Krisen wie Corona und der Krieg in der Ukraine, aber auch zunehmende Cyberattacken in der Energieversorgung sind Beispiele, dass die Themen "Informationssicherheit" und "IT-Sicherheit" von hoher Relevanz sind. Deshalb ist es der badenova- Gruppe ein großes Anliegen, die Informationssicherheit mit Hilfe von Standards und Normen proaktiv weiterzuentwickeln. Darüber hinaus werden Maßnahmen ergriffen zur Fortentwicklung des Notfallmanagements.

Datenschutz

Durch den schnellen digitalen Wandel und die aktuellen Krisenlagen haben sich die Anforderungen an das Datenschutz-Managementsystem deutlich erhöht. Durch geeignete Maßnahmen wird der sichere Umgang mit personenbezogenen Daten gewährleistet und die unerlaubte Weitergabe unterbunden. Hierzu gehören u. a. kontinuierliche Weiterbildungs- und Beratungsangebote, Sensibilisierungsinitiativen sowie die gesetzlich vorgeschriebenen Überwachungsaudits und Zertifizierungen.
Zur Erfüllung der Anforderungen der seit dem 25. Mai 2018 geltenden EU-Datenschutz- Grundverordnung (DSVGO) wurde ein umfassender Maßnahmenkatalog erarbeitet. Ein Großteil dieser erforderlichen Maßnahmen wurde in den letzten Jahren umgesetzt. Durch weitere Gesetzesänderungen wie etwa dem Hinweisgeberschutz-Gesetz („Whistleblower-Richtline“) sind auch künftig Anpassungen an Datenschutzmaßnahmen erforderlich.

Compliance-Risiken

Für die badenova-Gruppe können Compliance-Risiken im Zusammenhang mit der Nichteinhaltung von gesetzlichen Vorgaben, interner Anweisungen und Richtlinien eintreten. Durch die laufende Weiterentwicklung unseres Compliance-Managementsystems (CMS) werden solche Risiken vermieden bzw. begrenzt. Den Rahmen für das Compliance-Managementsystem bilden die Konzernrichtlinien „Verhaltenskodex“ und „Compliance-Management“. Das Compliance-Management ist organisatorisch als Compliance-Office - unter der Leitung des Compliance- Beauftragten - institutionalisiert und direkt der Konzernleitung zugeordnet.
Das Berichtsjahr 2023 war geprägt von organisatorischen Anpassungen und Umstrukturierungen innerhalb des Compliance-Office. Damit einhergehend war es erforderlich, diverse Dienstanweisungen und Konzernrichtlinien anzupassen und das CMS der badenova-Gruppe neu auszurichten. Mit dem Hinweisgeberschutzgesetz und dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz wurden zwei regulatorische Anforderungen fristgerecht umgesetzt.
Aufgrund der vorliegenden Erkenntnisse und eigener Kontrollhandlungen kann aus Sicht des Compliance-Office festgestellt werden, dass die organisatorischen Vorkehrungen zur Einhaltung regulatorischer Anforderungen innerhalb der badenova Unternehmensgruppe insgesamt wirksam und angemessen sind. Das Risiko von wesentlichen Compliance-Verstößen wird insgesamt als gering eingestuft.

6.4. Gesamtbeurteilung der strategischen und operativen Risiken

Den Fortbestand des Unternehmens unmittelbar gefährdende Risiken wurden nicht identifiziert und sind nach derzeitigem Kenntnisstand auch auf absehbare Zukunft nicht erkennbar.
Gleichwohl stellen die sich ändernden Anforderungen der Netzregulierung eine große Herausforderung dar, sich weiterhin erfolgreich am Markt zu positionieren.
Darüber hinaus können in der weiteren Zukunft insbesondere externe Faktoren wie technologische Veränderungen, umfassende Digitalisierung von Geschäftsabläufen sowie die zunehmende Dezentralisierung der Wertschöpfung zu einer grundlegenden Veränderung der Rahmenbedingungen in der Energiewirtschaft führen.
Für eine weitere erfolgreiche Marktpräsenz wird entscheidend sein, dass sich die badenovaNETZE weiterhin mit einem hohen Maß an Flexibilität an diese sich abzeichnenden Veränderungen anpassen kann und diese Anpassungen rechtzeitig erfolgen.
Neben den bereits seit geraumer Zeit eingeleiteten vielfältigen strukturellen und operativen Optimierungsmaßnahmen, hat die badenovaNETZE auch 2023 im Rahmen von diversen Projekten weitere Initiativen ergriffen und umgesetzt, um diese Veränderungen – insbesondere die Trends zunehmender Dezentralisierung und Digitalisierung – offensiv anzunehmen und konstruktiv in das bestehende Geschäftsmodell zu integrieren bzw. neue Geschäftsmodelle zu entwickeln.
badenovaNETZE ist davon überzeugt, mit diesen bereits in Umsetzung befindlichen Maßnahmen auch künftig erfolgreich am Markt agieren zu können.

7. Prognose-/Chancenbericht

Das Ergebnis für 2024 wird von den Vorgaben der BNetzA zur Erlösobergrenze und von der Entwicklung der Kosten im Unternehmen bestimmt und ist in Höhe von 27,3 Mio. EUR geplant. Noch offen sind hierbei die Effizienzwerte sowie die bestehenden Anträge auf Anpassung der Eigenkapitalzinssätze für das Strom- und das Gasnetz für die vierte Regulierungsperiode. Ergebnisschwankungen können sich auch durch temperatur- und konjunkturbedingte Mengenschwankungen in Form von Mindererlösen im Strom- und Gasnetz ergeben. Diese können jedoch in der Zukunft über das Regulierungskonto ausgeglichen werden.

In einem Umfeld von hoher Unsicherheit ist badenovaNETZE dabei, das Thema Wasserstoff gemeinsam mit ihren Partnern voranzutreiben. Das vorrangige Ziel in diesem Kontext ist die Versorgung der Industrie mit klimaneutralem Gas, um eine Abwanderung von Industriebetrieben aus der Region zu vermeiden. Die Festlegung verbindlicher Rahmenbedingungen ist hierbei sowohl für badenovaNETZE als auch die Kundenseite unbedingt notwendig.

Die geplanten Investitionen für das Geschäftsjahr 2024 liegen im Segment Gas bei 25,2 Mio. EUR, im Segment Wasser bei 16,5 Mio. EUR und im Segment Strom bei 35,0 Mio. EUR. Im allgemeinen Bereich sind Investitionen von 7,2 Mio. EUR sowie im Bereich des grundzuständigen Messstellenbetriebs von 2,3 Mio. EUR vorgesehen. Für Finanzanlagen sind Investitionen von 0,5 Mio. EUR geplant. Durch Verzögerungen von Baumaßnahmen in 2023 aufgrund externer Einflussfaktoren wie z.B. ausstehender Genehmigungen für den Baubeginn im Wasserwerk Ebnet, komplexer Koordinierungsmaßnahmen u.a. für das Baugebiet Dietenbach oder fehlender Verfügbarkeit von Fremdfirmen konnten die Investitionen in 2023 nicht wie geplant umgesetzt werden. Hierdurch ergab sich ein kurzfristig verringerter Finanzmittelbedarf, der jedoch mit einem Anstieg der Investitions- und Mittelbedarfe in den Folgejahren einher geht.
Unter Berücksichtigung der geplanten Investitionen, Darlehenstilgungen und Abschreibungen errechnet sich gemäß der im Herbst 2023 erstellten Wirtschaftsplanung für 2024 ein Finanzierungsbedarf in Höhe von rd. 41,4 Mio. EUR, der durch Neuaufnahmen über Bankdarlehen und/oder Gesellschafterdarlehen der badenova AG Co. KG gedeckt werden kann. Kurzfristige Liquiditätsschwankungen können bei Bedarf durch das Cash-Pooling mit der badenova AG & Co. KG jederzeit gedeckt werden.

 

Freiburg im Breisgau, 8. Mai 2024

Die Geschäftsführung

Eva Weikl

Robin Grey

Daniel Huber

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

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31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
1.825.619,06 1.625.962,70
1.825.619,06 1.625.962,70
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
47.915.679,96 49.522.335,47
2. technische Anlagen und Maschinen 360.893.813,98 358.386.347,60
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.674.536,67 8.059.311,53
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 30.881.000,11 24.189.143,61
449.365.030,72 440.157.138,21
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.500.460,24 2.500.460,24
2. Ausleihungen an verbundenen Unternehmen 1.620.000,00 1.800.000,00
3. Beteiligungen 4.823.474,59 4.500.974,59
8.943.934,83 8.801.434,83
460.134.584,61 450.584.535,74
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 5.369.246,77 4.665.149,12
2. unfertige Leistungen und Erzeugnisse 5.660.729,29 5.204.255,60
3. Waren 271.170,81 587.413,29
11.301.146,87 10.456.818,01
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 118.133.625,17 130.241.609,73
abzüglich noch nicht abgerechneter Abschlagszahlungen 52.720.443,40 56.439.461,34
65.413.181,77 73.802.148,39
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 833.330,13 723.213,28
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen
ein Beteiligungsverhältnis besteht
239.451,14 315.399,99
4. sonstige Vermögensgegenstände 5.911.592,13 7.506.401,84
72.397.555,17 82.347.163,50
III. Kassenbestand 13.500,21 14.099,63
83.712.202,25 92.818.081,14
C. Rechnungsabgrenzungsposten 77.372,72 38.767,23
543.924.159,58 543.441.384,11

Passiva

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31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 5.000.000,00 5.000.000,00
II. Kapitalrücklage 365.827.202,28 365.827.202,28
III. Gewinnrücklagen
andere Gewinnrücklagen 3.694.000,00 3.694.000,00
374.521.202,28 374.521.202,28
B. Zuschüsse
1. Kapitalzuschüsse 41.703.945,65 42.077.461,08
2. Ertragszuschüsse 10.769.781,70 12.302.215,48
52.473.727,35 54.379.676,56
C. Rückstellungen
Rückstellungen für Pensionen 23.267.955,00 21.817.452,00
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 24.059.355,94 27.953.358,62
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 69.601.919,01 64.769.694,65
93.661.274,95 92.723.053,27
543.924.159,58 543.441.384,11

Gewinn- und Verlustrechnung
für die Zeit vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023

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Vorjahr
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 476.914.597,09 390.339.949,44
2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen 468.405,14 1.200.628,52
3. andere aktivierte Eigenleistungen 18.624.083,10 16.460.754,17
4. sonstige betriebliche Erträge 11.252.323,21 10.330.132,80
507.259.408,54 418.331.464,93
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
und für bezogene Waren
- 199.570.142,38 - 110.903.626,57
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen - 102.202.276,22 - 90.209.715,31
- 301.772.418,60 - 201.113.341,88
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter - 51.837.755,00 - 46.561.137,14
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung
- 15.025.195,11 - 13.982.298,55
davon für Altersversorgung -4.963.296,16 EUR)
(Vorjahr -4.703.289,83 EUR)
- 66.862.950,11 - 60.543.435,69
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegen-
stände des Anlagevermögens und Sachanlagen
- 50.929.729,87 - 49.113.119,69
8. sonstige betriebliche Aufwendungen - 65.101.239,10 - 62.289.116,48
9. Erträge aus Beteiligungen 666.533,18 899.226,62
davon aus verbundenen Unternehmen 557.428,18 EUR)
(Vorjahr 708.309,32 EUR)
10. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 39.322,36 18.502,42
davon aus verbundenen Unternehmen 39.322,36 EUR)
(Vorjahr 18.502,42 EUR)
11. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 117.934,14 103.160,05
davon aus verbundenen Unternehmen 0,00 EUR)
(Vorjahr 73.823,06 EUR)
davon aus der Abzinsung 115.842,00 EUR)
(Vorjahr 15.000,00 EUR)
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 1.982.999,68 - 1.578.042,96
davon aus verbundenen Unternehmen -1.018.354,65 EUR)
(Vorjahr -3.258,42 EUR)
davon aus der Aufzinsung -266.996,00 EUR)
(Vorjahr -821.237,00 EUR)
- 1.159.210,00 - 557.153,87
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 3.593.394,00 - 7.975.969,00
davon aus Umlagen -3.593.394,00 EUR)
(Vorjahr -7.975.969,00 EUR)
14. Ergebnis nach Steuern 17.840.466,86 36.739.328,32
15. sonstige Steuern - 425.491,28 - 434.656,35
16. Aufwand aus Gewinnabführung - 17.414.975,58 - 36.304.671,97
17. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Erläuterungen zum Jahresabschluss

Grundlagen der Rechnungslegung

Sitz der badenovaNETZE GmbH ist Freiburg im Breisgau. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 290381 im Register des Amtsgerichts Freiburg im Breisgau eingetragen. Die badenovaNETZE GmbH ist zum Bilanzstichtag eine Kapitalgesellschaft, für die gemäß § 267 HGB die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften anzuwenden sind. Der Jahresabschluss wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Soweit die Berichtspflichten wahlweise in der Bilanz/Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang erfüllt werden können, wurden die Angaben weitgehend in den Anhang aufgenommen.

Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.

Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Anlagevermögen

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Zugänge des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich der nach § 253 Abs. 3 HGB notwendigen Abschreibungen sowie abzüglich erhaltener Investitionszuschüsse bewertet.

Den planmäßigen Abschreibungen liegen voraussichtliche Nutzungsdauern zugrunde. Es wird teils linear, teils degressiv abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu 250 EUR werden als Aufwand gebucht. Liegt der Anschaffungswert zwischen 250 EUR und 1.000 EUR, wird ein Sammelposten gebildet, der über fünf Jahre degressiv abgeschrieben wird. Eine abweichende Behandlung erfolgt für Gasregler sowie für Gas-, Wasser-, und Stromzähler. Diese werden auch bei Anschaffungskosten unter 250 EUR in einem Sammelposten aktiviert und über die Laufzeit der Eichfristen degressiv abgeschrieben.

Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen werden mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren anzusetzenden Wert angesetzt. Bei Wegfall der Gründe für Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen.

Ausleihungen sind zu Barwerten bilanziert.

Umlaufvermögen

Vorräte werden zu durchschnittlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Die Bewertung der unfertigen Leistungen entspricht den selbsterstellten Anlagen. Das heißt, dass die Herstellungskosten alle dem Herstellungsprozess direkt zurechenbaren Kosten sowie notwendigen Teile der produktionsbezogenen Gemeinkosten umfassen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nominalbeträgen bilanziert. Für erkennbare Risiken werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die Verbrauchsabgrenzung wurde im Berichtsjahr bei Wasser wie im Vorjahr mit vier Prozent Abschlag abgegrenzt.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Bilanzstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitpunkt nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennwert passiviert.

Zuschüsse

Die ausgewiesenen Zuschüsse betreffen die von Kunden erhaltenen pauschalen Baukostenzuschüsse für die Bereitstellung des Versorgungsnetzes sowie für Hausanschlüsse.

Die bis zum 31. Dezember 2013 erhaltenen Zuschüsse sind unter der Position "Zuschüsse" als Ertragszuschüsse ausgewiesen und werden über eine Laufzeit von 20 Jahren anteilig bei den Umsatzerlösen aufgelöst.

Von den zum 1. Januar 2014 im Rahmen des Teilbetriebsübergangs übernommenen Zuschüssen sind die bis zum 31. Dezember 2002 erhaltenen Zuschüsse als Ertragszuschüsse ausgewiesen und werden über eine Laufzeit von 20 Jahren anteilig bei den Umsatzerlösen aufgelöst. Die ab dem 1. Januar 2003 bis zum 31. Dezember 2013 erhaltenen Zuschüsse werden als Kapitalzuschüsse dargestellt. Sie werden entsprechend den zugrunde liegenden Nutzungsdauern und Abschreibungssätzen der betroffenen Versorgungsleitungen bei den Umsatzerlösen aufgelöst. Im Zugangsjahr erfolgte die Auflösung zeitanteilig für ein halbes Jahr.

Die ab dem 1. Januar 2014 erhaltenen Zuschüsse wurden unter der Position "Zuschüsse" als Kapitalzuschüsse dargestellt. Sie werden entsprechend den zugrunde liegenden Nutzungsdauern und Abschreibungssätzen der betroffenen Versorgungsleitungen bei den Umsatzerlösen aufgelöst. Im Zugangsjahr erfolgt die Auflösung zeitanteilig für ein halbes Jahr.

Die ausgewiesenen Zuschüsse aus den Pachtverträgen werden unter der Position „Zuschüsse“ als Kapitalzuschüsse dargestellt. Sie werden über eine Laufzeit von 20 Jahren anteilig bei den Umsatzerlösen aufgelöst. Im Zugangsjahr erfolgt die Auflösung zeitanteilig für ein halbes Jahr.

Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen wurden in Anlehnung an internationale Standards nach der Projected Unit Credit Methode (PUC-Methode) unter Verwendung der Heubeck-Richttafel 2018 G ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren in Höhe von 1,82 Prozent gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung verwendet. Hierfür wurde der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 10 Geschäftsjahre zum 31. Dezember 2023 festgestellt. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 10,0 Prozent für 2024 und 2,5 Prozent ab 2025 berücksichtigt. Für den jährlichen Anstieg der Pensionen wurden 1,0 bis 2,4 Prozent angenommen. Für die Berücksichtigung der Fluktuation wurden unternehmensspezifische alters- und geschlechtsabhängige Fluktuationswahrscheinlichkeiten angesetzt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen passiviert.

Latente Steuern

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den verschiedenen Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in den späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen.

Aktive und passive latente Steuern werden saldiert.

Erläuterungen zu Bilanzposten

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt (Anlage 1 zum Anhang).

Der Anteilsbesitz an Unternehmen mit mindestens 20 Prozent der Anteile zum 31. Dezember 2023 setzt sich wie folgt zusammen:

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Anteile an verbundenen Unternehmen Anteil am Kapital Eigenkapital Ergebnis
in % Tsd. EUR Tsd. EUR
badenova Konzept Verwaltungs-GmbH, Freiburg im Breisgau 100,0 204 7 1)
badenova Konzept GmbH & Co. KG, Freiburg im Breisgau 84,0 100 56 1)
regioDATA Gesellschaft für raumbezogene
Informationssysteme mbH, Lörrach (jetzt: regioDATA GmbH)
51,0 2.074 981
Kunzweiler-GmbH Hoch- und Tiefbau, Rust 100,0 157 -506 1)
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Anteile an sonstigen Beteiligungen Anteil am Kapital Eigenkapital Ergebnis
in % Tsd. EUR Tsd. EUR
Netzgesellschaft Tuttlingen GmbH & Co. KG, Tuttlingen 50,0 4.480 215
Netzgesellschaft Tuttlingen Verwaltungs-GmbH, Tuttlingen 50,0 33 1
regioaqua Gesellschaft für Wasser und Abwasser mbH, Rheinfelden Baden 50,0 128 20 1)
Regionalwerk Hochrhein GmbH & Co. KG, Lauchringen 25,1 4.671 251
Regionalwerk Hochrhein Verwaltungs-GmbH, Lauchringen 25,1 73 2
Stadtnetze Lörrach GmbH & Co. KG, Lörrach 49,0 174 -123
Stromnetzgesellschaft Weil am Rhein GmbH & Co. KG, Weil am Rhein 49,0 184 -241

1) Zahlen lt. Jahresabschluss 2022

Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten mit 44.770 Tsd. EUR (Vorjahr: 44.194 Tsd. EUR) die Verbrauchsabgrenzung des Berichtsjahres. Darüber hinaus ist eine Verbrauchsabgrenzung des Vorjahres mit 746 Tsd. EUR enthalten. Aufgrund der rollierenden Ablesung liegen keine Ablesedaten zum Abschlussstichtag vor. Für die Abgrenzung des Jahresverbrauchs sind daher Schätzungen notwendig. Die Gesellschaft verwendet (angepasste) Lastprofile und wendet hierfür das Individualverfahren an. Die auf die hochgerechneten Verbräuche von den Kunden geleisteten Abschlagszahlungen von 52.720 Tsd. EUR werden mit den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen saldiert.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 365 Tsd. EUR (Vorjahr: 302 Tsd. EUR) sowie sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 468 Tsd. EUR (Vorjahr: 421 Tsd. EUR).

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 239 Tsd. EUR (Vorjahr: 133 Tsd. EUR). Im Vorjahr betrafen zusätzlich 182 Tsd. EUR sonstige Vermögensgegenstände.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Eigenkapital

Alleiniger Anteilseigner der Gesellschaft ist die badenova AG & Co. KG.

Rückstellungen

Die Pensionsverpflichtungen sind durch Rückstellungen voll gedeckt.

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Jahren und dem durchschnittlichen Marktzinssatz nach den vergangenen sieben Jahren beträgt 296 Tsd. EUR und ist ausschüttungsgesperrt, jedoch nicht abführungsgesperrt.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gehen aus dem Verbindlichkeitenspiegel (Anlage 2 zum Anhang) hervor.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit 57.536 Tsd. EUR (Vorjahr: 62.165 Tsd. EUR) den Gesellschafter badenova AG & Co. KG. Sie bestehen im Wesentlichen aus der Erfüllungsübernahme und dem laufenden Verrechnungsverkehr und sind mit bestehenden Forderungen aus der Gewinnabführung, der Gewerbesteuerumlage und dem laufenden Verrechnungsverkehr zum Bilanzstichtag aufgerechnet. Die restlichen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 12.066 Tsd. EUR (Vorjahr: 2.466 Tsd. EUR Lieferungen und Leistungen und 138 Tsd. EUR sonstige Vermögensgegenstände) und sind ebenfalls mit bestehenden Forderungen aus dem laufenden Verrechnungsverkehr lt. Aufrechnungsvereinbarung vom 30. November 2023 zum Bilanzstichtag aufgerechnet.

Mit den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen wurden zum Bilanzstichtag Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 49.876 Tsd. EUR (Vorjahr: 30.660 Tsd. EUR) aufgerechnet.

Latente Steuern

Latente Steuern der Organgesellschaften, die aus Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge entstehen, werden bei der Ermittlung der latenten Steuern bei der Organträgerin badenova AG & Co. KG einbezogen. Für die Ermittlung der latenten Steuern sind die für die badenova AG & Co. KG gültigen Regelungen des Steuerrechts sowie der Steuersatz der badenova AG & Co. KG maßgebend.

Die Differenzen resultieren im Wesentlichen aus unterschiedlichen Bewertungsansätzen bei den Abschreibungen und Beteiligungen sowie den Rückstellungen.

Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein unternehmensindividueller effektiver Steuersatz von 14,34 Prozent zugrunde. Zum Bilanzstichtag ergeben sich ausschließlich aktive latente Steuern.

Es wird von dem Aktivierungswahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht.

Erläuterungen zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die erzielten Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:

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2023 2022
EUR EUR
Netznutzung Strom 153.161.559,69 135.941.256,03
Erlöse Bonus ÜNB EEG 36.949.028,99 36.215.992,50
Erlöse Bonus ÜNB KWK/StromNEV §19 2.780.668,71 2.751.306,83
Summe Stromnetz 192.891.257,39 174.908.555,36
Erdgasnetz 200.254.907,09 132.196.719,27
Wasserversorgung 37.931.099,35 38.625.319,29
Nebengeschäft 39.982.464,31 38.756.034,63
Auflösung Ertragszuschüsse 5.854.868,95 5.853.320,89
476.914.597,09 390.339.949,44

Materialaufwand

Der Materialaufwand setzt sich wie folgt zusammen:

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2023 2022
EUR EUR
Strombezug 89.722.510,13 67.193.939,38
Netznutzung Strom 40.067.466,45 39.726.260,33
Erdgasbezug 84.148.545,85 26.465.062,48
Netznutzung Erdgas 29.704.534,33 18.887.852,89
Biogas-Wälzungsprozess 3.044.586,91 2.519.115,61
Wasserbezug 2.844.360,34 2.930.094,90
übrige Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 19.810.139,15 11.795.414,20
übrige Aufwendungen für bezogene Leistungen 32.430.275,44 31.595.602,09
301.772.418,60 201.113.341,88

Periodenfremdes Ergebnis

In der Gewinn- und Verlustrechnung ist ein Mehrertrag aus aperiodischen Aufwendungen und Erträgen in Höhe von 1.832 Tsd. EUR (Vorjahr: 2.065 Tsd. EUR) enthalten. Dieser Mehrertrag beinhaltet im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen sowie Bezugsaufwendungen und Erlöse für Vorjahre.

Sonstige Angaben

Die Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der badenova AG & Co. KG, Freiburg im Breisgau. Diese stellt als Mutterunternehmen für den größten Kreis von Unternehmen einen Konzernabschluss auf, der in elektronischer Form beim Unternehmensregister eingereicht wird.

Honorar des Abschlussprüfers

Das im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers von 132 Tsd. EUR setzt sich wie folgt zusammen.

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Tsd. EUR
Abschlussprüfungsleistungen 93
andere Bestätigungsleistungen 39

Mitarbeiter/-innen

Im Geschäftsjahr 2023 waren bei der badenovaNETZE GmbH ohne Geschäftsführung durchschnittlich 757 (Vorjahr: 729) Mitarbeiter/-innen beschäftigt. Zusätzlich waren 54 (Vorjahr: 50) Auszubildende tätig. In der Zahl der Mitarbeiter/-innen sind keine leitenden Angestellten enthalten.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Bei der badenovaNETZE GmbH bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Erbbauverträgen und Pachten über die Restlaufzeit in Höhe von 36.519 Tsd. EUR. Zudem besehen Zahlungsverpflichtungen auf Grund von Dienstleistungsverträgen in Höhe von 26.511 Tsd. EUR, davon 13.690 Tsd. EUR gegenüber dem Gesellschafter. Des Weiteren bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von 2.298 Tsd. EUR. Das Bestellobligo für Investitionen beläuft sich auf 44.597 Tsd. EUR.

Haftungsverhältnisse

Gegenüber den Gemeinden Lauchringen und Wutöschingen bestehen seitens der badenovaNETZE GmbH Rückbürgschaftsverpflichtungen für die Regionalwerk Hochrhein GmbH & Co. KG in Höhe von jeweils 602 Tsd. EUR. Der zum 31. Dezember 2023 offene Saldo hieraus beträgt 165 Tsd. EUR.

Aufgrund der Ertragssituation der Gesellschaften ist nicht mit einer Inanspruchnahme der badenovaNETZE GmbH zu rechnen.

§ 6b EnWG

Als wesentliche Geschäfte mit verbundenen Unternehmen im Sinne des § 6b Abs. 2 EnWG sind die Geschäfte mit der badenova AG & Co. KG für Aufwendungen aus der kaufmännischen Betriebsführung, Aufwendungen für in Anspruch genommene IT-Dienstleistungen und sonstiger Dienstleistungen sowie die Erlöse aus Mietund Pachteinnahmen und aus Dienstleistungen zu nennen. Aus den genannten Geschäften mit der badenova AG & Co. KG ergibt sich per Saldo ein Aufwand in Höhe von 15.293 Tsd. EUR.

Außerdem besteht ein Cash-Pooling-Vertrag, in dessen Rahmen der badenovaNETZE GmbH ein Kontokorrentkredit in Höhe von 30.000 Tsd. EUR zur Verfügung steht sowie eine Vereinbarung mit der badenova AG & Co. KG zum Schuldbeitritt mit Erfüllungsübernahme, in deren Rahmen zum Jahresabschluss eine Verpflichtung in Höhe von 85.916 Tsd. EUR festgestellt und mit der Forderung aus dem Cash-Pooling in Höhe von 24.153 Tsd. EUR verrechnet wurde. Über die verbleibende Verpflichtung wurde eine entsprechende Verbindlichkeit erfasst.

Des Weiteren sind die Geschäfte mit der regioDATA Gesellschaft für raumbezogene Informationssysteme mbH für in Anspruch genommene Dienstleistungen sowie Erlöse aus der Erstattung von Personalkosten und aus Mieteinnahmen erbracht worden. Aus den genannten Geschäften ergibt sich per Saldo ein Aufwand von 1.836 Tsd. EUR. Zusätzlich sind Anlagenzugänge aus Geschäften mit der regioDATA Gesellschaft für raumbezogene Informationssysteme mbH in Höhe von 1.874 Tsd. EUR zu nennen.

Darüber hinaus sind die Aufwendungen für in Anspruch genommene Telekommunikations- und ITDienstleistungen, sonstige Dienstleistungen sowie Erlöse aus der Erstattung von Personalkosten, aus Mieteinnahmen und aus Dienstleistungen mit der badenIT GmbH erbracht worden. Aus diesen Geschäften ergibt sich per Saldo ein Aufwand von 2.865 Tsd. EUR. Darüber hinaus sind Anlagenzugänge aus Geschäften mit der badenIT GmbH in Höhe von 292 Tsd. EUR zu nennen.

Ferner sind Geschäfte mit der badenova Energie GmbH für Aufwendungen aus der kaufmännischen Betriebsführung sowie die Erlöse aus Mieteinnahmen und Dienstleistungen erbracht worden. Aus diesen Geschäften ergibt sich einen Ertrag von 1.794 Tsd. EUR.

Des Weiteren sind Leistungen im Sinne des § 6b Abs. 2 EnWG von der Kunzweiler GmbH in Höhe von 347 Tsd. EUR bezogen worden. Zusätzlich sind Anlagenzugänge aus Geschäften mit der Kunzweiler GmbH in Höhe von 2.030 Tsd. EUR zu nennen.

Bezüge des Aufsichtsrats und der Geschäftsführung

Die Angabe der Bezüge des Aufsichtsrats und der Geschäftsführung unterbleibt, da die Gesellschaft vom Befreiungswahlrecht nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch macht.

Organe der Gesellschaft

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Aufsichtsrat
Heinz-Werner Hölscher Vorstandsmitglied der badenova Verwaltungs-AG
Vorsitzender bis 30.04.2024
Hans-Martin Hellebrand Vorstandsmitglied der badenova Verwaltungs-AG
1. stellvertretender Vorsitzender
(Vorsitzender ab 01.05.2024)
Isabel Asmus Betriebsratsvorsitzende
2. stellvertretende Vorsitzende
Geschäftsführung
Robin Grey Geschäftsführung Markt und Entwicklung
Reinhold Lohr, bis 30.06.2023 Geschäftsführung Betriebswirtschaft
Daniel Huber, ab 01.11.2023 Geschäftsführung Technik
Eva Weikl, ab 01.10.2023 Geschäftsführung Betriebswirtschaft
Julie Weiss, bis 31.10.2023 Geschäftsführung Technik

Lt. Gesellschafterbeschluss vom 18. Oktober 2023 wird Julie Weiss die Wiederbestellung als Geschäftsführerin für maximal einen Zeitraum von insgesamt 12 Monaten nach Ablauf des Zeitraums der Elternzeit zugesichert.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres, über die an dieser Stelle zu berichten wäre, haben sich nicht ereignet.

Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss in Höhe von 17.415 Tsd. EUR für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 wird aufgrund eines bestehenden Ergebnisabführungsvertrags an die badenova AG & Co. KG, Freiburg im Breisgau, abgeführt. Eine entsprechende Verbindlichkeit gegenüber verbundenen Unternehmen wurde erfasst, die bereits geleistete Vorabgewinnabführung dagegen aufgerechnet.

 

Freiburg im Breisgau, 8. Mai 2024

Die Geschäftsführung

Eva Weikl

Robin Grey

Daniel Huber

Entwicklung des Anlagevermögens der badenovaNETZE GmbH 2023

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Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzesionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 17.190.398,88 219.476,25 9.013.371,51 670.707,17 9.067.210,79
17.190.398,88 219.476,25 9.013.371,51 670.707,17 9.067.210,79
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 124.247.819,03 142.404,57 896,00 500.396,09 124.889.723,69
2. technische Anlagen und Maschinen 1.637.646.769,42 1* 34.525.181,04 3.834.637,13 13.014.414,83 1.681.351.728,16
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 67.161.354,83 2* 4.565.392,78 33.545.552,02 616.008,92 38.797.204,51
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 24.189.143,61 3* 21.493.383,51 0,00 -14.801.527,01 30.881.000,11
1.853.245.086,89 60.726.361,90 37.381.085,15 -670.707,17 1.875.919.656,47
1.870.435.485,77 60.945.838,15 46.394.456,66 0,00 1.884.986.867,26
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.500.460,24 0,00 0,00 0,00 2.500.460,24
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.800.000,00 20.000,00 200.000,00 0,00 1.620.000,00
3. Beteiligungen 4.500.974,59 322.500,00 0,00 0,00 4.823.474,59
8.801.434,83 342.500,00 200.000,00 0,00 8.943.934,83
GESAMT: 1.879.236.920,60 61.288.338,15 46.594.456,66 0,00 1.893.930.802,09
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Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Zuschreibungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzesionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.564.436,18 690.527,06 9.013.371,51 0,00 0,00 7.241.591,73
15.564.436,18 690.527,06 9.013.371,51 0,00 0,00 7.241.591,73
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 74.725.483,56 2.248.560,17 0,00 0,00 0,00 76.974.043,73
2. technische Anlagen und Maschinen 1.279.260.421,82 44.435.350,48 3.237.858,12 0,00 0,00 1.320.457.914,18
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 59.102.043,30 3.555.292,16 33.534.667,62 0,00 0,00 29.122.667,84
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
1.413.087.948,68 50.239.202,81 36.772.525,74 0,00 0,00 1.426.554.625,75
1.428.652.384,86 50.929.729,87 45.785.897,25 0,00 0,00 1.433.796.217,48
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
GESAMT: 1.428.652.384,86 50.929.729,87 45.785.897,25 0,00 0,00 1.433.796.217,48
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Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzesionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.825.619,06 1.625.962,70
1.825.619,06 1.625.962,70
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 47.915.679,96 49.522.335,47
2. technische Anlagen und Maschinen 360.893.813,98 358.386.347,60
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.674.536,67 8.059.311,53
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 30.881.000,11 24.189.143,61
449.365.030,72 440.157.138,21
451.190.649,78 441.783.100,91
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.500.460,24 2.500.460,24
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.620.000,00 1.800.000,00
3. Beteiligungen 4.823.474,59 4.500.974,59
8.943.934,83 8.801.434,83
GESAMT: 460.134.584,61 450.584.535,74

1* abzgl.verrechnete Investitionszuschüsse -641.402,29

2* abzgl.verrechnete Investitionszuschüsse -16.077,74

3* abzgl.verrechnete Investitionszuschüsse -88.740,78

Verbindlichkeitenspiegel badenovaNETZE GmbH zum 31. Dezember 2023

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31.12.2023
Art der Verbindlichkeit bis zu 1 Jahr 1 - 5 Jahre über 5 Jahre Summe
EUR EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.894.002,68 15.248.686,72 4.916.666,54 24.059.355,94
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 69.601.919,01 0,00 0,00 69.601.919,01
davon gegenüber Gesellschaftern (57.535.724,14) (0,00) (0,00) (57.535.724,14)
Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten 73.495.921,69 15.248.686,72 4.916.666,54 93.661.274,95
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31.12.2022
Art der Verbindlichkeit Summe bis zu 1 Jahr 1 - 5 Jahre über 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 27.953.358,62 3.894.002,68 15.576.010,72 8.483.345,22
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 64.769.694,65 64.769.694,65 0,00 0,00
davon gegenüber Gesellschaftern (62.164.850,09) (62.164.850,09) (0,00) (0,00)
Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten 92.723.053,27 68.663.697,33 15.576.010,72 8.483.345,22

Tätigkeiten - Bilanz zum 31. Dezember 2023

Elektrizitätsverteilung

Aktiva

scroll
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
856.823,73 856.812,74
856.823,73 856.812,74
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
16.909.529,51 16.694.752,41
2. technische Anlagen und Maschinen 102.233.977,15 94.120.168,59
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.867.681,46 2.252.677,78
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 18.555.577,49 12.902.595,36
140.566.765,61 125.970.194,14
141.423.589,34 126.827.006,88
B. Umlaufvermögen
|l. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.206.640,10 2.578.828,74
2. unfertige Leistungen und Erzeugnisse 128.722,39 77.575,04
3. Waren 18.534,62 18.130,53
3.353.897,11 2.674.534,31
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 39.892.039,92 37.691.027,73
abzüglich noch nicht abgerechneter Abschlagszahlungen 18.183.638,16 16.245.399,18
21.708.401,76 21.445.628,55
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.604.450,10 0,00
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen
ein Beteiligungsverhältnis besteht
0,00 12.899,62
4. sonstige Vermögensgegenstände 2.543.026,05 4.171.856,87
26.855.877,91 25.630.385,04
Ill. Kassenbestand 3.275,15 3.199,21
30.213.050,17 28.308.118,56
C. Rechnungsabgrenzungsposten 25.943,07 12.463,66
171.662.582,58 155.147.589,10

Passiva

scroll
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital 127.543.030,41 117.404.940,60
B. Zuschüsse
1. Kapitalzuschüsse 12.468.491,43 11.950.069,32
2. Ertragszuschüsse 2.642.978,09 3.008.530,80
15.111.469,52 14.958.600,12
C. Rückstellungen
Rückstellungen für Pensionen 7.801.745,31 7.014.310,82
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.836.799,75 6.342.617,07
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 15.369.537,59 9.427.120,49
21.206.337,34 15.769.737,56
171.662.582,58 155.147.589,10

Tätigkeiten - Gewinn- und Verlustrechnung
für die Zeit vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023

Elektrizitätsverteilung

scroll
Vorjahr
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 185.874.436,89 170.222.284,87
2. Verminderung (Vorjahr: Erhöhung) des Bestands
an unfertigen Leistungen
- 8.294,54 50.314,78
3. andere aktivierte Eigenleistungen 9.588.465,54 6.415.784,34
4. sonstige betriebliche Erträge 6.252.050,87 2.201.923,34
201.706.658,76 178.890.307,33
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
und für bezogene Waren
- 92.199.677,77 - 69.058.497,07
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen - 46.612.505,03 - 46.268.593,74
- 138.812.182,80 - 115.327.090,81
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter - 17.381.199,32 - 14.969.405,79
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung
- 5.037.948,05 - 4.495.309,06
davon für Altersversorgung -1.664.193,30 EUR
(Vorjahr -1.512.107,75 EUR)
- 22.419.147,37 - 19.464.714,85
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegen-
stände des Anlagevermögens und Sachanlagen
- 14.216.876,34 - 13.368.209,01
8. sonstige betriebliche Aufwendungen - 29.684.350,20 - 27.889.891,09
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 33.899,10 23.030,07
davon aus verbundenen Unternehmen 0,00 EUR
(Vorjahr 16.750,45 EUR)
davon aus der Abzinsung 33.197,62 EUR
(Vorjahr 0,00 EUR)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 526.724,59 - 453.705,35
davon aus verbundenen Unternehmen -247.052,84 EUR
(Vorjahr -739,33 EUR)
davon aus der Aufzinsung -89.523,76 EUR
(Vorjahr -261.058,70 EUR)
- 492.825,49 - 430.675,28
11. erstattete Steuern (Vorjahr: Steuern)
vom Einkommen und vom Ertrag
1.875.751,67 - 1.595,19
davon aus Umlagen 1.875.751,67 EUR
(Vorjahr -1.595,19 EUR)
12. Ergebnis nach Steuern 2.042.971,77 2.408.131,10
13. sonstige Steuern 152.542,37 205.577,95
14. Erträge aus Verlustübernahme 2.195.514,14 0,00
15. Aufwand aus Gewinnabführung 0,00 2.202.553,15
16. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Entwicklung des Anlagevermögens
2023

Elektrizitätsverteilung

scroll
Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.01.2023 Schlüsselungs- Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
überführung
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzesionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
5.552.099,56 145.846,42 76.019,37 3.077.705,06 204.387,96 2.900.648,25
5.552.099,56 145.846,42 76.019,37 3.077.705,06 204.387,96 2.900.648,25
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
41.771.852,70 858.641,40 69.648,01 896,00 426.408,19 43.125.654,30
2. technische Anlagen und Maschinen 384.571.682,90 -122.189,50 14.306.041,64 2.068.424,38 6.465.107,15 403.152.217,81
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 19.230.503,48 782.435,14 1.456.964,16 9.964.614,04 111.187,74 11.616.476,48
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 12.902.595,36 -10.001,84 12.853.587,55 0,00 -7.190.603,58 18.555.577,49
458.476.634,44 1.508.885,20 28.686.241,36 12.033.934,42 -187.900,50 476.449.926,08
GESAMT: 464.028.734,00 1.654.731,62 28.762.260,73 15.111.639,48 16.487,46 479.350.574,33
scroll
Abschreibungen
01.01.2023 Schlüsselungs- Zugänge Abgänge
überführung
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzesionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
4.695.286,82 130.924,79 295.317,97 3.077.705,06
4.695.286,82 130.924,79 295.317,97 3.077.705,06
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
25.077.100,29 481.002,91 658.021,59 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 290.451.514,31 48.490,16 12.220.292,66 1.802.056,47
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 16.977.825,70 688.689,70 1.043.244,12 09.960.964,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
332.506.440,30 1.218.182,77 13.921.558,37 11.763.020,97
GESAMT: 337.201.727,12 1.349.107,56 14.216.876,34 14.840.726,03
scroll
Abschreibungen
Umbuchungen Zuschreibungen 31.12.2023
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzesionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
0,00 0,00 2.043.824,52
0,00 0,00 2.043.824,52
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
0,00 0,00 26.216.124,79
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 300.918.240,66
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00 8.748.795,02
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 335.883.160,47
GESAMT: 0,00 0,00 337.926.984,99
scroll
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzesionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
856.823,73 856.812,74
856.823,73 856.812,74
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
16.909.529,51 16.694.752,41
2. technische Anlagen und Maschinen 102.233.977,15 94.120.168,59
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.867.681,46 2.252.677,78
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 18.555.577,49 12.902.595,36
140.566.765,61 125.970.194,14
GESAMT: 141.423.589,34 126.827.006,88

Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023

Elektrizitätsverteilung

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31.12.2023
Art der Verbindlichkeit bis zu 1 Jahr 1 - 5 Jahre über 5 Jahre Summe
EUR EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 944.685,05 3.699.331,40 1.192.783,30 5.836.799,75
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 15.369.537,59 0,00 0,00 15.369.537,59
davon gegenüber Gesellschaftern (13.644.229,04) (0,00) (0,00) (13.644.229,04)
Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten 16.314.222,64 3.699.331,40 1.192.783,30 21.206.337,34
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31.12.2022
Art der Verbindlichkeit Summe bis zu 1 Jahr 1 - 5 Jahre über 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.342.617,07 883.549,21 3.534.196,83 1.924.871,03
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 9.427.120,49 9.427.120,49 0,00 0,00
davon gegenüber Gesellschaftern (7.168.770,99) (7.168.770,99) (0,00) (0,00)
Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten 15.769.737,56 10.310.669,70 3.534.196,83 1.924.871,03

Tätigkeiten - Bilanz zum 31. Dezember 2023

Gasverteilung

Aktiva

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31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
497.047,26 386.918,25
497.047,26 386.918,25
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
9.712.424,35 11.072.450,49
2. technische Anlagen und Maschinen 196.039.388,00 204.050.155,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.639.813,04 2.300.995,40
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.414.001,98 6.249.890,33
214.805.627,37 223.673.491,72
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.292.434,29 1.305.517,19
2. unfertige Leistungen und Erzeugnisse 29.256,79 13.156,99
3. Waren 243.994,83 559.742,51
1.565.685,91 1.878.416,69
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 43.060.910,90 55.501.439,28
abzüglich noch nicht abgerechneter Abschlagszahlungen 9.953.119,46 10.670.769,46
33.107.791,44 44.830.669,82
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 34.627,84
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen
ein Beteiligungsverhältnis besteht
211.052,55 6.621,93
4. sonstige Vermögensgegenstände 1.507.678,40 1.553.269,98
34.826.522,39 46.425.189,57
III. Kassenbestand 7.549,32 8.108,70
36.399.757,62 48.311.714,96
C. Rechnungsabgrenzungsposten 23.026,12 12.599,35
251.725.458,37 272.384.724,28

Passiva

scroll
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital 157.563.448,50 170.919.723,39
B. Zuschüsse
1. Kapitalzuschüsse 22.713.555,82 23.487.475,87
2. Ertragszuschüsse 8.126.803,61 9.293.684,68
30.840.359,43 32.781.160,55
C. Rückstellungen
Rückstellungen für Pensionen 6.924.543,41 7.090.671,89
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 13.453.991,84 16.075.976,54
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 42.943.115,19 45.517.191,91
56.397.107,03 61.593.168,45
251.725.458,37 272.384.724,28

Tätigkeiten - Gewinn- und Verlustrechnung
für die Zeit vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023

Gasverteilung

scroll
Vorjahr
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 202.512.983,91 135.470.171,03
2. Verminderung (Vorjahr: Erhöhung) des Bestands
an unfertigen Leistungen
25.378,42 - 8.893,52
3. andere aktivierte Eigenleistungen 6.216.084,16 7.286.223,84
4. sonstige betriebliche Erträge 1.697.960,58 5.323.489,27
210.452.407,07 148.070.990,62
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
und für bezogene Waren
- 92.806.329,33 - 31.744.287,97
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen - 36.551.104,85 - 25.880.056,78
- 129.357.434,18 - 57.624.344,75
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter - 15.426.915,73 - 15.132.369,58
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung
- 4.471.498,36 - 4.544.247,07
davon für Altersversorgung -1.477.077,22 EUR
(Vorjahr -1.140.061,21 EUR)
- 19.898.414,09 - 19.676.616,65
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegen-
stände des Anlagevermögens und Sachanlagen
- 27.125.511,64 - 26.978.922,92
8. sonstige betriebliche Aufwendungen - 18.111.217,91 - 17.546.721,24
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 42.621,52 53.274,06
davon aus verbundenen Unternehmen 0,00 EUR
(Vorjahr 42.455,63 EUR)
davon aus der Abzinsung 41.998,88 EUR
(Vorjahr 2.925,00 EUR)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 978.340,25 - 647.610,55
davon aus verbundenen Unternehmen - 569.463,93 EUR
(Vorjahr - 1.873,91 EUR)
davon aus der Aufzinsung - 79.458,01 EUR
(Vorjahr - 267.900,82 EUR)
- 935.718,73 - 594.336,49
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 2.997.249,93 - 4.667.537,05
davon aus Umlagen -2.997.249,93 EUR
(Vorjahr -4.667.537,05 EUR)
12. Ergebnis nach Steuern 12.026.860,59 20.982.511,52
13. sonstige Steuern - 97.032,59 - 84.371,22
14. Aufwand aus Gewinnabführung - 11.929.8328,00 - 20.898.140,30
15. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Entwicklung des Anlagevermögens
2023

Gasverteilung

scroll
Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.01.2023 Schlüsselungs- Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
überführung
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzesionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
7.649.402,37 -290.421,77 117.809,56 2.652.508,34 242.547,01 5.066.828,83
7.649.402,37 -290.421,77 117.809,56 2.652.508,34 242.547,01 5.066.828,83
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
26.507.893,09 -2.096.151,72 0,00 640,00 21.305,22 24.433.686,59
2. technische Anlagen und Maschinen 988.819.591,90 175.418,29 12.807.170,86 1.195.679,87 14.556.043,29 1.005.162.544,47
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 19.364.671,97 -1.656.007,27 1.386.493,14 8.831.597,76 98.686,22 10.362.246,30
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.249.890,33 -29.020,87 5.114.622,01 0,00 -4.921.489,49 6.414.001,98
1.040.942.047,29 -3.605.761,57 19.308.926,01 10.027.277,63 -245.454,76 1.046.372.479,34
GESAMT: 1.048.591.449,66 -3.896.183,34 19.426.735,57 12.679.785,97 -2.907,75 1.051.439.308,17
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Abschreibungen
01.01.2023 Schlüsselungs- Zugänge Abgänge
überführung
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzesionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
7.262.484,12 -260.794,76 220.600,56 2.652.508,35
7.262.484,12 -260.794,76 220.600,56 2.652.508,35
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
15.435.442,60 -1.173.918,75 459.738,39 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 784.769.436,40 -102.353,07 25.496.561,72 1.040.488,58
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 17.063.676,57 -1.461.495,72 948.610,97 8.828.358,56
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
817.268.555,57 -2.737.767,54 26.904.911,08 9.868.847,14
GESAMT: 824.531.039,69 -2.998.562,30 27.125.511,64 12.521.355,49
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Abschreibungen
Umbuchungen Zuschreibungen 31.12.2023
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzesionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
0,00 0,00 4.569.781,57
0,00 0,00 4.569.781,57
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
0,00 0,00 14.721.262,24
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 809.123.156,47
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00 7.722.433,26
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 831.566.851,97
GESAMT: 0,00 0,00 836.136.633,54
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Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzesionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
497.047,26 386.918,25
497.047,26 386.918,25
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
9.712.424,35 11.072.450,49
2. technische Anlagen und Maschinen 196.039.388,00 204.050.155,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.639.813,04 2.300.995,40
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.414.001,98 6.249.890,33
214.805.627,37 223.673.491,72
GESAMT: 215.302.674,63 224.060.409,97

Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023

Gasverteilung

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31.12.2023
Art der Verbindlichkeit bis zu 1 Jahr 1 - 5 Jahre über 5 Jahre Summe
EUR EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.177.526,30 8.527.065,61 2.749.399,93 13.453.991,84
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 42.943.115,19 0,00 0,00 42.943.115,19
davon gegenüber Gesellschaftern (30.653.028,02) (0,00) (0,00) (30.653.028,02)
Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten 45.120.641,49 8.527.065,61 2.749.399,93 56.397.107,03
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31.12.2022
Art der Verbindlichkeit Summe bis zu 1 Jahr 1 - 5 Jahre über 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 16.075.976,54 2.239.440,94 8.957.763,76 4.878.771,84
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 45.517.191,91 45.517.191,91 0,00 0,00
davon gegenüber Gesellschaftern (45.362.621,49) (45.362.621,49) (0,00) (0,00)
Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten 61.593.168,45 47.756.632,85 8.957.763,76 4.878.771,84

Tätigkeiten - Bilanz

grundzuständiger Messstellenbetrieb

Aktiva

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31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
42.407,21 28.005,10
42.407,21 28.005,10
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
990.484,89 818.879,27
2. technische Anlagen und Maschinen 7.430.270,17 6.423.638,05
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 290.625,06 186.483,78
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 9.980,11 27.292,14
8.721.360,23 7.456.293,24
8.763.767,44 7.484.298,34
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 431,55 409,51
Il. Forderungen und sonstige Vermögensgegenständ
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 691.159,41 523.203,54
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.959.483,90 1.124.167,31
3. sonstige Vermögensgegenstände 2.975,91 2.056,15
3.653.619,22 1.649.427,00
IIIl. Kassenbestand 135,00 122,67
3.654.185,77 1.649.959,18
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.553,30 1.004,07
12.420.506,51 9.135.261,59

Passiva

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31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital 11.396.157,85 8.320.616,87
B. Rückstellungen
Rückstellungen für Pensionen 767.842,52 565.072,01
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 240.593,56 243.194,22
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 15.912,58 6.378,49
256.506,14 249.572,71
12.420.506,51 9.135.261,59

Tätigkeiten - Gewinn- und Verlustrechnung
für die Zeit vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023

grundzuständiger Messstellenbetrieb!

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Vorjahr
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 2.123.790,29 1.753.160,10
2. Verminderung (Vorjahr: Erhöhung) des Bestands
an unfertigen Leistungen
1.045,69 488,43
3. andere aktivierte Eigenleistungen 912.456,67 1.083.688,43
4. sonstige betriebliche Erträge 58.741,19 37.905,88
3.096.033,84 2.875.242,84
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
und für bezogene Waren
- 157.480,79 - 86.844,70
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen - 171.507,64 - 146.254,65
- 328.988,43 - 233.099,35
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter - 1.710.646,00 - 1.205.933,24
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung
- 495.830,84 - 362.141,26
davon für Altersversorgung -163.788,26 EUR
(Vorjahr -121.814,83 EUR)
- 2.206.476,84 - 1.568.074,50
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegen-
stände des Anlagevermögens und Sachanlagen
- 1.354.192,46 - 1.072.096,68
8. sonstige betriebliche Aufwendungen - 2.138.367,97 - 1.728.607,78
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.070,55 1.024,33
davon aus verbundenen Unternehmen 0,00 EUR
(Vorjahr 642,27 EUR)
davon aus der Abzinsung 3.001,49 EUR
(Vorjahr 233,10 EUR)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 31.241,38 - 31.437,15
davon aus verbundenen Unternehmen -10.183,55 EUR
(Vorjahr -28,37 EUR)
davon aus der Aufzinsung -8.810,86 EUR
(Vorjahr -21.029,82 EUR)
- 28.170,83 - 30.412,82
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 923.861,60 424.321,55
davon aus Umlagen 923.861,60 EUR
(Vorjahr 424.321,55 EUR)
12. Ergebnis nach Steuern - 2.036.301,09 - 1.332.726,74
13. sonstige Steuern - 9.717,47 - 6.156,26
14. Aufwand aus Gewinnabführung 2.046.018,56 1.338.883,00
15. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023

grundzuständiger Messstellenbetrieb

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31.12.2023
Art der Verbindlichkeit bis zu 1 Jahr 1 - 5 Jahre über 5 Jahre Summe
EUR EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 38.940,02 152.486,87 49.166,67 240.593,56
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 15.912,58 0,00 0,00 15.912,58
Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten 54.852,60 152.486,87 49.166,67 256.506,14
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31.12.2022
Art der Verbindlichkeit Summe bis zu 1 Jahr 1 - 5 Jahre über 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 243.194,22 33.877,82 135.511,30 73.805,10
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.378,49 6.378,49 0,00 0,00
Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten 249.572,71 40.256,31 135.511,30 73.805,10

Erläuterungen zum Tätigkeitsabschluss für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Die Aufteilung der Aktiv- und Passivposten erfolgte weitestgehend direkt über die jeweiligen Sachverhalte. Soweit eine direkte Zuordnung nicht möglich war, erfolgte eine Aufteilung dieser Positionen unter Verwendung von branchenüblichen Verteilungsschlüsseln.

Die Zuordnung der Aufwendungen und Erträge erfolgte über die eingerichtete Profit-Center-Rechnung weitestgehend direkt auf die einzelnen Aufträge und Kostenstellen. Soweit eine direkte Zuordnung nicht möglich war, erfolgte eine Aufteilung dieser Positionen unter Verwendung von branchenüblichen Verteilungsschlüsseln.

Erläuterungen zu Bilanzposten

Anlagevermögen

Die Aufteilung des Anlagevermögens erfolgte überwiegend über eine direkte Zuordnung zu den jeweiligen Tätigkeitsbereichen. Für nicht zuordenbare immaterielle Vermögensgegenstände und Finanzanlagen erfolgte die Aufteilung unter Verwendung des Personalschlüssels. Die nicht direkt zuordenbaren Sachanlagen wurden mit dem Personalschlüssel bzw. dem Belegungsschlüssel verteilt.

Vorräte

Bei den Vorräten erfolgte weitestgehend eine direkte Zuordnung zu den jeweiligen Tätigkeitsbereichen. Nicht zuordenbare Vorräte wurden mit Hilfe von sachgerechten Schlüsseln verteilt (Materialschlüssel, Schlüssel unfertige Leistungen, Personalschlüssel).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgte weitestgehend eine direkte Zuordnung zu den jeweiligen Tätigkeitsbereichen. Die nicht zuordenbaren Forderungen wurden mit dem Forderungsschlüssel verteilt. Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen und den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, erfolgte weitestgehend eine direkte Zuordnung. Nicht direkt zuordenbare Posten wurden mit Hilfe des Personalschlüssels verteilt. Bei den sonstigen Vermögensgegenständen erfolgte soweit möglich eine direkte Zuordnung. Nicht direkt zuordenbare Posten wurden ebenfalls mit Hilfe von sachgerechten Schlüsseln verteilt (Anlageschlüssel, Ergebnisschlüssel, Personalschlüssel).

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Eigenkapital

Das Eigenkapital wurde sachgerecht direkt auf die einzelnen Tätigkeitsbereiche verteilt. Darüber hinaus wurde der sich aufgrund der Verteilung ergebende Unterschiedsbetrag zwischen Aktiva und Passiva dem Eigenkapital zugeordnet.

Zuschüsse

Die Verteilung der Kapital- und Ertragszuschüsse erfolgte über direkte Zuordnung.

Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen wurden mit Hilfe des Personalschlüssels verteilt.

Verbindlichkeiten

Die Aufteilung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erfolgte mit Hilfe des Anlageschlüssels. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erfolgte soweit möglich eine direkte Zuordnung. Nicht direkt zuordenbare Posten wurden mit Hilfe von sachgerechten Schlüsseln verteilt (Personalschlüssel, Liquiditätszuflussschlüssel, Gewinnabführungsschlüssel).

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel dargestellt.

Erläuterungen zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse und sonstige betriebliche Erträge

Die Zuordnung der Erlöse erfolgte direkt auf Basis von Auswertungen aus der Verbrauchsabrechnung sowie unter Berücksichtigung der direkten Zuordnung zu Aufträgen. Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen erfolgte die Zuordnung z. T. über sachgerechte Schlüssel (z.B. Erlöse aus Personalgestellung).

Materialaufwand und sonstige betriebliche Aufwendungen

Die Aufteilung der Aufwendungen erfolgte unter Berücksichtigung der direkten Zuordnung zu den Kostenstellen und Aufträgen (z.B. Strombezug). Weitere Positionen, die nicht direkt zuordenbar waren, wurden mit sachgerechten Schlüsseln zwischen den Tätigkeiten aufgeteilt (Personalschlüssel, Anlageschlüssel, Belegungsschlüssel, Ergebnisschlüssel), z.B. Aufwendungen für bezogene Fremdleistungen.

Zinsergebnis

Die Zuordnung der Zinserträge und -aufwendungen erfolgte zum einen unter Berücksichtigung der direkten Zuordnung zu den Tätigkeitsbereichen sowie zum anderen mit einer sachgerechten Schlüsselung (Anlageschlüssel).

Steuern

Die Steuern wurden unter Berücksichtigung des Ergebnisschlüssels verteilt.

 

Freiburg im Breisgau, 8. Mai 2024

Die Geschäftsführung

Eva Weikl

Robin Grey

Daniel Huber

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die badenovaNETZE GmbH, Freiburg im Breisgau

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der badenovaNETZE GmbH, Freiburg im Breisgau, – bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden – geprüft. Darüber hinaus haben wir en Lagebericht der badenovaNETZE GmbH, Freiburg im Breisgau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote).

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Angaben im Lagebericht oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten zu dem Schluss gelangen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen

Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG

Prüfungsurteile

Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeiten Elektrizitätsverteilung, Gasverteilung und Grundzuständiger Messstellenbetrieb nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG sowie § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG - bestehend jeweils aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie die als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse - geprüft.

Nach unserer Beurteilung wurden die Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entsprechen die beigefügten Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und der Tätigkeitsabschlüsse in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F. (07.2021)) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG“ weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen des IDW Qualitätssicherungsstandards: Anforderungen an die Qualitätssicherung in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QS 1 (09:20229)) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für die Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten. Die gesetzlichen Vertreter sind auch verantwortlich für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten.

Die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt „Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht“ hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der jeweilige Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens , Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen,

ob die gesetzlichen Vertreter ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten haben und

ob die Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG entsprechen.

Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG beinhaltet.

Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sowie § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.

Unsere Verantwortung für die Prüfung der Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den jeweiligen Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können.

 

Stuttgart, 14. Mai 2024

RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Bernhard Holz
Wirtschaftsprüfer

Markus Mock
Wirtschaftsprüfer

Feststellung

Der Jahresabschluss der badenovaNETZE GmbH für das Geschäftsjahr 2023 wurde am 10.07.2024 festgestellt.

Bericht des Aufsichtsrats der badenovaNETZE GmbH

1. Bericht über das Ergebnis der eigenen Prüfung

Die Geschäftsführung hat mit der Vorlage vom 10.07.2024 den Jahresabschluss für das Geschäfts-jahr 2023 und den Lagebericht zur Prüfung vorgelegt. Aufgrund des Gewinnabführungsvertrags musste über die Ergebnisverwendung nicht entschieden werden.

Nach eigener Prüfung werden keine Einwendungen gegen den Jahresabschluss und den Lagebericht erhoben.

2. Mitteilung über die eigene Tätigkeit des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2023 keine Sitzungen abgehalten, allerdings 3 Beschlüsse im schriftlichen Umlaufverfahren getroffen. Berichte entsprechend § 90 Abs. 3 AktG wurden durch den Aufsichtsrat von der Geschäftsführung nicht angefordert. Anlass zur Anforderung weiterer Berichte durch den Vorstand gab es aus Sicht des Aufsichtsrates nicht. Ein Erfordernis zur Bildung von Ausschüssen des Aufsichtsrates war nicht gegeben.

3. Erklärung zum Jahresabschluss der Geschäftsführung

Der Aufsichtsrat billigt den von der Geschäftsführung aufgestellten Jahresabschluss 2023 mit der Feststellung, dass aufgrund eigener Prüfung keine Einwendungen gegen den Jahres-abschluss und den Lagebericht erhoben werden.

 

Freiburg, 11.07.2024

Vorsitzender des Aufsichtsrats

Hans-Martin Hellebrand

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