Forschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wera Mayer seit 16.10.2024 | Prokura |
Mandy Bührmann seit 8.7.2022 | Geschäftsführer |
Henrik Niemeyer seit 14.9.2020 | Geschäftsführer |
Wencke Niemeyer seit 14.9.2020 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HN GmbHHasbergenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022HN GmbH, HasbergenA. Grundlagen der Gesellschaft Die HN GmbH, im Folgenden auch Gesellschaft genannt, ist in der Automobilbranche tätig und bietet die Lieferung von Neuwagen zu Internet-Konditionen aber mit dem Service eines Autohauses. Die Gesellschaft vermittelt darüber hinaus auch Leasing- und Finanzierungsgeschäfte. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach dem deutlichen Rückschlag im Coronajahr 2020 um 15% auf 68,2 Millionen Pkw, setzte weltweit 2021 bei den Neuzulassungen mit einem Zuwachs um 4,2% auf 71,3 Millionen Pkw eine Konsolidierung ein. Im Jahr 2022 kam es nur zu einem minimalen Wachstum auf 71,7 Millionen, wodurch der Weltmarkt weiterhin um rund 12 Millionen Einheiten unter dem Vorkrisenniveau von 2018 liegt. Im Jahr 2022 wurden in Deutschland 2,65 Millionen PKW neu zugelassen, was einer Zunahme um 1,1% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Davon wurden 64,1% (-0,9%) der Neuwagen gewerblich und 35,9% (+4,9%) privat zugelassen. Auch der Wandel der Antriebsarten setzte sich in 2022 fort. Der Anteil der Benziner verringerte sich auf 32,6% (-11,2%) und der Anteil der Diesel auf 17,8% (-9,9%). Die alternativen Antriebsarten schlossen das Jahr 2022 fast ausschließlich mit positiven Vorzeichen ab. Der Anteil der hybridangetriebenen Fahrzeuge lag 2022 bei 31,2% (+9,6%), der der flüssiggasbetriebenen PKW bei 0,6% (+48,3%), der der erdgasbetriebenen PKW bei 0,1% (-52,9%) und der der Elektro-PKW bei 17,7% (+32,2%). Auch in 2022 wirkt sich die Coronakrise noch auf den deutschen Autohandel aus. Insbesondere die weiterhin angespannten Lieferketten, brachten bei zahlreichen Herstellern die Produktion zweitweise ins Stocken und führten somit auch zu längeren Lieferzeiten. Hinzu kam in 2022 noch der Krieg Russlands gegen die Ukraine, der zu weiteren massiven Störungen bei der Produktion führte. Es gab steigende Preise für Rohstoffe und Produkte und aufgrund gestörter Transportwege konnten viele Teilprodukte ihr Ziel nur verspätet oder gar nicht mehr erreichen. Durch unser kontaktloses breitgefächertes Geschäftskonzept sowie eine stetige solide Basisarbeit, um unsere Angebote attraktiver zu gestalten, konnten wir unseren Umsatz jedoch weiter steigern und Schwankungen durch äußere Einflüsse erfolgreich abfedern. 2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Wir können auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Ertragslage Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 5.462 von TEUR 43.370 auf TEUR 48.832 gestiegen. Der Rohertrag ist jedoch um TEUR 101 von TEUR 1.876 auf TEUR 1.775 gesunken. Das entspricht einer Verringerung des Rohertrags um 5,40%. Die Rohertragsquote hat sich um 0,69 %-Punkte verringert und beträgt in 2022 3,63 %. Das Ergebnis vor Steuern vom Einkommen und Ertrag war im Wirtschaftsjahr 2022 mit TEUR 880 trotz der Verringerung im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 127 zufriedenstellend. Die Gesamtkapitalrentabilität vor Zinsen und Steuern betrug 15,58%. Die Entwicklung der Ertragslage entsprach insgesamt der Planung für 2022. Finanz- und Vermögenslage Das Umlaufvermögen hat sich um TEUR 225 auf TEUR 10.935 erhöht, was auch zu einer Erhöhung der Bilanzsumme um TEUR 8 auf TEUR 11.554 geführt hat. Diese Zunahme ergibt sich durch die gestiegene Anzahl an ausgelieferten, aber noch nicht bezahlten Fahrzeugen. Was sich auch in dem Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 1.883 von TEUR 592 auf TEUR 2.475 widerspiegelt. Das Eigenkapital ist im Vergleich zum Vorjahr um 26,21% gestiegen. Die Höhe der sonstigen Rückstellungen beläuft sich auf insgesamt TEUR 69. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 973 von TEUR 2.470 auf TEUR 3.443 erhöht, was sich durch die steigende Anzahl der Aufträge ergibt. Das Sachanlagevermögen ist durch Eigenkapital zu 100% gedeckt. Die Finanzierung des laufenden Geschäfts erfolgte durch die erhaltenen Anzahlungen. Darüber hinausgehende Vorleistungen werden durch Eigenmittel gedeckt. Die zur Verfügung stehenden Kredit - und Einkaufslinien werden nicht bzw. nur kurzfristig benötigt. Investitionen Es wurden Sachinvestitionen in Höhe von TEUR 5 durchgeführt. Diese betreffen im Wesentlichen die Verbesserung der technischen Ausstattung der Mitarbeiter. Personal Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter hat sich von 9 auf 10 erhöht. Die Bearbeitung der steigenden Anzahl von Auftragseingängen wurde darüber hinaus durch die Optimierung von Arbeitsabläufen weiter und stetig kompensiert und optimiert. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Personalkosten leicht gesunken. Die Abnahme beträgt TEUR 30. Dieser Abfall resultiert insbesondere aus einer veränderten Erfolgsvergütung. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Aufgrund der in der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage dargestellten Sachverhalte zur Ergebnisentwicklung und zum Finanzmanagement wird die wirtschaftliche Lage des Unternehmens als stabil eingeschätzt. So sind auch in der Zukunft der laufende Geschäftsbetrieb gewährleistet und die Voraussetzungen für ein weiteres Wachstum in Umsatz und Ertrag gegeben. 3. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: • Umsatzentwicklung • Rohergebnis • Jahresergebnis Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz, Umsatzrentabilität, Rohergebnis sowie Betriebsergebnis heran. Zu den Kennzahlen Umsatz, Rohergebnis und Betriebsergebnis verweisen wir auf unsere Ausführungen unter 2. Neben den genannten finanziellen Leistungsindikatoren beziehen wir in unsere Unternehmenssteuerung auch die Verkaufszahlen der Vorjahre mit ein. Dabei werden auch das Kaufverhalten der Kunden und deren Ansprüche an den Markt mitberücksichtigt. Die Umsatzrentabilität ist im Vergleich zum Vorjahr von 1,67% auf 1,29% gesunken. C. Chancen- und Risikobericht Unser Unternehmen unterliegt grundsätzlich den allgemeinen wirtschaftlichen und politischen Chancen und Risiken. Die größte Ungewissheit für die Folgejahre liegt in der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie und des Ukraine-Kriegs und deren insbesondere wirtschaftlichen Folgen. Diese Entwicklung beobachten wir fortlaufend und nehmen entsprechende Anpassungen in unserer Geschäftsplanung vor. Die HN GmbH ist aufgrund der Markenvielfalt nicht von der Geschäftspolitik eines Herstellers abhängig. Außerdem ist der Kundenstamm aufgrund des Online-Geschäftsmodells nicht auf eine bestimmte Region beschränkt, sondern verteilt sich deutschlandweit. Aufgrund der großen Risikostreuung hatte auch die Corona-Pandemie und der Krieg in der Ukraine nur vorübergehende Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung. Wir arbeiten kontinuierlich daran, neue Geschäftszweige und -partner zu generieren. Es findet eine ständige Weiterentwicklung und Ausweitung der Geschäftsfelder statt. Dabei werden sowohl bereits bekannte Strukturen optimiert als auch neue Ideen entwickelt und Wege beschritten. D. Prognosebericht Aufgrund der anhaltenden Lieferengpässe seit dem Beginn der Coronakrise und vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs rechnen Ökonomen mit einem geringeren Wachstum der globalen Wirtschaft. Unser Geschäftsmodell und unsere stetigen Bemühungen, uns an die aktuellen Veränderungen und Gegebenheiten anzupassen, lassen uns für 2023 mit einem Umsatz von ca. TEUR 65.000 rechnen. Dies entspricht einer Steigerung von 33,11% gegenüber dem Jahr 2022. Für 2024 erwarten wir einen weiteren Umsatzzuwachs von ca. TEUR 3.000, was eine Steigerung um ca. 4,62% gegenüber 2023 bedeuten würde. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang für das Geschäftsjahr 2022HN GmbH, Hasbergen1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der HN GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 Abs. 2 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben, da diese Handhabung der tatsächlichen Nutzungsdauer nicht entgegensteht. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die geleisteten Anzahlungen wurden zum Nennwert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten (Nominalwerte) oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Forderungen gegen Gesellschafter werden gesondert ausgewiesen. Die Rückstellungen wurden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich war, um alle erkennbaren Risiken angemessen und ausreichend zu berücksichtigen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Angaben zur Bilanz Eigenkapital Der Bilanzgewinn hat sich wie folgt entwickelt:
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von EUR 402.047,65 (Vorjahr: EUR 239.803,20) innerhalb eines Jahres fällig. Die übrigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr insgesamt eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den übrigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 429.205,14 (Vorjahr: EUR 17.197,20) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 20,31 (Vorjahr: EUR 0,00) enthalten. 4. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2022 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus dem Mietvertrag für die Geschäftsflächen von jährlich EUR 16.200,00. 5. Sonstige Angaben Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 10 , davon waren durchschnittlich 2 männlich und 8 weiblich. Im Geschäftsjahr 2022 erfolgte die Geschäftsführung durch den Geschäftsführer: Henrik Niemeyer, Kaufmann, Tecklenburg Mandy Bührmann, Bad Essen (ab dem 8. Juli 2022) Der Geschäftsführer Herr Henrik Niemyer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Frau Mandy Bührmann vertritt die Gesellschaft gemeinsam mit einem anderen Geschäftsführer oder einem Prokuristen. Es wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.
Hasbergen, den 25. September 2023 HN GmbH Geschäftsführung gez. Henrik Niemeyer gez. Mandy Bührmann AnlagespiegelHN GmbH, HasbergenEntwicklung des Anlagevermögens
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 07.04.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkWiedergabe des Bestätigungsvermerks und Schlussbemerkung Der vorliegende Jahresabschluss wurde in gesetzlich zulässigem Maß zum Zweck der Offenlegung verkürzt. Der beigefügte Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die HN GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HN GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HN GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Osnabrück, den 25. März 2024 H
D T Hartmann Hillebrenner Husmann Partnerschaft (mbB)
Hillebrenner, Wirtschaftsprüfer Schmitz-Klüner, Wirtschaftsprüfer |
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