Bach Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Volker Link seit 9.1.2025 | Geschäftsführer |
Benjamin Zajda seit 8.7.2024 | Prokura |
Markus Köhler seit 8.7.2024 | Prokura |
Sebastian Albrecht Bach seit 20.12.2012 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 51.00% | |
| 25.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Bach Holding GmbHEigenbeteiligung | 24.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Auto Bach GmbHLimburg a. d. LahnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lageberichtder Auto Bach GmbH (VW Markengesellschaft)I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens 1.1. Organisatorische, rechtliche Struktur der Gesellschaft im Jahr 2023 Die Auto Bach GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Bach Holding GmbH. Geschäftsführer ist Herr Sebastian Bach. 1.2. Standorte der Gesellschaft, Absatzmarkt und Position im Wettbewerb Die Tätigkeit der operativen Betriebe umfasst den Handel mit Fahrzeugen, die Reparatur derselben sowie den Verkauf von Kfz-Ersatzteilen und Zubehör. Die Gesellschaft hält am Standort Limburg einen VW-PKW- und einen VW-Nutzfahrzeuge-Händler- und Servicevertrag. Am Standort Bad Homburg werden ein VW-PKW-Händler- und Servicevertrag, ein VW-Nutzfahrzeuge-Händler- und Servicevertrag sowie ein SKODA-Servicevertrag gehalten. Am Standort Weilburg wird neben dem VW-PKW- und dem VW-Nutzfahrzeuge- auch ein Audi-Servicevertrag gehalten. Die Betriebsanlagen befinden sich bis auf den Standort Bad Homburg im Eigentum einer Gesellschaft der Auto Bach Unternehmensgruppe und sind angemietet. An allen drei Standorten wird neben dem Neuwagenverkauf und dem Service auch der Handel mit Gebrauchtfahrzeugen betrieben. Die nächsten VW-PKW- bzw. VW-Nutzfahrzeug-Vertragshändler sitzen im Großraum Limburg/Weilburg in Bad Camberg, Idstein und Koblenz. Im Großraum Bad Homburg sind die nächstgelegenen VW Betriebe (PKW bzw. Nutzfahrzeuge) in Oberursel, Usingen, Königstein, Kronberg und Frankfurt am Main vertreten. 2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft tätigt keinerlei Produktentwicklungen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Der gesamte Jahresverlauf 2023 der deutschen Wirtschaft war von einer wirtschaftlichen Stagnation inklusive hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten gekennzeichnet. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland war im Jahr 2023 nach den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Zum Jahresbeginn wurde allgemein eine stärkere Entwicklung erwartet. Ursache für die nun schwächere Entwicklung sind die Nachwirkungen der Kaufkraftverluste aus der Energiepreiskrise, welche den privaten Konsum geschwächt haben. Ebenfalls hat die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen einen Einfluss darauf. Im Jahr 2023 wurden rund 2,84 Millionen Neuwagen zugelassen, das sind +7,3 Prozent mehr als 2022. 67,1 Prozent (+12,4 %) der Neuwagen wurden gewerblich und 32,8 Prozent (-1,9 %) privat zugelassen. Knapp die Hälfte aller Pkw (1.379.260/48,5 %) waren mit einem alternativen Antrieb ausgestattet. Batterieelektrische Pkw (BEV) nahmen um +11,4 Prozent zu, Plug-in-Hybride waren mit -51,5 Prozent rückläufig. Die deutschen Marken verzeichneten im Jahr 2023 überwiegend gestiegene Neuzulassungszahlen. Smart verzeichnete mit +42,9 Prozent das stärkste Plus und einen Anteil von 0,6 Prozent. Ebenfalls zweistellig waren die Zugewinne bei MAN (+26,1 %/0,1 %), Audi (+15,7 %/8,7 %), Mini (+14,4 %/1,6 %), Mercedes (+13,7 %/9,8 %), Porsche (+12,0 %/1,2 %) und BMW (+11,2 %/8,2 %). VW (+7,9 %/18,2 %) und Opel (+0,2 %/5,1 %) erreichten einstellige Zulassungssteigerungen. Bei Ford (-11,2 %/4,1 %) zeigte sich das Jahr 2023 hingegen rückläufig. Mit einem Anteil von 18,2 Prozent war VW in 2023 weiterhin anteilsstärkste deutsche Marke. Bei den Importmarken fielen die Jahresergebnisse verschieden aus. Während GWM (+19.316,7 %/0,2 %), Lotus (+161,0/0,0 %) und Nio (+153,6 %/0,0 %) deutliche Zuwächse aufwiesen, zeigten sich bei LEVC (-94,2 %/0,0 %), Lada (-80,3 %/0,0 %), Lynk & Co (-65,4 %/0,1 %), Mitsubishi (-44,8 %/0,7 %), und DS (-39,6 %/0,1 %) Rückgänge von mehr als 30 Prozent. Die Importmarken wurden in der Jahresbilanz von Skoda (+17,1 %) mit einem Anteil von 5,9 Prozent angeführt, gefolgt von Seat (+18,8 %) mit 4,7 Prozent. Der Anteil benzinbetriebener Pkw (978.660/+13,3 %) lag mit 34,4 Prozent über dem Vorjahresniveau (32,6 %); der Anteil dieselbetriebener Pkw (486.581/+3,0 %) wies in der Jahresbilanz 17,1 Prozent (Vorjahr: 17,8 %) aus. Bei den alternativen Antriebsarten fielen die Jahresergebnisse unterschiedlich aus. 840.304 hybridangetriebene Fahrzeuge (+1,6 %) erreichten einen Anteil von 29,5 Prozent, darunter befanden sich 175.724 Plug-in-Hybride (-51,5 %) mit einem Anteil von 6,2 Prozent. 524.219 Elektro-Pkw (BEV) wiesen mit einem Anteil von 18,4 Prozent eine Steigerung von +11,4 Prozent auf. Flüssiggasbetriebene Pkw (13.147/-12,4 %) waren mit einem Anteil von 0,5 Prozent und erdgasangetriebene Pkw (1.327/-28,1 %) mit 0,0 Prozent im Jahr 2023 vertreten. Trotz des plötzlichen Förderstopps im Dezember legte die Zahl der neu zugelassenen Elektroautos auf rund 54.700 zu. Im November waren es noch knapp 45.000 Einheiten. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat brachen die BEV-Zahlen allerdings um 47,6 Prozent ein. Ende 2022 war der Kauf reiner Elektroautos noch stärker vom Staat gefördert worden, viele Interessenten zogen ihre Käufe vor und sorgten so für außergewöhnlich hohe Neuzulassungszahlen. Wichtigste Neuwagenkäufer waren im vergangenen Jahr die Firmen- und Flottenkunden. Wie aus einer Auswertung der Zulassungszahlen durch die Marktforschung Dataforce hervorgeht, haben diese im Jahresverlauf 2023 gut 40.000 Fahrzeuge mehr neu zugelassen als die privaten Konsumenten. Ein Jahr zuvor hatte der private Kanal noch um gut 80.000 Einheiten vorne gelegen. Die Neuzulassungen der Firmenkunden lagen im zurückliegenden Jahr um knapp 110.000 Einheiten über dem Ergebnis des Jahres 2022. Der relevante Flottenmarkt legte damit im Jahresvergleich um 12 Prozent zu. Die Käufer im Privatkundenmarkt waren eher zurückhaltend. Die Zahl der privaten Erstzulassungen sank im Jahresverlauf 2023 sogar um 2 Prozent oder 18.000 Einheiten. Damit war der echte Privatmarkt der einzige Absatzkanal mit rückläufigen Werten. Dafür haben die Eigenzulassungen der Hersteller und Händler, die ja letztlich im Privatmarkt landen, über die vergangenen zwölf Monate wieder zugelegt: Über Tages-, Kurz-, und Vorführzulassungen kamen im Gesamtjahr 635.000 Einheiten auf die Straßen - das waren 11,4 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die Jahresbilanz des Gebrauchtfahrzeugmarktes schloss mit 7.024.629 (+5,7%) umgeschriebenen Kfz. Mehr als 6,03 Millionen Pkw (+6,9 %) wechselten im Laufe des Jahres den Halter beziehungsweise die Halterin. 2. Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf war trotz der bestehenden Einflüsse durch den erhöhten inflationsbedingten Kostendruck sehr zufriedenstellend. Der Umsatz blieb hinter dem Plan, das Ergebnis vor Steuern konnte jedoch deutlich gegenüber Plan gesteigert werden. Das Neuwagengeschäft profitierte im Bereich der Auftragseingänge von der staatlichen Förderung der Elektro- und Hybridfahrzeuge. Durch die sich größtenteils normalisierende Liefersituation schlossen die Auslieferungen leicht über dem Niveau des Vorjahres, blieben aufgrund der anhaltenden Unsicherheiten bei den Verbrauchern jedoch hinter den Budgeterwartungen zurück. Das Gebrauchtwagengeschäft schloss bei den Auslieferungen zwischen Plan und Vorjahr. Trotz des generell volatilen Gebrauchtwagenmarktes konnten die Roherträge im Vergleich zu Vorjahr und Plan deutlich gesteigert werden. Hinsichtlich des Ergebnisses schloss der Bereich deutlich über Plan aber unter Vorjahr. Im Bereich After Sales lagen die verkauften Stunden deutlich unterhalb der Planung, verfehlten das Vorjahresergebnis aber nur knapp. Das EBT lag knapp unter Vorjahresniveau und deutlich unter Plan. Der Geschäftsverlauf war befriedigend. 3. Lage Die Lage der Gesellschaft ist bedingt zufriedenstellend, das automobile Geschäft verlangt jedoch ein immer wiederkehrendes Anpassen an Marktsituationen. 3.1. Ertragslage Die Umsatzerlöse erhöhten sich um 4,9 % gegenüber dem Vorjahr auf T€ 84.566. In allen Segmenten wurden gegenüber dem Vorjahr höhere Erlöse erzielt. Während die Erlöse im Segment Gebrauchtwagenverkauf gegenüber dem Vorjahr um 7,5 % stiegen, bewegten sich die Erlöse im Segment Neuwagenverkauf mit + 0,1 % nur leicht über dem Vorjahresniveau. In den Segmenten Teiledienst und Kundendienst wurden die Erlöse im Jahresvergleich jeweils um + 3,1 % gesteigert. Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 189 auf T€ 550, was wesentlich auf erhaltene Gutschriften zurückzuführen ist. Der Materialaufwand erhöhte sich unterproportional in Bezug zur Entwicklung der Gesamtleistung um 3,7 % auf T€ 63.480. Die Materialaufwandsquote verbesserte sich um 0,8 %-Punkte auf 75,1 %. Das Rohergebnis verbesserte sich dementsprechend deutlich um T€ 2.065 auf T€ 21.851. Die Personalaufwendungen stiegen um T€ 487 (+ 4,6 %). Ursächlich hierfür war in erster Linie eine höhere Mitarbeiterzahl. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um T€ 1.075 (+ 17,6 %). Der Anstieg ist wesentlich durch höhere Raumkosten (+ T€ 241), Kosten der Warenabgabe (+ T€ 219) und Werbekosten (+ T€ 136) bedingt. Das Betriebsergebnis verbesserte sich insgesamt um T€ 343 auf T€ 2.245 gegenüber dem Vorjahr. Das Finanzergebnis verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich vor allem aufgrund gestiegener Zinsaufwendungen um T€ 621 auf - T€ 1.147. Insgesamt ergibt sich ein Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung in Höhe von T€ 1.054 (Vorjahr: T€ 1.336). 3.2. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 3.838 oder 13,4 % auf T€ 32.450 erhöht. Auf der Aktivseite sind im Wesentlichen der Fahrzeugbestand im Umlaufvermögen (+ T€ 4.542), der Bestand an Vorführwagen (+ T€ 1.121) sowie die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (+ T€ 1.053) gestiegen. Dem gegenüber verminderten sich hauptsächlich die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (- T€ 3.044). Bei den Passiva haben sich hauptsächlich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (+ T€ 5.503) erhöht. Gegenläufig sind die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (- T€ 1.326) zurückgegangen. Auf Grund des Ergebnisabführungsvertrages beträgt das Eigenkapital unverändert gegenüber dem Vorjahr T€ 538. Als Folge der verringerten Bilanzsumme verminderte sich die Eigenkapitalquote auf 1,7 % (Vj: 1,9 %). 3.3. Finanzlage Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Monatliche Auswertungen im Rahmen eines Finanzstatus zeigen die Guthabenbestände sowie die Inanspruchnahme der Kreditlinien auf. Es erfolgt innerhalb der Auto Bach Gruppe eine aktive Liquiditätssteuerung. Die Finanzierung der Lager-, Vorführwagen und Gebrauchtwagen erfolgt durch die Volkswagen Bank GmbH über sog. Einkaufsfinanzierungslinien. Den einzelnen Firmen des Auto Bach Konzerns steht bei der Volkswagen Bank GmbH ein Gesamtkreditrahmen zur Verfügung. Die einzelnen Gesellschaften haften gesamtschuldnerisch bis zur Höhe des Gesamtkreditrahmens. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist mit - T€ 7.072 (Vorjahr: + T€ 1.127) deutlich negativ, was wesentlich auf den Aufbau der Fahrzeugbestände im Anlage- und Umlaufvermögen zurückzuführen ist. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen zum Bilanzstichtag T€ 25.004, was einem Anstieg gegenüber dem Vorjahr von T€ 5.503 oder 28,2 Prozent entspricht. Zum Bilanzstichtag bestanden freie Kontokorrentlinien in Höhe von 6,6 Mio. € sowie freie Linien für Fahrzeugfinanzierung in Höhe von 8,8 Mio. €. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Die interne Unternehmenssteuerung erfolgt unterjährig anhand der durch das Controlling aufbereiteten Kennzahlen aus den Monatsabschlüssen. Hier erfolgt ein Soll-/Ist-Abgleich mit Abweichungsanalyse. Neben der Ertragsanalyse der einzelnen Geschäftsbereiche (Neuwagen, Gebrauchtwagen, After-Sales) wird auch der Auftragseingang, die Auslieferungen, der Auftragsbestand sowie die Fahrzeugbestände analysiert und die erforderlichen Maßnahmen eingeleitet. Daneben erfolgen planmäßig Besprechungen mit den Bereichsverantwortlichen über die gesamte Auto Bach-Gruppe. Als wesentliche Kennzahlen werden die Umsatzerlöse, der Materialaufwand (Marge) und das Ergebnis gesehen. 5. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Eine wesentliche Voraussetzung für unseren wirtschaftlichen Erfolg sind leistungsfähige Mitarbeiter. Aus diesem Grund investieren wir in gute Aus- und Weiterbildung sowie in eine hohe Arbeitssicherheit. Dazu gehören das gezielte Fördern des Führungsnachwuchses, die Weiterbildung in allen Unternehmensbereichen, die intensive Ausbildung von Jugendlichen sowie hohe Arbeitsschutzstandards. Unsere Maßnahmen im Personalbereich spiegeln sich in einer hohen Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiter und einer geringen Fluktuationsrate wider. Unser Ziel ist es auch weiterhin, unseren Kunden ausgezeichneten Service anzubieten und die bestmögliche Kundenzufriedenheit zu erreichen. Mit unseren hochqualifizierten Mitarbeitern und unseren effizienten Reparaturmethoden können wir eine schnelle und reibungslose Abwicklung von Kundenaufträgen gewährleisten. Unser geschultes Verkaufspersonal stellt eine individuelle Beratung und umfassende Betreuung im Bereich Neu- und Gebrauchtwagenverkauf sowie Zubehörhandel sicher. Der Dialog zwischen Kunde und Unternehmen über die Qualität der gelieferten Leistung wird immer wichtiger und ist auch für die Auto-Bach-Gruppe ein wichtiger Leistungsindikator. Aus diesem Grund erfolgen regelmäßige telefonische Abfragen zur Kundenzufriedenheit. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse nutzen wir zum Erkennen der Kundenwünsche und zur stetigen Verbesserung unserer Dienstleistungen. Wir evaluieren derzeit, wie die gesetzlich verpflichtende Nachhaltigkeitsberichterstattung ab dem Geschäftsjahr 2025 umgesetzt werden kann. III. Prognosebericht Das Budget 2024 weist für die Auto Bach GmbH, Limburg ein positives Ergebnis aus, welches allerdings deutlich unter dem Niveau des Vorjahres liegt. Die geplanten Umsatzerlöse liegen deutlich über Vorjahresniveau, aufgrund einer höheren Materialaufwandsquote wird jedoch ein deutlich geringeres Ergebnis der Gesellschaft geplant. Im Zusammenhang mit den Auswirkungen der gestiegenen Inflation und dem damit einhergehenden erhöhten Kostendruck für die Verbraucher sowie gestiegener Zinsen ist mit Blick auf die zukünftige Entwicklung von einer erhöhten Prognoseunsicherheit für 2024 auszugehen. Insoweit können wir eine negative Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage und ein Ergebnis vor Steuern unterhalb des Vorjahres nicht ausschließen. Die Auslieferungen der Neuwagen liegen per März 2024 aufgrund der sich entspannenden Belieferungssituation durch die Hersteller über Plan und über dem Niveau des Vorjahres. Die Auslieferungen im Bereich Gebrauchtwagen liegen unter Plan jedoch über Vorjahr, die Volumenlücke kann jedoch durch im Vergleich stärkere Erträge kompensiert werden. Die Auftragseingänge liegen zum Ende des ersten Quartals 2024 über Plan und Vorjahr. Der Service (verkaufte Stunden) liegt per März 2024 leicht über Vorjahresniveau, aber unter Budget. Das Ergebnis vor Steuern liegt per April 2024 deutlich unter Plan aber über Vorjahr. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Die wirtschaftliche Entwicklung wird auch künftig eng mit der konjunkturellen Entwicklung korrelieren. Die attraktive Produktpalette, die wir im Portfolio der Bach-Gruppe haben, weckt das Kundeninteresse und schafft somit eine gute Basis für die zukünftige Entwicklung. V. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht 1.1 Branchenspezifische Risiken Im Zusammenhang mit dem anhaltend hohen Kostendruck als Folge der Inflation und dem hohen Zinsniveau für die Bestandsfinanzierung ergeben sich für unser Unternehmen Ertragsrisiken. Im Bereich Neufahrzeuge scheint die Produktions- und Lieferfähigkeit der Hersteller zum großen Teil wiederhergestellt. Teils veraltete Modellpaletten und die weggefallene staatliche Förderung der Elektromobilität erschweren den Absatz von Neufahrzeugen jedoch spürbar. Der Gebrauchtwagenmarkt zeigt sich weiter volatil und in Verbindung mit den gestiegenen Verbraucherkosten ist mit einem Nachfragerückgang bei gleichzeitiger Ertragsschwächung beim Gebrauchtwagenabsatz zu rechnen, was sich wiederum negativ auf die Bestandsentwicklung auswirken kann Die Branchenentwicklung wird voraussichtlich durch weitere Konsolidierung der Wettbewerber gekennzeichnet sein. 1.2 Ertragsorientierte Risiken Auf Grund der branchenspezifischen Risiken können für uns Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Wettbewerbsrisiken haben auf Grund des zunehmenden Vertriebs von Fahrzeugen über das Internet zugenommen. Die Preistransparenz hat sich zugunsten der Kunden verbessert und belastet die Margen. Im Service bestehen Wettbewerbsrisiken durch System-Werkstattketten. Risiken können durch die Verpflichtung zur Rücknahme von Fahrzeugen nach Ablauf des Leasingvertrages entstehen, wenn im Zeitpunkt der Rücknahme der bei Abschluss des Leasingvertrages vereinbarte Rücknahmepreis über dem Marktwert des Fahrzeuges liegt. Die Risiken sind jedoch im Jahresabschluss durch entsprechende Rückstellungen auf Basis eines Gutachtens der Volkswagen Leasing GmbH angemessen berücksichtigt. 1.3 Finanzwirtschaftliche Risiken Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend und war im Berichtsjahr jederzeit ausreichend gegeben. Liquiditätsrisiken sind derzeit nicht erkennbar. 2. Chancenbericht Als Vertragshändler der Marken Volkswagen und Volkswagen Nutzfahrzeuge ergeben sich für uns aus der Produktvielfalt Vertriebschancen. Dem Wettbewerb am Markt begegnen wir, indem die Kundenzufriedenheit in unserem Hause einen sehr hohen Stellenwert hat, um uns so vom Wettbewerb zu unterscheiden. Chancen der künftigen Entwicklung sehen wir bei einer weiterhin erfolgreichen Umsetzung der Maßnahmen des Strategiekonzeptes. 3. Gesamtaussage Wir sehen uns gut im Markt aufgestellt und für die Herausforderungen unserer Branche gewappnet. Somit fällt der Ausblick aus unserer Sicht für die nächsten 2-3 Jahre positiv aus. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt grundsätzlich über einen solventen Kundenstamm. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfrist gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend über Kreditlinien insbesondere bei der Herstellerbank. Dabei werden die Fahrzeuge über sog. EKF-Linien finanziert. Zusätzlich werden Lieferantenkredite in Anspruch genommen. Zur Absicherung gegen Liquiditäts- und Ertragsrisiken bestehen ein Liquiditäts-Management und eine Controlling-Abteilung auf Konzernebene für alle Konzernunternehmen. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein Debitorenmanagement.
Limburg an der Lahn, den 06.06.2024 gez. Die Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Auto Bach GmbH, Limburg a. d. LahnI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen 1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss der Auto Bach GmbH, Limburg a.d. Lahn zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung erstellt. Bei der Gesellschaft handelt es sich nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen um eine große Kapitalgesellschaft. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen (3 bis 10 Jahre; lineare Methode) vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich, soweit abnutzbar, nutzungsbedingter planmäßiger und ggf. außerplanmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden über die folgenden (gruppeneinheitlichen) Nutzungsdauern nach der linearen Methodevorgenommen:
Anlagengegenstände, deren Anschaffungskosten € 250,00 nicht übersteigen, wurden durch Sofortabzugs geltend gemacht. Für bewegliche Anlagegüter des Anlagenvermögens, deren Anschaffungskosten € 250,00, aber nicht € 1.000,00 übersteigen, wurde ein Sammelposten gebildet, der linear über 5 Jahre abgeschrieben wurde. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Bewertung der Teile, Zubehör und Stoffe sowie der Neu- und Gebrauchtfahrzeuge erfolgte zu Anschaffungskosten abzüglich angemessener Bewertungsabschläge. Der Grundsatz verlustfreier Bewertung wurde beachtet. Die in Arbeit befindlichen Aufträge wurden zu Herstellungskosten angesetzt. In die Herstellungskosten wurden neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich des Werteverzehrs des Anlagevermögens, sofern dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennwert oder mit ihren Anschaffungskosten unter Berücksichtigung aller bekannten Risiken bewertet. Die flüssigen Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle bekannten Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Wesentliche Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten und bekannt gegebenen, laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Aufgrund der bestehenden steuerlichen Organschaft waren keine latenten Steuern zu bilanzieren. IV. Angaben zur Bilanz 1. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
2. Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG) Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Forderungen und Verbindlichkeiten:
Die Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen sonstige Vermögensgegenstände und sonstige Verbindlichkeiten. 3. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
4. Gesamtbetrag der gesicherten Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von € 25.004.368,42 durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Die Besicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erfolgte durch Abtretung der Boni-Forderungen, Sicherungsübereignung der Lager-, Vorführ- und Gebrauchtwagen, Ersatzteile und Zubehör, Abtretung von Eigentümergrundschulden im Grundbuch von Kubach sowie der Globalzession der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:
Die Umsatzerlöse werden nahezu vollständig im Inland getätigt. VI. Sonstige Angaben 1. Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken: Den Gesellschaften Auto Bach GmbH, Limburg a.d. Lahn, Bach Sportwagen Vertriebs GmbH, Limburg a. d. Lahn, Bach Premium Cars GmbH, Bad Homburg v.d. Höhe, Auto-Bach GmbH, Diez, Auto Bach GmbH, Bad Camberg, Bach Besitz GmbH & Co KG, Limburg a.d. Lahn und Bach Holding GmbH, Limburg a.d. Lahn steht bei der Volkswagen Bank GmbH ein vereinbarter Gesamtkreditrahmen in Höhe von € 89,4 Mio. zur Verfügung. Die einzelnen Gesellschaften haben sich gegenüber der Volkswagen Bank GmbH verpflichtet, gesamtschuldnerisch bis zur Höhe des Gesamtkreditrahmens zu haften. Die Verbindlichkeiten der o.g. Gesellschaften gegenüber der Volkswagen Bank GmbH betragen zum Bilanzstichtag insgesamt € 73,9 Mio. Die Haftung für fremde Verbindlichkeiten beträgt zum Bilanzstichtag insgesamt € 51,6 Mio. Die Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen schätzen wir auf Grund der positiven Entwicklung im Auto-Bach Konzern als gering ein. 2. sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen bis zum entsprechenden Vertragsende beträgt T€ 1.695. Darin enthalten sind Mietverpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 1.014. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Für Fahrzeuge aus Leasingverträgen bestehen bis zum 30. November 2028 Rücknahmeverpflichtungen mit einem Gesamtwert in Höhe von T€ 15.426. Risiken können sich dadurch ergeben, dass die vereinbarten Rücknahmewerte höher sind als die Verkehrswerte. Es wurden hierfür Rückstellungen gebildet. Vorteile können sich ergeben, wenn die Verkehrswerte im Zeitpunkt der Rücknahme über den Rücknahmewerten liegen. 3. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
4. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
5. Konzernzugehörigkeit Die Auto Bach GmbH wird in den Konzernabschluss der Bach Holding GmbH, Limburg a.d. Lahn einbezogen (kleinster und größter Konsolidierungskreis). Der Konzernabschluss der Bach Holding GmbH, Limburg a. d. Lahn wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. 6. Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt T€ 27,9 und gliedert sich wie folgt:
7. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Gesellschaft hat mit Wirkung zum 1. Januar 1996 mit der Auto Bach GmbH & Co. Betriebs KG (Rechtsnachfolger: Bach Holding GmbH) einen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Der Jahresüberschuss in Höhe von € 1.054.484,65 wurde dementsprechend von der Bach Holding GmbH, Limburg a. d. Lahn übernommen.
Limburg a. d. Lahn, den 6. Juni 2024 gez. Sebastian Bach, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 19.12.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Auto Bach GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Auto Bach GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Auto Bach GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Verterter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Verterter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Verterter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Verterter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Limburg a.d. Lahn, den 6. Juni 2024 L.S.
gez. Udo Triesch, Wirtschaftsprüfer gez. Christian Wendt, Wirtschaftsprüfer |
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