Angels GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Arbeits- und Berufsbekleidung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Caspar Heinrich Borkowsky seit 14.12.2020 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Angels GmbHNagoldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023Angels GmbH, NagoldUnternehmen und Geschäftstätigkeit Gegenstand der Gesellschaft ist seit den 1980er Jahren die Fertigung und der Vertrieb modischer Freizeit- und Jeans-Bekleidung. Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit ist die Entwicklung, die Beschaffung und der Vertrieb von Damenhosen unter den Marken ANGELS und ÆNGELS. Hauptabsatzmärkte sind neben Deutschland die Gebiete Belgien, Niederlande, Österreich und Schweiz. Markt- und Branchenentwicklung Nach drei aufeinanderfolgenden Jahren der Pandemie war das Geschäftsjahr 2023 von einer tendenziellen Marktberuhigung geprägt. Obwohl der Gesamtmarkt für Textilien in Mitteleuropa noch nicht vollständig an die Zeiten vor der Pandemie anknüpfen konnte, herrschte insgesamt ein solideres Marktumfeld im Vergleich zu den Vorjahren. Dennoch war das Jahr erneut gezeichnet von zahlreichen Insolvenzen auf Seiten der Abnehmer: Drei der zehn größten Kunden unseres Unternehmens gingen unter den Schutzschirm. Erfreulicherweise konnten zwei dieser Kunden das Verfahren bereits im Jahr 2023 erfolgreich abschließen. Auch auf der Industrieseite wurden einige Insolvenzen verzeichnet, und einer unserer direkten Konkurrenten kündigte die vollständige Geschäftsaufgabe an. Hinsichtlich der Vertriebskanäle setzte sich die Tendenz aus dem Vorjahr fort: Der stationäre Einzelhandel konnte im Vergleich zum Vorjahr wachsen (wenn auch das Niveau von 2019 erneut leicht verfehlt wurde), während der Onlinehandel teilweise deutlich negatives Wachstum verkraften musste. Steuerung des Unternehmens Die Steuerung des Unternehmens orientiert sich an Kennzahlen wie z. B. Vororder- und Nachordervolumen der Kunden, die über historische Werte und aktuelle Entwicklungen generiert und analysiert werden. Diese werden zu einer integrierten Umsatz- und Kostenplanung aggregiert. Im Rahmen der unterjährigen Berichtserstattung findet ein Abgleich mit der aktuellen Geschäftsentwicklung und eine Analyse der Abweichungen statt. Daneben stellt das Betriebsergebnis eine wesentliche Kenngröße dar. Geschäftsverlauf Die Gesellschaft erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von TEUR 44.818 (VJ TEUR 44.365). Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies eine Umsatzsteigerung von 1,0 %. Der erreichte Jahresumsatz liegt über dem Vorkrisenniveau von 2019. Es konnte ein Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 erzielt werden. Die Umsatzrendite, bezogen auf das Ergebnis nach Steuern, beträgt rund 5,5 % (VJ 5,1 %). Das Jahresergebnisziel wurde erreicht. Vergleich mit der Vorperiode Die Gesellschaft erzielte im laufenden Geschäftsjahr einen Umsatz in Höhe von TEUR 44.818 (VJ TEUR 44.365). Der Materialaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr auf 61,6 % (VJ 62,0 %) des Umsatzes aufgrund erhöhter Verkaufspreise leicht gesunken. Die Personalaufwendungen betrugen TEUR 3.654 (VJ TEUR 3.251). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sowie die Abschreibungen summieren sich zu einer Gesamtsumme von TEUR 9.185 (VJ TEUR 9.339). Durch gesunkene Kosten für Gas und Strom sowie für Verpackungsmaterial und Messeauftritte sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Summe zurückgegangen. Der Zinsaufwand für Kredite beläuft sich auf TEUR 723 (VJ TEUR 497). Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betragen TEUR 1.611 (VJ TEUR 1.522). Hieraus ergibt sich ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 2.459 (VJ TEUR 2.277). Vermögenslage Zum 31. Dezember 2023 sind im Anlagevermögen Markenrechte sowie ein Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen, die über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben werden. Die Vermögensstruktur weist zum 31. Dezember 2023 einen prozentualen Anteil des Anlagevermögens von rund 66,3 % (VJ 64,6 %) an der Bilanzsumme aus. Die Vorräte belaufen sich auf TEUR 6.241 (VJ TEUR 7.664). Damit entfallen 20,1 % (VJ 21,3 %) der Bilanzsumme auf die Vorräte. Die Vorräte haben sich zum Vorjahr um 18,6 % aufgrund geringerer NOS Lagerbestände sowie der früheren Auslieferung der Frühjahr-Sommer 2024 Kollektionsware verringert. Forderungen und sonstige Vermögenswerte haben einen Anteil an der Bilanzsumme von 12,0 % (VJ 8,9 %). Die flüssigen Mittel belaufen sich auf TEUR 390 (VJ TEUR 1.878) und betragen 1,3 % (VJ 5,2 %) der Bilanzsumme. Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR 12.342 (VJ TEUR 13.908) erhöht sich auf 39,8 % (VJ 38,6 %) der Bilanzsumme. Die Rückstellungen belaufen sich auf 5,5 % (VJ 6,0 %), die langfristigen Verbindlichkeiten auf 27,7 % (VJ 29,4 %), die kurzfristigen Verbindlichkeiten auf 16,6 % (VJ 15,8 %), in Summe 44,3 % (VJ 45,2 %) der Bilanzsumme. Die passiven latenten Steuern entstehen durch Bewertungsunterschiede zwischen der Handels- und Steuerbilanz aufgrund der Kaufpreisallokation im Rahmen einer früheren Verschmelzung - dies betrifft ausschließlich Markenrechte und die unterschiedlichen handels- und steuerrechtlichen Nutzungsdauer von Computerhardware und Software zur Dateneingabe und Datenverarbeitung. Ertragslage Im Verhältnis zum erbrachten Umsatzvolumen betragen die Personalkosten prozentual für das Geschäftsjahr 8,2 % (VJ 7,3 %). Die Vertriebskosten (Provisionen und Versandkosten) sind im Vergleich zum Vorjahr aufgrund geringerer Provisionskosten (veränderter Kundenmix) um 6,7% gesunken. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag zeigen im Geschäftsjahr 2023 einen Aufwand in Höhe von TEUR 1.611 (VJ Ertrag TEUR 1.522). Darin sind Erträge aus der Auflösung von passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 496 (VJ TEUR 500) und Aufwendungen für die Zuführung von passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 1 (VJ TEUR 5) enthalten. Investitionen und Finanzierung Bei der Gesellschaft wurden TEUR 204 (VJ TEUR 473) in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände investiert. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen betragen im Berichtsjahr TEUR 3.191 (VJ TEUR 3.189). Die Neuinvestitionen wurden aus den laufenden operativen Zahlungsmittelzuflüssen finanziert. Der Finanzmittelbestand belief sich am Bilanzstichtag auf TEUR 390 (VJ TEUR 1.878). Im Rahmen des Konsortialkreditvertrages sind übliche finanzielle Kennzahlen (sog. Covenants) vereinbart. Zum Ende des Geschäftsjahres 2023 wurden die vereinbarten finanziellen Kennzahlen erreicht. Die Geschäftsführung geht auf Grundlage der Planung davon aus, dass die finanziellen Kennzahlen auch im Geschäftsjahr 2024 eingehalten werden können. Zum Geschäftsjahresende waren insgesamt 76 Mitarbeiter (VJ 65 Mitarbeiter) beschäftigt. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Nachdem die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2022 signifikant gewachsen war, wurde dieses gesteigerte Umsatzniveau im Geschäftsjahr 2023 erneut erreicht. Im Segment Damenjeanshosen zählt Angels weiterhin zu den führenden Marken mit einem stabilen bis leicht wachsenden Marktanteil in der Kernzielgruppe, einer hohen Markenbekanntheit und einem positiven Markenimage. Im vergangenen Jahr konnte die Gesellschaft neue Vertriebspartner in folgenden Auslandsmärkten gewinnen: Dänemark, Frankreich, Irland, Norwegen, Schweden, Slowakei, Spanien und Tschechien. Die geografische Erweiterung der Vertriebsstruktur eröffnet Wachstumschancen und ermöglicht eine breitere Risikostreuung. Die Kontinuität in der Zusammenarbeit mit Lieferanten und Produzenten stellt für die Geschäftsführung einen entscheidenden Erfolgsfaktor dar, um den Ansprüchen an Qualität und Passform gerecht zu werden. Aufgrund der engen Zusammenarbeit mit den Partnern schätzt die Geschäftsführung das Risiko von Veränderungen in der Lieferkette als gering ein. Im vergangenen Jahr setzte die Gesellschaft ihre Bemühungen für ökologisch-nachhaltiges Wirtschaften fort. Es werden kontinuierlich verschiedene Nachhaltigkeitsinitiativen im Unternehmen vorangetrieben. In der Produktion wird verstärkt auf den Einsatz von Organic Cotton und recycelten Materialien geachtet. Zusätzlich werden kontinuierlich Prozesse optimiert, um Ressourcen möglichst effektiv einzusetzen. Über 90% der Fahrzeugflotte bestehen aus Elektro- oder Hybridfahrzeugen. Direkte Währungsrisiken bestehen für die Gesellschaft nicht, da alle Transaktionen in Euro abgewickelt werden. Indirekt können sich Risiken durch Wechselkursschwankungen im Geschäft mit europäischen Partnern außerhalb der Währungsunion ergeben. Dieses Risiko wird jedoch als überschaubar eingeschätzt. Die anhaltende Inflation in der Türkei hat bisher geringe Auswirkungen auf die Preisgestaltung der Lieferanten und Produzenten, da die Wechselkursentwicklung zwischen Euro und türkischer Lira ausgleichend wirkt. Das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem soll im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess sicherstellen, dass unternehmerische Sachverhalte bilanziell korrekt erfasst, aufbereitet und gewürdigt werden und in die Rechnungslegung einfließen. Die Ausgestaltung des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems ergibt sich aus der Organisation des Rechnungslegungs- und Finanzberichterstattungsprozesses. Eine der Kernfunktionen dieses Prozesses ist die Steuerung der Gesellschaft. Das Fundament des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems sind die allgemein verbindlichen Richtlinien und Gesetze. Hinsichtlich der operativen Entwicklung erarbeitet die Geschäftsführung einmal im Jahr eine Planung für das bevorstehende Geschäftsjahr und stimmt diese mit der Gesellschafterin ab. Für laufende Geschäftsjahre erfolgen regelmäßige Vergleiche der Ist-Zahlen mit der Planung. Bei den rechnungslegungsrelevanten Prozessen wird das Vier-Augen-Prinzip angewendet. Die Überprüfung der gegenwärtigen Risikosituation ergab, dass im Berichtszeitraum keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdende Risiken bestanden haben und auch für das nächste Geschäftsjahr bestandsgefährdende Risiken nicht erkennbar sind. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Beendigung des Geschäftsjahres Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, über die zu berichten wäre, aufgetreten. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Im Geschäftsjahr 2023 konnte die Gesellschaft in einem fortwährend anspruchsvollen Marktumfeld das positive Umsatzniveau des Vorjahres erfolgreich bestätigen. Aktuelle Marktpanels identifizieren Angels als einen der führenden Spezialisten für Damenbekleidung im mitteleuropäischen Markt. Die Gesellschaft beabsichtigt, die eingeleiteten Initiativen für nachhaltiges und profitables Wachstum konsequent fortzusetzen. Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet die Geschäftsführung eine weitere Umsatzsteigerung in Höhe eines niedrig einstelligen Mio. Euro Betrages bei gleichbleibender Ertragskraft.
Nagold, den 25. Januar 2024 Caspar Borkowsky, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023Angels GmbH, NagoldA. AnlagespiegelEntwicklung des Anlagevermögens 2023
B. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft ist unter der Firma Angels GmbH mit Sitz in Nagold im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter Nummer HRB 753606 eingetragen. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft entspricht dem Kalenderjahr. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften (§ 267 Abs. 3 HGB). Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Restlaufzeitvermerke, die Mitzugehörigkeit zu anderen Posten sowie sonstige Davon-Vermerke in diesem Anhang angegeben. C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Nutzungsdauer der immateriellen Vermögensgegenstände beträgt zwischen 3 und 15 Jahren. Die Marke wird über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird über die erwartete Nutzungsdauer von 15 Jahren linear abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach dem voraussichtlichen Nutzungsverlauf nach der linearen Methode vorgenommen. Die zu Grunde liegenden Abschreibungssätze orientieren sich an der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der technischen Anlagen und Maschinen liegt bei 10 Jahren. Andere Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung werden zwischen 2 und 20 Jahren genutzt. Von dem Wahlrecht gemäß Verwaltungsanweisung des Bundesministeriums für Finanzen, mit Schreiben vom 26. Februar 2021 IV C 3 - S 2190/21/10002 :013, die Nutzungsdauer von Computerhardware und Software zur Dateneingabe und Datenverarbeitung von bisher drei Jahren auf ein Jahr herabzusetzen, wurde im laufenden Geschäftsjahr kein Gebrauch gemacht. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800 werden im Jahr des Zugangs als geringwertige Anlagegüter voll abgeschrieben. Die sonstigen Ausleihungen sind zum Nennwert angesetzt. Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Die Waren sind zu Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden monatlich durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus Liefer- und Leistungsverkehr mit 1 % (VJ 1 %) gebildet. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verpflichtungen und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einzahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären Differenzen oder quasipermanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und den steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich zukünftig ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines Steuersatzes von 30 % (VJ 30 %). Die Bildung der passiven latenten Steuern erfolgt auf Grund von Bewertungsunterschieden zwischen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz bei a) der Kaufpreisallokation im Rahmen einer früheren Verschmelzung, dies betrifft ausschließlich Markenrechte b) der Nutzungsdauer von Computerhardware und Software zur Dateneingabe und Datenverarbeitung. Hier wurde im Geschäftsjahr 2021 von dem Wahlrecht gemäß Verwaltungsanweisung des Bundesministeriums für Finanzen, mit Schreiben vom 26. Februar 2021 IV C 3 - S 2190/21/10002 :013, die Nutzungsdauer von Computerhardware und Software zur Dateneingabe und Datenverarbeitung von bisher drei Jahren auf ein Jahr herabzusetzen, in der Steuerbilanz Gebrauch gemacht. D. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz Aktiva Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Der Geschäfts- oder Firmenwert und die Markenrechte werden über die geschätzte Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben, da die Nachhaltigkeit der Zahlungsströme und das Geschäftsmodell unter Berücksichtigung der zu erwartenden Kundenbindung eine entsprechende Nutzungsdauer erwarten lassen. Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind TEUR 21 (VJ TEUR 21) mit einer Restlaufzeit über einem Jahr enthalten. Die anderen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Passiva Eigenkapital Das im Handelsregister eingetragene Kapital beträgt TEUR 25 (VJ TEUR 25) und ist vollständig einbezahlt. Nach Rückzahlung der Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 4.025 im Geschäftsjahr 2023 beläuft sich die Kapitalrücklage auf TEUR 6.097 (VJ TEUR 10.122). Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für den Personalbereich sowie Rückstellungen für Gewährleistungen. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. Verbindlichkeitenspiegel
Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2022 einen neuen Konsortialkreditvertrag abgeschlossen. Die Kredite, die im Rahmen des Konsortialkreditvertrages aufgenommen wurden, werden durch eine Globalzession auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Schutzrechte, die Abtretung der liquiden Mittel und des Warenbestandes in der Hauptniederlassung in Nagold sowie des Anlagevermögens besichert. Im Rahmen der Refinanzierung der Darlehen im Geschäftsjahr 2022 wurden neue Kredite i.H.v. TEUR 13.000 aufgenommen. Alle vorherigen Kredite (inkl. der KfW-Darlehen) wurden vollständig getilgt. Die besicherten Kredite im Rahmen des Konsortialkreditvertrages belaufen sich zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 10.052 (VJ TEUR 12.202). Im Rahmen des Konsortialkreditvertrages sind übliche finanzielle Kennzahlen (sog. Covenants) vereinbart. Zum Ende des Geschäftsjahres 2023 wurden die vereinbarten finanziellen Kennzahlen erreicht und der Gesellschaft standen nicht beanspruchte Betriebsmittellinien in Höhe von TEUR 3.323 (VJ TEUR 4.000) zur Verfügung. Die Geschäftsführung geht auf Grundlage der Planung davon aus, dass die finanziellen Kennzahlen auch im Geschäftsjahr 2024 eingehalten werden können. Passive latente Steuern Die Bildung der passiven latenten Steuern ergibt sich durch Bewertungsunterschiede zwischen der Handels- und Steuerbilanz aufgrund der Kaufpreisallokation im Rahmen einer früheren Verschmelzung - dies betrifft ausschließlich Markenrechte und die unterschiedlichen handels- und steuerrechtlichen Nutzungsdauer von Computerhardware und Software zur Dateneingabe und Datenverarbeitung im Geschäftsjahr 2021. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines Steuersatzes von 30 % (VJ. 30 %). Die latenten Steuern haben sich wie folgt entwickelt:
II. Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Regionen:
Sonstige betriebliche Erträge und sonstige betriebliche Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 114 (VJ TEUR 51) aus der Auflösung von Rückstellungen ausgewiesen. Steuern vom Einkommen und Ertrag In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind Erträge aus der Auflösung der passiven latenten Steuer in Höhe von TEUR 496 (VJ TEUR 500) und Aufwand aus der Zuführung von passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 1 (VJ TEUR 5) enthalten. E. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen in TEUR
Des Weiteren besteht ein Bestellobligo im branchenüblichen Umfang. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr sind durchschnittlich 33 (VJ 27) Angestellte und 38 (VJ 30) gewerbliche Arbeitnehmer beschäftigt gewesen. Zum Ende des Geschäftsjahres beschäftigt die Gesellschaft insgesamt 76 (VJ 65) Mitarbeiter. Abschlussprüferhonorar Das Honorar für Abschlussprüfungsleistungen beträgt TEUR 38 (VJ TEUR 37) und für andere Bestätigungsleistungen TEUR 4 (VJ TEUR 4). Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Beendigung des Geschäftsjahres Nach Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, über die zu berichten wäre, aufgetreten. Geschäftsführung Die Geschäftsführung setzt sich wie folgt zusammen: Herr Caspar Borkowsky, Kaufmann, Nagold Die Angaben nach § 285 Nr. 9 a HGB sind in Ausübung des Wahlrechts nach § 286 Abs. 4 HGB unterblieben. Vorschlag für die Verwendung des ErgebnissesDer Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 beträgt EUR 2.458.645,61 (VJ TEUR 2.276.915,75). Unter Berücksichtigung eines Gewinnvortrages in Höhe von EUR 3.760.932,89 ergibt sich ein Bilanzgewinn von EUR 6.219.578,50, welcher auf neue Rechnung vorgetragen werden soll.
Nagold, den 25. Januar 2024 Caspar Borkowsky, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 24.01.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Angels GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Angels GmbH, Nagold - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Angels GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens; - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Heilbronn, 26. Januar 2024 Ernst
& Young GmbH
Heller, Wirtschaftsprüfer Ramolla, Wirtschaftsprüfer |
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