Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Volker Titzkus seit 14.1.2015 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GHT GmbHMönchengladbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023GHT GmbH, Hamburgring 1, 41179 MönchengladbachA. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft 1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft Konjunkturperspektiven Preisbereinigt hat das Bruttoinlandsprodukt im Gesamtjahr um 0,3% abgenommen. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung der deutschen Wirtschaft im Jahr 2023 war insbesondere durch die anhaltenden Krisen wie dem andauernden Ukraine-Krieg oder dem Nahost-Konflikt geprägt und ist ins Stocken geraten. Die Prognose für 2024 ist weiterhin mit Unsicherheiten behaftet. Insgesamt wird ein Wirtschaftswachstum von ca. 0,2 Prozent für 2024 und 1,0 Prozent für 2025 prognostiziert. Für 2024 ist eine genaue Beobachtung des Ukraine-Kriegs sowie der weiteren Krisenregionen erforderlich. Für das EZB-Zinsniveau wird ein Rückgang bis auf 3,25 % Ende 2024 und bis auf 2,5 % Ende 2025 prognostiziert. Die erwarteten Implikationen dieser Zinssenkung auf Nachfrage und Konsumausgaben - insbesondere Bau- und Renovierungsvorhaben in Deutschland - könnten durch das krisengeprägte Umfeld allerdings gedämpft werden. Entwicklung der Branche Der Online-Waren-Handel hat sich in den vergangenen beiden Jahrzehnten als fester Absatzkanal etabliert und seine wesentliche Bedeutung im Jahr 2023 weiter manifestiert. Der Handelsverband Deutschland rechnet für das Jahr 2024 mit einem nominalen Zuwachs von 3,4 % auf 88,3 Mrd. Euro. Das Management glaubt, dass sich die relevanten Badprodukte in Deutschland in 2023 negativ und rückläufig entwickelt haben und mit einer Verbesserung der Marktdynamik und Erhöhung der Konsumentennachfrage nicht vor Ende 2025 zu rechnen ist. 2. Ertragslage Insgesamt hat die GHT GmbH im Jahr 2023 einen Umsatzrückgang verzeichnet, teilweise bedingt durch die konjunkturelle Entwicklung als auch geänderter Strategie und geänderter Produktportfoliostruktur. Umsatzbedingt sank der Rohertrag von TEUR 488 um TEUR 106 auf TEUR 382 bei nahezu unveränderter Rohertragsmarge in Höhe von 1,6% (VJ 1,5%). Der Jahresüberschuss beträgt TEUR 16 (VJ TEUR 19). 3. Vermögenslage Die Vermögenslage ist vor allem durch die Tilgung eines Darlehens in Höhe von TEUR 2.500 geprägt. Dies schlägt sich auch in den liquiden Mitteln und in einer reduzierten Bilanzsumme nieder. Aufgrund der Rückführung des Darlehens steigt die Eigenkapitalquote auf 70,7% (VJ 53,0%). Die Forderungen aus Lieferung und Leistung sanken im abgelaufenen Geschäftsjahr um TEUR 76 auf TEUR 2.881 (VJ TEUR 2.957). Gegenläufig erhöhten sich die sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 561 auf TEUR 2.210 (VJ TEUR 1.650), im Wesentlichen bedingt durch gestiegene Lieferantenforderungen. Die Liquiden Mittel sanken vor allem aufgrund der Darlehenstilgung von TEUR 2.866 im VJ um TEUR 2.328 auf TEUR 538. Die sonstigen Rückstellungen haben sich gegenüber dem Vorjahr insgesamt von TEUR 83 auf TEUR 78 vermindert und beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Kostenrechnungen und Abschlusskosten. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen gegenüber dem Vorjahr von TEUR 277 auf TEUR 1.498. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalteten im Vorjahr das Darlehen. Sie reduzierten sich im Geschäftsjahr um TEUR 3.076 auf TEUR 75 (VJ TEUR 3.151). B. Voraussichtliche Entwicklung sowie Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung/Prognosebericht 1. Entwicklung der Gesellschaft Die weitere Geschäftsentwicklung wird insgesamt weiterhin positiv beurteilt. Diese Einschätzung begründet sich in der ständig zunehmenden Marktdurchdringung des Vertriebsweges Internet für den Sanitärhandel und der Positionierung des Unternehmens in diesem Marktsegment. Permanente Optimierungen der Geschäftsprozesse lassen erwarten, dass am künftigen Wachstum des E-Commerce weiterhin teilgenommen werden kann. Infrastrukturelle Voraussetzungen für ein weiteres nationales und internationales Wachstum werden unternehmensseitig derzeit geschaffen. Die internationale Expansion ist und bleibt ein wichtiger Faktor der unternehmerischen Strategie. Deshalb werden mögliche negative konjunkturelle Effekte in Deutschland durch die Eröffnung neuer Märkte größtenteils kompensiert werden können. Aufgrund der makroökonomischen Faktoren rechnen wir für das Jahr 2024 mit einem weiteren leichten Umsatz- und Ertragsrückgang. 2. Chancen der zukünftigen Entwicklung Für die künftige Badkonjunktur vermitteln die diesbezüglichen Marktforschungen und die Branchenverbände ein grundsätzlich positives Bild, auch wenn für das Jahr 2024 kein Wachstum zu erwarten ist.Hierbei werden neben dem künftigen Wohnbedarf, vorhandener Renovierungsbedarf im Altbaubestand sowie die Zunahme der Wertigkeit von Immobilieninvestitionen besonders die Chancen für die Sanitärwirtschaft aus dem demografischen Wandel angeführt. Diese weiterhin insgesamt günstige Prognose wird lediglich aufgrund des aktuellen Fachkräfte- und Nachwuchsmangels im Sanitärhandwerk eingeschränkt. Kurzfristig beeinflussen die nach wie vor schwierigen geopolitischen Entwicklungen die Konjunktur negativ. Firmenseitig wird damit gerechnet, an der künftigen positiven Entwicklung im Rahmen von allgemeinem Umsatzwachstum und der weiteren Umverteilung von Marktanteilen auf alternative Vertriebswege teilhaben zu können. 3. Risiken der zukünftigen Entwicklung Risiken des laufenden Geschäftes könnten sich weiterhin aus erheblicher Rohstoff- und Energieverteuerung, die signifikant die Kaufkraft beeinflussen, dem fortwährenden Ukraine-Krieg, ungünstigen politischen Entwicklungen ergeben. Aufgrund der anhaltend hohen Baukosten und nur geringfügiger Entlastung bei den Finanzierungskosten hält die konjunkturelle Abkühlung im Bereich des Neubaus von Ein- und Zweifamilienhäusern an. Allerdings rechnet man gegenläufig mit einem Nachholeffekt bei aufgeschobenen Sanierungs- und Renovierungsmaßnahmen. Trotzdem ist eine Zurückhaltung im Konsumverhalten der Verbraucher zu beobachten. Insbesondere sind jedoch die weiteren möglichen Entwicklungen im Zusammenhang mit der erwarteten EZB-Leitzinssenkung in den kommenden Monaten zu beobachten. Mögliche Implikationen dieser Entscheidung auf das allgemeine Kaufverhalten beziehungsweise das spezielle Kaufverhalten der Zielgruppe im Bereich des Wohnungs-/Immobilienmarkts könnte Einfluss auf die Geschäftsentwicklung nehmen.
Mönchengladbach, 14. Juni 2024 gez. Volker Titzkus, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023GHT GmbH, Hamburgring 1, 41179 Mönchengladbach1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die GHT GmbH hat ihren Sitz in Mönchengladbach. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mönchengladbach unter HR B 11347 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Angaben, die wahlweise in Bilanz oder Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen linear vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zeitanteilig ab Beginn des Monats der Anschaffung. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Netto-Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Drohende Ausfallrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden gem. § 256a HGB bewertet. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB). Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB). Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). 3. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen im Anlagespiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind keine mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 25.000,00 und entspricht dem im Handelsregister eingetragenen Betrag. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Abschlusskosten, ausstehende Rechnungen, sowie die Archivierung von Geschäftsunterlagen gebildet. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. Verbindlichkeitenspiegel in TEUR:
4. Sonstige Angaben Mitarbeiterzahlen Während des abgelaufenen Geschäftsjahres waren bei der GHT GmbH keine Mitarbeiter gemäß § 267 Abs. 5 HGB beschäftigt. Geschäftsführung Alleinvertretungsberechtigter und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreiter Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2023 Herr Dipl.- Ing. Volker Titzkus. Er ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Es wurden keine Geschäftsführerbezüge gezahlt. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag sowie Vorgänge von besonderer Bedeutung mit wesentlicher Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ergeben. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von EUR 3.644.093,68 auf neue Rechnung vorzutragen.
Mönchengladbach, 31. März 2024 gez. Volker Titzkus, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 13.11.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die GHT GmbH, Mönchengladbach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der GHT GmbH, Mönchengladbach - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GHT GmbH, Mönchengladbach für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Fulda, den 14. Juni 2024 Muth
& Co. GmbH
gez. ppa. Lukas Geiger, Wirtschaftsprüfer gez. Marco Bug, Wirtschaftsprüfer |
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